Termin

Afrikanisches Literaturfestival "Writing in Migration"

Festival, 26.04.2018 (Ganztägig) bis 28.04.2018 (Ganztägig)

Die Agentur InterKontinental präsentiert vom 26. bis 28. April 2017 erstmalig ein afrikanisches Literaturfestival in Berlin. Unter dem Titel "Writing in Migration" behandelt es Themen rund um Transnationalität und Transkulturalität.

Migration wird dabei als die Wanderung an sich, als „In-Bewegung-Sein" verstanden. In Vorträgen, Lesungen und Podiumsdiskussionen wollen afrikanische Autoren darüber berichten, was es bedeutet als Afrikaner in Europa oder den USA zu schreiben. Wie nehmen sie die mit einer Migration verbundenen Veränderungen wahr und was geschieht mit der eigenen Identität im anderen Land? "Read Outside The Box" lautet die Aufforderung an das Publikum. Kuratiert wird das Literaturfestival von der Autorin Olumide Popoola.

Stattfinden wird das Literaturfestival im Kino Babylon in Berlin Mitte. Es ist das erste und einzige in Berlin mit afrikanischer Literatur. Mitwirkende Autoren sind unter anderen Chris Abani, JJ Bola, Linda Gabriel, Helon Habila, Elnathan John, Yvonne Owuor, Chika Unigwe und Sarah Ladipo Manyika.

Mehr Informationen zu Autoren und Veranstaltungen findet ihr unter "Link zum Event".

Eintrittskarten

Der Link zum Ticketverkauf / Ticketpartner wird im Februar auf der offiziellen Homepage veröffentlicht (siehe Link zum Ticketkauf). Eine Übersicht der Preiskategorien ist bereits vorhanden.

Link zum Event Link zum Ticketkauf

Veranstaltungsort

Im Filmtheater Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz finden jeden Monat eine Vielzahl von Festivals, Filmreihen und Retrospektiven statt, häufig unter Einbeziehung der Filmemacher. Das Angebot umfasst ein abwechslungsreiches Programm mit rund 1000 verschiedenen Filmen im Jahr, die in drei Sälen gezeigt werden.

Geschichte

Das 1929 gegenüber der Volksbühne eröffnete Babylon ist das einzige kommunale Kino Berlins. Es gehört zu den ältesten noch aktiven Filmtheatern der Hauptstadt. 1929 wurde es in dem von Hans Poelzig gebauten Gebäude mit dem Film „Fräulein Else“ eröffnet.

Neben Tonfilmvorführungen fanden während der NS-Zeit im Babylon Theater- und Kulturveranstaltungen der jüdischen Gemeinde statt und fungierte eine Zeit lang als Zufluchtsort für Regimegegner, woran eine Gedenktafel im Foyer erinnert. Besonders an den Filmvorführer Rudolf Lunau, der in dem Kino 1933/34 eine Widerstandszelle der KPD gegründet hatte. Bereits 1948 konnte das Kino als Uraufführungs-Filmtheater wieder eröffnen.

Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde 2001 nach einer umfangreichen Rekonstruktion mit Mitteln der Stiftung deutsche Klassenlotterie Berlin im alten Glanz und neuer Technik wiedereröffnet. Mit der Philips-Orgel besitzt es die einzige in Deutschland am originalen Platz erhaltene Stummfilmorgel.

Anfahrt

U-Bahn
U2 bis Haltestelle "U Rosa-Luxemburg-Platz"

Tram
M2 bis Haltestelle "Memhardstr."

Bus
Bus 142 bis Haltestelle "U Rosa-Luxemburg-Platz"
TXL, N5, N65 bis Haltestelle "Memhardstr."

Babylon Filmtheater
Rosa-Luxemburg-Straße 30
10178 Berlin
Deutschland Webseite
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