Buch

Das wirkliche Leben - Adeline Dieudonné

Das wirkliche Leben

von Adeline Dieudonné

Die geheime Macht der Beute

Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal. Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky vor allem den Rausch der Jagd liebt.

In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster - ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.

Rezensionen zu diesem Buch

Gewaltig!

Ich hatte das Buch binnen zwei Tagen durchgelesen. Eigentlich hätte einer ausgereicht, aber ich wurde von der Arbeit und Schlaf gezwungenermaßen im Lesefluss gestört.
Dieses Buch ist wort- und bildgewaltig und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Ich habe keiner Erinnerung daran, dass jemals der Name der Hauptprotagonistin erwähnt wird, aber man muss sie einfach mögen. Dieses kleine Mädchen, welches heranwächst und ihre eigene Kraft findet.

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Erschreckend, aufwühlend, brutal und doch faszinierend

Der Roman “Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné ist im dtv Verlag auf 240 Seiten erschienen. Die Geschichte beginnt in einer tristen Reihenhaussiedlung am Waldrand und erzählt von einem zehnjährigen Mädchen und seiner Familie. Alles erscheint auf den ersten Blick normal – bis auf die Eigenschaften des Vaters, der mit seinen Aggressionen und seiner Leidenschaft zur Jagd und zum Whisky, aus dem Rahmen fällt. Eines Tages passiert ein tragischer Unfall, der das Mädchen und ihren vier Jahre...

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Das wirkliche Leben

Das wirkliche Leben, von Adeline Dieudonné

 

Cover:

In das rosa Kaninchen kann man bestimmt viel hinein interpretieren (nicht so meins).

 

Inhalt:

Eine „normale“ Familie!?

Ein dominanter Vater der alle in Angst und Schrecken hält.

Ein traumatisches Ereignis, das das Gefüge in der Familie schleichend ändert.

Ein schockierendes Ende.

 

Meine Meinung:

Alles beginnt sehr zart und rührend emotional.

Die...

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Nie mehr Beute sein

Ein namenloses Mädchen erzählt über das Leben ihrer Familie, die eigentlich alles andere als normal ist. Der Vater verbringt seine Freizeit vor dem Fernseher, trinkt regelmäßig Whisky und ist ein leidenschaftlicher Jäger. Ein Zimmer im Haus ist nur mit seinen Jagdtrophäen vollgestopft. Die Mutter ist eine unscheinbare Frau, die sich um das Haus kümmert und schreckliche Angst vor ihrem jähzornigen Mann hat. Das Mädchen liebt über alles ihren vier Jahre jüngeren Bruder Gilles mit seinem...

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Härtefall Mädchen

Das Mädchen, das uns hier die Geschichte ihres Aufwachsens, also ihre Coming-of-Age-Geschichte erzählt, ist quasi von Geburt an ein Opfer, eine Gejagte. Ebenso wie ihre Mutter und zwar aus dem einfachen Grunde, dass beide weiblichen Geschlechts sind. Das macht sie aus der Sicht ihres Vaters bzw. Ehemannes per se zu verachtenswerten Geschöpfen.

Die Mutter vergeht daran, sie trocknet förmlich aus und wird  - aus der Sicht ihrer Tochter - zu einer Amöbe. Doch für sich selbst lässt diese...

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Unbeschreiblich intensiv

Wenn Bücher von der Presse hochgelobt werden, bin ich meistens skeptisch. Aber hier geschieht das zu Recht. Schon lange hat mich ein Buch nicht so sehr überrascht, berührt und gleichzeitig fasziniert.

Die Story ist hart und auch sehr brutal. Aber die Sprache ist gleichzeitig wunderschön und poetisch und auf den Punkt gebracht. Kein langes Drumherum, sondern akzentuiert und präzise.

Dabei lässt Adeline Dieudonne ihre Hauptfigur, das zehnjährige Mädchen, dessen Namen ich nicht...

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Hochgelobt

Ein hochgelobtes Buch, das viele Preise in Frankreich eingeheimst hat und wahnsinnig gute Kritiken erhalten hat. Darum war ich auch so begierig und neugierig auf dieses Buch der belgischen Schriftstellerin Adeline Dieudonné. Eine Geschichte, in der es um Gewalt in der Familie, Traumata, ein Mädchen, das für seinen kleinen Bruder und auch ein wenig für sich selbst kämpft mit einem beängstigenden, gewalttätigen Vater und einer Mutter, die sie nur als "Amöbe" bezeichnet, die nur aufblüht, wenn...

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Erschreckend und berührend

Das Buch hat mich sofort neugierig gemacht. Was auch an dem interessanten, aber nicht sehr aufschlussreichen, Cover liegen mag. Meine Neugier wurde geweckt und ich wurde nicht enttäuscht.

Diese Geschichte ist so unglaublich berührend und so erschreckend zu gleich. Es geht um ein Mädchen, ihren Namen erfahren wir nicht. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive aus ihrem Leben. Zusammen mit ihrem Bruder und ihren Eltern lebt sie in einer Reihenhaussiedlung. Ihre Familie ist alles andere als...

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Der Geist der Hyäne

Ein zehnjähriges Mädchen lebt mit ihrer vierköpfigen Familie in einem schmucklosen und einfachen Haus am Waldrand. Der Alltag ist von Tristesse und Angst geprägt, da der Vater in immer wiederkehrenden Momenten der Gewalt freien Lauf lässt, die die willenlose und ihrem Schicksal ergebende Mutter zu erdulden hat. Das Mädchen und ihr jüngerer Bruder Gilles halten in der schwierigen Situation zusammen, was sich aber nach einem Trauma-tischen Vorfall ändert. Das Mädchen kämpft um ihren...

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Nie wieder Beute sein

Ein unglaubliches Romandebüt ist der Autorin Adeline Dieudonné hier mit “Das wirkliche Leben” gelungen.

Erzählt wird vom Familienleben aus der Sicht der älteren Tochter im Rückblick. Als die Geschichte beginnt ist sie 10 Jahre alt, hat einen jüngeren Bruder, den sie sehr liebt, einen Vater, der trinkt und jagen geht und eine Mutter, die so anteilslos ist, dass sie als Amöbe bezeichnet wird.

Alles spielt in einer unscheinbaren Reihenhaussiedlung, die den perfekten Rahmen für das...

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Bewegend

Das Cover dieses Buches hat mich direkt angesprochen, zum Glück, denn dieses Buch hat mich nachhaltig begeistert und sehr bewegt!

Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen. Als Leser kann man sich perfekt in das kleine Mädchen hineinversetzen und erlebt die Geschichte somit hautnah.
Die ganze Geschichte ist aus der Sicht eines kleinen Mädchens geschrieben, ihren Namen erfahren wir nicht. Ihr Vater ist ein wahrer Tyrann, der der Familie das Leben zur Hölle macht. Die Mutter...

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verstörend und bewegend

„Das wirkliche Leben“ von Adeline Dieudonné erschien am 24.04.2020 im Verlag dtv.

Das Cover ist sehr auffallend und lädt damit ein den Klappentext zu lesen.

Ein kleines Haus am Waldrand, die Bewohner ein Familie mit zwei Kindern, ein Mädchen und ein Junge. Der Vater hat ein Leidenschaft, die Großwildjagd, der ab und an nachgeht. Er ist ein Patriarch und alleiniger Herrscher zuhause. Die Mutter hat nichts zu sagen und ist total verängstigt, die Kinder überlässt sie sich selbst....

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Highlight

Adéline Dieudonné lässt ein anfangs zehnjähriges Mädchen von ihrem Leben in einer Stadtrandsiedlung erzählen. Dort herrscht teils Idylle – Wald in der Nähe, nette Nachbarn, ein Schrottplatz zum Spielen und Entdecken. Gleichzeitig schleicht sich der geheime Horror, der hinter allem lauert, bereits auf den ersten Seiten ein. In der Familie herrscht ein gewalttätiger Vater, völlig kompromisslos. Alle sind seinen Launen unterworfen, Mutter, die Tochter und der kleine Bruder Gilles.

Ein...

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Ein beeindruckendes Buch...

Auf das Buch „Das wirkliche Leben“ bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Nach der Buchbesprechung beim literarischen Quartett, am 1.Mai 2020, musste ich es einfach lesen. Das Buch gelang in Frankreich wohl ein großer Erfolg und wurde schon mit einigen Preisen ausgezeichnet, verdient wie ich finde. Auch wenn das Buch eine fiktive Geschichte ist, habe ich mich mit Vorsicht und Respekt in die Geschichte begeben. Ich kann sagen, dass mich das Buch sehr begeistert hat und gleichzeitig...

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Highlight

Meine Meinung:
Dieses Buch ist eines der absoluten Highlights in diesem Jahr und das kam für mich tatsächlich recht unerwartet.
Denn während das Cover und die Inhaltsangabe eher schlicht und unscheinbar daherkommt, ist dieses Buch das genaue Gegenteil:
Ein sprachgewaltiges, rasant erzähltes und literarisch bedeutsames Werk, welches mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann ziehen konnte.
Denn sowohl die Charaktere sind intensiv, authentisch und spannend...

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Das wirkliche Leben

Die Protagonistin lebt mit ihrem Bruder, Vater und Mutter in einer Randsiedlung. Ihr Vater ist gewaltätig und sardistisch veranlagt. Er jagt für sein Leben gerne Tiere und hängt ihre ausgestopften Kadaver an die Wand; oder sitzt auf dem Sofa auf einem Bärenfell (den Bären hat er selbst erlegt in Kanada). Wenn er unter Anspannung steht und wütend ist, benutz er einen geringen Anlass um seine Frau zu schlagen. In diesen Situationen gehen ihr Gilles und die Protagonistin auf ihr Zimmer.

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Glaube, Liebe, Hoffnung

 

Was für ein furioses Buch!

Adeline Dieudonné nimmt den Leser in ihrem Debütroman „Das wirkliche Leben“ mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, der Gewalt, des Mutes und der Hoffnung.

Die namenlose Protagonistin, zu Beginn des Romans 10-jährig, am Ende eine junge Frau von 15 Jahren, wächst in einer Reihenhaussiedlung unter prekären familiären Bedingungen auf. Der Vater ist ein gefühlloses Monster, das seine Lust am Quälen als Großwildjäger auslebt und beim Misshandeln...

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Das wirkliche Leben

CN: häusliche Gewalt, psychische Gewalt, Tierquälerei (viel davon... damit hatte ich nicht gerechnet)

 

Dieses Buch hat mich komplett gefesselt und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Und ich bin ganz froh, dass es nicht allzu dick ist, denn die Geschichte hat mich doch ziemlich mitgenommen.

Die namenlose Ich-Erzählerin lebt mit ihren (ebenfalls namenlosen) Eltern und dem kleinen Bruder Gilles zusammen. Der Vater ist ein Tyrann, der die Mutter schlägt und...

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Drastische Familiengeschichte

 

Der Autorin ist ein sehr berührender, realistischer und packender Roman über die Verhältnisse innerhalb einer Familie gelungen. 

Die 10-jährige Tochter erzählt von dem gewalttätigen Vater, dessen Attacken und Launen das Familienleben dominieren; von der Mutter, die zur Amöbe wurde vor lauter Angst und von dem kleinen Bruder Gilles mit dem süßen Milchzahnlächeln. Hier gibt es keine elterliche Liebe oder Fürsorge, die Kinder versuchen aber, sich dies gegenseitig zu geben.

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Keine Beute sein!

Es handelt sich um eine packende Darstellung eines schlimmen Familienleben.

Da ist ein gewalttätiger Mann, der seine Frau oft verprügelt und die ganze Familie in Angst hält. Diese Gewalt ist drastisch.

Erzählt wird die Geschichte von der anfangs 10jährigen Tochter.

 

Es gibt dramatisch geschriebene Passagen. Da ist zum Beispiel die lange Szene nachts im Wald, als der Vater, ein Jäger, bestimmt, dass seine Tochter die Beute sein soll.

 

Das Buch ist...

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Das wirkliche Leben

Obwohl mich das Cover zunächst nicht angesprochen hat, finde ich es doch rückblickend passend. Der Klappentext hat da schon mehr mein Interesse geweckt. Ich habe eine schwierig zu verdauende Geschichte erwartet und die habe ich auch bekommen.

Die Autorin schafft es sehr gut eine bedrückende und düstere Atmosphäre zu schaffen. Es ist wie an einem Sommertag, wenn man spürt, dass ein Gewitter aufzieht, so fühlt es sich an dieses Buch zu lesen. Ich fand ihren Stil eher distanziert und...

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Resilienz

~~Die zehnjährige namenlose Ich-Erzählerin wächst zusammen mit ihrem kleinen Bruder in einem Elternhaus auf, das von den Gewaltausbrüchen des Vaters geprägt ist. Die Mutter ist von Angst gekennzeichnet, die einzige sichtbare Zuneigung, zu der sie noch fähig ist, ist die zu ihren Haustieren.
Als dann noch ein schrecklicher Vorfall geschieht, spitzt sich die Lage immer mehr zu.

Das mit nur 239 Seiten eher schmale Buch zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit hoffnungslosen Lagen...

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Bist du Opfer oder Beute? Die grausame Geschichte und "Das wirkliche Leben"

Bist du Opfer oder Beute? Die grausame Geschichte und "Das wirkliche Leben"

Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné ist ein Buch, auf das ich mich schon lange gefreut habe. In Frankreich wurde dieser Roman zum Liebling der Buchhändler*innen und mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Nun erscheint diese bedrückende Coming-of-Age-Geschichte auch auf deutsch und was soll ich sagen? Ich habe das Buch eher mit gemischten Gefühlen beendet, aber eins nach dem anderen.

“Bei...

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keine Bilderbuchfamilie

 "Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné erzählt die Geschichte einer Familie, die für Außenstehende ganz normal und unauffällig wirkt. Doch in dem kleinen Reihenhaus am Waldrand spielt sich eine Tragödie ab. Der Vater, gewalttätig und grausam, interessiert sich nur für Alkohol, Fernsehen und die Jagd. Und er liebt es, die totale Macht über seine Familie zu haben. In regelmäßigen Abständen misshandelt er seine Frau . Die ist völlig verängstigt, lässt sich verprügeln, ohne auch nur einmal...

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Erbarmungslos und abgestumpft

Wir begegnen in diesem Buch einer Familie, in der das Zusammenleben auf falschen Bahnen läuft. Der Vater, Buchhalter in einem Vergnügungspark, liebt die Jagd und den Whisky, aber leider nicht seine Familie, was seine Frau hautnah zu spüren bekommt. Die Mutter, Hausfrau, liebt ihre Tiere und bringt hier deutlich mehr Fürsorge auf als für die Menschen um sie herum, sie fügt sich in ihre Opferrolle. Das Mädchen, überdurchschnittlich begabt, sieht ihre Mission darin, ihren jüngeren Bruder Gilles...

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Überraschend und unerwartet!

"Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné war meine bisher größte Lese-Überraschung in diesem Jahr. Und dies durchweg positiv!

Das Cover fand ich sofort sehr spannend, konnte mir aber nicht gleich ein Bild davon machen, um was für eine Art Geschichte es sich handelt. Dennoch, meine Neugier war geweckt, so dass ich mir die Leseprobe angeschaut habe. Auch hier war mein erster Eindruck sofort, dass es sich um ein ungewöhnliches Buch handelt. Ich liebe es, wenn mich Bücher überraschen...

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Nichts für meine Nerven

F Das Cover des Buches passt im Nachhinein gut. Wenn man den Hasen als "Beute" betrachtet. Das Cover ist skurriler Weise in rosarot, was als Farbe so gar nicht recht zum Inhalt passen mag und dazu die Unterschrift wir bei einem Thriller oder Horror-Roman.

Im Buch geht es um eine Familie in einer Reihenhaussiedlung. Der Vater ist ein Tyran, prügelt die Mutter, die Kinder sind ängslich und verziehen sich auf ihre Zimmer. Eines Tages passiert im Umfeld der beiden Geschwister...

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Düster. Beängstigend. Fesselnd.

Story:
In einem Wohnhaussiedlungsprojekt der 70er Jahre lebt ein junges Mädchen gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem vier Jahre jüngeren Bruder Gilles. Die Familie bewohnt sogar das größte Haus der Siedlung, direkt am Waldrand. Familienidylle mit gemeinsamen, gemütlichen Abendessen inklusive. Doch der schöne Schein trügt. Der Familienvater interessiert sich nur wenig für seine Familie, ist dafür aber der Jagd, dem Alkohol und dem Fernsehen sehr zugetan. Da die Jagd ein teures Hobby ist...

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Schlimme Kindheit!

Was für eine schlimme Kindheit!

Ein Vater, der lieber vor dem Fernseher Whiskey trinkt und Tiere erschießt und eine Mutter, die sich total unterbuttern lässt und keine eigene Meinung hat.

Der Bruder ist ihr einziger Halt, ihr Verbündeter. Bis ein schreckliches Ereignis alles verändert. Ihr Bruder wird zu einem anderenen Menschen. Was kann sie jetzt noch tun, um sich durch das Leben zu kämpfen?

Ganz klar und schlüssig fasst das tapfere kleine Mädchen einen Entschluss!...

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gefühlvoll, brutal und nachdenklich

Eigentlich sieht das Cover nicht so gewalttätig aus, mit dem pinken Hasen, aber das was ich hier lesen musste war schon krass. Die Geschichte wird aus der Sicht von einem anfangs 10 Jährigen Mädchens, das selbst hochbegabt ist locker und leicht lernt und sogar eine Klasse überspringt.

Das Mädchen hat noch einen jüngeren Bruder Gilles, sie sieht jeden Tag wie der eigene Vater ihre Mutter aufs brutalste schlägt, so das sie gar nicht mehr aus dem Haus kann um einzukaufen. Der Vater ist...

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Beklemmendes Debüt mit enttäuschendem Ende

Ein namenloses Mädchen und ein Junge, deren Heranwachsen unter keinem guten Stern steht. Eine triste Reihenhaussiedlung, ein gewalttätiger Vater, eine charakterlose, sich wegduckende Mutter und ein Unfall, der dem Jungen das Lachen raubt.

So beginnt die Handlung von "Das wirkliche Leben", und hinterlässt auch nach der Lektüre einen faden Beigeschmack beim Leser. Trotz Happy End lässt sich der Eindruck nicht verdrängen, dass den Geschwistern zu viel Leid widerfahren ist, um sich...

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überraschend gut

Das Buch fand ich überraschend ziemlich gut. Der Schreibstil ist schön flüssig und die Geschichte hat etwas an sich, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Protagonistin, dessen Namen man nicht erfährt. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder unter einem Dach, jedoch ist das Familienleben alles andere als harmonisch. Der Vater ist das Oberhaupt und auch der dominante Part. Alle haben Angst vor ihm.

Die Protagonistin merkt immer mehr...

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Unglaubliches Debüt, das einen verstört und beeindruckt zurücklässt

Das Cover hat mich auf den ersten Blick ehrlich gesagt nicht so wirklich angesprochen, weil der pinke Hase auf dem hellen Hintergrund zwar auffällt, aber das Buch dadurch vielleicht ein wenig so wirkt wie viele französische Romane. Nach dem Lesen allerdings erscheint mir die Wahl außerordentlich passend, ohne zuviel Preis geben zu wollen.

Die Geschichte klingt erstmal gar nicht so eindrucksvoll, reißt einen dann aber doch ab der ersten Seite mit: Ein zehnjähriges Mädchen lebt mit...

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Tage voller Angst

          Dieser Roman hat mich so stark berührt, dass mir beim Lesen der Atem stockte. Das Thema ist beängstigend grausam, aber der Schreibstil, der rein gar nichts beschönigt ist aufrüttelnd schön. 
Es ist ein Roman, der so, oder so ähnlich grausam, in der Realität stattfinden könnte. Diese Gedanken hatte ich im Kopf, denn schon oft wurde in den Medien von solchen Verhältnissen in Familien berichtet. 
Diese Geschichte rüttelt jede Leserin und jeden Leser auf, hinzuschauen wenn...

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Bewegend und gewaltig

"Das wirkliche Leben" beschreibt das Erwachsenwerden eines anfangs 10 jährigen Mädchens aus schwierigen Familienverhältnissen. Durch einen Unglücksfall verändert sich ihr kleiner Bruder und die ganze Welt wird auf den Kopf gestellt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen, ich konnte es kaum aus der Hand legen und hatte es in zwei Tagen durchgelesen. Das Mädchen ist so beschrieben, dass man sofort mit ihr mitleidet, mitfiebert und mit ihr Hoffnung schöpft. An vielen...

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Gewaltig

Zum Inhalt: Oberflächlich scheint in der Reihenhaussiedlung alles ganz normal zu sein, aber hinter den verschlossenen Türen ist alles anders als es scheint. Ein 10 jähriges Mädchen, dass alles für ihren kleinen Bruder tut, eine Mutter, die Angst hat, ein Vater, der eigentlich nur TV, Alkohol und die Jagd liebt und vorallem eins ist: brutal. Meine Meinung: Man kann nur hoffen, dass dieses wahre Leben nur für wenige Menschen das wahre Leben ist. Das Buch ist brutal offen und zeigt extreme...

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Weitere Infos

Art:
eBook
ISBN:
9783423436908
Verlag:
dtv Verlagsgesellschaft
Übersetzer:
Sina de Malafosse
8.84375
Eigene Bewertung: Keine
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