Buch

NSA - Nationales Sicherheits-Amt - Andreas Eschbach

NSA - Nationales Sicherheits-Amt

von Andreas Eschbach

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...

Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung?

Erscheint Oktober 2018

Rezensionen zu diesem Buch

Spannendes Thema, aber leider eher oberflächlich umgesetzt

Gerade angesichts der aktuellen politischen Lage mit dem Erstarken der nationalen Parteien in Europa war ich sehr gespannt auf das Buch. Was wäre, wenn Hitler damals schon über die heutigen technischen Möglichkeiten verfügt hätte? Wie wäre der Krieg dann geendet? Hätte der Widerstand überhaupt eine Chance gehabt? Wären die Menschen aufgewacht, wenn Sie über mehr Informationen verfügt hätten oder wären Sie Hitler erneut blindlings gefolgt?

Leider werden diese Fragen von Andreas...

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Nicht das, was ich erwartet habe - sondern besser! Schockierend und zum Nachdenken anregend ...

Wissen ist Macht - und so etwas wie unwichtige Daten gibt es nicht!

Das Cover:
Das Cover ist hauptsächlich in Rot gehalten, wie es zur NS-Zeit sehr gut passt. In der Mitte prangt das Logo des Nationalen Sicherheits-Amtes mit dem sehenden Auge, da drunter in altdeutscher Schrift der Titel NSA. Ich finde das Cover passend und vor allem hat es mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Die Geschichte:
Die Welt ab 1917 ist eine andere. Der I. Weltkrieg wurde...

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Erschreckendes Szenario

Ich mag es, wenn die Realität mit Fiktion verknüpft wird oder Gedankenexperimente mit der Frage „Was wäre, wenn…?“, wie es in diesem Buch der Fall ist. Was wäre gewesen, wenn es im Dritten Reich schon Computer, Internet und Handys gegeben hätte? Es gibt einige interessante und erschreckende Änderungen durch das Internet. Diese sind sehr gut beschrieben und mit realen Begebenheiten bzw. Personen verknüpft, was das Szenario noch realistischer und erschreckender wirken lässt. Ich verstehe...

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Für mich nur eine enttäuschende Geschichte

„So also war es, wenn etwas ungeheuer Großes geschah, wenn etwas ungeheuer Bedeutsames sich vollzog. Man erhob sich aus seinem Bett wie an jedem gewöhnlichen Tag seines bisherigen Lebens, und auf einmal änderte sich alles, und man wusste, man würde in einer gänzlich veränderten Welt wieder zu Bett gehen.“

 

Inhalt

 

Im Nationalen Sicherheitsamt, kurz NSA in Weimar arbeiten Menschen, die mittels Datenüberprüfung all jene aufspüren, die sich in irgendeiner Weise den...

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Faszinierende Plot-Idee

Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Helene Bodenkamp ist Programmiererin beim NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt. Sie uns ihre Kolleginnen sorgen mit ihren Programmen dafür dass die Menschen im Dritten Reich völlig überwacht werden können. Als ihre große Liebe Fahnenflucht begeht, unternimmt sie alles, was in ihrer Macht steht, um ihn zu schützen.

Eugen Lettke ist der Antiheld. Ein machtgeiler Unsympath, der sein Wissen geschickt ausnutzt, um ans Ziel zu gelangen. Er will...

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Idee: Gut - Umsetzung: Mangelhaft

Die Idee des Buches hat direkt mein Interesse geweckt: Es ist einfach ein interessantes Gedankenspiel, wenn man die ganze Technik, die es heute gibt, schon damals gehabt hätte. Man braucht kein Genie zu sein, um sich dann vorzustellen, dass Regimegegner überhaupt keine Chance hätten und Manipulation noch einfacher möglich wäre.

Eschbach macht in seinem Buch besonders durch die Verweise zu Anna Frank und ihrer Familie, den Geschwistern Scholl und Georg Elser deutlich, wie einfach...

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Sehr gute Idee und spannend geschrieben

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich NSA von Eschbach lesen und war total gespannt, da ich bis jetzt alle seine Bücher verschlungen habe und auch nach diesem Buch bin ich nicht enttäuscht, wobei er sich auf neues Terrain wagt.
Geschichte:  Helene wird als sogenannte Programmstrickerin vom Nationalen Sicherheits- Amt eingestellt und ist dafür zuständig, Programme und Auswertungen zu erstellen, die ihre männlichen Kollegen anfordern. Deutschland hatte sehr früh die Computer entdeckt und...

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Interessantes Gedankenexperiment mit kleinen Schwächen

Die Thematik hat mich von Anfang an interessiert: Wie wäre der zweite Weltkrieg ausgegangen, wenn die heutige Technik schon existiert hätte.

Die Ideen von Herrn Eschenbach sind spannend, logisch und nachvollziehbar. Die von ihm erdachten Ereignisse hätten sich tatsächlich entsprechend ereignen und entwickeln können. Und was noch erschreckender ist: Es könnte auch einen kleinen Ausblick auf unsere Zukunft sein, wenn die Technik ausgenutzt wird.

Die Handlung hat gut gestartet,...

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interssante Idee

~~Wer kennt nicht das Zitat aus Orwells wohl bekanntestem Werk 1984: Big Brother ist watching you. Diese Thematik hat Andreas Eschbach nun in die Zeiten des Dritten Reiches verpflanzt. Er lässt die moderne Computertechnik einfach mal 60-70 Jahre früher beginnen und gibt dem Dritten Reich ein Heer an klugen Informatikern, die im Nationalen Sicherheitsamt dafür sorgen, dass jeder Bürger bis ins Kleinste ausspioniert und überwacht wird. Hitlers Maschinerie des Grauens nimmt ganz neue...

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Die Macht der Daten-Beklemmende Dystopie im Nazideutschland

Schon das Cover dieses Wälzers von Andreas Eschbach ist richtig gut gemacht. Auf rotem Hintergrund sieht man ein Auge und die klobigen Buchstaben NSA, die für das Nationale Sicherheitsamt stehen, ein Amt, das es im Nazideutschland vielleicht gegeben hätte, wenn es die Computertechnik von heute schon damals gegeben hätte. Auf knapp 800 Seiten lässt Eschbach seine Leser an der Vision dieses Alptraums teilhaben und verliert sich am Ende leider darin. 

Im Weimar des Jahres 1942 begleiten...

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Lesenswert - spannende Idee!

Mir hat Eschbachs Roman im Großen und Ganzen gut gefallen.

Nach Beendigung des Buches war ich erstmal zwiegespalten. Die Idee ist großartig, die Umsetzung nicht immer. Ich habe die Lektüre nun einige Tage sacken lassen, und komme letztlich zu dem Schluss, dass trotz einiger Längen und Schwächen überwiegt letztlich jedoch der positive Eindruck überwiegt. Wobei das Wort „positiv“ eigentlich völlig unpassend ist, ist die Geschichte doch alles andere als das.  Aber es liest sich flüssig...

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Großartige Idee, aber zu simpel erzählt

Der deutsche Nationalsozialismus war der Inbegriff des Bösen, eine Schreckens- und Terrorherrschaft im Namen einer menschenverachtenden Ideologie, die das Leben von Millionen von Menschen zerstört hat. Eschbach erzählt dieses dunkle Kapitel unserer Vergangenheit als alternative Geschichte, die dem Schrecken noch eins draufsetzt: die Nazis mit Internet und Überwachungstechnologie ausgestattet. Ziel ist die totale Kontrolle der BürgerInnen und Auslöschung jeglichen unabhängigen Denkens und...

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Feind hört mit

Der zweite Weltkrieg: Helene ist eine sogenannte Programmstrickerin, also jemand, der Komputer programmieren kann. Offensichtlich ist das ein Job, den nur Frauen beherrschen, weil sie auch kochen können, während Männer eher analytisch denken und daher für die Auswertung der Programme zuständig sind. Die Zeiten sind hart. Deutschland steht seit ein paar Jahren im Krieg. Im NSA, also dem Nationalen Sicherheitsamt, das in Weimar verankert ist, müssen die Mitarbeiter beweisen, dass sie für...

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Die Büchse der Pandora wurde geöffnet

Was wäre, wenn Hitler damals schon über beachtliche Computer-Technik verfügt hätte? Mit dieser Fragestellung entwickelt Andreas Eschbach in NSA Nationales Sicherheits-Amt ein bitteres Szenario, wie die deutsche Geschichte hätte verlaufen können.

Die Nazis haben mit Hilfe des Komputers (hier natürlich mit K, statt mit C geschrieben) ihre Überwachungssystem perfektioniert und im Zuge der Abschaffung des Bargelds die totale Kontrolle erlangt. Durch raffinierte Programme werden versteckte...

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Erschreckend

Ich habe in letzter Zeit einiges über die deutsche Geschichte angefangen in der Weimarer Republik bis zum Kriegsende gelesen. Es ist ein furchtbarer Teil der deutschen Geschichte. Aber als wäre das nicht schon schlimm genug, setzt der Autor Andreas Eschbach noch eins drauf. Er führt uns mit diesem Buch vor, wie es gewesen sein könnte, wenn das damalige Regime die technischen Möglichkeiten des Internets und Mobilfunks gehabt hätte. Konnte man damals vielleicht noch davonkommen, indem man sich...

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Furchtbar nah dran und doch ganz weit weg?

1942, mitten im zweiten Weltkrieg, wird die Familie Frank in Amsterdam und deportiert – damit beginnt der Roman. Dass es in Wirklichkeit erst zwei Jahre später so war, das macht nichts, wir haben hier ja schließlich keinen historischen Roman vorliegen. Denn auch die Geschichte hinter der Verhaftung ist im Roman ein wenig anders: nur dank des technischen Fortschritts, der absoluten staatlichen Überwachung und einem neuen Komputer-Programm, konnte dies gelingen. Komputer? Ja, die sind in...

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Was wäre, wenn...

Bereits 1851 hat Lord Babbage den Vorläufer der heutigen Komputer erfunden. Die Technik hat seitdem riesige Fortschritte gemacht und so verfügen im Jahre 1942 viele Menschen über ein tragbares Volkstelefon, einen eigenen Komputer, schicken sich über das Weltnetz Elektropost oder diskutieren in den vielen Foren. Auch die Nationalsozialisten machen sich die Technik zu Nutze, im NSA, dem Nationalen Sicherheitsamt, werden sämtliche Daten jedes Einzelnen gespeichert, verarbeitet und ausspioniert...

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Gute Idee verschleppt

Ein neues Buch von Andreas Eschbach ist Pflichtlektüre. Mit „NSA“ beweist der Autor mal wieder, dass er Ideen hat. 

Man stelle sich vor, im Dritten Reich hätte es schon einiges der heutigen Technik gegeben. Es gibt Komputer, man kann im Weltnetz surfen und chatten und jeder Bürger des Deutschen Reichs besitzt ein mobiles Telephon, mit dem er jederzeit und überall erreichbar ist. 
Das alles überwacht das Nationale Sicherheitsamt, wo Eugen Lettke Analyst ist und Helene Bodenkamp...

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Was wäre wenn die Nazis Technik gehabt hätten?

Was wäre wenn die Nazis damals die Technik von heute gehabt hätten? Darum geht es in diesem Buch. Es erzählt von zwei Leuten, die beim nationalen Sicherheitsamt arbeiten und so eine wichtige Rolle in der Überwachung der deutschen Bürger spielen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach zu lesen, sodass ich schnell in die Geschichte reingekommen bin. Dazu fängt die Geschichte sehr weitläufig an. Dadurch bekommt man alles in kleinen Schritten erklärt und weiß so immer was passiert...

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Thema verschenkt

Aus heutiger Sicht wäre es der Supergau und der Horror überhaupt, wenn die Nationalsozialisten schon über unsere heutigen Möglichkeiten der Überwachung und der Datenerfassung verfügt hätten. Diesem Horrorszenario widmet sich Andreas Eschbach in seinem Buch NSA. Die Idee hat was und es gibt natürlich einige Lacher, wenn Andreas Eschbach die englischen Computerbegriffe ins Deutsche bringt, weil ja alles superdeutsch sein musste in jener Zeit. Aber diese Späße, so amüsant sie sind, tragen nicht...

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Idee ist nett, Umsetzung sehr langgezogen

Schwierig, schwierig. Wie fand ich denn nun dieses Buch? Einerseits gefällt mir die Idee ganz gut. Eschbach malt sich das Szenario aus, dass es zu Hitlers Zeiten schon Computer und Internet gab. Und somit ganz Deutschland bis ins kleinste Detail überwacht wird und jeder in Deutschland eine gläserne Person ist. Für Hitler wäre es so noch einfacher gewesen, Menschen für sich zu gewinnen. Und vor allem, wäre es für die SS einfacher gewesen U-Boote zu finden. Sehr gefallen hat mir an diesem Buch...

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Erschreckend realistisch!

Erschreckend realistisch greift Andreas Eschbach in seinem neuen Roman die Idee auf, was gewesen wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer, Mobiltelefone, E-Mails und soziale Medien gegeben hätte, die das Regime, zur totalen Überwachung aller Einwohner, nutzen könnte. 

Im Zentrum dieser fiktiven Handlung steht Helene Bodenkamp, bei der sich bereits früh das Talent zum Programmieren abzeichnet. Nach Beendigung ihrer Schullaufbahn wird sie vom NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt,...

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NSA

Helene Bodenkamp ist in den 1930er Jahren eine gute Schülerin, nur in den Haushaltsfächern zeigt sie sich nicht nur unwillig, sondern auch völlig talentfrei. Daher entscheidet sie sich für das Fach Programmieren, eine typische Frauenarbeit, ist das Erstellen von Programmen doch direkt vergleichbar mit dem Stricken nach Muster. Sie ist begabt und so bietet man ihr zum Ende der Schulzeit einen Job im NSA an, wo sie für die Analysten Abfragen erstellt und Daten aufbereitet. Bei der Entwicklung...

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Ein Jahreshighlight für mich!

Eschbach und ich... ich gebe zu, ich hätte nicht unbedingt erwartet mal doch noch einen Roman von ihm zu lesen. Seit dem Jesus Video, das damals für mich ein absoluter Flop war, hatte ich eigentlich kein Bedürfnis mehr. Aber ich habe auch eine Schwäche für genau diese Art Themengebiete die Eschbach in seinem neuen Roman aufgreift.

 

Es hat etwas von einem neuen "1984", zugeschnitten auf unsere Zeit. "

Das sogenannte Dritte Reich als Schauplatz ist dabei der passende...

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Das Internet vergisst nicht!

Beschreibung:

Das Nationale Sicherheitsamt – kurz: NSA - ist für den Frieden im Land verantwortlich. Es überwacht die Bürger  und hilft der Regierung eine Volkshetze zu vermeiden. Dies ist der Ort, an dem Helene Bodenkamp und Eugen Lettke im Jahr 1942 in Weimar beschäftigt sind. Lange Zeit dient Helene treu ihrer Sache, bis ihr Liebster Fahnenflucht begeht. Während sie versucht, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln ihn und ihre Freunde zu schützen, nutz ihr Vorgesetzter Eugen...

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Was wäre wenn?

Der Inhalt:

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates...

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Genialer Roman mit erschreckend realistischem Szenario

INHALT

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für...

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Unvorstellbar wenn es so gewesen wäre, ein Alptraum wenn es so sein wird

Inhalt
Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen Sicherheitsamt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reiches überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen,
ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte...

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was wäre wenn...interessantes Thema - spannende Lektüre

Das Buch ist wirklich ein Roman, über den man schon während des Lesens, aber sicherlich auch nach dem Beenden, ziemlich viel nachdenken wird.
Andreas Eschbach hat diesmal eine Mischung aus einem fantastischen-historischen Roman geschrieben. Was wäre.....wenn es im Dritten Reich schon die modernen Möglichkeiten der Kommunikation und der Überwachung gegeben hätte ? Was sind das (auch heute) für Machtinstrumente - die, wenn sie in die falschen Hände gelangen, was ausrichten können?...

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Vielschichtiger Roman

Was wäre, wenn es zur Zeit des Nationalsozialismus schon Computer gegeben hätte? Andreas Eschbach mischt in „NSA“ die realen historischen Begebenheiten mit modernen Überwachungstechniken und fiktiven Elementen. Das Ergebnis ist ein vielschichtiger Roman, der trotz seines Umfangs von stolzen 800 Seiten keinerlei Längen aufweist.

Die Hauptpersonen sind die junge Programmiererin Helene Bodenkamp und der Analyst Eugen Lettke, die beim Nationalen Sicherheits-Amt arbeiten. Dort werden die...

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Manchmal etwas langatmig, aber sehr spannend

Andreas Eschbach ist ein Meister des "Was wäre, wenn...?" Wenn Deutschland einen König bekäme, wenn ich eine Billion Dollar erben würde - daraus hat er spannende Bücher gemacht.

In diesem Buch nimmt er an, dass es schon während des Nationalsozialismus Computer und Netzwerke gegeben hätte und daraus wird ein faszinierendes, aber auch erschreckendes Buch.

Computer heißen hier Komputer, das Passwort wird zur "Parole" und Facebook ist das "Deutsche Netz". Mails sind Elektrobriefe...

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Erschreckendes Szenario

Was wäre wenn es schon zu Zeiten der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg die Technik und Möglichkeiten von heute gegeben hätte? Und wenn sie alles Bargeld einzogen hätten und man nur noch über sein Handy bzw. über eine Bankkarte bezahlen könnte?
Dieses Buch ist ein Gedankenspiel zu diesem Szenario.

Und ein wirklich gutes, obwohl es so erschreckend ist.
Aber zunächst das Cover: Mir gefällt es, denn es ist passend und erinnert an das allsehende und allwissende Auge....

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Erschreckend und lässt einen nachdenklich zurück

Als ich den Klappentext las, war ich vor Interesse einfach kaum zu bremsen, da ich mich durch meinen Job mit Digitalisierung beschäftige.
Und da Herr Eschbach es bisher immer geschafft hat mich zu begeistern musste ich dieses Buch einfach lesen!
Der Einband stach schon mal schwer ins Auge, da man diese alte Schrift nur noch selten sieht und immer mit einem bestimmten Zeitabschnitt in Verbindung bringt.
Ebenso die Seitenanzahl ist schon beeindruckend, aber um es...

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Unbedingt lesenswert

Irgendwie fällt es mir bei diesem Buch besonders schwer, meine Begeisterung in Worte zu fassen. Denke ich darüber nach, fällt mir selten mehr ein als "Unbedingt lesenswert!"

Allein das Setting dieser Geschichte, der beginnenden Machtergreifung  der Nazis bis hin zum zweiten Weltkrieg, weckt wahrscheinlich in jedem schreckliche Bilder (egal ob man diese Zeit noch am eigenen Leib erlebt hat oder später davon erzählt bekommen hat). Auf die Spitze getrieben wird diese Vorstellung durch...

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Nach dieser Lektüre sieht man die Technik mit anderen Augen!

Andreas Eschbach hat mit „NSA – Nationales Sicherheits-Amt“ eine grandiose Dystopie geschrieben. Stellt euch einmal vor, dass es Computer, Internet und Soziale Medien schon im 2. Weltkrieg gab. Dazu kommt dann noch, dass das Bargeld abgeschafft wurde. Heraus kam ein sehr beklemmendes Buch, das eindeutig zum Nachdenken anregt. Immer wieder kann hervorragend die Verbindung zu heutigen Entwicklungen hergestellt werden. Ein Szenario, das ausgesprochen gruselig ist.

Helene arbeitet als...

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Beeindruckend

Dieses Buch ist für mich etwas schwer zu rezensieren. Denn einerseits ist die Ausgangsidee sehr interessant und spannend, andererseits fand ich, dass der Autor manchmal bei der Umsetzung dieser Idee nicht immer ein glückliches Händchen hatte. Auch war mir nicht so ganz klar, welchem Genre man das Buch zuordnen sollte. Es hatte klar Fantasy-Momente, aber auch Kriminalmomente, Geschichtsmomente, romanhafte Gesellschaftskritikmomente und Liebesromanelemente.
Geglückt fand ich, dass der...

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Bedrückendes Szenario, aber super spannend und stringent erzählt

Deutschland im Dritten Reich:

Helene arbeitet 1942 in Weimar als Programmiererin beim NSA, dem sog. Nationalen Sicherheits-Amt. Die totale Überwachung der Bürger ist Wirklichkeit geworden, denn alle Daten ihrer Bezahlvorgänge, Telefonate etc. werden aufgezeichnet, die Helene wiederum in ihren Programmen auswerten soll. So können z.B. untergetauchte Menschen entdeckt und aufgespürt werden.

Auf der anderen Seite versucht der Analyst Eugen Lettke, der ebenfalls beim NSA arbeitet,...

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Wissen ist Macht

Um es gleich vorweg zu nehmen, das neue Werk von Andreas Eschbach ist der Hammer! Ein Horrorszenario, das Datenüberwachung durch den Staat thematisiert.

Weimar 1942: Es gibt bereits Komputer, das Weltnetz, Elektropost und tragbare Telephone. Und eine Stelle, die über alldem wacht: das Nationale Sicherheits-Amt (NSA).

Hier arbeitet Helene Bodenkamp als Programmstrickerin. Ihre Programme fragen Daten aus Tabellen ab, verknüpfen diese und erstellen Listen sogenannter Regimegegner...

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was wäre wenn?

Helene arbeitet als Programmiererin beim Nationalen Sicherheitsamt. Zusammen mit Kollege Lettke ist sie dafür zuständig, Unregelmäßigkeiten in der Bevölkerung aufzudecken und somit versteckte Juden aufzuspüren. Doch als die Abfrage persönlich wird, gerät Helene in Schwierigkeiten. Sie manipuliert die Programme. 
Auch Eugen Lettke verwendet die Abfragen zu seinem eigenen Vorteil. Können die beiden ihre Mauscheleien verheimlichen oder trifft sie doch der Boomerang, indem sie selber schon...

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Er sieht alles...

Von Andreas Eschbach habe ich bisher ausschließlich Jugendbücher gelesen, die mir richtig gut gefielen. Bei dem vorliegenden Buch war es einfach das Thema, was mich aufmerksam werden ließ. Meine Erwartungen waren groß, wurden jedoch um Längen übertroffen.

 Ehrlich gesagt bin ich nach der Lektüre immer noch sprachlos und völlig geflasht, daher fällt es mir fast schon schwer hier die richtigen Worte zu finden.

 In der Geschichte geht es um die Programmiererin Helene, die im Amt...

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Historischer Roman mit SciFi-Elementen und beunruhigendem Szenario

Das Buch „NSA – Nationales Sicherheits-Amt“ von Andreas Eschbach ist ein historischer Roman mit Elementen der Science-Fiction. Die Idee, die dem Roman zugrunde liegt ist die Vorstellung, dass es bereits im Zweiten Weltkrieg Computer und Mobiltelefone gegeben hat. Ich fand den Gedanken sehr interessant und war gespannt auf die Umsetzung. Passend zum Inhalt wurde die äußere Gestaltung des Buchs vorgenommen. Das Cover ist wie ein Plakat der 1940er gestaltet, der Zeit also, in der die...

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Erschreckend...

Deutschland zur Zeit des dritten Reiches. Ein dunkle Zeit, eine bedrückende Zeit. Und nun stelle man sich vor es hätte damals schon Mobiltelefone, Computer und eine Art Internet gegeben und so dem Staat die Möglichkeit gegeben die Bürger einer totalen Überwachung zu unterziehen.

Eine schlimme Vorstellung? Durchaus.

Genau diese Vorstellung hat Andreas Eschbach aufgegriffen und in seinem neuen Buch

NSA – Nationales Sicherheits Amt verarbeitet.

Die Idee an sich war...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
800 Seiten
ISBN:
9783785726259
Erschienen:
September 2018
Verlag:
Bastei Lübbe
8.26667
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.2 (45 Bewertungen)

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