Buch

Der Nachtwächter

von Louise Erdrich

Pulitzer Prize for Fiction 2021.

Kann ein Einzelner den Lauf der Geschichte verändern? Kann eine Minderheit etwas gegen einen übermächtigen Gegner, den Staat, ausrichten? »Der Nachtwächter«, der neue Roman der mit dem National Book Award ausgezeichneten Autorin Louise Erdrich, basiert auf dem außergewöhnlichen Leben von Erdrichs Großvater, der den Protest gegen die Enteignung der amerikanischen UreinwohnerInnen vom ländlichen North Dakota bis nach Washington trug. Elegant, humorvoll und emotional mitreißend führt Louise Erdrich vor, warum sie zu den bedeutendsten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart gezählt wird - und zeigt, dass wir alle für unsere Überzeugungen kämpfen sollten und dabei manchmal sogar etwas zu verändern vermögen.

»Mir stockte der Atem, als ich begriff, was meinem Großvater von seinem Nachtwächter-Schreibtisch aus gelungen war.« Louise Erdrich

»Ein meisterhaftes Epos. Nach der Lektüre ist man tief bewegt und vermisst diese Figuren, als wären sie echte Menschen.« New York Times Book Review

»Mit diesem Roman ist Louise Erdrich auf der Höhe ihrer genialischen Schaffenskraft angelangt.« Washington Post

Rezensionen zu diesem Buch

Aufrüttelnd

Das Buch erzählt die Geschichte um den Nachtwächter Thomas, das Leben seiner Familie sowie der anderen Familien im Indianerreservat. Thomas kämpft neben seiner Arbeit gegen ein Gesetz, dass seinen Stamm auslöschen würde. Das Buch wird in Episoden aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Der Erzählfluss ist aber in großen Teilen chronologisch.
Louise Erdrich beschreibt bildhaft das Leben im Reservat aber auch der Personen außerhalb. Man erfährt viel über die Bräuche, die Lebensweise...

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ein verdient preisgekrönter Roman

In ihrem Roman „Der Nachtwächter“ weckt die bekannte amerikanische Autorin Louise Erdrich nicht nur die Aufmerksamkeit auf eine wichtige Epoche in der Geschichte der Native Americans, sondern ehrt auch den Einsatz ihres Großvaters für sein Volk.

Seit dem 19.Jahrhundert wurden die amerikanischen Ureinwohner in Reservaten zusammengedrängt, oft auf zu kleinen Landflächen schlechter Qualität. Dort kämpfen sie ums Überleben, sind gezwungen, sich dem Lebenswandel und den Ideologien der...

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"Die Gärten der Himmelsfrau oder globale Ökosysteme"

Louise Erdrich schreibt in ihrem neuen Roman über den Großvater. Der setzte sich für seine Leute ein und wehrte sich gegen die Enteignung der Ureinwohner Amerikas. Was Einzelne damals zuwege brachten und wie schwer ihr Kampf für Gerechtigkeit war, das kommt in

„Der Nachtwächter“ eindrücklich zum Vorschein.

 

Die Autorin lebt mit der Natur und für sie. Sie beschreibt den Glauben an eine Himmelsfrau und in welcher Weise Pflanzen miteinander kommunizieren. Das Buch ist ein...

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Eindrucksvolle Einblicke in den Kampf gegen die Terminationspolitik

Der Geschichte vorangestellt sind einige Informationen zur historischen Einordnung: In den USA wurde am 1. August 1953 die House Concurrent Resolution 108 verabschiedet, welche die auf unbegrenzte Dauer gültigen Verträge mit den amerikanischen Ureinwohnern für nichtig erklärt. Diese sollten in der Konsequenz wie alle anderen Einwohnern der USA behandelt werden, also: Keine Reservate mehr, keine Sonderrechte und -zahlungen. Als Vorsitzender des Stammesrats wehrte sich der Großvater der...

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Wem gehört das Land auf dem wir leben?

!4,5 Sterne! 

 

Klappentext:

„Kann ein Einzelner den Lauf der Geschichte verändern? Kann eine Minderheit etwas gegen einen übermächtigen Gegner, den Staat, ausrichten? »Der Nachtwächter«, der neue Roman der mit dem National Book Award ausgezeichneten Autorin Louise Erdrich, basiert auf dem außergewöhnlichen Leben von Erdrichs Großvater, der den Protest gegen die Enteignung der amerikanischen UreinwohnerInnen vom ländlichen North Dakota bis nach Washington trug…“

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Aufrüttelnd

In unseren Breiten denkt man nicht darüber nach, was seit dem letzten Mohikaner mit Amerikas Ureinwohnern passiert ist. Dass sie in Reservate gesteckt wurden, hat man lose im Hinterkopf, auch wenn man es sich nicht vorstellen möchte. Dass aber selbst diese Reservate irgendwann als störend empfunden wurden, weil sie Land darstellten, auf das Restamerika keinen Zugriff hatte und dort noch immer Menschen lebten, die seltsame Gebräuche und seltsame Sprachen pflegten, weiß niemand.

1953...

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Zeitgeschichte 1953

 

In dem Roman „Der Nachtwächter“ schreibt die Schriftstellerin Louise Erdrich über ihren Großvater.

Sie ist Pulitzer Preisträgerin 2021.

 

Die Autorin hat einen hervorragenden Erzählstil. Ihr Roman ist große Literatur.

Die Geschichte Indianer spielt 1953. Es ist immer wieder erschreckend, wie Minderheiten alles erdulden müssen.

 

Louise Erdrich Großvater ist Tom arbeitet als Nachtwächter in einem Betrieb. Während seinen Prüfgängen schreibt er...

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Ein besonderer Roman

Am 1. August 1953 verabschiedete der Kongress der USA ein Gesetz, mit welchem sämtliche Verträge mit indigenen Völkern, die mit der Formulierung „solange das Gras wächst und die Flüsse fließen“ geschlossen wurden, für nichtig erklärt wurden. Viele Stämme standen somit vor der „Terminierung“, darunter auch die Turtle Mountain Band of Chippewa. Basierend auf der realen Figur ihres Großvaters erzählt Louise Erdrich ihre Geschichte.

Wir begleiten hauptsächlich Thomas, Nachtwächter in...

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Ein integres Stammesoberhaupt gegen den Rest der korrupten Welt der Weißen

Thomas Washushk lebt im Turtle Mountain Reservat in North Dakota und arbeitet in den 50ern des vorigen Jahrhunderts als Nachtwächter in der gleichnamigen Lagersteinfabrik, die aus Edelsteinen die Lager für Uhren und für das US-Militär herstellt. Neben seiner Verantwortung am Arbeitsplatz drückt Thomas die Versorgung seiner Familie, da es im Reservat keinen funktionierenden Brunnen gibt und das Land für Ackerbau kaum geeignet ist. Bei der Festlegung der Reservatsgrenzen hatten die Weißen...

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spannender Roman

Klappentext:

Der Nachtwächter«, der neue Roman der mit dem National Book Award ausgezeichneten Autorin Louise Erdrich, basiert auf dem außergewöhnlichen Leben von Erdrichs Großvater, der den Protest gegen die Enteignung der amerikanischen Ureinwohnerinnen vom ländlichen North Dakota bis nach Washington trug.

Meinung:

Glückwunsch zum Pulitzer Preis 2021

Ich hab mich mit der Schreibweise zuerst etwas schwer getan, aber tapfer weiter gelesen.
Aber...

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Weitere Infos

Art:
Buch
Sprache:
deutsch
Umfang:
496 Seiten
ISBN:
9783351038571
Erschienen:
2021
Verlag:
Aufbau
9.5
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.8 (8 Bewertungen)

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