Buch

Was fehlt dir

von Sigrid Nunez

Der neue Roman der Bestseller-Autorin von »Der Freund«

»Voller Geistesgegenwart und Zärtlichkeit.« PEOPLE

»Ein anmutiger Roman.« THE NEW YORKER

»Man folgt ihr gespannt bis zur letzten Seite und fühlt sich auf eine sehr zivilisierte Weise getröstet.« JOHANNA ADORJÁN

»Liebe, Verlust, Freundschaft, Empathie – und so viel Weisheit. Ich verehre Sigrid Nunez.« PAULA HAWKINS

»Ein profundes Buch.« THE TIMES LITERARY SUPPLEMENT

Kaum jemand durchdringt das, was es heißt, am Leben zu sein, tiefer, als die amerikanische Autorin Sigrid Nunez. In ihrem neuen Roman »Was fehlt dir« schreibt sie darüber, wie wir einander verbunden sind, in Glück und Trauer, Trost und Zuversicht – und wie Mitgefühl unsere Sicht aufs Leben verändern kann.

Was hat das Schicksal anderer Menschen mit dem eigenen zu tun? Die New Yorker Erzählerin in Sigrid Nunez’ neuem Roman findet Antworten auf diese Frage in der Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen, ihrer Traurigkeit, ihrem Mut, ihrer Zuversicht: Ob mit einer verflossenen Liebe, einer verunsicherten Airbnb-Gastgeberin oder einer Jugendfreundin, die unheilbar krank ist. »Was fehlt dir« ist ein Buch über das emphatische Einfühlen und darüber, dass wir viel mehr füreinander tun können, als wir vielleicht meinen: indem wir genau hinhören. Ein Roman, der zugleich ein Porträt davon liefert, was es heißt, gerade jetzt am Leben zu sein. Poetisch und federleicht, ein Buch, das Hoffnung macht – und große Freude.

Rezensionen zu diesem Buch

Falsche Vorstellungen

"Was fehlt dir" von Sigrid Nunez ist ein sehr vielschichtiger Roman mit einem wichtigen Thema, den man nicht so eben nebenbei weglesen kann.
Im Buch geht es hauptsächlich um Gefühle, es geht um Glück und Trauer, Trost und Mitgefühl. Auch das Füreinander-Dasein, auch oder grade in schweren Situationen gerät hier in den Mittelpunkt der Erzählung.
Vom Klappentext her, hatten mich hier hauptsächlich die Gedanken und Gefühle der sterbenden Frau interessiert und der Umgang der...

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Verwirrend

Begegnungen mit der Traurigkeit: Die Erzählerin begleitet eine unheilbar kranke Freundin in den Tod. Ihre Gedanken beschäftigen sich mit der Freundin selbst, aber auch mit allen anderen Geschehnissen, die sie in dieser Zeit begleiten.

Das Buch hat mich letztendlich etwas ratlos hinterlassen, fehlte mir doch immer wieder der rote Faden der Geschichte. Die Geschehnisse gruppieren sich um die Gedanken der Erzählerin, doch es gibt so viele lose Enden, die irgendwo aufgefangen und wieder...

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Fallbeispiele

Wenn ich sagen sollte, warum ich „Was fehlt dir“ lesen wollte, gäbe es nur diese Antwort: Ich fand es gleichermaßen verstörend wie gemütlich (hygge!) mit einer sterbenden Freundin in ein unbekanntes Haus zu ziehen. Vorübergehend natürlich.

Und nicht beleidigt zu sein, wenn zwei bessere Freundinnen dieses Ansinnen schon abgelehnt hatten.

Bald sterben kann auch lustig sein. Ich erinnere mich selbst noch daran, wieviel Spaß wir zu dritt hatten beim Abschied von der Mutter meiner...

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Kein federleichter Roman

Ich habe für "Was fehlt dir" von Sigrid Nunez ziemlich lange gebraucht. Dies ist kein so federleichter Roman, wie es hier beschrieben wurde. Man braucht Zeit, um sich darin zurecht zu finden, und oft verliert sich dieses Buch in scheinbaren Nichtigkeiten, die, falls sie keine sind, vom Leser dann erkannt und gedeutet werden müssen.

Der Klappentext verspricht viel, aber der Roman plätschert erst einmal so vor sich hin, bevor es ab der Mitte dann etwa um das Thema geht, das im...

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Ab Kapitel 8 fehlt mir kaum noch was

In dem Roman "Was fehlt dir" widmet sich die Autorin Sigrid Nunez dem Thema des Mitgefühls und was das Schicksal anderer mit uns zu tun hat. Den Rahmen bildet eine Erzählung, in der eine Jugendfreundin, die unheilbar krank ist, die Protagonistin um einen großen Gefallen bittet.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, doch bei dem Thema und dem Klappentext bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an das Buch gegangen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich das Buch bis...

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Empathisch

Es ist der erste Roman, den ich von der Bekannten Autorin Sigrid Nunez gelesen habe. Da ihr vorheriges Werk sehr gelobt wurde, hatte ich große Erwartungen gehabt, die leider enttäuscht wurden. 
Das Cover gefällt mir gut, es hat mich gleich angesprochen.
Das Buch beinhaltet eine Zusammenreihung an Kurzgeschichten, die von der Erzählerin in der Ich-Form erzählt werden. Sie handeln von Trauer, Glück und von viel Mitgefühl. Umrahmt werden diese von der Geschichte über deren beste...

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täuschend einfach und doch sehr tiefsinnig

Ich bin noch immer sehr unschlüssig, ob es für mich ein 3- oder 4-Sterne Buch ist. Vermutlich irgendetwas dazwischen. 
Es fehlte mir einerseits der rote Faden, andererseits ein wenig mehr Nähe zur doch sehr passiven Erzählerin. Von ihr kommen viele reflektierende Gedanken und interessante Denkanstöße, weise Beobachtungen, und sie zeigt auch von viel Empathie, sich in andere Menschen reinzudenken und ihnen gegenüberzutreten, aber so ganz berührt hat sie mich mit ihrer nüchternen...

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wichtiges Thema aber schlechte Umsetzung

Eine depressive Frau lebt ihr einsames Leben. Geht zu Vorträgen und Lesungen und vertreibt sich so die Zeit. Bei einen dieser Vorträge trifft sie auf ihren Ex, der die Umweltverschmutzung kritisiert und nicht nur der Meinung ist, die Menschheit hat schon längst versagt sondern auch der Meinung ist, dass man gar keine neuen Menschen in die Welt setzen sollte. Kurze Zeit später erfährt sie von ihrer Freundin, dass diese an Krebs erkrankt ist. Als die Chemo nicht anschlägt, fasst die Freundin...

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Eine gelungene Sammlung von Gedanken, Abschweifungen, Geschichten und Zitatschnipseln

„Warum haben Sterbende nicht das Recht, ihr Leben zu beenden?“ (S. 122)

Nachdem ich im vergangenen Jahr „Der Freund“ von Sigrid Nunez begeistert gelesen hatte, stand für mich gleich fest, dass ich auch ihr neues Buch lesen würde, ohne dass ich im Vorfeld wissen musste, wovon es handeln würde. Und so nahm ich unvorbereitet „Was fehlt dir“ zur Hand und ließ mich auch dieses Mal wieder durch eine Sammlung von Gedanken, Abschweifungen, Geschichten und Zitatschnipsel leiten, die sich mal...

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Die erstaunliche Leichtigkeit der Sigrid N.

Ja, es gibt sie, diese Geschichten, die nahezu ohne Plot auskommen und sprachlich scheinbar einfach geschrieben sind, aber deutlich mehr enthalten, als auf den ersten Blick zu lesen ist – sie können gar eine Komposition sein, ein Musikstück mit einem ganz unverkennbaren (Erzähl-)Ton, einem „autorentypischen Klang“, der noch lange nachhallt. So ein Buch war „Der Freund“, und so ein Buch ist auch dieses.

Sigrid Nunez hat längst ihren eigenen Sound entwickelt, und ja, ich bin bekennender...

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Kontrovers – der hintere Teil hat mir gut gefallen, am Anfang war es sehr verwirrend

Meine Meinung:

Das Buch hat mich etwas irritiert. Die Autorin erzählt aus der Ich-Perspektive, wobei nie klar wird, ob sie aus ihrer eigenen Sicht oder der einer dritten Person erzählt. Im Klappentext heißt es, dass der Roman zeigen soll, wie Mitgefühl uns für immer verändern kann. Der erste Teil des Buches ist eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten. Die zwar amüsant sind und auch auf Mitgefühl bzw. Mitleid anspielen. Aber es kommt nicht so ganz herüber, dass die Autorin damit...

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Sachlich aber auch persönlich

Was fehlt dir? Fehlt dir etwas? Eine Frage, die wir alle schon einmal gestellt oder beantwortet haben. In Sigrid Nunez neuem Buch geht sie dieser Frage auf die Grund und was das Schicksal anderer mit einem selbst macht. Die Protagonistin begleitet eine schwer kranke Freundin auf deren letztem Weg und versucht ihr einen fast unvorstellbaren Wunsch zu erfüllen. Für sie da zu sein und ihr bei einem selbstbestimmten Sterben zur Seite zu stehen.

Ich glaube, die vielen negativen Rezensionen...

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Über Anteilnahme und Hoffnung

Eine New Yorkerin begleitet ihre krebskranke Jugendfreundin im Verlauf der Erkrankung, und führt viele Gespräche mit ihr und den unterschiedlichsten Menschen. Dabei berichtet die Freundin davon, wie es ist, dem Tod näher zu sein als dem Leben, erzählt von ihrer Tochter, ihrer Kindheit, Vergebung und Wut. „Nein, sprich weiter. Ich höre zu.“, ermutigt die Erzählerin ihre Freundin, denn sie findet Geschichten überall, auch im Schnurren eines Katers, der von seinem Leben erzählt, einem Bild an...

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Der Sinn des Lebens ist, dass es aufhört

Im Mittelpunkt des neuen Romans von Sigrid Nunez stehen zwei Frauen. Die eine hat Krebs im Endstadium, die andere ist eine alte Freundin, die sie nun bittet, bei ihr zu sein, wenn sie mit einem Medikament ihr Leben beendet. Widerstrebend sagt die namenlose Erzählerin zu. Die sterbenskranke Freundin mietet ein Haus in einer schönen Gegend, wo sie ein paar Tage verbringen. Sie erzählen sich Geschichten aus ihrem Leben. Die Erzählerin berichtet ebenfalls von Begegnungen und Beziehungen....

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Es fühlte sich so echt an

Eine Frau besucht ihre todkranke Freundin aus früheren Zeiten. Lange haben sie sich nicht mehr gesehen, jetzt ist es wohl zum letzten Mal. Das denken sie zumindest. Und diese Begegnung ist auch ein Erinnern an die Vergangenheit. An frühere Beziehungen, an Orte die mal wichtig waren. Wir begleiten die Frau in ihren Erinnerungen und auch im jetzt.

Und Sigrid Nunez erzählt es so berührend und eindringlich – ich hatte das Gefühl, als säßen wir beiden in einem Wohnzimmer, in zwei...

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Das war so gar nicht meins

Zum Inhalt:
Hat das Schicksal von anderen etwas mit dem eigenen zu tun? Die Autorin sucht und findet Antworten darauf in den Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen, die mal traurig, mal mutig, mal zuversichtlich, mal krank sind. 
Meine Meinung:
Das war mein erstes Buch der Autorin und ich hatte nicht so wirklich eine Vorstellung, auf was ich mich da so einlasse. Was mir wirklich gut gefallen hat, ist der Schreibstil, der eine gewisse Leichtigkeit hat und sich das Buch...

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eine neue Ikone der Literatur

Die beiden letzten in Deutsch erschienen Bücher von Sigrid Nunez (Der Freund und Sempre Susan) waren faszinierend. Ihh neuer Roman „Was fehlt dir“ ist nicht so einfach fassbar. Nüchtern und sachlich erzählt. wirft er einen Blick auf die Gesellschaft der zeitgenössischen USA, dazu mit einem leicht ironischen Unterton und überwiegend handlungsarm.

Das die Erzählerin leicht stachelig und schwer freifbar ist, macht aber auch einen Teild es Reizes an dem Roman aus.
Sigrid Nunez ist...

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Tabuthema Tod

„Was fehlt dir“ sind Worte, die schnell ausgesprochen sind. Im Leben fehlt einen immer wieder etwas, hier fehlt der Freundin der Erzählerin die Gesundheit, sie ist unheilbar an Krebs erkrankt. Sie will ihr beistehen, sie begleiten. Mit Tabletten will diese ihr Leben selbstbestimmt beenden. 

Und hier beginnt die Erzählung, scheinbar zusammenhanglos, so wie es ihr einfällt. Da berichtet sie von der einsamen Nachbarin und ihrem Sohn, gleich darauf erfahren wir vom herzlos entsorgten...

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Spitzentanz in Clogs

 

Welch ein seltsames Buch. Ein Buch ohne roten Faden – oder doch? Ein Buch, das anmutet wie ein Ideen-Notizbuch, eine Sammlung von Gedachtem, Gelesenem, Gesehenem, zusammengetragen mit Willkür – oder doch nicht? Vielleicht passt am besten dieser Satz, den die Autorin selbst im Buch schreibt: „Die wichtigsten Dinge in Worte zu fassen, ist wie ein Spitzentanz in Clogs.“

Eine zusammengefasste Inhaltsangabe lässt sich nicht schreiben. Menschen tauchen auf den Buchseiten auf, sind...

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Weitere Infos

Art:
Buch
Sprache:
deutsch
Umfang:
222 Seiten
ISBN:
9783351038755
Erschienen:
2021
Verlag:
Aufbau Verlage
7.05556
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 3.6 (18 Bewertungen)

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