Gittenen Bücher... fragte am 02.11.2020 | Lesegewohnheiten

Retro Welche Bücher waren in den 60ern gefragt

Ich bin in der Ard retro Mediathek  auf ein Video aus den 60ern gestolpert . In ihm geht es um eine Umfrage im Buchhandel, im Weihnachtsgeschäft in den 60ern. Das möchte ich gerne mit Euch teilen

Kommentare

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florinda kommentierte am 02. November 2020 um 16:46

Danke, dass du darauf aufmerksam gemacht hast, ich fand das sehr interessant! Dort sah ich auch schon einmal etwas über die ersten Fernsehköche.  Das Leben des allerersten wurde ja mal mit J. J. Liefers in der Titelrolle verfilmt.

anna1965 kommentierte am 02. November 2020 um 17:58

Danke dafür. Das war wirklich sehr interessant. Ich bin ja fast vom Sofa gefallen, wie ich den rauchenden Mann mitten in der Buchhandlung gesehen habe.

Erdbeerfrau kommentierte am 03. November 2020 um 14:32

Danke für den Hinweis. Ich fand es sehr interessant

lesesafari kommentierte am 02. November 2020 um 16:10

das klingt schon mal witzig.
konsalik und simmel bestimmt. :D oder waren die später?

florinda kommentierte am 02. November 2020 um 16:53

Ich würde sagen, dass die Mitte bis Ende der 60er für etwa 10 Jahre ihre Hoch-Zeit hatten, da wurde auch einiges verfilmt...

Ich fand übrigens, dass da etliches an "anspruchsvoller" Literatur erwähnt wurde, lassen wir "Angelique" jetzt mal außen vor, und dass die Befragten sich recht gewählt ausdrückten. Den Eindruck, dass das "gefaked" war, hatte ich nicht. Stil, Bildung, Klassik, nix Vampire, Einhörner oder Shades of grey;-))

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 02. November 2020 um 17:24

Sie haben sich damals immer so gewähltvor der Fernsehkamera aus

Angelique der NewAdult Roman der 60er und 70er  ; )

Pöbel-Pinguin kommentierte am 02. November 2020 um 19:41

Fantasy und Klassik schließen einander nicht zwangsläufig aus. Das wäre doch schade für AutorInnen wie zB Mary Shelley und Bram Stoker. ;) Bei Shades of Grey bin ich aber voll bei dir.

florinda kommentierte am 02. November 2020 um 20:32

...und ich bin sozusagen bei dir, was Dracula & Frankenstein angeht;-) Btw. du pöbelst ja gar nicht?*g* Aber ich stehe auf Alliterationen.

Weißt du eigentlich, warum Pinguine so kurze Beinchen haben? Falls nein, möchtest du es wissen?

Pöbel-Pinguin kommentierte am 03. November 2020 um 12:44

Nein, pöbeln tut nur das Tier auf meinem Profilbild - und ich, wenn ich Hunger habe. XD Die Alliteration fand ich aber auch ausgesprochen angenehm. ;)

Oh, das weiß ich tatsächlich nicht. Bitte verrate es mir!

 

florinda kommentierte am 03. November 2020 um 13:43

Es ist eine etwas längere Geschichte und eigentlich auch off topic, deshalb erlaube ich mir, hier das Buch zu verlinken, iin dessen Rezension ich sie leicht gekürzt nacherzähle (schon jetzt muss ich wieder schmunzeln*g*):

https://wasliestdu.de/rezension/lesehighlight-2015-trauer-ist-eine-lange...

Pöbel-Pinguin kommentierte am 03. November 2020 um 15:01

Danke für den Link. Aber die Story ist schon etwas gemein. ;)

florinda kommentierte am 03. November 2020 um 15:16

Sollen wir eine Streckbank beantragen?;-) 

Pöbel-Pinguin kommentierte am 03. November 2020 um 19:45

:D

Lindenblomster kommentierte am 05. November 2020 um 15:06

Wer hätte bei dem traurigen Titel an so ein schönes Buch gedacht. Ich nicht. Deshalb danke für die Rezension. Auch diese ist sehr gut!

Lindenblomster kommentierte am 05. November 2020 um 15:10

Wer hätte bei dem traurigen Titel an so ein schönes Buch gedacht. Ich nicht. Deshalb danke für die Rezension. Auch diese ist sehr gut!

florinda kommentierte am 05. November 2020 um 16:05

Vielen Dank für diese freundlichen Worte!

Petzi_Super_Maus kommentierte am 03. November 2020 um 10:34

Hee was habt ihr gegen Angelique?!? Das hab ich mit Anfang 20 alle Teile durchgesuchtet (und die hab ich sogar alle noch *gg*)

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 03. November 2020 um 12:32

Und ich habe schon viiiel früher reingelesen, meine Eltern hatten das im Bücherschrank und wenn ich keinen Lesestoff mehr hatte ,tigerte ich immer durchs Haus

Petzi_Super_Maus kommentierte am 03. November 2020 um 12:36

Ich kannte es vorher gar nicht - aber als wir dann in die alte Wiener Wohnung meiner Schwiegereltern gezogen sind (damals waren sie noch keine Schwiegereltern *gg*) - da standen die ganzen Angelique Romane im Regal, weil das die Schwester meines GG gelesen hatte. Die durften bleiben, ich las sie, und sie zogen mit um ins Haus. Stehen zwar jetzt in zweiter Reihe (und somit nicht sichtbar), aber sie sind noch da :D

Ich hab übrigens auch die Bücher meiner Mama dann gelesen: Danielle Steele, Victoria Holt, Jackie Collins *gg* und die Agatha Cristies :D
(Marie Luise Fischer und Heinz Konsalik waren nie meins, davon hatte sie auch jede Menge)

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 03. November 2020 um 12:56

Ich habe mit 16 , 17 durch meinen Stöber Touren auch "Mit den Clowns kamen die Tränen " und "Es muss nicht immer Kaviar sein" von Simmel und Das Mädchen Senta von Marie Luise Fischer gelesen  : )

Petzi_Super_Maus kommentierte am 03. November 2020 um 13:34

diese kenne ich nicht.. ;)

UUUUH die Benachrichtigungs FUnktion geht wieder!! ich hab hier eine Mail bekommen :)))

Edit. okay, es funktioniert noch nicht richtig. Habe noch zum Fizzi Mails bekommen, dafü für eine LR, wo ich nie was schrieb. Aber von anderen Threads zb nicht... 

florinda kommentierte am 03. November 2020 um 13:52

Simmels "Kaviar" ist witzig, spannend, mit politisch/historischen Bezügen und realen Promis... und der Held, eigentlich ein Spion wider Willen, erkocht sich seine diplomatischen und erotischen Erfolge, denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen, und veröffentlicht einige der wirksamsten Rezepte im Buch ;-) 

M.L. Fischer "vererbte" mir ein ehemaliger Vorgesetzter einige, von denen ich etwa eine Handvoll mit mittlerer Begeisterung gelesen und dann alle weitergereicht habe. Überhaupt lesen eine erstaunliche Anzahl männlicher Wesen sog. Frauenliteratur.

florinda kommentierte am 03. November 2020 um 14:02

Steel, Collins und Holt sagen mir auch noch etwas. Bei Collins zog ich Wilkie der Jackie bei weitem vor, Steel - naja..., aber Holt las ich einige recht unterhaltsame Romane, ich glaube, die wurden auch in den Readers Digest-Büchern gekürzt verwurstet.

Petzi_Super_Maus kommentierte am 03. November 2020 um 14:10

Holt und Steel fand ich gar nicht so schlecht, das war Familiengeschichte mehrerer Generationen, mit Geheimnissen usw...

Wilkie Collins? kenne ich nicht. Aber ein Buch hatte sie auch von Joan Collins. Eh klar, ein Roman über Stars und Sternchen ;)

florinda kommentierte am 03. November 2020 um 14:27

Wilkie Collins' ( https://de.wikipedia.org/wiki/Wilkie_Collins ) Bücher sind einzigartig, wirklich. Ich zähle mal die mE besten auf, sie sind zT im www. lesbar wurden alle verfilmt:

1971: Die Frau in Weiß (mit Heidelinde Weis, Christoph Bantzer, Pinkas Braun, Helmut Käutner)
1972: Der rote Schal (mit Ellen Schwiers, Heinz Ehrenfreund, Fred Haltiner)
1973: Der Monddiamant (mit Anneliese Uhlig, Theo Lingen, Paul Dahlke)
1979: Lucilla (mit Ellen Schwiers, Gertraud Jesserer, Gerd Böckmann)

 

Petzi_Super_Maus kommentierte am 03. November 2020 um 15:04

Ach, das ist ja ein Mann!

Und nicht mit den beiden Collins-Schwestern verwandt.. ;)

florinda kommentierte am 03. November 2020 um 15:14

Stell dir eine Mischung zwischen "Jane Eyre", "Der kleine Lord" und je einem Edgar Wallace- und einem anspruchsvolleren Pilcher-Roman vor, dann hast du in etwa so etwas wie einen Wilkie Collins:-))

Petzi_Super_Maus kommentierte am 03. November 2020 um 17:44

Das ist ja eine bunte Mischung! Und einen Blick wert..

Alsterschwan kommentierte am 04. November 2020 um 00:10

Dann kennst Du vermutlich auch Uta Danella? Ich glaube, von ihr hatte meine Mutter alle Bücher!

Petzi_Super_Maus kommentierte am 04. November 2020 um 08:49

Ja klar! Von Uta Danella hatte meine Mutter auch einige Bücher. Eins oder zwei davon hab ich sogar gelesen.

florinda kommentierte am 04. November 2020 um 08:58

@ Schwan und Maus: Utta, mit 2 T, Danella hat ein ganz tolles Buch geschrieben: "Vergiss, wenn du leben willst", ist hier vorhanden, wollte heute nacht noch Rezi schreiben, aber PC stürzte ab und benimmt sich auch jetzt merkwürdig, sorry für so kurze Rückmeldung, LG "f."

Petzi_Super_Maus kommentierte am 04. November 2020 um 09:08

Genau, Utta. Ich dachte mir die ganze Zeit, irgendwas passt da nicht... ;)

Ich las "Der Maulbeerbaum". Kann mich aber nicht mehr dran erinnern, weil es schon sooo lange her ist...

Alsterschwan kommentierte am 04. November 2020 um 10:56

Ich war mir gestern Abend auf einmal unsicher wegen des 2. "t", aber Ihr seid vollkommen richtig!

Den "Maulbeerbaum" kenne ich auch, aber daran kann ich mich auch nicht mehr erinnern...  Ein anderes ist mir deutlicher in Erinnerung: "Stella Termogen", spielt auf Sylt - mich hat es damals sehr beeindruckt (ich glaube, wenn ich es heute lesen würde, wäre ich vielleicht entsetzt - oder auch nicht?)...

florinda kommentierte am 04. November 2020 um 16:32

@ Schwan und Maus: Die genannten Titel sagen mir auch etwas, ebenso "Regina auf den Sufen", "Der blaue Vogel" und "Familiengeheimnis", die wohl teilweise verfilmt wurden, allerdings habe ich über den Titel hinaus keine Erinnerungen an Inhalt, Cover oder so, Einzig das von mir genannte "Vergiss, ..." habe ich nicht vergessen, es war mein Lieblingsbuch von ihr. Vielleicht, weil mein Papa in Ostpreußen geboren wurde, aber sicher auch der interessanten Genremischung wegen: Familien-, Kriminal- und Liebesroman mit historischem Hintergrund. Wollte heute Nacht Rezi schreiben, aber dann stürzte mein PC ab,Ich hole es evtl. demnächst nach. (Ich war ohnehin erstaunt, dass ich dazu noch keine Rezi geschrieben haben soll, aber ich fand nur einen rezensionslosen e-book-thread)

florinda kommentierte am 03. November 2020 um 13:59

Ein Freund meiner Mutter hatte die alle über den Bertelsmann-Ring (?) bezogen und so habe ich die ersten Teile gelesen, als junges Mädchen fand ich das vom historischen und ähm... zwischengeschlechtlichen Aspekt recht interessant. Ich sagte schon anderswo hier, dass es erstaunlich viele Männer gibt, die so etwas lesen. Entweder bemühte "Frauenversteher-Aspiranten" oder aus echtem Interesse, wer weiß... Aber Frauen "dürfen" ja schließlich auch Fitzek etc lesen und müssen nicht einen Kochbuchumschlag drum machen;-))) 

Buchdoktor kommentierte am 02. November 2020 um 16:27

:-) Der Buchhändler trägt Krawatte. Golons Angelique wird verschämt verschwiegen. Wir verkaufen es, ehe wir uns schlagen lassen. Und Taschenbücher haben weiße Hochglanzcover.

Bibliomarie kommentierte am 02. November 2020 um 17:00

Meine Lehrzeit war zwar 10 Jahre später, aber an die Preistecker kann ich mich sehr gut erinnern.

Ja, das waren die "Buchhändler unseres Vertrauens" oft gesetzte Herren, mit gewählter Sprache. Da darf dann bei Schöner Literatur noch hochliterarisches genannt werden und von Angelique und Konsorthen lebte man. Lachen musste ich auch über das "saubere" Frauenbuch, wie "Wer die Nachtigall stört" beschrieben wurde.

Übrigens fluten Angelique und Simmel immer noch die Kisten bei Buchspenden, wenn das Wohnzimmer der verstorbenen Oma ausgeräumt wird.

Danke für diesen witzigen Link.

florinda kommentierte am 02. November 2020 um 21:07

Für einige Simmel und Konsaliks breche ich konsequent eine Lanze nach der anderen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schulfreund (mit u. a. Cordula Trantow, Heinz Rühmann und Fritz Wepper stark besetzt verfilmtes Theaterstück um einen kleinen Mann, der seinen Schulfreund Hermann Göring um die Schonung eines Juden bittet)

https://de.wikipedia.org/wiki/Und_Jimmy_ging_zum_Regenbogen_(1971) (Ausnahmsweise (Original!)Verfilmung besser als Buch, erzählt ein relativ unbekannt gebliebenes Kapitel über Mütter "halbarischer" Kinder, die sich selbst des Ehebruchs mit einem "Nichtjuden" bezichtigten, um ihre Kinder vor Verfolgung zu schützen) 

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_geschenkte_Gesicht (Gesichtsverletzte Kriegsversehrte und was sie nach dem Krieg erfahren mussten)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liebesnächte_in_der_Taiga_(Roman) (Klingt kitschiger als es ist, spannende Agentengeschichte mit Einblicken in das Leben deutscher Kriegsgefangener in Russland)

PS. Da beide Autoren in der DDR verboten waren, bestand dort ein enormer Nachholbedarf, wodurch man mit derartigen Dachboden- und Kellerfunden in Krankenhäusern, Altenheimen und REHA-Kliniken aber auch "normalen Menschen" große Freude bereiten konnte. Ein Freund hatte mir mal seine gesammelten S&K aufgedrückt und ein Lieferservice-Mitarbeiter gab ihnen den Vorzug vor Trinkgeld:-)))

helene kommentierte am 04. November 2020 um 22:20

Das geschenkte Gesicht ist das einzige Werk von Konsalik, welches ich gelesen habe...vor ca. 20 Jahren... und es hat mich tief beeindruckt!

Galladan kommentierte am 03. November 2020 um 09:47

Simmel und Co. sind regelmäßige Buchleichen auch in unseren Bücherschränken. Bei uns gehen auch immer die Nackenhaare hoch, wenn jemand rein kommt und fragt, ob wir eine größere Menge Altpapier, äh Bücher nehmen würden. Inzwischen findet sich allerdings öfter auch mal HP in den Kisten. Meist allerdings nur 3 bis 5 Bücher bis Oma dann gemerkt hat, dass das nicht gelesen wird. 

Büchi kommentierte am 02. November 2020 um 23:40

wunderbar :-))) , vielen Dank !

@Bibliomarie: die Preisstecker *grins* haben wir in der Buchhandlung noch immer in Gebrauch. Der Kasten, in dem sie einsortiert sind, dürfte einer der ältesten Gegenstände in der Buchhandlung sein ;-)

Estha kommentierte am 03. November 2020 um 07:01

Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank dafür. Die Buchhandlungen haben viele Kunden, es herrscht ein reger Betrieb. Auch die Bestseller sind interessant. Ein Paar kannte ich, aber bei weitem nicht alle genannte Bücher.

La Tina kommentierte am 03. November 2020 um 07:01

Die Buchhändlerin schlägt ihre männlichen Kollegen ja mal um Längen :-)

natti01 kommentierte am 03. November 2020 um 08:39

da war ich noch gar nicht geplant in denn  60ern..

ich hätte mir gerne das angeschaut, aber bei mir zeigt der Link-- Error---

schade.

Ich wäer auch gespannt drauf gewesen was es damals so gab..

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 03. November 2020 um 10:12

Versuche es mal über die Ard retro mediathek. 

Da sind die kleinen Dokus in Kategorien aufgelistet , vielleicht findest du es. Ich glaube da ist auch ein Suchfeld

katzenminze kommentierte am 03. November 2020 um 20:00

Oder kopiere den Link und mach das s bei https: weg.

Galladan kommentierte am 03. November 2020 um 09:53

Ich war etwas erstaunt, dass "Der Fänger im Roggen" scheinbar eher ein Regalhocker war. Ich habe allerdings nie die deutsche Ausgabe gelesen. Der Buchhändler hatte sicher aber auch einen etwas moderneren Geschmack als seine Kunden. 

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 03. November 2020 um 10:09

Das war damals ein Skandalbuch und wahrscheinlich wegen der Sprache verpönt

Erdbeerfrau kommentierte am 03. November 2020 um 14:43

Die Buchhandlungen in dem Bericht waren immer gut besucht.
Die Cover der Bücher sahen auch sehr interessant aus, für mich persönlich eher langweilig. Es hätte mich damals kein Buch wirklich angesprochen. Und vorhin dachte ich auch noch, die Bücher sind so farblos ..... bis mir auffiel, es ist ein schwarz- weiß Film ; ))
Interessant war auch, dass das TB wohl eine neumodische Erfindung war und vorrangig vom Jungvolk gekauft wurde. Witzig.
Über Preise von 19,80 DM über ein Hardcover würden wir uns heute wahrscheinlich freuen.

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