Torsten Woywod fragte am 14.06.2017 | Selber schreiben / Selfpublishing

Eine (gute?) Buchidee

Hallo zusammen! :-)

Ich möchte an dieser Stelle ein kleines Experiment wagen:
Es ist zwar überhaupt nicht konkret (noch nicht einmal ansatzweise), und doch geistert seit geraumer Zeit einer verrückte Idee in meinem Kopf umher, von der ich glaube, dass sie – umgesetzt – durchaus interessant sowie spannend sein könnte:

"In Berufen um die Welt"

Während manche Leute schon im Kindesalter eine konkrete Vorstellung davon entwickeln, was sie später einmal machen möchten, wissen andere Personen bis zu ihrem Renteneintritt nicht, was ihr Traumberuf ist oder gewesen wäre. Schließlich ist die Auswahl groß – erst recht, wenn man über den Tellerrand blickt.

Wie wäre es also, wenn man besondere Berufe über einen kurzen Zeitraum "testet" ... zum Beispiel in Kombination mit dem Glücksatlas (mehr dazu: hier), der die lebenswertesten Länder der Welt ausweist?

Wie lebt und arbeitet es sich z.B. als "U-Bahn-Stopfer" in Tokio (das sind die uniformierten Bahnangestellten, die die Passagiere in die überfüllten U-Bahnen drücken, bis sich die Türen schließen)? Und wie ergeht es einem Straßenmusiker in den Niederlanden? Was erlebt man als Kindergärtner in Australien und wie hart arbeitet man als Müllmann in Italien? Königsdiener in Thailand oder doch lieber Weddingplanner auf Mauritius? Fragen über Fragen – und noch mehr Möglichkeiten, die man z.B. auch häppchenweise ausprobieren könnte. Im besten Fall lernt man darüber natürlich auch etwas über das gesamte Land und die Gesellschaft.

Also: Totaler Blödsinn oder evtl. wirklich interessant? Und vor allem: Welche Berufe würden euch reizen bzw. haben schon immer eine große Faszination auf euch ausgeübt? Was sind die verrücktesten Berufe, von denen ihr jemals gehört habt?

Ich bin gespannt; besten Dank im Voraus!
 Torsten 

Kommentare

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buechermauschen kommentierte am 14. Juni 2017 um 12:11

So ein ähnliches Buch habe ich Mal gelesen , " 33 Länder 33 Wochen 33 Jobs"  war wirklich interessant, ich glaube er war aber "nur" in Europa unterwegs... 

Susanne König kommentierte am 14. Juni 2017 um 12:46

Ich wäre gerne einmal Blütenbestäuber in Japan.Ich fände es auch toll den Gärtner dieser Welt an wunderbaren Plätzen über die Schulter zu schauen beispielsweise in Meran oder so.

krissysch kommentierte am 14. Juni 2017 um 13:06

Das fände ich auch sehr interessant! :)

Torsten Woywod kommentierte am 14. Juni 2017 um 13:47

... sehr gut; von Mainau bis Madeira. :-)

lesesafari kommentierte am 14. Juni 2017 um 14:27

Dazu (Blütenbestäubung in Japan) sah ich mal einen Report, sah sehr anstrengend aus. Die Leute waren auch nicht besonders glücklich damit.

lautitia kommentierte am 14. Juni 2017 um 17:18

Ich weiß zwar nicht, was das für ein Job ist, aber wenn ich Japan und Blüten höre, muss ich sofort an die wunderschönen Kirschblüten denken. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich auch gerne an so einem Ort arbeiten.

lesesafari kommentierte am 14. Juni 2017 um 19:21

Die haben nicht genug Insekten und müssen jede Blüte selbst bestäuben.

lautitia kommentierte am 14. Juni 2017 um 20:32

Wirklich? Nicht genug Insekten? Das habe ich ja noch nie gehört. Man lernt jeden Tag etwas Neues dazu. :-) Es klingt jedenfalls nach einem interessanten Job.

FrlSpatz kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:06

Ich weiß es nicht, aber ich fürchte, der Insektenmangel ist ein menschengemachtes Problem... :( Hier gibt es wegen Pestiziden und Co. ja auch leider immer weniger Bienen und Kollegen :(

Annimaus kommentierte am 15. Juni 2017 um 12:08

Dieses Problem ist im Buch "Die Geschichte der Bienen" erzählt. Eine Geschichte spielt dabei in Japan bei Blüten Bestäubern. 

bookfox kommentierte am 23. Juli 2017 um 21:48

Allerdings spielt die Geschichte in einer (fiktiven, aber vielleicht bald realen) Zukunft. Trotzdem mega interessant

La Tina kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:09

Stimmt, in Amerika kann man sich entsprechend Bienenvölker mieten, die dann zu deiner Plantage gefahren werden zur Bestäubung.

Emswashed kommentierte am 14. Juni 2017 um 13:08

Im Prinzip finde ich die Idee schon klasse, aber mich würde an einer Weltreise vielmehr interessieren, wie ein und derselbe Beruf in den unterschiedlichen Ländern ganz andere Anforderungen stellt. Ich könnte mir vorstellen, dass man "gängige" Berufe in Deutschland nimmt und diese dann auf Reisen schickt, sodass gobale Perspektiven und Denkweisen herausgearbeitet werden können und somit vielmehr "Lust auf Qualifizierung" geweckt wird.

naibenak kommentierte am 14. Juni 2017 um 13:42

diese Idee gefällt mir gut!!!

Sibylle P. kommentierte am 14. Juni 2017 um 14:12

Das klingt super interessant!

Lese-Echse Mona kommentierte am 14. Juni 2017 um 14:27

Das klingt sehr interessant, da so die kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede noch stärker hervortreten im direkten Vergleich. Andere Berufe gibt es jedoch nur in einem Land aufgrund spezifischer Bedingungen. Ich kann mir beispielsweise die Metro-Stopfer von Tokio nicht wirklich in Deutschland vorstellen... ;)

 

 

schwadronius erwähnte am 15. Juni 2017 um 16:05

"die Metro-Stopfer von Tokio nicht wirklich in Deutschland vorstellen."

dann warst du am wochenende noch nie in düsseldorf.

Susi kommentierte am 14. Juni 2017 um 15:17

das ist eine gute Idee. Ich habe meine Ausbildung im Ausland gemacht und arbeite seit 20 Jahren hier. Es gibt große Unterschiede und ich fände es spannend auch in anderen Ländern mal zu gucken, wie es da ist.

Seötsame Berufe finde ich aber auch spannend. Gucke gerne hinter die Kulissen und liebe die Sendung mit der Maus.

micluvsds kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:22

Die Idee finde ich auch gut. Ich habe im Urlaub immer in jeder Bibliothek, die mir über den Weg lief versucht wenigstens einen Schnuppertag zu machen, und es war immer total interessant.

La Tina kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:12

Ich habe mal eine Frau kennengelernt, die hat in ihrer Heimat iregendwas mit Kosmetik, Körperpflege etc richtig studiert, also eine umfangreiche Ausbildung abgeschlossen. Trotzdem musste sie in Deutschland eine Ausbildung zur Kosmetikerin offiziell nachholen, um im Hotel im Wellnessbereich arbeiten zu dürfen. Das ist doch krank!

micluvsds kommentierte am 15. Juni 2017 um 06:24

Das ist mit vielen Berufen so dass die Abschlüsse nicht anerkannt werden und man die Ausbidung hier komplett oder in Teilen nachholen muss.

anna1965 kommentierte am 14. Juni 2017 um 13:38

Ich habe mal einen Filmbericht über jemanden gesehen, der Kirchenfenster restauriert. Das fand ich total interessant. Restaurator wäre wirklich mein Traumberuf gewesen. Mit den Händen arbeiten und dabei eine Prise kreativ sein, daß wäre es gewesen. Stattdessen jongliere ich jetzt mit Zahlen.

Michelly kommentierte am 21. Juni 2017 um 08:03

Oh, das ist ja toll. Restauratorin wäre auch so ein Traumberuf von mir, oder Innenausstatterin. Stattdessen bin ich "Vorzimmerdame" geworden, ein recht unkreativer Beruf. Dafür restauriere ich jetzt in meiner Freizeit alte Möbel...

Harakiri kommentierte am 14. Juni 2017 um 13:58

so einen U-Bahn-Stopfer habe ich kürzlich gesehen. Ich war echt erstaunt, dass es die wirklich gibt.

Archäologe fände ich interessant, Krankenschwester/pfleger, Entwicklungshelfer...

I-Love-Cheese kommentierte am 14. Juni 2017 um 14:26

Ich wäre gerne Profi-Ballett-Tänzerin.

Aber der Zug ist leider abgefahren.

Garten_Fee_1958 kommentierte am 14. Juni 2017 um 14:31

Ich habe vor längerer Zeit einen Bericht über Island gesehen. In dem Bericht wurde die Feen- und Elfenbeauftragte von Reykjavík vorgestellt, die dort im Bauamt arbeitet und elfenverdächtigte Stellen markiert und stelle mir das faszinierend vor, ein Beruf als Elfenbeauftragte würde mich reizen :-)

https://www.welt.de/print-welt/article715330/Island-und-die-Elfenbeauftr...

 

Susi kommentierte am 14. Juni 2017 um 15:18

haha, wie cool ist das denn !

marsupij kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:21

Davon habe ich auch schon gehört und fand es klasse.

micluvsds kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:24

Den Wunsch verstehe ich gut, der Beruf würde mich auch interessieren. Ich habe mal eine Dokumentation über die Elfenbeauftragte gesehen, wo sie eine Woche in ihrem Beruf begleitet wurde. Ist halt auch viel Verwaltungskram, aber alleine die Ortstermine waren lohnend.

La Tina kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:13

Das hab ich auch mal gesehen :-)

Torsten Woywod kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:55

Oh, man ... ihr seid großartig!!!

Erst einmal: Die U-Bahn-Stopfer in Japan haben natürlich auch eine offizielle Bezeichnung: Oshiya.

Und ab sofort möchte ich unbedingt nach Island, um Elfenbeauftragter zu werden.

Als nächste Station könnte ich mir dann gut Bolivien vorstellen, wo ich als "Verkehrszebra" arbeiten möchte. :D

katzenminze kommentierte am 15. Juni 2017 um 16:56

Ach je, von dem Verkehrszebra habe ich auch schon gehört. In diese Richtung geht doch auch der Job als Tierpfleger an Japan: Da gehört es dazu in ein Tierkostüm zu schlüpfen und ein ausgebrochens Zootier zu spielen...

naibenak kommentierte am 15. Juni 2017 um 09:07

OMG...das ist ja wundervoll!!!! <3 Die Isländer sind einfach die coolsten! ;)

libertynyc kommentierte am 14. Juni 2017 um 14:50

Ich finde es schon sehr interessant, was es alles für Berufe in der Welt gibt.

Ich hatte nie einen ganz bestimmten Beruf im Sinn, den ich um alles in der Welt erreichen möchte. Bin da auch offen. In meinen jetzigen Beruf, wo ich mit den Rotorblättern der Windkraftanlagen zu tun habe, bin ich auch nur durch Zufall gerutscht und ich kann sagen es macht riesig Spaß, da ich mit Tochtergesellschaften weltweit im Kontakt bin.

Ist schon spannend die Berufswelt ;-)

krissysch kommentierte am 14. Juni 2017 um 15:01

Ich finde vor allem die Berufe interessant, die es hier nicht gibt.

Und spontan würden mir noch diese Gerüstbauer einfallen, die in Asien (ich glaube China?) ungesichert an Hochhäusern klettern und diese aus Bambus bauen.

marsupij kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:22

gibt es in Indien aus. Die Gerüstbauer und später auch die Arbeiter klettern da barfuß oder mit Flipflops drauf. Irgendwo habe ich noch Fotos.

Garten_Fee_1958 antwortete am 14. Juni 2017 um 21:34

ja, mit Flip Flops, habe ich auch schon gesehen und ich glaube, in Deutschland darf man mit  Flip Flops nicht Auto fahren und in anderen Ländern damit Fassaden hochklettern,...

Ira kommentierte am 14. Juni 2017 um 15:50

Lass raten, dich hat die Reiselust gepackt und lässt dich nicht mehr los?

Spannend klingt es auf jeden Fall!

Steve Kaminski kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:23

Du meinst aber, dass Leute von hier in jene Länder reisen und dann die Berufe dort testen? Wobei die Leute von hier in Deutschland etwas anderes gemacht haben können? Also ein doppelter Test - Beruf und Land? Das klingt spannend, aber Du brauchst die Leute, die die Möglichkeit/Zeit/das Geld haben, um eine solche Reise auszuprobieren. 

Oder meinst Du den Test nicht wörtlich, sondern: Leute mit den betreffenden Berufen, die in den besagten Ländern leben, werden befragt? Das wäre organisatorisch einfacher, aber vielleicht nicht so spannend.

marsupij kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:23

Eine spannende Buchidee. Wie wäre es mit Postboten rund um die Welt oder wer ist der einsamste Postzusteller oder der mit dem größten/kleinsten Bezirk.

micluvsds kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:26

Da gibt es bestimmt tolle Berichte, wir haben ja schon.in Deutschland z.B. Zusteller, die mit dem Boot zustellen.

La Tina kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:16

Die bootsfahrende Briefträgerin war mal im Fernsehen, ich glaub, die kam aus dem Spreewald. Selbst Kühlschränke werden dort per Boot ausgeliefert, sage sie.

Garten_Fee_1958 kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:39

...und in down under kommen sie auch gerne schon mal per Flugzeug, je nachdem, in welchem abgelegenen Bezirk oder Ranch man lebt....

micluvsds kommentierte am 15. Juni 2017 um 06:29

Die Bootsfahrerin aus dem Spreewald, die im Fernsehen war, ist mittlerweile in Rente. Aber sie erzählte immer ganz begeistert von ihrem Job.

Annimaus kommentierte am 15. Juni 2017 um 12:13

Die Postfrau gibt es wirklich im Spreewald. Jetzt ist sie nur im Sommer als Touristenattraktion unterwegs. Aber war es früher so, dass einige Gehöfte nur per Kahn erreichbar waren, so ist doch heute jeder mit einer Straße erreichbar. 

Mine_B kommentierte am 15. Juni 2017 um 00:12

An der Nordsee gibt es auch einen Postboten, der einmal die Woche (glaub ich) durchs Watt wandert und die Post dann auf der Hallig zustellt

 

http://www.sueddeutsche.de/news/leben/leute-wenn-der-postmann-durchs-wat...

Torsten Woywod kommentierte am 14. Juni 2017 um 21:53

... irgendwie erinnert mich das wiederum an diese Geschichte hier: http://www.spiegel.de/reise/europa/island-brief-mit-aufgemalter-karte-ko...

Garten_Fee_1958 kommentierte am 15. Juni 2017 um 08:43

...eine schöne Geschichte, der Postbote ist sicher noch mit Herzblut dabei...

naibenak kommentierte am 15. Juni 2017 um 09:11

Waaahhh...großartig!!!!!!!!!!!!

micluvsds kommentierte am 14. Juni 2017 um 18:32

Spannende Idee. Ich würde prinzipiell auch gerne verschiedene Berufe in verschiedenen Ländern testen. Auch gerne ganz andere als meinen eigentlichen Beruf. Interessant fände ich sowohl so Sachen wie Schäfer in Neuseeland oder Schottland,  arbeiten auf einer Farm/Ranch in den USA oder Argentinien , aber auch die IT-Branche in Indien spannend. Das sind nur Beispiele, da gibt es noch so viel mehr. Leider gibt es solche Angebote oft nur für junge Leute. Ich habe aber ein Granny Au Pair- Jahr in Neuseeland im Hinterkopf - dafür bin ich aber wiederum.noch zu jung.

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