LadyIceTea fragte am 28.06.2019 | Sonstiges

Alternative zur neuen Bücher-und Warensendung

Hallo ihr!

In ein paar Tagen ist es ja soweit. Die neue Bücher-und Warensendung wird aktiv. Heißt, es gibt das nicht mehr getrennt, sondern beides zusammen. Einmal bis 500g für 1,90€ und bis 1000g für 2,20€. Die Päckchen dürfen nur noch bis 5cm dick sein. Also gebundene Bücher ab einer gewissen Seitenzahl fallen weg und müssten per Päckchen verschickt werden.

Deswegen meine Frage. Kennt jemand eine günstige Alternative mit der man in Zukunft dickere Bücher unter 3,79€ (Päckchen S) versenden kann? 

Danke euch!

Hier mal der Link zu den Neuerungen: https://www.deutschepost.de/de/w/buecherundwarensendung.html

Kommentare

engi kommentierte am 28. Juni 2019 um 14:54

Schau mal hier ... ein bisschen Frist bleibt uns wohl noch ...

https://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2019/deutsche-post-ra...

LadyIceTea kommentierte am 28. Juni 2019 um 15:02

Immerhin etwas. Leider wird das Problem nur verschoben und nicht gelöst :( wie es in dem Artikel steht, ist es ja auch für den Buchhandel echt eine Erschwernis. 

Cassandra kommentierte am 29. Juni 2019 um 08:24

Danke für deinen Tipp, wusste ich auch noch nicht.

Langeweile kommentierte am 29. Juni 2019 um 09:43

 Danke für den Tipp. Verstehe ich das richtig, kann man bis Jahresende noch zu den alten Bedingungen (alten Preisen) verschicken? 

LadyIceTea kommentierte am 29. Juni 2019 um 11:54

So würde ich es auch verstehen. Und, dass es zusätzlich schon die neuen Angebote gibt.

manu63 kommentierte am 28. Juni 2019 um 15:51

Ich kenne leider keine Alternative und werde dann versuchen mein Bücher bei momox oder ähnlichem unterzubringen.

Lesemone kommentierte am 30. Juni 2019 um 08:39

Aber bei momox ist es ja lächerlich, was die einem für die Bücher bezahlen und verkaufen es dann zu teuren Preisen wieder weiter. Ich hatte mal ein neu erschienenes Hardcoverbuch, NP 22 EUR, da wollten die mir 17 CENT dafür geben und selbst haben sie es dann für 18 EUR angeboten. Das finde ich dann schon unverschämt.

Ich bin froh, dass es bis Ende des Jahres keine Änderung gibt und werde weiterhin meine Bücher tauschen und verkaufen.

manu63 kommentierte am 30. Juni 2019 um 12:56

Icdh habe da auch mal rein geschaut und für 17 Cent würde ich ein neues Buch auch nicht abgeben, dann lieber in den Bücherschrank und dort eins mitgenommen das mit gefällt. Aber bei einigen Büchern gibt es akzeptable Preise und die würde ich dann abgeben.

Streiflicht kommentierte am 28. Juni 2019 um 18:57

es gibt doch auch weiterhin büchersendungen.... aber eben nicht mehr so viele möglichkeiten und teurer...

LadyIceTea kommentierte am 29. Juni 2019 um 11:55

Ja genau. Deswegen wollte ich mich mal nach einer Alternative erkunden. Manchmal kennt die Schwarmintelligenz ja noch den ein oder anderen Trick :)

misery3103 kommentierte am 28. Juni 2019 um 19:04

Und die wenigsten Bücher sind höher als 5 cm. Die meisten gehen dann immer noch für die 1.000 g-Variante. Die bei mir rumliegenden gebundenen  Bücher sind max. 4 cm.

LadyIceTea kommentierte am 29. Juni 2019 um 11:56

Das stimmt. Es sind nicht viele. Aber wenn ich so an Ken Follet, Dan Brown, Elizabeth George, Steven King usw. denke, da sind schon einige dabei die mehr als 5cm haben. Oder wenn man eben zwei Bücher verschicken will. Aber du hast Recht. Im Allgemeinen kommt man mit 5cm gut hin. 

Paperboat kommentierte am 28. Juni 2019 um 19:13

Schwerlast-Tauben.

katzenminze kommentierte am 28. Juni 2019 um 21:27

;D Sehr gut!

LadyIceTea kommentierte am 29. Juni 2019 um 11:56

Die Öko-Alternative zu Drohnen? :D

Buchdoktor kommentierte am 28. Juni 2019 um 19:37

Wenn Hermes nicht nachzieht und etwas Ähnliches wie Büchersendung anbietet, bleibt nur, 2 dicke Bücher gemeinsam als Päckchen zu versenden. Bei booklooker ist es oft schon so, dass mehrere Bücher vom selben Anbieter gemeinsam preisgünstig verschickt werden.

lesesafari kommentierte am 28. Juni 2019 um 19:48

bei mir hat noch nie wer 2 bücher bestellt. ich befürchte jetzt bestellt erst recht keiner mehr was.

katzenminze kommentierte am 28. Juni 2019 um 21:28

Ich bestelle trotzdem. ;) Ist ja auch mit mehr Porto noch günstiger als neu kaufen.

leniks kommentierte am 29. Juni 2019 um 09:22

Sehe ich genauso. Ich Tausche weiter. 

Buchdoktor kommentierte am 28. Juni 2019 um 20:04

Wenn ich nur ein dünnes Taschenbuch kaufe, gucke ich schon mal, ob der Anbieter evtl. noch eins hätte, das mich interessiert.

Paperboat kommentierte am 28. Juni 2019 um 22:45

Genauso handhabe ich es auch, denn die Portokosten zahlt man ja in aller Regel ohnehin einmal. Dann kann sich das Paket auch lohnen. Gebrauchte Bücher (auch online) sind für mich ein wenig wie Flohmärkte: Wenn der jeweilige Händler mehrere Bücher da hat, die mich interessieren, trägt mich auch schon mal der günstige Preis dahin, mehr zu kaufen als "geplant".

LadyIceTea kommentierte am 29. Juni 2019 um 11:57

Das geht mir auch so :)

Summergirl2102 kommentierte am 28. Juni 2019 um 21:05

Danke für den Tipp mit der Übergangsfrist!
Ich denke auch, allzu viele Bücher wird das nicht betreffen. Und es liegt eh nicht in unseren Händen, das zu ändern.

Knopf kommentierte am 29. Juni 2019 um 08:21

Vielleicht doch. Denn es haben ja schon sehr viele Personen die Petition unterschrieben. Bitte auch mitmachen!

schnaeppchenjaegerin kommentierte am 29. Juni 2019 um 10:58

Hier ist der Link zur Petition, falls noch jemand unterschreiben möchte: https://weact.campact.de/petitions/porto-buchersendung-und-verkleinerung...

 

LadyIceTea kommentierte am 29. Juni 2019 um 11:57

Danke für den Link! :)

schwadronius erwähnte am 29. Juni 2019 um 12:14

eine bahncard 100 kostet 4395 euro. damit könntest du die bücher kostenlos selbst zustellen. lohnt sich jedoch erst ab 1200 bücher im jahr. ;).

LadyIceTea kommentierte am 29. Juni 2019 um 12:17

Dann doch lieber die Schwerlasttauben :P

wiechmann8052 kommentierte am 29. Juni 2019 um 14:07

aber nich alle mit denen ich tausche wohnen in der Nähe vom Bahnhof, da müsste mindestens eine/r  mit dem Bus o.ä. fahren.

Paperboat kommentierte am 30. Juni 2019 um 00:10

Oder du machst es per Kettenbuch. Jeder, der gebrauchte Bücher kauft, verpflichtet sich beim Transport mitzuwirken und einen Teil der Strecke per ÖPNV oder Fahrrad abzufahren, um das Buch dem nächsten weiterzugeben, bis es bei dir angelangt ist. Ist gut für die Umwelt, und die Post guckt auch noch doof aus der Wäsche. Endlich mal wieder was los auf deutschen Straßen!

Emswashed kommentierte am 30. Juni 2019 um 08:39

In eine ähnliche Richtung habe ich auch gedacht - eine Art Netzwerk, bei dem dann sowas wie Filialen entstehen... aber das würde alles zu lange dauern und Gebrauchtwarenhäuser und Flohmärkte leisten ja schon ähnliche Dienste (nur leider nicht auf Bestellung).

Ich sehe schon, die Post leistet Vorschub für elektronische Bücher, ganz ohne Transportkosten (nur mit viel Strom). Irgendwann fallen wir ins Mittelalter zurück und nur ganz reiche Menschen können sich Papierbücher leisten!

Buchdoktor kommentierte am 30. Juni 2019 um 10:56

Ich denke, dass die Post hier den größten Monopolisten schamlos mit Sonderkonditionen bedient und dem kleinen Buchhändler das Kreuz bricht, der sich mit dem Online-Zweig des Geschäfts gerade noch über Wasser hält.

Paperboat kommentierte am 30. Juni 2019 um 18:36

Ich für meinen Teil verstehe auch nicht, warum die Büchersendung überhaupt erhöht werden muss. Für den Preis, den man bisher gezahlt hat, wurde die Sendung ja nun auch nicht bevorzugt oder normal behandelt, sondern man musste schon 3-5 Tage einplanen, anders als ein stinknormales Paket/Päckchen. Da hatte die Post doch Spielraum.

Buchdoktor kommentierte am 30. Juni 2019 um 22:04

Es werden weniger einfache Briefe geschrieben, die offenbar früher den größten Gewinn eingebracht haben, Großkunden erhalten nach wie vor Mengenrabatte (auch Versand-Buchhändler und -Antiquariate), also müssen andere Sendungen den defizitären Bereich quersubventionieren. Wenn sich auf dem Postler-Fahrrad hinten inzwischen die Päckchen stapeln, die früher DHL gebracht hat, mussten offensichtlich die Büchersendungen eingeschränkt werden, die zu wenig Gewinn bringen.

Michael H. kommentierte am 30. Juni 2019 um 22:09

Ich würde ja die Zustellung Samstag oder Montag streichen. Da stirbt nun wirklich niemand dran.

Buchdoktor kommentierte am 30. Juni 2019 um 22:14

Montag ist doch schon gestrichen, da kommen nur Zeitschriften und Werbung.