WriteReadPassion fragte am 07.09.2019 | Sonstiges

Büchersendungen nach alten Preisen bis Ende des Jahres!!! ...

... Deutsche Post versucht uns zu betrügen!!!

Hallo, meine lieben Lesekumpanen! 

Die Deutsche Post hat Ende Juli eine Pressemitteilung bezüglich der neuen Preise zu Büchersendungen herausgegeben:

https://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2019/deutsche-post-ra...

Diese liest sich jedoch nicht eindeutig, sodass seither Verwirrung auf seitens der Leserschaft herrscht. Es wird immer noch diskutiert, ob die alten Preise denn wirklich noch bis Ende diesen Jahres gelten. Ich selbst hatte aus der Pressemitteilung nicht klar rauslesen können, was nun Sache ist. Für mich eindeutig eine Masche, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie komme ich darauf? 

Das kann ich - anders als die Deutsche Post - klar erklären; 

  • wieso hat sie denn nicht ganz klar und deutlich geschrieben, dass die alten Preise für uns Kunden bis Ende des Jahres gelten? 
  • wieso wissen nicht alle Mitarbeiter in allen Postfilialen über diese  Regelung Bescheid?
  • wieso erzählt jeder Mitarbeiter in den Postfilialen den Kunden etwas anderes?

Es gab etliche Diskussionen auf hier, auf wasliestdu, auf mojoreads und bei der Lesejury unter uns Lesern. Genauso vielseitig sind die Erfahrungen mit den Mitarbeitern bezüglich der Portopreise. Über die meisten Erlebnisse seit der Einführung der neuen Preise kann man nur den Kopf schütteln und sich ärgern! Eines dieser Beispiele möchte ich als Beweisführung zur kalkülen Masche der Deutschen Post (der Chefs des Konzerns), uns das Geld scheinheilig aus der Tasche zu ziehen, aufführen. 

Zur kleinen Einführung ; ich habe bei ebay einige private Buchverkäufer angeschrieben, die scheinbar nichts von der Regelung wissen, da sie das neue Porto angegeben haben. Diese Verkäufer habe ich also über die Regelung informiert. Einige Verkäufer haben mir zurückgeschrieben. Wie so viele, wussten sie gar nichts von der Regelung. Eine Verkäuferin darunter hat sich nochmal nach einem weiteren Postgang bei mir gemeldet (Name lasse ich aus Datenschutzgründen weg):

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Hallo,

danke für den Hinweis. Das weiß anscheinend niemand, nicht mal die von der Post. Musste zuletzt 1,90 für eine Büchersendung bis 500 g bezahlen. Werde nochmal bei meiner Poststelle nachfragen.

Gruß
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Hallo,

ich habe gestern 3 Bücher verschickt und habe mich erst mal dumm gestellt. Sie wollte die neuen Preise verlangen!

Daraufhin habe ich sie auf die Übergangsfrist hingewiesen, dank ihrer Info! Tatsächlich musste ich dann die alten Preise bezahlen.

Begründung: Sie darf die Kunden nicht aktiv darauf ansprechen, nur wenn der Kunde Einspruch erhebt.

Ich kam mir vor wie auf dem türkischen Bazar!!!

Es ist ja immer noch die POST!

Gruß
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Ich habe etliche Beispiele solcher Begegnungen bei der Post mitgeteilt bekommen. 

Und nun, wer glaubt noch, dass die Deutsche Post die Pressemitteilung nicht absichtlich zu unklar formuliert hat und nicht absichtlich ihre Mitarbeiter anweist, uns Kunden über die Regelung der alten Preise im unklaren zu lassen???

Wir werden absichtlich getäuscht und nicht informiert, damit wir schön die neuen Preise zahlen, obwohl für uns noch die alten Preise geregelt sind! Das ist eine heimtückische Abzockmasche der Bosse!!!!

 

Auf der Shopseite zur Deutsche Post steht nun ganz klar die Regelung zu den alten Preisen:

https://shop.deutschepost.de/briefversand/spezielle-versandformen/bueche...

Hier wird aber auch wieder nicht angegeben, welche Kriterien dafür erfüllt sein müssen, damit die Bücher noch nach alten Preisen verschickt werden können. Wieder Taktik, denn dies könnte man doch ebenfalls dabeischreiben. Aber so werden wir auch hier wieder getäuscht und veräppelt!

Denn folgendes ist zu beachten:

  • es werden keine Marken nach alten Preisen verkauft, das Porto nach alten Preisen müssen wir entweder gestückelt am Schalter oder selbst gewählt am Automaten kaufen
  • die Portokosten nach alten Preisen müssen von uns selbst auf den Briefumschlag geklebt werden. Die Mitarbeiter kleben in der regel nur die neuen Portomarken drauf.

Und auch hier gibt es je nach Filiale und Mitarbeiter Unterschiede, die mir andere Leser berichtet haben: manche Mitarbeiter verkaufen die alten Portopreise noch und manche von ihnen kleben die Portomarken auch noch selber drauf. Es ist mittlerweile wie beim Amt; es steht und fällt mit dem Mitarbeiter, der einen bedient. Oder man findet sich auf dem Postbasar wieder, wie die Verkäuferin im Beispiel oben.

Wer ganz sicher gehen will, kauft das Porto nach alten Preisen selber und klebt es selber auf den Briefumschlag. Dieser kann dann in der Filiale abgegeben werden. Sollte ein Mitarbeiter versucht sein, den so nicht anzunehmen, weist ihn auf die Regelung anhand des Beweislinks (https://shop.deutschepost.de/briefversand/spezielle-versandformen/bueche...) hin. Ihr könnt den Briefumschlag mit dem Buch auch in den Briefkasten werfen. Anders als eine ebay-Verkäuferin zu mir meinte, wird das Porto der neuen Preise nicht beim Empfänger eingeholt! Das stimmt nicht! 

Lasst euch weder verwirren, noch veräppeln!!! Genau darauf baut die Deutsche Post! Sie hat jetzt schon seit Beginn der Regelung unzulässig mehr Gewinn gemacht, das ihnen gar nicht zusteht. Bis Ende des Jahres werden sie einen fetten Bonus durch die Unwissenheit von Lesern erbeutet haben! Ich bin mächtig sauer, aber mehr als meinen Beitrag an Wissen weiterzutragen, kann ich als kleiner Bürger nicht tun. Denn trotz Hermes und co. besitzt die Deutsche Post immer noch das Monopol für sich! Niemand kann ihre Produktleistungen anbieten als Konkurrenz. So bleibt nur, uns nicht veräppeln zu lassen und das Wissen um die Portoregelung zu den Büchersendungen an andere weiterzugeben.

 

Wer kann, kann als Alternative die Privatpost nutzen, manche Städte bieten sie an. Herausfinden kann man das hier:

https://www.mailalliance.net/briefe-guenstiger-verschicken/70.Ob-Briefe-...

https://www.versandtarif.de/versandratgeber/logistikdienstleister/dienst...
 

Meine liebe Lesekumpanen, lasst euch nicht das Geld aus der Tasche ziehen! Und vor allem; lasst euch nicht für blöd verkaufen! 

Eure Lesekollegin Lidia

Kommentare

melange kommentierte am 07. September 2019 um 19:48

Ich bekam am Schalter gesagt, dass es nicht mehr möglich ist, die passenden Briefmarken zu kaufen und ich nur noch online frankieren könnte. Bei einem Anruf bei der Post wurde mir gesagt, dass ich NICHT in den Briefkasten werfen darf, sondern die online frankierten Büchersendungen bei der Post abgeben müsse.

Wie ich jetzt aus deinen Ausführungen entnehmen kann, reine Schikane. Es ist wirklich schade, das man diesem Gierschlund nicht entkommen kann.

WriteReadPassion kommentierte am 07. September 2019 um 19:58

Das, was du da gesagt bekommen hast, ist einfach nur Müll! Wie bereits geschrieben, habe ich schon etliche Stories gelesen und erzählt bekommen. Bei uns die Damen bestreiten ja, dass es diese Regelung bis Ende des Jahres gibt. Und das Beispiel oben zeigt ja eindeutig, dass es reine Taktik der Deutschen Post ist. Das lässt sich nicht wegzudiskutieren. Versuch, wenn du kannst, auf eine Alternative zu greifen. In Großstädten gibt es die immer. In Kleinstädten musst du etwas forschen, im Netz oder beim Bürgerservice anfragen. Das mache ich jetzt auch, da die Netzsuche beim Link oben für meine Popelstadt nichts rauskommt. Das Problem ist ja die Alternativlosigkeit! Sonst wäre ich persönlich schon Jahre vorher von der DP abgesprungen. Die Unverschämtheit nach einem Jahr Päckchen- und Briefportoerhöhungen wieder eine Anpassung zu machen, kommt ja noch dazu.

lesesafari kommentierte am 07. September 2019 um 22:52

Ja, sehr sehr sehr schade und traurig. Ich wurde doch letzte Woche um 50 Cent betrogen. Die Mitarbeiterin hatte 0 Ahnung, kramte eine vergilbte zerrisene Liste aus: Ja, macht dann 2,20 Euro. O.o Wurde doch aufgehoben, erst am Januar!!!---- Wurde nichts. Bei mir im Ort klappte es bisher immer, aber in der grooooßen!!! Hauptfiliale!!! NICHT:

Nyx kommentierte am 08. September 2019 um 04:54

Ich hatte vor ein paar Wochen auch ein Buch tauschen wollen. Bei der Post hatte die Dame am Schalter zunächst eine Art Schublade mit mehreren Schlitzen aufgezogen, mit meinem Päckchen Maß genommen und mir dann mitgeteilt, es sei zu groß (nach den neuen Maßen) und ich solle es als Paket versenden (Kosten ca. 6 €). Auf Nachfrage, ob denn nicht die alten Maße und Preise noch bis Ende des Jahres gelten, zuckte sie nur desinteressiert mit den Schultern und verwies mich auf die Internetseite der Post, wo ich mir ja eine Briefmarke zu den alten Preisen kaufen und dann hier in der Filiale abgeben könne. Außerdem bekam ich einen nichtssagenden Flyer zu den neuen Preisen in die Hand gedrückt. Eine bodenlose Frechheit.:(

Mein Päckchen bin ich glücklicherweise doch noch los geworden, ohne Aufschlag und ohne Internet, in unserem Bastelladen, der für DHL Sendungen annimmt. Die Verkäuferin wies mich sogar darauf hin, dass ich bis Ende des Jahres noch zum günstigeren Preis versenden kann und die Maße haben sie gar nicht erst interessiert. Das ist Kundenfreundlichkeit und Service.:)

Cassandra kommentierte am 08. September 2019 um 10:11

Bei meiner Postfiliale ist genauso, die wissen nichts von einer Übergangsregelung, auch auf Nachfrage nicht! Entweder ich bezahle den höheren Preis oder ich nehme es wieder mit und trage es persönlich aus.
Neuerdings gibt es auch nur noch 08/15 Briefmarken, wenn überhaupt. Allen Ernstes wollte der Mitarbeiter auf meine schöne Postkarte nach China eine reine Wertmarke aufkleben. Briefmarken gibt es an seinem Schalter nicht, und bei den anderen auch nur die einfachen. In der Edeka habe ich dann meine Marken bekommen.

Herbstrose kommentierte am 08. September 2019 um 10:55

Vielen Dank, dass Du die Leserschaft darauf aufmerksam machst. Die Erhöhung von über 50 % finde ich generell unverschämt, aber die Abzockerei z. Zt. geht garnicht. 

Wenn ich meine Büchersendungen zur Post bringe mache ich gleich darauf aufmerksam, dass der alte Tarif noch bis Jahresende gilt. Meist ernte ich verwunderte Blicke, aber nach einem Blick auf die Zettel in der Schublade klappt's dann auch. 

 

Hermione kommentierte am 08. September 2019 um 11:00

Ich wurde auch bei der Post auf die neuen Preise hingewiesen, von der Übergangsfrist haben sie wohlweislich nichts gesagt!!!

Abzocke!

UJac kommentierte am 08. September 2019 um 11:38

Danke für die Info und den Link! Ich war auch schon verwirrt, da man mir bei der Post gesagt hat, dass es jetzt 1,90 kostet, die alte Büchersendung nicht mehr gibt und diese auch nicht mehr offen sein muss, sondern jetzt verschlossen verschickt werden kann. Auf meinen Hinweis, dass das doch verschoben wurde, sagt man mir, das stimme nicht.

Im Internet hatte ich dann beide Preise gefunden, die alten und die neuen! Das werde ich gleich mal ausdrucken und dem Postmenschen unter die Nase halten! :-)

Weiß denn jemand, ob bei den alten Preisen der Umschlag auch weiterhin mit Klammern verschlossen werden muss (also alles wie bisher) oder auch zugeklebt sein darf? Nicht, dass ein fest verschlossener Umschlag dann der Grund für den höheren Preis ist! Dazu finde ich unter dem o.g. Link leider nichts.

 

 

 

Fornika kommentierte am 08. September 2019 um 14:58

Für den alten Preis gelten die alten Regeln, d.h. der Umschlag muss mit Klammern o.ä. verschlossen werden.

UJac kommentierte am 08. September 2019 um 19:07

Danke für die Info! Dann werde ich das jetzt so machen und mir die Marken im Internet ausdrucken.

wandagreen kommentierte am 08. September 2019 um 12:06

Ein bisschen viel Dramatik für meinen Geschmack. Es handelt sich eh nur um ein paar Wochen. Im Vergleich zu anderen Ländern stehen wir uns noch sehr sehr gut mit unserer Post!

vronika22 kommentierte am 09. September 2019 um 16:35

Die Übergangsfrist ist glaub ich ein halbes Jahr. Und ich finde schon, dass die Postmitarbeiter Bescheid wissen müssen und dementsprechend auch sich verhalten sollten!

laurina kommentierte am 08. September 2019 um 13:10

Ich habe die Mitarbeiterin die neue Marke wieder abknibbeln lassen, weil ich auch von der Übergangsregelung wusste. Sie teilte mir aber mit, das gehe nur mit Onlinemarken und sie dürften keine Büchersendung mit dem niedrigeren alten Porto annehmen bzw. müsste der Empfänger dann Nachporto bezahlen. Die Hotline der Post erteilte mir die gleiche Auskunft.....

Elchi130 kommentierte am 08. September 2019 um 13:21

Ich habe bislang noch kein Nachporto zahlen müssen, wenn ganz normale Briefmarken draufklebten. Bis vor zwei Wochen hat meine Post noch die alten Preise berechnet, jetzt kassiert sie auch die neuen.

sphere kommentierte am 08. September 2019 um 13:34

Erfreulich ist es nicht, wenn Kunden vor Ort nicht richtig informiert werden, da stimme ich dir voll zu.

Ob die Diffamierung auf Betrug wiederum zutrifft, wage ich - nach den hier z.T. genannten Beispielen, zu bezweifeln. 

Womit ich nicht zustimme, sind diese zwei Aussagen: "Sie hat jetzt schon seit Beginn der Regelung unzulässig mehr Gewinn gemacht, das ihnen gar nicht zusteht. Bis Ende des Jahres werden sie einen fetten Bonus"

Unzulässiger Gewinn für ein privates Unternehmen (80% der Aktien im Streubesitz) - was soll das bedeuten? Macht Rewe also unzulässigen Gewinn, weil es das gleiche Produkt 5% teurer als Aldi verkauft?

Fetter Bonus: bitte belege deine Aussage; wie viel Gewinn mehr hat denn die Post dadurch gemacht? Wie viele Kunden sind davon betroffen? Andernfalls ist das auch nur...üble Nachrede.

Michael H. kommentierte am 08. September 2019 um 20:18

Weißt Du was, der Rewe hat sogar untereinander unterschiedliche Preise. Wenn das mal kein Betrug ist.

la.fleur.des.livres kommentierte am 09. September 2019 um 08:04

Es gibt Partnerkaufleute bei REWE. Wenn ein Name unter dem REWE Logo steht, ist dies einer dieser Märkte. Diese können ihre Preise zum Beispiel selbst festlegen.

Dann kommt es auf den Stadteil an, die Lage und und und. Mit Betrug hat das sehr sehr wenig zu tun :)

schnaeppchenjaegerin kommentierte am 08. September 2019 um 14:41

Eine meiner Postfilialen (gehört zu einem Kiosk, also keine Mitarbeiter der Deutschen Post) kennt die Regelung auch nicht und verlangt für Bücher- und Warensendungen die Preise, wie sie ab 01.01.2020 gelten. Das wird den Mitarbeitern vom System angezeigt. Ich kaufe seitdem die Briefmarken in der Höhe, wie die Preise bis 31.12.2019 gelten und werfe die Sendungen dann selbst in den Briefkasten. Das klappte bisher reibungslos. Alle Sendungen sind angekommen.

manu63 kommentierte am 08. September 2019 um 15:49

Bisher hatte ich noch keine negativen Erfahrungen mit der alten Regelung, meine Büchersendungen wurden problemlos mit dem alten Porto entgegen genommen und Briefmarken zum Porto zusammen setzen habe ich auch bisher immer bekommen. Auch bei meinen Sendungen die ich direkt in den Briefkasten werfe gab es bisher keine Nachrichten der Empfänger das sie Nachporto bezahlen mussten. Ich habe verschiedenen Postfilialen genutzt, wenn ich meine Büchersendungen aufgrund der Dicke nicht in den Briefkasten bekommen habe, nie gab es Probleme bei der Annahme, allerdings waren meine Sendungen immer schon von mir selber frankiert.

TodesFee kommentierte am 08. September 2019 um 17:16

Ganz ehrlich? Der Käufer bezahlt immer noch das Porto. Da ist es mir völlig egal, welchen Preis der Käufer bezahlt, solange ich nicht´s draufzahlen muss.

Und wer die Büchersendung als " Büchersendung " beschriftet, sollte auch noch das " alte " Porto bezahlen. Wer aber auf den Umschlag die neue Bezeichnung " BüWa " schreibt, muss auch das neue Porto zahlen.

Da ich bei meiner Post, eine direkt Poststelle und nicht eine Ecke in irgendeinem Laden, sehr gut bekannt bin, würde ich das " alte " Porto bekommen, was man mir schon mehrmals angeboten hat. So ganz schlecht ist die Post also nicht, ne. Es kommt vielleicht auch immer darauf an, wie man sich den Leuten gegenüber verhält und wer hat schon Bock darauf, das einer einem gleich mit irgendwelche Belehrungen daher kommt.

Was die Poststellen in irgendeinem Supermarkt oder Sonstiges angeht ... was erwartet ihr?! Die sind doch teilweise so ungeschult, das die von rein gar nicht´s eine Ahnung haben. Da kenne ich die Preise, als Kunde, besser, als die die dort arbeiten.

Als die Melung rauskam, hiess es ( ich kenne den Text garantiert nicht auswendig ) das die Umstellung einigen Ärger bereitet und man deswegen bis Jahresende etc etc ... Also Sorry, aber da fühle ich mich als 0815 Büchersendungenverschicker garantiert nicht angesprochen, denn wo sollte mir eine Umstellung von 1,20 € auf 1,90 € Ärger bereiten?! Das damit garantiert Firmen gemeint sind, sollte auch jeder verstanden haben.

Es gibt Sachen, über die man sich def. mehr aufregen könnte .... *augenroll*

 

Arbutus kommentierte am 09. September 2019 um 16:21

Nee, es kommt schon auch immer darauf an, in welcher Postfiliale Du Dich gerade befindest. In meiner hier, in der sie auch Schreibwaren und Bücher verkaufen und ein Reisebüro haben, sind sie immer ein bisschen nickelig, egal wie freundlich man daherkommt. Meistens akzeptieren sie dann mein kreativ geklammertes Bücherpäckchen nach längerem kritischem Beäugen, aber ich musste auch schon mal unverrichteter Dinge wieder abziehen. In der anderen Postfiliale, nur wenige Kilometer weiter, sind sie aber viel entspannter,

Michael H. kommentierte am 08. September 2019 um 19:17

Auch noch mehr Ausrufezeichen machen aus Deinen Aussagen keinen Betrug. Es wird eine Dienstleistung angeboten, die Du in Anspruch nehmen kannst oder nicht. Der Preis dafür ist klar deklariert. Wenn sie Dir zu teuer ist, fahr die Bücher halt selbst quer durch Deutschland.

wandagreen kommentierte am 08. September 2019 um 19:43

:D

Schneeweißchen kommentierte am 09. September 2019 um 08:53

Die Preiserhöhung ist die eine Sache, die keinem gefällt, klar - wer zahlt denn freiwillig gern mehr? Ich jedenfalls nicht. Aber, dass die Angestellten so unterschiedlich informiert sind bzw. reagieren, ist schon hinterlistig von der Post, das finde ich auch nicht richtig.

Ich muss aber gestehen, dass ich so gut wie nie Büchersendungen versende und selten welche erhalte. Meine Bücher (ich habe Anfang des Jahres ca. 50 aussortiert), bin ich, obwohl in top Zustand, nicht losgeworden (waren halt keine Sammlerstücke und keine topaktuellen Titel) und mir für 1€ + Porto (von dem ich ja nichts habe) die ganze Arbeit zu machen, darauf habe ich weder Lust noch lohnt sich die Zeit für mich (Fotos machen, Beschreibung tippen, zur Post latschen...). 
Ich stelle sie inzwischen in öffentliche Bücherschränke oder verschenke sie an Freunde/Kollegen. Das ist stressfreier in jedweder Hinsicht und lohnt sich zumindest für mich mehr, als ein paar Euro zu bekommen :) 

wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 09:08

Öffentliche Bücherschränke  - das ist doch toll! Wunderbar. Dickes Lob!

MarcS kommentierte am 09. September 2019 um 09:42

Hallo, es gelten beide Regelungen bis zum Ende des Jahres. Es ist bei der alten Regelung darauf zu achten das ein
adhäsionsverschluss (musterklammer, etc) vorhanden ist.Bei der neuen Regelung muss dieser verschluss nicht mehr vorhanden sein, lediglich der Vermerk BüWa muss vermerkt sein. Und denk dran... dicker als 5 cm geht in Zukunft nicht mehr. Man kann auch nicht eine sendung ohne adhasionsverschluss zum alten Tarif bekommen. Jede Filiale wird bzw wurde darüber über eine sogenannte Info-Zeitung informiert. Die Angestellten müssen diese nur lesen. Ausserdem gibt ein Portal wo jeder angestellte fragen aus verschieden Bereichen beantworten muss. Zertifizierung.

mc1965 kommentierte am 09. September 2019 um 15:17

Um alle Diskussionen zu vermeiden, hole ich meine Briefmarken am Schalter unserer kleinen Edeka-Postfiliale.Zwar hat es da letztens auch wieder Diskussionen gegeben aber im Endeffekt hat sie mir dann die Briefmarken verkauft, weil ich sauer wurde.

Klebe die Briefmarken drauf und werfe sie aussen in den Briefkasten.

Basta. Bis jetzt ist immer alles nach den alten Preisen beim Empfänger angekommen.

Da hat die Post sich wieder was schönes einfallen lassen.

 

 

Arbutus kommentierte am 09. September 2019 um 16:25

Ist es wirklich so schwierig, die passenden Briefmarken zu bekommen? Ich habe immer eine Sammlung  kleiner Werte zu Hause, und dann kombiniere ich mir immer etwas zusammen. 

Diamondgirl kommentierte am 09. September 2019 um 17:04

Genau so isses! Muss ich denn wirklich mit jedem Umschlag zur Post latschen und dort freimachen lassen? Man kann auch alles zuhause fertig machen und es irgendwo in den Briefkasten werfen. Dann gibt es auch keine Diskussionen mit den Mitarbeitern.

Die klare Anweisung an die Postler lautet: In der Filiale freigemacht durch Mitarbeiter, gelten die neuen Bedingungen - selbst frankiert und eingeworfen oder abgegeben (wegen zu dicker Sendung) gelten die alten Regeln. 

Ob man sich jetzt darüber so aufregen muss, weil die Mitarbeiter sich an ihre Vorgaben halten (müssen) und man selbst offenbar nicht in der Lage scheint, eine Sendung selbst günstig zu frankieren, sei mal dahin gestellt. Aber Betrug? Also wirklich...

vronika22 kommentierte am 09. September 2019 um 16:37

Ich gehe regelmäßig auf ein sehr großes Postamt. Die meisten Mitarbeiter wissen Bescheid. Aber heute hatte ich 4 Büchersendungen und die Mitarbeiterin wollte auch die neuen Preise berechnen. Sie meinte, die alten Preise gelten nur bei Online-Frankierung. Ich habe ihr dann gesagt, dass die Kolleginnen und Kollegen hier es die ganze Zeit nach der alten Regelung frankieren und sie soll mir doch bitte viermal 1,20 geben, dann werfe ich es draußen ein. Auf einmal ging es dann doch problemlos, dass sie mir die alten Preise berechnet hat. Fand ich schon etwas merkwürdig!

evafl kommentierte am 10. September 2019 um 07:54

Von der Übergangsfrist hab ich zufällig nur online erfahren, als ich nochmal wg. der neuen Preise geschaut habe. Aber das hab ich dann schon zum Termin (war ja glaub ich der 1. Juli) gesehen. Knapp eine Woche vorher wurde das mit der Frist entschieden. 

Und bei der Post abgeben mache ich kaum, ich kaufe Briefmarken lieber vorher (ja, auch das geht online, und ja, man kann auch relativ gut stückeln, so dass man auch 5-Cent-Marken kriegt; und ja, ich nehme keine Labels sondern schöne bunte Briefmarken, die ich über die Deutsche Post online bestelle, ab 20 € ist das auch versandkostenfrei...) und nutze dann den Briefkasten... 

Da jetzt von einem großartigen Betrug zu sprechen, naja. Ein bisschen selbst nachgucken kann man ja schon, finde ich. und auf der Homepage der Post steht das ja auch in der Übersicht. Ich versende wohl recht oft Post, ärgere mich hin und wieder auch über die Post (Laufzeit, am nächsten Tag da, jaja... -> also keine Büchersendung!), aber das finde ich grad ein bisschen "arg". 

kassandrasrufe kommentierte am 10. September 2019 um 12:52

gravierend ist v.a. auch die Einschränkung, Reduktion auf 5cm-Dicke: denn es gibt so manche Wälzer, die es auf gute 7, 8 cm bringen, oder, wenn man 2 Bände übereinandergestapelt verschicken möchte, und hartkartoniert zu versenden stockt dann nochmals um einige Milimeter auf - wie soll das ab Januar funktionieren? dann nur mehr als Bücherbundlepaket?! Am Besten allerding immer über Hermes, da dort versichert - bei der Post versichert nur gegen Aufschlag. Hermes wird zusehens zuverlässiger, DHL hat bedenklich nachgelassen, vieles verschwindet oder kommt aufgerissen und total-verkautscht an, oder wird wo ganz anders abgegeben ...