Novizin fragte am 11.04.2019 | Sonstiges

Falsche Angaben zur Seitenanzahl

Also jetzt habe ich tatsächlich mal eine wichtige Frage. Wie würdet Ihr reagieren, wenn Ihr ein Rezensionsexemplar erhaltet - bei allen gängigen Internetshops wird die Seitenanzahl mit 300 angegeben, es sind aber nur 220. Verlag darauf hinweisen oder die Online-Shops? Weil irgendwie ist das ja Kundentäuschung, wenn man die Buchpreisbindung berücksichtigt. Ich kenne mich zwar damit nicht aus, denke aber mal, dass es einen Zusammenhang gibt.

Vielen Dank!

Kommentare

Petzi_Super_Maus kommentierte am 11. April 2019 um 14:39

Hm, bis jetzt ist mir das erst andersrum passiert (ich glaub 3mal): dass im Buch mehr Seiten waren, als online angegeben war .

Brocéliande kommentierte am 11. April 2019 um 15:01

Soviel ich weiß, ist bei amazon die Angabe der Seiten oft nicht identisch mit der tatsächlichen Seitenzahl (das weiß ich aus einem Forum, das Bücher erfasst (Mods) und darum gebeten wurde, die Seitenzahl explizit zu nennen. Ich gehe mal davon aus, dass der Verlag die richtige Seitenzahl angibt - habe auch noch nie erlebt, dass dem nicht so ist.

Warum solltest Du das nicht mit dem Verlag klären können? Wäre vermutlich das Beste. LG

Buchdoktor kommentierte am 11. April 2019 um 15:39

Was gibt der Verlag denn selbst an auf seiner Webseite und was wurde an die DB gemeldet?

Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Vorankündigungen und das tatsächliche Buch unterscheiden können.

Novizin kommentierte am 11. April 2019 um 15:52

Die Nationalbibliothek gibt auch 300 Seiten an. Na ja, ich habe den Verlag darauf hingewiesen und jetzt mal abwarten. Es ist ja kein Weltuntergang, aber wenn jemand dafür Geld ausgibt, kann ich mir vorstellen, dass er sich durchaus ein bisschen betrogen fühlt.

Buchdoktor kommentierte am 11. April 2019 um 16:00

Im vorläufigen Eintrag oder im endgültigen, nachdem das Buch/die Datei vorgelegen hat?

Galladan kommentierte am 11. April 2019 um 16:06

Der Buchpreis wird vom Verlag festgelegt unabhängig davon wie viele Seiten das Buch hat. Manchmal bekommt man eine anders gedrucktes Rezi Exemplar und ich habe auch schon erlebt, dass der Verlag eine fette LP in ein Buch geknallt hat und die Seiten dazu gezählt hat. Ist aber ein Verlag gewesen der nicht bei Amazon veröffentlicht. Bei Amazon gibt es wohl das Problem, dass Autoren nach einem Seitenzahlschlüssel bezahlt werden, wenn jemand das Buch bei KindleUnlimited liest. Das hatte zumindest zeitweise zu aufgeblähten Büchern geführt. Ich lese gerade ein HC mit ca. 470 Seiten welches so handlich und leicht wie ein TB ist. So machen HC richtig Spass.

E-möbe kommentierte am 11. April 2019 um 16:10

Hast du ein Ebook als Rezensionsexemplar bekommen? Die haben oft auch "weniger" Seiten als Prints.

Novizin kommentierte am 11. April 2019 um 16:26

Nein, ich habe ein Print-Exemplar erhalten. Und ich rede auch hier nur von dem Taschenbuch (ich bezeihe mich nur auf die ISBN) - ich verwechsle also nicht E-Book mit dem Taschenbuch.

Adlerauge kommentierte am 11. April 2019 um 18:43

Liebe novizin

Wenn Du schon kostenlos ein Rezensionsexemplar erhälst ,dann sollte man doch um die "Seitenzahl " kein großes "Theater " machen !

Petzi_Super_Maus kommentierte am 11. April 2019 um 19:24

Sie meint doch , wenn man sich das Buch kauft - und 300 Seiten erwartet, aber nur 200 erhält...

leseliebelei kommentierte am 11. April 2019 um 19:25

Richtig! Das ist durchaus eine Sache, die man in einer Rezension dann kritisch anmerken kann.

Novizin kommentierte am 11. April 2019 um 21:06

Danke, sehr aufmerksam :-)

Novizin kommentierte am 11. April 2019 um 21:10

#alle

Es lohnt sich, den Verlag auf solche Fehler hinzuweisen. Meine Ehrlichkeit und Aufmerksamkeit wird mit einem Geschenk belohnt. Ich darf mir ein Buch aussuchen :-)

Petzi_Super_Maus kommentierte am 11. April 2019 um 21:21

Glückwunsch!

Das ist aber bestimmt nicht für alle Verlage selbstverständlich. Manche würden wahrscheinlich nicht mal reagieren...

Schneeweißchen kommentierte am 12. April 2019 um 08:15

Um ehrlich zu sein, habe ich noch nie darauf geachtet, was wo für Seiten genannt werden und ob das übereinstimmt - zumal die Story ja eh nie bei Seite 1 beginnt. Und solang mir die Geschichte gefällt, ist es mir egal, wie dick ein Buch ist :)

Novizin kommentierte am 12. April 2019 um 13:07

Also ich achte seit mehreren Jahren darauf, weil mir bei bestimmten Autoren und Verlagen aufgefallen ist, dass sie viel Werbung reinpacken oder ein ellenlanges Nachwort schreiben. Und da ist es dann schon ein Unterschied, ob die Story 450 oder nur 400 Seiten hat. Aber wie gesagt, alles ok!

Danke für Eure Beiträge, hat mich interessiert und sehr gefreut, dass Ihr so fleißig geantwortet habt.

Elisabeth Bulitta kommentierte am 12. April 2019 um 13:49

Es geht jetzt nicht um den Buchpreis oder so, aber ehrlich gesagt, zählen für mich persönlich jetzt Leseproben und Werbung auch nicht unbedingt zum Seitenumfang. Dass sie drucktechnisch was kosten, ist klar. Aber für mich zählt eigentlich nur die "Geschichte" an sich. Ist aber nur so eine Bemerkung am Rande.

Brocéliande kommentierte am 12. April 2019 um 13:47

Hey, das freut mich für Dich, @novizin: Viel Spaß beim Aussuchen aus dem Sortiment deines Geschenkbuchs ;) 

natti01 kommentierte am 13. April 2019 um 10:32

Bei E-Books kann es schon mal passieren das es von Reader zu Reader unterschiedliche Seitenzahlen auftauchen.