wandagreen fragte am 17.06.2018 | Sonstiges

(Kulturelle) Unterschiede und literarische, politische ...

zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz! ??? Darüber würde ich gerne mehr erfahren und eine Runde mit euch schwätzen.

Was diese drei Länder angeht, Guys, ich kann mich nicht entscheiden, welches das schönere ist, jedes verzückt mich! Buchstäblich.

Aber Ös und Hopps (hopp Schwiez) sprechen zwar alle (eine Art) Deutsch, sind ähnlich, aber doch verschieden. Was ist denn anders, unterschiedlich, könnt ihr was dazu beitragen. Es ist ganz egal, was. Tobt euch aus. Redet mit mir über Ös, Hopps und Schlands. Auch Geographisches darf erwähnt werden. Die Kantone der Hopps (werden immer wieder in Kreuzworträtseln verlangt, daher kenne ich zwei davon), Flüsse von Ö. Was auch immer! Seen. Dialekte.

Alle drei sind hübsch bis schön, konservativ bis in die Knochen und haben auch viele komische Seiten! Z.B. Lederhosen!

Alle drei haben hervorragende Schriftsteller.

Los gehts! eins, zwei, drei ...

Kommentare

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Emswashed kommentierte am 17. Juni 2018 um 09:04

Liebe Wanda, kennst Du schon www.toporopa.de? Da kannst Du unter anderem sämtliche Kantone der Schweiz "üben" - macht Spaß.

Ansonsten, das beste Urlaubsessen bisher habe ich in Österreich am Millstetter See bekommen, auch der Rest hat gestimmt. Die Schweizer sind mir ein wenig zu kompliziert und Deutschland ist meine Heimat, da kann ich schon aus Prinzip nichts gegen sagen.

Unterschiede bei den Autoren sind mir bisher nicht so aufgefallen, es sei denn, ihre Plots liegen in der Heimat, da kennen sie sich natürlich besser aus.

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 09:28

Was findest du denn an uns Schweizern so kompliziert?

Emswashed kommentierte am 17. Juni 2018 um 16:44

Nun ja, zum einen die verschiedenen Sprachen, die vielen Kantone, das Geld (immer noch Franken, oder?). Aber nicht missverstehen, ich finde die Schweiz schön und bin froh so ein einzigartiges Land mitten in Europa zu haben.

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 09:26

Ein Unterschied, der mir immer von deutschen Mitarbeitern erzählt wird, betrifft die Freundlichkeit der Schweizer und die Art der Supermarktkasse.

Zur Freundlichkeit: In der Schweiz wird grundsätzlich gegrüsst. Egal, ob beim Vorbeilaufen, beim Eintritt in einen Laden oder einfach so. Anscheinend sei das in Deutschland nicht so (gemäss meinen Mitarbeitern).

Zur Supermarktkasse: In Aldi, Lidl und co. gibt es nach der Kasse kaum Fläche, um den Einkauf wieder einzupacken. Ein Stress. In der Schweiz hat jeder Zeit wieder alles einzupacken, da es hinter der Kasse noch viel Fläche hat. Versteht ihr, was ich meine? Ist schwierig zu erklären.

wandagreen kommentierte am 17. Juni 2018 um 09:33

Verstehe ich. Hast du gut erklärt.

schwadronius erwähnte am 17. Juni 2018 um 10:37

das empfand ich noch nie als streß. wenn du einen einkaufswagen dabei hast und das geld rausholst, aber noch nicht fertig mit einpacken bist, macht das in deutschland, zumindest in sühessen, die kassiererin / der kassierer weiter. :).

tigerbea kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:26

Nö. Hier wirst du angeschaut, dein Hintermann trommelt mit den Fingern auf sein Portemonnaie und die Kassiererin guckt provozierend. Fehlt nur noch, daß sie: "Wird es bald mal was?" fragt.

katzenminze kommentierte am 17. Juni 2018 um 14:28

Jaah! ;D Ich fühl' mich auch immer gestreßt und sehe zu alles in Rekordgeschwindigkwit in meinen Wagen zu schmeißen...

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 14:38

Eben, das meinte ich. In der Schweiz hast du genug Zeit und Platz, um zu zahlen und deinen Wocheneinkauf einzupacken. Ohne gestresst zu werden.

Sarahklein kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:16

Mit dem Grüßen kommt es drauf an wo man in Deutschland ist. Ich bin in einem 800 Einwohner-Dörfchen aufgewachsen. Wehe ich hab nicht gegrüßt, das wurde meinen Eltern sofort erzählt und ich habe Ärger bekommen.

In der (Groß-) Stadt ist das leider wieder ganz anders. Da wird man schon seltsam angeschaut wenn man nur jemanden anlächelt.

Galladan kommentierte am 18. Juni 2018 um 11:32

Bei den Discountern wie Aldi ist wirklich wenig Platz zum wegräumen, was aber den Kunden auch dazu bringt mal was gas zu geben und wenn es nicht klappt hilft das Personal an der Kasse beim Einladen. Kommt natürlich drauf an ob der Kunde freundlich ist oder ein Grantler. Im normalen Lebensmittelgeschäft, Drogerie usw. ist auch viel Platz zum wegräumen. Ich habe mal ein Bild hochgeladen von Aldi Schweiz, da sieht der Kassenbereich aber kein bischen anders aus als der überall sonst in der Welt bei Aldi. 

Beim Gruss kommt es drauf an wo man sich befindet. Auf dem Dorf gruessen wir uns selbstverständlich gegenseitig und ich wurde heute in meinem Vorgarten auch von einer vorbeifahrenden fremden Radfahrerin gegruesst. Beim Einkauf wird zumindest das Personal gegruesst bzw. man gruesst zurück, weil die einen oft schon von sich aus ansprechen, in der Stadt kommt es darauf an wo man einkauft. Gruessen schadet auf jeden Fall nicht. Ist immer so: Wie es in den Wald schallt, so schallt es raus. 

schwadronius erwähnte am 18. Juni 2018 um 20:53

das bemerkte ich ebenso. weder im aldi noch lidl gab es mehr platz als in deutschen filialen. im coop waren meistens selbstscannerkassen. und bei migros war die warenauflegefläche sehr kurz.

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 09:41

Ach ja, und den grössten Lacher gibt es für das Wort "Fotzelschnitte". 

Weiss jemand, was damit gemeint ist?

DarthKate kommentierte am 17. Juni 2018 um 09:50

Ich glaub es ist irgendwas zu Essen, so ähnlich wie Arme RItter.

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 11:22

Du hast recht. Es ist Armer Ritter.

schwadronius fragte am 17. Juni 2018 um 10:44

bedeutet "alle grüßen" automatisch "freundlichkeit"?

ich habe in der schweiz bemerkt, wenn die schweizer herausbekommen, daß man deutscher ist, daß sie sofort distanzierter werden.

bei "grüzzi", "merci", "kein zetteli" und "salue" sind sie frohgestimmt. :D.

wandagreen kommentierte am 17. Juni 2018 um 10:46

Grüßen: zumindest ein Anfang.

schwadronius erwähnte am 17. Juni 2018 um 11:04

na dann, wanda, grüß mal - jeden in berlin beim shoppen am samstag! wahrscheinlich wirst du vergessen, warum du überhaupt in die innenstadt wolltest. :D.

tigerbea kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:23

In der Großstadt wirklich schlecht machbar. Und wahrscheinlich wirst du nur blöd angeschaut. Mir ist das mal nach meinem Dorfurlaub passiert. Dort grüßt jeder jeden. Total schön. Nur die Touris outen sich durch nicht grüßen. Als ich wieder hier in meinen kleine dörflichen Vorort war, grüßte ich aus Reflex beim Hundegang. Nachdem mich die ersten 10 Leute angeschaut hatten als ob ich nicht alle Tassen im Schrank hätte, habe ich das ganz schnell wieder eingestellt.

schwadronius erwähnte am 17. Juni 2018 um 14:50

ich wuchs auf dem dorf auf und fand es nicht "schön". ich habe auch nicht verstanden, warum "nicht grüßen" unfreundlich sein soll, wenn man die person nicht kennt. etliche standpauken bekam ich von meiner mama. unfreundlich wäre eher: gegrüßt zu werden ohne erwiderung, aber wenn sich beide generell nicht grüßen, empfinde ich keine unfreundlichkeit.

Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 08:53

Ich hatte als Kind auch noch gelernt, alle zu grüßen. Mein Ort war zwar so mittelgroß, aber da lief dir nicht ständig jemand vor die Nase ;)

Ein riesenschock waren dann meine ersten Arbeitswochen in Wien: Ich habe natürlch alle gegrüßt, und KEINER dieser alten Säcke (damals waren sehr viele alte Männer da) hat zurückgegrüßt. Das fand ich richtig schlimm. Irgendwann hab ich dann auch aufgehört.

Jetzt mit der jüngeren Generation ist es sowieso besser, man nickt sich nur zu oder sagt einfach salopp "Hallo" :)

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 10:47

Man hat in der Schweiz gerne sein Hägli (=Zaun). ;-)

wandagreen kommentierte am 17. Juni 2018 um 11:32

Ein Jägerhägli? Wie süß. Schweizerisch klingt es so nett! Ich mag das!

schwadronius erwähnte am 17. Juni 2018 um 10:54

deutschland ist sooo facettenreich! ich liebe deutsche land. :). mit all seinen dialekten. und geographischen beschaffenheiten.

was ich sehr schätze, ist unsere pünktlichkeit. wehe unser zeitmanagement gerät ins schwanken. :D.

allgemein könnten wir deutschen aber dennoch geduldiger werden.

Sarahklein kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:10

Oh Gott ja wenn mein Zeitplan durcheinander kommt bin ich auch gleich sehr gestresst. Habe ich bei Planung eines Junggesellenabschiedes wieder gemerkt. Die Trauzeugin hat zwischen den einzelnen Punkten kaum Zeitpuffer eingeplant wodurch wir jedesmal zu spät waren oder uns beeilen mussten. Gar nicht meins! Da bin ich absolut deutsch :D wenn um 18 reserviert ist bin ich um 17:50 da ;)

E-möbe kommentierte am 17. Juni 2018 um 15:24

Wenn um 18 Uhr reserviert ist, bin ich um 18 Uhr da. :D

Bosni kommentierte am 17. Juni 2018 um 15:43

Aber wer pünktlich kommt ist schon zu spät....
- Sagte man mir vor einiger Zeit bei einer Verantstaltung. Das war übrigens ein Amerikaner. Der hat das deutsche Zeitmanagement offensichtlich lieben gelernt....

Sarahklein kommentierte am 17. Juni 2018 um 23:27

Ja ich bin da echt komisch. Ich komm gar nicht gerne zu spät egal wohin.

E-möbe kommentierte am 18. Juni 2018 um 11:15

Wenn ich 18 Uhr zu einem Termin komme, der 18 Uhr angesetzt ist, bin ich nicht zu spät.

schwadronius erwähnte am 17. Juni 2018 um 11:05

in der schweiz liebe ich zürich! obwohl ich öfter in basel bin, ist quasi meine tür in die schweiz. und in bern fand ich die kleinen läden, zu denen man nur von der straße aus gelangt (wie eine kellerstiege), sehr reizend. jede größere stadt hat einen see und berge im hintergrund - wunderschönes panorama.

das schweizer brot hingegen sagt mir weniger zu. :D.

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 11:21

Da hast du noch nie St. Galler Ruchbrot gegessen. Einfach lecker.

schwadronius fragte am 17. Juni 2018 um 11:27

das große "brötchen"? doch schon. :D. ... aaaber womit ißt man das am besten beziehungsweise wie kombiniert man es mit anderen lebensmitteln, damit sich sein geschmack optimal entfaltet?

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 13:10

Ich weiss nicht, was du meinst. Ich meine dies hier. Dazu brauchst du nichts, es schmeckt pur. Ist aber kein deutscher Pumpernikel.

schwadronius erwähnte am 17. Juni 2018 um 14:41

das meinte ich. für mich sieht es wie ein großes brötchen aus.

Hortensia13 kommentierte am 17. Juni 2018 um 16:12

Ok, so hab ichs noch nie gesehen. :-)

wandagreen kommentierte am 17. Juni 2018 um 19:24

sieht lecker aus!

Petzi_Maus kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:03

In der Schweiz war ich noch nie, und in Deutschland nur selten und kurz. Einmal waren wir für ein paar Tage in einem kleinen Kaff,  wo die Eltern meiner Freundin wohnen.  Dort kennt echt jeder jeden. Das fand Ich richtig schön!

Über die Wiener wird ja gesagt, dass sie von Natur aus Grantler sind. Kann ich tlw echt bestätigen,  zum Glück bin ich keine Wienerin,  sondern arbeite nur da *lach* 

ja und ungeduldig, v.a. beim Anstellen an der Kasse.  Kann ich aber verstehen,  wenn ich ewig anstehen muss, bin ich auch nicht sehr erfreut  *gg*

 

Petzi_Maus kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:06

@wanda, Was findest du an Lederhosen komisch?  Klar, im Alltag bzw in der Stadt ist das nix, aber am Land gehört das dazu und schaut doch fesch aus! 

tigerbea kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:18

Ich mag die auch. Da finde ich diese Fetzenjeans komischer.

Petzi_Maus kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:21

Vor allem verstehe ich nicht, warum man sich Jeans mit Löchern kaufen muss? Und dann noch pro Loch gefühlt 10€ mehr bezahlen muss? 

Die Löcher kommen dann ja eh irgendwann von alleine rein *lach*

tigerbea kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:28

Das verstehe ich auch nicht.... Noch weniger, wie man diese Fetzen bei Frost anziehen kann.

Petzi_Maus kommentierte am 17. Juni 2018 um 12:52

Teenies und Jugendliche ziehen ja auch Bauchfrei im Winter an *kopfschüttel*

schwadronius erwähnte am 17. Juni 2018 um 14:44

man muß sich doch "präsentieren"! das geht nicht verhüllt ... (wenn's um den körper geht.) :D.

lesesafari kommentierte am 17. Juni 2018 um 17:58

ich brauch auch keine kaputte hose zum kaufen. davon hab ich selbst genug.
und im winter und ohne socken. oder nur leggings und keine socken. ich steh daneben mit wollstrumpfhose unter der hose. und bestenfalls stiefel.

Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 09:00

Tja, wir sind halt schon alt... *lach*

Strumpfhose brauch ich nur bei argen Minus Temperaturen. Oder halt zum Rodeln oder so. Nur für den Weg in die Arbeit schaffe ich es ohne.

Aber hohe gefütterte (!!) Stiefel müssen sein!

lesesafari kommentierte am 18. Juni 2018 um 11:28

jaa. das muss ich mir jetzt auch immer denken, ich bin doch keine 20 mehr. ;D
meine gefütterten stiefel und jacken kommen gar nicht zum einsatz. vor 5 jahren provisorisch gekauft, da schneite es ja noch und so, und nie wieder angehabt, weil viel zu heiß.

wandagreen kommentierte am 18. Juni 2018 um 09:18

Alles.

Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 09:22

Also so ein fescher Mann mit strammen Wadln in eine Lederhosen ist doch fesch! :)

wandagreen kommentierte am 18. Juni 2018 um 16:13

Er war aber nicht älter als 25 sein.

Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 20:21

Hm, das ist aber schon ein bisschen gar jung *gg*

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