lesesafari fragte am 19.02.2019 | Sonstiges

Lagerfeld und Bücher

Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist mit 85 Jahren (?) verstorben. Wusstet ihr, dass er eine Buchhandlung in Paris, 7L, und einen Buchverlag hatte?
Hier ist ein Bericht aus der FAZ von 2016, da wusste er noch nicht, was nach ihm aus seinen Büchern werden soll.
https://www.google.com/url?sa=i&source=web&cd=&ved=2ahUKEwiI5YHjosjgAhXM...
( :D Handy :D )
Wir dürfen gespannt bleiben.

Kommentare

Seiten

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 18:23

Ich war/bin ehrlich gesagt geschockt über diese Nachricht. Für mich war er immer irgendwie unsterblich auch wenn wir alle vergänglich sind aber er hatte trotzdem immer diese Empfindung bei mir. Unvergänglich ist er trotzdem. Schon alleine durch seine Chanel Arbeit.

Ich bin auch gespannt was aus seinen vielen, vielen Büchern wird!

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 18:28

Da hast du recht. Immer klassisch, stilvoll, distanziert = unsterblich. Wer wohl sein Nachfolger wird?

Und gleich diese Woche gibt es einen neuen Roman zu Chanel, habe ich eben in der Wochenvorschau gesehen.

Cassandra kommentierte am 19. Februar 2019 um 18:42

Vllt der Glööckler?

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 18:50

;P das hab ich auch schon gedacht.
das internet meint, seine engste mitarbeiterin, eine frau.

Gittenen kommentierte am 19. Februar 2019 um 20:05

Lagerfeld hatte mehr Stil als der Glöckner das passt nicht 

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 20:12

;D ja, sooooo viel mut brauchte karl nicht aufbringen. brille, zopf, fertig.

Gittenen kommentierte am 19. Februar 2019 um 20:14

Manchmal ist weniger mehr.

Ich meinte aber auch sein ganzes auftreten

Cassandra kommentierte am 20. Februar 2019 um 14:03

Sag das nicht! Auch Harald hat seine Fans in einer gewissen Altersgruppe.

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 18:52

Laut gmx.de Virginie Viard.

https://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/lifestyle/virginie-viard-tritt...

Den Roman hatte ich auch schon entdeckt. ;-)

Cassandra kommentierte am 19. Februar 2019 um 19:01

Vllt ist der Autor ein Hellseher!
Ich habe das Buch"Coco und die Liebe" aus der Reihe des Aufbau Verlags über starke Frauen, erfährt man aber ganz interessante Details zu Chanel

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 19:19

es gibt auch schon ziemlich viele romane oder? aufbau ist vermutlich autobiographisch?

Cassandra kommentierte am 19. Februar 2019 um 19:47

Ja, ist aus der Sicht von Coco geschrieben, aber wahrscheinlich auch was dazuerfunden. Interessant ist die Geschichte von Nr. 5. Sie war von der Zahl 5 beeindruckt.

Paperboat kommentierte am 20. Februar 2019 um 08:33

Er ist unsterblich, davon bin ich fest überzeugt. Dafür muss er nicht am Leben sein. :o)

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 18:25

Zum Verlag: LSD
https://www.boersenblatt.net/2010-06-21-artikel-neugruendung.387472.html

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 18:54

Chanel ist bleibt hoffentlich so wie es einst Coco ins Leben gerufen hat und Lagerfeld, meiner Meinung nach, brilliant weitergeführt hat!

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 19:21

ich weiß nur nicht, ob das so noch mit der zeit geht. ich sehe da immer klassische schwarz-weiß hosenanzüfe, blusen, kleider und natürlich die tasche.

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 19:30

Ich denke schon, denn es ist klassisch. Das ist genauso mit den Brillen und auch den Kosmetikartikeln. Du glaubst gar nicht was man durchlaufen muss, um diese Dinge im Laden haben zu dürfen. Das entscheidet nämlich Jemand in Paris! Zumindest bei den Brillen ist es so. Ob es auch bei der Kosmetik so ist weiß ich jetzt nicht.

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 20:07

brille, kosmetika und parfüm das bleibt bestimmt gleich.
bei der mode muss vllt. etwas mehr moderne und risiko rein.

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 20:16

Ich mag Chanel ehrlich gesagt genau deshalb weil es sich nicht der jetzigen Mode unterwirft sondern immer Chanel bleibt und trotzdem gibt es hier und da Änderungen um die Marke in jede Zeit zu bringen auch wenn diese nicht so offensichtlich sind wie vielleicht bei Designern wie Westwood oder Gaultier z.Bsp.. Sie erkennt man ja auch immer wieder, genau wie alle großen Marken.

E-möbe kommentierte am 19. Februar 2019 um 20:40

Das ist mal eine Meldung, die mir voll vorbeigeht. Er hatte ein schönes Alter, ein schönes Leben, was will man mehr?

 

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 20:53

Das ist richtig. Diese Kriterien erfüllen aber viele Menschen aber leider bleiben nicht viele Menschen mit etwas Bestimmten in Erinnerung.

Ich war wirklich geschockt heute weil er eben einfach irgendwie immer dazugehört hat. Ich persönlich habe bei ihm wirklich damit gerechnet das er noch viel älter wird und noch länger bei Chanel arbeitet.

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 21:59

BÜCHER UND BUCHHANDLUNGEN UND EINE BIBLIOTHEK.

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 22:03

Genau, das auch! :-)

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 22:35

Darum gings ja in meinem Beitrag. :)
Wofür braucht der Modeguru eine Buchhandlung?

mehrBüchermehr.... kommentierte am 19. Februar 2019 um 23:00

Ich denke einfach, dass es genau wie bei uns allen ein Hobby war von ihm aber er einfach das nötige Kleingeld für so etwas hatte und es einfach gemacht hat. Einen größeren Sinn vermute ich jetzt nicht dahinter bzw. habe bisher darüber noch nichts gelesen.

lesesafari kommentierte am 20. Februar 2019 um 10:21

Nur Buchhandlung klingt so nach Verkaufen. Ich könnte irgendwann auch ein kleines Lädchen eröffnen und meine gelesenen Bücher verkaufen. ;D

Petzi_Maus kommentierte am 20. Februar 2019 um 10:30

Und dann ein Buch drüber schreiben:

"Das kleine Bücherlädchen der Lesa S."

Gittenen kommentierte am 20. Februar 2019 um 12:07

Und wir kommen alle zu dir Bücher kaufen

lesesafari kommentierte am 20. Februar 2019 um 19:49

O.O Wow, das ist aber nett von euch!

wandagreen kommentierte am 19. Februar 2019 um 22:31

Muss mich der Möbe anschließen: alles gut. Obwohl Bauchspeicheldrüsenkrebs kein Zuckerschlecken ist. Wie hat er das gekriegt, so dünn wie er war?

 

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 22:41

Hatte er? Das geht schneller als man gucken oder denken kann.
Wanda, würdest du jemanden kennen, hättedt du beobachtet, wie man mit kugelrundem Bauch innerhalb 3 Monate zum Klappergestell wird.
Der Karl war eben schon vorher so dünn.
Es gibt zahlreiche Gründe, nur keine Heilung.

wandagreen kommentierte am 19. Februar 2019 um 23:04

Bestimmt. Dass man diese Krankheit bekommt, das tut mir eben auch beim Karl leid.

Kristine liest kommentierte am 20. Februar 2019 um 10:33

Dünne Menschen bekommen keinen Bauchspeicheldrüsenkrebs? Das hätte mein Papa wohl eher wissen sollen - kein Raucher, kein Trinker, gesunde Ernährung, sportlich, keine Risikofaktoren...

Dem Scheißkrebs ist das einfach scheißegal.

 

wandagreen kommentierte am 20. Februar 2019 um 16:45

Ganz schlimm! ***

wandagreen kommentierte am 19. Februar 2019 um 22:35

Es sind übrigens Tausende von Menschen gestorben diese Woche! Wenn nicht gar Abertausende!

lesesafari kommentierte am 19. Februar 2019 um 22:42

wie hieß die buchhandlung und der verlag? vllt kann man noch übernehmen?

Emswashed kommentierte am 20. Februar 2019 um 08:00

Bei so manchem Kommentar, den Lagerfeld in die Welt gelassen hat, kann ich nicht glauben, dass er viele Bücher gelesen hat. Vielleicht gings ihm da auch nur um das "Erscheinungsbild"!

 

Paperboat kommentierte am 20. Februar 2019 um 08:53

Ich kann mir schon vorstellen, dass er ein wenig gelesen hat, aber seine Arbeit wird ihm wohl kaum so viel Zeit gelassen zu haben, drei Bücher pro Woche zu lesen. Der hat einfach gern gesammelt. Ich mein, er hatte ja nicht mal die Zeit die Bücher selbst ausfindig zu machen, wie viel Zeit wird ihm fürs Lesen geblieben sein? Er hätte wahrscheinlich gern so viel gelesen wie er sagt, dass es seine Frau Mama tat.

wandagreen kommentierte am 20. Februar 2019 um 09:00

Ich hab aber irgendwo in den Kommentaren gelesen, er galt als gebildet. Warum soll er seine Bücher denn nicht gelesen haben?

Paperboat kommentierte am 20. Februar 2019 um 09:30

Seine Bücher hat er mit Sicherheit gelesen, aber nicht alle davon. Er hatte eine Sammlung, die über mehrere Wohnungen verteilt waren, täglich haben seine Assistenten ihm 20-30 neue Bücher (und er wollte ja nur die wirklich außergewöhnlichen haben) besorgt. Wohlgemerkt: Täglich. Wer soll das alles lesen können? Man braucht wenigstens drei Lebensspannen, um dieses Maß an Büchern durchzuarbeiten; er hatte ja auch noch ein Arbeits- und möglicherweise ein Privatleben.

wandagreen kommentierte am 20. Februar 2019 um 15:01

Möglicherweise. Da sieht man mal wieder, was ein hoher Sub anrichtet. Man stirbt weg bevor man ihn bewältigt hat. Darum Readers-- - - ran an den Sub.

Petzi_Maus kommentierte am 20. Februar 2019 um 09:24

Ui, dass der Lagerfeld eine Buchhandlung und einen Verlag hatte, wusste ich gar nicht. Und hätte ich ihm irgendwie auch gar nicht zugetraut.

Aber die Erkrankung, die er hatte, ist furchtbar :(

Susi kommentierte am 20. Februar 2019 um 10:43

Wieso ist jemand, der sich  so oberflächlichen Dingen wie Mode und Klamotten widmet unsterblich ?

Da gibt es viele Menschen, die bedeutendere Dinge gemacht haben. Und auf Pelz hat er auch nicht verzichtet. Sehr heuchlerisch finde ich, wenn Leute sich als tierlieb bezeichnen und dann diesen Typen betrauern (damit ist hier niemand bestimmtes gemeint, aber vielleicht kommt der ein oder andere ja ins Nachdenken). Und dann diese mageren Models... Manch anderer hat umgedacht, er nicht. Also ich kann nichts tolles an diesem Mann finden.

Paperboat kommentierte am 20. Februar 2019 um 11:42

Mode ist sicher in ganz vielen Fällen oberflächlich, aber nicht in allen.

Man denke nur an den Minirock, der für viele Frauen ein Zeichen der Emanzipation war. Bis dahin trugen Frauen größtenteils Röcke, die bis unter die Knie gingen. Frauen in Hosen? In Deutschland in den 50ern und 60ern kaum dran zu denken. Im türkischen Parlament dürfen Frauen dies erst seit 2013. Haben sich während der Französischen Revolution auch nicht alle Frauen getraut, die mit den Sansculottes offen sympathisieren wollten.

Im Jahr 2000 hat Dior-Designer Galliano sich mit dem "Dior newspaper print dress" (ich kenn den hochoffiziellen Namen des Kleides nicht) von den Obdachlosen New Yorks inspirieren lassen, die sich mit Zeitungspapier warm zu halten versuchen.

In der friedlichen und wirtschaftlichen Stabilität Edo-Periode Japans stellte das Shogunat bestimmte Regeln auf, um ein Klassenreglement durchzusetzen, da die Händlerschicht vom wirtschaftlichen Aufschwung immens profitierte und dies durch opulente Farben und Webungen bei der Kleidung nach außen hin auch zeigte; bis das Shogunat die offene Zurschaustellung allzu greller Farben und Webungen verbot, woraufhin die wohlhabenden Japaner jener Zeit unter schlichten Kimonos teure und farbenprächtige Unterfütterungen trug, die nicht unter das Verbot fielen. Das Shogunat wollte sich selbstredend nicht den Rang ablaufen lassen, da die wohlhabenden Händler und Händlersfrauen den reichen Aristokraten mit ihrem Modebewusstsein eine ernstzunehmende politische Konkurrenz zu werden drohten.

Du siehst, Kleidung spiegelt in ganz vielen Fällen auch immer eine gesellschaftliche oder sogar politische Wandlung wider.
Man kann vom Film "Der Teufel ist Prada" halten, was man will, ich finde, die Erklärung vom Filmcharakter Miranda wie Mode uns beeinflusst, ob wir es wollen oder nicht, ist sehr auf den Punkt gebracht.

mehrBüchermehr.... kommentierte am 20. Februar 2019 um 12:45

So sieht es aus, @Paperboat.

Die Erklärung von Miranda bringt es definitiv auf den Punkt und ich schaue diesen Film immer und immer wieder gern an. Die Bücher habe ich auch. :-)

misery3103 kommentierte am 20. Februar 2019 um 11:54

Ich bin froh, dass ich nicht allein bin mit meiner negativen Haltung ihm gegenüber. Fand ihn überheblich und viele seiner Aussagen einfach nur dumm. Er macht keine Mode für Dicke, meinte er einmal und bezog sich dabei auf Kleidergröße 40!

Gittenen kommentierte am 20. Februar 2019 um 12:12

O--oh." Ich bin nicht dick" kann ich dazu nur sagen. Jetzt hat er mich aber posthum beleidigt.

mehrBüchermehr.... kommentierte am 20. Februar 2019 um 12:46

Sicherlich klingt dieser Satz nicht toll aber wenn jetzt jeder mal über seinen eigenen Geschmack nachdenkt, stellt jeder sicherlich auch fest, dass ihm/ihr bestimmte körperliche Dinge an anderen auch nicht gefallen! Er hat damit halt nicht hinterm Berg gehalten, selbst wenn er damit Menschen beleidigt hat.

Mir persönlich sind Menschen 10mal lieber, die mir ins Gesicht sagen "Du/Sie A......" als hinter dem Rücken nur um den Schein zu wahren....

Paperboat kommentierte am 20. Februar 2019 um 18:52

Davon kann man halten, was man will, aber mal ernsthaft: Wer von euch, dem dieser Kommentar gegen den Strich geht, hätte sich denn die Haute Couture von ihm leisten können und wollen, wenn er welche für die Konfektionsgrößen jenseits der 40 gemacht hätte? Da hätte man doch eh warten müssen, bis es Prêt-à-porter produziert wird, wenn das bei seiner Kleidung jemals der Fall gewesen wäre (was ich nicht weiß).
 

lesesafari kommentierte am 20. Februar 2019 um 19:56

Und in Frk ist Größe 40 unsere 36. :O Aber bei nem geerbten Modehaus, PARIS, gab es bestimmt feste Vorschriften, wie man damit umgehen soll. - Ich sag ja, die müssen sich der Moderne anpassen. BIG SIZE Models sind ja grad auch so in, aber wieso ist 40 ne BIG SIZE... Und warum muss man mit BIG SIZE seinen Körper so modellieren, da sollte man doch genießen dürfen. 

Die Hundegröße wäre vermutlich als Weihnachtsgeschenk auch noch zu teuer. Egal von welchem Designer. 

Vllt sind ja die Bücher bezahlbar!! War da niemand in Paris?

Seiten