Ulf Schiewe fragte am 28.03.2020 | Sonstiges

Leserunde - DIE KINDER VON NEBRA - Leseabschnitte

Wenn alle ihre Bücher haben, können wir beginnen.

Im Folgenden die Leseabschnitte, in denen ihr euer Kommentare posten könnt.

Ich wünschen alle eine angenehme Lektüre und animierte Diskussionen. 

Kommentare

Seiten

Ulf Schiewe kommentierte am 28. März 2020 um 15:40

1 - Anfang bis Ende Kapitel "Kalestos"

heike_e kommentierte am 04. April 2020 um 11:15

Ich bin zwar mit dem ersten Abschnitt noch nicht fertig, will aber doch kurz meine Eindrücke schildern. Ich finde das Buch toll. Mir gefällt das Cover und die Aufmachung. Auch den Schreibstil mag ich sehr. Ich kann die Siedlung, das Langhaus und die Personen richtig vor AUgen sehen und dabei denken, so könnte es gewesen sein, ausgesehen haben. Ich war schon bei den Pfahlbauten am Bodensee. Dort bekommt man schon einen Eindruck, wie das Leben in der Bronzezeit ausgesehen haben könnte. Aber durch die Handlung hier im Buch wird meine Vorstellung lebendiger und meine Fantasie angeregt. 

Ich finde es eine großartige Leistung ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ausgrabungen das Alltagsleben, das Sozialgefüge und die Religion anschaulich und in sich stimmig darzustellen. Bis jetzt finde ich das alles sehr stimmig und kann es mir gut vorstellen. Jetzt bin ich gespannt wie es weiter geht.

Petzi_Super_Maus kommentierte am 05. April 2020 um 11:34

Du hast Recht, es ist alles sehr detailiert und anschaulich beschrieben, sodass man alles genau vor Augen hat. Finde ich toll!

KristallKind kommentierte am 06. April 2020 um 17:02

Da bin ich auch ganz bei euch: Ich schätze eine gute Recherche! Und es ist super interessant.

Annegreat kommentierte am 08. April 2020 um 22:30

Das Cover und die Aufmachung finde ich auch klasse - alles wirkt total stimmig.

Petzi_Super_Maus kommentierte am 05. April 2020 um 11:33

Ich habe den ersten Abschnitt beendet und bin total begeistert! Die Schreibweise ist so lebendig und mitreißend, man kann sich die Landschaft, den Wald, das Dorf.. alles genau vorstellen.
Besonders interessant ist natürlich die damalige Lebensweise. Und die furchtbare Unterdrückung der einfachen Menschen durch den grausamen Fürsten Orkon und dessen noch schrecklicheren Sohn Arrak. Die Szene, als Rana fast von Arrak und seinen Männern im Wald überwältigt wurde, war sehr mitreißend! Ich hoffe sehr, dass wir über die scheuen Alben noch mehr erfahren werden - die faszinieren mich sehr.

Rana finde ich eine besonders gelungene Persönlichkeit; sie ist stark und sehr emotional und will sich nicht alles gefallen lassen. Weder dass sie ihrer Mutter Nachfolgerin als Priester werden soll, noch die Unterdrückung des Klanfürsten.

Und ich muss zugeben, dass ich ja große "Angst" wegen der ungewöhnlichen Namen hatte ;)
Aber ich hab tatsächlich viel weniger Probleme damit als befürchtet! Ich habe mir - trotz des sehr hilfreichen Glossars am Ende - während des Lesens alle Namen auch noch mal aufgeschrieben, und somit komme ich sehr gut damit zurecht ;)

Und jetzt bin ich schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird. V.a. , wenn Arrak sich die goldenen Haarlocken abholen wird. Wird Rana zugegen sein oder sich verstecken? Und wird sie sich nun zur Priesterin weihen lassen? Wenn nicht, wie wird Arrak reagieren, sollte er das herausfinden?
Auch über die weitere Geschichte der Himmelsscheibe, die Ranas Vater gerade fertigstellt, bin ich sehr gespannt...

Tara kommentierte am 05. April 2020 um 14:49

Über das Personenregister und die anderen Informationen bin ich auch sehr dankbar. Es liest sich viel entspannter, wenn man weiß, dass man im Bedarfsfall nachschauen kann.

KristallKind kommentierte am 06. April 2020 um 17:04

Ja, die Alben interessieren mich auch sehr! Und ich könnte mir vorstellen, dass der unscheinbare Odda noch eine Rolle spielen könnte.

wiechmann8052 kommentierte am 06. April 2020 um 19:16

ich finde ihn nicht unscheinbar, er macht sich unsichtbar, als ob  er was zu verbergen hat, er verhält sich sehr unauffällig, ich glaube auch er bekommt noch eine wichtige , ich hoffe auf eine gute gegen Orkon

Petzi_Super_Maus kommentierte am 06. April 2020 um 19:52

Aber er ist doch Orkons Mann an der Seite, sein Vertrauter! Ich glaube nicht, dass er sich gegen Orkon richten wird? Wobei, ich kann ihn echt schwer einschätzen...

wiechmann8052 kommentierte am 06. April 2020 um 21:12

aber er ist still ohne Gefühlsregung, keine Zustimmung Abneigung gar nichts

Petzi_Super_Maus kommentierte am 06. April 2020 um 23:52

Eben deshalb ist er so schwer einzuschätzen...

KristallKind kommentierte am 07. April 2020 um 08:34

Ich glaube auch, dass er ein "Beobachter" ist. Im positiven Sinn.

Tara kommentierte am 05. April 2020 um 14:48

Erst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover klasse finde, es gefällt mir optisch und auch die Haptik, diese leichte Struktur, finde ich klasse. Es macht Spaß das Buch in die Hand zu nehmen. Auch das Innencover finde ich sehr gelungen. Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe direkt zum Ende geblättert, um zu schauen, ob es eine Personenauflistung gibt. Auch da wurde ich nicht enttäuscht und habe zusätzlich ein Glossar, Informationen über die Klans und die Götter der Ruotinger gefunden. Das sind für mich die besten Voraussetzungen um mich begeistert auf das erste Kapitel zu stürzen.

Die kurzen Ausführungen zu den Kapitelüberschriften lassen mich immer kurz innehalten, um darüber nachzudenken, mir gefällt das. Auch der Schreibstil gefällt mir gut, da sich das Buch leicht lesen lässt und sehr lebendig ist. Durch die vielen Details habe ich die Umgebung und die Charaktere direkt vor Augen. Interessant finde ich die Einzelheiten der damaligen Lebensweise. Allerdings ging es ganz schon rau zu, bei der Szene als Arrak dem Verwundeten den Pfeil herauszog, hatte ich regelrecht körperliche Schmerzen.

Rana mag ich jetzt schon sehr. Sie scheint eine starke Persönlichkeit zu sein, die weiß, was sie will und sich nichts gefallen lässt.

KristallKind kommentierte am 06. April 2020 um 17:08

Was du über das Cover und den Innenteil, inkl. Glossar gesagt hast, unterschreibe ich dir sofort. Da hat sich jemand Mühe gegeben!

Ich benötige alles an Zusatzmaterial, das wir im Buch zur Verfügung gestellt bekommen. Während des Lesens blättere ich häufig zurück oder schaue mir die Karte an. Dabei muss ich zugeben, dass ich mit den Namen, jetzt zu Anfang, noch ein bischen Schwierigkeiten habe.

Stardust kommentierte am 06. April 2020 um 21:20

Ja, das ist immer toll, wenn ein Buch solche zusätzlichen Informationen hat, wie Karte, Personenverzeichnisse, Begriffe.....nutze ich auch sehr gerne.

Tara kommentierte am 07. April 2020 um 16:01

Die Namen sind ungewöhnlich, passen aber perfekt in die Geschichte, von daher nehme ich die kleinen Probleme, die ich mit ihnen habe gerne hin.

bianste kommentierte am 05. April 2020 um 15:54

Ich habe diesen Abschnitt ebenfalls beendet und bin besonders von den vielfältigen Beschreibungen der Lebensweise zur damaligen Zeit begeistert. Einiges wirkt ja durchaus modern.

Auch die sprache gefällt mir gut, und die beschreibenden Passagen sind zwar ungewöhnlich lang, aber nicht unangenehm. Sie helfen dabei, sich besser zurechtzufinden, auch wenn man manchmal ein wenig aus der Handlung gerissen wird.

Es gibt zahlreiche offene Fragen (die Alben, Gisla, Arraks Rachebedürfnis, die Scheibe etc.) und jede Menge Figuren, die noch zeigen müssen, wie sie sich im Gesamtensemble verhalten werden. Ob es Wechsler geben wird?

KristallKind kommentierte am 06. April 2020 um 17:14

"Modern" hatte ich auch ein paar Mal im Kopf. Die Entscheidung, die Rana fällen muss, hat ja schon etwas aktuelles. Will ich Kind oder Karriere? Und auch beides konnte man damals schon unter einen Hut bringen, siehe Ranas Mutter. Hmmmmm, aber warum muss sich Rana eigentlich entscheiden? (Fällt mir jetzt während des Schreibens erst auf.)

Auch die arrangierten Ehen, um Familien/Clans an sich zu binden, gibt es heute noch. Zumindest wird es versucht... behaupte ich jetzt mal. ;-)

wiechmann8052 kommentierte am 05. April 2020 um 17:04

auch mir gefielen die Beschreibungen der Lebensumstände sehr gut, vor allem wenn man einige Dinge bereits aus dem Museum oder ähnlichem kennt, werden sie hier mit Leben gefüllt und macht dadurch das Ganze interessanter

heike_e kommentierte am 06. April 2020 um 13:17

Die Gerichtsszene war ganz schön heftig. Menschen können ganz schön grausam sein. Daran hat sich leider nicht viel geändert.

wiechmann8052 kommentierte am 06. April 2020 um 13:27

es war für mich eher Willkür und kein Gericht es endete ja schließlich auch mit  Mord, die Gäste haben das auch so empfunden

Petzi_Super_Maus kommentierte am 06. April 2020 um 14:24

Genau, es war reine Willkür von Orkon, um zu demonstrieren, dass er die Macht hat, und NUR er. Und dass es keiner wagen darf, ihm zu widersprechen/-handeln.
 

KristallKind kommentierte am 06. April 2020 um 17:17

Oh ja, die grausamen Szenen sind auch nicht wirklich etwas für mich. Leider gehören sie im historischen Roman doch meistens dazu. Aber ich bräuchte sie auch nicht.

Stardust kommentierte am 06. April 2020 um 21:21

Ja, mit Gericht hatte das wenig bis gar nichts zu tun, einfach eine grausame Zurschaustellung von Macht.

Tara kommentierte am 07. April 2020 um 16:04

Stimmt, an der Grausamkeit hat sich nichts geändert, nur an der Art, wie sie ausgeführt wird.

KristallKind kommentierte am 06. April 2020 um 17:01

Ich bin nun auch mit dem Buch gestartet! :-) Hab` schon gesehen, dass vieles schon erwähnt worden ist, was ich auch anmerken wollte.

Was das Buchgestaltung betrifft, gefällt mir vor allem die Qualität des Papiers. Ich mag es, wie es sich anfühlt! Und auch die Schrift wirkt feiner, als die in anderen Büchern. Im Ganzen wirkt das Buch sehr hochwertig!

Aufgefallen ist sind mir Parallelen zwischen den germanischen und den griechischen Göttern. Ich war erstaunt, dass mir das noch nie so bewusst war. Hier kann man wunderbar gedankliche Brücken bauen, wenn die Namen verwirren.

Begeistert war ich über Ranas Bett. Das war ja, wie so vieles, toll beschrieben und ich dachte dabei: Ganz schön feudal! ;-)   An Ulf: Ist das Fakt?

Und ich habe noch eine Frage: Warum war es denn so schwierig, Bronze zu schmieden?

Petzi_Super_Maus kommentierte am 06. April 2020 um 18:41

Die Ähnlichkeit zu den griechischen Göttern ist mir auch aufgefallen - v.a. bei Hador (= griech. Hades)

Ulf Schiewe kommentierte am 07. April 2020 um 09:48

Ja, natürlich. Meine Ruotinger sind Indoeuropäer, die aus den Steppen eingewandert sind und sich über ganz Europa, in Mittel- und Nordeuropa noch etwas mehr als im Süden, ausgebreitet haben. Sie sind  auch die Urväter der späteren Griechen genauso wie der späteren Germanen und Kelten. Die Mythen der Germanen und Griechen ähneln sich in vieler Hinsicht. Sie müssen eben einer gemeinsamen Quelle entstammen. Deshalb habe ich meinen Ruotingern Gottheiten zugeteilt, die uns an griechische und skandinavische Vorbilder erinnern.

Stardust kommentierte am 06. April 2020 um 21:24

Ja, die Götter mußte ich mir auch erstmal sortieren, da gab es aber auch schöne Beschreibungen, auch anhand der Statuen, das ganze Kapitel finde ich sowieso sehr bildgewaltig, man kann sich alles gut vorstellen.

Petzi_Super_Maus kommentierte am 06. April 2020 um 23:54

Zu den Göttern gibt es am Schluss ja aber auch noch eine super Übersicht mit Beschreibungen.

Ulf Schiewe kommentierte am 06. April 2020 um 21:53

Das mit dem Bett? Ja, das hab ich gelesen.

KristallKind kommentierte am 07. April 2020 um 18:54

War ja ganz schön durchdacht für die damalige Zeit.

KristallKind ergänzte am 07. April 2020 um 08:37

Meine Frage mit der Bronze hat sich erledigt. Ich hatte bis zum Kapitel gelesen, nicht inklusive Kapitel. Da war es dann erwähnt!

Ulf Schiewe kommentierte am 07. April 2020 um 09:50

Es wird ja später im Buch erklärt. Es kommt auf die Zusammensetzung der Metalle an - wievil Zinn man beimischt. Und das beide Metalle ganz unterdschiedliche Schmelzpunkte haben.

heike_e kommentierte am 07. April 2020 um 08:17

Die Beschreibungen, wie z.B. das Bett, oder was und wie sie essen, anziehen, die Waffen und Werkzeuge, das alles finde ich sehr interessant. Und sie tun der Spannung und der Geschichte keinen Abbruch. Toll.

KristallKind kommentierte am 07. April 2020 um 08:45

Durch die Erzählung wird einem auch noch einmal vor Augen geführt, wie verletzlich der Mensch in dieser Zeit war. Vergewaltigung, Schussverletzungen oder auch Mangel an Nahrungsmitteln standen an der Tagesordnung. Jeder Tag war eine Herausforderung. Und auch, wie wichtig die mündliche Weitergabe von Wissen war, da es zur damaligen Zeit in diesem Land scheinbar noch keine Schrift gab.
 

Ulf Schiewe kommentierte am 07. April 2020 um 09:42

Das ist richtig, es gab keine Schrift. Bei der Entstehung der Schrift ging es ja auf ganz unterschiedliche Weise zu. Da war die Bildschrift - Begriffe wurden durch Symbole dargestellt wie bei den Ägyptern. Die Chinesen und Japaner verwenden ja noch heute diese Bildschrift. Die hat den Vorteil, dass die Sprache zur Deutung nicht relevant ist. Dann gab es die Keilschrift im Mittleren Orient. Die Phönizier waren die Ersten, die Symbole für Töne erfanden, ein ganz anderer Ansatz. Deren Symbolliste wurde von den Griechen aufgegriffen und dann in abgewandelter Form von den Römern. Und diese römischen Schriftzeichen verwenden wir noch immer. Unser Alphabeth hat den Vorteil, dass man sich nur wenige Buchstaben merken muss und doch alless damit ausdrücken kann. Allerdings nur in einer Sprache.

Aber unsere Geschichte spielt lange vor der griechischen oder römischen Schrift. Die Menschen stützten sich auf mündliche Überlieferungen. Aber man weiß, dass durch solche mündlichen Überleiferungen auch über viele Generationen hinweg Wissen vermitteltt wurde. Der Wissensschatz einer Kultur existierte in den Köpfen. Besonders der Alten oder der Priester. Von Germanen und Kelten wissen wir, dass ihre Erzählungen oft gesungen wurden in Reimform. Die Menschen waren auf ihre Weise also nicht ungebildet. 

Petzi_Super_Maus kommentierte am 07. April 2020 um 10:37

Deshalb waren die Priester damals wohl auch sehr wichtig - um Wissen zu vermitteln und v.a. an die nächsten Generationen weiterzugeben...
Schrecklich auch nur daran zu denken, wenn ein Priester starb, ohne vorher sein Wissen weiterzugeben... Das war somit verloren...

KristallKind kommentierte am 07. April 2020 um 18:34

Ja, ich glaube das waren dann die "Druiden" (weise Männer). Druiden waren, glaube ich, so ziemlich alles: Priester,  Heiler, Geschichtenerzähler, Lehrer, usw.

Ulf Schiewe kommentierte am 07. April 2020 um 20:03

Druiden waren die Priester der Kelten. Die hatten enormen Einfluss.

KristallKind kommentierte am 07. April 2020 um 18:32

Das mit der Schrift interessiert mich. Das notiere ich mir mal und schau` mir das bald genauer an.

Annegreat kommentierte am 08. April 2020 um 22:28

Inzwischen habe ich den ersten Leseabschnitt auch beendet.

Die Beschreibungen der damaligen Lebensweise lesen sich total interessant. Was für uns heute selbstverständlich ist, war damals unvorstellbar. Das Wissen, das nicht rechtzeitig weitergegeben wurde, war verloren – irgendwie erschreckend und so irreversibel.

Beeindruckt hat mich das Bett von Rana – wahnsinn.

Chaoskeks kommentierte am 12. April 2020 um 23:57

So, jetzt bin ich auch endlich dabei.^^
Leider hatte ich die letzte Woche kein Internet.

Erstmal muss ich mich den anderen hier anschließen, das Cover ist wirklich schön. Ich habe mich riesig gefreut, als ich das Buch bekommen habe. Auch die Innengestaltung gefällt mir sehr gut. So konnte ich es super örtlich einordnen.
Mir ist dann auch aufgefallen, dass ich zumindest von dem Heiligtum von Pömmelte schon mal gehört habe. Ich sehe das Schild immer an der Autobahn, wenn ich zur Arbeit fahre, konnte bisher aber nichts damit anfangen. :)

Zum Inhalt bisher kann ich nur sagen, dass die Geschichte sehr interessant ist.
Nachdem ich erstmal angefangen habe konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen die letzten Tage.
Der Schreibstil ist super zu lesen und besonders die vielen sehr detaillierten Beschreibungen finde ich toll. Ich kann mir wirklich alles sehr gut bildlich vorstellen und habe das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein.

Rana finde ich sehr sympathisch und ich bin gespannt, wie es mit ihr noch so weitergeht. Eigentlich finde ich auch die anderen Figuren sehr interessant, sie passen gut in die Geschichte und keiner weikt fehl am Platz. Ich hoffe auch, dass die Alben noch eine größere Rolle spielen werden.

Das ist jetzt der erste historische Roman, den ich lese und ich bin ja ganz froh, dass wir nicht mehr so grausame Bräuche wie Tieropfer haben und dass unsere Gerichtsverhandlungen nicht so ablaufen, wie in dem Buch beschrieben. Das war schon hart zu lesen.

Ulf Schiewe kommentierte am 28. März 2020 um 15:40

2 - bis Ende Kapitel "Panos"

Petzi_Super_Maus kommentierte am 05. April 2020 um 19:20

Wild geht es weiter...Orkon will seine Tochter nicht Drengi geben, dem Klanführer der Nebroni, obwohl er es ihm nach einem Kampf versprochen hatte.
Das wird ihm bestimmt nochmal zum Verhängnis, wenn er seine Tochter mehreren Klans verspricht, aber kein Versprechen einhält...

Ranas Vater erklärt auch endlich die Funktion der Himmelsscheibe. Ich muss ehrlich sagen, ich habs nicht so ganz kapiert *lach* Ich glaube, diese Stelle muss ich mir nochmal genau durchlesen.

Und Rana entschließt sich dazu, als sie die Zerstörung des Heiligtums der Destarte sieht, doch ihre Priesterin zu werden. Beim Frühlingsfest soll ihre Weihe sein.
Zu diesem Frühlingsfest kommt aber nicht nur Morgana, die Orkon endlich einen Erben schenken will, sondern auch Arrak, dem Rana nicht aus dem Kopf geht und der sie unbedingt wiedersehen will.
Doch auf dem Hinweg sieht er seine Stiefmutter und weiß genau, was sie vorhat. Ich hab ja Angst, dass er sie töten wird, damit sie Orkon keinen rechtmäßigen Erben schenken kann...

Und dann ist da noch die Liebesgeschichte, die sich zwischen Rana und Hakun anbahnt.. so etwas hatte ich mir schon gedacht, als die beiden sich das erste Mal erblickt hatten, als Arrak Rana stehlen wollte...

Ulf Schiewe kommentierte am 06. April 2020 um 11:12

Ranas Vater erklärt auch endlich die Funktion der Himmelsscheibe. Ich muss ehrlich sagen, ich habs nicht so ganz kapiert *lach* Ich glaube, diese Stelle muss ich mir nochmal genau durchlesen.

Für uns heute sind Dinge wie die Uhrzeit, Kalender, Termine so natürlich wie Atmen. Wir denken gar nicht darüber nach. Die Menschen damals aber kannten das alles nicht. Ihre Uhr war der Stand der Sonne am Himmel, wenn der nicht gerade bedeckt war. Sonst half höchstens das biologische Zeitgefühl. Auch einen Kalender gab es nicht. Die Sonnenwenden, die leicht zu beobachten sind, halfen, die Jahreszeiten zu bestimmen. Auch auf den Mond konnte man sich nicht verlassen, denn das Mondjahr ist um 11 Tage kürzer als das Sonnenjahr. Wenn es also möglich wurde, anhand von Himmelskörpern so etwas wie einen funktionierenden Kalender zu erschaffen, dann war das schon eine gewaltige Sache. Und das Wissen, das dies ermöglichte, verlieh denjenigen, die dies Wissen beherrschten, eine besondere Verehrung und damit Macht.

Petzi_Super_Maus kommentierte am 06. April 2020 um 14:23

Genau aus diesem Grund will Ranas Vater nicht, dass der Kalender Orkon in die Hände fällt. Weil er dann noch mehr Macht über die Menschen hat als sowieso schon.

KristallKind kommentierte am 07. April 2020 um 18:18

Utrik hat sich wirklich viel Gedanken gemacht, mit wem er dieses wertvolle Wissen teilt. Und ich glaube, es war ein Fehler Aiko einzubeziehen, zumindest deutet es sich so an.

heike_e kommentierte am 07. April 2020 um 08:21

An die Vorstellung, dass so ein für unsere Verhältnisse sehr einfacher Kalender so viel Macht verleiht muss ich mich erst gewöhnen. Es ist wenn man genauer darüber nachdenkt logisch. Ich bin aber so daran gewöhnt, dass sich Zeit genauer als Sekunden messen lässt und das ganze Leben von Kalendern und Terminen bestimmt wird, dass sich ein Leben vor all dem schwer vorstellen lässt. Aber es fasziniert mich.

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