Gittenen Bücher... fragte am 22.08.2020 | Sonstiges

Private LR zum Lesebuch des Deutschen Buchpreises 2020

Die 20 Nominierten

Kommentare

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 22. August 2020 um 19:23

Die Infantin trägt den Scheitel links
Helena Adler

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 22. August 2020 um 22:06

Es geht um die Härte und Enge  im Umgang im ländlichen Umfeld. Einige würden sagen, die Autorin würde kunstvoll mit bildhaften ( und Geruchs-) Vergleichen jonglieren. Ich finde es aber sehr gewollt, die Sprache daduch eher sperrig. Ich las, dass ihr Vorbild Elfride Jelinek ist. Man merkt's . Der Roman ist wohl nichts für mich.

Estrelas kommentierte am 23. August 2020 um 14:43

Dieses Buch habe ich mir direkt nach der Longlistbekanntmachung aus der Onleihe ausgeliehen. Nach 50 Seiten sind mir zwar ein paar witzige Sätze begegnet, mich stört aber, dass es kaum Handlung gibt. Das wirkt mir irgendwie zu abgefahren. Aktuell würde ich zwei Sterne vergeben.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 23. August 2020 um 16:56

Wie fandest du die Sprache?

Estrelas kommentierte am 24. August 2020 um 14:31

Da sind originelle Formulierungen dabei (z.B. "Und wenn das Wasser bei mir ankommt, ist es schon fast kalt. Ein rudimentäres Bauernaquädukt mit lauwarmem Brackwasser aus Schwesternsud."), aber das reicht mir nicht aus, um in Begeisterungsstürme für das Buch zu verfallen.

Dajobama kommentierte am 25. August 2020 um 21:15

Davon reicht mir die Leseprobe,  ehrlich gesagt. Diese Sprache ist mir zu anstrengend und lenkt mich zu sehr von der eigentlichen Handlung ab, sofern es denn eine gibt.

katzenminze kommentierte am 23. August 2020 um 18:57

Na, das klingt ha wenig vielversprechend. ;) Ich fand es ziemlich düster und ziemlich brutal aber da es nur 188 Seite hat und irgendwie nach was besonderem klingt wollte ich es mal versuchen.

Marshall Trueblood kommentierte am 24. August 2020 um 21:14

Die Sprache der Lesprobe wirkt sehr sperrig...weil es doch sehr kurz ist, werde ich es wohl doch lesen.

lesesafari kommentierte am 29. August 2020 um 20:47

Eine Vogelgott-Familie. Ob die Autorin es schafft 188 Seiten nur in metaphorischer Weise zu schreiben? Mich nervt das eher.

schwadronius meinte am 05. September 2020 um 19:35

Mich nicht. Das ist mir lieber, als wenn etwas drei Seiten lang mit vielen Adjektiven und Adverben ausstaffiert wird und am Ende nur gemeint ist, dass jemand zur Toilette muss.

schwadronius erwähnte am 05. September 2020 um 19:31

"Ich steige ins Gebet ein und betone den Akkusativ." :D. Schön spitz.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 22. August 2020 um 19:24

Ich an meiner Seite
Birgit Birnbacher

gst kommentierte am 23. August 2020 um 09:25

Von diesem Buch war ich begeistert! Die Autorin hat uns eine gelungene Sozialstudie vorgelegt. Sie schreibt über einen jungen Mann, der aus Dummheit ins Gefängnis kam und nach diesem Aufenthalt Probleme hat, wieder im Leben zu landen. Der Stil der Autorin ist prägnant, sie regt den Leser zum Denken an, spielt allerdings mit vielen Zeitenwechseln.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 23. August 2020 um 11:04

Hast du das Buch schon gelesen?

gst kommentierte am 25. August 2020 um 19:58

Ja, vor fünf Monaten. Ich habe auch eine Rezension dazu geschrieben, allerdings ist die bei den Ebooks gelandet.

wandagreen kommentierte am 30. August 2020 um 18:33

Stelle sie noch einmal ein - bei dem Hardcover. Es bringt nichts, wenn das Buch irgendwo "zitiert" wird, aber deine Rezesion nicht dazu aufscheint.

lesesafari kommentierte am 29. August 2020 um 20:49

Die Dummheit finde ich jetzt gespoilert. Ich hab schon an was anderes gedacht.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 23. August 2020 um 11:03

Mir gefiel diese Leseprobe ausgesprochen gut und es hat micht ausgesprochen neugierig gemacht.

Den ersten Satz fand ich schon schön,ich mag schöne erste Sätze. : ) Den Titel des Romans mochte ich auch, hört sich ein bißchen nach Achtsamkeit an.

Die Autorin schreibt mit so viel Einfühlungsvermögen über den Neustart eines jungen Mannes nach der Haftentlassung. Daumen hoch.

Dajobama kommentierte am 23. August 2020 um 11:04

Das ist das einzige Buch von der Liste, das ich bisher gelesen habe.  Es hat mir gut gefallen.  Interessantes Thema,  eingängige klare Sprache.  Trotzdem genug Raum für eigene Interpretationen. Ich habe 4 Sterne gegeben. 

Estrelas kommentierte am 23. August 2020 um 16:48

Hier habe ich mir die Chance auf ein Rezensionsexemplar entgehen lassen, weil mich das Thema nicht interessierte. Ich lasse mich aber durchaus noch überzeugen.

katzenminze kommentierte am 23. August 2020 um 18:58

Das ging mir genauso! Las sich zwar gut an, obwohl etwas durcheinander aber das Thema interessiert mich nur mäßig.

wandagreen kommentierte am 23. August 2020 um 20:04

Als Hörbuch funktioniert es. Weiss aber nicht, ob ich gelesen auch mögen würde - ist ein bisschen dröge.

Marshall Trueblood kommentierte am 24. August 2020 um 21:15

Die Leseprobe hat mich nicht unbedingt angesprochen; viel Durcheinander auf wenigen Seiten.

Dajobama kommentierte am 25. August 2020 um 21:17

Mir hat das Buch gefallen,  allerdings finde ich die Leseprobe nicht gut gewählt.  Das stiftet tatsächlich erstmal Verwirrung.  Im Roman selbst fand ich mich dann doch schnell zurecht. 

Estrelas kommentierte am 26. August 2020 um 19:54

Soll heißen, das ist gar nicht der Anfang vom Buch?

Dajobama kommentierte am 26. August 2020 um 20:16

Doch, ich glaube der Anfang ist es schon.  Aber im Buch wird die weitere Handlung erstmal auf einer Erzählebene weitergeführt und springt nicht mehr so stark.

Estrelas kommentierte am 26. August 2020 um 19:53

Dieser Leseprobe muss ich zugutehalten, dass sie sprachlich so normal wirkt. Ich lese ja gerade die Infantin und finde das schon etwas anstrengend.

lesesafari kommentierte am 29. August 2020 um 20:32

Das ist erstmal ein anderes Thema und könnte spannend sein.
Da les ich auch mit. ;)

schwadronius erwähnte am 05. September 2020 um 19:19

Sechsundzwanzig Monate ist jetzt keine lange Zeit, um einen Getränkeautomaten, der auf einmal Bewertungsfragen stellt, neu zu finden. Es ändert sich was, aber nicht so rasant. Zwanzig und zweiundzwanzig ist entwicklungstechnisch auch nicht so weit auseinander wie sechzehn und achtzehn zum Beispiel. Mal sehen, wie's weitergehen wird ...

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 22. August 2020 um 19:24

Serpentinen
Bov Bjerg

Estrelas kommentierte am 23. August 2020 um 14:47

Dieses Buch habe ich eben als Hörbuch (aus der Onleihe) begonnen. Nach einer Stunde Hörens ziehe ich ein positives Fazit. Es ist intelligent, einfühlsam und humorvoll. Ich würde aktuell vier Sterne vergeben.

lesesafari kommentierte am 23. August 2020 um 19:31

humorvoll? in den interviews klingt das nie danach.

Estrelas kommentierte am 23. August 2020 um 19:38

Humorvoll nimmt vielleicht nur einen kleinen Teil ein. Grundton ist tatsächlich eher ernst.

Sibylle P. kommentierte am 23. August 2020 um 22:07

Bov Bjerg schreibt tatsächlich humorvoll. Dieses Buch steht ganzoben auf meiner Wunschliste. °Auerhaus° hat mich total begeistert. Hatte ich das nicht mal vorgestellt?

lesesafari kommentierte am 29. August 2020 um 20:03

Das weiß ich nicht.
Aber das gabs doch hier mal als Prämie in einer der alten großen Runden oder?

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 23. August 2020 um 17:26

Hmm, ich weiß nicht ob ich es lesen möchte . ob mir das nicht zu düster ist. Ein Vater mit seinem Sohn auf der Reise und Suche nach seiner Familiengeschichte, in der sich die Männer alle umbrachten. " versteinert " waren,er benutzt es selbst Methaphorisch.

Die Serpentinen sind die Serpentinen der schwäbischen Alp.Stehen sie auch für die Serpentinen des Lebens?

Ich frage mich ist die Kenntniss der Familiengeschichte notwendig für ihn um nicht so zu werden, oder hat er nur Angst so zu werden?

Es liest sich zumindest sehr angenehm.

Der Titel  des Romans ,ist auf jeden Fall ein Lesepreistitel , findet ihr nicht ? ; )

katzenminze kommentierte am 23. August 2020 um 18:59

Mich hat diese assoziative, sprunghafte Schreibweise etwas gestört. Duch einen ganzen Roman hindurch wird mir das glaube ich zu viel... Ansonsten las es sich ok.

lesesafari kommentierte am 29. August 2020 um 20:01

"Ich frage mich ist die Kenntniss der Familiengeschichte notwendig für ihn um nicht so zu werden, oder hat er nur Angst so zu werden?"
Das gehört doch zusammen. ;)

;D Den Titel gibt es ja dieses Mal 2x. Bei dem anderen hast du gleich 1000.

wandagreen kommentierte am 23. August 2020 um 20:05

Der Anfang der Hörprobe ist ja langweilig. Der Junge. Das Museum. Eine Familie von Suizidalen - eigentlich aufregend. Hm, aber der Stil. Muss man mehr davon hören, um Endgültiges sagen zu können.

Marshall Trueblood kommentierte am 24. August 2020 um 21:16

Hat mich sehr angesprochen...werde ich auf jeden Fall lesen.

Dajobama kommentierte am 25. August 2020 um 21:19

Da bin ich mir noch unsicher.  Die Leseprobe fand ich nicht uninteressant,  aber davon ein ganzes Buch?

lesesafari kommentierte am 29. August 2020 um 19:59

das ist ja teilweise wirklich humorig. seit "fröhlich lesen" hat mich das auch schon interessiert und jetzt liest es sich doch heiterer als überall versprochen.
geht es doch um eine kindsentführung? holländisches auto, falscher deutscher name...
da würde ich wohl sofort mitlesen.

schwadronius meinte am 30. August 2020 um 19:43

"Krikelkrakel" war keine Titeloption? Kann jemand lesen, was dort im Mittelstreifen steht? Haben de Frauen böses getan?

Solide. Männergeschichte.

"Das Metaphorische daran kotzte mich an."

lesesafari kommentierte am 30. August 2020 um 21:49

Der Urzeitschnecken-Satz verfolgt mich mittlerweile... Ich will auch was ausbuddeln. :D

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 22. August 2020 um 19:24

Goldene Jahre
Arno Camenisch

katzenminze kommentierte am 23. August 2020 um 19:01

Das fand ich irgendwie total witzig. Muss die die ganze Zeit schmunzeln. Aber keine Ahnung worauf das hinauslaufen soll Storytechnisch. Wenn es mir über den Weg läuft als Reziexemplat würde ich es evtl probieren. Aber andere haben größere Priorität :)

Petzi_Super_Maus kommentierte am 24. August 2020 um 13:41

Ja, da schließe ich mich dir an. Hört sich nett an, die Erinnerungen. Aber worauf soll das hinauslaufen? Nur Anekdoten von früher?

wandagreen kommentierte am 24. August 2020 um 10:33

Feine Dialoge. Anhand einer Neonreklame. Hab einmal gelacht. Setzte ich mal auf die WuLi.
 

naibenak kommentierte am 24. August 2020 um 11:01

Das klingt ja wirklich ganz hübsch. Das merke ich mir auch mal! :)

Marshall Trueblood kommentierte am 24. August 2020 um 21:17

Ganz schrecklicher Stil...das halte ich auch nicht so wenige Seiten durch.

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