Babycake fragte am 12.08.2019 | Sonstiges

Rezension schreiben

Ihr Lieben. Ich habe ewig keine Rezension geschrieben, möchte aber bald wieder damit anfangen. Meine Frage daher: Was muss ich beachten beim Schreiben? Und wenn ich mir vorher Notizen machen wollte, was schreib ich denn da? Ich danke euch schon mal für eure Antworten. :)

Kommentare

wandagreen kommentierte am 12. August 2019 um 23:47

Ort, Namen, Wer ist wer, Hauptmotiv.

Wie ist die Sprache? (bitte nicht "flüssig" schreiben), Alltagsprache, Schachtelsätze, gehobenes Vokabular. Wiederkehrende Phrasen?

Welche Erzählperspektive.

Genre.

Logik?

Spannungsbogen.

So was z.B.

Kotori99 kommentierte am 13. August 2019 um 07:26

Ich hab mal den Tipp gelsen, dass man sich bei der Handlung ungefähr auf das erste Drittel beschränken soll, damit man nicht spoilert. 
 

Sollten also Logiklücken oder ähnliches auftauchen, darf man das nennen, aber nicht sagen " Als XY der Mörder war, das passte nicht" :D 

sphere kommentierte am 13. August 2019 um 08:49

Mir gefällt es auch, etwas über den Autor zu erfahren. Ist es sein erstes Buch? Aus welcher Branche kommt er? 

Stichwort Spoiler: hier ein unangenehmes Beispiel, wo bereits im ersten Satz ein wichtiger Sachpunkt aufgedeckt wird - (wer das Buch noch lesen möchte, sollte also nicht anklicken!) - Guillaume Musso 

Achtung: es gibt noch weitere Spoiler...

LESERIN kommentierte am 13. August 2019 um 18:57

Naja sie kann aber auch am Angang fett schreiben  

"ACHTUNG SPOILER" 

Galladan kommentierte am 13. August 2019 um 20:18

In einer Rezi hat ein Spoiler nichts zu suchen. Ich verstehe nicht, warum WLD da überhaupt eine Spoilerfunktion eingebaut hat. Spätestens wenn man die Rezi bei der Mayerschen ansieht ist die Warnung eh weg. 

Ich lese Rezis bei normaler Literatur nur moch, wenn ich den Schreiber kenne oder das Buch schon gelesen habe.

LESERIN kommentierte am 13. August 2019 um 23:33

Goodreads hat auch eine Spoilerfunktion.

LESERIN kommentierte am 13. August 2019 um 18:54

Du solltest auch auf dein Bauchgefühl hören, finde ich. Vor allem schreiben, was Dir persönlich gefiel oder mißfiel. den Klappentext kann jeder googlen. Wie hast du dich während der Lektüre gefühlt? Was hat Dich genervt? Fandest Du die Protagonisten eventuell doof? Hat sich die Lektüre in die Länge gezogen? Gab es unerwartete Wendungen oder fandest Du den Verlauf vorhersehbar? 

Nur Mut! Das schaffst Du schon.

wandagreen kommentierte am 13. August 2019 um 20:41

Persönliche Befindlichkeiten interessieren niemanden. Wenn ich lese "ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen", krieg ich einen Schreikrampf. Man sollte es halt nicht mit Sekundenkleber festkleben.

Petzi_Super_Maus kommentierte am 13. August 2019 um 22:00

Naja Wanda, das soll verdeutlichen, dass man es sooo toll/spannend/wasauchimmer fand, dass man nicht aufhören konnte zu lesen 

wandagreen kommentierte am 14. August 2019 um 00:53

Ja, Supermaus - aber das interessiert nicht.

LESERIN kommentierte am 13. August 2019 um 23:32

Mich schon! Eine Genre Einordnung finde ich zum Beispiel höchst überflüssig....

Eldorininas.books kommentierte am 14. August 2019 um 06:38

Mich interessieren solche persönlichen Ansichten auch total! Besonders wenn es Leute sind, deren Rezensionen man öfter liest, finde ich es absolut aussagekräftig.

Kotori99 kommentierte am 14. August 2019 um 15:40

Was ich viel schlimmer finde sind diese Rezensionen, die beginnnen mit.
Klappentext / Genre/ Autor / Seitenzahl 

Danke, das kann ich auch anderweitig nachlesen. Das interessiert mich dann nicht an der Rezension :D

Eldorininas.books kommentierte am 15. August 2019 um 08:22

Autor, Seitenzahl und ggf. Genre finde ich gar nicht zwingend uninteressant. Ja, wenn es auf einer Seite steht, auf der es gekauft werden kann, ist es eher überflüssig, aber bei Instagram oder sowas finde ich es ganz gut zu wissen. Dann muss man nicht noch extra nachgucken (Ja, ist eher für faule :D )

Eldorininas.books kommentierte am 14. August 2019 um 06:43

Ich denke, dass es tatsächlich eine reine Gefühlssache ist, wie man eine Rezension schreiben sollte.

Ich persönlich mache es beispielsweise nur ganz, ganz selten, dass ich den Inhalt noch mal in eigenen Worten erzähle. Und wenn ich das mache, dann auch kurz und knackig. Ich finde es sehr "gefährlich", da viele Leute dann direkt viel zu viel erzählen, außerdem gibt es ja den Klappentext.

Ansonsten erwähne ich oft, um was für eine Erzählperspektive es sich handelt, weil viele ja z.B. ein Buch nicht lesen, wenn es die Ich-Perspektive ist (oder es erst recht lesen wollen), wie mir die Charaktere zugesagt haben und wie ich den Schreibstil empfunden habe. Ich selbst schreibe übrigens sehr wohl, ob sich etwas "flüssig" lesen ließ, weil ich finde, dass das was aussagt. Ich schreibe im Gegensatz dazu aber auch, wenn ein Buch z.B. anstrengend zu lesen war oder sowas.

Meiner Meinung nach sollte eine Rezension nicht zu kurz sein und nur sagen "Das Buch war toll, Charaktere waren toll, Schreibstil war toll (auch wenn meine anfänglichen Rezensionen möglicherweise sogar teilweise ähnlich wenig ausgesagt haben :D ), aber auch nicht zu lang. Ich selbst lese zu lange Rezensionen zB eher nicht, weshalb ich mittlerweile meine langen Rezensionen auch so gut es geht eindämme (manchmal kann aber auch ich nicht anders :) ).

Ich denke, du wirst das schon gut machen :)

wandagreen kommentierte am 14. August 2019 um 09:03

Die Tatsache des gut Lesbaren kann man auch anders ausdrücken als mit den gängisten Phrasen. Eine Rezension, die Phrasen benutzt, finde ich langweilig.

Eldorininas.books kommentierte am 15. August 2019 um 08:15

Das ist ja absolut subjektiv. Ich finde sowas nicht schlimm und kann das dann für mich gut einordnen.

LESERIN kommentierte am 14. August 2019 um 11:44

Ist doch nicht schlimm, wenn deine Rezension lang ist! Meine fallen ganz unterschiedlich aus - mal kurz, mal lang, mal arg detailliert bis hin zum Spoiler, mal eher kurz und völlig spoilerfrei.

 

Rezensionen, die einem festen Schema folgen, und die jedes Mal gleich aufgebaut sind, langweilen mich eher. Aber auch das sollen die Leute halten, wie sie wollen. Bin ja nicht die Rezensionspolizei!

Eldorininas.books kommentierte am 15. August 2019 um 08:21

Schlimm ist es nicht, aber ich persönlich lese lange Rezensionen nicht so gerne und erwische mich dabei, dass ich manchmal dann Teile überfliege, deshalb versuche ich mich da dann ebenfalls einzugrenzen. Die Rezensionen fallen bei mir aber auch ähnlich unterschiedlich aus. Ich versuche spoilerfrei zu bleiben, aber manchmal geht es einfach nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, man kann gar nicht richtig rüber bringen, was einen so gestört hat, ohne zu spoilern (zB). Manchmal fällt mir auch fast nichts ein, was ich schreiben könnte und manchmal kann ich kaum aufhören :D

Mit dem festen Schema gebe ich dir größtenteils Recht, allerdings finde ich persönlich es okay, wenn es nur die Aspekte "Protagonisten", "Schreibstil" und "Story" oder sowas ähnliches enthalt. Was mich langweilt sind die, die dann auch den Inhalt umfassen und das Cover und dann jedes Mal sowas wie "Liebesbeziehung", "Action" u.Ä.