Martina Suhr fragte am 19.06.2020 | Ich suche

Welches Buch hat euch zuletzt so richtig überrascht?

Liebe Lesefreunde,

ich bin passionierte Vielleserin und tauche in etwa 150 Bücher pro Jahr ab. Dabei lernt man viele Welten, Geschichten und Figuren kennen. Das ist toll und macht Spaß, aber kennt ihr auch dieses Gefühl, wenn euch ein Buch so richtig packt und überrascht? Ein Aha-Erlebnis, das ihr so nicht erwartet habt?

Ich bin neugierig, bei welchem Roman ist euch das zuletzt passiert?

 

Kommentare

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 19. Juni 2020 um 18:10

Vom Roman "der unsichtbare Freund" stephen Chobosky, weil es doch einer Stephen King Geschichte ziemlich ähnlich ist. aber ich war nur halb so überascht wie meine Mitleserinnen , die was gaaanz anders erwarteten, keine Hooror/ gruselstory : D

Martina Suhr kommentierte am 19. Juni 2020 um 19:05

Das klingt gut :-) Den muss ich mir mal genauer anschauen. 

natti01 kommentierte am 19. Juni 2020 um 18:13

Ja, das passiert mir auch mal. Ich habe vor einer Weile mal ein Buch gelesen was echt lange auf meinem SUB lag, es landete immer wieder unten. Leider weiß ich nicht mehr welches es war.

Aber als ich es dann doch irgendwann gelesen habe, habe ich gedacht- oh man warum hast du es nicht eher gelesen???

Sabine_AC kommentierte am 19. Juni 2020 um 18:46

So ging es mir mit "Die Unperfekten" von Tom Rachman. Allerdings ist das schon eine Weile her.

Martina Suhr kommentierte am 19. Juni 2020 um 19:08

Ja, manchmal ist nicht die Zeit für diese Bücher. Das kenne ich. Mir ist schon aufgefallen, dass ich je nach Stimmung lese und auch mein Lesegeschmack hat sich geändert mit den Jahren.

Ich finde gut, dass du dich dann noch einmal drantraust :-)

Bei mir kann es dann schon passieren, dass die Bücher dann im hiesigen Bücherschrank neue Leser beglücken.

 

misery3103 kommentierte am 19. Juni 2020 um 18:48

Bei mir war es zuletzt "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt". Hatte ich schon lange auf dem SUB, habe es aber - nachdem ich den Film gesehen habe - nicht mehr lesen wollen. Der Film hatte mir nämlich gar nicht gefallen. Als ich das Buch jetzt gelesen habe (ich habe es an einem Tag durchgesuchtet), war ich so begeistert vom Schreibstil und der Aufmachung des Buches! Für mich ein 5-Sterne-Buch und eine wirklich positive Überraschung!

Martina Suhr kommentierte am 19. Juni 2020 um 19:10

Der Titel sagt mir was ... Aber ich bekomme es gerade nicht ganz zusammen, aber das schau ich mir auch definitiv näher an.

Bei mir ist es zum Beispiel Wolkenschloss von Kerstin Gier. Das Buch wurde teils so verrissen und mich hat es irgendwie geflasht. Wenn man etwas anderes erwartet und dann doch so mitgerissen wird :-)

Es gab noch mehrere, aber das fällt mir grad spontan ein :-)

wacaha kommentierte am 19. Juni 2020 um 20:26

Ich habe vorhin "Wo du nicht bist" von Anke Gebert aus dem Pendragon-Verlag beendet. Ein Buch, das mich emotional wahnsinnig berührt hat, v.a. da es auf einer wahren Begebenheit beruht, die sowohl dramatisch als auch mut machend ist. Ein sehr plastisches Buch über eine Geschichte, die es einfach wert ist erzählt zu werden.

memory-star kommentierte am 19. Juni 2020 um 22:18

Das war "Nussschale" von Ian McEwan. Die Geschichte bzw besonders die Erzählperspektive hat mich sehr überrascht. Damit hätte ich nie gerechnet und die Idee finde ich einfach genial. Seit ich es kenne, ein absolutes "must read" für mich :-)

Martina Suhr kommentierte am 20. Juni 2020 um 08:22

Ist auch mal direkt auf die Liste gewandert. Werd ich mir auch ansehen. Dass die Erzählperspektive überrascht, klingt wirklich gut. Das hab ich jetzt seltener gehabt :-)

lesesafari kommentierte am 21. Juni 2020 um 18:42

für mich eines der schlechtesten bücher, an die ich mich erinnere. über die erzählperspektive müsste schon was auf dem buchrückentext stehen.

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:31

Wie verschieden die Geschmäcker sind :-) Also vielleicht doch erst die Leseprobe antesten, um nicht "reinzufallen" :-)

lesesafari kommentierte am 22. Juni 2020 um 11:48

ich glaube, die bringt in dem fall nichts. wenn man nichts von dem buch erwartet, dann passt das schon.

Martina Suhr kommentierte am 25. Juni 2020 um 08:36

Ohhh, ihr macht mir Mut *lach* Na, ich bin gespannt :-)

Kochbuch-Junkie kommentierte am 22. Juni 2020 um 13:57

Ich fand das Buch auch total furchtbar... Bin da ganz bei dir!

lorixx kommentierte am 19. Juni 2020 um 22:44

*25 Knoten*  von Liv Morus.

Ein spannender Roman/Krimi.

Martina Suhr kommentierte am 20. Juni 2020 um 08:25

Vielen Dank, das schau ich mir auch mal näher an :-)

Brocéliande kommentierte am 20. Juni 2020 um 00:49

Für mich war "Offene See" von Benjamin Myers ein Buch, das mich sehr überraschen konnte, im positiven Sinne: Lyrisch, tiefgründig und nachdenklich stimmend... wundervoller Erzählstil dazu.

Auch bei "Der Vater, der vom Himmel fiel" von J. Paul Henderson ging es mir so, allerdings länger her: Eine Familientramödie par excellence und mit extra dry britischem Humor versetzt: Köstlich! 

Beide Autoren, die ich zuvor nicht kannte, gehören zu meinen Favoriten seither.

Martina Suhr kommentierte am 20. Juni 2020 um 08:24

Trockener britischer Humor klingt sehr, sehr gut. Das liebe ich, könnte also voll meins sein. Danke für den Tipp :-)

Ja, manchmal stolpert man durch Zufall über Perlen, die einen dann nicht mehr loslassen.

scorpio kommentierte am 20. Juni 2020 um 14:18

Sissi - Numquam retro ... Niemals zurück?    von Bridget Sabath

Eine wunderbare Geschichte, vor allem von Arno war ich fasziniert.

Arh kommentierte am 20. Juni 2020 um 14:20

*Hop on hop off*  (Joost Renders)

Da bin ich durch Zufall drauf gestoßen. Sehr witzig, aber auch was zum Nachdenken. Berlin und seine Touris, herrlich!!!

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:32

Das klingt wirklich interessant. Touris bieten ja oft eine gewisse Situationskomik :-)

sunshine-500 kommentierte am 20. Juni 2020 um 21:37

Bei mir war es "Verity" von Colleen Hoover. Der Roman hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich anfangs angenommen habe.

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:33

Colleen Hoover reizt mich auch. Ich hatte das Glück sie mal zu treffen und mich mit ihr zu unterhalten. Sie ist so lustig und schreibt dennoch so intensiv und emotional, das ist wirklich spannend.

SaintGermain kommentierte am 20. Juni 2020 um 21:46

Negativ überrascht hat mich "Dino" bzw. #Crashtag" von Martin Brückner. Beides das gleiche Buch, im Abstand von 5 Tagen herausgebracht und wenig Spannung, komplizierten Schreibstil und vieles mehr Negatives zu bieten hat.

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:35

Danke für den Tipp, sowas mag ich auch nicht so gern.

Alsterschwan kommentierte am 21. Juni 2020 um 00:33

Ein Buch, das mich gerade zur Zeit sehr überrascht, ist "Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles! Ich gestehe,  ich habe es erst zu einem Viertel durch, aber es hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen.... Ich habe es mir jetzt aus der Onleihe der Bücherhalle ausgeliehen, aber ich werde Montag sofort in "meine" Buchhandlung gehen, um es mir zu kaufen, dieses Buch muss ich unbedingt in meinem Bücherregal stehen haben (um daraus zu zitieren, um es ein 2. Mal zu lesen...). So eine brillante Sprache, so viele wunderbare - auf den Punkt genaue - Sätze, treffende Beispiele... Aber immer den ernsten Hintergrund im Augen behaltend - ich bin bisher rundum mehr als begegeistert!!!

Sabine_AC kommentierte am 22. Juni 2020 um 07:32

Ich glaube, das muss ich mir genauer ansehen.

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:36

Das Buch hab ich mir jetzt mal auf die Wunschliste gestellt und werd mir die Leseprobe laden. Klingt echt verdammt gut. Danke

wampy kommentierte am 21. Juni 2020 um 06:14

Mich hat SoKo Heidefieber von Gerhard Henschel sehr positiv überrascht. Es ist eine gelungene Satire über Regionalkrimis, die mich wunderbar unterhalten hat.

lesesafari kommentierte am 21. Juni 2020 um 18:43

achja, das hab ich letzt woche in einer büchersendung gesehen. "und irgendwo bellte ein hund"... der autor hatte humor und es klang auch witzig.

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:37

Ich mag Regionalkrimis ganz gern, könnte also was für mich sein. Satiren sind zwischendurch wirklich toll.

LESERIN kommentierte am 21. Juni 2020 um 11:30

Daisy Jones and the SIx 

VON Taylor Jenkins Reid. Anfangs war ich etwas genervt und ich dachte, ich wüsste, wie es enden würde, es war dann doch ganz anders. Ich war begeistert am Ende!

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:38

Das subt bei mir tatsächlich noch. Da bin ich ja mal gespannt. Bei dem Buch hab ich zwei- dreimal überlegt, dann aber doch zugeschlagen.

Myrna kommentierte am 22. Juni 2020 um 02:24

Spiel der Königin von Elizabeth Fremantle und Der geheime Garten von Francis Hodgson Burnett. Bei letzterem habe ich mich fast schon in den Schreibstil "verliebt".

Was mich vom Schreibstil her richtig überrascht hat, war Spiel der Königin - und hier war ich auch sehr gefesselt von der Geschichte.

Es kommt immer wieder mal vor, dass mich ein Buch "verschlingt"...

Martina Suhr kommentierte am 23. Juni 2020 um 08:55

Ich finde es auch absolut genial, wenn mich der Stil packt und ich mich regelrecht in das Buch verliebe. Das sind dann die Schätzchen, die einem lang in Erinnerung bleiben

Myrna kommentierte am 25. Juni 2020 um 23:50

Ich habe jetzt heute von Barbara Wood "Das Paradies" zu Ende gelesen. Das war Drama pur - ich war vier Tage lang (solange brauchte ich zum lesen) in Ägypten und muss mich erst mal wieder hier einfinden...

Wow - Was für ein Roman!!

Und ja, Du hast recht, sowas vergisst man nicht so schnell...

naibenak kommentierte am 22. Juni 2020 um 08:44

Hey... gerade erst bei meinem letzten Buch ist es mir passiert: Jon McGregor - Speicher 13 :-) Der Stil ist so anders und speziell, dass ich anfangs dachte: himmel, das halte ich nicht bis zum Ende durch! Aber dann erschloss sich mir das Buch immer mehr und auch der besondere Erzählstil und der Aufbau des Buches... es hat mich irgendwann tierisch in seinen Bann gezogen. Bis zum Schluss. Großartig und wirklich sehr überraschend!^^

Martina Suhr kommentierte am 22. Juni 2020 um 10:40

Das kenn ich auch.  Das hatte ich bei "254 Tage mit Jane Doe" von Michael Belanger. Anfangs war ich mit der direkten Art etwas überfordert, doch sie erschließt sich und es passt so perfekt und tramnsportoert die Stimmung, wie es sein muss. Wirklich toll. Schau ich mir auch an. Danke

Mischkabaer antwortete am 24. Juni 2020 um 17:01

Bei mir ist es das Buch "Salz auf unserer Haut" von der Französin Benoite Groult, dass eine einzigartige Liebesgeschichte mit frivolen Touch erzählt. In den späten 80ern des letzten Jahrhunderts war es sicher ein "Skandalbuch", doch auch noch über dreißig Jahre später liest es sich sehr gut. Besonders lustig fand ich den Frisörbesuch in Montreal (ab Seite 277 in meiner Ausgabe von 2003 des Knaur-Verlages). Kann ich nur empfehlen.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 24. Juni 2020 um 19:49

Super, dass du das sagst. Ich habe es vor zwei Monaten ( irgendwann vor  dem lockdown ) in einem Antiquariat für einen Euro mitgenommen. jetzt rutscht es gleich eine Position vor.

Petzi_Super_Maus kommentierte am 24. Juni 2020 um 20:09

Ich glaub, das hab ich auch noch irgendwo rumstehen. Meine Mama hatte diese Buch zumindest, und ich hoffe, ich habe es damals vor vielen Jahren nicht aussortiert... *gleichmalsuchengeh*

Martina Suhr kommentierte am 25. Juni 2020 um 08:43

Das klingt toll, vor allem in Kombination mit dem herrlichen Wort frivol :-) Man verwendet das viel zu selten :-) Das Buch wandert definitiv auf die Wunschliste :-)

SaintGermain kommentierte am 26. Juni 2020 um 13:27

"Die letzte Prophezeiung des Nostradamus" von Darius Quinn vereint Verschwörungs-, Action-, Endzeit und Wissenschaftsthriller in genialer Weise und hat mich so überrascht, dass es für mich ein (wenn nicht das) Lesehighlight des Jahres war.

Ebenso gut gefallen hat mir "Tödliche Inschrift von Annemarie Albrecht", das Historie und Thriller gut kombiniert und das als Debütroman.

Und nicht zuletzt lese ich gerade "Die ersten Monate" von Benjamin Keck, dasd aus Covid-19 eine Dystopie fomt, dabei aber trotz Action und Dramatik den Humor nicht zu kurz kommen lässt.