schwadronius fragte am 05.09.2019 | Veranstaltungen/Termine

Leserunde zu "Deutscher Buchpreis 2019 - Die Nominierten, Leseproben".

Jeder. Zu jeder Zeit.

Kommentare

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schwadronius erwähnte am 05. September 2019 um 20:22

1. Schutzzone - Nora Bossong.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. September 2019 um 12:01

Fand ich irgend wie langweilig ,sprach mich nicht an,selbst  die Beschreibung der Landschaft hat mich kalt gelassen.

schwadronius fragte am 15. September 2019 um 17:28

Echt? Mein Blut geriert zwar nicht in Wallung, auch nicht, als "Schenkel nach oben hin öffneten", aber die Bilder waren schon interessant.

lesesafari kommentierte am 12. September 2019 um 15:19

Langweilig, mir zu politisch, kenne mich mit Gesch/Politik in Tansania? nicht aus, ein Schlagloch ist verschwunden, könnte mir vorsrellen wie es weitergeht, für mich unintetessant, könnte aber Potential für den Preis haben, wenn es in die Richtung geht.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. September 2019 um 15:21

Wahrscheinlich weil zu politisch und  ich mich eben sowenig in der Politik Tansanias auskenne, langweilig ; )

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 17:30

Mira ist in Burundi, nicht in Tansania.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 18:04

Habe auch nur nachgeschwätzt, siehst du ,so wenig kenn ich mich da aus : )

FIRIEL kommentierte am 15. September 2019 um 10:43

Hm. Ist das der Beginn des Buches oder woher stammt der Textausschnitt?

Ein riesig langer Monstersatz; da kann selbst Thomas Mann nicht mithalten. Passt zum Inhalt: Wie die vielen, vielen Eindrück aus dem Land (Burundi?) überwältigend, nicht einfach einzusortieren. Es wird deutlich, dass es verschiedene Blickwinkel gibt und auch verschiedene Wahrheiten. Das Schlagloch, nun verschwunden - war es überhaupt einmal da? - ist ein schönes Beispiel für Manipulationsmöglichkeiten. Und nicht nur Möglichkeiten, anscheinend auch Zwänge; zumindest der Schluss der Ausschnittes deutet an, dass Kompromisse geschlossen werden müssen, um überhaupt etwas zu erreichen. Optimismus oder Hoffnung sehen anders aus. 

Der Ausschnitt ist dicht und anspruchsvoll. Das könnte interessant werden. Wenn es aber um politischen Eiertanz geht, bin ich draußen; da schlafe ich vermutlich ein...

Fazit: Dem Buch gebe ich eine Chance und es steht auf meiner Suchliste für die Bibliothek. Ob es aber aufgrund des kurzen Ausschnittes in meiner persönlichen shortlist landen wird, bezweifle ich. Es stehen mir ja noch 19 Proben bevor, die mich vielleicht dann doch noch etwas mehr ansprechen.

P.S.: Die Autorin kenne ich nicht und erfahre aus der Vita, dass sie schon mehrere Bücher veröffentlicht hat. Für mich ein völlig neues Gesicht.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 11:20

Du meintest ja, dass das Schlagloch ein schönes Beispiel für Manupulationenmöglichkeiten ist.Man könnte auch Machtspielchen sagen und so befürchte ich den politischen Eiertanz.

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 17:33

Ob politischer Eiertanz oder nicht, wo erfährt man sonst etwas über Burundi? Das Buch bietet Gelegenheit, sich mit dem Land auseinanderzusetzen.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 18:06

Naja, wenn du Lust dazu hast.

Ich kann auch ohne das Wissen leben, wenn Ich mal so Ignorant sein darf

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 18:14

Nein, darfst Du nicht ! Ein wenig weniger Klatsch & Tratsch über Miley, dafür ein Buch über Burundi!

Ich las letztens in der Rossmannzeitung ein Länderporträt von Äthiopien. Früher war Eritrea eine Provinz dieses Landes. Eine meiner Arbeitskolleginnen quetschte ich dann zu den Kirchen im Felsen aus. Es war interessant, wie ein Land sein Christentum bewahrte und sich gegen den umliegenden lauernden Islam durchsetzen konnte.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 19:59

Also ich interessiere mich für sehr viel, aber ich brauche auch was leichtes für den Kopf. Genauso mache ich es mit den Büchern was anspruchsvolles für den Kopf und dann wieder was leichtes. Der Klatsch über Miley ist eher Klatsch über Liam, also was fürs Auge ; )
Tja, eriträische christliche Flüchtlingskinder, waren in der Grundschulklasse meiner Tochter

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 21:49

Da Liam nun wieder zu haben ist, könnte er vielleicht zu Deinem Schwiegersohn werden, wenn Du ihm Deiner Tochter vorstelltest ... ;).

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 22:45

Ja. ich glaube meiner Tochter gefällt er und ich glaube er ist auch ein netter, gebongt.Ein Problem Australien ist so verdammt weit.

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 22:50

Er lebt ja in Los Angeles.

Nicht mehr ganz so weit. :D.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 16. September 2019 um 00:22

Du kennst dich ja doch aus : D  ;)

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 22:46

*

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 17:24

Sehr sachlich, aber richtig schöne Metaphern. Ich würde es lesen.

wandagreen kommentierte am 15. September 2019 um 19:45

Ich lese das gerade. Es hat viele Zeitebenen, und Ortswechsel, was nicht schlimm wäre, aber es ist entsetzlich langweilig.

schwadronius erwähnte am 05. September 2019 um 20:24

2. Der junge Doktorand - Jan Peter Bremer.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. September 2019 um 11:58

Ich fand es seltsam, wie oft der junge Dokterand das Kommen verschoben hat,Schön geschrieben fand ich jedoch ,die Nervosität und Aufgeregtheit, des sicherlich nicht mehr jungen Paares, die aus ihrer Routine immer wieder herausgeholt worden sind

wandagreen kommentierte am 06. September 2019 um 16:56

Kommt auch so kafkaesk daher. Da rege ich mich immer auf. Aber ist ein Kandidat für eine Leserunde, da es sicherlich gut zu diskutieren gibt. Ich lasse das extra mal aus.

schwadronius fragte am 15. September 2019 um 22:47

Was war da "kafkaesk"?

lesesafari kommentierte am 12. September 2019 um 16:04

dieses buch wird meinen erwartungen garantiert nicht gerecht.
es wirkt nicht so, als würde es auf die shortlist kommen.
kein ansatz wohin es geht und führt. und wieviele zeitebenen da ineinander verschmolzen sind.
der doktorand ist ein junger toter? seit 2 tagen sind die schulterteile seiner lederjacke nass und dunkel. wie sieht man auf der dunklen lederjacke, dass sie noch dunkler geworden ist? oder war es gar eine helle?
nöö...

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 13. September 2019 um 12:11

Nein nicht tot , du hast mich damit kurzfristig verwirrt. Ich dachte habe ich da was überlesen? Da stand es im Konjunktiv, dass man er es wahrscheinlich gar nicht mitbekommen hätte, wenn der junge Mann tödlich verunglückt wäre. Habe extra noch Mal nachgelesen.

FIRIEL kommentierte am 15. September 2019 um 11:04

Ein Gedankenstrom, zwar mit Kommata und Punkten unterteilt, aber ohne Absätze. Pausenlos und im Kreis drehen sich die Gedanken, versuchen verschiedene Richtungen. Inhaltlich ist da für mich noch nicht viel zu fassen. Der "junge Doktorand" wird nicht beim Namen genannt, wir erfahren nicht gerade viel von ihm: Er ist nass und er hat eine große, fleischige Hand. Wer er ist, was er will, was sich das Paar von ihm verspricht, erfahren wir (noch) nicht. Für die Frau ist die Ankunft jedenfalls nicht nur freudig, sondern auch aufregend, lästig und sogar problematisch wegen Peters Bistro, was auch immer das zu bedeuten hat.

Ich musste (wie ihr) an Kafka denken, aber auch an Beckett: Warten auf Godot. Mit dem Unterschied, dass nach dem langen vergeblichen Warten nun tatsächlich jemand eintrifft. Ob der aber die Erwartungen erfüllen wird, die sich an ihn richten?

Ich bin jedenfalls gespannter auf die Perspektive der Frau als auf den Doktoranden selbst. Ist das Absicht?

Ja, klingt ganz interessant, aber springt mich nicht sofort an.

P.S.: Auch diesen Autor kenne ich noch nicht. Habe ich da etwas verpasst? Kennt jemand von euch eins seiner Werke?

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 22:49

Ich denke überhaupt nicht an Kafka. Und Franzl ist mein Buddy. :D.

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 22:46

Liest sich wie der Anfang eines Stephen King - Romans. Entweder gibt es nach der Ankunft ein heftiges Gewitter oder einen Schneesturm und sperrt die drei im Haus ein. Dann erzählt der junge Doktorand seine Geschichte ...

Uninteressant ist's nicht! Reißt mich jedoch nicht vom Hocker.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 23:38

Wenn das so ist ...
Ja dann werde ich es sofort lesen:D

schwadronius erwähnte am 05. September 2019 um 20:25

3. Das flüssige Land - Raphaela Edelbauer.

wandagreen kommentierte am 06. September 2019 um 09:35

https://wasliestdu.de/rezension/wenn-ich-kafka-will-lese-ich-das-original

Buchdoktor kommentierte am 06. September 2019 um 10:31

Edelbauer

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. September 2019 um 12:30

Mir hat der Sprachstil,trotz surealistische Anklänge,nicht so richtig gefallen.Surrealistisch über ein Loch , die Verflüssigung von Land und Erde zu schreiben, sagt mir nicht so ganz zu.Zumal es ja auch wirklich ein langweiliges Loch( durch Bergbau enstanden? )ist, dass zugegebener Maßen große Konsequenzen für die Bewohner der Stadt, mit sich bringt.Ich hatte was drunter vorgestellt.Vieleicht mag ich ja diesen anderen  realen Aspekt.Ich habe das Buch noch nicht abgeschrieben.

wandagreen kommentierte am 06. September 2019 um 16:57

Nachdem ich noch fünf andere las (und Edelbauer das erste war) muss ich sagen, dass es auf seine Art schon gut ist, handwerklich auf jeden Fall, nur der Plot ist zu mager für mich.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. September 2019 um 17:07

Also doch eher nur die Sprache

Dann hätte ich ja gar nichts vom Plot, in den ich jetzt meine Hoffnungen setzte

wandagreen kommentierte am 06. September 2019 um 17:45

Eher die Gesamtkomposition, das Buch ist, wäre es ein Mensch, kompakt. Eine geballte Masse. Es hat Energie. Aber der Plot hat mich völlig kalt gelassen. Trotzdem wird die Autorin sich mit weiteren Romanen am Markt totsicher durchsetzen.

lesesafari kommentierte am 12. September 2019 um 16:22

Dieses Buch ist das. Große Erwartungen. 1. Absatz super interessant. Danach Dystopie Meteirteneinschlag-Schewenborn-Wolke. Hmm...
Gutes Potential für eine Leserunden-Debatte in beide Richtungen.

schwadronius erwähnte am 15. September 2019 um 21:54

Auf jeden Fall ein Leserundenbuch.

FIRIEL kommentierte am 15. September 2019 um 11:20

Puh. Das finde ich verflixt anstrengend zu lesen. Was genau es dazu macht, weiß ich nicht. Sicherlich die Wortwahl; da gibt es doch eine ganze Anzahl ungebräuchlicher Wörter. Der Satzbau entspricht den Regeln, ist sehr abwechslungsreich: Mal kurz, dann Aufzählungen, viele Relativsätze. Es gibt viele Vergleiche und Bilder. Warum strengt mich das so an?

Der Inhalt ist für mich noch nicht greifbar. Das Land verformt sich also. Ich musste an Staufen denken, wo durch eine Bohrung die Erde in Bewegung geraten ist und sich hebt. Das ist problematisch, aber mit dem hier beschriebenen fiktiven Ort nicht zu vergleichen. Wobei ich mich schon frage, ob man eine Veränderung in diesem Ausmaß tatsächlich so gleichmütig hinnimmt wie anscheinend die hiesigen Bewohner. Das erinnert mich (wie euch) an Kafka.

Auch dieser Ausschnitt wirkt auf mich nicht so, dass ich gleich die Lektüre beginnen möchte.

FIRIEL kommentierte am 15. September 2019 um 11:23

doppelpost...

FIRIEL kommentierte am 15. September 2019 um 11:23

tripelpost...

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 15. September 2019 um 11:35

: ) 

Kenne ich, bin da Spezialist ( besser gesagt mein Tablet)

schwadronius meinte am 15. September 2019 um 21:52

Ok, Edelbauer - was hast Du hier edles gebaut?

Las sich sehr spannend.

schwadronius erwähnte am 05. September 2019 um 20:26

4. Cherubino - Andrea Grill.

wandagreen kommentierte am 06. September 2019 um 09:32

https://wasliestdu.de/rezension/zeigt-weder-dramatik-noch-emotionen

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. September 2019 um 11:41

die Leseprobe ist eine von denen, die mir am besten gefallen hat . Es ist wunderbar erzählt, schlicht aber mit Atmosphäre und nähe zur Hauptperson. es gelang ihr mich neugierig zu machen und das weitere Schicksal der Hauptperson mit erleben zu wollen.ich kann mir vorstellen, dass mir das Buch gefällt.

irgendwie hat die Biskuitrolle da auch seinen Anteil dran  : )   ( hasi, versteht mich da bestimmt)

wandagreen kommentierte am 06. September 2019 um 13:24

Das ging mir ganz genau so, ich hatte es weit oben stehen. Aber die Lektüre hält nicht, was die LP verspricht.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. September 2019 um 16:50

Wieviele Bücher von der Liste hast du denn mittlerweile gelesen?

Naja , vielleicht ist es trotzdem ein Bib Kandidat, da vergibt man sich ja nichts

wandagreen kommentierte am 06. September 2019 um 16:58

Natürlich nicht. Es soll sich ruhig jeder selber ein Bild machen. Das siehst du leicht an den Rezilinks. Zählen: eins, zwei, drei ... mal sehen, wie weit du kommst.

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