schwadronius fragte am 04.06.2020 | Veranstaltungen/Termine

Los geht's! - "Blackout" (Marc Elsberg).

Seid Ihr bereit?! Wie sehr kann man das überhaupt?!

Wasser - ✔, Kerzen - ✔, Decken - ✔, Tee / Kaffee - ✔, Taschenlampen - ✔, Lesekissen - ✔, Nudeln - ✔, Nüsschen ✔ und Toilettenpapier - ✔.

Kommentare

Seiten

schwadronius konkretisierte am 04. Juni 2020 um 12:09

Tag null - Freitag.

(Wir hätten morgen anfangen sollen ... :).)

Leseratz_8 kommentierte am 07. Juni 2020 um 13:35

Noch alles ziemlich verworren... ich glaube, wir haben hier noch ganz altmodische Stromzähler, nix mit “Smart-Meter“. Aber ich hätte sowieso keine Peilung, wie ich mit dem Zähler hätte kommunizieren können. Mal schauen, ob irgendjemand in den technischen Foren dasselbe rausgefunden hat...

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 08. Juni 2020 um 01:00

Wir wissen also  grob über die Situation Bescheid. Kennen aber die Ursache nicht, bis auf eine Andeutung über einen Code, der Smart Geräte/ Stormversorgung steuern kann, sogar ohne dass der Stromversorger davon was mitbekommt, da es eine USA Besonderheit ist, der im Normalfall nicht in Italien (  in ganz Europa ?) verwendet wird.Bei Erwähnung der Stormbörse bin ich kurz hängengeblieben.

Ach ja, an seiner Stelle hätte ich nichts von dem Code in die technischen Foren geschrieben.

Die wichtigsten Personen wurden auch eingeführt, da komme ich zu meinem ersten Kritikpunkt. Ich mag es nicht , dass bei allen ständig nur der Nachnamen verwendet wird,  selbt bei Freundinnen die in Urlaub fahren. Dies wirkt unsymphatisch und passt eigentlich nur zu Polizeibeamten und Agenten. Haha, es wäre ein Ding gewesen, wenn die kleinen Kinder auch immer mit Boldard Junior 1 und 2 ( oder so ähnlicn erwähnt worden wären).

Nun ja, man kann sich die Personen so besser merken, ist mir aufgefallen, vielleicht ist das der Grund.

 

Steliyana kommentierte am 08. Juni 2020 um 07:35

Ich finde es mit den Nachnamen nicht schlimm.

Benne kommentierte am 10. Juni 2020 um 09:27

Das mit den Nachnamen kann ich verstehen. Geht mir auch so. Wahrscheinlich werden die alle beim Nachnamen genannt, damit man schnell die Nationalität erkennen kann und z.B. merkt, dass eine der Urlauberinnen die Enkelin des älteren, italienischen Mannes ist. Sind wirklich viele Namen, die man sich innerhalb der ersten 70 Seiten merken und ordnen muss.

schwadronius erwähnte am 10. Juni 2020 um 10:32

Du brauchst zu ihnen keine Bindung, Gitti. Nur zu unserem IT - Spezialisten.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. Juni 2020 um 13:59

Doch doch, dann ist es viel angenehmer zu lesen.dann flutscht es besser und ist auch spannender wenn Emotionen dazu kommen

flakes kommentierte am 11. Juni 2020 um 14:31

Ja, das mit den Namen ist mir auch aufgefallen. Zuerst fand ich es seltsam, aber dann habe ich gemerkt, dass ich mir die Namen besser merken und zuordnen kann. Bei anderen Büchern ist es mir auch schon schwerer gefallen, aber hier hatte ich bisher keine Probleme, obwohl es so viele Namen sind.

Steliyana kommentierte am 08. Juni 2020 um 07:35

Das ist schon eine gruselige Vorstellung, dass der Strom in Europa einfach so weg ist. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie sehr wir vom Strom tatsächlich abhängig sind. Das zeigt das Buch auch deutlich. Bis jetzt ist es interessant. 

Das mit dem Code war schon clever und erschreckend. Wir kennen uns einfach zu wenig mit dem aus, was wir im Alltag benutzen. Dabei fühle ich mich auch ertappt.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. Juni 2020 um 15:40

Mein Mann ist ITler und er steht den Smarten Steuerungsgeräten für die elektrischen Geräte im Haushalt sehr kritisch/ ablehnend gegenüber. Er mag es gar nicht in welchen Umfang die Stromversorger Daten sammeln und vergleichen können.

schwadronius ergänzte am 10. Juni 2020 um 10:33

... und somit im Leben anderer eingreifen und alles steuern.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. Juni 2020 um 14:07

Das auch und Preispolitik machen

Und wissen wann man zu Bettgeht, in Urlaub fährt, wann wäsche wäscht

Steliyana kommentierte am 10. Juni 2020 um 16:54

Und die Menschen holen sich die Alexa auch noch, damit die noch mehr an Daten sammeln können.

schwadronius fragte am 10. Juni 2020 um 10:29

Wohin ging der Strom eigentlich, bevor es die europaweite Umverteilung gab?

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. Juni 2020 um 16:38

Die alten konventionellen Kraftwerke konnte man damals besser nach Bedarf regulieren. Das ist ja bei Wind und Sonne ja nicht so der Fall.
Wenn es doch mal Überschuss gab. Wohin der ging weiß ich auch nicht

schwadronius konkretisierte am 04. Juni 2020 um 12:10

Tag eins - Samstag.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. Juni 2020 um 22:39

Weil im Buch die Rede davon war,  dass nach einer Vorgabe der Eu bis 2020,in Europa  auf Smart meter umgerüstet werden soll ,habe ich mich mal ein bißchen recherchiert

In Deutschland muss nur verpflichtend auf einen digitalen Messer umgerüstet werden ( das fängt dieses Jahr) an . Erst bei Haushalten mit einem hohen Stromverbrauch ab 6000 kwh müssen den Smart meter einbauen lassen. Und gegebenenfalls ab Herbst Haushalte  mit Photovoltaik  mit einem Verbrauch ab 7kwh und Haushalte mit Wärmepumpen.

In Österreich sieht es anders aus ,da kommt keiner drum rum , sie können sich nur zwischen log in und log out entscheiden. Meint : Daten senden alle 15 Minuten , oder einmal tägl..

Meine Güte was haben wir da einen aktuellen Roman erwischt, obwohl er solange auf dem Sub war

Benne kommentierte am 10. Juni 2020 um 11:28

Das finde ich echt interessant. Der Roman bleibt aktuell, obwohl die Veröffentlichung vor 8 Jahren war.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. Juni 2020 um 14:08

Aktueller denn je 

schwadronius fragte am 23. Juni 2020 um 19:50

Gibt es irgendwo Bilder von solchen Smart Metern?
 

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. Juni 2020 um 23:09

Haha der Satz gefällt mir : "  ...baldigen Ende der Störung rechnen bzw. mit keiner großen Anfrageflut,...nicht zuletzt wegen der kaum  funktionsfähigen Telefonnetze." : D

Tja, dass die eine Stromfirna so naiv vermessen ist,Profit aus dem Stromausfall zu schlagen und die Konkurrenten ausstechen will...

Bei der Szene auf der Autorastätte und den Benzin Wegelagerer , kaute ich zum ersten Mal schneller mein Kaugummi

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. Juni 2020 um 20:00

Ach ja, Michelsen läuft ein paar mal zu viel für meinen Geschmack eine eiskalte Hand den Rücken hoch.

Da musste ich ganz spontan an das " eiskalte Händchen" der Adams Family denken : D :D 

Hätte Elsberg die Redewendung nur einmal benutzt ,wäre das nicht passiert : )

schwadronius meinte am 23. Juni 2020 um 19:45

Ich auch, Gitti !!! Das eiskalte Händchen springt aus der Gefriertruhe direkt auf Michelsen und klettert Stück für Stück ihren Rücken hoch. :D.

flakes kommentierte am 12. Juni 2020 um 16:35

Ich finde es bemerkenswert, dass der Stromversorger in Italien die Manipulation der digitalen Messgeräte für unmöglich hält. Selbst als Curazzo nochmal nachfragt wird das nicht mal in Erwägung gezogen, sondern einfach so abgetan. "..., solange wir nicht alle sinnvollen Möglichkeiten durchgespielt haben."

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. Juni 2020 um 16:47

Diese Arroganz /Ignoranz ist ebenfalls bemerkenswert :)

schwadronius erwähnte am 23. Juni 2020 um 19:49

Vor allem, weil der Abschalt - Code bekannt aber angeblich nicht signifikant in Italien ist.

schwadronius erwähnte am 23. Juni 2020 um 19:47

Hoffentlich werden alle auftretenden Personen relevant, ansonsten sind es zuviele Köche.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 24. Juni 2020 um 14:14

Schon in Ordnung, man kann sie nachher auch gut auseinander halten. Bei so einem komplexen Thema, haben sie alle schon ihre Berechtigung

schwadronius erwähnte am 24. Juni 2020 um 16:43

Auseinanderhalten geht. Es sind nur so viele. Muss jeder einzelne Minister genannt werden? :D.

schwadronius erwähnte am 23. Juni 2020 um 19:55

Warum kann weder die Polizei noch die Stromversorgungsfirma objektiv einschätzen, wer Schwachfug von sich gibt?

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 24. Juni 2020 um 14:15

Sind nach meiner Meinung nach verrohrt und kurzsichtig

schwadronius konkretisierte am 04. Juni 2020 um 12:11

Tag zwei - Sonntag.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. Juni 2020 um 15:09

Das Sonderkommando am Anfang ,fand ich ja mal total daneben, dies drückte sich auch schön in dem Satz aus:
"Sah so aus, als hätten sie an der Türklingel läuten"
Irgendeiner im Komandozentrum spielt, Katz und Maus mit ihnen. Es ist auf jeden Fall jemand der sich überall in den Strukturen gut auskennt, da er scheinbar alles verwanzt hat und Kameras aufgestellte. Muss also einen guten Zugang haben.
Zubächst war mir sowohl Bollard, als auch Manzano sympathisch, dies hat sich aber ein bißchen gewandelt, da ich finde sie haben beide Schwarz/weiß Ansichten
Noch eine Bemerkung am Rande. Merkel war 2013 schon seit acht Jahren Bundeskanzlerin, warum in aller Welt wollte Eltern einen Kanzler. Ich weiß es ist fiktiv, aber...
Das mit den Milchkühen tat mir leid

schwadronius meinte am 24. Juni 2020 um 16:42

Noch eine Bemerkung am Rande. Merkel war 2013 schon seit acht Jahren Bundeskanzlerin, warum in aller Welt wollte Eltern einen Kanzler. Ich weiß es ist fiktiv, aber...

Die Antwort gabst Du Dir selbst, damit es noch fiktiv bleibt. Alles ist schon recht "real" und übertragbar, nur die Namen der Personen lassen es noch fiktiv erscheinen.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 25. Juni 2020 um 14:38

Ich habe wohl Selbstgespräche geführt, weil ich einsam war : D

Und da kam meine latent ausgeprägte Feministin zum Vorschein ; )

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. Juni 2020 um 15:21

Das mit den Toiletten geht mir aber nicht auf. Haben die noch nie davon gehört, dass man nach seinem Geschäft kalken kann. Oder es gibt doch auch chemische Toiletten. Statt direkt aus hygienischen Gründen nach zwei Tagen schon evakuieren zu wollen, sollten sie den Leuten lieber Kalk mit Behältern die sie leeren sollen und oder Chemikalien zu Verfügung stellen. Es findet sich bestimmt auch eine Lösung, wo man es entsorgen kann. Odein den Turnhallen wird es nicht besser.

schwadronius fragte am 24. Juni 2020 um 16:45

Und wieviele dieser Chemikalien sind frei verfügbar? Die Chemieindustrie stand bei der Katastrophenliste weit oben.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 25. Juni 2020 um 13:26

Aber Kalk müsste doch da sein

flakes kommentierte am 27. Juni 2020 um 13:57

Ich finde, dass hier noch einmal gut aufgezählt wird auf welche Bereiche sich der Stromausfall auswirkt. Auch wenn es logisch ist, dass ohne Strom heutzutage ja nichts mehr funktioniert, verdrängt man das ein oder andere doch gerne mal, weil man es schon als selbstverständlich ansieht.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 27. Juni 2020 um 14:06

Die Michaelsen in Berlin ,macht das schon gut

schwadronius konkretisierte am 04. Juni 2020 um 12:11

Tag drei - Montag.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. Juni 2020 um 14:18

Das Sonderkommando am Anfang ,fand ich ja mal total daneben, dies drückte sich auch schön in dem Satz aus:
"Sah so aus, als hätten sie an der Türklingel läuten können" : D
Irgendeiner im Komandozentrum spielt, Katz und Maus mit ihnen. Es ist auf jeden Fall jemand der sich überall in den Strukturen gut auskennt, da er scheinbar alles verwanzt hat und Kameras aufgestellte. Muss also einen guten Zugang haben.
Zubächst war mir sowohl Bollard, als auch Manzano sympathisch, dies hat sich aber ein bißchen gewandelt, da ich finde sie haben beide Schwarz/weiß ansichten

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. Juni 2020 um 14:47

Mist das gehört zu Tag zwei. Tschuldigung

schwadronius erwähnte am 24. Juni 2020 um 16:49

Dass überhaupt angenommen wird, dass in den Wohnungen die Drahtzieher hocken ... - ziemlich naiv für Ermittler.

Benne kommentierte am 14. Juni 2020 um 00:04

Was mich bis hierhin sehr erstaunt: Der Autor muss Monate/Jahre (?) für die Recherche aufgewendet haben. In jedem Abschnitt sind Fakten enthalten, die man nicht mal eben so weiß oder ausdenken kann.

Was mich stört: Ständig werden Abkürzungen genannt und im gleichen Atemzug die Langfassung davon. Sehr häufig wird im weiteren Verlauf aber weder das eine, noch das andere genannt. Kommt mir sinnlos vor, als würde Elsberg dem Leser nur mal kurz sagen, was die Buchstaben eigentlich bedeuten (dann kann man ja auch die Abkürzung weglassen)

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 17. Juni 2020 um 13:50

Tag 3
Während mittlerweile Strommasten gesprengt werden,kaum Kraftwerke hochgefahren werden können und Kernkraftwerke kurz vor dem Kollaps stehen, lernen wir den arroganten welt fremden Wilkes ( man könnte auch Ars.sagen), in Ratingen, näher kennen.
Er denkt immer noch drüber nach wie man smart Meter an den Mann bringen kann, um es so gewinnbringend wie möglich einzusetzen. Ok zugegebenermaßen, er wusste nicht alles, aber trotzdem...
Hier liefert Elsberg auch direkt ein schönes, treffende Zitat
" Winkler unterdrückte ein Fluchen. Der gesamte Kontinent hatte sich mittlerweile auf die Verhältnisse eingestellt, nur sie nicht. "
Aber er hat daran gaaar keine Schuld
Wie seht ihr es eigentlich hinsichtlich der Transparenz, oder eben keine. Ist es besser direkt zugeben wie schlimm es in Wirklichkeit ist? Bis hierhin sind sie ja ganz gut gefahren, es ist alles ruhig geblieben und keine Panik ausgebrochen. Bin mal gespannt wie es sich jetzt entwickelt.

schwadronius antwortete am 24. Juni 2020 um 23:32

Es muss nicht direkt zugegeben werden, wie schlimm es ist, aber es sollte gut dargelegt werden. Wenn gleich Lösungsansätze und ein Appell an die Bevölkerung, Hilfe anzubieten / zu leisten, mit vermittelt werden, werden Ängste ausgebremst.

Kurz wird erwähnt, wie sich Szenen der Nachbarschaftshilfe aufs Gemüt der Menschen auswirken. Und trotzdem halten die Kameras auf Supermarktplünderungen. Medien müssen Schlagzeilen bringen, daher ist es besser vor ihnen den aktuellen Stand zu beschreiben.

flakes kommentierte am 27. Juni 2020 um 14:23

Es gibt für beide Seiten gute Argumente, ob die Bevölkerung über die Lage informiert wird oder nicht. Ich denke aber, die Leute sollten informiert werden, denn Unruhen und Panik werden sich kaum verhindern lassen. Da ist es wahrscheinlich egal, ob sie wegen der "schlechten Neuigkeiten" oder aus fehlenden Informationen heraus entsteht.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 27. Juni 2020 um 15:03

Aber vielleicht bis sie die  Organisation der Notfallhilfen einigermaßen koordiniert haben.

Und auch klar ist das Polizei und Rettung zur Verfügung steht

Seiten