Buch

Weit weg von Verona

von Jane Gardam

Jane Gardam, Bestseller-Autorin der britischen Trilogie um „Old Fith“, erzählt in ihrem ersten Roman von einer der hinreißendsten Mädchenfiguren überhaupt. 

Jessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Widerwille gegen Anpassung bringt sie in dem kleinen englischen Badeort ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin – der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt begegnet ihr mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Aber das ist ihr egal, denn eigentlich braucht sie all ihre explosive Kraft, um Schriftstellerin zu werden. Oder ist sie das schon? „Weit weg von Verona“ ist Jane Gardams erster Roman. Doch er enthält bereits all das, wofür sie bewundert wird – die atmosphärische Stärke, den Mut zum Geheimnis und ihren besonderen Witz. Mit Jessica Vye hat sie eine der hinreißendsten Figuren überhaupt geschaffen.

Rezensionen zu diesem Buch

Liebenswert, skurril, weise

"Weit weg von Verona" startet großartig mit der dreizehnjährigen Ich-Erzählerin Jessica, die etwas zu aufgeweckt und abenteuerlustig für ihre klassische englische Mädchenschule ist. Brav sein liegt ihr nicht und um im richtigen Moment ihre Klappe zu halten fehlen ihr oft die Zurückhaltung und Weitsicht. Obwohl sie weit entfernt davon ist ein Störenfried zu sein, zieht sie doch den Unmut zahlreicher Lehrerinnen auf sich. Dabei steckt Jessica ganz und gar zwischen Kindheit und Erwachsenwerden...

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Coming of Age

Die Autorin hat eine hinreißende Coming of Age Geschichte verfasst, und ich habe mich während der Lektüre gefragt, ob die Protagonistin eventuell Gardams ALTER EGO IST? Denn es geht in der Story um eine Dichterin in spe:
"Jessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Widerwille gegen Anpassung bringt sie in dem kleinen englischen Badeort ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin – der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt...

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Kleine englische Julias

Jane Gardams Trilogie um "Old Filth" hat mir sehr gefallen. Endlich ist mir ein weiteres Buch der Autorin in die Hand gefallen: "Weit weg von Verona", das auf Englisch schon 1971 erschienen ist und somit als erstes ihrer Bücher veröffentlicht wurde. Und wow! Es hat mich hinweggefegt. Die Protagonistin Jessica Vye ist dreizehn Jahre, und sie sagt selbst über sich: "... ziemlich viele Leute können mich absolut nicht leiden." Und das liegt ihres Erachtens daran, dass sie immer weiß, was die...

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Sprache ist das Wichtigste im Leben

~~Wie wird man eine Schriftstellerin? Der Weg dahin wird uns von Jessica Vye aufgezeigt, die als neunjährige den Schriftsteller Mr Hanting in der Schule kennenlernte und sofort begeistert war. Sprache ist das Wichtigste im Leben und das nimmt sich Jessica zu Herzen. Sie ist für andere schwer verständlich, unangepasst und sagt zu allem und jedem die Wahrheit. Damit eckt sie in der Vorkriegszeit in einem englischen Badeort überall an.
Der Roman ist witzig, die dreizehnjährige...

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Gedankenwelten einer noch nicht mal 13jährigen

"Weit weg von Verona" ist ein sehr besonderer Roman, in dem man der 12-jährigen Protagonistin Jessica in ihrem Alltag in einer kleinen Küstenstadt in England während des zweiten Weltkrieges begleitet.
Durch den Ich-Erzähler wirkt Jessica einem als Leser schnell näher und nahbarer als es wahrscheinlich doch eine andere Erzählform möglich gewesen wäre. Jedoch war es für mich in Teilen schwer ihrer Teils etwas verqueren Gedankenwelt manchmal zu folgen.
Jessica ist als Protagonistin...

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Erfrischender Debütroman

"Nicht verrückt, aber auch nicht ganz normal." So beschreibt sich die Ich-Erzählerin Jessica Vye in diesem Debütroman von Jane Gardam. In der Tat fügt sich die 12-Jährige, die in dem kleinen englischen Küstenort Cleveland Sands aufwächst, so gar nicht in das Bild einer braven Pfarrerstochter. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und eckt sowohl bei den Schulkameradinnen als auch Lehrerinnen an. Das macht ihr aber herzlich wenig aus – viel wichtiger ist für sie, dass ein Schriftsteller, der vor...

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Was für eine erfrischende Protagonistin

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten

Verlag: Hanser Berlin (23. Juli 2018)

ISBN-13: 978-3446260405

Originaltitel: A Long Way from Verona

Übersetzung: Isabel Bogdan

Preis: 22,00 €

auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

 

Was für eine erfrischende Protagonistin

 

Inhalt:

England. Es herrscht Krieg. Die dreizehnjährige Jessica Vye ist es gewohnt, überallhin...

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England ist nicht Verona

Jane Gardam macht uns in ihrem allerersten Roman mit Jessica Vye bekannt, einem dreizehnjährigen Mädchen aus England. Jessica ist aufgeweckt und ziemlich selbstsicher, sie weiß genau, was sie später mal werden möchte: Schriftstellerin! Dass sich ihr dabei diverse Hindernisse in den Weg stellen, wie ihre Mitschülerinnen (denen Jessica irgendwie nicht viel abgewinnen kann), Lehrerinnen, die sie einfach nicht verstehen und nicht zuletzt der Krieg.

Die Geschichte wird komplett aus...

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Ein wahrlich bonfortionöser Roman

Jane Gardams Roman "Weit weg von Verona" ist vor allem eins - sehr speziell. Erzählt wird die Geschichte über von Jessica Vye, die eine echte Schriftstellerin ist. Man begleitet das Mädchen von ihrer Kindheit bis in ihre Jugend und lässt sich von ihren interessant, skurrilen und irrsinnigen Gedanken in die Zeit des zweiten Weltkrieges entführen. 

Mir hat der Schreibstil ausgesprochen gut gefallen. Man hat das Gefühl hier wirklich "Literatur" in den Händen zu halten. Die Sprache ist...

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Das Gedicht ....

"Weit weg von Verona" von Jane Gardam erschien 2018 (HC, gebunden im Hanser-Verlag, Berlin.
Die 13jährige Protagonistin Jessica Vye ist bereits nach wenigen Seiten eine große Sympathieträgerin:
Ein Schlüsselerlebnis mit einem Autor, der in der Schule aus seinen Werken liest und dem sie all' ihre vorhandenen "Kritzeleien" im zarten Kindesalter zuspielt (und dies mit einer ungewöhnlichen Zielstrebigkeit), verändert ihr Leben: Jener Autor, Mr. Hangar (der auch später noch eine...

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Weit weg und nah dran

Jessica Vye sagt immer die Wahrheit, sie weiß auch, dass niemand sie leiden kann … und … sie betrachtet sich als Schriftstellerin. Das jedenfalls erzählt uns die 13-jährige Ich-Erzählerin innerhalb der ersten Sätze. Wie sie darauf kommt, dass sie Schriftstellerin ist, berichtet sich gleich im Anschluss. Als diese Episode stattfand, war sie 9 Jahre alt. Mr Hangar besuchte die Schule, auf die Jessica ging, und berichtete darüber, wie schön das Schriftstellerleben sei. Anschließend übergab...

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Einfühlsam

Jessica Vye ist 13 Jahre alt. Sie ist nicht unbedingt das beliebteste Kind in der Schule, denn sie hat einen unbestechlichen Blick, eine scharfe Zunge und eine unbedingte Wahrheitsliebe. Sie fühlt sich nicht nur zur Schriftstellerin berufen, sie ist eine, auch wenn die Erwachsenen das nicht erkennen. Jessica lebt in der Kriegszeit, Lebensmittelmarken und die am Gürtel baumelnde Gasmaske gehören zu ihrem Alltag.
Bereits mit ihrem ersten Roman hat Jane Gardam ein Meisterwerk geschaffen....

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Übers Erwachsenwerden, launig erzählt von einer altklugen 13jährigen

Bücher liest man ja mit den unterschiedlichsten Erwartungen. Sie sollen einem Gefühle vermitteln, Spannung, Lehrreiches und/oder schlicht die Zeit vertreiben. Dieses Buch entspricht wohl mehr dem Letzteren, wobei es jedoch unfair wäre, es als 'bloße' Unterhaltungsliteratur abzutun, denn dafür ist es viel zu schön geschrieben. Vielleicht ist es eher ein Jugendbuch, denn eine 13jährige erzählt hier von ihrem Leben in England während des II. Weltkrieges. Und das so unglaublich schnodderig und...

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Ein ganz außergewöhnliches Mädchen

"Weit weg von Verona" spielt dieser Roman in der Tat. Auch sonst hat er wenig mit den Shakespear'schen Gefilden zu tun, außer dass Protagonistin Jessica es während des ganzen Buches nicht schafft, "Romeo und Julia" durchzulesen. Jessica ist eine Leseratte, eine (hoffentlich) angehende Schriftstellerin und in gewisser Weise auch ein Sonderling. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ist immer für einen impulsiven Gefühlsausbruch gut. Ständig kommen ihr teilweise recht unvernünftige Ideen, aber...

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Eine wunderbare Heldin

Jessica Vye ist neun Jahre alt, als sie die Bestätigung erhält für etwas, dass sie schon lange vermutet hat. Sie ist nicht wie die anderen Kinder. In ihrer Schule tritt ein Autor auf und in letzter Sekunde, kurz bevor sein Zug fährt, gibt sie ihm ihre bisher verfassten Geschichten zum Lesen mit. Einige Monate später erhält sie von ihm einen Brief, dass sie „ohne jeden Zweifel eine echte Schriftstellerin“ sei. 

Jessica ist nun 12 Jahre alt und durch ihre unangepasste und ehrliche Art...

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Jessica

Jessica Vye eckt mit ihrer forschen Art überall an, hat nur wenige Freunde, aber dafür großes schriftstellerisches Talent. Sie ist außergewöhnlich, entspricht nicht dem Kleinmädchenideal, das man sich im Zweiten Weltkrieg von einer Pfarrerstochter erwartet. Klar, dass ihr Leben im verschlafenen Badeort mehr als turbulent ist.

 

Jane Gardams Debütroman hat mir wirklich Spaß gemacht. Jessica ist eine tolle Figur, ein Freigeist, ein quirliger, mutiger Mensch. Gleichzeitig aber...

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Geschichte eines unabhängigen und starken Mädchens

Jane Gardam erzählt von Jessica Vye, einem 9-13 jährigen Mädchen, das wegen seiner unkonventionellen Art ständig auf Hindernisse stößt. Ihre Eltern sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt um sich um sie zu kümmern. Ihre Lehrerinnen kommen mit ihrem vorlauten Wesen nicht klar und bei ihren Mitschülerinnen wähnt sie sich unbeliebt.

Der Roman spielt während des 2. Weltkriegs und ist untergliedert in 3 Teile: Der Verrückte, Der Junge und Das Gedicht. Der erste Teil ist dabei der stärkste...

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Witzig aber ohne Höhepunkt

„Weit weg von Verona“ wird in der Ich-Form aus der Sicht der 13-jährigen Jessica Vye erzählt. Das junge Mädchen wickelt den Leser mit ihrem Charme und ihrem trockenen Humor schnell um den Finger. Bereits auf den ersten Seiten musste ich über ihre Anekdoten mehrmals lachen, so dass ich mir sicher war, mit diesem Roman eine gute Wahl getroffen zu haben.
Leider war ich nach den ersten 50 Seiten dann doch nicht mehr so überzeugt.
Sicherlich, Jessica bleibt absolut liebenswert aber...

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Ein sehr ungewöhnliches Mädchen erzählt aus seinem Leben

Dieses ist der erste Roman der Autorin, der in ihrem Heimatland England bereits 1971 erschienen ist.

Das Buch ist wirklich lesenswert und fasziniert durch seine bemerkenswerte Protagonistin, der 12jährigen Jessica Vye. Aus ihrer Perspektive ist die Geschichte erzählt, die zur Zeit des Zweiten Weltkrieges in England angesiedelt ist. Schon zu Beginn charakterisiert sie sich als nicht ganz normal, nicht sehr beliebt, immer wissend, was die Leute denken, schlecht die Klappe halten könnend...

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Wie aus Kindern Leser und Autoren werden ...

Jessica Vye ist 13 Jahre alt und weiß immer, was andere Menschen denken. Zusammen mit ihrer entwaffnenden Direktheit ist das eine gefährliche Kombination. Doch wer Jessicas reichlich  schlagfertigen Vater erlebt, wundert sich über nichts; bei den Vyes fällt der Apfel offensichtlich nicht weit vom Stamm. Als die Schülerin 9 Jahre alt ist, hält kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in ihrer Schule ein Schriftsteller namens Hanger einen Vortrag darüber, wie man Autor wird. „Wir alle lieben...

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Das Ende der Kindheit

Jane Gardams Coming-Of-Age Roman “Weit weg von Verona”  erschien im Original bereits 1971 unter dem Titel  “A Long Way From Verona.“  Er berichtet über eine Phase im Leben der 13jährigen Protagonistin Jessica Vye, die im Alter von 9 Jahren ein einschneidendes Erlebnis hatte. Ein berühmter Schriftsteller versucht durch Vortrag und Lesung, die Kinder für Literatur zu begeistern und Jessica bittet ihn, sich alles anzusehen, was sie bis dahin geschrieben hat. Er hält sie für die geborene...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
240 Seiten
ISBN:
9783446260405
Erschienen:
Juli 2018
Verlag:
Hanser Berlin
Übersetzer:
Isabel Bogdan
8.59091
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.3 (22 Bewertungen)

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