Buch

Alle Toten fliegen hoch - Joachim Meyerhoff

Alle Toten fliegen hoch

von Joachim Meyerhoff

Der äußerst unterhaltsame Aufbruch eines Jungen ins Leben
Von der ersten Seite an folgt der Leser gebannt Meyerhoffs jugendlichem Helden, der sich aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. Aber schon beim Auswahlgespräch in Hamburg werden ihm die Unterschiede zu den weltläufigen Großstadt-Jugendlichen schmerzlich bewusst. Konsequent gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen als genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus - und findet sich bald darauf in Laramie, Wyoming, wieder, mit Blick auf die Prärie, Pferde und die Rocky Mountains.
Der drohende Kulturschock bleibt erst mal aus, der Stundenplan ist abwechslungsreich, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reißt ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland - und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann.
Mit diesem hochgelobten Debüt eröffnet Joachim Meyerhoff eine große Romantrilogie.

Rezensionen zu diesem Buch

Intelligent, lustig, traurig

Das Leben spielt einem ja gerne mal den ein oder anderen Streich, lacht sich dabei ins Fäustchen und denkt „Mal schauen, wie er (respektive sie), die Krise oder ähnliches meistert.“ Mein Leben lacht immer noch und damit das langsam mal aufhört, schreibe ich heute nach fast 3 Monaten mal wieder eine Rezension, um zu zeigen „Ja, mich gibt´s noch und ich lass mich nicht unterkriegen!“

Ähnlich geht es auch dem Ich-Erzähler in Joachim Meyerhoff´s Debütroman „Alle Toten fliegen hoch –...

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Klug, bewegend, witzig - einfach hinreißend!

Der Ich-Erzähler (wohl Joachim Meyerhoff höchstselbst) erzählt aus seiner Jugend Mitte der Achtziger Jahre. Damals nämlich hat er aus seinem gut behüteten, aber recht eintönigen Leben im hohen Norden Deutschlands ausbrechen wollen und hat sich deshalb für ein Austauschjahr in Amerika beworben. Und es hat geklappt. Nach Laramie, Wyoming hat es ihn verschlagen – in ein kleines Städtchen mitten in der Prärie. Während dieser Zeit in Amerika passieren viele schöne, aufregende, aber auch unschöne...

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Ein Roman übers Erwachsenwerden

https://lesenundhoeren.wordpress.com/2016/08/25/buch-review-joachim-meye...

Eigene Meinung:

Cover: Zwei junge Menschen am Wasser. Romantisch. Pastelltöne. Irgendwie nostalgisch. Passend.

Inhalt/Geschichte: Als jetzt der dritte Teil auf den Bestsellerlisten...

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Erste Schritte

„Joachim Meyerhoff befriedigt konkurrenzlos ein tief verankertes menschliches Grundbedürfnis, das im Grund bloß verzweifelt nach Geschichten hungert – und nach jemandem, der sie eloquent zu erzählen weiß.“ Der Standard (vom Klappentext).
Treffender kann man es nicht ausdrücken. Der Autor erzählt einen wichtigen Teil aus seiner Biographie und zwar das Jahr, das er als Schüler in Amerika verbrachte und das ihn wesentlich prägte.

Joachim verbringt seine Kindheit in einem kleinen...

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Der rote Faden hat gefehlt

In „Alle Toten fliegen hoch“ folgen wir als Leser dem jugendlichen Helden, der sich aufmacht, um einen begehrten Platz in einer amerikanischen Gastfamilie zu bekommen. Doch bereits beim Auswahlgespräch in Hamburg erkennt er den riesigen Unterschied zwischen behütetem Kleinstädter und den weltläufigen Großstadt-Jugendlichen. Deshalb gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen konsequent als ein genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus.

So kommt es, dass...

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Weitere Infos

Art:
Taschenbuch
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
320 Seiten
ISBN:
9783462044362
Erschienen:
Februar 2013
Verlag:
Kiepenheuer & Witsch GmbH
8.26087
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.2 (23 Bewertungen)

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