Buch

Die Erbin

von John Grisham

Keine Macht, kein Recht

Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt . . .

Als der schwer kranke Seth Hubbard seinem Leben ein Ende setzt, ahnt niemand, welche Folgen diese Tat haben wird. Hubbard, ein grimmiger Einzelgänger, blieb im Wesentlichen für sich. Versorgt von einer Haushälterin, hatte er kaum mehr Kontakt zu seiner Familie. Hubbards erwachsene Kinder absolvieren die Trauerfeier für ihren Vater denn auch wie einen Pflichtbesuch, um sich danach möglichst schnell der Testamentseröffnung zu widmen. Die Überraschung könnte kaum größer sein, als sich herausstellt, dass Hubbards Vermögen 24 Millionen Dollar umfasst. Den Löwenanteil spricht Hubbard seiner Haushälterin Lettie Lang zu. Seine Familie indes geht leer aus. In Windeseile fechten Hubbards Kinder das Testament an. Mit allen Mitteln versuchen sie Hubbards Unzurechnungsfähigkeit zu beweisen. Die Rechnung scheint aufzugehen. Bis Jack Brigance, der Anwalt an Lettie Langs Seite, Hubbards verschwundenen Bruder Ancil ausfindig macht, der eine Geschichte zu berichten hat, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Plötzlich ergibt Seth Hubbards Testament auf tragische Weise Sinn.
 

Rezensionen zu diesem Buch

Spannender Einblick ins US Gerichtssystem

Ich liebe die Bücher von John Grisham und auch, dass jedesmal ein anderer Aspekt der Justiz beleuchtet wird. Diesmal hat er sich das Erbrecht vorgenommen.

Ein Millionär setzt seine schwarze Haushälterin zur Haupterbin ein, seine Kinder sollen leer ausgehen, und das im tiefsten Süden von Amerika. Natürlich stürzen sich die Anwälte wie die Aasgeier darauf, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen und unterstützen die Familie. War der Alte überhaupt zurechnungsfähig, als er das Testament...

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Katastrophal

Dieser Roman ist nur schwer erträglich. Sicher, es gibt flott geschriebene Grishams (die Firma, der Klient, der Regenmacher) und langweiligere (Das Testament, die Kammer), aber „Die Erbin“ schlägt dem Fass den Boden aus. Hier zeigt sich Grisham nur noch als Meister der Klischees und der Versatzstücke. Wenn einem die Ideen ausgehen, kehrt man dorthin zurück, wo alles begann: in der ländlichen Idylle von „die Jury“, ehemalige Protagonisten inklusive.

Soweit (nach zwei Dutzend Romanen)...

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Ein Grisham halt

Ein Grisham eben. Nicht nur, dass das Thema im Verborgenen hochaktuell ist, auch die Schreibe ist typisch und somit sehr unterhaltsam. Wer den "neuen Schuss" des Autors in Bezug auf Überraschendes erwartet, wird enttäuscht werden. 

Für alle anderen, ein gutes kurzweiliges Lesevergnügen.

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Die Erbin - sehr empfehlenswert

Als der schwer kranke Seth Hubbard seinem Leben ein Ende setzt, ahnt niemand, welche Folgen diese Tat haben wird. Hubbard, ein grimmiger Einzelgänger, blieb im Wesentlichen für sich. Versorgt von einer Haushälterin, hatte er kaum mehr Kontakt zu seiner Familie. Hubbards erwachsene Kinder absolvieren die Trauerfeier für ihren Vater denn auch wie einen Pflichtbesuch, um sich danach möglichst schnell der Testamentseröffnung zu widmen. Die Überraschung könnte kaum größer sein, als sich...

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Das war wieder ganz der Alte...

Der Klappentext:

Keine Macht, kein Recht

Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist...

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ein routiniert geschriebener Roman, der mir sehr gut gefallen hat

John Grisham ist selbst Jurist und so ist es verständlich, dass seine Romane in diesem beruflichen Umfeld spielen. Der Autor hat mittlerweile eine große Anzahl an Romanen geschrieben, wobei seine großen Erfolge wie " Die Firma ", " Das Urteil "," Das Testament" zu nennen sind. Zwischendurch hatte er meiner Meinung nach einen kleinen Durchhänger, vielleicht war es zu viel , dass der Verlag jedes Jahr ein Buch verlangte. Doch seine neuen Bücher können mich wieder begeistern , wie auch sein...

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Typischer Grisham

Seth Hubbard ist 71 Jahre alt und an Lungenkrebs erkrankt. Anstatt sein Ende abzuwarten, begeht er Selbstmord. Auch wenn niemand damit gerechnet hat, ist das doch verständlich - aber völlig unbegreiflich ist sein Testament, in dem er ausdrücklich seine Kinder und Enkel enterbt und alles der Haushälterin Lettie Lang vermacht. Die Empörung ist groß, und als sie Näheres erfahren, sind die Verwandten fassungslos: Der alte Mann, der so unscheinbar lebte, hinterlässt über zwanzig Millionen Dollar...

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spannendes Gerichtsdrama für alle Grisham-Fans

Aus dem Klappentext:

Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als ein Mitarbeiter ihn eines Morgens an einem Baum aufgehängt findet, ist die Bestürzung groß. Hubbards Familie sieht das pragmatisch und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt.

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Überzeugend, wenn man Grishams Stil mag

Der Anwalt Jack Brigance erhält einen Brief des schwerreichen und todkranken Seth Hubbard, der kurz vor Eintreffen des Briefes Selbstmord beging. Er setzt Jack, der ihm nie zuvor begegnet ist, als Testamentsvollstrecker ein. Haupterbin soll Hubbards schwarze sein, seine Kinder und Enkel dagegen sollen leer ausgehen. Es beginnt ein langer und sehr spannender Prozess.

Beschrieben werden das Geschehen im Gerichtssaal, das Zusammentragen der Beweise und die Suche nach Zeugen. Aufgrund...

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Dier Erbin

Keine Macht, kein Recht

Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin...

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A matter of skin

Seth Hubbard ist tot, aber ist er nicht an Lungenkrebs gestorben, dieser heimtückischen Krankheit, die ihn seit Monaten im Griff hat. Nein, er hat seinem Leben und Leiden ein Ende gesetzt, indem er sich auf seinem eigenen Grund und Boden an dem Ast einer alten Platane erhängt. Er hinterlässt einen Abschiedsbrief, in dem er detailliert seine Wünsche für die Trauerfeierlichkeiten beschreibt, und ein handschriftliches Testament, das er kurz vor seinem Tod verfasst und an den Rechtsanwalt Jack...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Krimis Thriller
Sprache:
deutsch
Umfang:
704 Seiten
ISBN:
9783453269101
Erschienen:
Februar 2014
Verlag:
Heyne
Übersetzer:
Imke Walsh-Araya Kristiana Dorn-Ruhl Bea Reiter
8.46667
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.3 (15 Bewertungen)

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