Buch

Was uns erinnern lässt - Kati Naumann

Was uns erinnern lässt

von Kati Naumann

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.

Rezensionen zu diesem Buch

Ein wunderbares , berührendes Leseerlebniss mit tollen Protagonisten und ganz viel Tiefgang

1948 - 1977

Im Thüringer Wald , am Rennsteig
  
Das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh im Dressels Forst ist schon seit Generationen das Zuhause der Familie Dressel . Vor Jahrzehnten war es für die gut situierten Kurgäste gebaut worden , die jeden Sommer kamen , um die gute Luft und das Wandern am Rennsteig zu genießen. Die ideale Lage des Hotels im Herzen von Deutschland , mitten in den Tiefen des Thüringer Waldes , lockte viele Wanderer in das Hotel . 
** Zitat S. 71...

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Drei Zeitepochen deutscher Geschichte

~~Milla wurde von ihrem Mann verlassen, sie sucht seitdem nach verlassenen Orten. Auf einer Wanderung am Rennsteig im Thüringer Wald, die sie mit ihrem Sohn Neo macht, stößt sie auf eine Ruine mit einer Falltür und einem intakten Keller. Das Gebäude war das ehemalige Hotel Waldeshöh das im 2. Weltkrieg für die Kinderverschickung gedient hat. Johanna hat es damals geleitet. 1977 lebte dort die 14-jährige Christine, in dieser Zeit verkam das Hotel immer mehr. Es lag im ehemaligen...

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Blick zurück!

In ihrem Roman „Was uns erinnern lässt“ nimmt uns Autorin Kati Naumann mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Zum Klappentext:

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder...

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Handwerklich verbesserungswürdig

Wie sehr habe ich diesem Buch entgegen gefiebert, behandelt es doch mit der DDR für mich literarisches Neuland und spielt zudem auch noch in meiner Heimat.

Beleuchtet wird die Geschichte der Familie Dressel und ihres Hotels Waldeshöh am Rennsteig, die dank eines Ereignisses in ein Davor und Danach gespalten ist:
Ab Ende des Zweiten Weltkrieges begleiten wir die ersten beiden Generationen der Dressels, die um den Erhalt ihres Hotels kämpfen.
Gleichzeitig in der Gegenwart...

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Konnte mich nicht ganz überzeugen

✿ Kurz zur Geschichte ✿
1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner...

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Deutsch-deutsche Geschichte lebendig erzählt

Die alleinerziehende Mutter Milla findet im ehemaligen Grenzgebiet im Thüringer Wald einen „verlorenen Ort“: Einstmals stand dort das Hotel Waldeshöh, nun gibt es nur noch einen versteckten Keller. Milla forscht nach, findet die Familie, der das Hotel gehörte, und findet auch die dazugehörige Geschichte. Mit Christine, einer der Töchter des verlorenen Hauses, freundet sie sich an, und bald nimmt eine ganz besondere Idee Gestalt an.

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt...

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Hotel Waldeshöh

WAS UNS ERINNERN LÄSST....der Buchtitel hat mich sofort angesprochen und berührt. Auch das Buchcover ist sehr beeindruckend und einfach nur traumhaft. Der Familienroman ist im Harper Collins Verlag erschienen. Das Buch ist gebunden mit einem Schutzumschlag.
Die Autorin Kati Naumann verbrachte selbst ihre Kindheit ,zum größten Teil in Sonneberg, im Sperrgebiet des Thüringer Waldes. In der Geschichte dieses Buches , geht es genau um diese deutsch / deutsche Geschichte. Um die Familie...

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Ein Leben in der Sperrzone

Der Thüringer Wald im Jahr 2017: Milla (33) arbeitet als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei und ist die alleinerziehende Mutter ihres Sohnes Neo, der gerade im Teenageralter ist. In ihrer Freizeit ist sie immer auf der Suche nach „Lost Places“. Etwas abseits der Wanderwege am Rennsteig ist sie gerade unterwegs, als sie mitten in einem Waldgebiet zufällig einen überwucherten Keller findet. Er gehörte zum Hotel Waldeshöh, wie Milla schnell feststellt, als sie die Falltür öffnet und das Innere...

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Das berührende Schicksal einer Familie in der Sperrzone der ehemaligen DDR.

Kurz zum Inhalt:
Mehrere Generationen der Familie Dressel lebt im respectablen Hotel Waldeshöh in Dressels Forst am Rennsteig im Thüringer Wald.
Nach dem Krieg wird dieses Gebiet zur Sperrzone an der Grenze ernannt, und die Dressels erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung. Niemand sonst darf in dieses Waldstück, doch die Familie hält das Hotel immer auf Vordermann für die Zeiten, wenn wieder Gäste kommen.
Doch es ist nicht leicht in der Sperrzone - niemand darf diesen...

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spannendes Thema, Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen

Ein Roman über ein Stück Zeitgeschichte, an das ich mich noch gut erinnern kann. Als Schweizerin kenne ich allerdings keine betroffenen Familien. 

DDR-BRD! Dreissig Jahre ist es her, da verlief mitten durch Deutschland eine schwerbewachte Grenze.

Exemplarisch für viele betroffenen Familien erzählt die Autorin die Geschichte der Familie Dressler, die ein Hotel Mitten in der Sperrzone besitzt, dieses aber nach dem Krieg nicht mehr eröffnen darf. Standhaft und heimatverbunden...

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Warmherzig und spannend

Es wird die Geschichte der Familie Dressel vom Ende des 2. Weltkrieges bis 1977 bzw. 2018 beschrieben - überzeugend, lehrreich, spannend, warmherzig und unterhaltsam.
Ich bin genau so alt wie Andreas Dressel und in der DDR aufgewachsen.
Trotzdem dachte ich an vielen Stellen des Buches "Wow.....", war ich total ergriffen oder geschockt. Viele Passagen haben mich lange beschäftigt.
Der Autorin ist es meisterhaft gelungen, das Thema gut recherchiert, leicht und interessant zu...

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Bewegende Geschichte

Milla findet am Rennsteig einen verschütteten Keller. Als sie in den Keller steigt, ist es, als geriete sie in eine Zeitkapsel. Alles ist noch genau so, wie es die Bewohner des ehemaligen Hotel "Waldeshöh" vor 40 Jahren verlassen haben. Anhand von alten Schulheften findet sie die Namen der ehemaligen Besitzer. Besonders mit Christine Freunde Milla sich an. Durch sie erfährt sie mehr von den Geschichten über das ehemalige Hotel Waldeshöh. Nach der Teilung Deutschlands liegt es genau in der...

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Die 5 km Sperrzone

Inhalt: 2017, Milla findet auf einem Spaziergang am Rennsteig auf einen überwucherten Keller. Sie begibt sich auf die Spuren des Kellers und findet heruas das es sich um einen alten Hotelkeller handelt. Auf ihrer weiteren Suche trifft sie auf Christine, die einst in dem Hotel aufgewachsen ist. Diese Begegnung verändert beide Frauen: die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen und die andere die andere findet Trost im loslassen.
1977, Das Hotel Waldeshöh liegt genau in der Sperrzone am...

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Zeit-Genössisch

Milla ist alleinerziehende Mutter und hat seit ihrer Trennung ein Faible für „Lost Places“, vergessene, verborgene Orte.

So findet sie eines Tages in der Sperrzone der früheren DDR den Zugang zum Keller eines Hotels. Neugierig geworden, versucht sie die ehemaligen Bewohner ausfindig zu machen und lernt so die Familiengeschichte der Familie Dressel, die einst das Hotel „Waldeshöh“ bewohnt hat, kennen.

In der Sperrzone gelegen, war das Haus nach dem zweiten Weltkrieg zunehmend in...

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Interessante und spannende Zeitgeschichte

Milla ist immer auf der Suche nach „Lost Places“. Sie ist wie viele andere unterwegs und postet ihre Erfolge im Internet um ihre Erlebnisse mit anderen zu teilen. Als sie im Thüringer Wald unterwegs ist, glaubt sie nicht, dass sie an diesem Tag noch erfolgreich sein wird. Dann bemerkt sie plötzlich im Wald Pflastersteine, einen Weg der fast zugewachsen ist. Und es kommt noch besser. Plötzlich bemerkt sie, dass der Untergrund auf dem sie steht, anders ist. Sie entdeckt eine verschlossene...

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Das Leben in der Sperrzone...

Als Fan von Büchern über Geschichte und Familienschicksalen stolperte ich über diesen Roman. Gespannt begann ich mit der Lektüre, ist mir doch das Thema "Sperrzone" in der DDR nicht ganz unbekannt.

In der Geschichte stößt die Geocacherin Milla auf einen Lost Place, an dem zuvor noch nie jemand war. Für sie wird ein Traum wahr, denn nichts besseres konnte sie sich vorstellen. Doch dann erfährt sie, dass hier mal ein Hotel stand, welches der Familie Dressel gehörte. Was ist mit der...

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Der Titel ist Programm

Kati Nauman verbindet in ihrem Roman geschickt die moderne, vernetzte Welt von heute mit einem herrlichen Stückchen Erde, das mitsamt der dort lebenden Familie im Verlauf der DDR-Geschichte vom Rest der Welt abgeschnitten wurde – abgeschnitten von der Telefonleitung, von der Postzustellung, sowie von der medizinischen Notversorgung. Dieser scheinbare Widerspruch bildet das Verbindungselement zwischen zwei Handlungssträngen, die die Geschichte des Hotels Waldeshöh von den 1950er bis in die...

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Solider Familienroman!

Meine Meinung zum Buch :

Der Debütroman "Was uns erinnern lässt ", ist ein schöner und ruhig erzählte Familienroman, der auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Die Geschichte erzähl einmal in Gegenwart von Milla, die eines Tages auf die Vergangenheit eines alten Hotels stößt, und sich auf die Suche nach Wahrheit von damals begibt. In der Vergangenheit lernen wir die Geschichte, der Familie Dressels kennen, die zu Zeiten des geteilten Deutschland ein Hotel in der DDR besitzt und dort mit...

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HI und da etwas seicht geraten, aber thematisch super wichtig!

Schade das die Autorin kein ausführlicheres Nachwort beigefügt hat, es hätte mich interessiert, wie sie zum Thema Enteignung und Umsiedlung in der DDR recherchiert hat und welche Sach- und Fachbücher sie empfehlen würde.

Wenn man bedenkt das der Mauerfall grade mal 30 Jahre her ist, verwundert es nicht, das erst jetzt so langsam auch der Unterhaltungsroman Themen der DDR aufarbeitet, die bisher - zumindest mir - in Romanform so noch nicht untergekommen sind.

Viele der...

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Skandal im Sperrgebiet ...

Schon als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen. Was ich nicht wusste war, dass die bewundernswerte Schriftstellerin Kati Naumann hier einen Teil ihrer eigenen Vergangenheit aufgearbeitet hat, wohnten doch damals ihre Großeltern in genau diesem beschriebenen Grenzstreifen, dem Sperrgebiet an der deutsch/deutschen Grenze. Nachdem ich dieses Buch zugeklappt hatte war mir auch klar, dass man diese im Buch vorhandene Atmosphäre nur schaffen kann, wenn man auf...

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Ein Stück vergessenes Land und zwei Frauen, die wissen, wie sich Einsamkeit anfühlt.

Grenzerfahrungen und was uns erinnern lässt. Die Autorin selbst verbrachte im damaligen Sperrgebiet im Thüringer Wald einen Großteil ihrer Kindheit bei den Großeltern. Ihr sorgfältig recherchierter Roman ist also auch eine Spurensuche. Auf einer Wanderung findet die junge Milla 2017 im Keller des morbiden Hotels Waldeshöh einen Schulaufsatz von 1977. Als Milla begriff, wo sie sich befand, stellten sich die winzigen blonden Härchen an ihren Armen auf. In ihrer Vorstellung hatte sie sich immer...

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Deutsch-deutsche Geschichte im EInzelfall

Auf einer Wanderung im Thüringer Wald sucht und findet Milla einen Lost Place, einen unberührten Ort. Es ist ein Keller, in den sie eindringt und in dem sie auf die Geschichte des Hauses und der ehemaligen Bewohner stößt. Sie versucht die Geschichte zu rekonstruieren und sucht die ehemaligen Besitzer auf, mit denen sie sich schließlich anfreundet.

Bei dem Keller handelt es sich um Überreste des Hotels Waldeshöh, das die Familie Dressel seit Generationen betrieb. Aufgrund der Lage in...

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Interessanter Blickwinkel auf vergangene Zeiten

Auf ihrer Suche nach „Lost Places“, stößt Milla mitten im Wald des ehemaligen Grenzgebietes des Rennsteigs, auf eine geheimnisvolle Falltüre. Die Türe führt zu einem Keller, der aussieht als wäre er eben verlassen worden. Geschirr, Teller, Silberbesteck eines Hotels Waldeshöhe und etliche Einmachgläser voller leckerer Marmelade aus den 70er Jahren. Dazu auch einen Stapel Schulhefte einer Christine Dressel. Milla ist fasziniert und begibt sich auf Spurensuche. Welches Gebäude verbarg sich so...

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Leben zwischen Ost und West

Die Anwaltsgehilfin Milla hat ein ausgefallenes Hobby: Lost Places, verlassene Orte. Als sie eines Tages im Thüringer Wald unterwegs ist, findet sie einen solchen Ort, den Keller eines ehemaligen Hotels, in dem sich noch allerlei Habseligkeiten der früheren Bewohner befinden. Vom Hotel selbst ist nur noch Schutt vorhanden. Durch ein beschriftetes Schulheft erfährt Milla den Namen einer Familienangehörigen, Christine, und nimmt Kontakt zu ihr auf.

Zwischen den beiden Frauen entwickelt...

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Ein Stück Vergangenheit

Für „Was uns erinnern lässt“ habe ich mich interessiert, da es in meiner unmittelbaren Umgebung spielt. Der Rennsteig, Sonneberg, Coburg etc. sind alles Orte, die nur einen Katzensprung von mir entfernt sind und so konnte ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart ist Milla, Sekretärin in einer Anwaltskanzlei, auf der Suche nach einem Lost Place für ihr Internetforum. Als ihr tatsächlich ein Fund gelingt, scheut sie allerdings davor...

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Gelungener Ausflug in die deutsche Geschichte

Das Cover des Buches hat fast etwas verträumtes. Es gefällt mir richtig gut. Und irgendwie lässt schon das Cover vermuten, das das Buch in zwei Zeitebenen spielt.

 

Inhalt: Die junge Milla findet bei einer Wanderung am Rennsteig einen alten Keller. Darin befinden sich neben Lebensmitteln aus den 70 er Jahren auch alte Schulhefte. Sie begibt sich auf die Suche nach der ehemaligen Besitzerin. Und schließlich findet sie Christine und diese erzählt ihr dann die Geschichte des Hotel...

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Interessant und fesselnd

Im Jahr 1977 lebt die vierzehnjährige Christine in dem ehemals mondänen Hotel Waldeshöh im Thüringer Wald, direkt im Sperrgebiet an der innerdeutschen Grenze. Ohne Passierschein darf hier niemand hinkommen. Es scheint so, als wenn die DDR das Hotel und deren Bewohner vergessen hat. 
2017 stößt die junge Milla im Wald, abseits der Wege, auf das alte Hotel Waldeshöh. Da dieser Ort sie nicht mehr loslässt, beginnt sie zu recherchieren und trifft dabei auf Christine. Die Begegnung...

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Guter Roman

Die 14jährige Christine lebt im Jahre 1977 im ehemaligen Hotel Waldeshöh im Thüringer Wald. Direkt hinter Stacheldraht in der Sperrzone, ohne Passierschein kann dies Gebiet niemand betreten.

Im Jahr 2017 entdeckt Milla abseits der Wanderwege einen überwucherten Keller und kommt der Geschichte des Hotels Waldeshöh auf die Spur. Sie forscht nach und stößt auf Christine. Diese Begegnung hat Auswirkungen....

Das Buch zeigt auf, wie es hinter der Grenze wirklich zuging. Man kann...

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lost places und Familiengeschichte

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin vermittelt in „Was uns erinnern lässt“ Geschichte mitreißend und hautnah. Man kann sich sehr gut in die ehemaligen BewohnerInnen des Hotels Waldeshöh hineinversetzen, wie sie die Kriegszeit und die harten Jahre der Entbehrung und die zahlreichen Schikanen überstanden haben. Schön zu sehen ist, dass die Familie auch weiterhin, trotz der Aussiedelung den Zusammenhalt nicht verloren hat und gewisse Traditionen weiterhin gepflegt werden. Vor allem...

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Interessante Familiengeschichte, die zum Nachdenken anregt

In ihrer Freizeit sucht Milla mit Begeisterung nach "Lost Places", also verlorenen bzw. vergessenen Orten. Bei einer Wanderung abseits der Wege im Thüringer Wald entdeckt sie einen überwucherten Keller. Sie steigt hinab und fühlt sich sofort in die Vergangenheit versetzt. Denn dort unten ist noch alles so, wie es von den Besitzern verlassen wurde. Milla wird neugierig und begibt sich auf Spurensuche. Dabei lernt sie die Familie Dressel kennen und erfährt, dass auf dem Keller früher das Hotel...

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Wiedergefundene Wurzeln

~~In ihrer Freizeit sucht Milla nach „Lost Places“ und im ehemaligen Grenzgebiet der DDR, unweit des Rennsteigs macht sie eine sensationelle Entdeckung. Mitten im Wald findet sie Bauschutt und eine Falltür die zu einem Keller führt. Geschirr, Leinen, Silberbesteck – alles mit dem Namen Hotel Waldeshöh. Aber auch alte Schulhefte findet sie, mit den Namen Andreas und Christine Dressel.
Es gelingt ihr Christine ausfindig zu machen und sie erfährt von Dressels Forst und der Geschichte des...

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Ein Stück deutsche Zeitgeschichte

Klappentext übernommen: 

1977: Das Zuhause der 14-jährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. 
Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten. 
Irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine...

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Eine Geschichte von früher und heute

Klappentext:

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen....

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Gute Geschichte etwas einfach geschrieben

Das Buch führt uns zurück in die Zeit der deutschen Teilung. 
Familie Dressel besitzt ein Hotel direkt an der innerdeutschen Grenze auf dem Gebiet der DDR. Gäste dürfen nicht mehr zu ihnen hoch in den Thüringer Wald und man schikaniert die Familie, wo man nur kann, um sie zu einem Umzug zu bewegen. Kein fließendes Wasser, kein Krankenwagen und die Kinder müssen jeden Tag 6 km durch den Wald zur nächsten Bushaltestelle laufen. Doch dann fahren Lastwagen vor und die Familie wird...

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Heimat und Familie

Von der Autorin habe ich bisher zwei Bücher gelesen: „Die Liebhaber meiner Töchter“ sowie „Die große weite Welt der Mimi Balu“ – beides eher seichte Frauenromane, die ich gerne gelesen habe, ohne dass sie aber einen bleibenden Eindruck bei mir hinterließen. Ähnliches habe ich aufgrund der Buchbeschreibung von dem vorliegenden Roman erwartet, zumal das Buchcover auch eher unauffällig, um nicht zu sagen bieder gestaltet ist. Schnell jedoch hat mich die Geschichte überwältigt und sie verdient...

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Es lohnt sich zu kämpfen

Milla arbeitet in einer Anwaltskanzlei, in ihrer Freizeit entdeckt sie mit ihrem Sohn Neo gerne sogenannte Lost Places. Das sind Orte, die von ihren Besitzern, freiwillig oder unfreiwillig, verlassen wurden und nun leer stehen. So findet Milla auch die Überbleibsel des ehemaligen DDR Hotels Waldeshöh. Von dem einstigen Hotel ist nur noch der Keller übrig, dort stößt Milla auf die Namen Andreas und Christine Dressel und das Datum 23. Juni 1977. Milla begibt sich auf die Suche und macht die...

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Eine wunderschöne Familiengeschichte aus dem Thüringer Wald

Dieses ist ein wunderschöner historischer Roman, in dem wir die Familie Dressel über mehrere Generationen begleiten dürfen. Sehr gut finde ich den übersichtlichen Stammbaum der Familie in den Innenseiten von Buchdeckel und Buchrücken. 

Dieser Roman wird in zwei Handlungssträngen erzählt: der eine beginnt im Jahr 1945 und wird über die Jahre weiter erzählt. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt in der Gegenwart. Dieser Handlungsstrang beginnt mit Milla, die ganz unerwartet als erste...

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Was damals geschah

2017: Milla macht es Spaß in ihrer Freizeit nach „lost Places“ zu suchen.  Sie wird im ehemaligen Grenzgebiet zwischen der BRD und der DDR fündig. Vom ehemalige Hotel Waldesruh gibt es nur noch einen überwucherten Keller, der ihre Neugier weckt, denn dort gibt es einiges zu entdecken.

Dreißig Jahre früher lebt die vierzehnjährige Christine Dressel in dem Hotel. Früher war es einmal sehr mondän, doch nun liegt es in der Sperrzone und die Gäste bleiben aus, da man das Gebiet nur mit...

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Die Vergangenheit aufgearbeitet

Milla liebt es sogenannte "lost Places" zu finden und zu fotografieren. Als sie eines Tages im Thüringer Wald einen Keller findet ist ihre Neugier geweckt. Sie forscht nach und stößt dabei auf eine ganz besondere Vergangenheit des Hotels "Waldeshöh". Gemeinsam mit Christine, die Tochter der ehemalgen Besitzer, geht sie auf Spurensuche in die DDR-Vergangenheit und es kommt so manche gut Erinnerung und so manche schlechter Erinnerung zutage.
ich hat dieser Roman sehr bewegt, da ich als...

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Ein Ort der Erinnerung

Was uns erinnern läßt

Ein Roman von Kati Naumann mit 419 Seiten und 35 Kapiteln
erschienen am 01.03.2019 bei Harper Collins
Zum Inhalt:
Die Autorin Kati Naumann hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben, das erinnern läßt an die Zeit, als Deutschland noch geteilt war und die Erlebnisse nach der Wiedervereinigung.
Dabei spielt der Rennsteigweg, der durch Thüringen führt (damals Zonengrenze) eine wichtige Rolle.
Familie Dressel ist schwer davon betroffen....

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Sehr bewegende Familiengeschichte

INHALT

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dorthin. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.  

2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im...

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Leben im Sperrgebiet

Mir hat die Geschichte, welche auf zwei Zeitebenen erzählt wird, sehr gut gefallen. Die eine Zeitebene behandelt die Geschichte des Hotels Waldeshöh am Rennsteig und deren Besitzer und im anderen Handlungsstrang geht es um Milla, die 2017 im Thüringer Wald wandern geht und auf einen überwucherten Keller stößt und danach rausfindet, was es damit auf sich hat. Beide Handlungsstränge konnten mich überzeugen und waren beide spannend zu lesen. Dank der starken Charaktere, wirkt das Buch sehr...

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Ein bewegendes Stück deutsch-deutscher Geschichte

~~Das Hotel Waldeshöh, idyllisch gelegen am Rennsteig mitten im Thüringer Wald, befindet sich seit Generationen im Besitz der Familie Dressel. Um diesen Ort ranken sich die zwei Handlungsstränge des Romans, die in der Vergangenheit sowie der Gegenwart spielen.
Milla, alleinerziehende Mutter ohne familiäre Bindungen, liebt ihr Hobby: das Ausspüren von sogenannten „lost places“ , über die sie in ihrem blog berichten will. Beim Streifen durch den Thüringer Wald entdeckt sie eher zufällig...

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Erinnerungen machen uns stark

Inhalt
1977:
Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das
Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner...

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Lost place to live

Milla ist alleinerziehende Mutter eines pubertierenden, aber dafür extrem in Ordnung seienden Sohnes. Sie arbeitet in einer Anwaltskanzlei, aber in ihrer Freizeit ist sie Jägerin von lost places, also Orten, die vor Jahren oder auch Jahrhunderten aus welchen Gründen auch immer aufgegeben wurden, man aber noch Überreste und Anzeichen von ihnen entdeckt. Eines Tages findet sie einen solchen Ort und bei ihren Recherchen stellt sie fest, dass der Keller einst zu einem Hotel namens Waldeshöh...

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Familiengeschichte in Episoden

Die Schriftstellerin Kati Naumann hat mit ihrem neuen Roman „Was uns erinnern lässt“ eine tolle Geschichte in mehreren Episoden geschrieben. Der Schauplatz ist im Sperrzone der DDR im Thüringer Wald.
Kate Naumann hat in ihrer Kindheit ihre Ferien in der Sperrgebiet verlebt, da sind die Erlebnisse mit den Grenzern aus erster Hand.

 

2017 findet Milla abseits des Wanderwegs den Keller des Hotels Waldeshöh. Dort findet sie ein Heft von einer früheren Bewohnerin, dem Mädchen...

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Hotel im Sperrgebiet

Im Thüringer Wald, wo einst die innerdeutsche Grenze verlief, findet Milla Überbleibsel eines Hotels und begibt sich auf die Suche nach dessen Geschichte.

Der Roman spielt abwechselnd in zwei Zeitebenen: Milla lebt in der heutigen Zeit und ist die Ausgangsfigur der Rahmenhandlung. In der eingeschobenen Handlung, die zwischen 1945 und 1977 spielt, lernen wir die Hotelbesitzer, die Familie Dressel kennen. Ihr wurde vom DDR-Regime das Leben schwergemacht, da sie im Sperrgebiet lebten und...

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Was uns erinnern lässt – ein Leben, ein Schicksal zwischen und hinter den Zäunen, die jahrzehntelang Ost- und Westdeutschland trennten.

~~Kati Naumann erzählt in ihrem Roman die Geschichte einer Familie, die lange Jahre ein Hotel am Rennsteig betreiben konnte, bis der zweite Weltkrieg und die daraus resultierenden Folgen letztendlich dafür sorgten, dass sie ihre Heimat verloren.

In zwei zunächst unabhängigen Erzählsträngen wird zum einen die Geschichte der Hotelbesitzerfamilie Dressel in den Jahren 1945 bis 1977, und zum anderen die Entdeckung des im Jahr 2017 noch vollständig erhaltenen Kellers (nebst Geschirr,...

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ein Stück Zeitgeschichte

          1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.
2017:...

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Anspruchsvoller Roman über die Bedeutung von Heimat und Vergangenheitsbewältigung

Kati Naumann hat ein wichtiges Kapitel deutsch-deutscher Geschichte aufgegriffen, indem sie mit dem Schicksal der (fiktiven) Familie Dressel nicht nur das alltägliche Leben im Grenzgebiet des geteilten Deutschland, sondern auch das Thema Zwangsumsiedlung zu elementaren Komponenten ihres Werkes gemacht hat. Behutsam und mit sehr persönlichem Bezug bringt die Autorin den Lesern Hintergrundinformationen näher, die auch Jahre nach der Wiedervereinigung einem Großteil der Bevölkerung sicherlich...

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Geschichtsträchtiger Kellerfund

Die 33-jährige Milla arbeitet in einer Anwaltskanzlei und ist alleinerziehende Mutter. In ihrer knappen Freizeit liebt sie es, sogenannte „Lost Places“ zu entdecken und zu erkunden, worüber sie auch einen Blog führt. Bei einer ihrer Wanderungen entdeckt sie einen alten verschütteten Keller mitten im Thüringer Wald, wo sich vor vielen Jahren der Grenzzaun der damaligen DDR entlang zog. Bei genauerer Inspektion des Kellers findet Milla einige Gegenstände, die noch gut erhalten sind, aber wie...

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Was uns erinnern lässt

Milla hat ein besonderes Hobby. Sie besucht und erforscht sogenannte „lost places“. Ihre neueste Suche führt sie in den Thüringer Wald. Sie findet den Keller eines Hotels aus DDR-Zeiten, was abgerissen wurde, versteckt unter dem Waldboden. Zu Beginn ist ihr noch nicht klar, welche packende Familiengeschichte hinter ihrem Fund steckt. In dieser Gegend des Thüringer Waldes befand sich damals absolutes Sperrgebiet, die dortigen Bewohner waren regelrecht von der Außenwelt abgeschnitten und...

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Ein wunderbares Buch

1977: Die vierzehnjährige Christine verliert ihr
Zuhause. Das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh liegt
seit der Teilung Deutschland im Thüringer Wald
direkt in der Sperrzone.
Ohne Passierscheine darf dort niemand mehr hin.
Das Leben dort wird immer beschwerlicher. Sogar die
Postzustellung wurde eingestellt. Eines Tages passiert
das unvorstellbare...

2017: Milla ist auf der Suche nach vergessenen Orten.
Abseits eines Wanderweges im Thüringer...

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Ein spannendes Stück deutscher Geschichte – dicht und packend erzählt

Das Buch spielt auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen:

In der Gegenwart:
2017 findet die junge Milla einen total überwucherten Keller im Thüringer Wald, der noch viele gut erhaltene Dinge enthält, die von der Vergangenheit zeugen. So stößt sie z.B. auf selbst eingekochte Marmeladen aus den 1970er Jahren.
Da die Geschichte sie nicht loslässt, verfolgt sie die dort gefundenen Spuren und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Sie nimmt Kontakt zu Christine auf, die...

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Realistisch und mitreißend ...

~~Dieses absolut fesselnde Buch spannt eine lebendige Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart.

Milla ist alleinerziehende Mutter und arbeitet in einer Anwaltskanzlei, ihr Hobby ist das Entdecken von verlassenen Orten, sogenannten "Lost Places", über das sie auch bloggt.
Eines Tages entdeckt sie in einem Wald im ehemaligen Grenzgebiet zwischen der BRD und der DDR einen verschütteten Keller. Anhand einiger Fundstücke kann sie die ehemaligen Besitzer ausfindig machen...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
400 Seiten
ISBN:
9783959672474
Erschienen:
März 2019
Verlag:
HarperCollins
8.85714
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.5 (49 Bewertungen)

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