Buch

All das zu verlieren - Leïla Slimani

All das zu verlieren

von Leila Slimani

"Die neue Stimme der französischen Literatur." ZEITmagazin

Kann man sich zu seinem Glück zwingen? Prix Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani erzählt von der Zerrissenheit einer Frau und schafft eine "moderne Madame Bovary" (Libération).

Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende ans Meer. Dennoch macht Adèle dieses Leben nicht glücklich. Gelangweilt eilt sie durch die grauen Straßen, trifft sich mit Männern, hat Sex mit Fremden. Sie weiß, dass ihr die Kontrolle entgleitet. Sie weiß, dass sie ihre Familie verlieren könnte. Trotzdem setzt sie alles aufs Spiel.

Rezensionen zu diesem Buch

Nicht überzeugend

Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende ans Meer. Dennoch macht Adèle dieses Leben nicht glücklich. Gelangweilt eilt sie durch die grauen Straßen, trifft sich mit Männern, hat Sex mit Fremden. Sie weiß, dass ihr die Kontrolle entgleitet. Sie weiß...

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Was ist schon normal?

Macron, derzeitiger Präsident der Grand Nation Frankreich, hat die Schriftstellerin Leïla Slimani zu seiner Botschafterin der Frankofonie auserkoren. Dann hat sie noch mit ihrem zweiten Roman den Prix Goncourt abgeräumt. Spricht für diese Frau, marokkanischer Herkunft, geboren 1981 in Rabat, die in Paris studierte. Und nicht nur das, als Verfechterin der Gleichberechtigung tritt sie öffentlich meinungsstark auf. 

Ihr Debüt ist, im Original bereits 2015, nun auch auf Deutsch erschienen...

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All das zu verlieren

 

Das erste französische Buch in meiner Sammlung und es hat mich nicht enttäuscht. =)

 

Beschreibung:  

Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende...

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Teils sehr explizite, aber wenig substanzielle Betrachtung einer rastlosen Seele

Adéle ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Sie als Journalistin und er als Chirurg können sich eine Wohnung in einem schicken Pariser Viertel leisten und noch so manch andere Annehmlichkeit. Aber Adéle ist nicht glücklich. Ihr Job ödet sie an, eigentlich wollte sie nie arbeiten müssen. Sie führt dieses Leben nur, weil es sich eben so gehört, man das in ihrem Alter und in ihrem Umfeld so macht. Ob sie ihren Mann liebt? Unklar. Dafür trifft sich Adéle mit anderen und oft fremden Männern...

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Ein Leben, das außer Kontrolle gerät

Auf den ersten Blick führt Adèle ein angenehmes Leben: Die Journalistin arbeitet für eine Pariser Tageszeitung. Mit ihrem Mann Dr. Richard Robinson, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn Lucien lebt sie in einem schicken Pariser Viertel. Finanziell geht es der Familie gut, sie reist gerne einmal übers Wochenende ans Meer. Dennoch ist Adèle unglücklich und führt ein Doppelleben. Sie trifft sich heimlich mit anderen Männern und lebt mit Fremden ihre sexuellen Obsessionen aus. Dabei setzt sie...

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Intensive Geschichte ohne Moral

Die 36-jährige Adèle lebt das Leben einer gutbürgerlichen Französin. Ein Job bei einer Pariser Zeitung, ein 3-jähriger Sohn, ein Ehemann, der Chirurg ist und eine großzügige Wohnung gehören zu ihrem Alltag.
Doch Adèle ist eine Nymphomanin, süchtig nach Sex mit Bekannten, Kollegen und Fremden, wobei ihre Begegnungen zunehmend gewalttätiger und selbstzerstörerischer werden.

Leïla Slimani schafft in dem Roman „All das zu verlieren“ viele teils sehr verstörende Bilder.
Am...

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Erstklassig gezeichnetes, verstörendes Psychogramm einer Süchtigen

Die Grenzgängerin

Nachdem Leila Slimani uns mit ihrem Gänsehaut-Thriller Dann schlaf auch du das Fürchten lehrte, ist nun ein weiteres ihrer Werke in deutscher Sprache erschienen, das in einem gänzlich anderen Genre angesiedelt ist und die literarische Wandelbarkeit der französisch-marokkanischen Autorin eindrucksvoll unter Beweis stellt. In All das zu verlieren, dessen Protagonistin die französische Zeitung Libération zu Recht als „moderne Madame Bovary“...

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Bewegende Geschichte einer Nymphomanin

All das zu verlieren zeichnet das Porträt einer zerrissenen Frau, die es nicht schafft, sich ihrer Sucht zu widersetzen.
Nach außen unabhängig, verstrickt sich Adèle immer mehr in die Ausweglosigkeit ihrer Sexsucht und riskiert dabei alles. Das Leben an der Seite ihres angesehenen Ehemannes, ihre Mutterrolle. Sie kann ihren Körper, ihre Seele scheinbar nur durch Extremhandlungen fühlen. 
Sie hungert, sie rennt und dennoch gelingt es ihr nicht, der Sucht nach sexuellen Abenteuern...

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Unausgewogen

Generell bin ich ein großer Fan französischer Literatur. Ich mag die Mischung aus humorvoller Unterhaltung und tiefgründiger Lebensweisheit. Bei „All das zu verlieren“ ist mir das Verhältnis dieser beiden Komponenten zu unausgewogen. Das Buch besitzt keinerlei Humor, es ist von Anfang bis Ende deprimierend ernst und tragisch. Lebensweisheit dagegen steckt im Überfluss in der Geschichte. Die Autorin will mit der Erzählung eine Botschaft an den Lesern bringen, ihm eine Wahrheit über das Leben...

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Deprimierende Geschichte einer unzufriedenen Frau - leider jedoch nicht meins

Das Cover:
Das Cover ist sehr passend zur Geschichte. Wir sehen eine rauchende Frau, die draußen (vermutlich auf einem Balkon) steht. Die Tür teilt das Bild in zwei Hälften, eine weiß-graue und eine gelbe. Man könnte auch in das Cover, wenn man es kurz sieht, einen Eifelturm hineininterpretieren. Das passt, da die Geschichte ja in Frankreich spielt. Die zwei Farben sind auch sehr passend, sie spiegeln die zwei Seiten von Adèle wider.

Die Geschichte:
Adėle ist eine sehr...

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Was fehlt?

Alles besitzen und dennoch schmerzenden bohrenden Mangel empfinden. Sucht die Lektüre nach Verständnis für ihr Handeln? Kann das auch einem selbst passieren? Eine Außensuche, deren Auflösung doch tief im eigenen Innern liegt. Die Autorin hat sich viel vorgenommen. Der Leser erwartet einen innere Kampf, der Reflexion einer nicht mehr normal wirkenden Handlungsweise. Ein Drang, ein Zwang, der zumindest dem Leser eindeutig vor Augen führt, dass dies nicht gut enden wird, dass Handlungsbedarf...

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Aufwühlend, ergreifend, realistisch!

Die 36-jährige Journalistin Adèle scheint auf den ersten Blick alles zu besitzen, was eine Französin in Montmartre ein gutbürgerliches Leben führen kann: einen Ehemann, der sich als Chirurg auf Magen-Darm-Krankheiten spezialisiert hat, einer süßer 3-jähriger Sohnemann, ein Job in einer Pariser Zeitung und eine großzügige Wohnung mitten auf der Stadt. Sie gehen in den noblen Restaurants essen, sie reisen, sie treffen mit dem freunde auf einen guten französischen Wein. Doch Adèle kann mit...

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All das zu verlieren (Befriedigend)

Leïla Slimani

All das zu verlieren

Luchterhand

Autor: Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Slimani, 1981 in Rabat geboren, wuchs in Marokko auf und studierte an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po. Ihre Bücher sind internationale Bestseller. Für den Roman »Dann schlaf auch du« wurde ihr der renommierte Prix Goncourt zuerkannt. »All das zu verlieren«, ebenfalls preisgekrönt, erscheint in...

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Verstörend, rätselhaft, anekelnd... ein sprachlich sehr intensives Bild einer Suchtkranken

Adèle ist Ehefrau eines angesehenen Arztes und Mutter eines dreijährigen Jungen. Nebenbei jobbt sie als Journalistin. Im Prinzip hat sie alles, was man sich wünscht – bald sogar ein richtiges Anwesen auf dem Land. Aber Adele ist rastlos, unzufrieden, süchtig… süchtig nach Sex mit Fremden. Sie lebt ein Doppelleben und kommt aus diesem Hamsterrad nicht heraus, sosehr sie sich immer wieder bemüht. Wird Richard, ihr Ehemann, es eines Tages bemerken? Kann Adèle einen Ausweg finden?

Dies...

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Ein Tanz am Abgrund

Adele hat scheinbar alles im Leben um glücklich zu sein. Ihr Mann Richard ist wohlsituierter Arzt, der Sohn Lucien ein gesundes Kind. Ihr Job als Journalistin bringt sie zu politisch brisanten Brennpunkten. Und trotzdem ist sie leer, auf der Suche nach etwas, will sich spüren und gespürt werden. Sie führt ein Doppelleben wohl verborgen vor ihrem Mann, führt Männerbekanntschaften, oft nur für eine Nacht. Es sind keine liebevollen Affären, mitnichten. Adele bewegt sich unaufhörlich in einer...

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Ein verstörender, soghafter Roman

Mit „All das zu verlieren“ (Originaltitel: Dans le jardin de l'ogre) stellt Leïla Slimani dem Leser eine junge Frau vor, die dem Anschein nach alles besitzt und ein glückliches Leben führen müsste.

Adèle ist jung, schön, verheiratet mit einem wohlhabenden, fleißigen, ebenfalls jungen Chirurgen, arbeitet selbst als Journalistin. Sie haben einen dreijährigen Sohn und wohnen in einem noblen Pariser Vorort. Trotzdem empfindet sie eine selbstzerstörerische Leere, die sie...

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Im Garten des Ungeheuers

Adèle hat einen gut verdienenden Ehemann, einen gesunden Sohn und eine Arbeit als Journalistin, doch all das befriedigt sie nicht. Sie findet alles öde, fühlt sich selbst leer. Um etwas zu empfinden, braucht sie Sex, am besten harten, mit einem ihr fremden Mann. Sie will von Männern begehrt werden und gleichzeitig erniedrigt. Ihre nymphomanen, masochistischen Tendenzen lebt sie heimlich aus - dabei weiß sie doch genau, was sie zu verlieren hat. Immer riskanter werden ihre Aktionen, bis es...

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Selbstzerstörerische Sexsucht

Leila Slimani greift in ihrem Buch "All das zu verlieren" das Tabuthema Sexsucht auf. Ihre Protagonistin Adèle sollte eigentlich ein zufriedenes Leben führen. Sie ist jung, schön und ist mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn mitten in Paris in einer schönen Wohnung und hat zudem noch einen guten Job als Journalistin.

Dennoch ist sie unzufrieden und ruhelos. Sie hasst ihr Leben, ihren Job, ihr Kind ist ihr zu anstrengend, ihrem Mann...

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Leila Slimani jedoch enthält sich jeglichen Urteils. Nüchtern und schmerzhaft beschreibt sie Adeles Schicksal aus einer streng weiblichen Perspektive

Leila Slimani, All das zu verlieren, Luchterhand Verlag 2019, ISBN 978-3-630-87553-8

 

Nach ihrem großen Erfolg „Dann schlaf auch du“ hat sich der Luchterhand Verlag in München entschlossen, nun auch Leila Slimanis ersten in Frankreich schon 2015 erschienenen Roman unter dem deutschen Titel „Alles zu verlieren“ zu veröffentlichen. Schon in diesem Erstling zeigt sich die enorme erzählerische Kraft der 1981 in Rabat in Marokko geborenen und nun mit ihrer Familie in Paris lebenden...

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Innerlich zerrissen, dabei völlig uneinsichtig

Zerrissenheit die kaputt macht

Adele eine junge Frau die ihren Platz sucht und nicht findet.
Eine Geschichte   mit Tiefgang, Depressionen , Ängsten und Gewalt.

Adele hatte eine schwierige Kindheit,  daraus kann sie sich nicht befreien. Sie heiratet bekommt einen kleinen Sohn.  Das Leben als Mutter und Ehefrau erfüllt sie nicht. Auch ihre Arbeit wird ihr bald überdrüssig.  Ihr Mann hat seinerseits Probleme und ein Kindheitstrauma was ihm selbst nicht bewusst ist. 

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Sexsüchtig und depressiv

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich war schon sehr gespannt, weil ich über Slimani schon so viel gehört hatte. Dann gibt es noch in der Ankündigung den Verweis auf eine moderne Emma Bovary - und das trifft es für mich sehr gut. Die Protagonistin Adèle und Emma haben viel gemeinsam, doch es gibt auch Unterschiede, so dass es kein Abklatsch ist. Der Schreibstil hat mich begeistert und die Protagonistin ist eine, die dem Leser nicht sympathisch erscheint und viele ihre...

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Abhängigkeiten

Adèle hat als Journalistin Vorteile: Sie kann nach Bedarf Gründe angeben, nicht daheim zu sein. Nach Bedarf für ihre Bedürfnisse: um Sex zu haben, Sex mit ihrem Chef, Kollegen, Unbekannten. Ihr Mann Richard bekommt Ausreden. Sie bekommt oft nicht das, was sie sucht. Nicht neu genug, nicht hart genug, nicht brutal genug. Also ist der nächste Mann fällig. Oft stösst sie die Menschen um sich herum zurück, benimmt sie sich wie eine schmollende Dreijährige in der Trotzphase, die sich im...

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Zwänge der Gesellschaft

          Die Geschichte einer unglücklichen Frau, die von ihrer Rastlosigkeit und dem Schein eines glücklichen Lebens zerissen wird. Meiner Meinung nach ein sehr realitätsnahes Thema - insbesondere in unserer heutigen Gesellschaft.
In dem Buch taucht man immer weiter in die Geschichte ein, und erlebt wie sich ein Mensch verliert und fragt sich, wie lange das so gut gehen kann...
Vielleicht ist Adèles Sucht auch nichts anderes als eine Krankheit, die aus den Zwängen und...

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Erst begeistert, dann ernüchtert

So schnell kann Begeisterung in Ernüchterung umschlagen: Die ersten zwei Drittel dieses Romans haben mir ausgesprochen gut gefallen. Adele ist eine unbequeme Figur; um etwas zu spüren stürzt sie sich in ein sexuelles Abenteuer nach dem andren. Doch die erhoffte Wirkung bleibt meist aus. Sie fühlt sich leer, nichts macht ihr Freude, weder ihre Arbeit, noch ihr kleiner Sohn. Ihren Mann hat sie mehr aus Pragmatismus denn aus Liebe geheiratet und trotzdem hat sie furchtbare Angst, er könnte...

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Aufreibende und endlose Suche nach Sinn

Adèle führt ein Leben, um das sie auf den ersten Blick von vielen Frauen beneidet wird. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn, ihr Mann ist Mediziner und sie arbeitet als Journalistin. Die Familie hat eine schöne Wohnung in einer gehobenen Wohngegend von Paris. Finanziell steht die Familie gut da, und Adèle kann sich alle materiellen Wünsche erfüllen. Aber sie ist ständig auf der Suche nach Sinnerfüllung, denn diese innere Zufriedenheit, die sie ersehnt, kann sie nicht kaufen. So...

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Sehr intensiv und tiefgründig - ein Blick in das Innere einer geschundenen Seele

„Wen kümmern im Grunde die Fundamente, für die er sich so abgerackert hat. Wen kümmern die Stabilität, die sakrosante Aufrichtigkeit und abscheuliche Offenheit. Vielleicht, wenn er schwieg, würde es trotz allem halten. Sicher genügte es, die Augen zu verschließen.“

 

Inhalt

 

Für Adéle ist jeder Tag ein Spießrutenlauf, sie funktioniert mehr schlecht als recht in ihrem ganz normalen Alltag, zwischen ihrer Arbeit als Journalistin und der Rolle als Frau und Mutter....

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Eine Frau, die zu viel will...

Auf Empfehlung habe ich diesen Roman gelesen und ich wusste nach der Lektüre gar nicht so richtig was ich empfinden soll. Die optische Aufmachung finde ich sehr gelungen, da man in der rauchenden Frau die Hauptakteurin wiedererkennt.

In der Geschichte geht es um die verheiratete Adèle, die alles im Leben hat und dennoch nicht glücklich ist. Immer wieder bricht sie aus dem Ehealltag aus und vernachlässigt ihre Pflichten. Wird ihr das bald zum Verhängnis werden?

Adèle als...

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Deprimierend

 

Nachdem ich bereits „Dann schlaf auch du“ von der Autorin gelesen und es sehr geschätzt habe, war ich gespannt auf ihren neuen Roman.

Adèle hat ein scheinbar perfektes Leben - einen tollen Job, einen wohlhabenden Mann, der als Arzt arbeitet und einen dreijährigen Sohn. Dennoch hat sie – zunächst ohne das Wissen ihres Mannes, zahlreiche Affären bzw. einmalige sexuelle Begegnungen mit Männern. „All das zu verlieren“ erzählt von der Zerrissenheit einer unglücklichen Frau.

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Schwierig

Adèle lebt mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn in Paris. Von außen betrachtet müsste sie eigentlich sehr glücklich sein – ihr Mann hat einen guten Job und die Familie ist finanziell abgesichert, sie selbst arbeitet als Journalistin ebenfalls in einem spannenden Job. Doch als Leser merkt man sehr schnell, dass dieses scheinbar perfekte Leben nicht genug für Adèle ist. Sie fühlt sich leer und antriebslos und lässt sich deshalb immer wieder auf Affären ein.

Zunächst zum Positiven an...

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Selten hat mich ein Buch so heruntergezogen wie dieses

Die in Paris lebende Adèle ist verheiratet und hat einen Sohn sowie einen coolen Job als Journalistin. Der schöne Schein ihres so netten und erfolgreichen Lebens täuscht, denn in Wirklichkeit ist sie besessen und muss ständig Sex mit wechselnden Männern haben…
Wird ihr Mann dahinter kommen…?
Wird sie alles verlieren…?

Meine Meinung:
Ich hatte mir von dem Buch wirklich einiges versprochen, denn die Kurzbeschreibung klang recht interessant. Die Erzählweise war...

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Reduziert bis auf die Knochen

Story: Adèle ist eine antriebslose Frau, die versucht, innere Leere durch den Sexualtrieb und ungewöhnliche Sexualpraktiken zu übertünchen, dabei rutscht sie allmählich in die Sexsucht. Richard, ihr Mann, ist jahrelang zu beschäftigt um zu bemerken, was mit ihr los ist.

Der Roman „All das zu verlieren“ ist ein reduzierter Roman. Das Verhalten der Protagonisten wird nicht erklärt. Zwar gibt es spärliche Hinweise im Verlauf des Buchs, durch die man sich etwas zusammenreimen kann, aber...

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melancholisch, depressiv aber interessant

Inhalt (übernommen):

Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende ans Meer. Dennoch macht Adèle dieses Leben nicht glücklich. Gelangweilt eilt sie durch die grauen Straßen, trifft sich mit Männern, hat Sex mit Fremden. Sie weiß, dass ihr die...

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Die Zerstörungskraft einer Sucht

~~All das zu verlieren – Leila Slimani

Die französisch-marokkanische Autorin und Prix Goncourt-Preisträgerin Leila Slimani wird in Frankreich für ihre Erzählkunst gefeiert. Der Klappentext verweist auf die Beschreibung einer „modernen Madame Bovary“. Tatsächlich gibt es einige Ähnlichkeiten in Plot und Personal. Doch gerade die Handlung und deren Hintergründe (die fehlen), reichen bei Weitem nicht an das Original heran.

Das Cover finde ich sehr passend. Es ist zweigeteilt und...

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Die ständige Suche

„Unzufriedene Menschen zerstören alles um sich herum.“ (S. 205)

 

Adele Robinson ist eine Journalistin, welche mit ihrem erfolgreichen Ehemann und ihrem dreijährigen Sohn in einem teuren Pariser Viertel lebt. Sie scheint alles zu haben, was man sich wünschen könnte – Schönheit, Reichtum, Liebe, Familie – wieso ist sie nicht glücklich? Wie kann man unzufrieden sein, wenn man scheinbar alles hat? Adele lebt ein geheimes (Zweit-)Leben, denn unter anderem scheint sie ein...

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Mal was anderes

Cover:

Das Cover ist recht einfach gehalten. Eine Frau steht an einem Balkon oder Fenster und sieht in die Ferne. An sich würde mich das Cover weniger ansprechen, doch der Titel hörte sich sehr verlockend an.

 

Protagonistin:

Adele ist schwer zu verstehen. Sie hat eigentlich alles was man sich wünschen kann. Einen Job, einen kleinen Jungen und einen Mann der gut verdient und versucht ihr alles recht zu machen. Doch sie hat diesen unüberwindbaren Drang in sich,...

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Intensiv

 

Ich habe bereits Leïla Slimanis Debütroman „Dann schlaf auch du“ gelesen und ich muss sagen, dass mir „All das zu verlieren“ nochmal um einiges besser gefallen hat. In beiden Romanen lässt sich Slimanis Schreibstil eindeutig wiedererkennen, doch die Geschichte um Adèle in „All das zu verlieren“ war für mich nochmal intensiver und wortgewaltiger. Das Buch hat eine gewisse Intensivität, die den Leser regelrecht einsaugt. Man weiß nicht, ob man mit Adèle mitfühlen soll, oder sie...

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Unendliche Leere

Adèle führt gemeinsam im ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn ein luxuriöses Leben in einem schicken Pariser Viertel. Sie selbst arbeitet als Journalistin bei einer Pariser Tageszeitung. Dieses Leben betrachtend, lässt sich zunächst schwer nachvollziehen, warum Adèle so unglücklich und hoffnungslos wirkt. Dennoch spürt man eine unendliche Leere, die nicht recht zu fassen ist. Immer, wenn Adèle nicht gerade aus ihrem „langweiligen“ Leben ausbricht, ist sie regelrecht lustlos...

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Hilfeschrei

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen und verschlingen, aber gleichzeitig wirft es viele Fragen auf und hinterlässt am Schluss ein gewisses Stück Unsicherheit und offene Fragen nach der Zukunft. Mich hat es berührt, auf der einen Seite habe ich versucht Adele kennenzulernen, hinter ihre Fassade zu blicken und Verständnis für ihre Situation und ihr Handeln aufzubringen und auf der anderen Seite war ich auch schockiert von ihrem Umfeld, ihrer Familie und wie...

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Aus dem Leben einer Nymphomanin

          Leila Slimanis Roman “All das zu verlieren“  erschien  im französischen Original bereits 2014 unter dem Titel  “Dans le jardin de l´ogre“ (dt.:  Im Garten des Ungeheuers). Er erzählt die Geschichte von Adèle, die eigentlich alles hat, was man sich wünschen könnte. Sie ist mit Richard, einem Chirurgen, verheiratet, der sie liebt. Das Paar hat einen kleinen Sohn. Adèle arbeitet als Journalistin bei  einer Tageszeitung. Doch das reicht ihr nicht. Sie ist unglücklich, langweilt sich,...

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innere Zerrissenheit

~~Adele scheint ein perfektes Leben zu führen. Sie arbeitet als Redakteurin bei einer Zeitung, sie ist mit dem wohlhabenden Chirurgen Richard verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Aufgewachsen ist sie in eher ärmlichen Verhältnissen, daher hat sie alles daran gesetzt, dass Richard sie heiratet. Er ist fürsorglich und dennoch fehlt ihr etwas im Leben. Sie beginnt Affären, mit ihrem Chef, mit einem verheirateten Kollegen Richards, mit völlig Fremden, die sie in einer Bar getroffen hat....

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Vom Leben und Lieben, wenn man sich selbst nicht mehr fühlt.

Für außenstehende führt Adéle ein sehr wünschenswertes Leben. Sie hat alles, was sie sich laut gesellschaftlichen Konventionen wünschen könnte. Angesehener Job, einen Mann, ein Haus und ein gesundes Kind. Doch all dies erfüllt sie nicht. Um der Tristesse des Alltags zu entfliehen, trifft sie sich mit Männer, hat Sex mit Fremden. Obwohl sie weiß, dass sie all dies verlieren könnte und sie davor große Angst hat, treibt es sie immer wieder um. Sie kann dem Drang, für einen kurzen Moment wieder...

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Eine Geschichte,teils verstörend teils berührend...

"Nein,es hört nicht auf. Liebe ist nichts als Geduld.Eine devote,ungeheure,tyrannische Geduld. Eine unsinnig optimistische Geduld.Das mit uns ist noch nicht vorbei ♥️"

Schauplatz ist Frankreich/Paris. Wir lernen die Journlistin Adèle kennen. Sie ist verheiratet mit Richard, einem renomierten Arzt und gemeinsam haben sie einen dreijährigen Sohn namens Lucien. Die Ehe ist sehr trostlos und dümpelt vor sich hin. Adèle ist insgesamt mit ihrem Leben sehr unzufrieden, auch der Job füllt sie...

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Nachdenklich stimmend

Adèle hat einen Job als Journalistin, ihr Mann ist Arzt und kann ihr so manches bieten und dann haben die beiden noch einen Sohn, den Adèle sehr liebt. Und doch ist ihr das nicht genug. Sie braucht regelmäßig die Flucht nach vorne; Zigaretten, Alkohol und Sex.

Das Cover finde ich sehr passend und hat meiner Meinung nach schon fast etwas Poetisches. Und genau deshalb passt es dann auch zum Buch.
Denn dieses Buch hat eine sehr interessante Sprache, die einem mit klaren Worten...

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Adeles Sehnsucht

Die noch junge Adele hat eigentlich Alles, was man zum Glücklichsein braucht. Sie ist mit dem Arzt Richard verheiratet und sie haben ein gemeinsames Kind. Es fehlt nicht an Wohlstand und einem gemütlichen Zuhause. Aber irgend etwas vermisst sie in der Ehe, im Leben. Auch ihr Job als Journalistin füllt sie nicht aus. Deshalb kommt sie nicht von ihrer, mitunter gefährlichen Nymphomanie los. Was sie in die Arme anderer Männer treibt ist aber nicht sexuelle Erfüllung sondern der Nervenkitzel,...

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Darf Literatur alles..?

Adéle führt nach außen hin, das perfekte Leben, einer zurückhaltenden jungen Frau, die unabhängig ist und das Eheleben mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn zu genießen scheint. Doch hinter der Fassade des schicken Pariser Viertels, gibt es eine ganz andere Adéle, eine Frau die jedes Tabu bricht, immer auf der Suche nach einem neuen Abenteuer.

Während sie an ihrer inneren Leere und Gefühllosigkeit zu zerbrechen droht, versucht sie auszubrechen und ihren Schmerz zu betäuben,...

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eine Puppe im Garten eines Ungeheuers

 „Adèle ist eine verwöhnte Frau, und ihr Mann ist stolz darauf, wie unabhängig sie ist. Sie findet, dass das nicht genügt. Dass dieses Leben klein und erbärmlich ist, ohne jeden Glanz.“ [16]

 

Vieles in dem Roman „All das zu verlieren“ von Leïla Slimani erinnert an Madame Bovary von Gustave Flaubert. Es gibt viele Parallelen zu dem berühmten Vorgänger.

Eine Frau die von ihrem, sagen wir mal, recht einfach strukturierten Mann durchaus gelangweilt ist. Dem Umzug und der...

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Sie hat es immer gemocht, Hunger zu haben

Adèle ist eine moderne Frau – sie ist unabhängig, berufstätig, Mutter und Gattin. Modern ist sie aber auch darin, egoistisch zu sein, ihren Bedürfnissen zu folgen, ja: ihrer Gier nachzugeben. Statt sich in einem Leben einzurichten, wie die Konventionen es vorsehen und wie sie es sich eigentlich gewünscht hat, folgt sie ihrem krankhaften Sextrieb, ihrer Sexsucht und hat Affären und sexuelle Beziehungen zu Männern, wobei sie nicht einmal besonders wählerisch ist. Sie braucht sowohl die...

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Leider nicht so gut wie erwartet

Die junge Frau Adèle hat alles was man sich wünschen kann: einen erfolgreichen Mann, einen kleinen Sohn und eine schöne Wohnung mitten in Paris. Doch schon seit Längerem ist das etwas in ihr, was mehr möchte, als das was sie hat. Ein innerer Impuls der sie dazu drängt, auszugehen, mit anderen jungen Männern mitzugehen und mit ihnen zu schlafen. Sie sammelt sie beinahe wie Trophäen und ist dabei alles zu zerstören...

Von diesem Buch habe ich mir viel versprochen, nachdem mir ihr erstes...

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Sehnsucht & innere Zerrissenheit

„All das zu verlieren“ ist nach „Dann schlaf auch du“ein weiterer eindrucksvoller Roman der französisch-marokkanischen Autorin Leila Slimani.

Adele ist verheiratet und hat mit ihrem Mann Richard einen gemeinsamem dreijährigen Sohn. Sie leben im Norden von Paris und können sich so einiges im Leben leisten. Richard ist Chirurg und Adele arbeitet als Journalistin. Nach außen hin erscheint ihr Leben perfekt, dennoch fehlt Adele etwas. Sie beginnt ihre Grenzen auszutesten, betrügt ihren...

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Frau im Taumel

All das zu verlieren ist der neue Roman von der französischen Schriftstellerin Leila Slimani, Autorin des bedeutenden Romans Nun schlaf auch du. Aber eigentlich ist dieser Roman älter, nur jetzt erst auf Deutsch erschienen.

 

Adele ist eine getriebene und in einer Art Midlife-crisis. Verheiratet, junge Mutter und Journalistin denkt sie doch nur an ihre Affären und einem unbestimmten Verlangen. Trotz Ehe fühlt sie sich mit ihrem Mann Richard nicht sehr verbunden, das 3jährige...

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Leïla Slimani – All das zu verlieren

Adèle hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann. Verheiratet mit ihrem erfolgreichen Arzt lebt sie in Paris, hat einen bezaubernden kleinen Sohn und arbeitet mehr zum Zeitvertreib als Journalistin. Nach außen ist das Familienleben perfekt, aber in Adèle tobt ein Krieg, sie lebt ein Leben, das sie nicht will. Geheiratet hat sie nur, weil es günstig war, um aus den bescheidenen Familienverhältnissen zu entfliehen, aber ihr Mann kann ihr nicht geben, was sie braucht. Schon lange ist ihr...

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Frau mit Doppelleben

In dem Roman geht es um das Doppelleben der schönen Adèle aus Paris. Einerseits führt sie ein bürgerliches Leben in ihrer Ehe mit einem Arzt und als berufstätige Mutter eines kleinen Sohnes. Andererseits aber ist sie eine Nymphomanin und hat maßlosen Sex mit fremden Männern. Mit einer Affäre scheint sie dann zu weit zu gehen …

Die Thematik der Sexsucht ist für eine marokkanisch-stämmige Autorin ungewöhnlich, wird von ihr aber hervorragend umgesetzt. Ohne große Umschweife dringt sie in...

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Nicht mein Fall

Das Buch hat ein ansprechendes Cover und auch der Titel kling interessant. Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen.

Das Buch ist in lauter kleine Kapitel eingeteilt, das steigert den Lesefluss. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Jedoch hat mich das Buch nicht wirklich vom Hocker gerissen, es plätschert halt so vor sich hin.

Die einzelnen Personen sind sehr prägnant. Trotzdem hat es irgendwie keine geschafft, meine Sympathie zu gewinnen. Adele ist sehr...

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alles zerstörende Sucht – toller Lesestoff

Adèle arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, hat einen fleißigen Ehemann, einen kleinen Sohn. Alles könnte bestens sein – wenn Adèle damit zufrieden wäre. Aber das ist sie nicht. Immer wieder muss sie sich sexuell neu erfinden, neu empfinden, stärker empfinden und schreckt dabei auch vor Selbstzerstörung nicht zurück.

Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Meine Empfindungen dabei waren sehr wiegespalten gegenüber Adèle. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum macht sie...

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Wenn alles nicht genug ist

Adéle hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann. Einen Job, einen aufopferungsvollen und beruflich erfolgreichen Mann und einen kleinen, gesunden Jungen. Doch all die Sicherheit und der Wohlstand erfüllen die 35-jährige Pariserin nicht. Ihre innere Leere füllt sie mit zahllosen Männergeschichten und daher droht sie alles zu verlieren. Wird ihr Mann Richard alles herausfinden und wenn ja – was wird dann geschehen?

Nach „Dann schlaf auch du“ hatte ich sehr, sehr hohe...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
224 Seiten
ISBN:
9783630875538
Erschienen:
Mai 2019
Verlag:
Luchterhand Literaturverlag
Übersetzer:
Amelie Thoma
7.17647
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 3.6 (51 Bewertungen)

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