Leserunde

Leserunde zu "Acht perfekte Morde" (Peter Swanson)

Acht perfekte Morde -

Acht perfekte Morde
von Peter Swanson

Bewerbungsphase: Bis zum 28.07.

Beginn der Leserunde: 04.08. (Ende: 25.08.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Blanvalet Verlags – 20 Freiexemplare von "Acht perfekte Morde" (Peter Swanson) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Eine Reihe ungelöster Todesfälle, alle unterschiedlich, doch eine Gemeinsamkeit: Sie alle erinnern an Morde aus der klassischen Kriminalliteratur. 

Einst veröffentlichte Malcolm Kershaw, seines Zeichens Buchhändler und Krimi-Liebhaber, eine Liste der perfekten Morde der Literaturgeschichte auf dem Blog des Buchladens »Old Devils Bookstore«. Zehn Jahre später gehört Malcolm die Buchhandlung. Die Liste hat er längst vergessen und ist umso überraschter, als FBI-Agentin Gwen Mulvey bei ihm aufschlägt. Sie ist einer Mordserie auf der Spur, die auf unheimliche Weise an Malcolms Liste erinnert. Doch Agent Mulvey ist nicht die Einzige, die sich für den eigenbrötlerischen Buchhändler interessiert. In den Schatten lauert ein Killer, der jeden Zug von Malcolm beobachtet. Und er weiß um dessen Geheimnis aus der Vergangenheit …

Vielschichtig, unvorhersehbar, mitreißend – der »New York Times«-Bestseller von Peter Swanson ist Krimikost vom Feinsten!

»›Acht perfekte Morde‹ ist eine Hommage an den klassischen Kriminalroman, der sowohl den Charme alter Rätselkrimis besitzt als auch die düstere Atmosphäre eines Noirs.« ("Associated Press") 

»Es geht alles sehr gemächlich zu und trotzdem hat man den Genuss, dass man bis zum Schluss nicht weiß, was eigentlich genau passiert ist.« ("Bremen Zwei")

ÜBER DEN AUTOR:

Peter Swanson studierte am Trinity College in Hartford, Connecticut, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Seine Romane stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten der »New York Times«, der »Sunday Times« sowie vom SPIEGEL und wurden in über 30 Sprachen übersetzt. 2016 gewann Swanson den »New England Society Book Award«. Er lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts.

27.08.2022

Thema: Lektüre, Teil lll

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lex kommentierte am 05. August 2022 um 08:25

S. 222 bis Ende

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lex kommentierte am 06. August 2022 um 09:00

Nein, nein, nein. Das funktioniert so nicht. Da fehlt ja jede psychologische Raffinesse. Der Autor wird seiner Idee nicht gerecht, das ist eine Nummer zu groß für ihn. Es wirkt einfach viel zu platt. Ich fand den Anfang wirklich nett. In Ermangelung von Alternativen deutet aber viel zu früh alles auf die Auflösung hin. Noch dazu fehlt jegliche Spannung. Und die schöne winterliche Atmosphäre der ersten Seiten ist auch dahin. Ständig nur diese faden Dialoge. Und: ich tat dies, ich aß das.

Dass Marty die selben Initialen hat wie Mal ist mir tatsächlich nicht aufgefallen. Das war aber die einzige Überraschung.

Begeht Mal wirklich Selbstmord? Eigentlich ist es mir egal. Ich glaube es aber nicht. In Brians Wohnung riecht es nach Krankenhaus. Bestimmt sitzt er in "Wirklichkeit" in der Klapse und spinnt sich die Geschichte zusammen.

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lex kommentierte am 06. August 2022 um 09:06

Finde es übrigens grundsätzlich nicht schlimm, dass Swanson Agatha Christies Konzept kopiert - in dem Genre wird ja generell viel nachgeahmt. Es ist die Umsetzung, an der es hapert.

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Baerbel82 kommentierte am 06. August 2022 um 15:51

"Es ist die Umsetzung, an der es hapert."

Schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

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lex kommentierte am 07. August 2022 um 13:10

Schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Ich möchte nicht sagen, dass es mir gar nicht gefallen hat. Und als Leserundenbuch ist es toll. Die kleinen Unstimmigkeiten zu entdecken und die unterschiedlichen Beobachtungen machen es interessant.

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lex kommentierte am 06. August 2022 um 15:25

*... wobei. Vielleicht begeht er auch wirklich Selbstmord und es riecht wegen irgendwelchen Schlafmittels bei Brian nach Krankenhaus. Ob nun Selbstmord/Tod im übertragenen Sinne oder tatsächlich... einen großen Unterschied macht es nicht.

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Baerbel82 kommentierte am 06. August 2022 um 15:46

"Begeht Mal wirklich Selbstmord?"

Spoileralarm!

 

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lex kommentierte am 06. August 2022 um 17:03

Ja, stimmt. Aber es ist der letzte Abschnitt. Wer hier rein schaut, weiß Bescheid.

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Baerbel82 kommentierte am 06. August 2022 um 15:47

Wow, was für ein Ende! Damit hätte ich nicht gerechnet.

Jeder Abschnitt eine neue Wendung. „Die ganze Wahrheit“, da denkt man doch, jetzt ist Schluss. Aber dann kommt „Die Wahrheit, wie sie sich mir darstellt.“ Hammer!

Alle Morde sind eine einzige Rechtfertigung. Mal ist paranoid und hat den Verstand verloren, nur noch wenige lichte Augenblicke bis… Das wird hier natürlich nicht verraten.

Alles in allem hat mir das Buch super gut gefallen. Ein echter Swanson.

 

Vielen Dank, dass ich hier dabei sein durfte. Meine 5*-Rezension folgt die Tage…

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Kleine_Raupe kommentierte am 07. August 2022 um 14:12

Auf Seite 252 lässt Malcolm ein Buch seines Geschäftspartners Revue passieren. Die Protagonistin bringt jeden um, der auch nur entfernt mit dem Tod ihres Freundes zu tun hat. Ob das ein Hinweis ist?

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Baerbel82 kommentierte am 07. August 2022 um 15:45

"Ob das ein Hinweis ist?"

Könnte sein ;-)

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Kleine_Raupe kommentierte am 07. August 2022 um 16:26

Du bist schon durch, oder? Ich kann leider erst heute Abend weiterlesen. Mal sehen, ob ich es heute noch schaffe...

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Dr. Fauchi kommentierte am 08. August 2022 um 08:27

Und wieder verhält sich Mal risikofreudig, indem er Gwen von Nicholas Pruitt erzählt. Dann der unnötige Ausflug zu Pruitts Haus... ich habe lange nicht eingesehen, warum er das alles macht, aber am Ende erklärt sich das alles von allein. Mal hat es faustdick hinter den Ohren. Das Ende ist dann doch irgendwie überraschend, hat mir aber trotzdem nicht so gut gefallen. In der Summe hat mir das Buch aber gefallen, ich wurde ganz gut unterhalten und vor allem die vielen Bucherwähnungen sind sehr schön. Das Ende ist halt etwas gewöhnungsbedürftig.

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wandagreen kommentierte am 08. August 2022 um 09:59

"aber am Ende erkärt sich das alles von allein".

JA? Erklärst du es auch mir? Erklärung für Dummies dringend erforderlich.

 

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Dr. Fauchi kommentierte am 08. August 2022 um 14:38

Naja, weil er ja nicht unschuldig ist und sich deshalb nicht so vorsichtig verhält, wie es jemand anders vielleicht tun würde. Ich denke aus Tätersicht macht es sogar Sinn, die losen Ende zumindest zu sichten...

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wandagreen kommentierte am 08. August 2022 um 09:51

Der letzte Abschnitt ist verwirrend. Ich geb zu, ich hab ihn quer gelesen. Kein gutes Zeichen.

 

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lex kommentierte am 08. August 2022 um 09:52

Völlig abstrus. Was hälst du von Metaebene? Das ganze Ding als Ausdruck des schriftstellerischen Schaffensprozesses. Mit all seinen Irrungen und Wirrungen. Am Ende stirbt der Autor nicht wirklich, nur die Identität, die er während des Schreibens angenommen hat? Das fände ich irgendwie schön, glaube aber, dass es nicht so gemeint war.

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wandagreen kommentierte am 08. August 2022 um 09:54

Das wäre sogar genial und würde mir gefallen. Aber Peter S. hätte es sauber herausarbeiten müssen.

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lex kommentierte am 08. August 2022 um 09:59

Ein paar Dinge könnte man in diese Richtung deuten... seit einem Jahr kann Malcolm nicht mehr zwischen Wahn und Wirklichkeit unterscheiden, etwa solange wie man für das Schreiben eines Buchs benötigt? Elaines Wohnung, seine eigene? Alle seine Lieblingsbücher stehen hier, plus Thomas Harris, bei dem er sich die gute Gwen (Starling) abgeschaut hat.

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wandagreen kommentierte am 08. August 2022 um 09:56

Sagt Mal nicht mal, der Leser denke jetzt sicherlich, er wäre der Rundummörder - da dachte ich - GENAU UND WAS KOMMT JETZT - und dann kam NICHTS. Jedenfalls nichts, was ich verstanden hätte.

 

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wandagreen kommentierte am 08. August 2022 um 09:50

Wodurch habe ich das Interesse verloren?

Die Winteratmosphäre verduftete. Es wurde unübersichtlich. Was ist eigentlich mit Gwen passiert, kurz nach Beginn dieses LA dachte ich, sie wäre es vllt gewesen.

Es ist unübersichtlich und irgendwie komisch. Muss noch mal reinlesen.

Der Schluss ist Mist. Kann man nicht anders sagen. Und Schluss ist wichtig. Mehr als gnädige drei Sterne werden das nicht - und bisher war ich eigentlich ganz großzügig eingestellt gegenüber dem Text.

Ah, da war noch was: Studierende! statt Studenten. Schon allein das gibt Punkteabzug.

 

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lex kommentierte am 08. August 2022 um 09:55

Wenn es Gwen wirklich gibt - und zwar nicht nur in der Fantasie von Malcolm, also keine Abspaltung seiner Persönlichkeit und weitere Selbstgespräche - dann ist sie verdammt schlecht gezeichnet. Gesichtslos, grau.

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wandagreen kommentierte am 08. August 2022 um 09:57

Wir müssen Peter Erdussbutter schicken. Geht nicht anders.