Leserunde

Leserunde zu "Achtsam morden" (Karsten Dusse)

Achtsam morden - Karsten Dusse

Achtsam morden
von Karsten Dusse

Bewerbungsphase: 15.08. - 29.08.

Beginn der Leserunde: 05.09. (Ende: 26.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Achtsam morden" (Karsten Dusse) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Björn Diemel wird von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeits-Seminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die etwas aus den Fugen geratene Work-Life-Balance wieder herzustellen. Denn Björn ist ein erfolgreicher Anwalt und hat dementsprechend sehr wenig Zeit für seine Familie. Der Kurs trägt tatsächlich Früchte und Björn kann das Gelernte sogar in seinen Job integrieren, allerdings nicht ganz auf die erwartete Weise. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Großkrimineller, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um — und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit.

Achtsam morden ist die Geschichte eines bewussten und entschleunigten Mordes, der längst überfällige Schulterschluss zwischen Achtsamkeitsratgeber und Krimi, vor allem aber ein origineller Unterhaltungsroman.

ÜBER DEN AUTOR: 

Karsten Dusse ist Rechtsanwalt und seit Jahren als Autor für Fernsehformate tätig. Seine Arbeit wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis und mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet sowie für den Grimmepreis nominiert. Achtsam morden ist sein erster Roman.

30.09.2019

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128

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Jamboo kommentierte am 05. September 2019 um 15:23

Mein Buch ist heute, superpünktlich, eingetrudelt.Und ein Kapitel hab ich mir bereits gegönnt.

Fängt gut an, nach den ersten beiden Seiten habe ich schon einmal laut gelacht und bis zum Ende des Kapitels gab es noch mehr heitere Momente.

Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut und der Humor ist genau so, wie ich ihn mag.

Ich schätze, das wird ein echtes Lesevergnügen werden.

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Elisabeth Bulitta kommentierte am 05. September 2019 um 18:39

Oh ja, da kann ich nur zustimmen.

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lesebrille kommentierte am 06. September 2019 um 08:50

Dem kann ich nur zustimmen, ich habe sehr gelacht.  gefällt mir toll dieser trockene Humor und der Schreibstil. Auch mag ich Bücher die aus der Sicht der Täter geschrieben sind. Ich bin aber noch nicht durch mit dem ersten Leseabschnitt,musste mich gestern Abend krampfhaft losreißen.

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Summerdance kommentierte am 08. September 2019 um 14:51

Mir ging es wir dir, ich finde den trockenen Humor sehr gelungen. Bei vielen Autoren wirkt der Humor zu gezwungen, hier ist es dem Autor bisher aber sehr gut gelungen, hoffen wir, dass es so weitergeht!

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wampy kommentierte am 10. September 2019 um 09:28

Trotz Kirmes habe ich auch in das Buch reingeschnuppert und bin bisher sehr angetan. Da geht es mir wie dir. 

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:13

Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Auch ich war begeistert von den ersten Seiten und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Nun mache ich nach dem ersten Abschnitt aber erst mal einen Cut um hier zu posten.

Ich bin bis hierher ganz begeistert von dem eigenwilligen Humor und der tollen Erzählweise.

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makkipakki kommentierte am 05. September 2019 um 19:27

Gerade das Buch aus dem Kasten entnommen und ans Bett gelegt zum abendlichen Start. Ich bin gespannt, hat mich doch der Klappentext auf der Umschlagseite schon köstlich amüsiert.

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Hennie kommentierte am 06. September 2019 um 10:49

Gestern pünktlich zu Beginn der Leserunde konnte ich mein Exemplar in Empfang nehmen. Ich musste gleich hineinlesen und muss sagen, es gefiel mir bis jetzt ganz gut. Karsten Dusse erzählt in einem leichten, lockeren Schreibstil von einer gar nicht lustigen Angelegenheit. Mit zuweilen bissigen Humor wird von einem Anwalt erzählt, der im Achtsamkeitsseminar u.a. den stressfreien Umgang mit einem psychopathischen Schwerverbrecher und einer verständnislosen Ehefrau lernen soll. Mit großem Vergnügen las ich vom Wegatmen des Ärgers, von der Bedeutung des Atmens, von Zeitinseln, vom digitalen Fasten...

Nun muss ich die Zeit finden zum Weiterlesen!

Ach ja, diesen Ausdruck fand ich besonders: „Ruthlessphone“ für das Smartphone und einige "Lieblingsstellen" notierte ich mir auch schon...

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BookHook kommentierte am 09. September 2019 um 10:02

Vielleicht kannst Du Dir ja ein paar persönliche Zeitinseln zum Weiterlesen schaffen...  ;-)

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Hennie kommentierte am 09. September 2019 um 13:51

Das werde ich tun! Doch an manchen Tagen ist es eben mal so, dass wenig Zeit bleibt für die vielen Hobbys. Etwas rutscht immer hinten runter, aber wer kennt das nicht!

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BookHook kommentierte am 10. September 2019 um 09:53

Oh ja, das kenne ich leider nur zu gut!  ;-)

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Else kommentierte am 10. September 2019 um 21:58

Und wie viel Zeit bleibt Dir noch übrig, wenn noch täglich „Wegatmen“ geübt wird. *gg*

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:17

Ich habe festgestellte, wenn ich das, was ich gerade mache sehr intensiv mache, sprich mich nur darauf konzentriere, fällt es mir gar nicht schwer auf Anderes, was ich eigentlich auch noch machen wollte, zu verzichten bzw. dies zu einem späteren Zeitpunkt zu machen.

 

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Elisabeth Bulitta kommentierte am 06. September 2019 um 18:46

Der Stil von Karsten Dusse gefällt mir richtig gut, ich nenne ihn mal "Plauderton", und in letzter Zeit stehe ich auf sowas.

Toll finde ich auch, das jedes Kapitel durch Achtsamkeitsregeln eingeleitet wird bzw. diese diesem als Motto vorangestellt sind. Dann werden diese Regeln anhand des Geschehens sozusagen erklärt bzw. in die Praxis umgesetzt. Wobei es ja schon eine Menge Ironie in sich birgt, dass die Regeln damit ad absurdum geführt werden.

Björn will seine Ehe retten, dieses wohl zuallererst seiner Tochter zuliebe. Es ist schön zu lesen, wie er seine Tochter liebt. Als er mit ihr ein gemeinsames Wochenende verbringen will, wird er von Dragan gestört, der arg in der Klemme steckt. Wenngleich ich zugeben muss, dass Dragan jetzt doch ein Kriminellere erster Güte ist, fand ich seine Parkplatzaktion ebenfalls sehr lustig. Man muss sich mal vorstellen, was er sich da geleistet hat ... und wie er es als Nichtigkeit bezeichnet bzw. sich im Prinzip auch noch darüber echauffiert.

Klasse finde ich, dass Dragans Tod sozusagen der Regel der Zeitinseln und des Singletasking zurückzuführen ist. Den letzten Begriff kannte ich übrigens noch nicht, werde ihn mir aber merken. Und mit welcher Ruhe Björn erzählt, wie Dragan im Kofferraum vor sich hin schmort. Köstlich. Der erste Tote war also eher ein Kollatralschaden. Ich bin gespannt, wie's bei den nächsten ist.

Und ich bin gespannt, wie Björn die Leiche beseitigt. Und ihren Daumen braucht er dann auch noch. Schöner Gedanke. Nun ja, jedenfalls scheint Björn jetzt auch ein bisschen Muffensausen zu kriegen.

Ich lese das Buch jedenfalls gerne weiter.

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lesebrille kommentierte am 09. September 2019 um 07:37

Singletasting finde ich auch super den Begriff. 

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BookHook kommentierte am 09. September 2019 um 10:04

ZITAT: "Toll finde ich auch, das jedes Kapitel durch Achtsamkeitsregeln eingeleitet wird bzw. diese diesem als Motto vorangestellt sind. Dann werden diese Regeln anhand des Geschehens sozusagen erklärt bzw. in die Praxis umgesetzt."

Sehr schön geschrieben! Man könnte das Buch auch als Achtsamkeits-Ratgeber mit Praxisbeispielen verkaufen!  ;-)

 

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COW kommentierte am 09. September 2019 um 16:33

Ein Ratgeber der anderen Art;) ...aber der Gedanke kam mir auch schon

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evaczyk kommentierte am 09. September 2019 um 20:55

Ja, diese Regeln lassen sich richtig gut in den Alltag transportieren! So witzig das Buch ist - diese kleinen Achtsamkeitsinseln sind schon eine feine Sache. Es lohnt sich durchaus, darüber nachzudenken, auch wenn sich nicht jedes Problem und jede Stressituation so einfach wegatmen lässt, wie das für Björn im Schwuppdiwupp-Verfahren funktioniert.

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lesekatha65 kommentierte am 13. September 2019 um 07:35

Witzige Idee ;-) Aber sehr passend.

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Susi kommentierte am 10. September 2019 um 18:15

" Wenngleich ich zugeben muss, dass Dragan jetzt doch ein Kriminellere erster Güte ist, fand ich seine Parkplatzaktion ebenfalls sehr lustig. Man muss sich mal vorstellen, was er sich da geleistet hat ... und wie er es als Nichtigkeit bezeichnet

Genau ! Herrlich, wie er alles bagatellisiert und runterspielt. Fast wie ein kleines Kind, dass nicht zugeben will, was es ausgefressen  hat.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:33

Singletasking - den Begriff kannte ich bisher auch noch nicht. Finde ich aber gut und werde mir die Bezeichnung merken.

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buecherwurm1310 kommentierte am 07. September 2019 um 17:18

Björn und sein Therapeut, das ist einfach herrlich. Auf jeden Fall verinnerlicht Björn das Thema „Achtsamkeit“.

Wirklich sympathisch ist mir Björn nicht, ich finde ihn arrogant. Er lässt sich von seiner Frau ziemlich unter Druck setzen. Die ist gefrustet, weil Björn sobald er einen Fall hat, alles um sich herum vergisst. Sie ist nicht zufrieden mit ihrer eigenen Situation, daran sollte sie vielleicht etwas ändern. Björn liegt aber etwas an seiner Tochter.

Dann lässt sich Björn auf die Geschichte mit Dragan ein, der ein richtig schlimmer Finger ist. Na ja auch richtige Bösewichte haben das Recht darauf, dass ein Anwalt darauf schaut, dass alles dem Recht entsprechend verläuft. Für mich wäre es nichts, solche Typen zu verteidigen. Björn hat da wohl weniger Probleme mit. Doch nun ist Dragan tot.

 

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makkipakki kommentierte am 08. September 2019 um 12:09

Das mit der Arroganz kann ich so bekräftigen. Abgesehen von seinem Verhältniss zur Tochter ist er wirklich nicht mein Fall und ich würdd mich mig so jemande, nicht abgeben. Da hilft auch das Achtsamkeitstraining, das aufgezwungene, nicht.

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makkipakki kommentierte am 08. September 2019 um 12:09

Das mit der Arroganz kann ich so bekräftigen. Abgesehen von seinem Verhältniss zur Tochter ist er wirklich nicht mein Fall und ich würdd mich mig so jemande, nicht abgeben. Da hilft auch das Achtsamkeitstraining, das aufgezwungene, nicht.

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wandagreen kommentierte am 08. September 2019 um 22:30

Mit Dragan hat er sich schon ganz am Anfang eingelassen, er ist sein erster Fall.

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wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 08:43

Und sogar sein einziger.

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BookHook kommentierte am 09. September 2019 um 10:05

Da geht es mir wie Dir. Mir ist Björn auch nicht wirklich sympathisch, aber das gehört zu dieser Figur ja auch irgendwie dazu, oder?

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Susi kommentierte am 10. September 2019 um 18:20

Ich finde Björn schon wegen seines Humors sympatisch.

Einlassen würde ich mich nicht mit ihm, weil ich ihn moralisch schlimm finde. Er hätte von Anfang an den Mandanten ablehnen müssen. Lieber weniger Geld und woanders arbeiten, als solch einen Abschaum zu vertreten. Ich weiß nicht, was schlimmer ist, Waffen verkaufen, Drogen verkaufen oder Frauen zur Prostitution zwingen. In jedem Fall bringt er unendliches Leid über andere Menschen und Björn hilft ihm dabei. Der Mord an Dragan ist da schon fast wie eine Wiedergutmachung. 

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Else kommentierte am 10. September 2019 um 22:08

Schlimm finde ich Beide, Björn und Dragan. Sicher steht jedem eine anwaltliche Hilfe zu, aber Björns Dienste gehen weit darüber hinaus und das ist etwas, was er selber entschieden hat. Er ist stolz auf diese Leistungen, auch darauf dass er Boris ebenfalls nützliche Tipps gegeben hat. Wiedergutmachung sieht für mich anders aus, da macht man eben etwas wieder gut, versucht eine Situation für Geschädigte zu ändern. Hier geht es aber letztlich um Björns Ego. Klar, er  möchte seine Zeitinsel mit der Tochter  retten, das ist schön,  aber dadurch dass er Dragans Tod so billigend in Kauf nimmt, stellt er sich mit diesem auf eine Stufe. Die Beiden sind sich in gewisser weise sehr ähnlich.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:36

Ich finde das erste Zusammentreffen der Beiden richtig gut. Gut, dass Björn sich auf den Achtsamkeitstrainer einlässt. Er scheint schon nach der ersten Sitzung gespürt zu haben, wie gut ihm das Gespräch getan hat.

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wampy kommentierte am 12. September 2019 um 09:09

Den Eindruck hatte ich auch. Generell hat er die Lehren bzw die Empfehlungen seines Coaches gut angenommen.

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Mocbeth kommentierte am 07. September 2019 um 20:57

Habe nun die ersten 3 Kapitel hinter mir und musste mich erstmal an die deutschen Namen gewöhnen. Ich lese sehr selten deutsche Schriftsteller....

so umgehauen wie manch anderen hat es mich bisher noch nicht, aber es liest sich super flüssig eben weg. Und in Kapitel 3 habe ich direkt 'mitgeatmet'. Ich finde diesen Effekt sehr lustig. Schon meine Bio-Lehrerin meinte damals, als wir uns mit Atmung und den Mitochondrien beschäftigt haben, das man plötzlich ganz bewusst atmet und darauf achtet.

Ich habe dieses bewusst atmen auch mal versucht. Es bringt mich zwar nicht so runter wie Björn, dass nach 3x alle physischen Beschwerden weg sind, aber ich vergesse zumindest nicht zu atmen bzw. atme dann auch mal tiefer durch.

witzige Annekdote zum Thema Achtsamkeit und dem Satz (sinngemäß) 'vor der Tür stehen und über seine Frau ärgern': während des Lesens von Kapitel 3 und dem Atmen war mein Kopf gedanklich schon bei dieser Anmerkung, die ich hier schreibe - ich mache im Prinzip exakt den angesprochenen Fehler ;)

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Elisabeth Bulitta kommentierte am 07. September 2019 um 21:17

"Ich habe dieses bewusst atmen auch mal versucht. Es bringt mich zwar nicht so runter wie Björn, dass nach 3x alle physischen Beschwerden weg sind, aber ich vergesse zumindest nicht zu atmen bzw. atme dann auch mal tiefer durch."

Das kann ich überhaupt nicht, da kriege ich gleich richtig Panik, Herzrasen etc.

"ich mache im Prinzip exakt den angesprochenen Fehler ;)"

So bin ich auch. Ich mache etwas und bin gedanklich schon bei der nächsten Sache. Und dann verzettle ich mich, fühle mich unter Druck gesetzt oder werde panisch. Aber gerade dieser Vergleich gefällt mir auch am Buch. Es regt doch zum Nachdenken an. Allein schon, dass ich darüber reflektiere.

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Summerdance kommentierte am 08. September 2019 um 14:59

>>So bin ich auch. Ich mache etwas und bin gedanklich schon bei der nächsten Sache. Und dann verzettle ich mich, fühle mich unter Druck gesetzt oder werde panisch. Aber gerade dieser Vergleich gefällt mir auch am Buch. Es regt doch zum Nachdenken an. Allein schon, dass ich darüber reflektiere.<<

Dem schließe ich mich zu 100% an. Ich mache auch zu viel Multitasking und "nutze" die Momente dazwischen, um über etwas nachzudenken, mir im Kopf Notizen zu irgendetwas machen oder auch einfach nur darüber nachzudenken, was ich am Abend alles einkaufen muss. Dass das Buch einen darüber kritisch nachdenken lässt, fand ich auch sehr positiv.

 

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BookHook kommentierte am 09. September 2019 um 10:06

Das kenne ich von mir auch. Vielleicht sollten wir eine Selbsthilfegruppe aufmachen...  *g*

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Summerdance kommentierte am 09. September 2019 um 17:07

Aber bitte ohne tote Mafiosi im Kofferraum :D

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wampy kommentierte am 12. September 2019 um 09:20

Dieses dauernde an mehrere zu erledigende Sachen zu denken, ist wohl ein Übel dieser Zeit. Wenn ich essen gehe, lasse ich mein Handy generell zu Hause. Ich kann mich über klingelnde Handys und die folgende Gespräche am Tisch mächtig ärgern. 

Aber persönlich passiert mir dieses mehrere Dinge im Kopf auch immer wieder, vor allem im Job. Es gibt ja schon lange diverse Hilfsmittel wie eine simple to-do-Liste, die man Punkt für Punkt abarbeiten soll. Und das hilft aus meiner Erfahrung tatsächlich.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:39

Ich habe dieses richtige oder bewusste atmen mal in einer Kuranwendung gelernt. Und ich mache es zwischendurch immer wieder ganz bewusst und es tut mir einfach gut und holt mich, wenn ich z.B. sehr nervös bin, wieder runter. Bei mir klappt diese Technik tadellos.

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Corpus kommentierte am 12. September 2019 um 19:47

Ich habe solche Atemübungen auch schon öfters mal ausprobiert und muss sagen, dass sie wirklich helfen und einen runterbringen.

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Elchi130 kommentierte am 07. September 2019 um 21:30

Ich habe jetzt auch die ersten drei Kapitel gelesen. Wirklich witzig finde ich das Buch bislang jedoch nicht. Vielleicht liegt es am Buch, vielleicht an meiner Stimmung - keine Ahnung.

Die typischen Sätze und Regeln der Achtsamkeit erkenne ich alle wieder. Die letzten Jahre habe ich genau in dem Bereich gearbeitet und auch einige Seminare zu den Themen besucht...

Sowohl Björn als auch seine Frau haben zum Teil eine schräge Einstellung zum Leben. Sie will, dass ihr Mann ihr das Leben richtet, statt es selbst anzupacken und etwas zu ändern, wenn sie unglücklich ist. Und er mit seiner "Komm ich heute nicht, komm ich morgen"  Einstellung, die er mit seinem Job entschuldigt, könnte bei mir schon einmal gar keinen Blumentopf gewinnen. Bei den Achtsamkeitslehrern, die ich bislang kennengelernt habe, würde er damit auch nicht weit kommen.

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makkipakki kommentierte am 08. September 2019 um 12:13

Sehr tolle Beschreibung der beiden Charaktere. Trifft genau meinen Eindruck. Wobei ich Björn wirklich anstrdngend finde...

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Sursulapitschi kommentierte am 08. September 2019 um 21:19

Warum findest du Björn anstrengend? 

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makkipakki kommentierte am 09. September 2019 um 20:44

NOCH, muss ich dazu sagen. Zu diesem Zeitpunkt stört mich sein "alles in Frage stellen", obwohl das trifft es auch nicht ganz. Ist wirklich schwierig zu definieren. Wie zu Anfang mit dem Achtsamkeitstrainer, das er nicht aufmacht etc. Und er sich so sehr aufregt darüber ist gür mjch recht arrogant. Jeder hat seinen Job zu erfülken und wenn das jemand torpediert hat das was mut Wertschätzung zu tun. Ist wirklich schwer zu erklären, aber dass macht den Menschen für mich anstrengend, so von sicb eingenommen zu sein.

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lesebrille kommentierte am 09. September 2019 um 07:42

Von der Frau weiss man eigentlich sehr wenig und dann nur aus Björns Sicht. Das sie ihn zu einem Achtsamskeitseminar zwingt,zeigt aber auch, das ihr etwas an Björn und dem gemeinsamen Leben liegt.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:51

Ich finde auch, dass wir von Katharina noch gar nicht so viel mitbekommen haben. Ich fand es nur bedenkenswert, dass sie Björn zu diesem Achtsamkeitstraining schickt. Sie selbst sollte sich vielleicht auch mal reflektieren. Sie meckert immer nur. Aber ihr Wellness-Wochenende scheint sie genossen zu haben.

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wampy kommentierte am 12. September 2019 um 09:40

So sehe ich es auch. Sie liebt ihn, sieht aber auch, dass die Familie den Bach runtergeht. Da ist dieses Seminar eine Chance.

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gaby2707 kommentierte am 16. September 2019 um 19:39

Ich finde es nur bedenklich, dass sie immer nur fordert und nichts gibt.

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Mocbeth kommentierte am 08. September 2019 um 11:10

So, der erste Abschnitt ist durch.

ich muss noch gucken wie ich das hier mache. Wenn ich hier zwischendrin mitlese/schreibe, spoiler ich mich selber (zB Dragans Tod), allerdings bin ich ja auch immer ziemlich neugierig.... mal sehen.

Finde Dragans Tod ziemlich grausam, vllt. weil es auch nebenbei erzählt wird. Oder weil ich dann an die im Auto gelassenen Tiere denken muss :(

Jedenfalls vermute ich fast, dass Björn nun Kopf der Organisation wird. Ich hoffe auf kein Comeback mit seiner Frau, die ich mega unsympatisch finde. Schon allein die Erpressung mit seiner Tochter... ich mag solche Menschen nicht - war aber auch noch nie in dieser Situation.

Björn scheint recht abgestumpft zu sein durch das was er im Job so macht. Anders kann ich mir dieses 'tja naja ist er halt tot' (außer mit der Regel eins nach dem anderen ;))

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Elchi130 kommentierte am 08. September 2019 um 13:33

Dein Problem habe ich auch. Wenn ich hier zwischendurch reinschaue, bekomme ich mehr mit als ich sollte.

Da Björn mich eher nervt als amüsiert, komme ich nicht so schnell vorwärts wie gedacht. Daher denke ich dann, dass ich zwischendurch schon mal etwas schreiben soll. Björn ist doch selbst schuld, wenn er ans Telefon geht, obwohl er mit seiner Tochter ins Wochenende will. Statt dranzugehen, einfach ausschalten und gut ist... ganz davon abgesehen, dass es eine Schnapsidee ist, ins Haus von 'nem Gangsterboss mit der Tochter zu fahren. Offenbar hat er nicht viel gelernt beim Achtsamkeitstraining.

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wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 08:46

Ich lese den Leseabschnitt, schreibe was dazu und gucke in aller Regel erst dann, was die anderen geschrieben haben und kommetiere es ggf. Vllt hiflt das weiter.

 

Ja, das war ganz abgebrüht mit Dragans Tod. Aber der Autor möchte ja gerade dieses erreichen: das Schlimme soll trivial rüber kommen. Das macht er sehr gut.

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Susi kommentierte am 10. September 2019 um 18:31

mache ich genauso
 

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wampy kommentierte am 12. September 2019 um 09:45

Mache ich auch so. Bei Dragans Ableben habe ich mir gedacht, dass Björn Furcht um sein Leben vor dem Öffnen des Kofferraums hatte. Dragan hatte ihn ja massiv bedroht und er machte nicht den Eindruck, dies zu vergessen, auch wenn er was anderes gesagt hat.

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Summerdance kommentierte am 09. September 2019 um 17:09

Ich schreibe und lese erst, nachdem ich mit dem jeweiligen Abschnitt fertig bin, sonst ist mir das Risiko zu groß, dass ich einen Spoiler aufschnappe :D

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Susi kommentierte am 10. September 2019 um 18:30

die Erpressung der Frau finde ich auch schlimm und da geht es mir wir Dir.  Schrecklich . Auch für das Kind ganz furchtbar.

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Else kommentierte am 10. September 2019 um 22:18

Genau.

Und mich würde auch interessieren, was die Frau zum Gelingen der Ehe beiträgt. Also außer den Ehemann zum Achsamkeitstrainer zu schicken. Ob die auch noch vorhat an sich zu arbeiten oder setzt die das Kind einfach nur als Druckmittel ein, um ihren Willen zu bekommen. Merkwürdig, das Björn sich auf soetwas einlässt, im Beruf handelt er sicher bessere Deals aus.

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Summerdance kommentierte am 08. September 2019 um 14:49

Der erste Leseabschnitt hat mir gut gefallen. Die Geschichte liest sich flüssig und ist bisher echt lustig, ich mag den trockenen, leicht distanzierten Humor einfach sehr. Die "Tricks" für mehr Achtsamkeit finde ich sehr spannend, das "Wegatmen" kannte ich schon, Zeitinseln und Singeltasking waren mir neu, das sind Dinge, die man wirklich öfter und bewusster machen sollte. Ein wenig hat mich gestört, dass die Zitate am Anfang der Kapitel teils wieder genau mit den selben Worten im Kapitel wiederholt wurden. Die Kapitel sind ja recht kurz und so fällt schon auf, wenn die exakten Worte nochmals verwendet werden. Besser wäre eine Umschreibung gewesen, da hätte man nicht so das Gefühl, dass man das doch gerade erst gelesen hat.

Björn kommt mir wie ein typischer erfolgreicher Arbeitsmensch vor, direkt unsympathisch ist er mir aber nicht. Seine Frau hinwegen finde ich absolut furchtbar, ich kann mit ewig meckernden Menschen, die nur Ansprüche an andere, aber nicht an sich selbst haben nichts anfangen. Hoffentlich ändert sie sich wieder, die "alte Katharina" scheint ja ein positiver und fröhlicher Mensch gewesen zu sein.

 

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Elisabeth Bulitta kommentierte am 08. September 2019 um 20:16

"Seine Frau hinwegen finde ich absolut furchtbar, ich kann mit ewig meckernden Menschen, die nur Ansprüche an andere, aber nicht an sich selbst haben nichts anfangen."

Das geht mir auch so. Sie ist mir eindeutig unsympathischer als er.

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COW kommentierte am 09. September 2019 um 16:37

Ja, ich finde sie auch unsymphatisch - sie erpresst Björn ja richtiggehend.....

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evaczyk kommentierte am 09. September 2019 um 21:07

Wenn ich nach Studium und beruflichem Erfolg plötzlich auf Betreuung eines Kleinkinds reduziert und nur noch als Vollzeitmutter wahrgenommen würde, würde mir das auch stinken. Wie kann die Frau eigentlich NICHT unzufrieden sein - sie hat ja so gut wie nie einen erwachsenen Ansprechpartner (die Mamaszene findet sie ja offenbar ausgesprochen ätzend), und da Björn sechseinhalb Tage in der Woche in der Kanzlei arbeitet, hat sie weder Ansprache noch Entlastung. Es hängt alles an ihr. Mich wundert es da eher, dass sie Björn nicht schon viel früher ein Ultimatum gestellt hat.

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Susi kommentierte am 10. September 2019 um 18:42

hey, ich bin Singlemom und habe auch weder Ansprache noch Entlastung. Was ich nicht leiden kann- und da fehlt mir jedes Mitgefühl- ist das Kind für eine Erpressung zu instrumentalisieren. Wie kann man dem Kind den Vater vorenthalten, weil man mit der Ehe und seinem Leben unzufrieden ist ? Hallo, geht´s noch. Das ist schrecklich. Mit ihrer Situation kann sie sich irgendwie arrangieren oder sie ändern. Nicht leicht, aber machbar. Aber zu drohen, dass er das Kind nicht wiedersieht ... Nee., geht gar nicht ! 

Wenn sie gesagt hätte, dass er keinen Mafiosi als Mandanten haben soll, weil sie es moralisch für verwerflich hält oder Angst um ihr Kind hat, könnte ich noch verstehen, dass sie da keinen Kontakt will. Ich würde mit solchem Abschaum auch nichts zu tun haben wollen und mein Kind schützen (man hat ja gesehen, wie schnell Dragan dabei war, die Tochter zu bedrohen), aber ihr geht es ja nicht darum, sondern um ihr Wohlbefinden, ihre Ehe und dass sie mehr Zeit mit ihrem Mann möchte. Die Moral schien ihr nicht so wichtig, denn es gab ja viel Geld dafür.

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wampy kommentierte am 12. September 2019 um 09:49

Finde ich nicht. Björn vernachlässigt die Familie, weil der Job über allem steht. Da hat seine Frau nicht viele Möglichkeiten. 

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wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 08:47

Ich lese diesen Auftakt einfach nicht. Schwupp - Problem gelöst.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:53

Da gebe ich Dir absolut recht. Mit Katharina bin ich bisher auch nicht warm geworden. Anstatt auch selbst mal an sich zu arbeiten, schickt sie Björn zum Training der Achtsamkeit. So was geht in einer Ehe gar nicht.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Susi kommentierte am 12. September 2019 um 17:55

"Ein wenig hat mich gestört, dass die Zitate am Anfang der Kapitel teils wieder genau mit den selben Worten im Kapitel wiederholt wurden. Die Kapitel sind ja recht kurz und so fällt schon auf, wenn die exakten Worte nochmals verwendet werden. Besser wäre eine Umschreibung gewesen, da hätte man nicht so das Gefühl, dass man das doch gerade erst gelesen hat."

Verstehe Dein Problem nicht. In jedem Kapitel wird eine Achtsamskeitregel besonders hervorgehoben, die auch gleichzeitig als Überschrift dient. Das ist doch nicht ungewöhnlich.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Hennie kommentierte am 13. September 2019 um 11:05

@summerdance

"Ein wenig hat mich gestört, dass die Zitate am Anfang der Kapitel teils wieder genau mit den selben Worten im Kapitel wiederholt wurden."

Das fand ich nun gerade gut. So eingebettet ins Geschehen konnte ich mit den Achtsamkeitsregeln viel mehr anfangen!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Elchi130 kommentierte am 08. September 2019 um 19:51

Den Tod von Dragan finde ich jetzt tatsächlich mal witzig, weil er ja ein Versehen ist.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Sursulapitschi kommentierte am 08. September 2019 um 21:28

Ich glaube nicht, dass der Tod ein Versehen ist. Björn weiß genau, was er da tut, gesteht es sich aber nicht ein, sondern versucht, sich einzureden, dass er nur ein Problem vertagt. Vielleicht suggeriert ihm sein Unterbewusstsein, dass er besser dran ist, wenn Dragan tot ist. Und es ist ja sehr bequem. Er muss keinen aktiven Mord begehen, sondern einfach nur lange genug nichts tun. 

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Else kommentierte am 10. September 2019 um 22:22

So sehe ich es auch. Und schließlich kontrolliert er die Temperatur ja auch noch mal, um sich über den Ausgang der Lage sicher zu sein.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:57

Das sehe ich genau so wie Du, Sursulapitschi. Björn weiß genau, wenn auch nur unterbewusst, was er anrichtet, wenn er Dragan im Kofferraum lässt. Als er ihn da hat reinsteigen lassen, habe ich mir schon gedacht, dass er dort nicht mehr lebend raus kommt. Björn ist ja nicht blöd. Seine Hände hat er sich mit diesem Mord ja nicht schmutzig gemacht. Ist halt mal passiert - Shit happens.

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lesebrille kommentierte am 09. September 2019 um 07:45

Ein Versehen nicht, aber eine Folge des Achsamkeitstraining, immer nur eine Sache, jetzt der Ausflug,später dann die Arbeit;sagt ja auch Emely. :) War halt pech das es gerade so heiß wurde.

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Elisabeth Bulitta kommentierte am 10. September 2019 um 08:09

Nun ja. Wenn ich jemanden bei Hitze stundenlang im Kofferraum liegen lasse, sollte ich schon wissen, dass das keine gute Idee ist.

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Sursulapitschi kommentierte am 08. September 2019 um 21:14

Was wunderbares Buch, ich amüsiere mich sehr. So ein feiner Humor. 
Die Achtsamkeitsregeln klingen sehr plausibel, man lernt sogar noch was. Ich war drauf und dran zu beschließen, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Allerdings begründet er auch plausibel, warum es achtsamer ist, Dragan im Kofferraum sterben zu lassen, was meinen Elan dann doch bremst. 
So, was jetzt? Eigentlich erwarte ich, das Björn sehr achtsam der neue Drogenboss wird. :-)

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wandagreen kommentierte am 08. September 2019 um 22:29

Das ist ja ein lustiges Buch. So stelle ich mir Krimis vor. Bis jetzt.

Ich mag es, wie lakonisch der Autor ist. Meist kommt am Ende der angenehm kurzen Kapitel was Lakonisches. Was mich zum Lachen bringt.

Ich mache mir keine Gedanken darum, ob ich Björn mag oder seine Frau oder sein Kind: darauf kommt es m.E. gar nicht an.

Es war super zu lesen, wie er seine Probleme allmählich in den Griff bekommt. *ggg*

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Elchi130 kommentierte am 09. September 2019 um 08:24

Na ja, wenn man beim Lesen denkt, dass einem Björn echt auf die Nerven geht oder man die Frau kaum ertragen kann, dann würde ich auch nicht sagen, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe. Es fällt mir dann einfach auf. Wenn dann noch dazu kommt, dass ich beim Lesen immer wieder denke, dass mir der Schreibstil nicht liegt, dann bleibt nicht mehr viel, also fokussiere ich mich als Leserin mehr auf die Personen... Und da ich ja immer Björns Gedankenwelt vor Augen habe, fällt mir halt besonders auf, dass ich ihn nicht mag...

 

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lesebrille kommentierte am 09. September 2019 um 08:34

Wenn mir die Protagonisten unsympatisch sind, hat es das Buch echt schwer. Dann kann die Handlung noch so gut sein...

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BookHook kommentierte am 09. September 2019 um 10:11

Das geht mir meistens auch so, doch hier ist es irgendwie anders. Obwohl mir Björn nicht sympathsich ist, unterhält mich das Buch bislang sehr gut.

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wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 09:04

Nachvollziehbar. Wir sollen ihn auch gar nicht mögen. Es geht m.E. darum, die Absurditäten normal erscheinen zu lassen. Natürlich ist Björn ein kaltblütiges Asshole - aber so soll es vordergründig eben nicht aussehen.

 

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Emswashed kommentierte am 09. September 2019 um 17:01

Mir ist Björn durch und durch sympathisch und .... konsequent. Was soll er machen? Er will unbedingt sein Familienleben retten und seine One-Mandanten-Show hat er sich auch auch nicht so ausgesucht. Björn ist.... pragmatisch?!

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wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 17:55

Er hätte Dragan von Anfang an ablehnen können und die Kanzlei wieder verlassen. Hat er nicht. Geld war wichtiger als Grunsätze. Aber klar, Ems, so wie du es schilderst, das ist Björndenke ;-).

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Emswashed kommentierte am 09. September 2019 um 18:08

Och, Björn war jung und wusste nicht was er tat. Aber jetzt weiß er es.

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wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 18:28

:DDD

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Hennie kommentierte am 09. September 2019 um 14:18

@Wanda

"Ich mache mir keine Gedanken darum, ob ich Björn mag oder seine Frau oder sein Kind: darauf kommt es m.E. gar nicht an."

Da geht es mir genau wie dir. Für mich ist es sehr wichtig, wie sich das Ganze ins Gesamtbild einfügt, ob es stimmig wirkt. Tiefere Gedanken über die Charaktere der Protagonisten mache ich mir erst hinterher, vielleicht für die Rezension. Meistens ist es mir aber total unwichtig.

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evaczyk kommentierte am 09. September 2019 um 21:15

So sehe ich das auch. Er ist eine fiktive Figur, warum sollte ich ihn mögen oder nicht oder irgendwelche Gefühle auf ihn projizieren? Für mich zählen der Sprachstil, der Plot, und wie die Figuren charakterisiert werden. Und der schräge Humor der ersten Kapitel gefällt mir schon mal ausgesprochen gut. Für arroganz halte ich Björn übrigens nicht. Er weiß, was er beruflich drauf hat und tritt da entsprechend selbstbewusst auf. Aber im privaten Bereich, wenn er seine Ehe retten will/soll reagiert er meiner Meinnug nach ziemlich verunsichert, da nützt dann schließlich auch die standesgeäße Rüstung von Maßanzug und Breitling-Uhr nichts mehr.

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wampy kommentierte am 12. September 2019 um 09:53

Ja er bekommt sie in den Griff, weil er immer nur noch eins betrachtet. Da wirkt seine Situation gleich viel angenehmer. *ggg*

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lesebrille kommentierte am 09. September 2019 um 07:53

Ich finde es auch witzig, wie Björn die Achsamkeitsregeln für sich umsetzt.  Dieser trockene Humor gefällt mir.er weiss ja was Negatives passieren wird,aber egal, erst der Ausflug dann die Arbeit. Und Dragan ist halt Arbeit. Dazu lässt sich das Problem prima aussitzen unter dem Aspekt. ich finde es lustig auf welche Art Björn die Achtsamkeitsregeln umsetzt,wohl weniger wie der Therapeut dachte.  Das Gespräch zwischend en beiden hat mir auch gut gefallen. 

Unsympatisch ist mir eigentlich keiner,halt Menschen die Ansprüche haben,vom Arbeitsleben stark beeinflusst sind. Die Frau möchte mehr Familienleben.  

Emely im Eiswagen fand ich klasse,das hätte ich auch gerne mal für mich. War ein schönes Bild. 

Der Schreibstil /Erzählstil gefällt mir gut,ist leicht zu lesen.  Bin gespannt wie es weitergeht. 

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wandagreen kommentierte am 09. September 2019 um 09:06

Die Eiswagenszene hat mir insofern nicht gefallen (eigentlich schon aber), weil das Eis natürlich nicht mehr verkaufbar ist, wenn Emi überall ihre dreckigen Finger drin hatte.

1. Absatz *vollkommen zustimm*. Darum gehts. Der Autor führt ein bisschen die Achtsamkeitslehre plus Spiritualität (Leichtgläubigkeit der Menschen) vor.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 22:04

Ich habe schon nicht verstanden, dass Björn Emily allein in diesem Eiswagen lässt, die Tür zumacht und erst mal geht. Das geht für mich gar nicht.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
BookHook kommentierte am 09. September 2019 um 10:01

Was für ein verrückter und unterhaltsamer Start! Mir gefällt die Geschichte bislang sehr gut, die Storyidee ist echt originell anders. Die Charaktere sind wunderbar überzeichnet, vom moralbefreiten Antipathie-Anwalt Björn, über den „Schalala-Alles-wird-gut-und-ich-habe-die-Weisheit-mit-Löffeln-gefressen“-Therapeuten Joschka Breitner bis hin zum unterbelichteten Mafioso Dragan. Ein illustres Häufchen, auf das wir hier treffen!

 

Ich war schon sehr gespannt, wie Björn wohl zum Mörder wird. Dass es hier eher durch Unterlassen geschieht, hätte ich gar nicht erwartet, passt aber doch gut zur Geschichte. Ist eher ein sanfter Einstieg ins Morden. Und bei diesem Opfer hält sich mein Mitleid als Leser doch auch etwas in Grenzen. Geschickt gemacht!

 

Der locker-flockige Schreibstil mit den vielen Sprüchen und dem oft rabenschwarzen Humor gefällt mir sehr gut. Ein toller Start!

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Jamboo kommentierte am 09. September 2019 um 12:43

"Ich war schon sehr gespannt, wie Björn wohl zum Mörder wird. Dass es hier eher durch Unterlassen geschieht, hätte ich gar nicht erwartet, passt aber doch gut zur Geschichte. Ist eher ein sanfter Einstieg ins Morden. Und bei diesem Opfer hält sich mein Mitleid als Leser doch auch etwas in Grenzen. Geschickt gemacht!"

Hihi, du sagst es!

Genauso sehe ich das auch.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 22:07

Ich war schon sehr gespannt, wie Björn wohl zum Mörder wird. Dass es hier eher durch Unterlassen geschieht, hätte ich gar nicht erwartet, passt aber doch gut zur Geschichte. Ist eher ein sanfter Einstieg ins Morden. Und bei diesem Opfer hält sich mein Mitleid als Leser doch auch etwas in Grenzen. Geschickt gemacht!

Als Dragan in den Kofferraum stieg, habe ich mir schon gedacht, dass er da nicht wieder lebend raus kommt. Aber leid tut er mir ganz und gar nicht.

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Susi kommentierte am 09. September 2019 um 10:45

Bin noch mittendrin im ersten Teil, muß aber schonmal loswerden, dass ich auf der ersten Seite schon gelacht habe und es auf Seite zwei so weiterging.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Mocbeth kommentierte am 10. September 2019 um 09:26

das hatte ich eigentlich auch erwartet... gelacht habe ich bisher nicht ein mal.

wenn überhaupt geschmunzelt... und dabei hatte ich nicht mal überhöhte Erwartungen an das Buch....

bin bisher tatsächlich ein wenig enttäuscht

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Jamboo kommentierte am 09. September 2019 um 12:41

Gestern hab ich meinen Beitrag im falschen Thread gepostet und mich gewundert, warum ich ihn hier nicht finde *seufz, augenroll, grins*. Nun ja, neuer Versuch:

Ich lese hier erst so richtig aufmerksam mit, wenn ich den Abschnitt beendet habe, denn wie ihr schon geschrieben habt, besteht sonst die Gefahr, dass man sich die Spannung nehmen kann. Wobei Dragans Tod eher keine Überraschung ist, steht ja bereits in Klappentext. Zwar ohne Nahmen, aber da Dragan anscheinend Björns einziger Mandant ist....*g*.

Jetzt bin ich also mit dem ersten Abschnitt komplett durch und es gefällt mir immer noch sehr gut.

Die familiäre Situation stellt sich ziemlich trostlos dar, S. 40/42, allerdings kennen wir ja nur "seine" Sicht auf die Dinge. Katharina wirkt schon zickig, aber Männer empfinden kritisierende Frauen mit dezidierten Ansprüchen und Ansichten gerne mal als zickig, oder? Auf jeden Fall kann ich ihre Vorbehalte gegen den Job, den er macht absolut nachvollziehen.Mein Herz fliegt jedenfalls keinem der beiden spontan zu.

Krass fand ich, was er auf S. 52 zu den öffentlichen Fördermitteln schreibt. Und ich fürchte, das entspricht den Tatsachen ;(.

Bei dem Gespräch mit Dragan S. 74 ff. musste ich schon schlucken und hab mich gefragt, wie man so und mit solchen Leuten arbeiten. Ja, Björn ist damit auch nicht glücklich, und wenn man erst einmal drinsteckt, kommt man wahrscheinlich nicht so ohne weiteres wieder raus. In der Kanzlei hat er ja wohl so eine Art "Paria-Status" aufgrund seines Mandanten. Aber das damit verdiente Geld wird gerne genommen - scheinheilige Typen. Katharina lebt ja auch nicht schlecht von diesem "schmutzigen" Geld.

Dragan ist ein so asozialer Kotzbrocken, dass man eigentlich ganz gern von ihm Abschied nimmt. Geht euch das auch so? *kicher*

Sein Ende gestaltet sich dann ziemlich schräg, durch das achtsame Verhalten seines Anwaltes, aber irgendwie auch naheliegend und in sich stimmig.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
COW kommentierte am 09. September 2019 um 19:11

Krass fand ich, was er auf S. 52 zu den öffentlichen Fördermitteln schreibt

 

Das fand ich auch und hoffe, dass es in echt nicht so einfach ist....

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Elisabeth Bulitta kommentierte am 10. September 2019 um 08:12

"Krass fand ich, was er auf S. 52 zu den öffentlichen Fördermitteln schreibt. Und ich fürchte, das entspricht den Tatsachen ;(."

Das habe ich auch gedacht, dass das krass ist, meine ich. Aber ich denke, das ist evtl. auch so eine Art Gesellschaftskritik.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Hennie kommentierte am 09. September 2019 um 14:06

Den ersten Abschnitt habe ich nun beendet! Zeitinseln geschaffen!

Das ist ja mal eine ganz andere Herangehensweise in einem Krimi. Schon den Titel fand ich Aufmerksamkeit erregend. Wie mordet man "achtsam"? Nun habe ich einen kleinen Einblick erhalten und mich bis jetzt köstlich amüsiert. Dieser trockene Humor ist einfach spitze. Was den Tod Dragans betrifft, das hatte Björn nicht so geplant. Mir kam es so vor, als wenn er ihn wirklich in einer mißlichen Lage vergessen hatte und als er wieder in seine Erinnerung kam, war es eh zu spät. Was hätte er mit einem "angeschlagenen" Gangster machen sollen? Nun bin ich im weiteren neugierig, wie es mit der Leiche und der gesamten Situation weitergehen soll? Will Björn den Laden schmeißen? Das geht doch schief! Vor allem kann er den Daumen doch nicht für ewig konservieren! Er steckt wohl nun so oder so arg in der Bredouille. Mal schauen, wie ihm sein Achtsamkeitsseminar noch weiterhelfen wird.

Eine rabenschwarze Geschichte! Böse, böse!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Emswashed kommentierte am 09. September 2019 um 17:10

Nach dem ersten Drittel des Buches bin ich doch überrascht, wie sehr mir, trotz aller Vorhersehbarkeiten und fehlender Action, das Buch gefällt. Ein paar dieser Achtsamkeitsübungen habe ich auch versucht "anzuwenden". Ich habe aber nicht das Gefühl, dass mir das Buch etwas beibringen will, sondern einfach nur sehr gut unterhält.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
anna1965 kommentierte am 09. September 2019 um 19:15

Bis jetzt ist das Buch unterhaltsam. Allerdings finde ich, dass seine flapsige Art Björn nicht gerade sympathisch macht. Die Idee, alles nach den Regeln der Achtsamkeit zu betrachten,  ist lustig umgesetzt, aber eben auch total skurril. Ich denke, dass im echten Leben keiner so handeln würde.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Elchi130 kommentierte am 09. September 2019 um 21:29

Hoffen wir mal, dass im echten Leben niemand so handelt. ;)

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
gaby2707 kommentierte am 12. September 2019 um 18:59

Dass im echten Leben keiner so handeln würde, hoffe ich doch ganz stark.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
COW kommentierte am 09. September 2019 um 22:23

Ich habe den Abschnitt auch durch und mir gefällt das Buch bisher sehr gut. Dieser triefend schwarze trockene Humor gepaart mit Wortwitz finde ich klasse. Auch, dass die Regeln der Achtsamkeit so konsequent umgesetzt werden und damit ins Absurde abdriften, finde ich gut.

Naja, Björn ist etwas eigen, aber wer ist das nicht? Bin schon gespannt, wie er Dragan jetzt entsorgen will. Dann braucht er ja noch den Daumen und wie lange kann Björn das durchziehen. In den Geschäften Dargans kennt er sich zumindest aus - das sollte alos nicht zum Problem werden. und wie gehts mit Katharina weiter, scheinbar scheinen sich beide ja mit der Trennung auf Zeit ganz gut zu fühlen...

 

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Susi kommentierte am 10. September 2019 um 18:10

Sehr schön !  Es macht richtig Spaß zu lesen und ist noch besser, als ich mir vorgestellt habe. Ich mag den Humor und auch die Achtsamkeitsgedanken, die den Kapiteln vorrangestellt oder Anfangs von dem Therapeuten erklärt werden, sehr. Das ein oder andere klingt so gut, dass ich es durchaus mal ausprobieren möchte. 

Ab und zu (vor allem zu Beginn des Buches) mußte ich laut lachen. Achtsamkeit ist wie Autogenes Training nur ohne Hinlegen. oder so. Herrlich !

Die Story gefällt mir auch, aber ich frage mich, wer die anderen 4 Opfer sein könnten. Das größte Problem ist er ja nun losgeworden. D.h. beseitigt hat er die Leiche noch nicht. Ich wüßte nicht, wen er noch töten sollte. Zeugen ? Konnte mir gar nicht vorstellen, wie er Dragan umbringt (das Dragan dran glauben muß, hat man ja schon bei dem Anruf geahnt). Totschlagen ? Aber so ist das durchaus stimmig und nachvollziehbar. Das Problem erledigt sich quasi durch ignorieren im Kofferraum. Schon fast elegant. Mußte mich zwingen, eine Lesepause einzulegen, um mit den Abschnitten nicht durcheinander zu kommen. Jetzt geht´s weiter.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
evaczyk kommentierte am 10. September 2019 um 23:40

So, den ersten Abschnitt habe ich überlebt, obwohl ich mitunter in Gefahr war, mich tot zu lachen (no pun intended) - herrlich schräger, rabenschwarzer Humor und so locker geschrieben, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen will. Leider sind die Zeitinseln des Berufsalltags begrenzt.

Knallharter Anwalt, der mit allen rechtlichen Wassern gewaschen ist und haarscharf am Rande der Legalität zu agieren weiß, trifft auch Zen-lastigen Achtsamkeitstrainer, um seine Ehe zu retten und wird zum achtsamen Mörder - damit ist schon allein der Plot mal was ganz anderes. Ist Björn ein netter oder auch nur sympatischer Mensch? Who cares! Schurken sind bekanntlich die interessanteren Charaktere, jedenfalls in der Literatur, auf der Bühne oder auf der Leinwand. Vor dem zweiten Leseabschnitt stehen jedenfalls Fragen über Fragen: wie wird Björn die Leiche im Kofferraum los - vor allem, ohne dass Emily was mitkriegt? Wann wird Dragan von seinen Kumpels vermisst? Wann gibt´s die nächste Leiche? Schließlich hat Björn ja bereits in seinem inneren Monolog schon angedeutet, dass es nicht bei einem toten Mafioso bleibt.... Darauf erst mal eine Atemmübung, und dann wird weiter gelesen!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Susi kommentierte am 11. September 2019 um 11:40

ja, ich finde das Buch auch toll und freue mich wirklich, das ich an der Leserunde teilnehmnen kann.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 22:10

Das geht mir ganz genauso.

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gaby2707 kommentierte am 11. September 2019 um 21:31

Als allererstes möchte ich das griffige Cover erwähnen. Toll, wie sich die Steine und das Kreuz an meinen Fingerspitzen anfühlen.
Was ich gar nicht brauche ist der rote „Spiegel Online Bestseller“-Aufkleber. Den habe ich gleich entfernt.

Jedes Kapitel wird hier durch eine neue Achtsamkeitsregel eingeleitet. Das gefällt mir sehr gut und regt auch noch mal zum Nachdenken an, finde ich.

Ich finde es sehr schön zu lesen, wie liebevoll Björn mit seiner kleinen Tochter umgeht. Auch, dass er gewillt ist um seine Ehe zu kämpfen, wenn auch in erster Linie der Tochter wegen, gefällt mir gut. Dass seine Frau nichts von seinem Job wissen will, kann ich sehr gut verstehen. Ich habe mit dieser Art von Anwälten so meine Probleme. Ich kann nicht verstehen, wie man, wenn jemandes Schuld einwandfrei bewiesen ist, alles versucht um straffrei aus dem Prozess zu gehen. Gut, Björn verdient damit eine ganze Menge Geld. Aber ist es das wert? Ich hätte als Anwalt da kein gutes Gewissen mehr.

Da finde ich es klasse, wie Dragans Tod eigentlich nur daraus entstanden ist, dass Björn nun versucht die Achtsamkeitsregeln zu befolgen. Auch wie emotionslos er den Tod seines Mandanten hinnimmt – klasse beschrieben. Nun bin ich gespannt, wie er den Toten wieder los wird. Und er braucht ja auch den Daumen noch eine Weile um zu signalisieren: Alles i.O.

Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und hatte beim Lesen hier und da ein schmunzeln im Gesicht. Ein toller Erzählstil mit Ironie und einem eigenwilligen Humor. Aber genau so mag ich es. Und ich hoffe, dass es so weiter geht.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
Corpus kommentierte am 12. September 2019 um 19:44

Ich empfinde es genauso wie du mit den übereifrigen Anwälten für Schuldige.
Das könnte ich auch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

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Susi kommentierte am 12. September 2019 um 20:35

die doofen Aufkleber mache ich auch immer gleich ab. Die zerhauen das beste Cover

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wampy kommentierte am 12. September 2019 um 09:36

Mir hat dieser erste Abschnitt viel Vergnügen bereitet. Der Erzählstil gefällt mir gut und strahlt eine gewisse Ruhe aus. Er erinnert mich an die Brenner-Romane von Wolf Haas, bei denen man das Gefühl hat, die Geschichte an einem Stammtisch erzählt zu bekommen. Björn als Figur ist mir nur bedingt sympathisch. Wenn ich ihm im richtigen Leben begegnen würde, würde er mir nicht gefallen. Er ist hochgradig ehrgeizig, hat aber mit dem "BÄH"-Kunden keine Chance in der Firma. Als er Dragan dann im Kofferraum liegen hat, fürchtet er wohl vor allem, ihm danach entgegen zu treten. Dann schon lieber zu Tode schmoren lassen und schauen, wie es weitergehen mag. Sonst wäre Björn vermutlich tot. Dragan ist ja ein Ekelpaket sondergleichen. Da keimt ein wenig Sympathie für Björn auf. Auch seine Liebe zur Tochter Emily ist ein Pluspunkt. Schön für Björn, dass Dragan ihn zum Befehlsüberbringer gemacht hat. Nun hat er mehr Zeit, um nach einer Lösung zu suchen, die ihn leben lässt. 

Offensichtlich ist Dragan aber auch in eine Falle gelaufen, als er auf dem Rastplatz aktiv geworden ist. Vielleicht gibt es jemanden, der Dragans Position einnehmen will. Das bringt Björn zusätzliche Probleme. 

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gaby2707 kommentierte am 16. September 2019 um 11:06

Björn als Figur ist mir nur bedingt sympathisch. Wenn ich ihm im richtigen Leben begegnen würde, würde er mir nicht gefallen.

Das geht mir genau so. Als Freund bräuchte ich ihn nicht. Aber als Anwalt wäre er nach dem, was ich jetzt alles über ihn weiß, meine erste Wahl.

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Corpus kommentierte am 12. September 2019 um 19:39

Mir hat der erste Leseabschnitt erst zum Ende hin richtig gut gefallen, weil es erst da spannender wurde und mich gepackt hat. Vorher empfand ich es als ein wenig zu langatmig.
Die Sprüche, die immer zu Beginn der Kapitel stehen, empfand ich als interessant.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen.
Auch die Beschreibung der Charaktere hat mir gut gefallen.

Ich hätte Björn nicht für so kaltblütig gehalten, dass er die Person im Kofferraum sterben lässt.

Jetzt bin ich auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht und sich die Geschichte entwickelt.
 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
lesekatha65 kommentierte am 13. September 2019 um 07:34

Der Einstieg hat mich schon zum lachen gebracht. Dieses Buch ist wie erwartet total witzig und genau nach meinem Geschmack.

Björn scheint eine harte Zeit durchzumachen in seiner lieblosen Ehe und seiner undankbaren arbeit. Ich glaube das Achtsamkeits-Seminar hat ihm wirklich gut getan. Dass er ausversehen seinen Mandanten umbringt ist eher blöd gelaufen, aber kann ja mal passieren.

Mir gefallen die Achtsamkeits-Regeln am Anfang jedes Kapitels super gut! Da kann man wirklich etwas für den Alltag mitnehmen.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 128
gaby2707 kommentierte am 16. September 2019 um 11:09

Dass er ausversehen seinen Mandanten umbringt ist eher blöd gelaufen, aber kann ja mal passieren.

Ich denke, Björn hat ganz genau gewusst, was er da macht und Dragan sehr bewusst im Kofferraum liegen lassen.

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Susi kommentierte am 16. September 2019 um 18:41

genau. Steht doch so auch im Buch

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