Leserunde

Leserunde zu "All das Ungesagte zwischen uns" (Colleen Hoover)

All das Ungesagte zwischen uns
von Colleen Hoover

Bewerbungsphase: 22.10. - 05.11.
Beginn der Leserunde: 12.11. (Ende: 03.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung von dtv bold  – 20 Freiexemplare von "All das Ungesagte zwischen uns" (Colleen Hoover) zur Verfügung. 

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

Ein tragischer Unfall verändert von einer Sekunde auf die andere Morgans Leben und entlarvt, dass ihr bisheriges Leben auf Lügen basierte. Gleichzeitig entgleitet ihr ihre Tochter Clara immer mehr: Sie trifft sich heimlich mit einem Jungen, von dem sie weiß, dass ihre Mutter ihn nicht an ihrer Seite sehen möchte. Halt findet Morgan in dieser schweren Zeit ausgerechnet bei dem einen Menschen, bei dem sie keinen Trost suchen sollte ...

Colleen Hoover ist nichts so wichtig wie ihre Leser*innen. Ihr Debüt wurde sofort zu einem Welterfolg. Die Autorin hat eine riesige Fangemeinde. Mit ihrem Mann und ihren Söhnen lebt sie in Texas.

03.12.2020

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
schnaeppchenjaegerin kommentierte am 14. November 2020 um 19:13

In diesem Abschnitt fällt auf, wie unreif Clara noch ist und wie viel Schmerz ihr der Tod ihres Vaters verursacht hat, auch wenn sie im Alltag wenig trauert. Dass sie sich in einer Art Kurzschlusshandlung Miller aufdrängt, um sie zu entjungfern, um sich damit an ihrer Mutter zu rächen, ist komplett daneben. Danach bereut sie es aber auch. Ich kann gut verstehen, dass sich Miller benutzt fühlt, auch wenn es für ihn kein symbolisches erstes Mal war. 

Efren finde ich total smart und mochte es, wie er der frechen Lexie Kontra gab. Da hätte ich gerne noch mehr Szenen gelesen. 

Den verschlossenen Werkzeugkasten von Chris fand ich von Anfang an seltsam. Welcher Mann macht denn so was? Mir war klar, dass er dort etwas verstecken muss und später finden Morgan und Jonah dann auch Briefe von Jenny darin. Wie lange Morgan noch mit dem Lesen warten will? Ich an ihrer Stelle würde zumindest wissen wollen, wie lange sie schon von Jenny und Chris betrogen wurde. Hat sie Angst vor einer jahrelangen Liebesbeziehung zu lesen? Aber kann das überhaupt über Jahre verbergen? 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Tine kommentierte am 19. November 2020 um 13:27

Efren find ich auch toll. Zumindest vom Humor her gibt es da wirklich einen Freund von Miller für Lexie :D

Abgeschlossener Werkzeugkasten, ich habs auch geahnt... bin gespannt, was drinnen steht. Mich an Morgans Stelle würde interessieren, ob die beiden wenigstens ein schlechtes Gewissen hatten oder über die ahnungslose Morgan gelacht haben.

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Else kommentierte am 19. November 2020 um 15:20

Der Werkzeugkasten war wirklich merkwürdig. Komisch, dass sie sich über soetwas nicht schon früher gewundert hat. Sie muss wirklich sehr arglos gewesen sein.

Ich würde auch wissen wollen, was in diesen Briefen steht. Diese Ungewissheit und Rätselei hilft keinem. Nun ist es schon mal so, da könnte man sich Klarheit verschaffen, so gut es geht und dann versuchen die Angelegenheit zu verarbeiten. 

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Athene1989 kommentierte am 19. November 2020 um 18:38

Würdest dus echt wissen wollen? Wenn ich in der Situation wäre,wüsste ich ehrlich gesagt nicht,was ich tun würde. Aber zu sehen,ob sie ein shclechtes Gewissen hatten oder über mich gelacht hätten... Wenn es letzteres gewesen wäre,dann wäre ich nur noch mehr sauer und würde mich noch mehr reinsteigern und das würde mir ja nicht gut tun und ändern kann man es nicht mehr. Ich glaube dann würde ich es eher doch nicht wissen wollen.

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medsidestories kommentierte am 19. November 2020 um 20:04

Ich könnte keine zehn Minuten mehr existieren, ohne diese Briefe gelesen zu haben, wenn ich in Morgans Situation wäre!

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jackiherzi kommentierte am 01. Dezember 2020 um 22:50

Genau mein Gedanke :D Natürlich wäre es sehr schmerzhaft, aber ich würde es nicht aushalten, NICHT zu wissen, was drin steht. Das wäre eine viel größere Qual für mich.

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Else kommentierte am 19. November 2020 um 15:18

...Efren finde ich total smart und mochte es, wie er der frechen Lexie Kontra gab. Da hätte ich gerne noch mehr Szenen gelesen....

Das geht mir auch so, aber Nebencharaktere haben hier leider keinen Raum gefunden. Hier geht es wirklich ausschließlich um Morgan und Clara. Eigentlich schade, da alles etwas vorprogrammiert ist, wäre das ein witziger Nebenstrang gewesen.

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lielo99 kommentierte am 19. November 2020 um 18:32

Haha ja, das hätte mir auch gut gefallen. Wenn ich ein wenig mehr über Efren und Lexie erfahren hätte. Wäre mit Sicherheit lustig geworden. 

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Athene1989 kommentierte am 19. November 2020 um 18:37

Ich finde auch,dass die beiden viel zu wenig Raum bekommen haben... Nur diese Szene und ein zwei kleine Sachen noch und das wars. Irgendiwe traurig,vor allem wenn man bedenkt,dass gerade Lexie Claras beste Freundin ist.

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dawn_woodshill kommentierte am 21. November 2020 um 22:40

Oh ja, ich hätte auch so gerne mehr von Efren und Lexie gelesen. Da musste ich echt schmunzeln - aber vielleicht kommt da ja nochmal was :)

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milkysilvermoon kommentierte am 27. November 2020 um 14:04

Na ja, kommt drauf an, wo der Werkzeugkasten steht. Ich dachte zuerst, Chris wollte verhindern, dass jemand sein teures Zeug klaut oder ein Einbrecher die Sachen nutzen kann, um ins Haus zu gelangen...

Ich denke, ich würde die Briefe lesen wollen. Ich würde mir selbst in dieser Situation immer das Schlimmste ausmalen - und Morgan tut dies ja auch und stellt gerade ihre gesamte gemeinsame Vergangenheit infrage. Wie viel heftiger kann der Schmerz noch werden? Und wenn ihre Befürchtungen sich bewahrheiten, hat sie wenigstens Klarheit und kann damit irgendwann abschließen. Andernfalls hört das Grübeln ja nie auf.

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LadyIceTea kommentierte am 27. November 2020 um 21:35

Ich sehe das auch so. Egal wie sehr es schmerzt, ich würde es wissen wollen. 
Die Ungewissheit würde mich wahnsinnig machen. Zumal sie eh nur so wenig weiß. 
Da würde ich versuchen an alle Infos zu kommen, an die ich kommen kann

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lielo99 kommentierte am 16. November 2020 um 20:26

Haha, Eier gegen die "abstrakte Kunst" werfen. Das hat was. Ich denke, dass es befreiend wirkt. Ich weiß nicht, was ich in der Situation machen würde. Platzen? 

Auf Clara wird zu viel Rücksicht genommen. Sie soll ruhig wissen, wie ihr Vater und Jenny die Menschen an ihrer Seite belogen. Was sie mit Miller macht, das ist unterste Schublade. 

Für mich ist es ein Roman für Jugendliche. Nicht schlecht aber auch nicht das Highlight des Jahres. Es ist sehr vorhersehbar. Alles, was ich mir so vorstellte, traf bisher ein. Ob es wohl so weiter geht? 

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Buffy1999 kommentierte am 17. November 2020 um 19:34

Ich finde schon alleine wegen des Klappentextes, war es sehr vorhersehbar. Ich habe bisher auch alles schon geahnt. Trotzdem eine schöne Geschichte. Lässt sich gut lesen. 

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lielo99 kommentierte am 19. November 2020 um 08:23

Das sehe ich auch so, dass sie sich gut lesen lässt. 

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Tine kommentierte am 19. November 2020 um 13:29

Für mich kam alles überraschend. Mittlerweile wird auch mehr Augenmerk auf die Charakterentwicklung von Morgan und Clara gelegt, statt auf überraschende Wendungen. Bin gespannt, ob am Ende noch was Großes kommt.
 

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Lenas.Zeilenwelt kommentierte am 23. November 2020 um 20:51

Ich habe den Klappentext gar nicht gelesen. Leider verrät der oft zu viel über die Handlung...

 

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milkysilvermoon kommentierte am 27. November 2020 um 14:07

Ich verstehe auch nicht, warum sie Clara nichts sagen will. Das Mädel ist fast siebzehn! Klar, dass sie sie als Mutter beschützen will, und man muss ihr auch nicht sofort nach dem Tod der beiden alles erzählen. Aber Clara hat auch die Wahrheit verdient und sollte erfahren, dass Elijah ihr Halbbruder ist. Kommt vermutlich sowieso irgendwann raus.

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jackiherzi kommentierte am 01. Dezember 2020 um 22:54

Ich denke auch, dass man die Wahrheit sowieso nicht für immer verbergen kann. Dann kann man besser von Anfang an offen zueinander sein. Besonders weil man jetzt schon sieht, was für Konflikte dadurch entstehen. Ist der Hass auf ihren verstorbenen Vater und Tante wirklich schlimmer, als der Hass auf ihrer lebende Mutter? Und warum beschützt Morgan die Leute, die sie so schwer betrogen haben?

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Buffy1999 kommentierte am 17. November 2020 um 19:31

Miller weiß ja echt nicht was er will. Aber Clara reagiert da sehr gut. Morgan ist einfach nur noch fertig. Ich finde es klasse, dass Clara zu Jonah gefahren ist, um ihn ins Gewissen zu reden wegen Elijah. Aber nach wie vor wird weiter geschwiegen. Diese Küchentür hätte ich wohl auch zerstört. Allerdings nachdem ich sie ausgehangen hätte. 

Endlich kommen sich Clara und Miller näher und man erfährt, warum er immer so abweisend war. Das war total süß. Ich finde die beiden generell süß zusammen. Nur schade, dass es Morgan nicht akzeptiert bzw. ihm überhaupt keine Chance gibt. Ich würde die beiden mittlerweile gerne in einen Raum schließen, damit sie endlich miteinander reden. Alles rauslassen. Damit wäre allen geholfen. Und das schlimmste ist jetzt, dass Clara denkt, es wäre genau umgekehrt, dass ihre Mutter und Jonah betrogen haben. Und diese Affekthandlung mit Miller, um Rache an ihrer Mutter zu nehmen, war echt gemein gegenüber Miller. Der isr so toll.

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Athene1989 kommentierte am 17. November 2020 um 20:17

Habe ich gedacht,dass das Buch an sich recht gut ist,obwohl mich die gesamte Handlung null überrascht,hat das letzte Kapitel mal wieder alles versaut... Vielleicht kann der Rest das wieder auffangen... Aber mal ehrlich: Ich bin wütend auf meine Mum,also schlafe ich mit dem Kerl? Ja,sie ist 16,bzw ja am nächsten tag 17 und sie macht eine scheiß zeit durch,aber mal ehrlich... Hach ja...

Ich denke mal,dass Morgan ihr dann erzählen wird,dass Jenny und Chris eine Beziehung hatten,um ihre eigene Bziehung zu ihrer Tochter zu retten,denn mal ehrlich: lieber lässt sie ihre Tochter auf die beiden Toten sauer sein,als für immer auf sie,wegen einem einzigen Kuss,was auch immer daraus noch wird.

Der Rest... Haut mich nun auch nicht so um,aber ich mag Miller und seinen Opa xD Bin ja gespannt,welche Geschichte es gab,wo der 15 Jahre alt war. Bin sicher man erfährt die noch.

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Else kommentierte am 19. November 2020 um 15:22

...Der Rest... Haut mich nun auch nicht so um,aber ich mag Miller und seinen Opa xD Bin ja gespannt,welche Geschichte es gab,wo der 15 Jahre alt war. Bin sicher man erfährt die noch....  

Ja, das hoffe ich auch. Etwas Ablenkung von dem Herzschmerz täte gut beim Lesen.

 

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Athene1989 kommentierte am 19. November 2020 um 18:35

Ohja,ich liebe vor allem den Opa,der ist hammer,wird auch noch besser mit ihm und ich denke soviel kann ich verraten: Ja,die Story wird noch erzählt ;-)
Sonst wäre das echt ne Sauerei gewesen xD

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LadyIceTea kommentierte am 27. November 2020 um 21:38

Ach ich finde ihr Verhalten gar nicht so unrealistisch.
Ich betreue manchmal Jugendliche in einem Feriencamp und was die sich teilweise für Dramen ausdenken, nur weil irgendwer mit irgendwem gerdet oder geknutscht hat. Manche sind mit 16/17 eben noch nicht "fast erwachsen"..

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Athene1989 kommentierte am 27. November 2020 um 22:22

Unrealistisch finde ich es auch nicht,habe ich ja auch nie gesagt ^^ Ich kenne genug,die in dem Alter auch so waren und teilweise Erwachsene,die auch noch iso sind... Anstrengend ist es trotzdem und wenn sowas gemacht wird,kann ich mir auch nur an den Kopf fassen,egal welches Alter xD

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LadyIceTea kommentierte am 27. November 2020 um 22:25

Oh ja anstrengend ist es auf jeden Fall.
Ich bin eh nicht so der Fan von Dramen und Streitereien, die eigentlich nur da sind, weil die Leute nicht offen miteinander reden. 
Und dann auch noch so Kindergartenaktionen dazu. Da geb ich dir Recht und fasse mir auch an den Kopf :D

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dany_bookaholic kommentierte am 17. November 2020 um 20:33

Nun bin ich auch mit dem zweiten Abschnitt durch und das Buch geht so weiter, wie ich es erwartet habe. Die Beziehung von Miller und Clara finde ich richtig süß. Er bemüht sich so sehr um sie und scheint ein richtig lieber Kerl zu sein. Claras Aktion, um sich an ihrer Mutter zu rächen, finde ich tatsächlich auch etwas drüber. Andererseits glaube ich, dass wir in Deutschland auch nicht so nachvollziehen können, was das übernachten mit einem Jungen sowie auch die Entjungferung für die Eltern bedeuten. Meine Mutter hat mir damals als ich 15 war und bei meinem Freund geschlafen habe Kondome mitgegeben und gut war. Auch alle meine Freundinnen durften früh bei ihren Freunden schlafen. In Amerika ticken viele Eltern auch heute tatsächlich noch anders... ich glaube nicht, dass ich meine Mutter mit dem Verlust meiner Jungfräulichkeit hätte bestrafen können. Da hätte ich es dann schon auf eine Schwangerschaft anlegen müssen.

Morgan und Jonah tun mir tatsächlich ganz schön leid... die Gefühle, die sie als Jugendliche schon füreinander hatten, kommen jetzt natürlich wieder hoch und ich denke, dass diese Gefühle auch so stark sind, dass sie sich nicht dagegen wehren können. Das wird ja eine hoch interessante Patchwork-Familie :-) Also ich kann auch absolut nachvollziehen, wie sauer Clara auf die beiden ist. Sie sieht ja nur den Betrug der beiden an ihrem Vater und ihrer geliebten Tante. Ich finde, dass vielleicht spätestens jetzt der Moment wäre, um ihr gewissen Einblicke in die Wahrheit zu geben. Andererseits kann ich auch verstehen, dass Morgan sie vor dieser Wahrheit beschützen möchte. Wie soll Clara denn jemals jemandem vertrauen können, wenn zwei so vertraute Menschen sie so hintergangen haben... durch den Kuss von Morgan und Jonah ist dennoch jetzt genau das passiert.

Ich habe jetzt schon ein paar Mal hier und auch in Rezensionen gelesen, dass die ganze Geschichte eigentlich ja schnell gelöst wäre, wenn Morgan und Clara einfach mal offen miteinander sprechen würden. Aber genau das ist das, was ich an dem Buch so mag. Gerade dass sie nicht miteinander sprechen, führt ja zu dem ganzen großen Konflikt und diese Entwicklung finde ich sehr spannend.

Was mich tatsächlich immer wieder stört (auch schon bei anderen Büchern von CH) sind die Kussszenen... geht es nur mir so oder klingt es komisch, dass er ihre Lippen mit der Zunge teilt? Also ich kenne Küssen so, dass ich meinen Mund öffne, wenn wir uns näher kommen und nicht einer den Mund des anderen mit der Zunge öffnet... das finde ich eher abstoßend :-D

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Athene1989 kommentierte am 17. November 2020 um 20:52

geht es nur mir so oder klingt es komisch, dass er ihre Lippen mit der Zunge teilt? Also ich kenne Küssen so, dass ich meinen Mund öffne, wenn wir uns näher kommen und nicht einer den Mund des anderen mit der Zunge öffnet... das finde ich eher abstoßend :-D

Also ehrlich gesagt kenne ich das aus Büchern nur so XD Egela welches Buch ich lese,sobald es einen Zungenkuss gibt,wird der Mund mit der Zunge geteilt,von daher stört mich das absolut nicht,wundert mich eher,wenn es mal anders geschrieben wird xDDD

 

In Amerika ticken viele Eltern auch heute tatsächlich noch anders... ich glaube nicht, dass ich meine Mutter mit dem Verlust meiner Jungfräulichkeit hätte bestrafen können. Da hätte ich es dann schon auf eine Schwangerschaft anlegen müssen.

Naja,in Amerika bist du ja aber auch erst mit 21 Volljährig,darfst dann auch erst Alkohol trinken und wenn ich daran denke,wie es damals war,als Britney Spears mit 16 oder 17 schwanger geworden war... Da sollte ihr Freund ja sogar für ins Gefängnis,weils so extrem da ist. Bei Waffen sind die Amis sehr freizügig,aber was Sex angeht oder auch nur nackte Haut... oh oh... Gut dir das Video zu Maroon 5s This Love an. In Deutschland siehst du alles,in der Amiversion fließen Blumen rum,wenn nackte Haut zu sehen ist.

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Athene1989 kommentierte am 17. November 2020 um 22:36

Korrektur: Nicht Britney Spears,sondern deren Schwester Jamie Lynn. Hatte das im Kopf gehabt beim Schreiben,aber irgendwie haben meine Finger das nicht getippt xD

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schnaeppchenjaegerin kommentierte am 18. November 2020 um 10:27

Ich denke auch, dass die Haltung zum Sex/ erstes Mal in Amerika eine andere ist als in Deutschland. Gerad ein dem konservativen Staat Texas dürften die Menschen noch etwas prüder sein, als anderswo. Ich glaube aber auch, dass Morgan so übervorsichtig ist, wei l sie Clara vor einer zu frühen Schwangerschaft bewahren möchte, die ja ihr eigenes Leben so entscheidend geprägt hat. Ich finde aber sehr kurzsichtig und irgendwie auch feige, da Morgan aufgrund der Schwangerschaft weder unbedingt bei Chris hätte bleiben müssen, noch auf ein Studium hätte verzichten müssen. Auch gibt sie damit Clara das Gefühl, ein Fehler zu sein, was verletzend ist. Statt ein Übernachten zu verbieten, was dies erst recht provoziert, sollten die Eltern einfach frühzeitig über Aufklärung sprechen. 

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Tine kommentierte am 19. November 2020 um 14:28

Das wird ja eine hoch interessante Patchwork-Familie :-)

Haha, ja :'D Morgan wird vermutlich den Fehltritt ihres Mannes großziehen - verrückt!

 

Ich mag es auch, dass das Buch auf die Charakterentwicklung und den Weg aus der Trauer abzielt. Ich hätte es schöner gefunden, wenn Morgan eher mit der Sprache rausrückt, dass die anderen beiden die Affäre haben, aber mich stört es nicht wirklich. Man darf auch nicht vergessen, dass Clara ein Teenager ist und beide mit der Trauer umgehen müssen. Schwer genug, und dann kommen noch die (vermeintlichen) Affären dazu.

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Else kommentierte am 19. November 2020 um 15:24

...Andererseits kann ich auch verstehen, dass Morgan sie vor dieser Wahrheit beschützen möchte. Wie soll Clara denn jemals jemandem vertrauen können, wenn zwei so vertraute Menschen sie so hintergangen haben...

Man kann Menschen nicht vor solchen Wahrheiten beschützen, und ich denke es wird viel schmerzhafter, wenn sie es später durch einen dummen Zufall oder einen anderen ungewollten Umstand erfährt. Dann fühlt sie sich auch noch von der Mutter belogen. 

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Tine kommentierte am 19. November 2020 um 13:23

Ich finde es echt schrecklich, dass Morgan und Jonah nicht nur mit dem Tod von Partner/in und Schwester umgehen müssen... sondern dass Chris und Jenny das so offen ausgelebt („Freust du dich auf morgen?“, Bild) und sich einfach so aus der Affäre gezogen haben (haha, was für ein Wortspiel :D). Morgan wird nie eine Erklärung bekommen, wird nie richtig wütend auf sie sein können… da finde ich es gut, dass sie Briefe von Jenny im Werkzeugkasten gefunden haben. Das hab ich sogar schon vermutet, wer sperrt bitte Werkzeug weg? :‘D

Ich finde, Morgan sollte es Clara erzählen. Es wird sie hart treffen, ja, aber ihre Teenager-Tochter-Beziehung war nie die engste, dann trauern beide für sich um Chris und Jenny und nun hütet Morgan dieses Geheimnis, weshalb Clara vieles missversteht, was ihre Mutter tut. Offenheit würde ihrer Beziehung gut tun.

Es schmeißt schon wieder jemand gutes Essen weg. Voll verschwenderisch!

Die Geschichte ist wirklich gut gemacht. Ich verstehe Claras Wurt auf ihre Mutter und Jonah und dass sie es ihr mit ihrem ersten Mal mit Miller heimzahlen will. Finde es aber gleichzeitig traurig, weil ich jetzt schon weiß, dass es falsch ist und sie es erst hinterher erkennt. Ich kann es nachvollziehen, wie sie sich die Schuld an Jennys Unfall gibt. Hoover hat die Beziehung so gut dargestellt, dass ich als Leser nachvollziehen kann, wie viel Jenny ihr bedeutet hat. Andererseits haben wir Leser so einen guten Überblick über die Geschichte, dass es einen schon wieder wütend macht, wie manches läuft. Auch wenn ich es falsch finde, kann ich Morgan verstehen, dass sie ihrer Tochter nichts von der Affäre erzählt. Sie will ihr nicht die Beziehung zu ihrem Dad und ihre Tante kaputt machen, weil sie eh schon tot sind. Und das, obwohl sich Morgan damit selbst und ihrer Beziehung zu Clara überhaupt nichts Gutes tut. Hoover schreibt so gut über Missverständnisse, Leid, Trauer, Liebe… ich mag die Charaktere sehr gerne, aber gleichzeitig würde ich sie manchmal so gerne schütteln :D

Es regt mich schon ein bisschen auf, dass zwischen Clara und Morgan so viele Missverständnisse herrschen. Und dass Morgan ihr nicht schon längst gesagt hat, dass ihre Tante und ihr Vater die eigentlichen miesen Verräter sind. Jetzt denkt Clara nämlich genau das von ihr und verherrlicht Jenny noch mehr. Ich hab das Gefühl, dass sich Clara und Morgan so gut verstehen könnten, trotz Teenager-Mutter-Beziehung und Tod von Verwandten. Jonah sagte ja auch, dass sie sich so ähnlich seien. Und Clara sagt ihre Mutter nicht, dass die Dinge an der Beerdigung wegen ihrer Trauer geschahen und Miller ihr gut tut, sodass Morgan immer noch den Vorurteilen ihres verstorbenen und betrügerischen Manns glaubt. Die Situation ist so festgefahren und von außen betrachtet so traurig. Die beiden sind mit ihrer Trauer und ihren Gefühlen alleine, stehen auf unterschiedlichen Seiten, dabei könnten sie sich so gut tun.

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Lenas.Zeilenwelt kommentierte am 23. November 2020 um 20:57

Das mit dem Essen hat mich auch genervt. :/

Ich kann dir auch bei den anderen Punkten nur zustimmen. Morgan gibt sich ja nochmal recht, als Clara weg der Ratschläge so ausgerastet ist, aber das war eine völlig falsche Situation, um das Thema anzusprechen..  kein Wunder, dass Clara so reagjert hat.

 

 

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Cindyjoer kommentierte am 19. November 2020 um 13:55

Zweiter Teil .....

Die Situation zwischen Clara und Morgan spitzt sich weiter zu. Beide haben schwer mit dem Tod ihrer Lieben zu kämpfen, wenn auch beide auf andere Weise. 

Morgan muss zusätzlich noch den Verrat ihres Mannes und ihrer Schwester verarbeiten, was ihr manchmal schlechter, manchmal besser gelingt. 

Die Beziehung zwischen Clara und Miller wird immer inniger und gefällt mir wirklich gut. Miller ist wirklich ein netter Kerl und er hat mit Clara sehr zu kämpfen, womit er sehr gut umgeht. Manchmal tat er mir ein bisschen leid, aber Clara hat auch grade zwei wichtige Menschen in ihrem Leben verloren. 

Morgans Weigerung ihrer Tochter die ganze Wahrheit zu sagen und ihre Annäherung an Jonah bringt dann entgülitg den Cut zwischen Mutter und Tochter. 

Ich finde die Personen in diesem Buch gut gezeichnet und ihre Taten, Entscheidungen und Emotionen sind sehr nachvollziehbar beschrieben. 

Nicht ganz gut geht es mir mit Claras Racheaktion gegenüber ihrer Mutter. Den armen Miller so auszunutzen, er ist ja schließlich auch nur ein Mann ;) 

Ich kann verstehen, dass er verletzt und sauer ist. 

Ich hoffe die Briefe werden noch aufgelöst. Ich verstehe nicht, wie Morgan die einfach in eine Schublade packen und dann nicht mehr anschauen kann. Da wäre meine Wut und Neugier zu groß. 

 

Gut gefallen hat mir auch Jonah, der erfährt dass sein Sohn von Chris ist und nach kurzer Verwirrtheit trotzdem zu ihm steht. Auch diese Reaktion war total nachvollziehbar und sehr schön beschrieben. 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Else kommentierte am 19. November 2020 um 15:10

Der zweite Abschnitt hat mich nicht so gepackt. Der Schreibstil ist gut und man kann es nach wie vor flott lesen, aber der Unterhaltungswert des Buches ist für mich gesunken. Es ist irgendwie sehr klar vorprogrammiert, was hier noch weiter geschehen wird. Richtige Spitzen im Spannungsbogen gab es nicht.

Clara wirkte im ersten Abschnitt in ihren inneren Monologen sehr abgeklärt, mehr als in dem Alter wahrscheinlich ist. Nun verhält sie sich als wäre sie viel jünger. Die SexNummer vor dem 17.Geburtstag hätte sie sich echt schenken können. Ich kann mir gar nicht denken, dass sie so erntsthaft Rache üben wollte. Dass Miller darauf eingegangen ist, hat mich auch etwas gewundert. Er wurde bisher als sehr reifer und fürsorglicher Charakter beschrieben. Sie kann hinterher von Glück sagen, wenn er ihr das verzeiht. Sie nutzt ihn in dem Moment aus.

Morgan ist noch immer in ihrer Trauer gefangen und in dem Wunsch die Realität vor Clara zu verbergen. Sie hat sich über Jahre nicht ihre wahren Gefühle eingestanden, vielleicht hat sie daher nie etwas von der Affäre bemerkt. Nun brodeln ihre eigenen Angelegenheiten unter der Oberfläche und der Streit mit Clara wird weiter eskalieren, wenn sie nicht endlich mit ihr redet. 

Ich finde es schade, dass hier alles so klar vor einem liegt. Die Beiden müssten nur vernünftig miteinander reden. - Familiensituationen können sich im echten Leben bestimmt mal so festfahren, aber ich hätte mir von der Lektüre einen anderen Verlauf mit ein paar mehr Wendungen erhofft. Von einem Happy End für alle Seiten gehe ich hier fest aus. Nach dem Hype um diese Autorin hatte ich vielleicht zu hohe Erwartungen, für ein Jugendbuch ist es i.O. , aber ich bin nicht wirklich geflasht.

 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Athene1989 kommentierte am 19. November 2020 um 18:40

Ich finde es schade, dass hier alles so klar vor einem liegt. Die Beiden müssten nur vernünftig miteinander reden. - Familiensituationen können sich im echten Leben bestimmt mal so festfahren, aber ich hätte mir von der Lektüre einen anderen Verlauf mit ein paar mehr Wendungen erhofft. Von einem Happy End für alle Seiten gehe ich hier fest aus. Nach dem Hype um diese Autorin hatte ich vielleicht zu hohe Erwartungen, für ein Jugendbuch ist es i.O. , aber ich bin nicht wirklich geflasht.

Daaaaanke! Genau das sehe ich auch so... Ich wusste wirklich in jeder Szene genau,was passiert... Das ist so öde... und Wendungen waren auch null zu sehen...

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medsidestories kommentierte am 19. November 2020 um 20:07

In diesem zweiten Teil hat mich das Buch nicht mehr ganz so glücklich gemacht.

Vor allem die Kapitel aus Claras Sicht waren sehr schwer zu lesen. Ich gehe davon aus, dass Colleen Hoover zeigen wollte, wie unreif sie eigentlich noch ist. Das ist ihr so gut gelungen, dass es an manchen Stellen sogar schmerzhaft war. 

Das ist jetzt mein drittes Buch der Autorin und auch, wenn ich sie als Schriftstellerin immer mehr bewundere, muss ich doch auch zugeben, dass ihre Sexszenen oft schwer erträglich für mich sind. Als Clara mit Miller geschlafen hat, musste ich beim Lesen immer wieder kurz innehalten und durchatmen, weil es so schwer war das hinzunehmen. Außerdem war es für mich nicht so ganz nachvollziehbar, dass Clara überhaupt diese Entscheidung getroffen hat. Würde eine Sechzehnjährige in solch einem Moment wirklich auf diese Idee kommen? Aber natürlich ist es eine Geschichte. Ich frage mich manchmal sowieso, ob „realistisch“ ein Maßstab für Bücher sein sollte.

Morgan hingegen hat mir immer besser gefallen. Ich fand die Szene, in der sie das Gemälde in der Küche mit Eiern und Schokopudding abgeworfen hat, wirklich extrem gelungen. Auch das Fast-Kuss danach und die ganze sich anschließende Entwicklung zwischen ihr und Jonah war sehr stimmig. Außerdem hat es mir gefallen, dass sie Clara zumindest die Wahrheit über Jennys Ratschläge gesagt hat. Es war mit Sicherheit der falsche Moment, aber in meinen Augen die richtige Entscheidung. 

Ich bin noch zu jung, um Mutter zu sein, aber wenn ich mir vorstelle, mein eigenes Kind würde denken, dass die verlogene Tante ihm beisteht, während eigentlich ich das bin - ich weiß nicht, ob ich das einfach so hinnehmen könnte. Vielleicht  bin ich aber auch egoistisch. Wie ginge es den Müttern unter euch mit solch einer Situation?

Ich habe mich sehr gefreut, als Morgan und Jonah die Briefe im Werkzeugkasten gefunden haben. Eigentlich habe ich vermutet, dass wir keine Antworten mehr auf die drängenden Fragen aus der Vergangenheit bekommen. Jetzt sieht es aber danach aus, als gäbe es doch noch welche. Soweit Morgan sie im nächsten Teil noch liest, natürlich. Das befriedigt mich sehr. Obwohl mir klar ist, dass manche Geschichten einfach offene Fragen und Enden brauchen, um wirklich rund zu sein, habe ich es doch lieber, wenn die Geheimnisse des Plots zum Schluss weitgehend geklärt werden. 

Eine Anmerkung habe ich noch zum Schluss: Mich irritiert es extrem, dass Miller immer diese Lollys lutscht und diese dann auch in die Kussszenen einbezogen werden. Das kommt mir immer so kindlich vor, als würden wir nicht über einen achtzehnjährigen Jugendlichen, sondern über einen zwölfjährigen Jungen sprechen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Readaholic kommentierte am 20. November 2020 um 14:52

Ich bin noch nicht fertig mit diesem Abschnitt, aber ich muss hier mal loswerden, wie seltsam und gruslig ich diese App finde, bei der man nachverfolgen kann, wo sich die einzelnen Familienmitglieder befinden. Wie kann man auf die Idee kommen, sowas zu installieren? Die totale Überwachung. Was meiner Meinung nach nicht viel Sinn gibt, ist, dass Chris die App nicht längst deinstalliert hatte, immerhin hatte er eine Affaire und Morgan hätte ja wohl jederzeit entdecken können, dass er sich öfter in einem Hotel aufhält. Clara hat es ja auch entdeckt.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Athene1989 kommentierte am 20. November 2020 um 15:36

Meine Schwester und ihr Mann haben auch so eine App. Für mich wäre es auch nichts....

Aber soweit ich das verstanden haben,hatte Chris auch sowas nicht,sondern nur die zwei Frauen. Wurde irgendwo geschrieben.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
milkysilvermoon kommentierte am 27. November 2020 um 14:18

Irgendwo steht doch, dass Chris Handy dort nicht überwacht wurde und dass das Morgan hätte misstrauisch machen müssen. Es ließen sich immer nur Claras und Morgans Handy orten.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
dawn_woodshill kommentierte am 21. November 2020 um 22:39

So, ich würde sagen mit Beenden den zweiten Leseabschnitts habe ich bisher zwei Drittel des Buches gelesen und ich kann es bisher einfach noch nicht so ganz einschätzen. 

Vom Schreibstil her gefällt es mir immer noch wirklich sehr gut und es macht unfassbar viel Spaß zu lesen. Wenn man erst einmal anfängt möchte man kaum aufhören und ist direkt gebannt von den Ereignissen. Außerdem gefällt mir der Perspektivenwechsel zwischen Mutter und Tochter immer noch unfassbar gut! 

Ich werde nur aus Clara einfach nciht schlau. Entweder es ist ihre Art der Trauerbewältigung und sie ist einfach egoistisch und unreif. Ich versuche wirklich die ganze Zeit irgendwelche Entschuldigungen für sie zu finden und ihre Aktionen so zu entschuldigen. Allerdings kann ich sie einfach nicht nachvollziehen. Ja, in Miller hat sie ihre erste große Liebe gefunden und sicherlich ist es schwer für sie den Verlust von Jenny und ihrem Vater zu bewältigen. Aber um ganz ehrlich zu sein, sie war schon vor dem Tod nicht gerade nett zu ihrer Mutter. Ich habe einfach Mitleid mit Morgan. Auf der anderen Seite würde Clara vielleicht anders reagieren wenn sie alles wüsste... oder sie würde hochgehen wie eine Bombe und ihre Mutter des Lügens bezichtigen. Ich kann es einfach nciht einschätzen. Für Morgan muss alles ja wirklich unfassbar schwer sein, immerhin wurde sie auf eine solche schlimme Art verraten und verliert trotzdem kein schlechtes Wort über einen von beiden vor ihrer Tochter. Allerdings muss es grausam sein, zu hören wie ihre Tochter die beiden vergöttert hat. 

Ich bin jetzt wirklich gespannt wie es weitergeht, nachdem Clara Morgan und Jonah erwischt hat und wie alle sich das erklären wollen und damit umgehen werden. Daher werde ich jetzt sofort weiterlesen :)

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Readaholic kommentierte am 22. November 2020 um 14:09

Diesen Abschnitt fand ich teilweise extrem langatmig. Und ich konnte vieles einfach überhaupt nicht nachvollziehen. Das Erste ist, dass Morgan die Briefe nicht liest. Es würde mich wahnsinnig machen nicht zu wissen, was drin steht und wie lange das schon ging mit den beiden. In dem Zusammenhang möchte ich noch sagen, dass es ja wohl äußerst seltsam ist, wenn ein Mann ein Schloss an seinen Werkzeugkasten macht. Hat sich Morgan nicht schon früher gefragt, was das soll?  Die Szene, in der Morgan und Jonah Lebensmittel auf das Bild werfen, fand ich auch voll daneben und sehr infantil. Von mir aus hätten sie das Bild mit Permanentmarker verunstalten können, aber den Kühlschrank ausräumen und mit Eiern und Ketchup werfen?! Hallo? Hat ihnen niemand beigebracht, dass man keine Lebensmittel verschwenden soll? Was mich zur nächsten Szene bringt: Miller wirft sein halb aufgegessenes Sandwich weg, um Clara seine Liebe zu beweisen. Die spinnen doch, die Amis. Und danach gibt er ihr mit Essen im Mund einen Zungenkuss, wie eklig ist das denn. Gut, bisher habe ich nur die Szenen erwähnt, die ich seltsam fand. Manches in diesem Abschnitt hat mir auch gefallen, er ließ sich zumindest gut lesen. Miller scheint ein total netter Typ zu sein, vielleicht erfahren wir noch mehr, warum Chris ihn bzw. seinen Vater so abgelehnt hat. Zum Schluss fällt mir jetzt allerdings noch etwas anderes ein, was mich nervt: diese ständigen Erwähnungen von Jolly Rogers Wassermelone-Bonbons und Millers Lollys! Ich glaube, bei der nächsten Erwähnung des Worts Lolly fange ich an zu schreien!

 

 

 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Lenas.Zeilenwelt kommentierte am 23. November 2020 um 21:10

Ja, das mit dem Essen finde ich auch sehr unnötig. Und Morgan hat ihres auch schon wieder weggeschmissen...

Das mit dem Schloss am Werkzeugkasten kam mir auch direkt komisch vor, aber ich kann verstehen, dass Morgan sich in einem ruhigen Moment damit befassen möchte. Das kann je nachdem was drin steht ja alles nur noch schlimmer machen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Lenas.Zeilenwelt kommentierte am 23. November 2020 um 21:36

Der zweite Abschnitt ging ungefähr so weiter, wie ich es erwartet habe.

Clara fand ich manchmal etwas unreif, vor allem die Sache mit der Jungfräulichkeit am Ende. Ich kann verstehen, dass sie in die Situation hineininterpretiert, dass ihre Mutter eine Affäre hatte, aber sie begreift einfach nicht, dass sie sich nur selber schadet. Ansonsten gefallen mir die Szenen mit den beiden ganz gut, sie sind so süß zusammen.

Das mit dem Werkzeugkoffer hätte ich mir schon gedacht. Wer schließt bitte Werkzeug weg? Ich weiß nicht, was ich an Morgan Stelle tun würde, aber ich bin sehr gespannt, was in den Briefen steht.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
gbooks kommentierte am 25. November 2020 um 02:24

Ich habe so eben den zweiten Teil beendet.. Colleen Hoovers Schreibstil ist einfach wie immer top. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Aber das ist ja meist so bei Hoover.

Zu den Charakteren:

Die Beziehung zwischen Clara und Morgen bringt mich so oft zum Kopfschütteln, aber genau aus diesem Grund finde ich das Buch so grandios. Colleen Hoover hat es geschafft Claras Unreife unglaublich gut einzufangen. Morgen lässt sie überdurchschnittlich fürsorglich wirken, was ich jedoch eher verstehen kann.

Jonah find ich einerseits total süß, aber irgendwie ist die Situation mega traurig. Das er jetzt, wo er sozusagen freie Bahn hat einen Angriff wagt find ich irgendwie komisch. Muss aber ja so, denn sonst würde der Plot nicht klappen. 

Miller ist einfach traumhaft. Er ist sehr fürsorglich und versucht alles um Clara glücklich zu machen. Das Clara ihn so ausgenutzt hat find ich wirklich tragisch, doch ich glaub sie wusste sich nicht anders zu helfen. Seine Reaktion ist bis jetzt total erwachsen und reif. Ich glaub in der Hinsicht tut er Clara gut. 

Ich bin gespannt wie sich die Beziehung zwischen den beiden "Paaren" im nächsten Abschnitt entwickeln wird. Ich hoffe es wird geklärt was in den Briefen steht, wie es mit Gramps weitergeht und mit Lexie und ihrem "neuen" Freund.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
milkysilvermoon kommentierte am 27. November 2020 um 14:26

Der zweite Leseabschnitt ist nun auch zu Ende und ich bin richtig in der Geschichte angekommen. Im Mittelteil gibt es für mich keine Überraschungen mehr, die Handlung wirkt recht vorhersehbar (bis auf die Sexsache mit Miller). Dennoch lese ich gerne weiter und fühle mich gut unterhalten. Missverständnisse sorgen für einiges Drama, aber das war zu erwarten. Clara ist recht unreif, aber nicht übertrieben für ihr Alter. Nur noch durch völlige Offenheit werden sich Mutter und Tochter wieder annähern. Mir fällt auf, dass ich die Nebenfiguren auch mag.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
LadyIceTea kommentierte am 27. November 2020 um 21:33

Ich muss sagen, mir gefällt das Tempo und der Takt des Buchs. 
Es passiert gar nicht so viel Weltbewegendes (nach dem Unfall). Es wird einfach von der Trauerarbeit der drei berichtet und ich finde jede Sicht ist wirklich nachfühlbar und real beschrieben.

Clara ist eben ein Teenager. Sie lernt erst, dass das Leben nicht immer toll ist und dass es mehr gibt als die kleinen alltäglichen Dramen. Ihre Erkenntnis bzgl Jonah und Morgan, dass Erwachsene genau so wenig Plan haben und nur bessere Masken tragen, hat den Nagel auf den Kopf getroffen. 
ich wünschte nur, sie würde mal mit ihrer Mutter reden. Grade jetzt, wo sie so schreckliche Dinge von ihr vermutet. Und sie ahnt nicht mal, wie nah sie an der Wahrheit dran ist. 
Miller tat mir etwas leid bei ihrer Racheaktion. Aber er ist wirklich ein Engel und ich hoffe sehr, dass Morgan das auch noch erfahren darf.

Morgan und Jonah sollten unbedingt mit Clara über die Wahrheit sprechen. sie ist alt genug. Ja, es wird sie verletzen aber sie muss einfach wissen, woran sie ist. 

Ich bin sehr auf den unweigerlichen Konflikt gespannt, der jetzt noch folgt. Ich vermute, es wird alles in einem großen Chaos und einer sehr großen Diskussion enden. 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
jackiherzi kommentierte am 01. Dezember 2020 um 22:48

Puh, mein Beitrag kommt sehr spät, weil ich mich regelrecht durch den Abschnitt quälen musste. Wenn ich den ersten Teil noch etwas zäh fand, war der nervenaufreibend.

Die Nebencharaktere mag ich alle total gerne. Aber Morgan ... sie macht nur Stunk. Anstatt mit ihrer Tochter zu reden, provoziert sie absichtlich Streits, unterstellt Lügen, verdächtigt grundlos und will auch gar keine andere "Wahrheit" in Betracht ziehen und stellst sich dann selbst als die Arme dar.  Ich fand es einfach nur anstregend.

Clara hatte auch ihre Szenen, aber die meiste Zeit hatten ihren Abschnitte eine kleine Entlastung gebracht. Außer das letzte Kapitel. Was zum Teufel sollte das? Durch die Aktion ihr erstes Mal zu haben nur um ihre Mutter zu ärgern, ist sie bei mir definitv wieder nach ganz unten auf der Sympathieleiter gerutscht.

Ich wünschte die männlichen Protagonisten würden diese Geschichte erzählen. Und sich gleich neue Frauen suchen, denn sie haben nettere Freundinnen verdient.

Und zum Thema "Ungesagtes". Ich denke, der Roman hat schon genug angedeutet, dass es Geheimnisse gibt. Und oft kann ein Geheimnis zwischen Protagonist*innen anregend und emotional wirken. Hier ist es durch den ganzen Ballast drumherum so aufgebauscht und gleichzeitig so leicht zu vermeiden, in dem man auch nur ein einziges Mal miteinander redet.

Ich hoffe, der letzte Abschnitt kann meine Meinung noch etwas hochreißen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 150 bis 303
Romantic Bookfan kommentierte am 03. Dezember 2020 um 09:14

Es geht spannend weiter. Clara kommt mit der Trauer nicht gut zu und entscheidet sich für eine Kurzschlusshandlung. Sie bereut es zwar später, aber eigentlich passt es nicht zu ihrem sonst recht erwachsenen Verhalten, aber das ist sicher die Trauer. Miller fühlt sich zurecht benutzt.

Der verschlossene Werkzeugkasten fand ich auch seltsam und habe mir auch schon gedacht, dass dieser noch eine Rolle spielen wird und so ist es dann ja auch. Die Briefe sind wirklich erschütternd. Ich verstehe auch, warum Morgan Clara nichts sagen möchte. Man möchte sein eigenens Kind eben doch schützen. Aber das macht es dann nicht besser und irgendwann kommt sowas immer ans Licht!

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