Leserunde

Leserunde zu "Between Your Words" (Emma Scott)

Between Your Words
von Emma Scott

Bewerbungsphase: 21.01. - 04.02.

Beginn der Leserunde: 11.02. (Ende: 04.03.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des LYX Verlags – 20 Freiexemplare von "Between Your Words" (Emma Scott) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Reichen fünf Minuten, um sich zu verlieben?

Thea leidet unter einer dramatischen Form der Amnesie. Sie hat fünf Minuten, bevor ihr Kurzzeitgedächtnis wieder gelöscht wird. Für alle außer Jim Whelan ist sie ein hoffnungsloser Fall. Allein Jim erkennt, dass ihre seltsamen Kunstwerke aus Wortketten ein Hilferuf sind. Trotz aller Widrigkeiten entsteht zwischen ihm und Thea eine tiefe Verbindung. Als sich eine neue riskante Behandlungsmöglichkeit auftut, könnte dies eine Chance für ihre scheinbar unmögliche Liebe sein – oder aber ihr Ende bedeuten …

"Schnappt euch genug Taschentücher und lest diese unvergleichliche Geschichte von der unfassbar talentierten Emma Scott!" TOTALLY BOOKED BLOG
Emma Scotts Helden sind so voll innerer Schönheit, dass man nicht anders kann, als ihnen zu verfallen
 

ÜBER DIE AUTORIN:

Emma Scott schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit nicht so perfekten Charakteren, über Menschen mit einer Künstlerseele, Menschen, die Bücher lieben und schreiben. Diversität, Toleranz und Offenheit sind ihr ein wichtiges Anliegen. Mit ihren Romanen, die sie als Self-Publisherin herausbrachte, hat sie sich eine treue und begeisterte Fangemeinde erschrieben.

06.03.2021

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308
lorireads kommentierte am 14. Februar 2021 um 12:32

Wow, also den zweiten Abschnitt habe ich auch geradezu verschlungen und ich bin echt begeistert von der Geschichte! Das einzige Problem, das ich bisher habe, ist, wie realistisch die Rahmenhandlung ist. Ich kenne mich mit Gehirnverletzungen überhaupt nciht aus, aber die zweitschlimmste aufgezeichnete Amnesie klingt viel zu schlimm, als dass sie so "schnell und einfach" geheilt werden könnte und vor allem, dass Thea durch den Eingriff keine längere Erholungszeit braucht. Auf der anderen Seite finde ich es toll, dassder Fokus auch gar nicht so sehr auf Theas Gehirnverletzung liegt, so dass dieser Eingriff auch gar nicht so sehr beschrieben wurde und man als Leser ja gar nicht weiß, wie lange sie weg war und wie genau das abgelaufen ist. Der Fokus rückt immer mehr in Richtung er Beziehung zwischen Thea und Jim, die sich jetzt immer mehr entwickelt und vor allem auch weg von Theas Geschichte und Problemen hin zu Jims Vergangenheit, die er noch nicht ganze bewältigt hat. Das finde ich echt schön und ich hätte auch gar nicht damit gerechnet, dass die Geschichte auch außerhalb des Blue Ridge Sanatoriums spielt. Auf der anderen Seite glaube ich auch nicht, dass Theas Geschichte jetzt schon vorbei ist. Die Behandlungsmethode ist so neu, sie nimmt das Medikament noch gar nicht lange, noch dazu die Anmerkung von Rita, dass sie nur 30 Tabletten hat und danach unbedingt zurückkommen muss... ich denke, da kommt noch mehr auf uns zu. Also man muss Emma Scott wirklich lassen, dass sie Spannung aufbauen und halten kann und die Handlung unvorhersehbar gestalten kann. So eine unwahrscheinliche Geschichte braucht ja auch eine Rahmenhandlung, die sehr weit weg von der Realität ist, aber mir gefällt, dass diese ELemente, wie Theas wundersame Heilung, dann eben auch nicht ausgeschlachtet werden, sondern kurz erwähnt werden und der Fokus viel mehr auf der zwischenmenschlichen Ebene liegt. 

Krass fand ich auch die Sache mit Brett. Ich hatte ja schon vermutet, dass er hinter Theas Stimmungswechsel steckt und doch hätte ich so eine Tat auch von ihm nicht erwartet.. 

Also ich finde das Buch richtig richtig gut, ich kann es gar nicht aus der Hand legen und wenn ich doch muss, dann bekomme ich die Geschichte nicht aus dem Kopf! Ich bin schon richtig gespannt, wie das Buch endet!

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Simsalabim18282 kommentierte am 15. Februar 2021 um 16:51

Ich bin nach wie vor voll in der Geschichte drin und mag das Buch wirklich gerne. Allerdings kommt mir die Sache mit der plötzlichen OP und dass dann alles wieder gut ist etwas unrealistisch vor. Irgendwie ging das ziemlich schnell. 
 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308
Simsalabim18282 kommentierte am 15. Februar 2021 um 16:51

Ich bin nach wie vor voll in der Geschichte drin und mag das Buch wirklich gerne. Allerdings kommt mir die Sache mit der plötzlichen OP und dass dann alles wieder gut ist etwas unrealistisch vor. Irgendwie ging das ziemlich schnell. 
 

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Simsalabim18282 kommentierte am 15. Februar 2021 um 16:52

Ich bin nach wie vor voll in der Geschichte drin und mag das Buch wirklich gerne. Allerdings kommt mir die Sache mit der plötzlichen OP und dass dann alles wieder gut ist etwas unrealistisch vor. Irgendwie ging das ziemlich schnell. 
 

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miss.bookaddicted kommentierte am 16. Februar 2021 um 15:20

Brett ist so ein verdammter Idiot. Ich versteh einfach nicht, wie man sich an Schwächeren vergreifen kann… Es war echt widerlich diese Stelle zu lesen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich dachte, die Operation funktioniert nicht oder irgendwas geht schief, schließlich hat das Buch noch einige Seiten. Umso mehr hat es mich berührt, als Thea Jimmy wiedererkennt und ihm genau sagen kann welche Bands ihr gefallen. Da sind schon ein paar Tränchen gekullert. Ich war erstaunt, wie richtig ich mit meiner Coverbeschreibung lag. Ich schrieb, dass das Cover sehr schlicht gehalten ist, aber dennoch ein wenig Farbe durchscheint, die Jim in Theas Leben bringt. Ich hatte es zwar nicht so wörtlich gemeint, aber Jim hat ihr Tatsächlich Farbe und eine Leinwand gebracht. „Bis Jimmy meine Schreie gehört und ein wenig Musik und Farbe in meine monotone graue Existenz gebracht hatte.“ (S.257) Es ist schwer sich vorzustellen im eigenen Körper gefangen zu sein, Emma Scott beschreibt das ziemlich gut.

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Lisa14 kommentierte am 16. Februar 2021 um 17:50

Oh wow, das Buch ist echt der Hammer!
Ich glaube, ich habe selten so bei einer Geschichte mitgefiebert!
Es ist sooooo schön, dass es mit der Operation geklappt hat (auch wenn es für mich irgendwie ein bisschen zu schnell ging, dass Thea plötzlich wieder alles wusste) Was ich unglaublich schrecklich finde ist die Sache mit Brett. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit schon so eine leise Ahnung aber arghhh wie kann man nur so etwas grausames tun???!!
Die Ausbrechaktion aus dem Blue Ridge fand ich einfach legendär! Vor allem diese Aktion mit The Office und dem Wachmann!
Was ich ebenfalls unglaublich cuteee fand, war wie sie Jim nach ihrem "Erwachen" wieder erkannt hat ahhhhh Rührung hoch zehn!!!
Jetzt verkrieche ich mich gleich wieder in der Geschichte... auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich bereit für das Ende bin - irgendwie habe ich das Gefühl, dass da noch etwas sehr sehr trauriges auf uns zukommt! Schließlich steht Emma Scott vorne auf dem Buch drauf :-)

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Serenatime kommentierte am 17. Februar 2021 um 21:19

Also zuallererst muss ich sagen, dass ich es total abartig finde, was Brad getan hat. Wie kann man nur mit solch einer Einstellung Pfleger sein. Schon wie er mit den Bewohnern umgeht, Theas Anfall herausfordert, um zu sehen ob sie wirklich nicht nur so tut und sich dann Nachts in ihr Zimmer schleichen. Bloß gut war Jim da um noch schlimmeres zu verhindern. Und auch Jules finde ich irgendwie komisch. Sie kann doch nicht auf solch blöde Witze eingehen und dann gefühlt auch noch hinter Brad stehen.

Ich finde es geht in dem Abschnitt ganz schön schnell. Auf einmal gibt es eine mögliche Behandlungsmethode und dann wird sie auch superschnell getestet und behandelt und dann ist Thea superschnell gesund. Ich habe natürlich keine Ahnung, ob das wirklich so schnell geht, oder ob mir das hier nur so vorkam. Es ist auch nicht so schlimm, denn man möchte ja lieber mehr über Thea und Jim erfahren.

Ich bin froh, dass wir nun mehr aus Theas Sicht lesen. Ihre Einblicke in das ganze Leben sind so lebensfroh und wie sie sich die Späße mit allen erlaubt ist auch ultra lustig. Ich versteh, dass sie sich eingesperrt fühlt und lieber leben will, für den Fall, dass sie wieder rückfällig wird und anhand des Prologes hat man ja schon gemerkt, dass sie auch früher ein Freigeist war, aber ich kann auch die Ärzte verstehen, denn sie ist nun mal eine der ersten, an denen es getestet wird und das kann natürlich auch Nebenwirkungen haben. Da ist man selbst als Leser hin und her gerissen. Je mehr ich von ihr lese umso weniger kann ich mich in sie hineinversetzen. Sie wirkt immer verrückter und geht für mich viel zu große Risiken ein, auch mit Risiken für Jim. Ich finde sie geht an die ganze Jim-verführen-Sache auch ganz schön drastisch ran. Ich mein sie hat ja selbst Zweifel, ob er sie auf diese Weise sieht und dann tut sie solche Dinge. Naklar war sie lange eingesperrt und hat sich in ihn verguckt, aber mir ist es etwas zu viel.

Ich verstehe auch Delia ein bisschen besser. Es ist natürlich blöd, dass sie die Kontrolle nicht einfach abgeben will und kann, aber sie möchte auch ihr letzes Familienmitglied nicht verlieren. Sie hat ja schon viel aufgegeben und sich vor allem viele Vorwürfe gemacht. Ich habe nur nicht ganz verstanden was sie mit „Ich bin abgehauen, bevor ihr von diesem Laster überfahren wurdet.“ gemeint hat. Wirklich nur, dass sie stattdessen mit Rodger gefahren ist oder wollten sie sich aus dem Staub machen (kann ich mir bei Delia nicht vorstellen).

Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass Thea zu lange in New York bleiben will oder nicht rechtzeitig zu den Tabletten zurückkommt. Wer weiß wie schnell sich das Gedächtnis wieder verschlimmert, die Tabletten sorgen ja für die wichtige Verbindung im Gehirn.

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Xana kommentierte am 25. Februar 2021 um 11:43

Ich glaube, Delia meint mit "abhauen" wirklich nur, dass sie Roger abholen fuhr. Sie haute quasi vor dem Tod ab, ich schätze, sie will mit der Wortwahr deutlich machen, dass sie denkt, sie hätte auch im Auto sein und eventuell auch sterben sollen. Ein so pflichtbewusster Mensch wie sie wäre niemals ausgerissen (sie hätte ja auch kinen Grund gehabt, die Familie mochte Roger ja).

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Ellaliest kommentierte am 27. Februar 2021 um 23:52

Ich kann dir in vielen Punkten nur zustimmen! Auch mir ist Thea in diesem Abschnitt deutlich unsympathischer geworden. Ja, wie schon gesagt, auf mich wirkt sie manchmal fast schon manipulativ und muss unbedingt ihren Willen durchsetzen. Das macht für mich gerade auch ihr Humor und ihre Intelligenz nicht mehr wett. Dagegen kann ich Delias Beweggründe und Gedanken so langsam besser verstehen. Sie muss eine unglaublich Angst haben auch noch ihre Schwester zu verlieren und scheint zudem sogar Schuldgefühle zu haben!

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Bonnie Parker kommentierte am 18. Februar 2021 um 15:23

Es ist einfach nur schockierend, wie ein Pfleger der für diese hilfebedürftigen Menschen zuständig ist seine Macht so ausnutzen kann. Wie kann man so gewissenlos sein. Ich bin ernsthaft froh, dass Jim rechtzeitig erkannt hat, was in der Nachtschicht vor sich geht und Thea vor weit schlimmeren bewahren konnte. Ich muss meinen Mitlesern recht geben, die plötzliche Behandlung und schnelle Genesung wirkte etwas unrealistisch. Aber was weiß ich von Medizin, dass ich es widerlegen könnte. Und schließlich passt es perfekt in diese Geschichte. Ich freu mich das Thea sich an alles erinnert und gleichzeitig zeigt es auf wie furchtbar diese Zeit für sie gewesen sein muss, da sie alles mitbekommen hat. Wissenschaft wird wohl nie ganz genau erklären können zu was das menschliche Gehirn fähig ist. Aber ich freu mich, dass Thea in Rita und Jim Verbündete für ihren Trip nach New York gefunden hat. Ich denke ich hätte ebenso gehandelt. Sie weiß nicht wie lange sie in diesem Zustand bleibt oder wie es für sie weitergeht, da würde ich meine Zeit auch nicht in dieser Anstalt fristen wollen. Sie möchte sich neue Erinnerungen schaffen und noch ein wenig die Welt sehen. Entweder es geht gut oder eben nicht, aber zu verlieren hat sie ja wohl nichts. Und vielleicht bringt dieser Trip Jim und Thea einander näher. 

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Scalymausi kommentierte am 19. Februar 2021 um 12:48

Die Sache mit Brett war wirklich heftig. Ich hatte bei ihm gleich so ein schlechtes Gefühl. Aber da sieht man mal wieder, was dabei rumkommt, wenn Stellen an solche Leute vergeben werden, die von Anfang an nicht dafür geeignet erscheinen. Denn er hat von Anfang an unangebrachte Äußerungen gemacht. Und es wurde ja angesprochen, dass er nur genommen wurde, da Mangel an Helfern herrscht.

Schön, dass Thea ihr Gedächtnis wieder erlangt hat. Jedoch ging mir das persönlich etwas zu schnell. Außerdem hätte ich gern mehr über die OP gelesen, wir lange es gedauert hat etc... Mir kam ihre Genesung etwas zu plötzlich.

Aber ansonsten gefällt mir die Geschichte ja unglaublich gut, wir bisher jede von Emma Scott. Thea ist so eine quirrlige und sympathische Person und auch Jim ist einfach nur toll.

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Xana kommentierte am 25. Februar 2021 um 11:39

Klingt seltsam, aber irgendwie mochte ich den ersten Teil, in dem Thea noch kein richtiges Gedächtnis hatte, lieber. Seit sie "gesund" ist, was auch mir sehr plötzlich vorkommt, geht es mir persönlich etwas zu viel um Sex und die Spannung zwischen Thea und Jim. Ich lese die Geschichte zwar weiterhin gern, aber irgendwie kommt es mir gerade ein wenig so vor, als hätte das Buch schon viel früher aufhören sollen, um die gesamte Geschichte spannend zu gestalten. Ändert sich im letzten Leseabschnitt aber vielleicht noch.

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Sasi_Bücherwurm kommentierte am 25. Februar 2021 um 14:42

Ich konnte das Buch heute Nacht nicht aus der Hand legen, war es doch einfach zu spannend und teilweise nervenauftreibend, aber auch sehr berührend, eine herrliche Mischung. 

Das Brett ein Arschloch ist war mir von Anfang an klar und ich hatte schon so das Gefühl, dass er bei seiner Nachtschicht Thea verärgert und sie deshalb so seltsam ist. Jedoch habe ich damit gerechnet, dass er sie verwirrt, indem er ihr falsche Fakten erzählt, wodurch sie verstört ist. Aber was Brett getan hat ist unverzeihlich und wiederlich, schade das Jim ihn nicht noch mehr verletzt hat. Jim scheint sich nicht nur liebevoll um Thea zu kümmern und versteht sie, sondern er ist auch sehr intelligent, hat er doch als einziger mehr hinter ihren Wortketten gesehen. Während den paar Seiten ist mein Herz beim Lesen andauernd stehen geblieben oder hat laut geklopft. Delias Reaktion fand ich dann doch heftig, ja die Situation ist auch für die schwer, wurde doch ihre "hilflose" Schwester angegriffen, aber sie hätte Jim wenigstens richtig Danken können, schließlich scheint er der einzige sein der ihre Schwester versteht und auch beruhigen kann. 

Ich war sehr gepsannt als die neue Behandlungsmethode das erste mal erwähnt wurde und habe auf den folgenden Seiten so sehr gehofft. Zum Glück ist alles gut gegangen, obwohl ich so das Gefühl habe, dass noch etwas dieses Glück trüben wird, denn normalerweise klappt bei Medikamentenversuchen, das erste Medikament selten und es muss weiterentwickelt werden. Ich finde es schon gruselig, dass Thea doch mehr mitbekommen hat als jeder gedacht hat und zum Glück erinnert sie sich an ihren Jimmy, aber daher ist es auch umso verständlicher das sie Leben möchte. Wie man im Prolog schon erfahren hat, war Thea immer schon eine Frohnatur, die das Leben in vollen Zügen genossen hat, kein Wunder, dass sie jetzt keinen Moment mehr verpassen möchte, zum Glück hat sie diesen Charakterzug nicht verloren. Thea scheint eine sehr starke Person zu sein, war sie doch jahrelang in ihrem eigenen Gefängnis. 

Ich finde es so schön, dass sie Jim nun endlich richtig kennenlernen kann, obwohl sie ihn doch auf eine gewisse Art und Weise kennt. Er scheint ihr sehr gut zu tun und ich kann verstehen, warum die beiden die Finger nicht voneinander lassen können, schließlich herrscht zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit und Vertrautheit. Ich fand es so genial wie Thea abgehauen ist und das vor den Augen den Wachmanns und zum Glück ist da Jim, der sie immer unterstützt. Den zwei steht ein großes Abenteuer bevor, aber mal sehen wie dieses endet, denn im Moment scheint alles zu perfekt zu sein. 

Was mir in diesem Abschnitt besonders aufgefallen ist, aber auch schon bereits im ersten, wie liebevoll Rita ist. Sie ist für Thea nicht nur eine Krankenpflegerin, sondern eine echte Freundin, die ihr scheinbar näher steht als ihre eigene Schwester. Sie versteht theas Bedürfnisse auch besser als Delia und ich finde sie ist so ein herzensguter Mensch, wie sie Thea zur Flucht geholfen hat und dabei ihren Job riskiert hat, hat in mir Tränen aufkommen lassen. Ich liebe dieses Buch sehr und bin froh schon weitere Bücher von Emma Scott in meinem Regal zu haben, die nur darauf warten gelesen zu werden.

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Sasi_Bücherwurm kommentierte am 25. Februar 2021 um 14:42

Ich konnte das Buch heute Nacht nicht aus der Hand legen, war es doch einfach zu spannend und teilweise nervenauftreibend, aber auch sehr berührend, eine herrliche Mischung. 

Das Brett ein Arschloch ist war mir von Anfang an klar und ich hatte schon so das Gefühl, dass er bei seiner Nachtschicht Thea verärgert und sie deshalb so seltsam ist. Jedoch habe ich damit gerechnet, dass er sie verwirrt, indem er ihr falsche Fakten erzählt, wodurch sie verstört ist. Aber was Brett getan hat ist unverzeihlich und wiederlich, schade das Jim ihn nicht noch mehr verletzt hat. Jim scheint sich nicht nur liebevoll um Thea zu kümmern und versteht sie, sondern er ist auch sehr intelligent, hat er doch als einziger mehr hinter ihren Wortketten gesehen. Während den paar Seiten ist mein Herz beim Lesen andauernd stehen geblieben oder hat laut geklopft. Delias Reaktion fand ich dann doch heftig, ja die Situation ist auch für die schwer, wurde doch ihre "hilflose" Schwester angegriffen, aber sie hätte Jim wenigstens richtig Danken können, schließlich scheint er der einzige sein der ihre Schwester versteht und auch beruhigen kann. 

Ich war sehr gepsannt als die neue Behandlungsmethode das erste mal erwähnt wurde und habe auf den folgenden Seiten so sehr gehofft. Zum Glück ist alles gut gegangen, obwohl ich so das Gefühl habe, dass noch etwas dieses Glück trüben wird, denn normalerweise klappt bei Medikamentenversuchen, das erste Medikament selten und es muss weiterentwickelt werden. Ich finde es schon gruselig, dass Thea doch mehr mitbekommen hat als jeder gedacht hat und zum Glück erinnert sie sich an ihren Jimmy, aber daher ist es auch umso verständlicher das sie Leben möchte. Wie man im Prolog schon erfahren hat, war Thea immer schon eine Frohnatur, die das Leben in vollen Zügen genossen hat, kein Wunder, dass sie jetzt keinen Moment mehr verpassen möchte, zum Glück hat sie diesen Charakterzug nicht verloren. Thea scheint eine sehr starke Person zu sein, war sie doch jahrelang in ihrem eigenen Gefängnis. 

Ich finde es so schön, dass sie Jim nun endlich richtig kennenlernen kann, obwohl sie ihn doch auf eine gewisse Art und Weise kennt. Er scheint ihr sehr gut zu tun und ich kann verstehen, warum die beiden die Finger nicht voneinander lassen können, schließlich herrscht zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit und Vertrautheit. Ich fand es so genial wie Thea abgehauen ist und das vor den Augen den Wachmanns und zum Glück ist da Jim, der sie immer unterstützt. Den zwei steht ein großes Abenteuer bevor, aber mal sehen wie dieses endet, denn im Moment scheint alles zu perfekt zu sein. 

Was mir in diesem Abschnitt besonders aufgefallen ist, aber auch schon bereits im ersten, wie liebevoll Rita ist. Sie ist für Thea nicht nur eine Krankenpflegerin, sondern eine echte Freundin, die ihr scheinbar näher steht als ihre eigene Schwester. Sie versteht theas Bedürfnisse auch besser als Delia und ich finde sie ist so ein herzensguter Mensch, wie sie Thea zur Flucht geholfen hat und dabei ihren Job riskiert hat, hat in mir Tränen aufkommen lassen. Ich liebe dieses Buch sehr und bin froh schon weitere Bücher von Emma Scott in meinem Regal zu haben, die nur darauf warten gelesen zu werden.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308
Booksandmore18 kommentierte am 27. Februar 2021 um 19:30

Das Buch entwickelte sich wirklich in Richtungen, die ich nicht kommen sehen konnte. Die Sache mit Brett hat mich absolut überrascht und schockiert. Das war ein Spannungsmoment, der gleichzeitig schrecklich und andererseits sehr gut für die Geschichte war. Eine weitere Hassperson ist für mich Theas Schwester Delia. Ihre beschützerische Art kann ich zwar nachvollziehen, für mich ist sie aber übertrieben. Sie überträgt ihre Komplexe auf ihre Schwester und schadet ihr damit mehr, als das sie ihr hilft. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass sie Jim so unrecht tut, obwohl er das beste für ihre Schwester ist. Die neue Behandlungsmethode war auch eine grosse Überraschung, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass da nicht doch noch ein Haken kommt. Es ist toll, dass sich die Geschichte so noch in eine ganz andere Richtung entwickeln konnte als bevor und man endlich die wahre Thea kennenlernen konnte. Eine Thea, die fröhlich ist und sich erinnern kann.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308
Ellaliest kommentierte am 27. Februar 2021 um 23:49

Puh, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll... In dem Abschnitt ist gefühlt einfach so, so viel passiert, das ganze Buch hat sich für mich komplett um 180 Grad gedreht!

Zuallererst kam die schreckliche Enthüllung mit Brett. Ich war sehr schockiert, als ich die Szenen gelesen habe und konnte es nicht so richtig glauben. Wie kann sowas nur passieren? Ich will mir gar nicht vorstellen, wie furchtbar das alles für Thea gewesen sein muss. Es ist einfach abscheulich von Brett eine praktisch hilflose Frau so zu missbrauchen. Um ehrlich zu sein denke ich, dass ich an Delias Stelle ihre Schwester aus der Einrichtung hinausgenommen hätte. Umso besser, dass Jimmy so ein verdammt gutes Bauchgefühl hatte und Thea zur Hilfe gekommen ist. Schön, dass er dafür auch ein bisschen Anerkennung- wenn auch unter den schlimmsten Umständen bekommt. Jetzt ist auch klar, warum Thea ihr Bild verstört hat - an der Leinwand lag es also nicht.      Mir persönlich ging Theas Genesung etwas zu schnell und auch zu einfach, sie ist regelrecht in der Geschichte untergegangen. Ja, sie ist jetzt nicht komplett gesund, aber ich hätte gerne mehr sowohl über die Tests, wie auch über die Behandlung an sich gelesen. Ich kann nachvollziehen, wie gerne Thea jetzt Leben möchte und trotzdem fand ich es ziemlich krass, wie sie einfach ausgebrochen ist...Außerdem hätte ich auch nicht damit gerechnet, dass Rita sie dabei unterstützt. Ich mag die Pflegerin sehr, sehr gerne, ich ist einfach eine super liebe Person! Die Szene mit dem Kleid gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsszenen :) Insgesamt finde ich hat sich Thea in diesem Abschnitt teilweise fast schon manipulativen verhalten. Ich mag Jimmys liebe Art wirklich gerne, aber gerade wird er gefühlt auch manchmal ausgenutzt. Irgendwo würde ich mir wünschen, er sei Thea nicht ganz so ... fast schon blind verfallen. Diese hat mal wieder ihren starken Charakter unter Beweis gestellt! :) Schlau ist sie definitiv! Allerdings sind mir manchmal ihre doch eher poetischen Aussagen etwas viel und ich empfinde sie eher als unpassend. Aber sehr positiv fällt mir auf: Sie versucht Jim immer wieder seinen Wert bewusst zu machen! :)

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308
dragonfly_books_ kommentierte am 04. März 2021 um 08:45

Ich habe nach dem ersten Abschnitt direkt weitergesuchtet und liebe es wirklich mit jeder Seite mehr. Brett - die Szene hat mich so schockiert, mir tat Thea in dem Moment so sehr leid, wie kann man so ein Mensch sein?! Dafür ist Jim ein einfach so wundervoller Mensch, ich bin manchmal echt weggeschmolzen, so Menschen wie ihn braucht es öfter in dieser Welt. Auch wie er Thea Farbe und Leinwand geholt hat - das war so so so schön!! Ich finde auch die Gespräche zwischen den beiden so  besonders, auch wenn sie sich ähnlich sind, sind sie jedes mal außergewöhnlich und man spürt einfach, wie gut die beiden zusammen passen. Ich finde auch so besonders wie Theas Amnesie insgesamt eingebracht wird: sie ist wichtig, die ganze Zeit präsent -natürlich-, aber sie steht trotzdem nicht im krassen Mittelpunkt der Handlung. Dort steht ihr Leben und ihre Liebe, ihre Gedanken und Gefühle und das finde ich so besonders, schön und wichtig, da es das ist, was Thea ausmacht. Immer noch nicht warm werde ich mit Delia, ich kann sie zwar schon verstehen, sie hat so viel verloren und will jetzt wenigstens noch Thea schützen, doch ist ihr Verhalten gegenüber Jim echt das letzte.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308
aic_reads kommentierte am 04. März 2021 um 20:21

Ich habe den zweiten Abschnitt genauso schnell verschlungen wie den ersten. Ich hätte nicht gedacht, dass die Operation funktionieren würde, weil das Buch ja noch einige Seiten hat. Es ging mir irgendwie etwas zu schnell, aber auch irgendwie nicht....ich bin mir noch nicht sicher was ich darüber denke. Aber trotzdem fand ich die Szene in der Thea, Jim wiedererkannt hat sehr emotional. Ich finde es toll, dass wir nun mehr aus Theas Sicht lesen.

Was jedoch schrecklich war, ist die ganze Situation mit Brett. Wie abartig kann man bitte sein? Ich hatte schon eine Ahnung, dass es vielleicht mit ihm zusammenhängt, aber ich hatte gedacht, dass er ihr vielleicht von dem Tod der Eltern erzählt hat. Ich bin so froh das Jim schlimmeres verhindern konnte, wobei das was passiert ist auch schlimm genug ist... versteht mich bitte nicht falsch. Jules finde ich auch schrecklich, ich kann sie einfach nicht verstehen.

Ich bin echt gespannt wie es weiter geht. Ich denke Thea will länger in NY bleiben und irgendetwas schlimmes wird noch passieren. Emma Scott wird bestimmt noch mein Herz brechen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 157 bis 308
woerteraufpapier kommentierte am 04. März 2021 um 22:23

Ich kann meine Worte zum ersten Abschnitt fast nur wiederholen: Ich bin immer noch absolut Hin und Weg von diesem Buch. Ich möchte es auch nach diesem Abschnitt nicht aus der Hand legen. DIe Geschichte hat mich einfach in ihren Bann gezogen.

Ich liebe die Atmosphäre, die Charaktere - einfach alles.
Ich kann den anderen Leser:innen hier nur zustimmen, dass die OP und die "Wunderheilung" schon arg schnell und plötzlich kam und ich dem perfekten Glück nicht ganz so traue - ich versuche mein Herz auf den ziemlich zu erwartenen Bruch vorzubereiten. Ich habe schon so mit Thea gelitten. Mit jeder Faser meines Körpers. MIt meinem Herzen und meiner Seele. Was diese doch eigentlich so positive und starke Frau in ihrem Leben bisher durchmachen musste und dass das andere Menschen (Brad) so ausnutzen, ich war den Tränen nahe und so schokiert. 

Ich freue mich so auf den nächsten und letzten Abschnitt, aber irgendwie habe ich auch Angst. Bin nicht bereit. Und doch will ich sofort weiterlesen.