Leserunde

Leserunde zu "City of Girls" von Elizabeth Gilbert

City of Girls - Elizabeth Gilbert

City of Girls
von Elizabeth Gilbert

Bewerbungsphase: 18.06. - 02.07.

Beginn der Leserunde: 09.07. (Ende: 30.07.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "City of Girls" von Elizabeth Gilbert zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Elizabeth Gilbert, Autorin des Weltbestsellers »Eat Pray Love«, schenkt uns mit ihrem Roman »City of Girls« eine »Hymne auf die Freuden des Lebens.« (Evening Standard)

Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe. So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder – in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.

Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.

Der Roman, von den Medien als betörender Mix aus Charme und Witz gefeiert, stand nach Erscheinen monatelang auf der »New York Times«-Bestsellerliste.

»Atemberaubend«
Lisa Taddeo, Autorin von »Three Women - Drei Frauen«

Ein Roman wie »Diamanten in Champagner.«
Washington Post

»Eine Sensation«
Cosmopolitan

»Das Buch des Sommers«
Elle

ÜBER DIE AUTORIN:

Elizabeth Gilbert, geboren 1969, wuchs auf einer Weihnachtsbaumfarm in Connecticut auf. Nach dem Studium in New York arbeitete sie u. a. als Journalistin für die »New York Times« und begann, Bücher zu schreiben. Das »Time Magazine« wählte sie unter die hundert einflussreichsten Menschen der Welt. Der internationale Durchbruch kam 2006 mit ›Eat Pray Love‹, einem Weltbestseller, in dem die Hauptfigur Elizabeth auf Weltreise geht und zu sich selbst findet: Dolce Vita in Italien, Meditation in Indien und das Glück auf Bali. 2010 wurde ›Eat Pray Love‹ mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt. Elizabeth Gilbert lebt in New Jersey.

02.08.2020

Thema: Lektüre, Teil I: Seite 1 bis 159

Thema: Lektüre, Teil I: Seite 1 bis 159
nikolausi kommentierte am 10. Juli 2020 um 17:40

Der Anfang der Geschichte baut Spannung und Neugier auf, weil offen ist, wer Angela, an die Vivian ihre Worte richtet, ist und wer ihr verstorbener Vater. Er muss eine bedeutende Rolle in Vivians Leben gespielt haben. Vivian versteht es, lebhaft zu erzählen, so dass sich alles gut lesen lässt. Manchmal geht es etwas viel um die Theaterwelt und ihre exzentrischen Figuren, vor allem auf den letzten Seiten des ersten Leseabschnitts, als für Edna ein Stück geschaffen wird. Andere Passagen wie etwa die Entjungferung Vivians durch Dr. Kellogs habe ich sehr viel lieber gelesen.

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Gudrun67 kommentierte am 12. Juli 2020 um 17:50

weil offen ist, wer Angela, an die Vivian ihre Worte richtet, ist und wer ihr verstorbener Vater. 

Das finde ich auch sehr gut dargestellt.

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SKANDINAVISCHELESERIN kommentierte am 14. Juli 2020 um 11:30

Stimmt, das finde ich auch außergewöhnlich interessant gelöst 

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Hals- und BeinBUCH kommentierte am 10. Juli 2020 um 20:35

Bislang kann ich dem Roman wenig abgewinnen - offenbar habe ich mich meinem ersten Buch von Elizabeth Gilbert mit völlig falschen, nämlich viel zu hohen Erwartungen genähert.

Den Einstieg, die Idee eines Briefromans, empfand ich als wenig originell und recht aufgesetzt. Der angestrengte Versuch, Spannung aufzubauen, indem unklar bleibt, wer sich hinter den Eltern von Angela (der Adressatin des Romans) verbirgt, wirkt auf mich ziemlich bemüht.

Vivienne, die Heldin des Romans, ist zudem ein Landei, ein naives Dummchen, das mir schon nach etwa 50 Seiten ziemlich auf den Zeiger ging. Sie ist oberflächlich, leichtsinnig, nur auf Äußerlichkeiten bedacht, emotional völlig derangiert. Altmodische Dinge wie Anstand oder Moral zählen nicht (mehr), was zählt sind einzig Vergnügungen aller Art. Das Beste, was man über Vivienne sagen kann: Sie entspricht den Hauptfiguren der Stücke des kleinen (drittklasssigen) Theaters, in dem sie gelandet ist.

Mal weg von meinen - offensichtlich falschen - Erwartungen: Habe ich irgendetwas von dem wiedergefunden, was der Klappentext verspricht? Das "Porträt einer Frauenfreundschaft" muss wohl noch kommen und "ein emotional scharfsinniges Fest der Weiblichkeit" hatte ich mir - ehrlich gesagt - anders vorgestellt. Ich muss wohl noch an mir arbeiten. Aber mir bleiben ja noch mehrere100 Seiten! ;-)

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nikolausi kommentierte am 11. Juli 2020 um 09:42

Ja, manchmal verstehe ich nicht, warum um ein Buch solch ein Hype gemacht wird. Eigentlich hatte ich mir schon vor langer Zeit vorgenommen, keine Bücher amerikanischer Autoren mehr zu lesen, weil viele so oberflächlich bleiben (ständige College-Geschichten u.ä.). In eine vergleichsbare Richtung geht ja auch dieses Buch.

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Hals- und BeinBUCH kommentierte am 11. Juli 2020 um 14:55

Das ist ja mal wieder typisch: Am Leserundenbuch rumnörgerln, aber den Namen der "Heldin" falsch schreiben. Erzählerin Vivian (Morris) heißt natürlich Vivian und nicht Vivienne. *räusper* Ich bitte um Verzeihung!

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Tara kommentierte am 12. Juli 2020 um 16:27

Warum manche Bücher so gehypt werden, verstehe ich auch oft nicht. Mir fehlt auch noch einiges von dem, was ich erwartet habe, aber ich fühle mich trotzdem gut unterhalten, mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne und da noch so viele Seiten vor uns liegen, können meine Erwatungen noch erfüllt werden.

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katze267 kommentierte am 02. August 2020 um 19:16

Da stmm ich dir zu, ich hatte auch mehr erwartet,  bei dem Namen der Autorin und den Vorschusslorbeeren hatte ich an anspruchsvollere Lektüre gedacht, aber bisher liest es sich recht gut

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Gudrun67 kommentierte am 12. Juli 2020 um 17:51

Bislang kann ich dem Roman wenig abgewinnen - offenbar habe ich mich meinem ersten Buch von Elizabeth Gilbert mit völlig falschen, nämlich viel zu hohen Erwartungen genähert.

 

Mir ergeht es ähnlich. Meine Erwartungen waren auf jeden Fall sehr hoch.

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Chuckipop kommentierte am 14. Juli 2020 um 06:55

Du hast das sehr treffend beschrieben, ich bin bisher auch nicht sonderlich begeistert.

Vivian ist in erster Linie oberflächlich und nervte mich dadurch schon nach wenigen Seiten, ich bin noch nicht ganz durch mit dem Leseabschnitt, hoffe aber, dass sich das noch ändert! :)

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SKANDINAVISCHELESERIN kommentierte am 14. Juli 2020 um 11:39

Du hast eigentlich alles perfekt auf den Punkt gebracht, was ich beim Lesen empfunden habe!

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Itachi Uchiha kommentierte am 11. Juli 2020 um 21:12

Das Buch gefällt mir sehr gut. Auch der Einstieg hat mir sehr gefallen. Protagonistin Vivian ist, zumindest noch als 19-jährige, sehr naiv, oberflächlich, narzisstisch und sehr matrialistisch. Dennoch war sie mir direkt sympathisch. Ihr freundliches Naturell, und ihre Begeisterung fürs Nähen sind immer spürbar. Auch das ihr älteres Ich deutlich abgeklärter ist, und immer wieder die Fehltritte und Charakterschwäche ihres jüngeren Ichs kommentiert, tut sein übriges dazu.

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Tara kommentierte am 12. Juli 2020 um 16:23

Mir ist zwar noch nicht klar, wer Angela ist, aber der kurze erklärende Prolog hat den Einstieg einfach gemacht.

Vivian beginnt zu erzählen, sie berichtet lebendig und authentisch, ich finde ihre Erlebnisse und Gedanken nachvollziehbar.  Auch wenn Vivian erst 19 ist, empfinde ich sie als ein wenig zu naiv und manchmal auch sehr oberflächlich, aber sie ist dabei so freundlich und fröhlich, kann sich so schön für`s Nähen begeistern, dass ich sie trotzdem mag.

 Das Buch liest sich angenehm und ich finde den Schreibstil sehr charmant.  Auch die Kapitellänge empfinde ich als optimal und bin gespannt auf den nächsten Abschnitt.

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Gudrun67 kommentierte am 12. Juli 2020 um 17:48

Ich habe mir vom Buch zwar etwas mehr versprochen, aber, vielleicht verändert sich meine Meinung ja noch in den folgenden Abschnitten.

Die Protagoninistin wirkt mir doch etwas zu aufgesetzt. Naja, sie ist eben noch jung und muss sich erst noch entwickeln. Eventuell ist ja dies genau der Punkt, der herauskristallisiert werden soll. bin mal gespannt.

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Tara kommentierte am 12. Juli 2020 um 18:20

Eventuell ist ja dies genau der Punkt, der herauskristallisiert werden soll. bin mal gespannt.

Das hoffe ich und ist eigentlich das, was ich auf den nächsten Seiten erwarte.

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escapetheurban kommentierte am 13. Juli 2020 um 14:27

Am Anfang kam mir das ganze etwas schleppend vor, jedoch werde ich so langsam mit der Geschichte warm. Die Erzählform als Monolog bzw. als Brief, welcher an die bisher noch unbekannte Angela gerichtet ist, finde ich gut. Leider kann ich mich bisher nicht mit Vivvie und ihren Handlungen identifizieren. Ich bleibe auf jeden Fall gespannt, was das Buch noch so alles mit sich bringen wird und ob es meine hohen Erwartungen erfüllen wird.

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Cindyjoer kommentierte am 13. Juli 2020 um 14:28

Ich habe gestern Abend den ersten Teil beendet. 

Das Buch ist in Briefform geschrieben und wendet sich an eine gewisse Angela, wobei offen bleibt um wen es sich genau handelt. Ich vermute dass sich erst am Ende auflöst warum uns als Leser diese Geschichte überhaupt erzählt wird und wer der mysteriöse Vater dieser Angela ist. Durch diese Form des Einstieges fiel es mir sehr leicht ins Buch einzutauchen. 

Wir lernen Vivian kennen, die am Vassar College durchgefallen ist und deshalb von ihren Eltern zu ihrer Tante Peg nach New York geschickt wird, welche ein kleines Theater betreibt. 

Warum man die Tochter die das College nicht geschafft hat weil sie sich lieber in Kneipen rumtreibt oder sich um ihre Frisur kümmert statt zu lernen dann auch noch New York ans Theater schickt erschließt sich mir nicht, war aber wohl eher Abschiebung als Bestrafung. 

Vivian taucht immer tiefer ins Theaterleben ein, feiert mit ihrer Freundin und (nach erfolgreicher Entjungferung) diversen Männern die Nächte durch und macht sich im Theater mit ihren herausragenden Nähkünsten nützlich. 

Noch plätschert die Handlung ein wenig vor sich hin, ich hoffe aber das sie später noch mehr Fahrt aufnimmt. 

Ich bin ein großer Fan des Schreibstils von Elisabeth Gilbert. Sie schreibt so wie ich Geschichten erzähle, mit Abschweifungen, Einwürfen und Kommentaren. Das mag für manche bestimmt anstrengend zu lesen sein, aber ich liebe es. 

Noch kann ich mir noch kein Urteil bilden, ich bin gespannt wie es weiter geht und ob sich die Informationen auf dem Klappentext noch im Buch wiederfinden lassen. 

 

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daroe kommentierte am 14. Juli 2020 um 10:08

Ja so geht es mir auch. Ich möchte mir auch noch gar kein Urteil bilden, denn ich finde den Schreibstil auch sehr schön. 1/3 des Buches hat fast nichts mit dem Klappentext zu tun, eher ungewöhnlich oder?

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Tara kommentierte am 14. Juli 2020 um 15:51

1/3 des Buches hat fast nichts mit dem Klappentext zu tun, eher ungewöhnlich oder?

Das würde ich mir wünschen, aber es passiert mir immer häufiger, dass ich Bücher lese, deren Klappentext falsche Erwatungen wecken oder dass dieser Informationen verrät, die ich erst dann in Gänze weiß, wenn ich das Buch zu 2/3 durch habe. Beides ist irgendwie unschön.

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katze267 kommentierte am 02. August 2020 um 19:18

Ich fnde auch Klappentexte oft unpassend oder sie verraten zu viel

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SKANDINAVISCHELESERIN kommentierte am 14. Juli 2020 um 11:37

Ich war wirklich Feuer und Flamme für dieses Buch, da ich bisher nur überaus positive Stimmen vernommen habe. Leider bin ich nach dem ersten Abschnitt mehr als enttäuscht, denn das Buch nervt mich ziemlich, dies liegt an unterschiedlichen Aspekten....

Den Anfang fand ich noch sehr ansprechend gewählt, da er Spannung und Interesse beim Leser hervorzurufen weiß und ich absolut gespannt war mehr über das Leben unserer Protagonistin zu erfahren und hier kommen wir auch schon zum ersten Problem:

Ich empfinde Vivian als eine unerträgliche Protagonistin, die alles verlkörpert, das ich nicht unterstützenswert oder ansprechend in einem Roman finde. Sie ist naiv, oberflächlich, absolut ichbezogen und vermittelt gemeinsam mit allen Frauen in diesem Buch ein Bild, der Frau aber auch der Lebenseinstellung die ich weder richtig finde, noch moralisch angemessen dargestellt. Das Problem ist, dass dieser Umstand in mir eine gewisse Genervtheit und Abneigung auslöst, dass ich nicht mehr mit Freude weiterlesen werde, was sehr schade ist. Zwar ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und ohne Makel, doch wenn eine Geschichte nur von Oberflächlichkeiten lebt, kann dies leider auch kein Interesse mehr hervorrufen. 

Weshalb dieses Buch so hochgelobt wurde ist mir bisher ein einziges Rätsel!

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anooo kommentierte am 14. Juli 2020 um 16:28

Der erste Abschnitt ist gelesen und das ging auch super schnell. Klar Vivian wirkt teilweise naiv, aber das Buch kann mich auf jeden Fall unterhalten. Der Schreibstil und diese Art Briefroman lassen sich super gut lesen. Vor allem finde ich Vivians Leidenschaft zum Nähen total cool. Für die nächsten Kapitel hoffe ich, dass der Fokus nicht mehr ganz so auf dem Theater liegt. Das fand ich zum Schluss hin etwas anstrengend. Liegt wahrscheinlich auch an Edna und Arthur..

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daroe kommentierte am 15. Juli 2020 um 07:53

Auch ich habe nun endlich den ersten Teil durch. Ich liebe den Schreibstil, dieser liest sich schön flüssig und ist für mich gespickt mit kleinen Besonderheiten. Ich bleibe an manchen Stellen kurz hängen, weil ich die Formulierungen so toll finde. z.B. "... noch Eigelb im Haar ..." (S. 21) oder " ... wie eine Füllmaschine Würstchen ..." (S. 25) oder "... das die Luft ständig mit warten gefüllt werden müsste ..." (S. 31) oder "Ich fühlte mich nicht nur willkommen, sondern erwünscht." (S. 36)

Ich bin gut durch die erste Hälfte des ersten Teils durchgekommen dann fing es irgendwann an sich zu ziehen. Ich kann mich so gar nicht in diese Geschichte einfinden. Die erkaufte Freundschaft durch Nähdienste kann ich noch nachvollziehen. Denkwürdig finde ich dann aber die Geschichte mit dem Prostitutionsarrangement, welches so nicht genannt werden soll, zum Verlust der Jungfräulichkeit. Liebe Leute also bitte, das ist doch keine Freundschaft. Falsche Kreise würde ich das nennen.

Tante Peg kommt bei mir auch nicht so wirklich gut weg. Denn ihr wurde ihre Nichte anvertraut oder ihr zugeschoben, wie man es nimmt. Aber jetzt mal ehrlich, kümmert man sich so wenig um sie? Sie kommt jede Nacht total betrunken nach Hause und Tante Peg bekommt das nicht mit und wenn, sagt sie nichts dazu?

Mir plätschert das Ganze zu sehr dahin. Die anfängliche Euphorie ist verschwunden, ich weiß gar nicht warum, aber es passiert auch nichts, was mich mitreißen könnte. Zumindest ist jetzt endlich mal, die im Klappentext erwähnte beste Freundin Marjorie aufgetaucht, die aber noch nicht Vivians beste Freundin ist. Sondern eine 14-jährige mit einem seltsamen Kleidergeschmack. Ich lass mich überraschen und gehe ganz unvoreingenommen an den nächsten Teil. 

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Adlerauge kommentierte am 15. Juli 2020 um 12:20

Soo , nun habe ich dieses Buch zwar geschenkt bekommen - möchte aber trotzdem an dieser 

Leserunde gerne teilnehmen !

Verstehe zwar nicht , dass hier die Leser mit dem Buch sich nicht anfreunden können , aber letzten Endes ist es immer noch Geschmackssache der unterschiedlichen Leser !

Jedenfalls mir gefällt dieser Schreibstil und das "Theaterleben in den 40zigern Jahre " finde ich recht gut umschrieben .

So , jetzt wird ich aber weiterlesen  .... 

t

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Hals- und BeinBUCH kommentierte am 15. Juli 2020 um 13:32

Geschmackssache?

Aber UNBEDINGT!

Ich zumindest freue mich sehr über jede "andere" Meinung! :-)

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Tara kommentierte am 16. Juli 2020 um 22:39

Ja, da stimme ich Dir zu, der Zeitgeist wird gut eingefangen, das gefällt mir auch.

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Andrea Haid kommentierte am 15. Juli 2020 um 16:04

Bisher bin ich etwas enttäuscht. Ich finde, Vivien wird zu oberflälich charakterisiert. Die Schilderung New Yorks ist mir zu sehr auf das Lily Playhouse und die Mitglieder des Theaters bezogen. Olive und Peg sind für mich lebendiger geschildert als die jüngeren Frauen Gladys und Celia.

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Nadines_Bücher kommentierte am 15. Juli 2020 um 16:34

Vivian, schwarzes Schaf der Familie da vom College für höhere Töchter geflogen, wird von der Familie kurzerhand zu ihrer Tante Peg, ein weiteres schwarzes Schaf da getrennt lebende Besitzerin eines drittklassigen Theaters und umgeben von zweifelhaften Künstlern, nach New York geschickt. In der halbseidenen Gesellschaft von Revuegirls und Halbstarken fühlt sie sich wohl, erlebt und provoziert so allerhand, was dem stereotyp prüden Amerikaner von heute die Schamesröte ins Gesicht treibt. Mit Revuegirl Celia, die ihr göttinnengleich erscheint was Aussehen und Leben betrifft, geht sie eine gefährliche Co-Abhängigkeit ein. Die beiden leben gefährlich, aber, wie Vivian uns berichtet, sprach man in den 1940ern nicht von Gewalt gegen Frauen und Missbrauch. Deshalb denkt sie nicht wirklich darüber nach. Über Geschlechtskrankheiten und ungewollte Schwangerschaften allerdings schon. Vom allzu leichten Lebenswandel entfernt sie sich ein wenig, als die britische Schauspielerin Etna, eine alte Freundin von Tante Peg, aufgrund der Kriegswirren in Europa ebenfalls im Theater einzieht. Sie bringt eine Eleganz und eine Stilsicherheit mit, für die sich Vivian nicht nur modisch begeistert.

Ehrlich gesagt bin ich gespannt darauf, wie Vivian sich entwickeln wird, was passieren wird, dass sich aus dem nur um sich selbst kreisenden, politisch uninteressierten, reichen und verwöhnten, liederlichen aber nähbegeisterten Mädchen die Frau entwickelt, die ihr jugendliches Selbst so klar und ehrlich im Rückblick darstellen kann.

Ich stimme zu, dass die Charaktere etwas runder sein könnten. Die oberflächliche Darstellung spiegelt jedoch Vivians Oberflächlichkeit sehr gut wider - sie erinnert sich offenbar einfach nicht an weitere Eigenschaften, da sie sie in ihrer Jugend schlichtweg nicht wahrgenommen, nicht als wichtig oder bedeutend empfunden hat.

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Nadines_Bücher kommentierte am 15. Juli 2020 um 16:56

Edna mit d, natürlich, sorry.

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anooo kommentierte am 16. Juli 2020 um 10:07

Auf die Entwicklung bin ich auch schon sehr gespannnt. Wie sie sich im Nachhinein selbst reflektiert, lässt darauf hinweisen, dass sie sich weiterentwickelt hat und deswegen kann ich auch mit dieser Jugendlichen Oberflächlichkeit sehr gut leben und finde es nicht so nervig wie viele andere hier :)

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CCK kommentierte am 15. Juli 2020 um 20:14

Nach einer sehr kurzen Einführung, aus der nur hervorgeht, dass eine ältere Dame einer Angela davon berichten will, was sie mit deren Vater verbindet, stürzt sich das Buch direkt in das New Yorker Leben im Jahr 1940.

Umso erstaunlicher (oder unglaubwürdiger?) finde ich den schonungslosen Bericht der sexuellen Aussschweifungen, die ich selbst für heutige Zeiten sehr extrem fand. Die Darstellung zog sich dann etwas hin und ich war froh, als Edna Parker Watson auftauchte und dem Leben von Vivian wieder einen nachvollziehbaren Sinn gibt. Endlich geht sie wieder ihrem Talent nach und schneidert.

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Chuckipop kommentierte am 17. Juli 2020 um 00:47

Auch nachdem ich den ersten Leseabschnitt nun durch habe bin ich von Vivian irgendwie genervt.

Sie ist so oberflächlich, teils naiv, teils sorglos und ich weiß gar nicht, was sie eigentlich will. Sucht sie Anerkennung oder will sie bloß ihren Spaß haben?

Die Welt des Theaters ist an sich aufregend und das mit dem Kostüme nähen aus Altkleidern etc finde ich klasse.

Aber das Ganze ist so sehr überlagert von Glamour, Sex und falscher Freundschaft, dass ich ein sehr ambivalentes Lesevergnügen habe.

Ich bin gespannt, ob ich noch Sympathien zu Vivian, Peg oder Celia aufbauen kann.

Den Schreibstil an sich finde ich nämlich herrlich, so sorglos und ein wenig chaotisch...

Wer genau Angela ist und warum jemand einer fremden Frau solche Briefe voller Sexgeschichten schreibt, hab ich noch nicht durchschaut....aber es liegen ja noch einige Seiten vor mir ;)

 

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Andrea Eimermacher kommentierte am 22. Juli 2020 um 20:44

Nach Urlaubsrückkehr das Buch angefangen, muss mich ja jetzt beeilen;)

Es ist mein erster Roman von Elizabeth Gilbert und ich bin ganz unvoreingenommen. Das anfängliche Zitat gefiel mir schon mal sehr gut. Die Einleitung aus dem Jahr 2010 weckt meine Neugier, wer Angela ist und in welcher Beziehung Vivian zu ihrem Vater stand. Dann springen wir ins Jahr 1940 zurück und lernen die 19jährige Vivvie kennen, die nach New York City kommt. Sie bezeichnet sich selber als "frivoles Mädchen, das in seinem Leben noch keine ernsten Gedanken gehegt hatte". Ich kann mich zwar nicht 100%ig in sie hineinversetzen, aber die Schilderung ihres Lebens in der für sie neuen Großstadt gefällt mir trotzdem und ich kann verstehen, warum sie sich frei fühlt. Was sie an Celia findet, ist mir zwar irgendwie schleierhaft. Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass diese so ganz anders ist als alle anderen Frauen, die Vivvie bisher kennengelernt hat. Celia ist das Gegenteil von Vivvie, die reich und verwöhnt ist. Und Neues ist anziehend, spannend und macht neugierig. Nach ihrer Entjungferung legt auch Vivvie dann richtig los und genießt ihr neues Leben. Gegen Ende des Leseabschnitts erfährt man, warum der Roman seinen Titel trägt und die in der Buchbeschreibung bereits als beste Freundin angekündigte Marjorie kommt das erste Mal vor. 

Ich habe die Lektüre des ersten Drittels als positiv empfunden: Leicht lesbarer, gefälliger Schreibstil mit amüsanten Beschreibungen und angenehmen Kapitellängen. Ich bin gespannt wie es weitergeht...

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Ayda kommentierte am 26. Juli 2020 um 21:21

Ich habe es nun geschafft mit dem Buch zu starten und widme mich in die dieser Woche neben der Arbeit nur dem Buch ;) Ich habe von der Autorin noch kein Buch gelesen, kenne jedoch den Film zur ihrem erfolgreichen Buch Eat Pray Love.

City of Girls liest sich bisher sehr gut, ich bin noch mitten im ersten Abschnitt aber es gefällt mir bishr ganz gut. Für damalige Zeiten ist Vivien sehr selbstbestimmt, eckt an ( so wie ihre Tante Peg), sie ist erst 19 und ich bin gespannt wie sie sich etwickelt. Sie erzählt in 2010 ihre Geschichte einer Angela, wer sie ist weiß man nicht. Vielleicht ist sie die Tochter des Mannes, in den sich Vivien damaly unsterblich verliebt hat ?

Sie wirk im Theatera als Schneiderin mit und wir lernen die Personen kennen, die dort tätig sind...ich bin gespannt wie es weitergeht und wie sie ihre beste Freundin kennenlernen wird und was sie alles erleben...

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Kakadu kommentierte am 28. Juli 2020 um 17:03

Ich finde den ersten Teil des Buches ansprechend, muss mich aber mit dem Charakter von Vivian noch anfreunden. Gerade wegen der Theaterwelt habe ich mich auf das Buch gefreut und fühle mich nicht enttäuscht.

Thema: Lektüre, Teil I: Seite 1 bis 159
Ayda kommentierte am 02. August 2020 um 10:46

Nun noch ein weiterer Eindruck...also das Buch liest sich gut, der Schreibstil ist flüssig allerdings tue ich mich etwas  schwer mit Vivian, die Szenen mit dem Tierarzt fand ich total überflüssig und schrecklich,sorry...und dass sie danach mit zahlreichen Männern geschlafen fand ich jetzt nicht wirklich interessant und ist nicht wirklich relevant für die eingetliche Story die ich hier erwarte...sie ist mir bisher nicht besonders sympathisch, ich finde keinen Zugang zu ihr...mir fehlt auch noch ein wenig das Flair vom damiligen New York und auf Marjorie warte ich auch noch...es ist bisher okay...Die Idee mit dem Stück "City of Girls" finde ich ganz interessant...ich lese mal weiter...
 

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katze267 kommentierte am 02. August 2020 um 19:24

Bisher gefällt mir der Schreibstil sehr gut, das Buch liest sich flüssig.

Der Inhalt hat für mich noch nicht viel mit dem KLappentext gemeinsam, auf Frauenfreundschaft und Fehler warte ich noch. (obwohl ich auch die Entjungerung beim Arzt als Fehler empfinde)

Vivian ist sehr naiv, geniesst das exzentrische Leben der Showgirls. Passt sich ihrem Leben an.

Noch ist sie mir zu überflächlich, vielleicht ändert sich das ja noch

Ihre Liebe zum Nähen gefällt mir und auch Peg und Olive sind interessante Charaktere,

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