Leserunde

Leserunde zu "City of Girls" von Elizabeth Gilbert

City of Girls - Elizabeth Gilbert

City of Girls
von Elizabeth Gilbert

Bewerbungsphase: 18.06. - 02.07.

Beginn der Leserunde: 09.07. (Ende: 30.07.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "City of Girls" von Elizabeth Gilbert zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Elizabeth Gilbert, Autorin des Weltbestsellers »Eat Pray Love«, schenkt uns mit ihrem Roman »City of Girls« eine »Hymne auf die Freuden des Lebens.« (Evening Standard)

Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe. So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder – in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.

Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.

Der Roman, von den Medien als betörender Mix aus Charme und Witz gefeiert, stand nach Erscheinen monatelang auf der »New York Times«-Bestsellerliste.

»Atemberaubend«
Lisa Taddeo, Autorin von »Three Women - Drei Frauen«

Ein Roman wie »Diamanten in Champagner.«
Washington Post

»Eine Sensation«
Cosmopolitan

»Das Buch des Sommers«
Elle

ÜBER DIE AUTORIN:

Elizabeth Gilbert, geboren 1969, wuchs auf einer Weihnachtsbaumfarm in Connecticut auf. Nach dem Studium in New York arbeitete sie u. a. als Journalistin für die »New York Times« und begann, Bücher zu schreiben. Das »Time Magazine« wählte sie unter die hundert einflussreichsten Menschen der Welt. Der internationale Durchbruch kam 2006 mit ›Eat Pray Love‹, einem Weltbestseller, in dem die Hauptfigur Elizabeth auf Weltreise geht und zu sich selbst findet: Dolce Vita in Italien, Meditation in Indien und das Glück auf Bali. 2010 wurde ›Eat Pray Love‹ mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt. Elizabeth Gilbert lebt in New Jersey.

02.08.2020

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
nikolausi kommentierte am 11. Juli 2020 um 18:29

Zum Glück ist jetzt der Teil rund um das Theater bewältigt. Das ganze Umzu war so oberflächlich,
so etwas will ich gar nicht lesen. Richtig gehend zuwider waren mir die ausschweifenden Sexabenteuer von Vivian und den anderen Mädchen vom Theater. Mit ihrer Rückkehr nach Hause wurde die Geschichte etwas besser, wenngleich immer noch trivial. Leider musste dann wieder das Abenteuer mit Lars eingearbeitet gearbeitet werden.
Normalerweise hätte ich das Buch abgebrochen, sehe mich aber daran gehindert, weil ich ja noch rezensieren muss.

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anooo kommentierte am 07. August 2020 um 14:58

Die ganze Theater Geschichte war mir dann auch etwas zu viel und teilweise auch mühsam. Schade.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
Hals- und BeinBUCH kommentierte am 12. Juli 2020 um 10:12

Der zweite Teil des Buches schildert in ermüdender Ausführlichkeit, wie eine neue Musikklamotte namens „City of Girls“ auf die Bühne gebracht wird. Natürlich gelingt das alles – wie durch ein Wunder – beinahe ohne Geld, alle Akteure wachsen – völlig klar! – über sich hinaus und selbstredend wird das Ganze ein rauschender Erfolg. Alle werden (oder fühlen sich) reicher, berühmter und irgendwie auch glücklicher ... bis die unbedarfte Vivian eine Skandal-Katastrophe auslöst.

Was für ein schrecklicher Groschenroman-Kitsch!

Und nur nebenbei: Obwohl mittlerweile 21 Jahre alt, hat unsere (angeblich liebenswerte)  Hauptdarstellerin nichts dazugelernt, ist nach wie vor eine unerträglich oberflächliche, verzogene, ungebildete Göre. Und als wäre all dies nicht schon schlimm genug, erzählt Autorin Elizabeth Gilbert all diesen Unsinn in einem (zugegeben: eleganten) Plauderton, dass man meint, selbst, wenn Vivian einen Mord begehen würde, müsse man Beifall klatschen ... wäre ja alles nicht so schlimm, weil Vivian doch nur ein kleines, niedliches Dummchen ist, das irgendwie "versehentlich" in ein Unheil gestolpert ist.

Wäre es nicht völlig verrückt, man könnte zu der These kommen, genau der Typ von Frau habe Söhne vom Schlage eines Donald Trump zur Welt gebracht. Und das ist NICHT lustig, weil spätestens bei einem genauen zweiten Blick unübersehbar ist: In ihrer Zeit war Vivian nichts anderes als die weibliche Ausprägung eines narzistischen, egozentrischen, verantwortungs- und skrupellosen Menschen.

Es ist mir ein Rätsel, dass Teile der englischsprachige Kritik dieses Werk derart gefeiert haben. Ich stehe fassungslos vor den letzten rund 150 Seiten.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
nikolausi kommentierte am 12. Juli 2020 um 10:59

Ich stimme dir in allem zu. Furchtbar ist, was für ein Bild von Frau hier gezeichnet wird.

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CCK kommentierte am 15. Juli 2020 um 20:32

Das ist auch das, was mich am meisten stört. Keine der Frauen ist mir wirklich sympathisch. 

Vielen ist Sex und Alkohol wichtiger als alles andere, es gibt keine Beziehung, die wirklich partnerschaftlich und gleichberechtigt ist. 

Selbt Edna ist mir am Ende zu kalt, zu selbstgerecht und zu gefühllos. 

 

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katze267 kommentierte am 02. August 2020 um 19:26

Mir  ist  bisher auch keine wirklich sympathisch, ausser vielleicht Olive, die ist absolut treu und loyal.

Und dem Alkohol neigt sie auch nicht zu.

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Gudrun67 kommentierte am 12. Juli 2020 um 17:57

Ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen. Es ist so schade, dass dieses Buch so verrissen ist. Die Idee hätte doch so viel Potential haben können.

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Itachi Uchiha kommentierte am 12. Juli 2020 um 21:12

Mir ging es ähnlich. Am Anfang fand ich Vivian noch ganz süß und charmant, aber da bin ich auch noch davon ausgegangen, dass sie mit der Zeit erwachsen wird, und endlich die Verantwortung für ihr Leben übernimmt. Da habe ich mich offensichtlich geirrt.

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Tara kommentierte am 13. Juli 2020 um 21:30

Ich hatte auch ein wenig mehr Entwicklung erwartet / erhofft.

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anooo kommentierte am 07. August 2020 um 14:59

Ja sehe ich genau so.. Schade

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Gudrun67 kommentierte am 12. Juli 2020 um 17:56

Habe ich im letzten Abschnitt noch darauf gehofft, dass die folgenden Abschnitte besser werden, wurde ich jetzt eines anderen belehrt.

Leider ist dieser Abschnitt nur noch schlechter geworden. Ich fühle mich überhaupt nicht unterhalten, nein, im Gegenteil, ich quäle mich durch die Seiten. Wenn ich nicht an dieser Leserunde teilnehmen würde, hätte ich längst abgebrochen.

Durch die Darstellung, gerade der Protagonistin, wird man ja fast schon aggressiv. Das ist keine Buch, bei dem man entspannen kann.

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Hals- und BeinBUCH kommentierte am 13. Juli 2020 um 10:56

Du sprichst mir aus der Seele! Ich bin jetzt am Ende angelangt und einigermaßen sprachlos. Ehrlich gesagt: Die vielen begeisterten Stimmen zu diesem Buch (übrigens ja auch hier sind die meisten Rezensionen sehr positiv) machen mich ratlos. Ich weiß weder, was ich zum dritten Teil schreiben soll, noch, nein: ich weiß schon gar nicht, wie ich meine Konsternierung zu einer Rezension in üblicher Länge verarbeiten soll. 

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nikolausi kommentierte am 13. Juli 2020 um 11:22

Ich kann  mir die vielen begeisterten Stimmen eigentlich nur so erklären, dass es sich um "unehrliche" Rezensionen handelt (um sich vielleicht künftige Gewinnchancen auf andere Bücher nicht zu verscherzen?).

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wandagreen kommentierte am 22. Juli 2020 um 11:41

Dann freuen wir uns über einen tollen Verriss!

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Tara kommentierte am 13. Juli 2020 um 21:29

Puhh, ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll, das Buch liest sich ja sehr leicht, aber ich bin ein wenig entsetzt von dem Frauenbild, das hier dargestellt wird. Ich hatte auf eine Enzwicklung von Vivian gehofft, bisher bleibt diese leider aus, sie wirkt nach wie vor sehr oberflächlich und naiv, das finde ich sehr schade und hatte ich mir anders erhofft. Nun hoffe ich, dass es der dritte Abschnitt  noch etwas rausreißt, wobei ich mich nicht schlecht unterhalten fühle, aber ich hatte etwas mehr Substanz erwartet.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
Andrea Haid kommentierte am 15. Juli 2020 um 16:11

Leider bleibt der Eindruck des ersten Teils des Romans und ich sehe, dass ich meine Enttäuschung mit einigen Mitlesenden teile! Als Vivien wieder nach Hause muss, hatte ich eine Art Katharsis erwartet, auch einen Willen, etwas aus sich zu machen. Leider falsch gedacht. Und dass dann wieder ein Mann auftaucht, den sie fast heiratet macht die Sache leider nicht besser. Als dann Peg kommt, geht sie wieder zurück nach New York. Vivien wird sehr passiv dargestellt, immer lässt sie andere über sich entscheiden. Hier wäre eine echte Chance zur Wende gewesen, aber hat nicht sollen sein. Mal schauen, was die letzten 120 Seiten bringen - große Hoffnung auf Verbesserung habe ich keine.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
CCK kommentierte am 15. Juli 2020 um 20:35

Einen großen Teil diesen Abschnitts nimmt die Schilderung ein, wie das Lily Playhouse sich für Edna verwandelt und zum ersten Mal eine ernsthafte Revue inszeniert, die dann auch prompt zu einem riesigen Erfolg wird. Vivian verliebt sich in den männlichen Hauptdarsteller. Aber leider kein Happy End - die Freundschaft zu Celia führt, wie schon im ersten Teil zu erwarten, in eine Katastrophe, durch die Vivian sämtliche Beziehungen in New York zerstört und Hals über Kopf wieder zu ihren Eltern aufs Land zieht. 

Hier versucht sie sich als brave Tochter und verlobt sich sogar mit einem Angestellten ihres Vaters ohne ihn zu lieben. Sie fühlt sich leer und ekelt sich vor sich selber. Die Nähmaschine rührt sie nicht an. Der Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg führt dazu, dass ihr Verlobter sich von ihr lossagt (oder es ohne gesellschaftlichen Skandal kann), da ihn die fehlende Jungfräulichkeit wohl doch mehr störte, als er zugeben wollte. 

Vivian wird weiter sehr naiv, später geradezu taten- und willenlos dargestellt. Eine eigene Idee von ihrer Zukunft hat sie nicht.

Den Stil der Autorin mag ich allerdings sehr gerne. Sie schildert das alles so, als würde man eine alte Bekannte treffen. 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
Nadines_Bücher kommentierte am 16. Juli 2020 um 13:35

Vivian lässt sich weiter in den Sündenpfuhl New York City hineinziehen, feiert, trinkt, genießt eine Reihe von Liebhabern. Sie entfernt sich ein wenig von Celia, lässt sich in den Bann von Schauspielerin Edna ziehen und umkreist sie wie die Sonne. Nebenbei schreibt der aufgetauchte Onkel Billy seiner alten Freundin Edna schnell ein Stück auf den Leib und lässt Tante Peg in alte, alkoholgeschwängerte Verhaltensmuster, zu denen seine Anwesenheit führt, zurückfallen. Sehr zum Missfallen ihrer Lebensgefährtin, der gestrengen Olive, die, wie nun klar wird, aus mehrerlei Gründen den ausschweifenden Billy hasst. Ausgerechnet Olive schreitet jedoch zu Vivians Rettung, als die beim über die Stränge schlagen wieder einmal ihr Gehirn nicht rechtzeitig einschaltet und einen Skandal provoziert. Edna verstößt sie, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zurück in die heile Welt ihrer Familie zu flüchten. Dort ist sie in der Hölle ihrer Gedanken gefangen. Doch wie es bei schönen Mädchen nun einmal so ist: Es findet sich ein Trottel, der ihr eine Geschichte erfindet und sie sogar heiraten will. Doch Jim zieht doch noch die Reißleine und löst die Verlobung, um in den Zweiten Weltkrieg zu ziehen, was ehrenhafter ist, als eine "ramponierte" Frau zu ehelichen. 

Doch offenbar schafft es Vivian, doch noch interessant zu werden, etwas, was Edna ihr nach dem Zerwürfnis absprach. Denn sonst wäre der Roman nur die Erzählung - und vielleicht die Rechtfertigung - einer Frau, die nichts dazugelernt hat. Was schade wäre um die Lesezeit.

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Adlerauge kommentierte am 16. Juli 2020 um 16:24

Wie ich sehe - fast nur negative Kritiken - dabei war man sich doch im Vorraus im Klaren ,dass es sich hier um einen "Unterhaltungsroman " handelt !

Deswegen verstehe ich leider nicht , dass fast alles so negativ beurteilt wird - schade eigentlich : Trotzdem muss ich sagen ,dass mir diese Geschichte recht gut gefällt - zwar nicht die Superlative eines Buches , aber immerhin sehr unterhaltsam !

Aber jetzt werde ich weiterlesen bis zum Schluss .....

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escapetheurban kommentierte am 17. Juli 2020 um 15:36

Mir hat der zweite Abschnitt schon deutlich besser gefallen als der erste. Vorallem bin ich jetzt darauf gespannt was im letzten Abschnitt passieren wird und ob Vivvie nocheinmal die Chance hat Edna oder Celia zu treffen. 

Bisher bleibe ich jedoch bei meiner Meinung, dass ich mir mehr von diesem Buch erhofft habe...

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
Cindyjoer kommentierte am 18. Juli 2020 um 15:59

So, ich bin soweben mit dem zweiten Teil es Buches fertig geworden. 

Vivian lässt sich tiefer und tiefer rein ziehen in alles was New York City so an Ausschweifungen zu bieten hat. Trotzdem findet sie einen oder eher zwei neue "Stars" zum Anhimmeln. Hat sie sich im ersten Teil vollkommen auf das Revuegirl Celia fokusiert, ihr nachgeeifert und sie in Handlungen kopiert, lernt sie jetzt Edna kennen. 

Eine Schauspielerin die, obwohl hoch in den Himmel gelobt, wohl in den USA noch nicht viel hervorgebracht hat. Vivian wird nicht müde sie als den Mittelpunkt des Universums zu beschreiben, bis Anthony in ihr Leben tritt. Ein mittelloser Schauspieler, der mir als Leser direkt unsymatisch war. Ich verstehe auch nicht was Vivian an ihm gut findet, bis auf die Tatsache das er gut im Bett ist. 

Leider reicht das wohl um Vivian zu beeindrucken. 

Desweiteren wird "City of Girls" zu einem Hit und alle freuen sich wahnsinnig und richten gefühlt alles für Edna um und nach ihr aus. 

Vivian ist verliebt, das neue Stück ist ein riesen Hit, alles ist wunderbar. Dass Tante Peg anscheinend ein beträchtliches Alkoholproblem hat scheint niemanden, außer Olive (die anscheinnend die einzige Person mit normalem Menschenverstand in diesem Theater zu sein scheint) zu stören. 

Eines Abends bricht die rosa Theaterwelt in sich zusammen als Vivian mit Ednas Mann und Celia ausgeht und alle zusammen unverhofft im Hotelzimmer landen, was auch noch von Reportern fotografiert wird. Ein Skandal entbrennt und Olive kann Vivians guten Ruf grade noch retten. 

Trotzdem flieht diese gebrochen und traurig zu ihren Eltern zurück, lässt alles inclusive einer Verlobung und der angeblich kriegsbedingten Auflösung dieser über sich ergehen. 

Ich muss sagen dass ich immer noch ein großer Fan des Schreibstiles bin, aber mich für die Handlung nicht mehr so erwärmen kann. 

Ich mag Vivian aber irgendwie findet keine Weiterentwicklung statt. Selbst nach dem Skandal ist sie wie taub und steht nicht zu ihren Fehlern sondern flüchtet lieber nach Hause. 

Auch manche ihrer Taten sind mir unbegreiflich. Ednas Mann war ihr immer zuwider, er sah zwar gut aus, war aber dämlich und untalentiert. Trotzdem landet sie mit ihm im Bett. Mir ist bei dieser Schilderung ein wenig schlecht geworden. Wenn ich jemanden so veranscheue lasse ich mich weder umarmen, noch küssen noch weiteres. 

Ich bin trotzdem gespannt auf den letzten Tei. Ich warte immer noch auf das "absolut glänzende Portät einer einzigartigen Frauenfreundschaft" das mit versprochen wurde. 

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Chuckipop kommentierte am 19. Juli 2020 um 23:28

Tja, nach wie vor ist an diesem Buch der Schreibstil der Autorin wirklich gut, allerdings bleiben sowohl die Handlung als auch die Protagonisten oberflächlich, ausschweifend und schamlos. Schade. 

Normalerweise hätte ich nach dem ersten Leseabschnitt wohl spätestens abgebrochen, weil mich der Inhalt überhaupt nicht mehr interessiert, aber was soll's, Augen zu und durch.. 

 

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Andrea Eimermacher kommentierte am 23. Juli 2020 um 23:32

Ich kann mich den vielen negativen Meinungen nicht anschließen, mich unterhält die Geschichte. Dank des angenehmen Schreibstils fliege ich nahezu durch die Seiten und ich finde die Story nimmt insbesondere am Anfang des Leseabschnitts an Fahrt auf.

Onkel Billy taucht auf, was amüsante Dialoge mit sich bringt. Vivvie verliebt sich und erlebt erstmals guten Sex. Ich kann nachvollziehen, dass sie Anthonys vergnügte und unbekümmerte Art mag. Der Premierenabend von "City of Girls" in Kapitel 16 ist spannend und klug dargestellt, gespickt mit den Auszügen der Kritiken und den beschriebenen Szenen aus dem Stück. Ihr Bruder Walter taucht in N.Y. auf und missbilligt ihren Lebenswandel, kurz danach "unterläuft ihr der Fehler im Privaten", der ihrem freien Leben in der Stadt ein Ende setzt. Als "Nichts" und "Abschaum" kehrt sie zurück zu ihren Eltern aufs Land und fügt sich vollkommen gleichgültig in ihr Schicksal. Sie verlobt sich sogar mit einem Mann, den sie nicht liebt und plant bereits die Hochzeit mit ihm. Jetzt fühlt sie sich erst recht schäbig und schlecht, als er falsche Schlüsse zieht und sie vorgibt "ich liebe dich auch". Dem Schicksal, dass er sich in der Folge von Pearl Harbor freiwillig zum Kriegsdienst meldet und aus eitlen Gründen die Verlobung löst, hat sie es zu verdanken, dass sie "einander erspart blieben" und fühlt sich wieder frei. 

Ich bin gespannt, was Vivvie noch so erlebt und lese gerne weiter.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
daroe kommentierte am 24. Juli 2020 um 08:39

Der zweite Abschnitt hat mir ganz gut gefallen. Das Buch lässt sich leicht lesen und ich fühle mich unterhalten. Es ist jetzt kein Ausreißer, aber der Schreibstil gefällt mir nach wie vor. Vivian ist naiv, oberflächlich und egoistisch. Sie ist nicht wirklich die sympathischste Person in der Geschichte, aber alle anderen Protagonisten haben auch irgend welche Ticks oder Macken. Man liest die Geschichte ein wenig kopfschüttelnd. Bei Vivians "großem Fehler" sogar augenverschließend.

Die im Klappentext erwähnte beste Freundin Marjorie ist im zweiten Teil des Buches immer noch kein Thema. Das finde ich sehr ungewöhnlich, weil ich eigentlich gedacht habe, das diese ungewöhnliche Frauenfreundschaft eine zentrale Rolle spielen sollte. Naja eventuell ändert sich dies in Teil 3.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
SKANDINAVISCHELESERIN kommentierte am 28. Juli 2020 um 09:38

Ich finde dieses Buch leider, und ich kann es nicht anders sagen, schrecklich. Ich finde das Bild der Frau, dass hier gezeichnet wird, abersolut verwerflich und dabei löst dieses Buch nur Langeweile aus und Wut. Denn diese konstante Naivität der Protagonistinnen und die flache Art die Charaktere zu zeichnen, das ist mir einfach zu viel. Ich habe dieses Buch nun seit einigen Tagen zur Seite gelegt und habe mich nun dazu entschlossen den letzten Abschnitt nicht mehr zu lesen und das Buch an dieser Stelle abzubrechen. 

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Kakadu kommentierte am 30. Juli 2020 um 09:36

Habe den zweiten Abschnitt durch und habe mich auch durch City of Girls gekämpft. Gehört wohl zur Geschichte. Dass ein Charakter im Laufe der Zeit sich weiter entwickelt, hätte ich eigentlich auch erwartet.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 160 bis 332
Ayda kommentierte am 05. August 2020 um 19:54

Ich habe das Buch soeben beendet und teile die Eindrücke. In diesem Abschnitt geht es vor allem um das Stück und die Vorbereitung zu City of Girls, was sehr lang beschrieben wird und das ist einer der Störfaktoren, es zieht sich leider und wird dann langatmig. Hinzukommt das die Protagonistinnen mir weiterhin fern bleiben. Vivien ist mir leider zu naiv und es dreht sich vieles nur um das eine. hmm, ich habe mir leider was anderes von dem Roman erhofft...
 

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katze267 kommentierte am 05. August 2020 um 21:42

Auch im zweiten Teil wird mir Vivian nicht wirklich sympatisch.

Sie lässt sich  treiben, lässt oft andere über sich bestimmen,ergreift feige die Flucht, bleibt oberflächlich.

Auch nach ihrem "Grossen Fehler" ändert sie sich nicht wirklich, zuhause lässt sie sich auch wieder treiben, arbeitet weil es der einfachste Weg ist für ihren Vater und schlittert in eine Beziehung, fast sogar in eine Ehe.

Tante Peg holt sie dann wieder nach New York.

Auf die im KLappentext so hochgelobte Frauenfreundschaft warte ich immer noch.

Der Schreibstil gefällt mir allerdings gut.

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