Leserunde

Leserunde zu "Das Erbe" (Ellen Sandberg)

Das Erbe - Ellen Sandberg

Das Erbe
von Ellen Sandberg

Bewerbungsphase: 24.10. - 07.11.

Beginn der Leserunde: 18.11. (Ende: 10.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Das Erbe" (Ellen Sandberg) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Der neue große Roman der Bestsellerautorin

Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie.

München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen …

»Meisterhafte Erzählkunst verbindet sich bei dieser Autorin mit psychologischer Spannung.« (Süddeutsche Zeitung)

 

ÜBER DIE AUTORIN:

Ellen Sandberg ist das Pseudonym der erfolgreichen Münchner Autorin Inge Löhnig. Ihre Krimis und Romane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach dem sensationellen Erfolg von »Die Vergessenen« befasst sich Ellen Sandberg auch in ihrem nächsten groß angelegten Spannungs- und Familienroman »Das Erbe« mit einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der NS-Zeit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen.

10.12.2019

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 169

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nicigirl85 kommentierte am 15. November 2019 um 15:21

Oh man was habe ich mich gefreut als heute endlich das Buch kam. Da ich ja nur noch bis 24.11. in Deutschland bin, wäre das echt doof gewesen, wenn das Buch sich noch mehr verspätet hätte. Da kann das Wochenende richtig starten. :-)

Da meine Neugier so groß war, wollte ich mal kurz reinlesen und dann hatte ich auch plötzlich den ersten Abschnitt schon gelesen. Upps so sehr hat mich schon lange nichts mehr gefesselt.

Mona mochte ich auf Anhieb gern und ich gönne ihr die Erbschaft von Herzen. Ich finde es einfach fürchterlich was sie für eine Familie um sich hat. Keiner gönnt dem anderen etwas und ihre Mutter erstmal, gehts noch?

Bernd fand ich auch unmöglich. Ich hatte schon Sorge, dass er aufgrund des Erbes doch wieder mit Mona zusammen sein will, aber das passierte zum Glück dann nicht. Mir gefällt an Mona am besten ihr Gutmenschentum, denn so bin ich auch gestrickt und ich habe dann mit ähnlichen Vorurteilen zu kämpfen. Ich finde auch, dass das eine ganz tolle Eigenschaft ist und nichts worüber man sich lustig machen muss.

Klara ist für mich noch ein Mysterium. Sie hatte eine jüdische Freundin, aber gleichzeitig kommt mir vieles von ihr doch sehr rechts vor. Ich hoffe, dass es sich nur so anfühlt und es an ihrer Mutter liegt, die ja total linientreu ist. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass sie wirklich geglaubt hat, dass beim Hauskauf alles mit rechten Dingen zuging. Mit ca. 14 Jahren, was sie da war, da wird sie doch wohl auch was geahnt haben, oder? Ich frage mich echt warum sie nicht zu den Roths recherchiert hat? Daher bin ich mir auch nicht sicher, ob ich sie wirklich mag.

Sabine und ihre Familie finde ich einfach nur schlimm. Wie geldgeil muss man sein? Und auch ihre Konstellation, was soll das? Sie lebt mit ihrem Mann nicht mehr zusammen, der hat sogar eine Freundin, aber geschieden sind sie nicht. Und dann hilft er ihr dauernd. Dann hätte man sich doch nicht trennen müssen. Mir tut da eher seine Freundin leid.

Die Sache mit ihrer Oma und dem Kind finde ich hingegen richtig spannend. Ist ja ein kleines Mysterium im Buch und ich denke, dass die Auflösung nicht ganz so einfach sein wird wie Sabine es sich gerade wünscht. Da steckt bestimmt mehr dahinter. Ich habe allerdings noch keinen Plan wie Sabine mit Mona und Klara in Verbindung steht.

 

Etwas zu glatt geht mir folgendes:

1. Mona stößt mit Tim zusammen und hat kurz nach der Trennung quasi wieder eine neue Möglichkeit. Das empfand ich irgendwie als unrealistisch. Sie war so lange mit Bernd zusammen und die Trennung kam für sie doch sehr überraschend, da wundert es mich, dass sie für etwas Neues schon offen ist.

2. Mona braucht jemanden, der geschichtlich versiert ist und hat reinzufällig eine Bekannte, die das a) kann und b) gerade keinen Job hat. Das war in meinen Augen zu viel Zufall und lässt etwas an Glaubwürdigkeit missen.

Mich beschäftigt aktuell am meisten, was mit Familie Roth passiert ist. Ich hoffe das wird im zweiten Leseabschnitt schon etwas angedeutet. Ich würde mir sehr wünschen, wenn da noch jemand von lebt.

Ansonsten gefällt mir das Buch bisher richtig gut, wahrscheinlich hätte ich auch sonst nicht so viele Seiten in einem Rutsch geschafft.

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Rebecca1120 kommentierte am 17. November 2019 um 13:46

In vielem stimme ich mit Deinen Einschätzungen überein. Aber dass Käthe rechts eingestellt sein soll?? Nee, so kommt sie mir nicht vor. Ich denke eher sie versucht nur ihrer Mutter, ihrem weiblichen Vorbild nachzueifern und erweckt deshalb den Eindruck. Fragt sich nur, ob sie sich damit einen Gefallen tut.

Apropo Mutter: die von Mona ist ja ein no go! Ich bin selbst Mutter zweier erwachsener Töchter und freue mich immer ganz uneigennützig, wenn es denen gut geht und ihrnen etwas gelingt. Wie kann man als Mutter nur so ein Auftreten gegenüber dem eigenen Kind haben.

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westeraccum kommentierte am 18. November 2019 um 18:03

Meinst du Klara?

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Rebecca1120 kommentierte am 19. November 2019 um 09:06

Ja Klaras Mutter ist auch ein Kapitel für sich. Aber ich meinte wirklich Monas Mutter. Die zeigt doch keinerlei Empathie gegenüber Mona.

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engi kommentierte am 19. November 2019 um 20:16

Jep, wie ich sagte Klaras Mutter und auch Monas Mutter sind schon so ein unsympathisches Pärchen ...

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Misterh kommentierte am 20. November 2019 um 10:11

Ja, Monas Mutter finde ich auch furchtbar.

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Tina M. kommentierte am 18. November 2019 um 20:20

Ich finde alle drei Erzählstränge interessant und flüssig zu lesen, aber am meisten konnte mich Sabines  Geschichte fesseln. Nicht unbedingt Sabine selber, aber die Geschichte ihrer Oma Erika. Was ist  wirklich mit den Kindern passiert , und wo ist der Zusammenhang zu Klara, weshalb hat Erika Gombrowski an Klara geschrieben? Klara , als junge Mädchen finde ich nicht so sehr rechts eingestellt. Der B.D.M. bot ja erst einmal einiges an Abwechslung. Ihre Mutter finde ich fürchterlich, mehr scheinen als man ist , und das wichtigste GELD . Fast genauso Monas Mutter , selber gut situiert , scheint der Tochter das Geerbte zu missgönnen.Mir unverständlich!

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nicigirl85 kommentierte am 18. November 2019 um 21:17

Ich kann dir nur Recht geben, dass die Geschichte um Sabines Oma auch richtig spannend ist. Interessant ist auch ihr Verhalten, denn warum sagt sie nicht einfach was damals passiert ist? Wollen alte Menschen nicht nochmal alles von der Seele los sein, bevor sie gehen? Ich meine die Oma ist noch rüstig, aber eben schon dement und wer weiß wie lange sie noch die Chance hätte ihre Geschichte zu erzählen.

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engi kommentierte am 19. November 2019 um 20:18

Oh, ich weiß nicht, ob man wirklich das Bedürfnis hat, sich nochmal alles von der Seele zu reden ... manche Geheimnisse will man vielleicht eher mit ins Grab nehmen ... wie es einem selber wohl gehen würde damit?

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Rebecca1120 kommentierte am 19. November 2019 um 16:47

Js genauso sehe ich das auch. Vor allem finde ich bei den Seiten zu Sabine kommt so richtig das Milieu in dem sie wohnt und lebt zum Ausdruck. 

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Heidi59 kommentierte am 20. November 2019 um 23:53

Ja , zu 100% passt das Milieu und der Stadtteil Harburg auch . 

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Misterh kommentierte am 20. November 2019 um 10:12

Sabine selbst ist mir nicht sonderlich sympathisch aber die Geschichte der Oma hat bestimmt noch einiges zu bieten.

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Heidi59 kommentierte am 20. November 2019 um 23:50

Bei  der Geschichte von Sabines Oma , sehe ich auch noch sehr viel Potenzial:)

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nicigirl85 kommentierte am 18. November 2019 um 21:15

Na ja vielleicht wirkt es nur auf mich so, weil sie so sehr ihrer Mutter nacheifert. Ich gehe davon aus, dass die Klara meinst.

Irgendwie hätte ich mir mehr Einsatz von ihr gewünscht im Bezug auf ihre Freundin. Sie sind doch beste Freundinnen, da müsste sie doch versuchen etwas für diese zu erreichen.

Ehrlich gesagt macht der Vater auf mich einen deutlich besseren Eindruck als die Mutter und der könnte sicher auch eher Hebel in Bewegung setzen durch seine Stellung.

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Borkum kommentierte am 21. November 2019 um 12:32

Stimmt, Monas Mutter ist das Allerletzte. So eine Mutter wünscht man keinem.

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diekleineraupe kommentierte am 24. November 2019 um 13:40

Monas Mutter finde ich auch total unsympathisch... das geht gar nicht was die da macht!!!

Aber wie sagt man immer so schön "bei Geld hört die Freundschaft auf" und wenn es um ein Erbe geht genau das gleiche! Keiner interessiert sich aber sobald es was zu erben gibt, kommen alle aus ihren Löchern gekrochen! KLingt hart aber ist leider häufiger so und ich glaube die Mutter wird noch zu einem richtigen Biest in der Geschichte.

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engi kommentierte am 19. November 2019 um 20:15

Ja, bei Tim stimme ich dir zu, das war mir auch ein wenig zu viel Zufall ... ansonsten finde ich das Buch total stimmig. Die drei unterschiedlichen Parteien könnten ja wirklich unterschiedlicher nicht sein ...

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Borkum kommentierte am 21. November 2019 um 12:35

Ich habe schon überlegt ob Tim mit seiner Ahnenforschung auch noch eine Verbindung zu dem Schwanenhaus findet. Aber das wäre dann vielleicht doch zu viel des guten.

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Tine kommentierte am 05. Dezember 2019 um 23:06

Geht mir auch so. Aber da er Ahnenforschung betreibt, denke ich schon, dass er zu Sabines oder Monas Geschichte Bezug hat...

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StephanieP kommentierte am 20. November 2019 um 07:25

Ich hatte nicht den Eindruck, dass Klara rechts eingestellt ist. Sie ist ein junges Mädchen, das die Ansichten der Eltern (v.a. der Mutter) tagtäglich mit- und vermittelt bekommt.

In allen anderen Punkten stimme ich dir absolut zu. Vor allem in der Sympathie zu Mona.

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Misterh kommentierte am 20. November 2019 um 10:10

Du hast alles sehr gut beschrieben. Klara ist mir auch noch etwas fremd aber ich denke das wird sich im laufe der Zeit noch ändern.

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Borkum kommentierte am 21. November 2019 um 12:31

Bernd ist mir auch unsympathisch. Seit einem halben Jahr nebenher eine andere Beziehung zu haben, geht in meinen Augen gar nicht. Seine Rechtfertigung, dass es für Mona der "Super-Gau" wäre, lasse ich da auch nicht gelten.

Klara "rechts" anzusiedeln, kann ich nicht nachvollziehen. Sie war damals erst 14 Jahre alt und hat die Ansicht ihrer Mutter evtl. zu schnell übernommen und sie hat Dinge nicht hinterfragt. Ist für eine Jugendliche aber m. E. nachvollziehbar.

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cybergirl kommentierte am 21. November 2019 um 13:46

Du hast das gut zusammengefasst. Ich stimme dir in vielem zu. Die Mutter von Klara finde ich auch schrecklich. Ich hoffe auch, dass von der Familie Roth noch jemand lebt. Ich frage mich sogar ob Tim nicht ein Nachfahre der Familie ist.

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Tine kommentierte am 05. Dezember 2019 um 23:09

Klara verstehe ich auch noch nicht so ganz. Sie sagte zu jedem "Mona macht das schon richtig". Aber was? Wenn es wirklich um den Kauf des Hauses damals geht, warum hat sie nicht selbst nach ihrer Freundin recherchiert? Sie haben sich sogar noch regelmäig geschrieben, da hätte sie deren Verbleib doch interessieren müssen. Und dann hätte sie, wenn nötig, selbst Wiedergutmachung leisten können. Da muss sie nicht erst auf ihre Erbin warten...

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BücherwurmNZ kommentierte am 07. Dezember 2019 um 13:43

Genau dasselbe habe ich auch gedacht! Aber vielleicht steckt noch mehr hinter der Familiengeschichte und es ist nich so einfach, wie es jetzt scheint?

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BücherwurmNZ kommentierte am 07. Dezember 2019 um 13:38

Ich glaube Sabines Ex möchte sie gerne zurück. Sonst ergibt sein Verhalten keinen Sinn.

Die Flucht von Sabines Oma finde ich bisher am spannendesten. Ich bin gespannt, wer Sabines Vater wirklich ist.

Dass Mona gleich einen neuen Mann kennenlernt ist zu viel Zufall. Das ist in Büchern oder Filmen aber fast immer so, deshalb habe ich einfach darüber hinweggesehen.

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westeraccum kommentierte am 19. November 2019 um 17:17

Es gibt auf dem Büchermarkt unzählige Bücher über das Thema Judenverfolgung, Flucht, Restitution und einige habe ich gelesen. Nun also Ellen Sandberg! Ich kannte sie bisher nur unter ihrem Namen Inge Löhnig als ganz ordentliche Krimiautorin. Dass sie auch unter Pseudonym ganz andere Bücher schreibt, hatte ich noch nicht wahrgenommen.

Nach dem ersten Leseabschnitt muss ich sagen, dass ich mit dem Buch nicht richtig warm geworden bin. Es ist sehr konventionell geschreiben, manche Sätze scheinen mir wie mit der Schablone gestanzt und insgesamt finde ich das Buch bisher eher oberflächlich.

Mona macht einen ganz netten Eindruck, Sabine ist eher geldgierig und Monas Familie ziemlich unterirdisch. Und dass nach der Trennung von Bernd direkt ein neuer Mann in Monas Leben tritt - so was von zufällig... Das hat eher Liebesgedöns-Niveau!

Ich hoffe stark, dass es im zweiten Teil zur Sache geht und man mehr über die Geschichte des Hauses und ihre Bewohner erfährt.

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Rebecca1120 kommentierte am 20. November 2019 um 09:05

Das finde ich schade, dass Du mit dem ersten Teil so unzufrieden bist. Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Dann hoffe ich mal - der Rest des Buchs kann Dich wieder aussöhnen.

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Misterh kommentierte am 20. November 2019 um 10:13

Ich habe von Ellen Sandberg schon "Die Vergessenen" und "Der Verrat" gelesen und kann sie dir nur empfehlen.

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Borkum kommentierte am 21. November 2019 um 12:36

Das ist schade, dass dir das Buch (bisher) nicht zusagt. Hoffe es wird im weiteren Verlauf besser für dich.

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cybergirl kommentierte am 21. November 2019 um 13:49

Ich hoffem, dass du im Verlauf des Buches deine Meinung ändern kannst. Bisher gefällt mir die Geschichte gut. Natürlich muss die Handlung jetzt etwas Fahrt aufnehmen.

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nicigirl85 kommentierte am 21. November 2019 um 17:45

Ich muss dir leider zustimmen, dass einiges hölzern wirkt.

Ich habe bisher alles von der Autorin gelesen und die anderen beiden Bücher waren echt deutlich besser, auch vom Schreibstil her.

Ich bin gespannt wie dir am Ende das ganze Buch gefällt, denn ich fand den ersten Teil mit am besten.

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BücherwurmNZ kommentierte am 07. Dezember 2019 um 13:47

Ich wusste gar nicht, dass Ellen Sandberg ein Pseudonym ist.
Zu Beginn finde ich die Geschichte spannender, jetzt plätschert sie ein wenig zu sehr vor sich hin. Die Charaktere mag ich nicht alle, aber sie sind dreidimensional gezeichnet und sehr verschieden. Das gefällt mir. Das Kennenlernen von Tim ist zu viel Zufall für mich.

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engi kommentierte am 19. November 2019 um 20:09

Oh, wie schön, ich kann mich auch schon zu euch gesellen, denn der erste Abschnitt ist schon gelesen. Das Buch liest sich ganz wunderbar flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. 

Mir gefallen die drei Handlungsstränge und ich bin schon sehr gespannt, wie Bine und ihre Oma da mit reinpassen. Klara und Mona scheinen ja eine eher giftige Mutter gemeinsam zu haben. Wie kann man denn sein Kind gegenüber den Geschwistern so stiefmütterlich behandel? Ich sage dir, keinen Pfennig würde ich meiner Mutter an Monas Stelle abgeben.

Für Klaras Eltern sieht es wohl eher schlecht aus ... das haben die doch bestimmt nicht überlebt. Wie grausam, wo doch eigentlich alles für die Auswanderung schon geplant war ... mal schnell weiterlesen und nachlesen, was ihr so zu der Story meint :)

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Borkum kommentierte am 21. November 2019 um 12:38

Ich gehe mal davon aus, dass du Mirjams Eltern meinst. Für die habe ich auch keine Hoffnung, da sie ja bereits 1938 abtransportiert wurden.

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cybergirl kommentierte am 21. November 2019 um 13:51

Wie Sabine und ihre Oma dareinpassen erschliest sich mir auch noch nicht. Ich bin gespannt.

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BücherwurmNZ kommentierte am 07. Dezember 2019 um 13:52

Dass Mirjams Eltern es anscheinend nicht geschafft haben, finde ich sehr traurig. Sie haben alles gut geplant und wollten frühzeitig gehen und im letzten Moment kommt noch etwas dazwischen. Ich hoffe, sie haben doch noch irgendwie überlebt.

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StephanieP kommentierte am 20. November 2019 um 07:23

Mir hat der erste Abschnitt wirklich gut gefallen. Ich mag es, wie sich die Kapitel rund um Mona, Sabine und Klara abwechseln. Vor allem letztere gefallen mir bisher am Besten. Und bei den Kapiteln rund um Sabine ist mir bisher der Zusammenhang zu jenen von Klara und Mona noch unklar. Ich bin gespannt, wie die Handlungsstränge verbunden werden.

Während ich Klara und Mona sehr sympathisch finde, da sie wirklich liebenswert sind, kann ich mit Sabine nichts anfangen. Ich mag ihre Art nicht und finde es schlimm, wie sie sich weiterhin von ihrem Mann, trotz Trennung, aushalten lässt. Klaras Familie und die geschichtliche Zeit während ihrer Jugend finde ich sehr interessant. Beim Hauskauf scheint nicht alles mit rechten Dingen zu gegangen zu sein. Mal schauen, was wir noch hierzu und zu Jakob Roth und seiner Familie erfahren. Mona finde ich wirklich sympathisch. Ich mag ihre Art und finde es schlimm, wie neidisch alle aufeinander sind. Ich denke, dass Mona die beste Erbin ist und Klaras Wunsch, das Richtige zu tun, noch umsetzen wird.

Ich freue mich schon aufs Weiterlesen, hier bin ich besonders gespannt auf das Schicksal der Familie Roth und was wir über die Familie noch erfahren.

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Misterh kommentierte am 20. November 2019 um 10:07

~~Ich bin gut in das Buch reingekommen und es liest sich gut.
Es ist schnell klar um was es geht. Der Vater von Klara hat das Schwanenhaus einer jüdischen Familie, vermutlich für wenig Geld abgekauft. Klara hat es all die Jahre in Ehren gehalten und gepflegt. Ich denke, sie rechnete immer damit, dass ihre Freundin Mirjam oder Angehörige irgendwann zurückkommen und Anspruch auf das Haus erheben. Deshalb auch der Satz, dass Mona schon das Richtige machen wird.
Mona ist eine sehr sympathische Frau. Ich kann nicht verstehen was Bernd an ihrem Gutmenschentum stört. Ich finde es schön, wenn Menschen noch auf andere Menschen achten, wenn jemand merkt, dass es anderen schlechter geht oder dass jemand Hilfe braucht. Das geht in unserer Gesellschaft leider immer mehr verloren.
Vielleicht will er sie auch nur schlecht machen um sein gewissen zu erleichtern da er sie betrügt.
Gut fand ich dann allerdings, dass er Mona gegenüber ehrlich war nachdem sie ihm von ihrem Erbe erzählt hat.
Ich dachte schon er bleibt wegen dem Erbe bei ihr.
Monas Eltern sind fürchterlich. Besonders die Mutter den Vater hat man ja noch nicht kennengelernt.
Will sie doch Mona das Erbe streitig machen. Ich hoffe Mona lässt sich auf nichts ein.
Sie hat das Haus und das Bild geerbt.
Ja und was es mit Tim?
Ich glaube er ist sympathisch und ich freue mich darauf ihn näher kennenzulernen.
Er ist nur kurzfristig aus beruflichen Gründen in München. Er sagte aber auch er will etwas Ahnenforschung betreiben. Sind seine Vorfahren aus München. Ist er am Ende ein Nachfahre der Familie Roth.
Noch kurz zu Sabine und ihre Familie. Ich finde sie zurzeit fürchterlich. Denke aber das das Geheimnis der Oma noch interessant wird.
Ich bin gespannt in welche Richtung das alles weitergeht.
 

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Tina M. kommentierte am 20. November 2019 um 18:16

Auf den Gedanken , Tim könnte irgendwie in der Geschichte involviert sein , bin ich noch nicht gekommen. Aber wenn ich darüber nachdenke, ich habe sogar noch überlegt, wie sie sich kennen gelernt haben. Ob Tim ein wenig " nachgeholfen" hat?

Ein wenig habe ich über Mirjams Briefe nachgedacht, sie sind zwischen den Kapitel gedruckt, keine Beschreibung , das Mona sie gefunden hat und gelesen hat. Ob sie Klara überhaupt erreicht haben? Oder habe ich etwas übersehen?

 

 

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Paulaa kommentierte am 26. November 2019 um 10:56

Ich frage mich auch ob es wirklich Zufall war, dass Mona und Tim sich über den Weg gelaufen sind.

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cybergirl kommentierte am 21. November 2019 um 13:53

Die Idee mit Tim hatte ich auch. Ich bin schon gespannt wie es weitergeht. 

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StephanieP kommentierte am 21. November 2019 um 16:26

Die Idee, dass Tim ein Nachfahr der Familie Roth sein könnte, hatte ich bisher noch nicht. Aber das ist eine wirklich interessante Idee udn ich bin jetzt echt gespannt, ob du recht hast

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Chuckipop kommentierte am 20. November 2019 um 10:54

Guten Morgen in die Runde :)

So, der erste LA ist auch von mir gelesen, und die Lektüre hat mir bisher sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, nicht zu detailliert aber dennoch ausführlich.

Man lernt die Hauptprotagonistinnen Mona, Sabine und Klara in jeweils wechselnden Kapiteln kennen.

Mona ist sehr sympathisch und ich habe mich mitgefreut über das geerbte Haus. Leider ist Mona mit einer Familie gesegnet, die man seinem Feind nicht wünscht...Aber das ist ja leider häufig so, Neid und Missgunst sind vorherrschend...Sie scheint sich ja hier neu zu verlieben in Tim, wenn das auch recht schnell geht, die Trennung von Bernd ist ja noch frisch!

Klara gehört auch zu den netten Menschen, ihre Mutter ist jedoch ebenfalls unsympathisch!

Sabine ist sehr materialistisch eingestellt, da klingt vor allem die Geschichte ihrer Oma Erika vielversprechend.

Ich bin gespannt, wie die einzelnen Handlungsstränge miteinander verwoben werden und was wir noch über das Schicksal der Familie Roth erfahren werden! :)

 

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Heidi59 kommentierte am 20. November 2019 um 23:21

Ein Hallo an alle :) 

Ich habe noch nicht alles vom  ersten Abschnitt gelesen , aber es ist ja schon reichlich viel auf den ersten 100 Seiten passiert.  

Mir ist der Einstieg in die Geschichte leicht gefallen . Ich mag den Schreibstil von Ellen Sandberg sehr.  Klara ist ein nettes Mädchen . Sie  hat es nicht ganz so leicht  mit der sehr dominanten Mutter,  die nach Höherem strebt und meiner Meinung nach ziemlich Rechts orientiert ist .  Auch der Vater  muss sich nach seiner Frau richten . Ich denke er ist eigendlich ein ganz netter der am liebsten seine Ruhe hätte .  Mona ist mir sympatisch , ich gönne ihr das tolle Erbe von Tante Klara  und bin gespannt was das Schwanen Haus noch alles an Überraschungen bereit hält . Die Bewohner scheinen alle ganz nett und gute Nachbarn zu sein . Das  Bernd sich  ihr gegenüber so hinterhältig verhalten hat , ist  nach 12 Jahren Beziehung  fies , aber Reisende soll man ziehen lassen .... . Noch hat Mona gute Chancen ganz von vorne anzufangen.  Ihre Mutter ist genau wie Klaras Mutter sehr auf sich selbst  konzentriert um nicht zu sagen egoistisch.  Es wirkt so , als wenn Mona nicht zur Familie gehört . Mit der Hamburgerin Sabine kann ich bis jetzt noch nicht so viel anfangen.  Ihr Sohn wird nie aus Hartz-IV  rauskommen und irgendwie scheint das keinen der Eltern zu stören .  Der  Vater , der immer wieder bei  Mutter Sabine Asyl bekommt  finde ich seltsam . Einzig die Tochter will aus dieser Familienmisere raus und strengt sich an . Die Oma , dement und jetzt im Pflegeheim untergebracht hütet ein großes Geheimnis.  Wie es aussieht ist der kleine Karl damals auf der Flucht gestorben und sie ein anderes Kleinkind als eigenes angenommen hat . Finde ich sehr schön das Sie einem Kind dessen Eltern eventuell  die Flucht nicht überebt haben,  eine neue Chance  gibt und so auch selbst besser über den Verlust ihres eigenen Kind wegkommt .  Warum sie ihrem Mann nichts davon erzählt hat ? Vieleicht hatte sie Angst davor , das  er , wenn er es erfahren hätte , das "andere" Kind dann  nicht haben wollte ?  Ich bin total gespannt wie es sich weiter entwickelt.  Mir gefällt die Geschichte bis jetzt ausgesprochen gut! 

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Borkum kommentierte am 21. November 2019 um 12:24

Mir hat der erste Abschnitt mit den drei verschiedenen Erzählsträngen gut gefallen.

Mona hat ja wirklich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, denn wer würde sich bei einer solchen Erbschaft schon Gedanken darüber machen ob der Erwerb vor Jahrzehnten korrekt verlaufen ist. Mit ihrer Familie hat sie ja nicht gerade das große Los gezogen. Ob sie vielleicht gar nicht das leibliche Kind ihrer Eltern ist? (ich habe mich von Mona anstecken lassen und sehe schon Gespenster).

Sabine und ihr Fast-Ex-Mann sind ja ein geldgieriges Paar. Man merkt in diesem Strang deutlich aus welchem Milieu die zwei kommen/sind. Ich kann ja nachvollziehen, dass man sich ein besseres Leben ohne finanzielle Sorgen wünscht, aber ihr Verhalten finde ich irgendwie nur abstoßend. Aber die Geschichte ihrer Oma finde ich sehr interessant.

Sabines Wunsch herauszufinden wer ihre wahren Großeltern sind, kann ich auch verstehen. Ich weiß gar nicht wie es mir ergehen würde, wenn ich plötzlich erfahren würde, dass meine Großeltern gar nicht meine wirklichen Großeltern wären.

Dann ist da noch Klara. Hat sie sich in all den Jahren eingeredet, dass ihr Vater so ein guter und korrekter Mensch war, dass sie es am Ende selbst geglaubt hat?

Bin gespannt wie die Geschichte weitergeht.

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cybergirl kommentierte am 21. November 2019 um 13:57

Da gebe ich dir Recht, hier isr deutlich die Kluft zwichen dem Leben von Mona und dem von Sabine zu spüren. 
Sabine ist nur auf ihr Vorteil aus, sie ist gierig und vom Stande Nimm.

Mona dagegen ist so eine nette Person und denkt mehr an andere als an sich  selbst.  Man sieht ja welche Gedanken sie sich wegen dem Erbe macht. Denkt an die ehemaligen Eigentümer und ob ihnen noch etwas zusteht.

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cybergirl kommentierte am 21. November 2019 um 13:44

Der erste Abschnitt hat sich schnell gelesen und ich bin gut in das Buch hineingekommen.
Man lernt die Charaktere erste einmal nach und nach kennen.
Mona ist mir gleich ans Herz gewachsen, ich mag Menschen denen ihre Mitmenschen nicht egal sind.
Menschen die merken, wenn es jemanden schlecht geht.
Bernd kann ich nicht verstehen, was hat er dauernd an Mona auszusetzten? Wenigstens hat er den Anstand besessen Mona endlich sein Verhältnis zu gestehen und ist nicht bei ihr geblieben, jetzt wo sie eine reiche Frau ist.

Die Eltern von Mona, besonders die Mutter mag ich gar nicht. Das Erbe der Tochter einklagen, wo gibt’s den so was.
Hoffentlich bleibt Mona standhaft.

Klara mag ich auch gerne leiden.
Sie hat das Haus in einem guten Zustand erhalten und scheint von den Mieteinnahmen nicht viel für sich verwendet zu haben, sonst hätte sich auf dem Konto nicht so viel angesammelt.
Ich glaube sie sah sich mehr als Hüterin des Hauses und rechnetet immer damit, dass Mirjam oder ein Nachkomme einmal Anspruch erhebt. Selbst zu forschen hat sie sich nicht getrauet. Klara war ja damals noch sehr jung und hat nicht alles mitbekommen. Sie möchte glauben, dass ihr Vater das Haus ordnungsgemäß erworben hat. Sie möchte auch gar nicht wissen ob er die Roths denunziert hat. Obwohl, dass glaube ich auch nicht. Vielleicht hat er den Kaufvertrag aus der Wohnung der Roths geholt als man sie abgeholt hat ohne, dass er vorher bezahlt hatte. Das kann ich mir vorstellen.
Klara hat erkannt was Mona für ein Mensch ist und sie deshalb als Erbe eingesetzt. Wenn es etwas wiedergutzumachen gibt wird es Mona machen.

Sabine ist schrecklich. Nur auf das Geld aus, nur gierig.
Ich bin mal gespannt wie sie in die Geschichte reinpasst. Hat ihre Großmutter wirklich ihr totes Kind ausgetauscht? Und sind es Schicksale oder läuft das am Ende zusammen?

Timo gefällt mir sehr gut. Er ist ein netter junger Mann und ich denke er würde gut zu Mona passen.
Was ist mit seiner Gr0ßmutter in München passiert? Hier könnte ich mir vorstellen, dass er ein Nachfahre der Familie Roth ist.

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, wie man es von der Autorin kennt.
Ich freue mich jetzt aufs weiterlesen.

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siko71 kommentierte am 23. November 2019 um 17:46

Genau das was ich erwartet habe. Spannung und pures Lesevergnügen.

Mona hat ein Haus geerbt von einer Tante, die sie kaum kennt. Und ihre Mutter ist ja ein richtiges Energiebündel und freut sich wie toll (Lach) Die gönnt ihrer Tochter nichts. Aber Mona ist bei der ganzen Sache Haus auch nicht ganz wohl zumute. Daher zieht sie einige Leute zu Rate.

Sabine... sie hat nun das Tagebuch ihrer Oma durchforstet und festgestellt, das ihr Vater vielleicht nicht ihr Vater ist. Da bin ich ja mal gespannt, ob sich die Fäden bis zu Mona und dem Schwanenhaus ziehen?

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 169
Xanaka kommentierte am 23. November 2019 um 22:02

So da ist mein Text für den ersten Leseabschnitt im Bewerbungsabschnitt gelandet - hier also noch einmal im richtigen Teil. 

Großtante Klara wird genau gewusst haben, warum sie Mona als Alleinerbin einsetzt. Sie ist ein Gutmensch, sagte Bernd immer. Für Mona ist es eine rieisige Bürde und sie wäre nicht Mona, wenn sie nicht über die Herkunft des Hauses nachdenken würde. Interessant finde ich in dem Zusammenhang auch, dass Monas Mutter nicht wusste, dass Klara das Haus gehört hatte. Klara wird also auch immer ein ungutes Gefühl über die Herkunft des Hauses gehabt haben und wusste vermutlich nicht genau, wie sie damit umgehen sollte.

Monas Mutter finde ich ganz furchtbar und hoffe, dass Mona ihr auf keinen Fall etwas von der Erbschaft überlässt.

Interessant finde ich aber auch, dass bei den gefundenen Papieren ein Umschlag von einer Erika Gombrowski auftaucht. Über die habe ich ja schon in den Abschnitten von Sabine gelesen. Ich denke auch, dass hier etwas nicht stimmt und finde gut, dass Sabine herausfinden möchte, worum es geht.

Interessant ist aber auch zu erfahren, wie die beiden Ereignisse dann zusammenkommen. Denn einen Zusammenhang muss es geben? Ich fliege in den nächsten Abschnitt.

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 169
diekleineraupe kommentierte am 24. November 2019 um 13:32

Hallöchen,

ich bin nun auch mit dem ersten Abschnit durch und ich muss sagen, dass was ich jetzt schreiben würde liest sich hier schon häufiger und kann mich vielen nur anschliessen.

Aber in erster Linie muss ich erwähnen, dass ich alle Bücher von Ellen Sandberg gelesen habe und ich ihre Bücher sehr sehr gerne mag. Ich mag ihren Schreibstil und dieser macht es mir jedesmal sehr einfach in die Geschichten rein zu kommen.

Und bei diesem Buch finde ich es wieder einmal sehr gelungen.

Ich bin einfach wirklich sehr gespannt wie es weiter geht und wie sich Mona mit dem Haus schlägt und was sie aus dem Erbe macht. Denn der Satz "Mona wird schon das richtige machen" ist mir schon sehr im Kopf hängen geblieben. Ich habe so ein wenig das Gefühl, dass Klara möchte, dass es wieder in die richtigen Hände kommt und zu seinem eigentlichen Besitzer bzw in dessen Familie. Damals wurde den Juden alles weggenommen, obwohl sie nix getan haben, sondern einfach nur einer anderen Religion angehört haben. Ich mag Mona sehr gerne, und ich bin mir sicher, dass sie wirklich das Richtige tun wird, so wie Klara es wollte.

Ich bin aber sehr gespannt welche Rolle Sabine bzw ihre Oma damit zu tun hat. Das wird auf jedenfall sehr sehr spannend.

Meiner Meinung nach prallen in dieser Geschichte zwei bzw vier Welten auf einander - Früher waren es die Deutschen und die Juden und im heuigen Erzählstrang Arm und Reich. Und da kommt für mich Sabine ins Spiel, aber was soll man über sie sagen, so wie damals allen eingebläut wurde, die Juden sind schlecht und haben keine Rechte, so ist es bei Sabine "warum soll ich arbeiten wenn ich durch Harz 4 und schwarzarbeiten mehr Geld habe"

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 169
Paulaa kommentierte am 26. November 2019 um 10:55

Die Geschichte ist ganz anders als gedacht, aber trotzdem unglaublich fesselnd und mitreißend!

Mona ist mir von Anfang an sympathisch und ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen. Die Erbschaft hat sie mehr als verdient und auch die Trennung von Bernd tut ihr gut. Ihre Familie ist ein wahrer Albtraum und wirklich nicht leicht zum handhaben.

Die Einlblicke in Klaras Leben finde ich sehr interessant. Sie scheint sich einfach zu fügen und will keine Rebellin sein. Ich denke das bereut sie erst im Alter.

Was Sabine und Harry mit der ganzen Geschichte zu tun haben ist mir noch ein Rätsel und ich bin gespannt wann und wie sie das erste mal auf Mona treffen werden.

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 169
graefinrockula kommentierte am 05. Dezember 2019 um 15:56

Vorweg beim Thema Ahnenforschung bin ich nicht ganz unbelastet, da ich seit über einem Jahr die Nazivergangenheit meiner Familie aufarbeite.

 

Ich finde die Figuren in dem Roman umglaublich flach. Besonders Mona nervt mich ungemein. Aus meiner Erfahrung bringt Ahnenforschung viel mehr innere Konflikte Scham und Schuld hervor. Das wird weitesgehend ignoriert und einfach so lapidar erzählt. Ich hoffe die Figur wird im weiteren Abschnitt noch runder.

Auch bein Biene gefällt mir diese oberflächliche Motivierung der Figur überhaupt nicht. Es wird ein Klische der Hartz IV Empfängerin gezeichnet, das man in jeder Bildzeitung nach lesen kann. Platt und voller Klischees.

 

Außerdem nervt mich, dass das Buch so groß bedruckt ist. Durch einen kleineren Druck hätte man deutlich weniger Seiten verwenden können. Es kommt der Verdacht auf, dass das dicke Buch dem Thema quanititaiv eine schwere verleihen soll, die es qualitiativ (im Moment) noch nicht hat.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 169
Tine kommentierte am 06. Dezember 2019 um 00:06

Ich finde die Details über die Judenverfolgung sehr gut dargestellt. Ich habe schon viele Bücher darüber gelesen, aber meist wenn sie deportiert wurden. Hier jetzt aus deutscher Sicht darüber zu lesen, ist eine positive Abwechslung. Außerdem finde ich es sehr spannend, was damals wohl passiert sein mag. Ich denke, da steckt noch viel mehr dahinter, als der Verkauf des Hauses.

Es würden mich auch mal mehr Hintergründe zu dem Haus interessieren. Warum sind dort Schwäne an der Fassade? Wer hat es überhaupt gebaut? Es scheint wirklich ein sehr schönes und großes Haus zu sein.

Mona hatte mit ihrer Familie kein leichtes Leben… und dann hintergeht sie ihr Freund und macht genau dann Schluss, als sie finanziell unabhängig wird. Oh man, wie lang hätte er das Spiel noch gespielt? Da sie sehr hilfsbereit ist, habe ich sie eigentlich als altruistisch und genügsam eingestuft, aber bei dem Erbe leistet sie sich gleich ganz schön viel neues. Wobei das ja auch sehr realistisch ist. Wenn man so viel Geld hat, gibt man erstmals aus. Sie mag ich viel lieber als Sabine. Deren Lebensstil finde ich befremdlich. Und auch bei den Nachforschungen geht es nur ums Geld… bin mal gespannt, wie die Geschichten zusammenhängen. Mona hat einen leeren Briefumschlag von Sabines Vorfahren gefunden, meine ich.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 169
BücherwurmNZ kommentierte am 07. Dezember 2019 um 13:25

Endlich komme ich auch mal dazu, etwas zu schreiben. Den ersten Abschnitt hatte ich schnell durch, der Schreibstil ist schnell und flüssig zu lesen.

Mona hat die Trennung von Bernd gut verkraftet. Dass sie ihn vermisst ist nicht erkennbar. Das Erbe ist natürlich ein glücklicher Zufall zur rechten Zeit. Ich hoffe, sie bleibt ihrer Mutter gegenüber standhaft und schmeißt den Schenkungsvertrag bald mal weg.

Was ich noch nicht verstehe ist die Formulierung "Mona wird das Richtige tun". Ist das Richtige, das Haus den Nachfahren der ehemaligen Besitzer zurückzugeben? Wenn ja, wieso hat Klara es nicht selbst getan?
Ich bin gespannt, was Mona in den Unterlagen ihrer Großtante noch alles herausfinden wird. Bis jetzt plätschert die Geschichte vor sich hin.

Was mich aufregt ist Sabine. Die Frau ist ständig nur am Jammern. Keine Ahnung, wie sie in die Geschichte passt. Ich fürchte, dass sie irgendwie Anspruch auf das Haus haben könnte. Zu gern würde sie sich in ein gemachtes Nest setzen. Ich lese ihre Abschnitte überhaupt nicht gerne.