Leserunde

Leserunde zu "Das Erbe" (Ellen Sandberg)

Das Erbe - Ellen Sandberg

Das Erbe
von Ellen Sandberg

Bewerbungsphase: 24.10. - 07.11.

Beginn der Leserunde: 18.11. (Ende: 10.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Das Erbe" (Ellen Sandberg) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Der neue große Roman der Bestsellerautorin

Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie.

München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen …

»Meisterhafte Erzählkunst verbindet sich bei dieser Autorin mit psychologischer Spannung.« (Süddeutsche Zeitung)

 

ÜBER DIE AUTORIN:

Ellen Sandberg ist das Pseudonym der erfolgreichen Münchner Autorin Inge Löhnig. Ihre Krimis und Romane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach dem sensationellen Erfolg von »Die Vergessenen« befasst sich Ellen Sandberg auch in ihrem nächsten groß angelegten Spannungs- und Familienroman »Das Erbe« mit einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der NS-Zeit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen.

10.12.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Rebecca1120 kommentierte am 20. November 2019 um 09:22

Diese ganzen Wendungen im letzten Teil des Buchs habe ich ja nicht mal ansatzweise geahnt. 

Cosima erschlägt Mirjam und Klara hilt ihr deren Leiche zu verstecken, schlussendlich einzumauern, und lebt dann noch fast 70 Jahre in dem Wissen darum in der Wohnung. Insofern finde ich es nur gerecht, dass sie wegen dieses Geheimnisses ihr Leben lang nie eine feste Bindung eingehen konnte. Strafe muss sein ;-)

Toll von Ellen Sandberg umgesetzt fand ich, dass Klara, wenn sie an die ermordete Mirjam dachte, immer von das Ding "sprach". Ja sie hat dadurch versucht diese grausame Geschichte nicht zu nah an sich heranzulassen. 

Ich finde ​Steffis Einschätzung vollkommen richtig: Klara hat Mona zum Aufräumen benutzt. 

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nicigirl85 kommentierte am 21. November 2019 um 17:37

Ich hatte ja bereits geahnt, dass da noch so einiges auf uns zu kommt, aber mit so vielen Wendungen und Offenbarungen hatte ich dann auch null gerechnet. Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen.

Steffi hat wirklich den Nagel auf dem Kopf getroffen. Mona war quasi die Putzfrau, die die Lebensfehler von Klara aufräumen und entsorgen musste. Schrecklich jemanden so etwas zuzumuten.

Diese Äußerung mit "das Ding" fand ich einfach nur schrecklich. Das hat für mich etwas Abwertendes und nicht mit Verdrängen zu tun.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Rebecca1120 kommentierte am 21. November 2019 um 18:34

Deinem Beitrag kann ich nur zustimmen. Manchmal faand ich Mona schon etwas naiv und Steffi war da wesentlich realitätsnaher. Mit der Bezeichnung "das Ding" hat Klara einfach nur versucht Abstand zu diesen Verbrechen zu halten, einem Verbrechen das sie jahrzehnte mit vertuscht hat. Darum fand ich es auch nur gerecht, dass sie selbst keine Beziehung oder gar Familie gründen bzw. eingehen konnte. 

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nicigirl85 kommentierte am 22. November 2019 um 11:25

Ja das stimmt, Steffi hat das deutlich realistischer betrachtet als es Mona getan hat.

Hm wahrscheinlich passt das ganz gut, dass Klara ja irgendwie aufgrund des Schwanenhauses ihr Glück nicht gefunden hat. Denn ihr Verlobter wollte sie ja nur wegen des Hauses. Vielleicht hätte sie ohne dem Haus einen lieben Mann kennengelernt, wer weiß das schon.

Ich kann verstehen, dass sie das verdrängen wollte, aber es war ihre beste Freundin, weshalb ich eh nicht nachvollziehen kann wie man mit so einer Schuld leben kann.

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Misterh kommentierte am 26. November 2019 um 12:03

Ja,  Klara hat Mona zum Aufräumen benutzt. Das habe ich mir auch gedacht.
 

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:11

genau, hinter Klara aufräumen das habe ich auch gedacht.

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:10

Die Wendungen haben mich auch überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. 

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Paulaa kommentierte am 02. Dezember 2019 um 11:41

Ich gebe dir recht! Klara muss ihr Leben lang mit diesem Geheimnis leben und hat sich dadurch die Chance auf eine eigne Familie verbaut.

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engi kommentierte am 21. November 2019 um 11:18

Ich bin inzwischen fertig mit dem Buch, es hat sich ja wirklich sehr flott gelesen und der dritte Abschnitt hat mich wieder versöhnlicher gestimmt. 

Es ist wirklich unheimlich viel passiert, vielleicht ein wenig zu viel? Aber die Aufklärung und auch der Schlusss war sehr stimmig. Mona hat für sich genau die richtige Entscheidung getroffen und ich glaube, dass sie damit gut leben kann. Liebe Ellen, dann wird Mona ja deinen Roman nochmal schreiben, oder? ;)

Bine und Harry werden wohl nicht glücklich mit dem Geld ... ich vermute ja, dass sie sich bei der Probefahrt schon zu Tode gefahren haben, ein Cliffhanger, den ich sehr interessant fand. Ein wenig traurig war ich, dass Timon Sr. das alles nicht mehr erleben durfte aber vielleicht war es auch besser für ihn. Nun wissen wir wenigstens, wo er seine künstlerische Ader her hatte.

Sehr froh war ich, dass sich Mona und Oliver nicht noch unsterblich ineinander verliebt haben. Was nicht ist kann ja noch werden aber da war kein Platz mehr für in diesem Buch.

Alles in allem war der Roman stimmig auch wenn ich mich durch den mittleren Abschnitt etwas gequält habe. Bin gespannt, wie meine Mitleser das sehen werden.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
nicigirl85 kommentierte am 21. November 2019 um 17:41

Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen, dass da echt noch viel passiert ist. Ich weiß auch nicht, ob es das wirklich alles gebraucht hat.

Und ja ich war auch froh, dass Sander und Mona nicht das Traumpaar werden und in ewiger Liebe dahin schwelgen. Arm sind ja beide nicht.

Den Cliffhanger mit der Autofahrt finde ich auch super und ich muss leider gestehen, dass ich mir deren Tod oder wenigstens eine fiese Verletzung echt wünsche, denn die beiden sind wirklich keine guten Menschen. Die würden das Geld eh nur verschleudern und ich denke, dass deren Kinder damit etwas sinniger umgehen würden.

Ich dachte erst, dass am Ende kommt, dass Mona den Roman "Das Erbe" geschrieben hat. :-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Misterh kommentierte am 26. November 2019 um 12:05

Ich glaube auch nicht das Sabine lange von dem Geld hat. Sie wird es mit vollen Hände rausschmeißen. Was bei der Probefahrt passiert ist hätte ich auch gerne gewusst. Ich denke zumindest ist das Auto Schrott und sie darf bezahlen.

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:12

Der letzte Abschnitt hat mich auch wieder vesöhnt. Was das Geld angeht, ich gönne es Sabine und Charlie auch nicht. Ich finde aber gut, dass Moan das Haus nicht behalten hat.

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:13

Ja, was ist bei der Probefahrt passiert? Das frage ich mich auch. Zumindest der Wagen ist Schrot und kostet Sabine eine Stange Geld.

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nicigirl85 kommentierte am 21. November 2019 um 17:24

Bevor ich mich zum 3. Leseabschnitt äußere, möchte ich einen Fehler im Buch anmerken.

Auf Seite 453 unten steht: "Mona wedelte mit dem Brief herum."

Es müsste allerdings Sabine heißen, da es ein Sabine Kapitel ist und in diesem Part Mona gar nicht anwesend ist.

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westeraccum kommentierte am 22. November 2019 um 16:37

Mir ist auch eine Unstimmigkeit aufgefallen, bei der Fluchtgeschichte von Frau Gombrowski wurde auf Seite 136 erwähnt, dass der kleine Junge in Parchim beerdigt werden sollte, aber da war seine Mutter ja schon unterwegs in Richtung Hamburg, das konnte also nicht sein. Solche Unstimmigkeiten mag ich gar nicht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
nicigirl85 kommentierte am 21. November 2019 um 17:35

Okay also der 3. Abschnitt hat es dann doch nochmal etwas herausgerissen, obwohl dieser Roman nicht so gut ist wie die beiden Vorgänger der Autorin.

Hier bekommen wir nun alle Schockmomente serviert, die man sich nur vorstellen kann. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin nahezu alles aufklärt. Ich hätte allerdings trotzdem noch mehr zu Monas Entstehung gewusst. Richtig gut wie man hier in die Abgründe der menschlichen Psyche gucken kann.

Ansonsten finde ich beide Familien einfach nur schrecklich. Ich finde es gut, dass sich Mona nun endlich von ihrer Familie abwendet. Hallo sie wurde abgestochen und ihr Vater teilt ihr telefonisch mit, dass die Familie keinen Kontakt mehr haben möchte. Die sind ja wohl wirklich gestört, da kann sie froh sein, dass er nicht ihr Vater ist.

Zum Glück kam es nicht so, dass Mona und Sander ein Paar werden. Erstmal sind sie nur Freunde, aber es könnte vielleicht mehr draus werden. Zumindest war das alles nicht so kitschig wie die Sache mit Charlie.

Heikes Attacke auf ihre Schwester fand ich fast noch schlimmer als die Tat von Cosima und Klara. Was Menschen alles für Geld tun, einfach unglaublich.

Auch wenn ich Monas Entscheidung nicht so ganz verstehe bzw ich das nicht getan hätte, so akzeptiere ich sie zumindest. Wenn es ihr hilft so besser zu leben, dann kann auch ich damit leben. Ich muss jedoch gestehen, dass ich es Sabine und ihrer Sippe so gar nicht gönne. Und in meiner Vorstellung sterben die beiden auch in der fetten Karre, auch wenn dies offen gelassen wird. Schade, dass der schmierige Charlie nicht auch noch mit im Auto saß, der hätte es genauso verdient.

Richtig klasse fand ich, dass Dühnfort einen Auftritt hat und auch, dass Mona nun endlich das macht was sie liebt, nämlich schreiben.

Das Bild der mumifizierten Mirjam werde ich wohl so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommen. :-( Ich kann mir nicht vorstellen solange in einer Wohnung zu leben und meine tote beste Freundin so nah bei mir zu wissen (das Ding, wie kann man nur so denken?). Mit so einer Schuld könnte ich nie leben. Klaras Gedankengänge am Schluss haben auch sehr deutlich gezeigt was für ein Mensch sie ist und nun mag ich sie auch endgültig nicht. Mona aus Putzfrau zu missbrauchen geht gar nicht.

Ich werde das jetzt alles sacken lassen, bevor ich mich an die Rezension mache. Bedanken möchte ich mich schon mal, dass ich Teil der Leserunde sein durfte und ich bin natürlich auch noch auf die Meinungen meiner Mitleser gespannt.

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Misterh kommentierte am 26. November 2019 um 12:06

Haha, als Kommissar Dühnfort auf der Bildfäche erschien musste ich schmunzeln.

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:15

Haha, ich auch.

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Chuckipop kommentierte am 02. Dezember 2019 um 08:41

Jaaa, das war supoer! Es ist doch immer schön, wenn man einen alten Bekannten trifft ;)

 

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:15

Ich gönne Sabine und Charlie das Geld auch nicht. Mona kann ich verstehen, ich hätte das Haus auch nicht haben wollen an dem soviel Blut klebt. Die Idee mit der Stiftung hötte ich ja besser gefunden. Aber auch so glaube ich zumindest bei Sabine nicht, dass sie lkange an dem Geld hat.

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diekleineraupe kommentierte am 01. Dezember 2019 um 19:37

Ich verstehe Mona schon warum sie es gemacht hat! Sie wollte dieses Haus an dem so viel Blut nicht haben. Ob man es Sabine und ihrem Mann und Charlie gönnt ist eine andere Sache! Hier geht es in dem Fall um Recht und nicht Gerechtigkeit!  Sie hat das Haus geerbt um es dem rechmässigen Erben wieder zugeben! Es gab nie einen Kaufvertrag sondern eine schrifliche Vereinbarung, das Haus an die Nachkommen der Familie Roth weiter zu geben wenn alles vorbei ist. Und das hat Mona in diesem Fall getan!

Und ich denke auch das die einen riesen Unfall haben und dabei ums Leben gekommen sind. Finde es gut, dass es hier offengelassen wurde! So kann sich jeder selber sein eigenens Bild machen.

Und Monas Familie!!!! GEHT ABSOLUT GAR NICHT! Da fehlen mir die Worte!
 

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westeraccum kommentierte am 22. November 2019 um 16:42

Ich bin auch heilfroh, dass Mona nun  nicht auch noch mit dem Sander ins Bett hüpft, das hatte ich gleich am Anfang befürchtet.

Aber insgesamt fand ich auch diesen Abschnitt ziemlich haarsträubend mit den zahlreichen neuen Erkenntnissen. Sehr unrealistisch und einfach nicht mein Ding.

Schade, ich hatte nach dem ganzen Medienhype ein wirklich gutes Buch erwartet und bin doch etwas enttäuscht.

Gut, Mona hat so gehandelt, wie sie es vor sich verantworten konnte und ist trotzdem eine reiche Frau geworden. Sabine fährt vermutlich in den Tod und ihre strebsamen Kinder könne sich ein schönes Leben machen. Charly kann seine Schulden zurückzahlen und Heike kommt verdientermaßen in den Knast. Alles wunderbar! Oder?

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StephanieP kommentierte am 25. November 2019 um 12:18

Der dritte Abschnitt hat mir wieder deutlich besser gefallen, aber richtig begeistern konnte er mich auch nicht. In diesem Abschnitt passiert sehr viel und die meisten der Wendungen hätte ich so nicht erwartet , weshalb ich oftmals sehr überrascht wurde. Dies ging mir vor allem bei der Auflösung bezüglich Cosima, Klara und Mirjam so. Wobei ich es schon heftig finde, dass Klara immer von dem „Ding“ redet. Zudem hat sehr überrascht, dass Klara so lange mit dem Wissen lebe konnte.

Insgesamt ist mir in diesem Abschnitt allerdings etwas zu viel passiert und ich bin mir oftmals nicht so sicher, ob es das alles gebraucht hätte. Umso gelungener fand ich dafür den Cliffhänger mit der Fahrt (sehr gemein, hier hätte ich gerne erfahren, was passiert). Mona und Sanders verlieben sich zum Glück nicht unsterblich ineinander, das hatte ich schon befürchtet und hätte mir echt die Freude an dem Buch genommen.

Alles in allem ist dies nicht das beste Buch der Autorin, auch wenn mir der erste und der dritte Abschnitt relativ gut gefallen haben.

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Misterh kommentierte am 26. November 2019 um 12:08

Ich hätte auch geren erfahren was auf der fahrt passiert ist. Ich denke zumindest das Auto ist Schrot und Sabine darf bezahlen.

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siko71 kommentierte am 26. November 2019 um 08:03

Wow, das war ja mal ein spannender und unerwarteter Abschnitt. Klara hat also immer noch an Mirijam gedacht. Aber warum hat sie sie immer als das Ding bezeichnet? Sie war immerhin ihre beste Freundin gewesen. Naja, sie satand hakt sehr unter dem Einfluß ihrer Mutter.

Ob nun die neuen Erben glücklich mit dem Haus werden, bleibt ja offen. Mona hingegegn hat es geschafft und kann feiern.

Rezi folgt.

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Paulaa kommentierte am 03. Dezember 2019 um 15:59

Ich glaube Klara hat versucht ihre Schuldgefühle zu verdrängen. Wenn sie Mirjams Leiche anerkannt hätte, hätte sie sicher nicht so viele Jahre neben ihr leben können ohne sich irgendwann zu stellen oder an ihren Schuldgefühlen zu zerbrechen.

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Misterh kommentierte am 26. November 2019 um 12:00

Cosima hat Mirjam erschlagen. Dass ihr in München oder auf dem Weg dahin etwas zugestoßen sein muss war klar aber damit hätte ich nicht gerechnet.
Ich frage mich nur warum Klara ihre Mutter geschützt hat.
Klara musste für den Rest ihres Lebens neben der eingemauerten Freundin leben. Was für ein schrecklicher Gedanke.
Klar, dass sie nicht heiraten konnte, sie musste ja immer damit rechnen, dass ihr Mann einmal den zugemauerten Raum entdeckt.
Sie war dazu verdonnert in der Wohnung zu bleiben und das Geheimnis zu hüten.
Klara hat Mona zu ihrer Erbin gemacht weil sie wusste, dass sie nach der Wahrheit forschen würde. Wie es im Buch hieß, hinter ihr aufräumen würde.
Ich denke mal Ernst-Friedrich war bereit dazu Mirjam das Haus zurückgeben.
Er war doch ein ehrlicherer Mann als ich zu Beginn gedacht habe.
Dass Mona das Haus den Nachkommen zurückgegeben hat ist richtig. Sie wäre damit nicht glücklich geworden.
Zum einen der Neid ihrer Familie, ihre Schwester ist ja das Letzte. Dann immer die Gewissheit das Blut an dem Haus klebt und dass der Wahre Besitzer Nachkommen hat.
 

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:17

Ist der gedanke nicht schlimm ewig mit einer leiche in der Wohnung zu leben? Die Kammer ist zwar zugemauert aber trotzdem.

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cybergirl kommentierte am 27. November 2019 um 10:07

Also mit dieser Wendung hätte ich jetzt nicht gerechnet. Mir war klar, dass Mirjam nicht mehr lebt, dass ihr etwas zugestoßen ist. Ich habe mich auch gefragt warum nie ihre Leiche aufgetaucht ist.
Ja aber damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Cosima hat Mirjam einfach erschlagen, weil sie Anspruch auf das Haus erhebt. Klaras Vater war wohl bereit dazu ihr das Haus zurückzugeben. Was für ein Drama, dass er jetzt im Krankenhaus war und noch trauriger, dass er gestorben ist.
Ich denke er war ehrlicher als man gedacht hat, er hat das mit der Freundschaft und dem Vertrag ernst genommen.
Nur Cosima konnte den Hals nicht voll genug bekommen.
Ja, und Klara hat ihrer Mutter beim Beseitigen der Leiche geholfen und somit die Weichen für ihr weiteres Leben gestellt. Sie war dazu verdammt in dieser Wohnung zu leben und zwar alleine. Es war ja viel zu gefährlich das jemand die zugemauerte Kammer findet. Deswegen auch kein Fahrstuhl. Es gibt alles einen Sinn.
Mona war natürlich die richtige Erbin. Sie räumt hinter Klara auf.
Ich finde gut, dass sie das Haus nicht für sich behält.
Obwohl ich Sabine und Charlie ich so gar nicht mag. Ich denke Sabine wird das Geld schnell verschleudert haben. Was ich mich frage, was ist bei der Probefahrt passiert? Gab es einen Unfall?
Ja das ist offengeblieben und da kann jeder seine Fantasie spielen lassen. Ich denk der Wagen ist kaputt und das kostet Sabine schon einmal eine Stange Geld. Es ist zwar gemein aber der Gedanke gibt mir etwas wie Genugtuung.

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Tina M. kommentierte am 28. November 2019 um 16:58

Auch ich bin froh darüber, das Mona nicht sofort mit Sander eine Beziehung eingeht. Das wäre mir einfach zuviel gewesen. Es ist nicht aus zu schließen, denn sympathisch sind sie sich ja. Eine Leiche einzumauern , um sie verschwinden zu lassen, dazu gehört schon einiges an Kaltblütigkeit. Und immer weiter in der Wohnung bleiben , um nicht entdeckt zu werden. Klaras Vater war ein lieber und gerechter Mann, leider verheiratet mit der falschen Frau.

Monas Familie finde ich immer noch viel schlimmer als Sabine. Zumindest ihre Tochter war auf dem richtigen Weg , ein normales Leben zu führen, und auch der Sohn schien es zu packen. Wer weiß , ob da nicht das Geld zum falschen Zeitpunkt kam? Das ist halt das Problem , plötzlich viel Geld zu haben.

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diekleineraupe kommentierte am 01. Dezember 2019 um 19:50

Soooooooooo,

den dritten Abschnitt musste ich jetzt erst mal wirklich Sacken lassen bis ich was dazu sagen konnte.

Ich war nach dieser Auflösung wirklich baff!!!! Wer hätte gedacht, dass Klara sooo lange mit so einem Geheimnis lebt! Ewig mit einer Leiche zusammen lebt.

Ich hätte mir für Mona wirklich was anderes gewünscht! Zu erst dachte ich ... hey Klara traut Mona, dass richtige zu tun, eigentlich eine tolle Aufgabe! Das zu tun wozu Klara nicht in der Lage war!

Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass Mona so einen Dreck weg machen soll! HInter Klara aufzuräumen! Und somit kann ich voll kommen verstehen, warum Mona dieses Haus nicht haben möchte. Sabine und ihr Bruder sind nun mal die rechmässigen Erben dieses Hauses vondaher ist es richtig, dass sie das Haus bekommen! Ob wir es so gerecht finden, nachdem wir Sabine kennengelernt haben ist eine andere Sache.

Allerdings fand ich es am Ende dann doch ein wenig übertrieben! Musste der Mordanschlag von Heike wirklich sein? Das war mir wirklich ein wenig too much!! Genau wie diese Liebesgeschichte zwischen Mona und Charlie/Tim!

Allerdings hat mich der Anhang bzw. die Zeittafel der Judenverfolgung noch mal sehr zum Nachdenken gebracht! Ganz schlimm wie damals die Juden klein gemacht wurden, ihnen nach und nach alles weggenommen wurde, alles verboten wurde und eigenlich nicht mehr wie Menschen behandelt wurden.

 

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Chuckipop kommentierte am 02. Dezember 2019 um 15:06

Jaaa, Geld und Macht verursachen zumeist nichts Gutes...Neid und Missgunst, und es wird auch schon mal über Leichen gegangen.

Der dritte Leseabschnitt war zwar wieder deutlich besser und spannender, jedoch ist hier so dermassen viel passiert, dass es etwas zu heftig war. Und dadurch auch etwas konstruiert und unrealistisch.

"Das Erbe" konnte mich nicht komplett überzeugen und ist bisher das schlechteste Buch, welches ich von Ellen Sandberg / Inge Löhnig gelesen habe, leider...

Meine Rezi folgt in den nächsten Tagen, ich muss mir noch klar werden ob es für 4 Sterne reicht...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Paulaa kommentierte am 03. Dezember 2019 um 16:03

Ich bin richtig erschrocken als plötzlich Heike vor der Tür stand und auf Mpona losgegangen ist. Irgendwie habe ich soetwas schon geahnt, als Mpona die Tür geöffnet hat ohne zu wissen wer es war, aber erschreckend fand ich es trotzdem. 

Die Reaktion ihrer familie darauf war mal wieder unter aller Sau und Mona hat mir total leid getan. Nichts desto  trotz fand ich den Mordanschlag doch etwas too much.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Paulaa kommentierte am 03. Dezember 2019 um 16:14

Etwas schade fand ich auch, dass man von Sabines Oma zum Schluss gar nichts mehr mitbekommen hat. Sabine hat sie wohl für das Geld einfach fallen lassen.

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cybergirl kommentierte am 04. Dezember 2019 um 10:59

Ja das stimmt. Die wurde irgendwie ganz vergessen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Heidi59 kommentierte am 09. Dezember 2019 um 22:13

Stimmt , da sagst Du was .  Von Oma Erika war auf einmal keine Rede mehr.  Die gute lebt glücklich in ständigem Urlaub  :D 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
graefinrockula kommentierte am 05. Dezember 2019 um 22:03

Hanebüchend und schlecht recherchiert.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Heidi59 kommentierte am 09. Dezember 2019 um 22:02

Welch unverhoffte Wendungen.... Irrungen und Verwirrungen... :) 

Das beste in dem dritten Abschnitt war der Auftritt von Kommissar Tino Dühnfort.  Das war eine gelungene  Überraschung.  

Ich weiß nicht ob ich jetzt sagen soll der dritte Teil hat alles gerichtet , das war der beste Teil , aber ..... Für mich ist der Roman nicht so , wie ich es mir erhofft und von der Autorin, deren Romane und Krimis ich liebe ,  eigendlich erwartet habe . Daran hat sich nichts geändert.  

Wenn ich mir vorstelle , dass Klara wissend mit toten besten Freundin , über Jahrzehnte zusammen  in einer Wohnung gelebt hat . Irgendwie gruselig . Ich verstehe ja , das sie ihre Mutter beschützen wollte , aber trotzalledem sehr perfide . Ich würde nicht in dem Haus bleiben wollen . Klara und ihre Familie mit Ausnahme des Vaters , sind  alle nur auf ihr eigenes Wohl bedacht und  gehen quasi  fast über Leichen um an ihr Ziel zu kommen . So egoistisch zu sein und allen Mist von zwei Generationen auf Mona abzuladen und dann zu sagen du machst schon das richtige .... Wie rücksichtslos und niederträchtig  von Klara , sich überhaupt  nicht um den ganzen Dreck der Vergangenheit , den ihre Familie zurück gelassen hat,  zu kümmern und alles für die vermeintliche Erbin Mona zurück zu lassen . So nach dem Motto "Nach mir die Sinflut" .  Das Mona  nicht in dem Haus bleibt ist das beste was sie machen kann . Harry und Bine machen mit dem Geld  genau das , was alle vermutet haben , sie geben es mit beiden Händen aus und vermutlich ist es ihr Tod . Hoffentlich sind die beiden Kinder verantwortlicher .