Leserunde

Leserunde zu "Das Glück an meinen Fingerspitzen" (Julie Leuze)

Das Glück an meinen Fingerspitzen - Julie Leuze

Das Glück an meinen Fingerspitzen
von Julie Leuze

Bewerbungsphase: 11.10. - 25.10.

Beginn der Leserunde: 01.11. (Ende: 22.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Ravensburger Verlags – 20 Freiexemplare von "Das Glück an meinen Fingerspitzen" (Julie Leuze) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Manchmal muss man sich verlaufen, um seinen Weg zu finden. 
Und manchmal führt dieser Weg zu einem ganz besonderen Menschen.

Nebelverhangene Wälder, einsame Pazifikstrände - und absolut kein Kontakt zur Außenwelt: So stellt sich Jana das Paradies vor, seit sie am eigenen Leib erfahren hat, wozu Menschen fähig sind. Bei ihrem Onkel, der in der kanadischen Wildnis Wölfe und Bären erforscht, will sie endlich vergessen, was ihr im letzten Frühjahr passiert ist. Doch dann verschwindet ihr Onkel spurlos und vor ihrer Blockhütte steht plötzlich ein verletzter junger Mann namens Luke. Jana hat keine Wahl: Sie muss Luke vertrauen. Denn nur gemeinsam werden sie einen Weg aus der Wildnis finden. Auf der tagelangen Wanderung durch die unberührte Natur British Columbias kommen sich Jana und Luke langsam näher. Jana ahnt nicht, dass auch er vor etwas davonläuft …

Eine berührende Liebesgeschichte in der atemberaubenden Wildnis Kanadas.

ÜBER DIE AUTORIN:

Julie Leuze, geboren 1974, näherte sich dem Bücherschreiben über den Umweg des Journalismus an: Nach dem Studium der Neueren Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Konstanz und Tübingen absolvierte sie eine Ausbildung zur Fachjournalistin (DFJS). Einige Jahre lang arbeitete sie freiberuflich für eine Tageszeitung und verschiedene Zeitschriften. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Romanen. Die Themen, die Julie Leuze in ihren Büchern aufgreift, sind sehr unterschiedlich, eines aber ist ihr immer wichtig: eine starke, berührende Liebesgeschichte. Ihr erstes Jugendbuch, "Der Geschmack von Sommerregen", gewann im Jahr 2014 den Literaturpreis für den besten deutschsprachigen Liebesroman, die "Delia". Julie Leuze lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

24.11.2018

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 100

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 100
Callie Wonderwood kommentierte am 05. November 2018 um 18:28

Der Einstieg hat mir ganz gut gefallen. Dass das Buch in Kanada spielt finde ich sehr spannend, vor allem weil ich selber schon im Urlaub in den Rocky Mountains war und man auch dort toll die Wildnis und die Natur des Landes spüren konnte.

Es ist ziemlich interessant zu erfahren, wie es für Jana auf der Insel ist und wie ihr Leben und ihr Alltag mit ihrem Onkel aussieht. Jana tut mir leid, dass sie so sehr mit ihren Panikattacken zu kämpfen hat und sie das bestimmte Ereignis aus ihrer Vergangenheit so stark belastet. Bis jetzt kann ich noch nicht wirklich erahnen, was passiert sein könnte und was ihre „Schönheit“ damit zu tun haben könnte …

Mit der ersten Begegnung von Luke und Jana hat mir dieser Leseabschnitt ein bisschen weniger gefallen.  Die beiden können sich ja von Anfang an überhaupt nicht leiden und ihre Streitereien und wie sie miteinander umgehen fand ich leider etwas nervig. Ich kann zwar verstehen, dass für Luke die Situation mehr als nur blöd ist, aber trotzdem finde ich, dass er sich nicht so extrem unfreundlich zu Jana sein muss. Das macht ihn mir nicht richtig sympathisch. Und ich persönlich finde es seltsam, wie er Jana in Gedanken als eine „Göttin“ bezeichnet.

Bei Jana kann ich mir gut vorstellen, dass es für sie alles andere als einfach ist, besonders wegen ihrer Panik. Aber ihre störrische Art gegenüber Luke finde ich etwas übertrieben, z.B. dass ihm erst nicht glaubt, dass es nichts bringt, wenn sie in der Hütte einfach nur abwarten.

Grundsätzlich mag ich Hass-Liebesgeschichten, aber finde es bisher nicht so gelungen umgesetzt, z.B. fände ich mehr Humor schön. Ich bin aber hoffnungsvoll, dass es noch besser werden kann. :)

Ich mag es gerne, wie die Autorin schön bildlich die Umgebung beschreibt. Aber leider bin ich von ihrem Schreibstil trotzdem nicht komplett überzeugt. Teilweise recht einfach geschrieben und ihre Wortwahl ist nicht immer so meins. Und ein wenig negativ ist mir aufgefallen, dass sie seit sich Luke und Jana begegnet sind, ziemlich viele Ausrufezeichen benutzt. Das finde ich etwas übertrieben und unnötig.

Gut finde ich, dass die Geschichte aus der Sicht von Jana und Luke erzählt wird und man dadurch mehr Einblicke bekommt und auch erfährt, wie sie jeweils über den anderen denken.

Die Beziehung von Luke und Caroline scheint ja nicht mehr wirklich intakt zu sein, bis jetzt bin ich mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Weil er Luke eventuell sie dann mit Jana betrügen könnte … Und ich habe die Vermutung, dass Caroline einmalig Doug geküsst haben könnte. Und ich frage mich, was bei Luke noch mehr dahintersteckt und vor allem, was genau mit seiner Schwester ist.

Ich bin gespannt auf den nächsten Leseabschnitt :)

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Spreeperle kommentierte am 06. November 2018 um 13:35

Ich kann Jana schon verstehen. Da will sie alleine sein und kann gerade so ihren Onkel ertragen, da taucht ein Fremder auf.

Und Luke ist die Wildnis gewohnt, da kann so eine verpimpelte Stadttante ihn schon nerven.

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Skyline kommentierte am 11. November 2018 um 15:22

Ich habe mir beim Treffen von Jana und Luke gedacht, dass die beiden einander ja gar nicht kennen und fand es dann etwas befremdlich, dass man sofort so unfreundlich zueinander ist. Aber das liegt vielleicht auch eher an mir, da ich ein eher zurückhaltender Mensch bin, der nicht sofort anderen gegenüber so frei heraus ist. Aber ich finde es gut, dass die beiden sich Kontra geben, denn wenn es sofort so eine Love at the first sight Sache gewesen wäre, wäre es langweilig geworden.

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bine174 kommentierte am 12. November 2018 um 17:17

Dass Jana nicht sofort darauf einsteigt, mit Luke auf die Suche nach ihrem Onkel zu gehen, habe ich ein wenig als Kopf-in-den-Sand-Taktik aufgefasst. Sie hat mehr Angst davor, da rauszugehen, als auf ihn zu warten und trotzdem Angst zu haben, was ihm passiert sein könnte.

Dass sie gegenseitig so unfreundlich sind, kann ich auch nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen - kann mir aber vorstellen, dass er deshalb so unfreundlich ist vor lauter Schmerzen, die er durch seine Oberarmverletzung hat.

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Tine kommentierte am 12. November 2018 um 21:05

Ich hab das gar nicht so als "Hass-Liebe" wahrgenommen. Ich denke, die beiden hatten einfach einen schlechten Start. Wie Bine meint, hat Luke Schmerzen und macht sich wegen seinem verloren gegangenen Kanu Vorwürfe, dann kann ich seine schlechte Laune schon verstehen. Und Jana scheint Problem mit anderen Menschen zu haben und möchte gerne alleine sein und dann taucht da plötzlich wie aus dem Nichts ein Fremder auf. Und bei der Erwähnung ihres Aussehens war sie gereizt, da es etwas mit den Gschehnissen in ihrer Vergangenheit zu tun hat. War kein tolles Kennnelernen, aber ich kann die Gefühle der beiden nachvollziehen.
Aber ich finde es auch gut, dass sie sich nicht auf den ersten Blick verliebt haben. Ich mag es eher, wenn sich die Gefühle langsam entwickeln.

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 13. November 2018 um 19:26

Ich schließe mich Tine an. Für mich ist das auch keine Hass-Liebe. Jana ist ja eh mit irgendwas vorbelastet, dann ist ihr Onkel weg und dann hat sie auch noch Angst in der Wildnis. Da kommt vermutlich einiges zusammen und den Frust lässt sie dann erstmal an Luke aus.

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Lesemama kommentierte am 15. November 2018 um 07:43

Als Hass-Liene würde ich es jetzt nicht bezeichnen. Jana hat in der Vergangenheit irgend eine extrem schlimme Situation erfahren, die sie einfach vorsichtiger macht. Und das sie nicht einfach quer über die Insel gehen möchte, kann ich einerseits verstehen. Sie sind alleine auf sich gestellt. Luke ist verletzt und die Angst vor dem Unbekannten ist groß.
Zudem muss man bedenken, Jana lebt in Deutschland, da gibt es keinen Dschungel, keinen Kaltregenwald, keine (oder eher kaum) Wölfe und Bären sind bei uns auch nicht an der Tagesordnung.
Das sie mit der Situation überfordert ist, ist meiner Meinung nach völlig normal. Sie ist ja wohl auch gerade erst achtzehn

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Adlerauge kommentierte am 06. November 2018 um 10:49

Auch ich habe mittlerweile den ersten Abschnitt gelesen und bis jetzt muss ich sagen , dass mir diese Geschichte recht gut gefällt !

Schöne ausführliche "Naturbeschreibungen " (die Wälder von Kanada ) und das Gute daran , dass die Geschichte aus zwei Perspektiven (von Jana und Luke ) erzählt wird !

So - jetzt muss ich aber weiter lesen , denn das große Abenteuer steht kurz davor !

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Spreeperle kommentierte am 06. November 2018 um 13:36

Es liest sich wirklich sehr gut. Ich bin auch schnell voran gekommen. Jetzt muss ich auch weiterlesen, denn jetzt wird es spannend!

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Spreeperle kommentierte am 06. November 2018 um 13:33

Das Buch ist aus Sicht von Jana und von Luke erzählt. Wir haben Luke kurz zu Hause erlebt und den Umgang mit seiner Familie finde ich sehr liebevoll. Seinen Freund Doug als Bruder zu bezeichnen ist so toll. Und Doug passt jetzt auf seine Schwester auf.

Jana als Stadtpflanze muss sich jetzt mit ihrem Onkel in der Wildnis behaupten. Der Onkel kann sehr gut mit ihren Panikattaken umgehen. Vielleicht wird es für Jana leichter.

Bis jetzt wissen wir nicht, was beiden passiert ist. Darauf bin ich gespannt.

Jetzt gehen Jana und Luke los und die Wildnis wartet.

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Tine kommentierte am 12. November 2018 um 21:26

Das fand ich auch! Sein Verhalten bei ihren Panikattacken scheint ihr mehr zu helfen, als das ihrer Eltern. Ich finde, die beiden haben ein echt tolles Verhältnis aufgebaut, auch wenn sie sich wegen der Entfernung nicht so oft sehen.

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Lesemama kommentierte am 15. November 2018 um 07:45

Da hat er als "Außenstehender" richtig gut reagiert. Aber es ist für ihn vielleicht auch einfacher als für Janas Eltern, die ja nur das beste für ihr Kind wollen.

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Wolkenschloss kommentierte am 07. November 2018 um 07:36

Der erste Abschnitt hat mir wirklich gut gefallen und ich freue mich darauf weiterzulesen. Mir gefällt der Schreibstil, da es sich um ein Jugendbuch handelt ist natürlich auch der Schreibstil nicht sooo kompliziert und das stört mich aber überhaupt nicht.

Ich finde auch gut, dass aus den Perspektiven von Jana und Luke geschrieben wird, weil man so einen ganz guten Einblick in beide bekommt und ich bin mal gespannt was genau den beiden so passiert ist und was sie belastet. Die einzige Sicht, die mir noch nicht so klar ist, sind die Kapitel von der Insel, mir ist da noch nicht ganz klar geworden was das soll und für die Geschichte bringt, aber vielleicht finde ich das ja bald raus.

Und ich bin mal gespannt wie Jana und Luke so in der Wildnis klarkommen und ob sie dann vielleicht ein bisschen netter zueinander sind. Ich kann durchaus verstehen, dass sie sich beide nicht mit offenen Armen begegnen, aber sie raufen sich ja zusammen.

Auch mir gefallen die Beschreibungen der Natur richtig gut und machen Lust auf Kanada!

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Skyline kommentierte am 11. November 2018 um 15:24

Ich rechne schon fest damit, dass Jana und Luke im Verlauf ihres Wildnis-Aufenthalts netter zueinander werden. So nett, dass sie sich verlieben werden. Allerdings hoffe ich diesbezüglich darauf, dass es nicht zu kitschig wird und die Gefühle sich authentisch entwickeln. Eine plötzliche 180° Wendung fände ich etwas zu unglaubwürdig. Daher bin ich mal gespannt, wie dieses netter zueinander werden ablaufen wird.

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Tine kommentierte am 12. November 2018 um 21:19

Die Insel-Kapitel berichten ja über Dinge, die sich nicht bei Luke und Jana abspielen. In dem ersten Kapitel wird erwähnt, dass da jemand liegt und dann am Wasserfall trinkt, vielleicht war das ja Luke - oder es ist irgendwo Janas Onkel. Das "Ding", das die Robben ins Wasser gestoßen haben, ist ein Kanu. Wobei man auch wieder nicht genau weiß, ob es Lukes oder Richards war. Ich tippe auf Richard :'D

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Buch Versum kommentierte am 12. November 2018 um 23:04

Ich hab die hoffnung dass es nciht richard ist, aber es scheint mir auch in die richtung zu gehen.

bein gespannt auf mehr, jetzt wird es spannend.

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LadyIceTea kommentierte am 17. November 2018 um 21:40

Ich denke auch, dass es sich bei beiden Kapiteln um Richard dreht. 

Es wird vorher noch beschrieben, dass Richard das Handy immer in einer Plastiktüte hat und genau das wird ja auch aus Robbensicht beschrieben. 

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Else kommentierte am 07. November 2018 um 08:07

Der erste Abschnitt ließ sich gut weglesen. Der Stil ist einfach gehalten, aber das ist für ein Jugendbuch okay.

Die Naturbeschreibungen mag ich, man bekommt Lust auch nach Kanada zu reisen, um die Vögel, Seehunde und Wale zu sehen.

Das die einzelnen Kapitel abwechseln  aus der Sicht von Jana und Luke sind ist ein gutes Stilmittel, um den Beiden näherzukommen. Man hat bisher aber nur ein paar Bröckchen bekommen und muss rätseln, worum es wohl geht. Dadurch wird man neugierig und liest weiter. :-p

Wie Luke Janas Aussehen beschreibt finde ich merkwürdig, was sich dahinter wohl verbirgt? Jana selber merkte an, dass ihr ungewöhnliches Aussehen ihr bis vor 6 Monaten genützt habe. Was ist wohl passiert, das sie nicht mehr zu sich selber stehen kann? Da sie Ärztin werden möchte, sollte sie wieder lernen mit Blicken und Menschen umzugehen. Panikattacken müssen schlimm sein, ob die Wildnis der richtige Ort ist diese zu therapieren... mal abwarten, wie die Autorin das löst, ich bin gespannt.

Luke ist ebenfalls mit einem familiären Problem und einer brüchigen Beziehung belastet. Auch hier wird man durch Teilinformationen neugierig gemacht. Die Beschreibung seines Freundes Doug ist sehr liebevoll gelungen. Ich bin sehr gespannt, wie die Beiden sich in der Wildnis schlagen und was mit dem Onkel passiert ist.... Lese jetzt weiter :-)

 

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MiriamAnne kommentierte am 07. November 2018 um 10:24

Mir hat der Einstieg auch sehr gut gefallen. Die Naturbeschreibung ist unheimlich schön. Da bekomme ich richtig Lust einmal nach Kanada zu fliegen. Bis jetzt bin ich noch nicht auf die Idee gekommen was Jana zugestoßen sein könnte und was es mit ihrem Aussehen zutun hat! Die Begegnung mit Luke gefiel mir gut. Wer hätte nicht so reagiert?! Ich bin schon gespannt wie es mit den beiden weitergeht :) 

 

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 13. November 2018 um 19:28

Bezüglich Jana tappe ich auch komplett im Dunklen.

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pinky13 kommentierte am 08. November 2018 um 12:06

Ich liebe die Bücher von Julie Leuze, habe bisher aber nur ihre Frauenbücher gelesen.

Ihr Erzählstil ist einfach unglaublich ausdrucksvoll. Sie schafft es durch ihre bildhaften Worte, dass bei mir sofort eine Art Kopfkino entsteht.

S. 36 – „Ich richte mich auf und nehme die Insel genauer in Augenschein. Hier, an der äußersten Südspitze, ist sie nur wenige Hundert Meter breit. In der Mitte erstreckt sich ein weißer Sandstrand. Links davon bedecken dunkle Nadelbäume und Granitfelsen das Ufer, davor türmt sich Treibholz auf, ausgebleichte, ineinander verkeilte Stämme, die weit ins Meer hineinragen. Rechts vom Strand erhebt sich eine Steilwand, über die sich ein kleiner Wasserfall ins Meer stürzt“.

Der Textanfang ist fesselnd und man wird sofort in einen Strudel von Ereignissen gezogen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Jana und Luke in der „Ich-Form“. Dadurch erhält man sofort viele Informationen, sowohl über ihr Gefühlsleben als auch ihrer Sichtweise.

Der Spannungsbogen ist von Anfang an hoch. Durch geschickt eingestreute Hinweise hält die Autorin meine Neugierde geweckt.

S.49: Die ersten Tage auf der Insel sind wohltuend ruhig, einlullend gleichförmig. Sie sind die Ruhe vor dem Sturm. Doch das ahne ich noch nicht.“

Das Aufeinandertreffen der beiden Protas hätte ich mir etwas anders vorgestellt.

Janas Charakter ist wundervoll ausgearbeitet, obwohl sie etwas zickig rüberkommt.

Luke scheint ein richtig süßer junger Mann zu sein, natürlich auch mit Geheimnissen.

Auf jeden Fall bleibt es spannungsgeladen!

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Skyline kommentierte am 11. November 2018 um 15:27

Wie hättest du dir das Aufeinandertreffen der beiden denn vorgestellt?

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Lesemama kommentierte am 15. November 2018 um 07:49

Es sind Teenager. Für mich war das Aufeinandertreffen der Beiden völlig normal. Es sind keine Erwachsenen, die sich zusammennehmen, sondern sie leben ihre Gefühle noch richtig aus. Und wenn Luke schlecht gelaunt und genervt ist, weil er sein Kanu und seine ganze Ausrüstung verloren hat, ist er halt wie er ist. Alles andere hätte ich jetzt nicht passend gefunden

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Schubi kommentierte am 09. November 2018 um 10:27

Den ersten Teil habe ich nun geschafft :)

Ich finde, dass man in dem ersten Abschnitt gut ins Buch rein kommt. Die Kapitel wechseln immer aus der Sicht von den jeweiligen Hauptpersonen, von Jana und Luke. Man lernt die beiden am Anfang ein wenig kennen. Beide scheinen vor "etwas" weg zulaufen bzw. sie versuchen es irgendwie zu bewältigen. In deren beider Vergangenheit scheint etwas passiert zu sein, was sie einfach nicht los lässt. Man wird in dem Buch sehr neugierig gemacht, was den beiden zugestoßen ist.

Luke entscheidet von sich selbst aus in die Wildnis zu gehen bzw. einen Kanutripp zu machen. Er möchte die ganze Vergangenheit hinter sich lassen und versucht es auf diesem Wege. Jana hingegen versuchte ihre Erlebnisse einfach zu verdrängen, was natürlich nicht funktionierte. Die Ausmaße davon sind Panikattacken, die Angst vor Menschen, die Angst irgendwas zu machen was sie als Kind früher gerne gemacht hat. Ihre Eltern sahen keinen Ausweg mehr und wollten Jana zu ihrem Onkel nach Kanada schicken. Ohne großes zögern willigt sie ein und so beginnt die Reise von Jana.

Wie es das Schicksal will, lernen sich die beiden kennen, da Luke ein Schiffbruch mit seinem Kanu erlitt. Er landet genau auf der einsamen Insel wie Jana. Wie es zu einer einsamen Insel für Jana kam, verrate ich nicht, denn es soll ja für die zukünftigen Leser noch etwas spannend bleiben. Die erste Begegnung verlief nicht so optimal. Sie waren wegen einer bestimmten Lage oder Situation nicht ganz einig, aber das macht es doch wiederum so lesenswert, weil man einfach weiter erfahren möchte was sich zwischen den beiden anbahnt. Anfangs hat man das Gefühl, dass sie sich nicht leiden können. Aber bereits am Ende des ersten Abschnitts merkt man, dass nichts so ist wie es scheint :)

Ich finde den Schreibstil sehr gut geschrieben. Es liest sich flüssig und man kann sich die ganzen Orte und Personen sehr gut vorstellen. Auch die Beschreibungen der wilden Natur finde ich gut gelungen. Ein guter Punkt finde ich auch vorne das Cover, es gibt noch ein wenig mehr Vorstellung davon wo es die beiden Hauptpersonen hinverschlägt.

Nun ab in den nächsten Leseabschnitt :)

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Tine kommentierte am 12. November 2018 um 21:24

Hier in der Leserunde darfst du ruhig spoilern und über den Inhalt schreiben =)

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Skyline kommentierte am 11. November 2018 um 15:19

Ich habe mich richtig auf dieses Buch gefreut und fand den ersten Abschnitt total super! Überrascht wurde ich davon, dass das Buch aus den Perspektiven von Jana UND Luke erzählt ist. Da hatte ich irgendwie nicht mit gerechnet, denn ich war nur von Janas Sichtweisen ausgegangen. Aber ich finde es richtig super, auch Einblicke in Luke zu erhalten. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies gerade angesichts des Geheimnisses, das auch er mit sich rumträgt, von Vorteil sein kann, da wir so auch seine Gedanken lesen können.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir bisher wieder sehr gut. Julie Leuze hat mich schon mit "Für einen Sommer und immer" sehr gut unterhalten und überzeugt. Aber ich muss diesbezüglich auch sagen, dass mich "Das Glück an meinen Fingerspitzen" von dem Grundaufbau her doch auch immer wieder sehr an "Für einen Sommer und immer" erinnert: Stadtfrau flieht vor Alltag in Natur und trifft auf "Naturburschen", der ihr das Herz stiehlt und ihr hilft, das Leben zu leben... Ich bin gespannt, in wie weit sich diese Geschichte anders entwickeln wird. Meine Hoffnung liegt auf dem Geheimnis von Luke.

Zurück zum Schreibstil: mir gefällt wie leicht und einfach er gehalten ist. So habe ich das Gefühl, dass ich geradezu durch die Seiten fliege und sie inhaliere. Ich komme beim Lesen wahnsinnig schnell voran und verfolge die Geschichte auch unheimlich gerne. Auch die Beschreibungen der Natur finde ich klasse! Kanada raubt mir bisher den Atem und ich kann mir alles richtig gut vorstellen. Dadurch, dass man ja immer wieder einige Bilder des Landes in Zeitschriften oder dem Fernsehen sieht, hatte ich beim Lesen der Ortsbeschreibungen sofort ein Inneres Bild, ohne je in Kanada gewesen zu sein. Echt atemberaubend!

In diesem Abschnitt werden einige Rätsel gestreut, auf die ich schon durch den Klappentext neugierig war: wieso ist Jana zu ihrem Onkel geflohen bzw. was hat ihre Panikattacken ausgelöst? Ich finde es super, wie er mit ihren Attacken umgeht. Auch was hinter Luke steckt, interessiert mich brennend, da ich hier noch keinerlei Ideen habe und mehr Anhaltspunkte benötige, um spekulieren zu können.

Die erste Begegnung der beiden fand ich interessant, wobei ihre Streitereien bzw. ihr aufeinander rumgehacke auf mich zunächst etwas seltsam wirkte. Ich meine, die beiden sind einander ja völlig fremd und ich glaube, ich würde mich nicht sofort so mit einem Fremden unterhalten. Andererseits kommt so natürlich ein wenig Würze in die Geschichte, denn wenn die beiden einander sofort um den Hals fallen würden und sich mögen würden, wäre es ja auch langweilig. Nun bin ich sehr gespannt, wie die zwei sich in der Wildnis schlagen werden...

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Tine kommentierte am 12. November 2018 um 21:32

Ich mag Julies Leuze Art auch sehr gerne. Bisher hab ich "Der Geschmack von Sommerregen" gelesen und war begeistert. "Sternschnuppenträume" hab ich angefangen, fands aber zur sehr in der New Adult Schiene.

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Sarahs Büchertraum kommentierte am 11. November 2018 um 17:35

Nun endlich konnte ich mir die Zeit nehmen und habe direkt den ersten Abschnitt gelesen.

Der Beginn gefiel mir gut. Den Schreibstil empfinde ich als sehr angenehm und flüssig. Ich konnte mich jedenfalls direkt ins Geschehen hineinversetzen und die Story auf mich wirken lassen.

Ich finde es toll, wie verschieden man die Beiden erlebt. Zumindest Luke in seiner gewohnten Umgebung und Jane, die sie zum Teil an ihr vergangenes Ich erinnert.

Interessant ist es auch, dass man von dem Onkel seine Arbeit erfährt. Obwohl ich es zugegeben etwas merkwürdig finde, dass er sie in der Hütte alleine zurück lässt - auch wenn ihr eben der Umgang mit den Wölfen missfällt.

Lukes Verletzung stellte meines Erachtens schon eine Herausforderung für Jana dar. Trotzdem kümmert sie sich um seine Verletzung, da ruft wohl schon die Ärztin in ihr.

Nun geht ihre Entdeckung der Insel ehrlich los. Ich glaube, da hätte ich erhe wie Jana entschieden - erst einmal warten. Wer weiß, was da alles auf sie wartet. Nur gut, dass Luke furchtlos ist.

Die Chemie zwischen ihnen ist bisher ja noch eher angegriffen. Wohl auch schwierig, wenn man sich so ganz einsam in so einer Situation trifft.

Zu Janas Vergangenheit habe ich schon so meine Vermutungen angstellt, bei Luke tippe ich im Dunkeln. Rennt er vor seine Beziehung davon?

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bine174 kommentierte am 12. November 2018 um 17:14

Mir ist der Einstieg in das Buch durch den fesselnden und flüssigen Schreibstil sehr leicht gefallen.

Ich mag es, dass aus beiden Perspektiven erzählt wird, so kann man sich gut in beide einfügen. Sowohl bei Luke als auch bei Jana bin ich sehr gespannt, was ihnen passiert ist. Bei der Beschreibung von Janas Panikattacken wird einem schon anders ...

Die Beschreibung der Landschaft hat mir auch gut gefallen - für ein paar ruhige Tage wäre ich auch gern dort - für längere Zeit allerdings auch nicht ;-)

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Tine kommentierte am 12. November 2018 um 20:51

Ich mag den Schreibstil von Julie Leuze sehr! Schon nach den ersten Zeilen hab ich mich in der Geschichte absolut wohl gefühlt. Ich kann Janas Empfindungen gut nachvollziehen und bin gespannt, was ihr zugestoßen ist. Auch Lukes Schwester hat wohl irgendetwas erlebt, wodurch sie mehr Zuwendung braucht. Die beiden Protagonisten sind mir auf jeden Fall schon sehr sympathisch.
Die Beschreibungen von Kanada gefallen mir auch sehr gut. Die kleine Insel mitten in der wilden Natur muss sehr magisch sein. Aber dass die potenzielle Bedrohung durch Wildtiere da ist, wird auch gut vermittelt. Mir gefällt es, dass Richard und seine Frau so naturschonend wie möglich wohnen möchten. Der Bau der Hütte war zwar laut und hat einen kleinen Teil des Waldes gekostet, aber die biologische Seife ist ein tolles Detail. Für ein paar Wochen würde ich in die Wildnis auch mal gehen. Ich denke, da kann man echt gut ausspannen, weit weg von allem. Zumindest Jana und Luke haben die Wildnis gewählt, um von ihren Problemen fortzukommen. Ich glaube, Jana wird da noch viel abeverlangt in den nächsten Tagen, aber sie wird das bestimmt schaffen.

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Buch Versum kommentierte am 12. November 2018 um 23:02

Hallo IHr Lieben, leider etwas verspätete, aber jetzt feuer und flamme und fleiß9ig am lesen.
Besonders das Cover hat ja bei mir einduck gemacht und ich war sehr neugierig wie mir das buch gefällt. Der Einstieg ist toll, man kann sich super mit luke als auch jana verbinden und nachempfinden, dass Sie beide Ihre Probleme im leben haben.

Wie wir herausfinden ist luke vgekränkt von seiner Freundin und jana durchlebte etwas was sie gebrannt markt hat. Ich bin sehr gespannt was es genau ist, habe natürlich auch schon eine Vermutung.
Das jetzt der Onkel verschwunden ist spornt ja zum nachenken und hoffen dass sie ihn bald finden.
luke und jana ziehen sich aber gut durch den kakao sowie sind hoffentlich der richtigen entscheidung gefolgt

Der Zusatz dass die Insel sich äußert und uns die narut und ihre Probleme aufzeigt, ist passend und sehr kreativ ausgearbeitet. Bin fasziert und gespannt in welche richtung dass noch genutzt wid.

 

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 13. November 2018 um 19:23

Ich habe nun auch den ersten Abschnitt durch und bisher gefällt mir das Buch sehr gut.
Das Setting ist ein Traum und Kanada ist eh noch ein Reisetraum von mir. Die Landschaft ist wirklich toll beschrieben, aber bei einer Nacht alleine in der Wildnis würde der Spaß für mich aufhören. xD

Jana ist bisher ganz sympathisch und ich bin sehr neugierig was sie wohl erlebt hat. Auch bei Luke scheint ja irgendwas passiert zu sein.

Die Insel Kapitel finde ich sehr mysteriös. Ob es das Kentern von Janas Onkel beschreibt?

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Lesemama kommentierte am 15. November 2018 um 07:51

Ach, du auch hier? (;

Ja, die Insel Kapitel fand ich auch sehr mysteriös. Ich denke aber auch, dass sie entweder das Kanu von Luke oder gar das von Richard meint.

Ob ich die Insel-Kapitel jetzt gut finde, weiß ich noch gar nicht.
Aber das die Geschichte aus Sicht von Jana UND Luke erzählt wird, finde ich gut. So hat man verschiedene Perspektiven.

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 15. November 2018 um 08:21

Was für eine Überraschung, dass du auch hier bist. ;)

Ich mag die beiden Perspektiven auch sehr gerne.

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Lesemama kommentierte am 15. November 2018 um 07:38

Abschnitt eins habe ich vorgestern schon veendet. Hatte irgendwie nur noch keine Heit zum Kommentieren. Aber eh egal, ist ja mein eigenes Buch und kein Exemplar von hier (;

Nun, ich fand den Einstieg ganz gelungen, es wird ordentlich Spannung aufgebaut, wir lernen Jana und Luke kennen. Beide haben wohl ihre Päckchen zu tragen, wobei es bei Luke ja eher um seine Schwester zu gehen scheint.

Ich mag den Schreibstil sehr gerne und ich mag es auch, wenn sich die Erzählperson ändert. So hat man immer zwei Ansichten.

Mich interessiert jetzt natürlich brennend, was Jana wiederfahren ist und was mit Richard ist. Er bleibt ganz bestimmt nicht einfach so weg.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 100
Lesemama kommentierte am 15. November 2018 um 07:38

Abschnitt eins habe ich vorgestern schon veendet. Hatte irgendwie nur noch keine Heit zum Kommentieren. Aber eh egal, ist ja mein eigenes Buch und kein Exemplar von hier (;

Nun, ich fand den Einstieg ganz gelungen, es wird ordentlich Spannung aufgebaut, wir lernen Jana und Luke kennen. Beide haben wohl ihre Päckchen zu tragen, wobei es bei Luke ja eher um seine Schwester zu gehen scheint.

Ich mag den Schreibstil sehr gerne und ich mag es auch, wenn sich die Erzählperson ändert. So hat man immer zwei Ansichten.

Mich interessiert jetzt natürlich brennend, was Jana wiederfahren ist und was mit Richard ist. Er bleibt ganz bestimmt nicht einfach so weg.

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LadyIceTea kommentierte am 17. November 2018 um 21:36

Endlich komme ich auch zum Lesen und habe den ersten Abschnitt direkt am Stück verschlungen. Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut und auch die Optik der Kapitel hat mir einen wundervollen Einstieg in die Geschichte verschafft.

Ich finde, der erste Abschnitt wirft viele Fragen auf. Was ist Jana nur passiert? Warum hat sie so Angst? Hat ihr außergewöhnliches Aussehen damit zu tun? Ich habe ja fast die Vermutung, dass sie vergewaltigt wurde oder so etwas in der Art. Es muss irgendetwas Schreckliches sein, wo einige Menschen gerne dem Opfer die Schuld geben.

Ich frage mich auch, was wohl Lukes Schwester passiert ist. Vielleicht ein Unfall? Konnte er sie dabei nicht beschützen? Und was ist mit seinen Eltern los? Die wurden auch etwas genauer beschrieben.

Janas Onkel und Tante wirken irgendwie direkt sympathisch, auch wenn ich Janas Abneigung gegen die Forschungsmethoden verstehen kann. Aber sie haben sich sofort bereit erklärt ihr zu helfen, obwohl sie eigentlich keine Zeit haben und das finde ich sehr lobens- und liebenswert. 

Janas Ängste und Flashbacks finde ich bisher sehr gut und anschaulich beschrieben. Man wird richtig mit hineingezogen und hofft mit ihr, dass diese Anfälle schnell aufhören. Es muss schlimm sein, andauernd so getrieben zu sein. 

Das Zusammentreffen mit Luke war holprig aber irgendwie passte es zu dem, was man schon über die beiden weiß. Ich hätte es komisch gefunden, wenn Jana direkt so mutig losgezogen wäre, wie Luke es vor hatte. Von ihm finde ich es super, dass er ihren Onkel suchen will.

Die Inselkapitel finde ich beunruhigend. Ich vermute, bei dem ersten ging es um ihren Onkel. Was bedeuten würde, dass er noch lebt. Bei dem zweiten wohl um das Kanu und das Satelitenhandy. Also müssen Jana und Luke wohl zu den beiden Künstlern ans andere Ende der Insel.

Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht und wie die Zwei sich in der Wildnis so schlagen.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 100
lisamarie_94 kommentierte am 20. November 2018 um 17:49

Hallo!

Endlich komme ich auch dazu, meine Gedanken zum ersten Leseabschnitt zu veröffentlichen :-)

Ich bin sehr gut in die Geschichte gestartet, der Schreibstil von Julie Leuze ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Die Protagonistin Jana war mir auf Anhieb sympathisch. Leider scheint sie eine schlimme Vergangenheit zu haben bzw. scheint ein schlimmes Ereignis alles Gute in ihrem Leben zu überschatten. Ich hatte relativ schnell die Vermutung/die Befürchtung, dass sie mit sexueller Belästigung oder sogar Missbrauch konfrontiert war und dies nun zu verarbeiten versucht. So richtig bestätigt wurde mein Verdacht noch nicht, aber irgendwie deutet alles darauf hin. Ihre Probleme mit ihrem attraktiven Aussehen zum Beispiel oder ihre große Angst vor Unbekannten. Ich hoffe, wir werden im nächsten Leseabschnitt erfahren, was genau ihr widerfahren ist. 

Ihr männlicher Gegenpart Luke ist mir wiederrum ein totales Rätsel. Er lässt sehr wenig hinter seine raue Fassade blicken, bzw. habe ich bei ihm - anders wie bei Jana - keine Vermutung welche Lasten er mit sich rumträgt. Sein Verhältnis zu seinen Eltern scheint schwierig zu sein, und auch seine Beziehung zu seiner Schwester wird durch irgendetwas stark belastet. Nur was? Warum möchte er am liebsten vor allem flüchten? Er wirkt auf mich wie ein sehr treuer und loyaler Mensch, es muss also etwas schlimmes sein. Seine Freundin Caroline mag ich jetzt schon nicht - und dabei haben wir sie noch gar nicht kennen gelernt. Luke scheint eigentlich nur positive Erinnerung mit ihr zu verbinden. Aber offensichtlich scheint auch hier etwas nicht zu funktionieren, hat sie doch jemand anderen geküsst. Ich bin schon gespannt, in wie weit Lukes noch vorhandene Beziehung das neue Band zwischen Jana und Luke belasten wird? Wird sich Jana allen widrigkeiten zum trotz trotzdem auf ihn einlassen? Oder erfährt sie gar nicht von ihm, dass er eigentlich vergeben ist? Der Klapptext zum Buch hat ja ganz klar versprochen, dass sich die beiden bereits auf der Insel näher kommen. 

Ein Charakter in diesem Buch ist mir auch noch nicht ganz geheuer - Janas Onkel. Er und seine Frau scheinen ja absolute Naturliebhaber zu sein -warum mischen sie sich dann so offensichtlich in genau diese Natur ein? Geht ihr Drang, die Natur und ihre Tierwelt zu erforschen nicht etwas zu weit? Ich kann Janas Einstellung zu diesem Thema total verstehen, stehe auch ich dieser Einmischung und teils ruppigem Verhalten kritisch gegenüber. Kann es sein, dass Janas Onkel womöglich ein falsches Spiel spielt??? Ist ihm wirklich etwas zugestoßen? Warum überhaupt hat er seine Nichte ohne jegliche Verbindung zur Außenwelt alleine gelassen? Ist das nicht total unverantwortlich? 

Mir gefällt das Buch bisher auf jeden Fall total gut - besonders die kurzen "Insel" Zwischenkapitel. Auch finde ich es toll, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird. Abgerundet wird das ganze dann noch durch die tollen und sehr bildhaften Landschaftsbeschreibungen. Wirklich toll!!

Liebe Grüße, lisamarie_94

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 100
Querleserin kommentierte am 22. November 2018 um 23:37

Wie blöd von mir, jetzt hab ich das Buch gelesen ohne in die Leseabschnitte zu schreiben.
Mir gefällt, dass die Geschichte aus der Sicht von Jana und Luke erzählt wird, aber auch die kurzen Kapitel aus "der Sicht der Insel", finde ich toll.
Die Charaktere sind ebenfalls gut beschrieben und sehr sympathisch, auch wenn man über Jana's bzw Luke's Probleme und Vergangenheit erst nach und nach mehr erfährt. Diese Geheimnisse bzw Andeutungen machen die Geschichte noch interessanter.