Leserunde

Leserunde zu "Das Labyrinth des Fauns" (Cornelia Funke, Guillermo del Toro)

Das Labyrinth des Fauns - Cornelia Funke, Guillermo del Toro

Das Labyrinth des Fauns
von Cornelia Funke Guillermo Del Toro

Bewerbungsphase: 20.06. - 04.07.

Beginn der Leserunde: 11.07. (Ende: 01.08.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Das Labyrinth des Fauns" (Cornelia Funke, Guillermo del Toro) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Der neue Roman von Cornelia Funke - poetisch, sprachgewaltig, monumental

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.

ÜBER DIE AUTOREN:

Cornelia Funke zählt zu den international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. In ihrem Schreibzimmer hing jahrelang das Filmposter von ›Pans Labyrinth‹ des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro an der Wand. Del Toro wusste, wie sehr Cornelia Funke seine Filme liebt, seit sie ihm eine spanische Ausgabe der »Tintenwelt« für seine Kinder zukommen ließ. Als er sie schließlich bat, eine Romanfassung von ›Pans Labyrinth‹ zu schreiben, hielt sie das für ein unmögliches Unterfangen: »Aber zu unmöglichen Aufgaben kann man nicht nein sagen!«, so die Autorin, »das wissen wir schließlich aus den Märchen. Die Aufgabe wurde eins meiner aufregendsten kreativen Abenteuer.« Cornelia Funke wurde für ihre Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Malibu, Kalifornien.

Guillermo del Toro ist Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Romanautor und erhielt für sein Schaffen unzählige Preise. Mit Werken wie ›Pans Labyrinth‹ zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Regisseuren der Welt.

03.08.2019

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 115 bis 206

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 115 bis 206
MissGoWest kommentierte am 12. Juli 2019 um 11:24

Um ehrlich zu sein, stelle ich mir den Faun weder gut noch böse vor. Er IST einfach -- so wie das Leben.

Ich kann mir noch nicht vorstellen, was Ofelias nächste Aufgabe sein wird. Aber es wird sicher eine Heldenaufgabe sein. Wenn Carmen überlebt, aber das Baby nicht -- dann wird Carmen wohl auch nicht mehr lange leben. Wenn das Baby ein Mädchen ist, dann werden Mutter und Babytochter wohl auch nicht mehr lange leben. Vidal geht es schließlich nur um einen männlichen Erben, den er nach seinen Wünschen formen kann.

Ich habe Sorge um Mercedes und Dr. Ferreiro. Was ist, wenn dem Arzt etwas zustößt bevor Carmen ihr Kind geboren hat?

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 115 bis 206
MissGoWest kommentierte am 12. Juli 2019 um 11:26

Ofelias zweite Aufgabe in der Unterwelt beim Bleichen Mann haben mich in den Film zurückversetzt. Genau dieses Szene ist mir am lebhaftesten in Erinnerung geblieben -- vielleicht, weil sie wirklich grauenvoll ist. Ehrlich gesagt fühle ich mich hier an einen Horrorroman erinnert. Tartas Folter und Tod hat mich definitiv auch mitgenommen -- es ist nicht einfach, dieses Buch zu lesen. Da ich mich in einer emotionalen Ausnahmesituation befinde, fließen bei einigen Stellen im Buch auch die Tränen -- aber ich habe das Gefühl, dass es heilsame Tränen sind. Ich finde so viele Stellen im Buch, in denen ich mich wiederfinde -- und auch Stellen, die Hoffnung und Zuversicht geben.

Tarta wird alles versuchen, nichts zu sagen, aber er ist nur ein junger Mann. Pedro wird wohl (noch) nicht tot sein, aber ich wage fast nicht, an sein zukünftiges Schicksal zu denken.

Der Dolch könnte dazu dienen, Vidal den Todesstoß zu versetzen -- den Wolf und damit die Dunkelheit zu töten. Er könnte die Passage in eine bessere Zeit -- oder eine bessere Welt -- signalisieren. Aber ich habe das Gefühl, dass Ofelia auch diese Welt verlässt, um eine neue Seite in einer neuen Welt aufzuschlagen -- ihre neue, bessere Geschichte.

Bei der Alrauenwurzel musste ich an den jüdischen Golem denken. Ich traue dem Faun nicht über den Weg, daher zweifle ich daran, dass nur gute Absicht dahinter steckt. Den Tod der Feen -- und die Schwäche Ofelias -- wird er nicht verzeihen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 115 bis 206
Dark Rose kommentierte am 14. Juli 2019 um 00:25

Das Buch ist noch immer nicht meins. Ich finde es zwar interessant, was für Prüfungen Ofelia durchstehen muss, aber für ein Jugendbuch ab 11 ist es meiner Meinung nach noch immer viel zu brutal. Ja, es herrscht Krieg und Vidal ist ein grausames Monster aber in einem Buch für diese junge Altersgruppe, hätte ich mit einer deutlich entschärften Gewalt gerechnet.

Der Faun war bei ihrem zweiten Treffen jünger - vielleicht geht es bei ihren Prüfungen nicht darum zu beweisen, dass sie die Prinzessin ist, sondern der Faun erhält dafür etwas. Im Moment scheint er seine Jugend zurück zu bekommen, vielleicht am Ende sogar mehr als das. Möglicherweise sogar die Herrschaft über das untere Königreich?

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 115 bis 206
MrsFraser kommentierte am 16. Juli 2019 um 08:46

Meiner Meinung nach wird das Buch einfach falsch vermarktet. Alle sprechen darüber als 'Das neue Fantasy-Buch von Cornelia Funke', es ist aber halt 'Das Buch zu Guillermo del Toros Gruselfilm'. Aber als ersteres verkauft es sich deutlich besser.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 115 bis 206
Dark Rose kommentierte am 16. Juli 2019 um 14:32

Da gebe ich dir durchaus recht. Ich finde das nicht richtig. Man könnte es ja auch vermarkten als "Cornelia Funke mal ganz anders" oder so, das würde bestimmt auch ziehen, wäre aber ein erster Hinweis, dass es kein typisches Funke-Buch ist.

Themen dieser Leserunde

Rezensionen zu diesem Buch