Leserunde

Leserunde zu „Das Verschwinden der Erde" (Julia Phillips)

Das Verschwinden der Erde
von Julia Phillips

Bewerbungsphase: 07.01. - 21.01.

Beginn der Leserunde: 04.02. (Ende: 25.02.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von „Das Verschwinden der Erde" (Julia Phillips) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

»Ein kraftvoller literarischer Thriller.« ›The L.A. Review of Books‹

An einem Sommertag an der Küste Kamtschatkas verschwinden die russischen Schwestern Sofija und Aljona. Das Verbrechen erinnert an einen Vorfall nur Monate zuvor in der indigenen Bevölkerung. Wie eine düstere Wolke hängt der ungelöste Fall fortan über Kamtschatka und beeinflusst das Leben ganz unterschiedlicher Frauen in einer gespaltenen, männerdominierten Gesellschaft. Während das Netz zwischen den Einzelschicksalen dichter wird, hält die Suche nach den Mädchen die ganze Stadt in Aufruhr.

Brillant konstruiert und einfühlsam erzählt, entführt Julia Phillips uns in eine extreme und faszinierende Welt am Rande der Welt: in die graue Stadt Petropawlowsk, die spektakulären Weiten der Tundra und die Schatten schneebedeckter Vulkane.

ÜBER DIE AUTORIN:

Julia Phillips, geboren 1988, lebt in Brooklyn, New York. ›Das Verschwinden der Erde‹ ist ihr erster Roman. Er stand auf der Shortlist des National Book Award 2019 und erscheint in 25 Ländern.

27.02.2021

Thema: Lektüre, Teil I; Teil 1 bis 138

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buechertraumzeiten kommentierte am 03. Februar 2021 um 15:41

Bisher gefällt mir das Buch ganz gut. Ich erhoffe mir jedoch noch etwas mehr Spannung. Die mir doch etwas fremden bzw. hier nicht üblichen Namen der Personen, machen mir es etwas schwer mich im Buch zurecht zu finden. Toll finde ich, dass die Welt und die Kultur die beschrieben wird, so ganz anders ist als unsere. Neugierig bleibe ich auch weiterhin in Anbetracht dessen, wie die bisher vorgestellten Personen miteinander zusammenhängen und was diese mit den verschwundenen Mädchen zu tun haben. 

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Magnolia-sieben kommentierte am 05. Februar 2021 um 13:48

Die mir doch etwas fremden bzw. hier nicht üblichen Namen der Personen, machen mir es etwas schwer mich im Buch zurecht zu finden. Toll finde ich, dass die Welt und die Kultur die beschrieben wird, so ganz anders ist als unsere.

     Das Personenverzeichnis vorne ist schon ne gute Hilfe, auch fällt das Zuordnen leichter. Und jeder Name muss ja nicht korrekt ausgesprochen bzw.            gelesen werden ;-). Ja, von dieser ganz anderen - für uns total fremden - Kultur zu lesen, ist schon faszinierend. Wobei ich schon des Öfteren am nachschauen bin. Bilder davon zu sehen machen die Tundra, die Jurten und und und... die ganze Landschaft lebendig(er).

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Bibliothekarin kommentierte am 07. Februar 2021 um 10:53

Das Personenverzeichnis finde ich auch sehr hilfreich, dadurch ist es angenehmer und macht vor allem mehr Spaß sich auf die Personen einzulassen. Ich könnte die Namen dadurhc zwar wahrscheinlich trotzdem nicht richtig aussprechen, zumnindest manche davon ;D aber wie du schon sagst ist das ja auch eher unwichtig :)

Ich fidne es auch immer sehr interessant von der anderen Kultur bzw. Landschaft zu lesen.

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:29

Wobei ich schon des Öfteren am nachschauen bin. Bilder davon zu sehen machen die Tundra, die Jurten und und und... die ganze Landschaft lebendig(er).

Ich googel auch des öfteren. Die Bilder machen das Gelesene noch anschaulicher.

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 18:01

Die Namen sind echt eine Herausforderung. Die Ausprache wäre schon ganz interessant

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Lisa_V kommentierte am 09. Februar 2021 um 19:40

Die mir doch etwas fremden bzw. hier nicht üblichen Namen der Personen, machen mir es etwas schwer mich im Buch zurecht zu finden.

Ich habe mich auch mehrmals gefragt, wie die jeweiligen Namen wohl ausgesprochen werden.

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:28

Die mir doch etwas fremden bzw. hier nicht üblichen Namen der Personen, machen mir es etwas schwer mich im Buch zurecht zu finden.

Da habe ich auch meine Probleme, aber ich ändere sie mir gedanklich in eine für mich aussprechbare Form ab.

Toll finde ich, dass die Welt und die Kultur die beschrieben wird, so ganz anders ist als unsere.

Das gefällt mir auch super.

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jutsi kommentierte am 10. Februar 2021 um 15:17

Da habe ich auch meine Probleme, aber ich ändere sie mir gedanklich in eine für mich aussprechbare Form ab.

Das mache ich auch so! Das Personenverzeichnis finde ich super, habe aber bisher nur einmal dahin zurückgeblättert. Ich versuche einfach mich beim Lesen auf die Personen einzulassen. Bisher klappt es ganz gut. Bei den Ortnamen habe ich eher Probleme ;)

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katzenminze kommentierte am 10. Februar 2021 um 17:08

Petropawlowsk-Kamtschtki ist aber auch ein Unwort! ;D Esso und Palana finde ich hübsch und einfach aber die Hauptstadt... Ein Zungenbrecher!

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E-möbe kommentierte am 12. Februar 2021 um 10:56

Bei Esso musste ich immer an die Tankstelle denken. 

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buecherwurm1310 kommentierte am 04. Februar 2021 um 17:21

Durch eine Korrektur bin ich in die falsche Kategerie geraten, also nochmal:

 

Irgendwie hatte ich mir die Geschichte anders vorgestellt, trotz gefällt sie mir ganz gut.

Im Prinzip gibt es ganz viele Geschichten nebeneinander.

Sofija und Aljona sind 8 und 11 Jahre alt und ziemlich auf sich alleine gestellt, denn die Mutter muss arbeiten. Sie treiben sich rum. Als der Mann sie im Auto mitnehmen will, kommt das Aljona nicht recht geheuer vor, aber gefahren werden ist angenehmer als laufen. Dann sind die Mädchen verschwunden.

Auch Olja ist alleine. Sie hat viel mit ihrer Freundin Diana unternommen, doch dann zieht sich Diana zurück, weil die Mutter findet, dass Olja nicht der richtige Umgang für ihre Tochter ist.

Katja ist mit Max zusammen, aber sie weiß eigentlich, dass er nicht der Richtige für sie ist, dennoch findet sie ihn anziehen.

Walentina, die Mutter von Diana, unternimmt etwas, wegen eines Bläschens, das sie eigentlich schon monatelang hat. Es sieht nicht gut aus und sie muss es entfernen lassen. Walentina ist eine bestimmende Person, die jedem ihre Meinung aufdrücken will.

Ksjuscha studiert und wohnt mit ihrer Cousine Alisa zusammen. Alisa überredet sie mit in die Tanzgruppe der Uni zu kommen. Dort lernt sie Tschander kennen, mit dem sie sich gut unterhalten kann. Doch sie hat zuhause in Ihrem Dorf einen Freund. Ruslan kontrolliert sie ständig.

In jedem dieser Abschnitte werden die verschwundenen Mädchen erwähnt, auch wenn die jeweilige Person überhaupt nichts mit ihnen zu tun hat. Aber alle verspüren eine Gefahr.

Interessant ist es, zu erleben, wie das Leben auf dieser abgelegenen Halbinsel verläuft. Die unterschiedlichen Gruppen haben nichts miteinander gemeinsam, sie bleiben für sich.

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Magnolia-sieben kommentierte am 05. Februar 2021 um 13:33

Komisch - ich dachte auch, in der richtigen Ecke zu sein und mein Beitrag war auch woanders. Hab den dann auch nochmal kopiert und hier reingestellt ;-).

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Bibliothekarin kommentierte am 07. Februar 2021 um 10:56

Das passiert mir auch manchmal, ich gucke immer nochmal vorher ob es auch für den Bereich angegeben ist, das kann man ja über dem Kommentarfeld eingeben aber irgendwie kommt es dann doch trotzdem wo anders an ^^ hattet ihr einen anderen Bereich vielleicht im zweiten Tab auf das es daran liegt? Könnte ich mir vorstellen ...

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Magnolia-sieben kommentierte am 05. Februar 2021 um 13:40

In jedem dieser Abschnitte werden die verschwundenen Mädchen erwähnt, auch wenn die jeweilige Person überhaupt nichts mit ihnen zu tun hat. Aber alle verspüren eine Gefahr.

     Ja, alle verspüren eine Gefahr, zumal es ja etliche Jahre vorher einen ähnlich Fall gegeben hat. Dass da alle vorsichtig sind, ist nachvollziehbar.

Die unterschiedlichen Gruppen haben nichts miteinander gemeinsam, sie bleiben für sich.

     Noch bleiben sie für sich. Ich denke - oder hoffe - dass es die ein oder andere Verbindung geben wird. Vielleicht gehen wir Schritt für Schritt auf die               beiden Mädchen zu? 

 

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mesu kommentierte am 06. Februar 2021 um 10:00

Gut ausgedrückt: "Vielleicht gehen wir Schritt für Schritt auf die beiden Mädchen zu" Ich denke auch das Verschwinden der Mädchen bildet den Rahmen  für diese Geschichte und es hängt alles irgendwie zusammen

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:31

Ich bin auch schon gespannt ob bzw. wie die einzelnen Geschichten zusammenhängen werden.

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Bibliothekarin kommentierte am 07. Februar 2021 um 10:58

Cool ausgedrückt, ich denke genau so wird es sein und wahrscheinlich auch so gewollt oder besser gesagt erdacht. Ich mag das auf jeden Fall richtig wie die Story aufgebaut ist.

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evaczyk kommentierte am 07. Februar 2021 um 16:59

Ich weiß nicht, ob man die beiden Fälle vergleichen kann. Denn die Hintergründe des verschwundenen Mädchens in Esso lassen ja  vermuten, dass sie von sich aus abgehauen ist, weil ihr Vater sehr schwierig war und sie in ihrem Dorf vielleicht auch keine Perspektive für sich gesehen hat. Zudem war Lilja eine junge Frau, kein Kind im Grundschulalter. Aber Ruslan, der ja sehr kontrollierend ist, nutzt das natürlich noch zusätzlich als Druckmittel gegen seine Freundin. Ich bin gespannt, für welchen der beiden Männer sie sich  entscheiden wird.

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evaczyk kommentierte am 07. Februar 2021 um 16:59

Ich weiß nicht, ob man die beiden Fälle vergleichen kann. Denn die Hintergründe des verschwundenen Mädchens in Esso lassen ja  vermuten, dass sie von sich aus abgehauen ist, weil ihr Vater sehr schwierig war und sie in ihrem Dorf vielleicht auch keine Perspektive für sich gesehen hat. Zudem war Lilja eine junge Frau, kein Kind im Grundschulalter. Aber Ruslan, der ja sehr kontrollierend ist, nutzt das natürlich noch zusätzlich als Druckmittel gegen seine Freundin. Ich bin gespannt, für welchen der beiden Männer sie sich  entscheiden wird.

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buecherwurm1310 kommentierte am 18. Februar 2021 um 13:07

Ja, ich denke schon, dass es Verbindungen geben wird, aber die kommen mir bisher recht oberflächlich vor. Auch die Gefahr sehe ich eigentlich nicht so, denn es sind zwei Kinder verschwunden, aber ansonsten sind die Personen doch eher erwachsen. Mir kommt es eher so vor, als wenn endlich mal was passiert ist, in einer sonst recht öden Gegend, und alle haben endlich mal was zu reden.

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 18:02

So steht es zumindest im Klappentext, dass die einzelnen Kapitel das Verschwinden der Mädchen einkreisen.

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:11

Das die Personen überhaupt nichts mit den Mädchen zu tun hatten stimmt ja nicht ganz, finde ich. Sie kennen sie nicht unbedingt persönlich aber die Mädchen sind genau das, was alle verbindet. Das finde ich ganz schön gemacht.

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Bibliothekarin kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:55

Ja das stimmt wohl da gebe ich dir recht. 

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gagamaus kommentierte am 19. Februar 2021 um 10:31

Irgendwie hatte ich mir die Geschichte anders vorgestellt, trotz gefällt sie mir ganz gut.

Das geht mir ähnlich. Ich hatte mit einem Spannungsroman gerechnet aber im Augenblick ist alles eher ruhig und beschaulich. Die Sprache ist eher einfach gehalten und manchmal etwas abgehackt, finde ich. Vielleicht ist das aber auch so gewollt, wegen der Darsteller und der rauen Natur.

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gagamaus kommentierte am 19. Februar 2021 um 10:33

In jedem dieser Abschnitte werden die verschwundenen Mädchen erwähnt, auch wenn die jeweilige Person überhaupt nichts mit ihnen zu tun hat. Aber alle verspüren eine Gefahr.

Interessant ist es, zu erleben, wie das Leben auf dieser abgelegenen Halbinsel verläuft. Die unterschiedlichen Gruppen haben nichts miteinander gemeinsam, sie bleiben für sich.

Stimmt, es ist etwas unterschwellig Bedrohliches in der Story. Wobei das vielleicht auch der Gegend geschuldet ist, in der so etwas nicht so oft passiert und man überlegt, ob jemand etwas weiß, den man kennt.

Irgendwie sind alle sehr vorsichtig und alles Fremde ist eher als Bedrohung zu sehen.

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Magnolia-sieben kommentierte am 05. Februar 2021 um 13:31

Die Geschichte entwickelt sich so ganz anders, als ich zunächst dachte. Sofija und Aljona sind ganz schön leichtsinnig, als sie einfach in das Auto des ihnen gänzlich fremden Mannes steigen. Natürlich sind sie zu jung, um seinen Trick mit dem verstauchten Fuß erkennen können. Spätestens, als er ihnen das Handy wegreißt war klar, dass er sie entführen will. Warum auch immer. Mit acht bzw. elf Jahren kann man die ganze Tragweite dessen unmöglich überblicken.

Im Laufe des ersten Teiles begegnen wir doch so einigen Gestalten, die es nach Petropawlowsk-Kamtschatski verschlagen hat oder die schon immer da waren. Es sind teilweise ganz und gar komische Typen wie hier Waletnina Nikolajewna. Warum sie ihrer Tochter den Umgang mit Olja untersagt? Hängt das nur mit dem Verschwinden der beiden Mädchen zusammen, die immer mal wieder - so nebenbei - erwähnt werden? Diese Walentina kommt mir eisig vor, ohne jegliche Regnung. Sie lebt ihr eigenes Leben, irgendwie schon mit Mann und Kind aber doch haarscharf dran vorbei. Diese Blase - niemand weiß etwas, niemandem will sie was davon sagen. Dass sie nackt im Krankenhaus durch die Flure gehen muss, weil alles steril sein soll - wie kommt mir das denn vor? 

Max und Katja haben wir nur gestreift, von ihnen wissen wir so gut wie nichts. Da wäre Oksana, Max Kollegin, die nur das schwarze, extrem saubere Auto beschreiben kann. Wie diese sich hier noch einfügen? Schau ma mal.

Ksjuscha - da bin ich mal gespannt, wohin ihre Reise führt. Eigentlich ist sie ein sehr braves Ding, das nun mal Ruslan versprochen ist. Wenn da nicht noch Tschander wäre. Ich wünsche den beiden auf jeden Fall, dass sie auf das Ostwind-Festival nach Wladiwostock fliegen können. Ohne Ruslan!

Naja - ich habe anfangs schon erwähnt, dass es mehr ist als eine Suche nach Verschwundenen. "Das Verschwinden der Erde" ist ja nochmal viel größer. Vielleicht komme ich dem Titel im Laufe des Buches näher. 

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medsidestories kommentierte am 06. Februar 2021 um 00:29

DIe ganze Szene im Krankenhaus kommt mir auch extrem absurd vor. Ich glaube, Walentinas Nacktheit war ein dramaturgisches Mittel, um sie als Person besser darzustellen. Ich meine, ich war noch nie in einem russischen Krankenhaus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Patienten dort zur Entfernung eines Melanoms/ Basalioms/ Spinalioms (was auch immer es gewesen sein mag) nackt durch den OP-Trakt laufen. 

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Magnolia-sieben kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:21

Diese KH-Szene hat ja schon was surreales, zumal sie nicht ins Nebenzimmer geht, sondern über Gänge. Es kann durchaus sein, dass dies dramaturgisch so gewollt ist. Auch diese Nacktheit in Zusammenhang mit dem Melanom passt eigentlich nicht. 

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anooo kommentierte am 06. Februar 2021 um 17:42

Da stimme ich Euch auf jeden Fall zu! Fand das mit der Nacktheit im Krankenhaus auch mehr als seltsam..

Nichtsdestotrotz fand ich dieses Kapitel auch unheimlich spannend und man konnte Walentinas Anspannung richtig fühlen.

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:17

Ja, das war etwas seltsam. Auch die komische Begründung von wegen Sterilität. Hätte sie einen Bademantel dabei gehabt, wäre der ja auch nicht steril gewesen.
Gut fand ich aber, dass man (also ich :D ) Walentina diese Demütigung ja irgendwie ein bisschen gegönnt hat, nachdem sie die beste Freundin ihrer Tochter so abgekanzelt hat und mit ihrer elitären/feindlichen Einstellung zu Alleinerziehenden und Ausländern...

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Magnolia-sieben kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:24

Ja, Walentina kommt schon sehr kühl rüber und voller Vorurteile. Es braucht schon solche Charaktere, um eine Geschichte nicht zu einseitig darzustellen (meine ich ;-)). 

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 23:15

Das stimmt! :)

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:37

Da stimme ich dir zu, solche Charaktere braucht eine gute Geschichte.

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:35

Dass sie nackt im Krankenhaus durch die Flure gehen muss, weil alles steril sein soll - wie kommt mir das denn vor? 

Das fand ich auch mehr als seltsam. Warum wurde nach dem Bademantel gefragt? Hätte sie den dann anziehen dürfen? Wäre ja auch nicht steril gewesen.

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buecherwurm1310 kommentierte am 18. Februar 2021 um 13:11

Ich denke, dass es für Walentina endlich der Grund ist, weil ihr der Umgang nie gepasst hat. Sie hält sich einfach für was Besonderes. Sie ist sehr bestimmend, selbst dem Polizisten gegenüber.

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 18:00

Die Szene im Krankenhaus ist schon extrem ungewöhnlich.Mich würde interessieren, ob das in der Realität wirklich so wäre. Bei uns müsste man sich auch nicht komplett nackt ausziehen für diese Untersuchung.

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medsidestories kommentierte am 06. Februar 2021 um 00:25

Ich bin bis jetzt sehr angetan von dem Buch. Der Schreibstil ist mir bei Büchern enorm wichtig und Julia Philipps Sprache finde ich enorm schön. Vor allem das Kapitel von Olja hat mir atmosphärisch sehr gut gefallen. 

Wie ihr bereits geschrieben habt, ist das Buch dennoch sehr anders als erwartet. Jedes einzelne Kapitel ist eine Geschichte für sich und die Lebenswelten der einzelnen Figuren streifen sich nur am Rand. Trotzdem konvergieren sie alle um das Verschwinden der beiden Mädchen und man fragt sich, wann wir ihnen endlich näher kommen. 
Spannend finde ich es außerdem, dass die Geschehnisse immer aus Sicht einer Frau beschrieben werden. Mal sehen, ob das Buch das so beibehält. 
Ksjuschkas Kapitel hat mich zum Schluss des Abschnitts wirklich wütend gemacht. Ich fand es sehr eindrücklich dargestellt, wie sie sich immer wieder einredet, dass sie Ruslans Kontrolle mag, obwohl er sie in Wirklichkeit so derart einengt.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch das Verschwinden der beiden Mädchen überhaupt aufklären wird oder ob wir erfahren werden, wer der Täter ist. Aber ich habe einen Verdächtigen und verschiedene Indizien, warum er es sein könnte. Ich weiß nicht, ob ihr es angebracht findet, das hier zu diskutieren, oder ob sich davon jemand beeinflusst fühlt. Deswegen schreibe ich erstmal noch nichts.

Es würde mich aber sehr interessieren, ob noch jemand anderem etwas aufgefallen ist???

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anooo kommentierte am 06. Februar 2021 um 17:39

Also mich würde interessieren wen Du im Verdacht hast? :)

Habe mir nämlich auch schon Gedanken darüber gemacht..

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medsidestories kommentierte am 06. Februar 2021 um 20:11

Okay, also ACHTUNG GEFAHR, bitte wegsehen, falls jemand keine Spekulationen lesen möchte!

____________________________________________________________

Ich halte den namenlosen Ehemann von Walentina für verdächtig:

  1. Oksana hat ein sehr sauberes Auto gesehen und der Entführer hatte keine Tätowierungen. Das passt zur Darstellung der Familie, mit der sehr überkorrekten Walentina als tonangebende Person.

  2. Es wird erwähnt, dass Walentinas Familie einen Garten außerhalb der Stadt besitzt und die Mädchen wurden im ersten Kapitel ja aus der Stadt herausgebracht.

  3. Die Eheleute haben keinen Sex mehr. Die Ehe wird allgemein als lieblos dargestellt. Sie scheinen weder körperlich noch emotional aneinander interessiert zu sein.
     
  4. Diana ist blond und der Entführer war auch blond (ich weiß, der Punkt ist schwach. Aber es wurde so betont.)
     
  5. Der Ehemann spricht immer wieder über den Fall, bringt Infos von der Arbeit mit, scheint sich zu interessieren. Außerdem erwähnt Walentina, dass er im Institut für Vulkanologie mit der einzigen Tatzeugin zusammenarbeitet. Ich nehme an er ist der Vorgesetzte von Oksana aus dem Kapitel mit Katja und Max. Und der hat sich auch sehr interessiert an Oksanas Beobachtungen gegeben.

 

 

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E-möbe kommentierte am 08. Februar 2021 um 12:50

Genau da hapert es doch aber, Sherlock. Dann hätte Oksana doch wahrscheinlich das Auto und den Entführer erkannt. 

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medsidestories kommentierte am 08. Februar 2021 um 13:20

Ja ja, du hast recht!!! Oh man, ich wollte so schlau sein und bin so doof dabei.
Null Punkt für meine Ermittlungsskills.

 

 

 

 

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E-möbe kommentierte am 08. Februar 2021 um 17:37

Der Rest war gar nicht so übel überlegt, finde ich. 

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jutsi kommentierte am 10. Februar 2021 um 15:20

Ich liebe es auch bei Thrillern mitzurätseln und Theorien aufzustellen. Bei mir sind aber bisher auch alle daran gescheitert, dass Oksana den Täter kennen müsste. Ich fand zum Beispiel auch das Interesse von Max für den Fall etwas komisch.

Dadurch, dass der Fall hier immer nur am Rand erwähnt wird und jedesmal aus einer anderen Perspektive, finde ich es besonders spannend zu überlegen, worauf es hinauslaufen könnte!

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:20

"Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch das Verschwinden der beiden Mädchen überhaupt aufklären wird oder ob wir erfahren werden, wer der Täter ist."

Da bin ich mir auch nicht sicher. Ich bin jedenfalls gespannt, wie das Buch endet!

Ksjuschas Teil mochte ich auch sehr!

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Magnolia-sieben kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:34

Ksjuscha verkörpert so richtig die Rolle der fügsamen, sehr genügsamen Frau. Sich dem Manne unterordnen, keine eigene Meinung haben, ihn ja nicht verärgern - bis sie ihn kennenlernt. Zu ihm, zu Tschander fühlt sie sich hingezogen, er wurde ihr nicht von klein auf zugeordnet. Vielleicht ist er ihre wahre Liebe und die Beziehung zu Ruslan ist mehr die Pflichterfüllung.

Da kannst du durchaus recht haben, dass die beiden verschwundenen Mädchen sowas wie ein roter Faden sind. Hätte auch seinen Reiz.

 

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jutsi kommentierte am 10. Februar 2021 um 15:25

Spannend finde ich es außerdem, dass die Geschehnisse immer aus Sicht einer Frau beschrieben werden. Mal sehen, ob das Buch das so beibehält. 

Das ist mir auch aufgefallen und ich habe das Gefühl, es ist bewusst so gewählt. Interessant finde ich auch, dass es sich dabei jedesmal um ganz unterschiedliche Frauenrollen handelt und von unabhängig und kinderlos bis zur von ihrem Freund konkrollierten Studentin alles dabei ist. Auch die gegenseitigen Bewertungen finde ich spannend.  So bekommt man einen interessanten Einblick in das Land.

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buecherwurm1310 kommentierte am 18. Februar 2021 um 13:16

Ksjuschka verstehe ich auch nicht. Ihre Träume sind ganz andere, aber sie redet sich ein, dass Ruslan gut für sie ist. Ich finde ihn ganz furchtbar. Ob die Beziehung auf dauer Bestand haben kann? Ich kann es mir jedenfalls nicht vorstellen. Dann kommt wahrscheinlich der Zeitpunkt, an dem Ksjuschka dem nachtrauert, was hätte sein können.

Wer der Entführer sein könnte, da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, weil es mich nicht einmal so interessiert. Die beiden Kinder sind einfach so etwas wie ein roter Faden, der ab und an mal aufgenommen wird.

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 18:05

Gerade fällt mir auf, dass ich eigentlich gar nicht wissen will, wer die Mädchen entführt hat. Mir erscheint das als eher unwichtig. Hier geht es um ganz andere Dinge. Die schöne Sprache. Die andere Kultur. Die Sehnsüchte.

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mesu kommentierte am 06. Februar 2021 um 09:56

Es ist eine unaufgeregte Geschichte, obwohl sie mit dem Verschwinden der Mädchen beginnt. Doch ich glaube es ist kein Krimi im klassischen Sinn. Die verschiedenen Protagonisten erzählen ihre eigene Geschichte- immer vor dem Hintergrund der verschwundenen Mädchen, von dem sie alle irgendwie gehört haben. Die Beschreibung des Landes, der verschiedenen Menschen und ihrer Lebensumstände gefällt mir bisher gut. Es ist eine feinsinnige Geschichte, finde ich.

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anooo kommentierte am 06. Februar 2021 um 17:36

Wow, ich muss echt sagen, dass mich der erste Abschnitt positiv überrascht hat. Wie viele andere schon angemerkt haben, ist es tatsächlich ganz anders als erwartet. Nach dem ersten Kapitel dachte ich wir würden mehr über die Entführung erfahren. Dem ist aber nichts so. Ich hätte auch nicht erwartet, dass es so viele verschiedene Protagonisten gibt. Bisher gefallen mir alle gut und ich möchte unbedingt mehr über die einzelnen Personen erfahren. Vor allem bin ich gespannt inwiefern alle miteinander zusammen hängen.

Sprachlich und atmosphärisch einfach wunderschön geschrieben. Man kann sich wirklich toll in das Setting hineinversetzen.

 

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Bibliothekarin kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:01

Ja die Atmosphäre finde ich auch unglaublich toll beschrieben, dadurch "fühlt" man die Geshcichte richtig.

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Magnolia-sieben kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:42

Ich war zunächst auch erschlagen von den vielen einzelnen Personen aber mittlerweile gefällt mir dieser ganz eigene Aufbau der Geschichte. Momentan denke ich schon, dass sich diese einzelnen Erzählstränge so nach und nach in ein stimmiges Ganzes vereinen. Ob die Mädchen gefunden werden, ja ob es überhaupt eine Suche im herkömmlichen Sinne geben wird? 

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:42

Sprachlich und atmosphärisch einfach wunderschön geschrieben. Man kann sich wirklich toll in das Setting hineinversetzen.

Mir gefällt die Sprache auch sehr gut und bisher ist das Buch nicht nur anders als erwartet sondern auch schöner.

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evaczyk kommentierte am 06. Februar 2021 um 20:33

Ich bin mit dem ersten Leseabschnitt noch nicht zu Ende, aber die bildreiche Sprache der Autorin gefällt mir sehr gut. Man kann sich die Landschaft, die entlegene Stadt auf der Halbinsel gut vorstellen und auch die Menschen, um die es geht, sind gut beschrieben. Ich bin mir nicht ganz sicher, in welcher Zeit der Roman spielt, so trauert Walentina Nikolajewna den Sowjetzeiten nach, die ja schon eine Weile her sind.Den fernen Osten Russlands bzw der Sowjetunion fand ich immer sehr spannend und ich  finde es toll, zumindest auf den Buchseiten dorthin zu gelangen.

Was wohl aus Aljona und Sophia geworden ist? Ich befürchte das Schlimmste, solche Entführungen enden ja nur selten mit dem Überleben der Kinder...

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Elchi130 kommentierte am 08. Februar 2021 um 18:11

Wenn es um die beiden Mädchen geht, denke ich wie Ksjuscha: "Was immer mit ihnen passiert ist, ich hoffe, es ging schnell, und sie mussten nicht leiden." S. 126 Sie mir als Überlebende vorzustellen, erscheint mir grausamer.

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:44

Da hast du recht ... lieber ein schnelles Ende als ein langes Martyrium

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buecherwurm1310 kommentierte am 18. Februar 2021 um 13:18

Das denke ich auch.

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Bibliothekarin kommentierte am 07. Februar 2021 um 10:48

Ich habe gestern Abend noch den ersten Abschnitt beendet und werde gleich mal weiterlesen. Ich war sehr gespannt, ob der Klappentext halten würde, was er verspricht.

Als erstes muss ich einmal das Namensverzeichnis loben, ich hatte erst so meine Probleme mit den Namen aber damit finde ich es sehr angenehm durchzusteigen. Ich habe schon einige Vermutungen aufgestellt und bin echt neugierig ob und wie das Verschwinden aufgeklärt werden wird.

Die Vielfältigkeit der Charaktere ist zum einen toll aber man muss dann erst mal den Überblick behalten. Manche Charaktere sind uns jetzt schon bekannter und andere bisher nur angerissen aber ich denke jeder spielt hier eine wichtige Rolle.

Ein weiterer, positiver Aspekt ist die tolle Atmosphäre, die die Spannung vorantreibt. Die Geschichte an sich ist eher „ruhig“ aber durch die Atmosphäre MUSS man immer weiter lesen.

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:23

Dass man schon bekannte Charaktere in den neuen Kapiteln wiederfindet, finde ich auch klasse! Ich bin sehr gespannt, wen wir im Laufe der Geschichte noch kennenlernen.

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:25

Das Namensverzeichnis habe ich bisher nur ein Mal zu Hilfe genommen. Irgendwie komme ich hier auch so ganz gut klar. Die Karte fand ich aber extrem hilfreich! Echt erstaunlich, dass es nur eine einzige größere Stadt zu geben scheint und sonst nur Dörfer. Landschaftlich muss Kamtschstka der Wahnsinn sein!

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:46

Da geht's mir wie dir. Das Personenverzeichnis ist für mich nicht so von Bedeutung, aber auf die Karte habe ich schon öfter geschaut.

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:40

Auch ich mag den Roman, die schöne Sprache und die ruhige Stimmung bisher sehr gerne! Über Kamtschatka wusste ich bisher so gar nichts und fand es sehr interessant, was man nebenbei über das Land erfährt. Die Ureinwohner, die Rentierherden, die Abgeschnittenheit, die Kälte... Es macht ja fast schon Lust, dort hin zu reisen! Bären, heiße Quellen, weite Landschaften und Einsamkeit. Das hat was! :)

Ich fand bisher auch alle Figuren interessant und lebendig beschrieben. Und den Kniff der Autorin, dass sie einem nie erzählt wie es ausgeht, finde ich auch ganz spannend. So bleibt man im Kopf irgendwie viel mehr bei den Figuren. Hat Walentina jetzt Krebs? Sind die Mädchen tot? Für welchen Mann entscheidet sich Ksjuscha? Ich bin gespannt, ob wir noch aufgeklärt werden oder ob sie es so stehenlässt.

Auf jeden Fall ein schöner Roman bisher! :)

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Magnolia-sieben kommentierte am 07. Februar 2021 um 11:55

Ich hab mir auch die Bilder und die Beschreibung über Kamtschatka hergeholt, denn so kann man sich dieses irgendwie faszinierende Land besser vorstellen. Bis jetzt kennen wir schon einige Geschichten, die jede (noch) für sich steht. Im Personenverzeichnis sind so etliche, die hier noch integriert werden wollen. Es bleibt spannend.

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evaczyk kommentierte am 07. Februar 2021 um 17:07

Ja, die abgeschiedene Welt der Kamtschatka finde ich hier auch sehr spannend. Ich stelle mir das sehr kontrastreich vor - einerseits die Einsamkeit und die Naturlandschaft der Tundra, wo die inigenen Völker in vielerlei Hinsicht noch leben wie in früheren Jahrhunderten, auf der anderen Seite stelle ich mir postsowjetiscje Betonsiedlungen in den Städten vor, die da vielleicht noch eine Ecke trister wirken. Die Tatsache, dass die Halbinsel so lange abgeschieden war, trägt vielleicht dazu bei, dass die Sehnsucht nach der Sowjetunion bei einigen noch vorhanden ist. Und auch das Thema Rassismus und Vorurteile, die nach wie vor bestehen gegen die Indigenen...

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katzenminze kommentierte am 07. Februar 2021 um 23:19

Oh ja, kontrastreich trifft es!

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buecherwurm1310 kommentierte am 18. Februar 2021 um 13:23

Ich finde, dass der Rassismus gut spürbar ist, denn ständig wird das Thema angeschnitten.

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Lisa_V kommentierte am 09. Februar 2021 um 19:51

Und den Kniff der Autorin, dass sie einem nie erzählt wie es ausgeht, finde ich auch ganz spannend. So bleibt man im Kopf irgendwie viel mehr bei den Figuren.

Ja, dieses Mittel nutzt sie sehr gekonnt. Teilweise finde ich die Cliff Hanger richtig schwer auszuhalten und möchte unbedingt wissen, wie es an der Stelle weitergeht. Aber dann kommt ja die nächste spannende Episode mit einem neuen Charakter :-)

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isalo kommentierte am 07. Februar 2021 um 17:09

Bevor ich mich für diese Leserunde beworben habe, hatte ich noch nie von der Halbinsel Kamtschatka am äußeren Ende Russlands gehört. Umso neugieriger bin in die Geschichte eingestiegen.

Die Schwestern Aljona und Sofia verbringen einen Tag in den Sommerferien am Strand, während ihre alleinerziehende Mutter arbeitet. Die elfjährige erzählt ihrer achtjährigen Schwester vom Verschwinden eines Landstrichs nach einem durch ein Erdbeben ausgelösten Tsunami. Kurze Zeit später sind die Mädchen verschwunden. Die Geschichte ereignet sich in Kamtschatkas Hauptstadt Petropawlowsk.

In den folgenden Kapiteln lernt der Leser Bewohner von Petropawlowsk kennen, die verschiedene Berührungspunkte mit dem Verschwinden der Schwestern haben; die 14-jährige Olja, Max und Katja, Walentina, die Mutter von Oljas Freundin Diana, die Studentin Ksjuscha, eine Ewenin aus dem Dorf Esso. Mir gefällt es sehr gut, wie Julia Phillips das Leben auf der abgeschiedenen Halbinsel beschreibt. Auf drei Seiten vom Wasser umgeben, schließt sich im Norden die Tundra mit unüberwindbaren Gebirgen an. Kamtschatka ist nur auf dem Luftweg und übers Wasser zu erreichen. Russen stellen die Hauptbevölkerung dar, während die indigenen Ureinwohner nicht gut gelitten sind. Auch die Beschreibungen der Landschaften und die Veränderungen mit dem Wechsel der Jahreszeiten ist sehr gelungen.

Ich glaube auch nicht mehr, dass wir einen Krimi lesen; und kann mir auch vorstellen, dass das Verschwinden der Mädchen nicht aufgeklärt wird.

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 18:08

Das kann ich mir auch gut vorstellen. Empfinde es aber auch eher als nebensächlich.

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Elefant kommentierte am 07. Februar 2021 um 20:40

Ich finde den Stil des Buches sehr ungewöhnlich. Die großen zeitlichen Sprünge, aber vor allem auch die neuen Personen in jedem Kapitel. Ich brauche immer ein bisschen um mich in dieser neuen Szenerie zurecht zu finden und mein Kopf sucht immer gleich die Verbindungen zu vorher Gelesenem. Bisher finde ich da noch relativ wenig und ich frage mich, wie sich das am Ende zu einem Großen Ganzen zusammenfügen soll.

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Elchi130 kommentierte am 08. Februar 2021 um 17:17

Endlich habe auch ich den ersten Abschnitt geschafft und es war harte Arbeit. Den Anfang durfte ich drei Mal lesen, weil ich einfach nicht hineingefunden habe. Schließlich wurde es besser. Den Schreibstil finde ich nicht so umwerfend, wie angekündigt. Er ist doch ganz normal, 08/15 halt. Tja, und dann hat sich bei mir wieder Enttäuschung breitgemacht. Denn das Buch scheint aus Geschichten in der Geschichte zu bestehen - gar nicht mein Fall. Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten. Und die letzte Geschichte dieses Abschnitts hatte zudem noch einige Längen. Ich bin enttäuscht, weil dieses Buch, auf das ich mich so gefreut habe, gar nichts für mich ist.

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katzenminze kommentierte am 09. Februar 2021 um 10:31

Schade, dass es nicht deinen Geschmack trifft. Ich liebe ja Kurzgeschichten die irgendwie zusammenhängen und hier gibt es ja überall Zusammenhänge und Querverweise, so dass es sich für mich fast gar nicht nach Kurzgeschichte anfühlt.

Und stimmt: Die Sprache selbst ist eigentlich nichts besonderes. Also nicht besonders poetisch oder so. Aber die Stimmung finde ich trotzdem speziell. Einerseits ruhig und etwas melancholisch, andererseits spanned (für mich zumindest ;) ), weil ich die einzelnen Geschichten klasse finde und es ja immer an einer Art Wendepunkt aufhört. Auf eine Art kann ich verstehen, warum jemand "literarischer Thriller" dazu sagt. Andererseits weckt das auch komplett falsche Erwartungen.

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Elchi130 kommentierte am 09. Februar 2021 um 11:36

Diese Art eine Geschichte bzw. Geschichten in der Geschichte zu erzählen, kenne ich auch von Yasmina Reza. Leider kann ich damit nichts anfangen. Ich mag gerne epische Romane. Ich kann jedoch verstehen, dass die Form des Erzählens anderen gefällt.

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katzenminze kommentierte am 09. Februar 2021 um 12:04

Haha, von Reza habe ich "Glücklich die Glücklichen" abgebrochen. XD Manchmal passts einfach und manchmal nicht.

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:53

Immer schade, wenn einem ein Buch in einer Leserunde nicht gefällt.

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Elchi130 kommentierte am 10. Februar 2021 um 18:22

Ja, aber ich denke, das passiert jedem mal. Es stimmt mich trotzdem traurig. Zumal ich mich wirklich durchquäle.

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buecherwurm1310 kommentierte am 18. Februar 2021 um 13:26

Ich hatte auch so meine Schwierigkeiten, in diesen Roman hineinzufinden. Inzwischen geht es, aber trotz allem bin ich zwiegesplaten. Einerseits finde ich es interessant, etwas über Land und Leute zu erfahren, andererseits ist es nicht so besonders spannend.

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Lisa_V kommentierte am 09. Februar 2021 um 19:39

Ungewöhnlich, aber durchaus interessant war für mich der Wechsel der unterschiedlichen Perspektiven bzw. der vielen Protagonisten. Jedes Kapitel wirkt für sich und stellt eine eigene kleine Kurzgeschichte dar. Dreh- und Angelpunkt ist die gleichen Stadt (von der ich zuvor noch nie gehört hatte) und natürlich gibt es auch Verbindungen untereinander. Gut das wir im ersten Kapitel erfahren, wie die beiden Schwestern entführt werden (so viel Arglosigkeit, machte mich ja wirklich sprachlos). Danach lernen wir jede Menge einzeler Lebensgeschichten kennen, doch das Verschwinden der Schwestern beschäftigt alle. Ich hoffe sehr das sich die Protagonisten im Verlauf der Handlung auf irgendeinen Weise noch begegenen werden und wir vorallem erfahren, was mit den Schwestern geschehen ist.

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:25

Die Geschichte entwickelt sich anders als ich erwartet hatte, aber mir gefällt das Buch bisher sehr gut.

Als der Unbekannte die Mädchen bittet, ihn zum Auto zu begleiten, hatte ich schon ein komisches Gefühl. Aber wie leichtsinnig von den Beiden, in das Auto einzusteigen. Ich male mir schon die schlimmsten Szenarien aus, was mit ihnen passiert sein könnte. Diese Ungewissheit ist zermürbend und ganz besonders schlimm für die Mutter.

Im weiteren Verlauf begegnen wir den unterschiedlichsten Menschen, die nicht direkt was mit den entführten Kindern zu tun haben, aber bei allen wird das Leben auf die ein oder andere Weise von dem Vorfall beeinflusst.

Furchtbar finde ich wie Ruslan Ksjuscha kontrolliert. Das wäre für mich ein Ding der Unmöglichkeit.

Ganz toll finde ich, dass ich in diesem Buch so viel über Kasachstan und seine Bewohner erfahre. Ich wusste bisher gar nicht, dass es dort so viele unterschiedliche ethnische Gruppierungen gibt. Habe mich aber bisher auch noch nie mit diesem Landstrich befasst ... außer in einer Tierdoku.

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Borkum kommentierte am 10. Februar 2021 um 10:50

Natürlich Kamtschatka und nicht Kasachstan (Kopf schüttel)

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katzenminze kommentierte am 10. Februar 2021 um 17:15

Länder und Städte mit den gleichen Anfangsbuchstaben bringe ich auch ständig durcheinander. :D

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katzenminze kommentierte am 10. Februar 2021 um 17:18

Die Kontrolle fand ich auch schlimm! Und sie redet sich noch ein, dass sie das gut findet. :( Aber ich fand es schön, wie sie durch die Tanzgruppe ein wenig aus dieser Kontrolle fliehen kann und es sich eingesteht. Ksjuschas Kapitel fand ich wirklich gelungen!

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jutsi kommentierte am 10. Februar 2021 um 15:13

So, ich habe es auch endlich geschafft den ersten Teil zu lesen. Mir gefällt das Buch bisher sehr gut! Ich habe mir ja einen außergewöhnlichen Thriller erhofft und finde das trifft es bisher sehr!

Die einzelnen Kapitel kommen mir bisher vor, wie kleine in sich geschlossene Geschichten. Ich frage mich, ob wir in dem Buch überhaupt nochmal zu der jeweiligen Perspektive der Protagonisten zurückkehren oder ob wirklich jedes Kapitel in sich geschlossen ist. Spannend finde ich auch, eine Person, die erst nur eine Randfigur war (Walentina), dann plötzlich aus ihrer eigenen Perspektive wieder zu treffen.

Mir gefällt auch der Stil sehr und ich habe mir schon einige Sätze angestrichen, die ich besonders schön fand. Besonders gefallen hat mir bisher das Kapitel rund um Olja.

Ich bin auch gespannt ob das Rätsel um die verschwundenen Schwestern im Buch überhaupt gelöst wird. Alle Hauptpersonen sind ja bisher auf irgendeine Weise sehr interessiert an dem Verschwinden der beiden.

Zu Kamtschatka habe ich mir jetzt auch mal ein paar Bilder angeschaut - auch ich hatte diese Halbinsel bisher null auf dem Schirm!

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givemeabook kommentierte am 11. Februar 2021 um 20:08

Endlich ist mein Buch eingetroffen. Ich bin mit Teil I noch nicht durch (bin erst auf S.50), aber ich möchte trotzdem meine ersten Gedanken mit euch teilen. Es gab schon Spekulationen bezüglich des Titels "Das Verschwinden der Erde". Nachdem die beiden Mädchen entführt wurden, hat es sich für mich angefühlt, als ob die beiden von der Erde verschwunden sind. Für die Mutter der beiden ist alles was ihr wichtig war und ihr gewohntes Leben mit einem Schlag verschwunden. Für sie hat die Erde aufgehört zu sein. Das wäre meine Deutung des Titels.

Ich finde die Karte und das Personenregister sehr gut. Bis die Namen geläufiger werden, ist es hilfreich, kurz nachschlagen zu können. Ich hoffe, heute den Teil I fertig zu lesen.

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givemeabook kommentierte am 12. Februar 2021 um 20:04

Die Halbinsel Kamtschatka war für mich mysteriös und unerreichbar, was mit ein Grund war, warum ich dieses Buch gerne lesen wollte. Die Entführung zweier Mädchen ist der Einstieg und auch der Vorwand, die modernen Bewohner mit ihren Träumen und Misserfolgen darzustellen. Das erste Kapitel erzählt die Geschichte der Entführung, aber es gibt keine umfangreichen Ermittlungen, wie man sie sich in Erwartung eines Thrillers vielleicht erhofft hatte. Es wird viel mehr über das Leben gewöhnlicher Menschen in dieser abgelegenen Region berichtet. Von verlorenen Illusionen, von nicht realisierten Chancen, von Enttäuschungen. Mir gefällt das Buch bis jetzt sehr gut, auch wenn der Schwerpunkt nicht auf einem Thriller liegt.

Thema: Lektüre, Teil I; Teil 1 bis 138
givemeabook kommentierte am 13. Februar 2021 um 16:50

Ich habe das Buch leider erst spät im Briefkasten gehabt und hinke etwas hinterher. Zu den Protagonisten noch ein paar meiner Gedanken.

Im AUGUST verschwinden die Golosowski Schwestern Aljona und Sofija. Sie steigen in das Auto eines Fremden. Aljona – als die Ältere – weiß, daß sie das nicht dürfen. Doch sie ist ein argloses Kind, das die Gefahr nicht sieht. Die Aussicht schnell nach Hause zu kommen und dazu noch den Nervenkitzel des Ungehorsams sind zu reizvoll. Ein Mann mit einem verstauchten Knöchel und einem jungenhaften Gesicht wirkt nicht sehr bedrohlich.

Im SEPTEMBER verliert Olja ihre beste Freundin Diana. Schuld daran ist Dianas Mutter, Walentina Nikolajewna. Sie ist der Meinung, daß Olja in „beunruhigenden“ Familienverhältnissen aufwächst. Zudem kommt eine Abneigung gegenüber Fremden, Touristen, Migranten und sogar Ureinwohnern zutage. Erst durch die Lektüre dieses ersten Leseabschnitts wurde mir bewusst, wieviel verschiedene indigene Völker, Sprachen, Bräuche und Traditionen in Kamtschatka beheimatet sind. Walentina Nikolajewna meint, etwas Besonderes zu sein. Die Untersuchung im NOVEMBER beim Arzt war jedoch beunruhigend. „Walentina war noch nie operiert worden. Solche Narben gehörten zu anderen.“

Im OKTOBER lerne ich Max und Katja beim Campen kennen. Max vergisst das Zelt mitzunehmen. Das Zelt. Doch Katja vergibt ohne zu zögern. „Schon gut, mein Bärchen, kann passieren.“ Wirklich? Die Männer auf Kamtschatka scheinen Narrenfreiheit zu haben.

Das sieht man auch im DEZEMBER an Ksjuscha und Ruslan. Ruslan hat die totale Kontrolle über Ksjuscha und sie tut es als Beschützertum ab.

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 17:53

Mit den fremden Namen habe ich ein wenig Probleme. Da ist das Register schon hilfreich. Allerdings finde ich nicht alle Personen darin und man muss zweimal schauen, denn die Kosenamen sind oft extrem anders, als die richtigen Namen. Aber sonst liest sich das Buch sehr schön und man ist schnell in den Geschichten drin. Ich bin gespannt, wie die Fäden sich am Ende zusammenfügen. Interessant finde ich die für mich fremde Kultur. Das ist extrem spannend. Man spürt oft einen unterschwellige Sehnsucht. Vor allem bei Ksjuscha. 

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 17:53

Mit den fremden Namen habe ich ein wenig Probleme. Da ist das Register schon hilfreich. Allerdings finde ich nicht alle Personen darin und man muss zweimal schauen, denn die Kosenamen sind oft extrem anders, als die richtigen Namen. Aber sonst liest sich das Buch sehr schön und man ist schnell in den Geschichten drin. Ich bin gespannt, wie die Fäden sich am Ende zusammenfügen. Interessant finde ich die für mich fremde Kultur. Das ist extrem spannend. Man spürt oft einen unterschwellige Sehnsucht. Vor allem bei Ksjuscha. 

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tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 17:53

Mit den fremden Namen habe ich ein wenig Probleme. Da ist das Register schon hilfreich. Allerdings finde ich nicht alle Personen darin und man muss zweimal schauen, denn die Kosenamen sind oft extrem anders, als die richtigen Namen. Aber sonst liest sich das Buch sehr schön und man ist schnell in den Geschichten drin. Ich bin gespannt, wie die Fäden sich am Ende zusammenfügen. Interessant finde ich die für mich fremde Kultur. Das ist extrem spannend. Man spürt oft einen unterschwellige Sehnsucht. Vor allem bei Ksjuscha. 

Thema: Lektüre, Teil I; Teil 1 bis 138
tardy kommentierte am 22. Februar 2021 um 17:54

Mit den fremden Namen habe ich ein wenig Probleme. Da ist das Register schon hilfreich. Allerdings finde ich nicht alle Personen darin und man muss zweimal schauen, denn die Kosenamen sind oft extrem anders, als die richtigen Namen. Aber sonst liest sich das Buch sehr schön und man ist schnell in den Geschichten drin. Ich bin gespannt, wie die Fäden sich am Ende zusammenfügen. Interessant finde ich die für mich fremde Kultur. Das ist extrem spannend. Man spürt oft einen unterschwellige Sehnsucht. Vor allem bei Ksjuscha. 

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