Leserunde

Leserunde zu "Das wandelnde Schloss" (Diana Wynne Jones)

Das wandelnde Schloss - Diana Wynne Jones

Das wandelnde Schloss
von Diana Wynne Jones

Bewerbungsphase: 05.12. - 19.12.

Beginn der Leserunde: 26.12. (Ende: 16.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Das wandelnde Schloss" (Diana Wynne Jones) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Die Howl-Saga, Band 1

Die Romanvorlage für "Das wandelnde Schloss", verfilmt von Oscar-Preisträger Hayao Miyazaki.

Sophie hat das große Unglück, die älteste von drei Töchtern zu sein. Jeder in Ingari weiß, dass die Älteste dazu bestimmt ist, kläglich zu versagen, sollte sie jemals ihr Zuhause verlassen, um ihr Glück zu suchen. Und so geschieht, was geschehen muss: Sophie zieht den Zorn einer Hexe auf sich und wird verflucht.
Ihre einzige Rettung liegt im wandelnden Schloss. Dort wohnt der mächtige, aber herzlose Zauberer Howl, der sie von ihrem Fluch erlösen könnte. Wenn Sophie ihm nur davon erzählen könnte, doch das verhindert der Zauber, der auf ihr liegt.
Also wird Sophie die Hausdame des wandelnden Schlosses und versucht zwischen zynischen Feuerdämonen und magischen Welten, ihre alte Gestalt zurückzuerlangen.

Der Klassiker des Fantasy-Urgesteins Diana Wynne Jones in Neuausstattung.

ÜBER DIE AUTORIN:

Diana Wynne Jones wurde 1934 in London geboren und wuchs in einem Dorf in Essex auf. Zu ihren bekanntesten Werken zählen die "Chrestomanci“-Reihe sowie "Sophie im Schloss des Zauberers", das unter dem Titel "Das wandelnde Schloss“ erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet, 2007 erhielt sie den World Fantasy Award für ihr Lebenswerk. Diana Wynne Jones war Mutter von drei Söhnen und lebte zuletzt mit ihrem Mann in Bristol. Sie starb im Frühling 2011.

18.01.2020

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 199 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 199 bis Ende
stefan182 kommentierte am 02. Januar 2020 um 13:42

Puh, also das Ende hatte es dann ja noch in sich. Als ich das vorletzte Kaputel gelesen hatte, hatte ich schon die Sorge, dass die ganzen Handlungsstränge nicht zufriedenstellend abgeschlossen werden oder einzelne Stränge auf den Folgeband verlagert werden. Aber dann wurde ja doch noch alles geklärt - und das gefiel mir wirklich sehr gut. Es war stimmig, überraschend (ohne an den Haaren herbei gezogen zu sein) und emotional (ohne Kitsch). So Bücher liest man wirklich selten. Ich will jetzt auch gar nicht so viel vorweg nehmen. Nur eine Sache: Als es sich dann doch gezeigt hat, dass die Hexe Sophie mit Letti verwechselt hat, habe ich erst gedacht, ich lese nicht richtig :D Da hatte ich nicht mehr mit gerechnet.

Schön finde ich auch, dass Buch eine abgeschloßene Handlung hat. Man muss die Reihe nicht weiterlesen. Ich bin da auch (noch) ein bisschen zwiegespalten, ob ich weiterlese. Aber nicht, weil mir "Das wandelnde Schloß" nicht gefallen hat :D Es gibt ja manchmal Bücher/Filme/Serien, die haben etwas Besonderes und Einmaliges, fast Magisches. Ich hatte schon ein paar Mal, dass diese Magie bei Folgebänden oder 2. Staffeln irgendwie verloren gegangen ist, keine Ahnung wieso. Das heißt dann nicht, dass die Folgebände grottig sind. Die können sogar ausgesprochen gut sein, aber es fehlt etwas, was man beim ersten Buch gefühlt hat. Kennt ihr das auch?

Jedenfalls bis der zweite Band auf Deutsch erscheint, ist ja noch viel Zeit. Bis dahin kann ich es mir noch überlegen :D Jetzt werde ich mich erstmal auf "Fauler Zauber" stürzen.

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lex kommentierte am 04. Januar 2020 um 01:43

Puh, also das Ende hatte es dann ja noch in sich

DAS kannst du laut sagen! :-) Hast du den Eindruck, alles verstanden zu haben? Ich habe angesichts der bunten Besetzung gegen Ende wohl etwas den Überblick verloren. Die Autorin hat massenhaft Ideen, die sie für meine Begriffe teilweise zu flatterhaft in die Geschichte hineinfabuliert hat.

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stefan182 kommentierte am 04. Januar 2020 um 13:01

Das Meiste habe ich verstanden (hoffe ich :D). Die Geschichte mit Suliman, dem Prinzen und Lettie, die ja die ganze Zeit als Hintergrundplot lief, ohne dass wir das wussten, finde ich aber auch zu vage und zu sehr über das Buch verstreut. Ich müsste das Buch wahrscheinlich nochmal lesen und auf die Hinweise achten, um das wirklich komplett aufbröseln zu können. Aber du hast Recht, teilweise verleirt man echt den Überblick.
 

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lex kommentierte am 04. Januar 2020 um 13:46

Ja, ich bin gerade schon dabei, mir einige Stellen nochmal durchzulesen. :-) Sinn der Sache ist das allerdings nicht, finde ich.

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hapedah kommentierte am 04. Januar 2020 um 15:25

Vielleicht entdeckt man beim zweiten Lesen Details, die man beim ersten mal überlesen hat? Ich werde das Buch auf jeden Fall noch einmal lesen, aber mit ein paar Wochen (oder Monaten) Abstand, ich bin sehr gespannt, ob ich es dann anders empfinde als jetzt. 

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Streiflicht kommentierte am 18. Januar 2020 um 12:03

Ja, ich denke auch, dass das ein Buch ist, das man mehrfach lesen kann und muss und dann immer wieder neues entdecken kann. Nun, wenn man die Auflösung schon kennt, kann man sorgfältiger lesen und besser aufpassen, da verbirgt sich dann sicherlich noch einiges, was man vorher übersehen oder überlesen hat

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MiraxD kommentierte am 08. Januar 2020 um 09:57

Ach, findest du? Ich finde schon, dass das auch ein Sinn des Buches ist. Manche Dinge versteht man halt manchmal auf den ersten Blick nicht, das ist in den Wissenschaften zum Beispiel sehr oft der Fall und ich finde es toll nochmal Details nachzulesen und das Große und Ganze nochmal besser zu verstehen. Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen^^

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lex kommentierte am 08. Januar 2020 um 19:31

Eigentlich finde ich, dass gerade ein Kinderbuch - und das war es ja ursprünglich - eindeutiger sein sollte. Das Ende war mir definitiv zu chaotisch. Aber in gewisser Weise ist diese Rätselei auch nett. Es ist so teils, teils... einerseits ganz lustig, an manchen Stellen aber auch anstrengend.

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MiraxD kommentierte am 08. Januar 2020 um 09:55

Ich habe auch alles verstanden, hatte aber auch die Sorge, dass alles zu flatterhaft und im Wirrwar aufgelöst wird und es mir nicht gefallen würde, gerade weil im vorletzten Kapitel ja nochmal so eine Wendung war. Zum Glück hat sich aber für mich auch alles stimmig gelöst und das Ende finde ich unglaublich toll. Da muss man manchmal wirklich zweimal lesen, was da steht, aber wenn man es versteht, hat man irgendwie total den Wow-Faktor finde ich, da nun Szenen im Vordergrund stehen, die ungeheuer wichtig waren, aber die man als Leser einfach nicht verstanden hat :D

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Angellika kommentierte am 06. Januar 2020 um 07:52

Mir gings ehrlich gesagt auch so. Es waren doch viele Infos zum Ende hin, sodass die Verwechslung bei mir untergegangen ist. Ich weiß zwar noch, dass es eine gab, aber nicht mehr warum, weil einfach so viel auf einmal kam. Werde wohl auch nochmal dirchblättern müssen.

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lex kommentierte am 06. Januar 2020 um 09:03

Es beruhigt mich, dass ich nicht alleine auf dem Schlauch gestanden habe!

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lex kommentierte am 04. Januar 2020 um 01:18

Heieieiei... was für ein Ritt. Ich habe das Buch gerade beendet und bin etwas geplättet - was da alles auf mich einstürzte! Eine Geschichte wie im Drogenrausch. :-) Das Buch ist auf jeden Fall einzigartig. Völlig verrückt. Es hat auf mich einen eigenartigen Sog ausgeübt, obwohl ich mitunter leicht überfordert war. Nach dem ersten Abschnitt empfand ich es stellenweise als zu unruhig. Manche Passagen musste ich zwei-, dreimal lesen. Die Autorin hat teilweise ein aberwitziges Tempo vorgelegt.

Der Reihe nach...
Die Hexe hat ihr Herz an einen Feuerdämon gebunden, der in Wales als Lehrerin aufgetreten ist. Darüber ist sie irgendwie verrückt geworden. Und äh... der Feuerdämon der Hexe brauchte daraufhin ein neues Herz? Howls Herz? Der sein Herz jedoch an Calcifer verloren hat, der früher eine Sternschnuppe und später ebenfalls ein Feuerdämon war? Ja und die Hexe hat Hexenmeister Suliman (aus Wales) und Prinz Justin zerlegt und Howl hat beide gesucht, während Sophie unwissentlich dabei geholfen hat, die Teile wieder aufzutreiben. Fanny war nicht böse und eigentlich haben alle die ganze Zeit versucht, Sophie zu helfen.
Die Sache mit dem Gedicht/Fluch fand ich sehr rätselhaft. Die Nummer mit Howls Verführungskünsten auch. Um was ging es hier eigentlich? Selbstfindung. Liebesgeschichte. Magie. Vielleicht auch nur um jede Menge Verrücktheiten, ständige Verschiebung von Blickwinkeln, die Erschaffung skurrilen Fantasypersonals. Ich brauche dringend den Austausch mit euch! :-)

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hapedah kommentierte am 04. Januar 2020 um 10:47

Den Fluch habe ich auch nicht verstanden, hatte es die Hexe schon länger auf Howl abgesehen? Die ständigen Verliebtheiten habe ich so interpretiert, dass Howls Herz ja an Calcifer gebunden war und er sich so nicht dauerhaft in eine Frau verlieben konnte.....also hat er ersatzweise immer neue Verliebtheiten ausgelebt. 

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lex kommentierte am 04. Januar 2020 um 14:02

Das mit dem Fluch habe ich mir jetzt so erklärt, dass die Hexe es in der Tat schon länger auf Howl abgesehen hat. Aber irgendwie konnte er dem Fluch die ganze Zeit entgehen, obwohl sich die Hälfte (die mit der Sternschnuppe) ja offenbar erfüllt hat und der Rest erst, nachdem der zweite Teil des Gedichts aufgetaucht ist. Oder liege ich da wieder falsch? *lach* Und wie hat Sophie den Fluch den jetzt eigentlich gelöst? Nur durch ihren bloßen Willen? Und weil sie Dingen Leben einhauchen kann? Und das mit den Verliebtheiten, ja, sicher mag das am fehlenden Herzen liegen. Aber war es dann zugleich auch Teil des Fluchs? Oder eher eine Begleiterscheinung... hm?

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hapedah kommentierte am 09. Januar 2020 um 07:38

In vielen Fantasy-Büchern wird ja thematisiert, dass Zauber nur wirkt, wenn daran geglaubt wird. Also habe ich es so verstanden, dass der Fluch bei Sophie nur so lange gehalten hat, weil sie selbst geglaubt hat, dass sie für immer verflucht bleibt, als ihr am Ende dann gesagt wurde, dass sie selbst bestimmt, ob sie wieder jung wird, hat sich ihre Überzeugzung geändert und damit hat sie selbst den Fluch aufgehoben.

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lex kommentierte am 12. Januar 2020 um 22:48

Ja, richtig. Ich habe wohl irgendwann wie Stefan den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen. :-) Inzwischen habe ich einiges ein zweites Mal gelesen.

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Streiflicht kommentierte am 18. Januar 2020 um 12:05

ja, das kann gut sein. Sie hat ja immer geglaubt, dass sie als älteste eh pech hat und das ist dann auch wahr geworden. und erst am ende hat sich dieser glaube gewandelt und dann wurde sie auch wieder jung

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stefan182 kommentierte am 04. Januar 2020 um 13:10

Ich habe das so verstanden, dass der Feuerdämon der Hexe ihrer bemächtigt hat, aber der Körper der Hexe durch den langen Kontakt wischen ihr und dem Feuerdämon "auf" war. Der Feuerdämon wollte sich dann den perfekten Körper aus Teilen von Suliman, Howl und dem Prinzen bauen. Den Fluch habe ich jetzt ehrlich gesagt einfach nur als Mittel des Feuerdämons, Howl (mental) zu schwächen, aufgefasst. Den Rest habe ich wie du verstanden.

 

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lex kommentierte am 04. Januar 2020 um 13:59

Irre Geschichte! :-) Also hat die Hexe Suliman und Justin nicht nur zerlegt, weil sie böse und verrückt war, sondern es stand von Anfang an ein Plan dahinter. Das ist glaube ich der Teil des Ganzen, der mir irgendwie entglitten ist ... die Motivation von Hexe/Feuerdämon.

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MiraxD kommentierte am 08. Januar 2020 um 09:59

Ja, so habe ich das auch verstanden :) Es ist echt unglaublich verrückt und eine Nummer, aber es hat finde ich auch einfach sehr viel Spaß gemacht :)

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Steliyana Dimitrova kommentierte am 05. Januar 2020 um 21:56

Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe aber alles genauso verstanden wie du. 

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Kathamaus kommentierte am 15. Januar 2020 um 12:05

Also Calzifer war eine Sternschnuppe die vom Himmel viel und eigentlich sterben sollte. Da war dann aber Howl, der Mitleid mit der Sternschnuppe hatte und mirihr einen Vertrag eingegangen ist. Calcifer hat Howl Herz bekommen, um weiter leben zu können und hat dafür Howl Macht verliehen.

Das mit dem fluch der Hexe auf Howl habe ich so verstanden, das sie damit sicher gehen wollte, dass sie eines Tages Howl Kopf bekommen wird. Erst hat sie sich ja Suliman geschnappt, danach wollte sie noch den Prinzen haben und danach hat sie ein Auge auf den kopf vonn Howl gehabt. Obwohl ich glaube das es eher der Dämon war, der diesen plan durch Hand der Hexe, die mit der Zeit immer weiter ihren Verstand verloren hat und auch immer schwächer wurde, durchgeführt hat. Denn der Dämon wollte einen perfekten Körper haben, den er steuern kann um über das Land als König oder auch Königin zu herrschen.

Was das Auflösen des Fluches betrifft, bzw. den vertrag zwischen Calzifer und Howl, musste Sophie ja eerstmal herausfinden, um was es dabei ging. Und das konnte sie dann mit hilfe des Wissens der hexe, die ja das gleiche gemacht hat wie Howl, aufklären und dadurch das sie dingen Leben einhauchen kann, war sie die einzige die Howl und Calzifer wieder von einander trennen konnte, ohne das einer sterben muss. Allerdings fand ich es sehr komisch, das Sophie dann  ur schnippen mussten, um Calzifer und Howl Herz zu trennen...

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Co.Okie kommentierte am 04. Januar 2020 um 09:20

 

Puh waren das viele Geschehnisse auf den letzten Seiten, aber ich bin durch und durch begeistert es wurde nie langweilig, eher im Gegenteil einmal gefesselt von der Story konnte man kaum aufhören da man wissen wollte wie weitergeht. Wenn ich dieses Buch in nur wenigen Worten zusammenfassen müsste, wäre es "Ein Märchen auf Speed" da sich die Ereignisse überschlagen haben, aber es war auch ausgewogen das es dem Leser nicht zuviel wurde und man den Überblick behalten konnte.
Ich bin rundum glücklich und zufrieden mit der Geschichte im ganzen. Auch das Happy End gefällt mir sehr gut. Bin schon gespannt auf die nächsten beiden Teile, klar  gibt es diese schon lange aber Teil 2 der Howl Saga erschient ja erst nächstes Jahr. Und der dritte wurde ja bis jetzt noch nie ins Deutsche Übersetzt, wenn ich richtig Informiert bin.
Auf alle Fälle ein Buch dass man öfters lesen kann. 

Ich kannte den Anime vor dem Buch und davor war es einer meiner Lieblingsfilme, jetzt wo ich das Buch kenne bin ich doch etwas von der Verfilmung enttäuscht da vieles weggelassen und verändert wurde.

 

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hapedah kommentierte am 04. Januar 2020 um 11:00

Auch das Ende hat mich begeistert, ich bin sehr froh, dass ich das Buch kennen lernen durfte. Verrückt (auch mir hat sich kurz der Gedanke an einen Drogenrausch aufgedrängt), märchenhaft und mit Happy End, das Buch ist mein neues Highlight. Den Film kenne ich nicht und auch vom Buch hatte ich vor der Leserunde noch nicht gehört, aber es hat mich sofort gefesselt und fasziniert. Das Ende hatte es nochmal in sich, alle irren Handlungsstränge werden zusammengeführt und aufgelöst, dass die Hexe den Prinzen und Suliman auseinander genommen hat und Teile neu zusammengesetzt hat auch gewisse Paralellen zum Zauberer von Oz. Und ziemlich jeder wusste, dass Sophie verhext war, nur sie selbst hatte keine Ahnung, dass jemand außer ihr es wusste. Mit Sicherheit werde ich mir bald den nächsten Band besorgen, beim Lesen habe ich mich so wohl in der Geschichte gefühlt, dass ich sehr neugierig auf andere Bücher der Autorin geworden sind. Wenn ich "Das wandelnde Schloss" nicht kennen gelernt hätte, wäre es ein Verlust für mich gewesen, auch wenn ich nichts davon geahnt hätte. 

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Steliyana Dimitrova kommentierte am 05. Januar 2020 um 21:55

Ohje, war das ein verrücktes und sehe dynamisches Ende. Aber das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil es anders war. So lustig anders. Aber etwas verwirrt war ich oft. Ich musste öfters mal, einen Absatz (oder gar Kapitel) noch einmal lesen, um das Ganze besser verstehen zu können. Ich weiß aber jetzt nicht recht, was das Ziel von der Geschichte war. Liebe? Haben wir. Selbstfindung? Haben wir. Verrücktes Fantasy? Oh ja! 

Den ersten Abschnitt fand ich am besten vom Tempo her. Danach ist sehr viel passiert und die Geschwindigkeit ist stets gestiegen. Für meinen Geschmack hätte das Buch etwas länger sein können, damit die Autorin ihre Ideen besser entfalten könnte. An Ideen hat es ja nicht gemangelt, man wurde manchmal sogar mit Information erschlagen. 

Es war aber wirklich toll, mal einen ganz anderen und verrückten Schreibstil zu erleben. Die Charaktere habe ich geliebt! 

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lex kommentierte am 06. Januar 2020 um 09:09

Ich habe übrigens mal nach Donnes Gedicht, also Howls Fluch, gegoogelt und es gefunden... falls jemand sich für die letzte Strophe interessiert. Die wollte Howl ja nicht mehr hören. Sie ist aber interessant.

 

Go and catch a falling star By John Donne

Go and catch a falling star,
    Get with child a mandrake root,
Tell me where all past years are,
    Or who cleft the devil's foot,
Teach me to hear mermaids singing,
Or to keep off envy's stinging,
            And find
            What wind
Serves to advance an honest mind.

If thou be'st born to strange sights,
    Things invisible to see,
Ride ten thousand days and nights,
    Till age snow white hairs on thee,
Thou, when thou return'st, wilt tell me,
All strange wonders that befell thee,
            And swear,
            No where
Lives a woman true, and fair.

If thou find'st one, let me know,
    Such a pilgrimage were sweet;
Yet do not, I would not go,
    Though at next door we might meet;
Though she were true, when you met her,
And last, till you write your letter,
            Yet she
            Will be
False, ere I come, to two, or three.

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Angellika kommentierte am 06. Januar 2020 um 09:53

Ein tolles Ende trotz sehr vieler Informationen. Es wirkte alles ein wenig verrückt, da kann ich mich euch allen nur anschließen.

Die Liebesgeschichte war mit persönlich nicht so gut aufgebaut und auch Sophies Fluch kam mir zu kurz. Wir ihr schon gedagt habt, stimmte hier das Tempo nicht. Während der erste Teil genau richtig war, war der Mittelteil ein wenig zu langsam, hier fehlte mir die Lösung des Fluchs oder zumindest Hinweise auf die Lösung. Das Ende dagegen hatte zu viele Infos, sodass ich einige nochmal nachsehen musste.

Trotz allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war lustig, verrückt und überraschend.

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lex kommentierte am 08. Januar 2020 um 19:33

Ja, das sehe ich ähnlich. Erster Teil super, danach teilweise zu wiederholend, ohne dass sich mir so recht der Sinn erschloss und am Ende war einiges zu verknappt.

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MiraxD kommentierte am 08. Januar 2020 um 09:53

Und leider, leider ist es nun auch schon vorbei! Obwohl das Buch eigentlich „nur“ 300 Seiten hat, kam es mir viel länger vor, aber das in sehr positivem Sinne! Ich habe mir immer mehr die Seiten aufgespart, da ich Ingari und Sophie, Howl und Calcifer nicht verlassen wollte und dennoch hat alles mal ein Ende und das Ende fand ich absolut toll, genau das was ich mir gewünscht habe! :)

Am Ende gab es wirklich nochmal ein Showdown mit der Hexe der Wüste und dass der Feuerdämon ausgerechnet Miss Angorian war, das habe ich gar nicht geahnt, das kam für mich super überraschend! Auch das mit den ausgetauschten Körperstücken von Prinz Justin und Hexenmeister Sullivan, das war echt gruselig! Aber eine gelungene Wendung finde ich. Und natürlich habe ich mich am meisten darüber gefreut, dass es ein Happy End für alle gibt, Calcifer ist frei, jedoch bleibt er aus Liebe (Ja, auch wenn er das wohl verneinen wird ;) ) bei Howl und Sophie, die auch endlich zueinandergefunden haben. Ich denke keine andere Person würde Sophie oder Howl aushalten, nur die beiden mit ihrer Sturköpfigkeit und trotzdem herzlichen Art können sich gegenseitig aushalten :) Der Fluch ist gebrochen und ich muss Howls Aussage, dass sie beide nun bis ans Ende ihrer tage glücklich sein sollten,  zustimmen! Das brauchen sie jetzt!

Das Familientreffen am Ende war auch nochmal eine tolle Möglichkeit alle zusammenzuführen. Lettie wird also unter Hexenmeister Sullivan gelehrt und Michael hat seine Martha, während Prinz Justin zu seinem königlichen Bruder zurückkehren kann.

Ein sehr fulminantes und bildgewaltiges Buch! Normalerweise ist ja das Buch besser als der Film, aber für mich sind beide auf ihre Weisen einzigartig und toll und irgendwie kann ich die beiden auch getrennt sehen, denn sie waren sich in den wichtigsten Dingen verschieden und so liebe ich Film und Buch zugleich. Im Buch fand ich vor allem die Tiefe und fantastische Welt mit dem wandelnden Schloss, den Feuerdämonen, Hexen und den zauberhaften Gegenständen wie dem Siebenmeilenstiefel oder Howls Anzug ei nfach super, während der Film aber wirklich herzerwärmend und emotional ist. Für mich ist das Buch also die perfekte Begleitung zum Film :)

Und die Folgebände muss ich auf jeden Fall lesen, auch wenn andere, neue Charaktere da im Hauptfokus stehen, dennoch sollen Sophie, Howl und Calcifer auch weiterhin eine Rolle spielen und nur um sie zu treffen, werde ich mir die anderen beiden Bände definitiv anschaffen, ich hoffe sie kommen beide noch auf Deutsch heraus! Der zweite heißt ja der Palast im Himmel und ist direkt auf die Wunschliste gewandert^^

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Streiflicht kommentierte am 18. Januar 2020 um 12:08

ging mir auch so. das buch wirkte soviel mehr als nur die paar seiten, die es hat. einfach fantastisch, da hat jemand ein wahres meisterwerk geschrieben

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flippingpages kommentierte am 09. Januar 2020 um 16:03

Junge, junge, der letzte Teil hatte es ganz schön in sich. Mir war das alles ein bisschen zu viel auf einmal. Ich kann nicht behaupten, alles verstanden zu haben. Die Auflösung hat mir nicht zugesagt, da gefällt mir die Lösung im Film besser, vermutlich ging es Studio Ghibli genauso.  

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Kathamaus kommentierte am 15. Januar 2020 um 12:24

So, nun bin ich auch durch und ich bin begeistert vom Buch. Zu 2/3 finde ich es sogar besser als den Film.

Aber von vorne. Zum Schluss ging es dann doch sehr schnell alles zu Ende und alles wurde quai aufeinmal aufgelöst. plötzlich ging es doch recht einfach die Hexe zu töten, man hat Suliman und den Prinzen gefunden, wenn auch in Einzelteile gelegt, howl und Calzifer wurden voneinander getrennt und auch Sophies Fluch wurde aufgelöst. Es hat alles seine Erklärung gefunden und alles lief zu einem schlüssigen ende zusammen. Da ich den Film kennen, viel es mir nicht ganz so schwer alles zu verstehen, durch das andere Wissen. Was aber, finde ich nicht ganz deutlich wurde, ist die tatsache wie Sophies Fluch gebrochen wurde. Ich mein ich habe es verstanden, dass nur sie dazu in der lage war, weil sie sich so sehen musste. Aber das ging mir dann doch zu schnell und ich hätte mir diesbezüglich mehr Hinweise gewünscht. Der einzige Hinweis, den ich sehen konnte, war die Tatsache das der Hund mit einem starken Willen es geschafft hat, auch wenn nur für kurze Zeit, sich in einen Menschen zu verwandeln. Das konnte er weil er es unbedingt wollte. Da finde ich die Lösung im Film viel besser. Denn dort kann man sehen, dass Sophie sich ab und an wieder zu der jungen Frau gewandelt hat, die sie eigentlich ist. Immer wieder dann wenn sie Glücklich ist, schaffte sie es. Eine Szene ist mir da ins Auge gesprungen bzw. ins Gedächtnis, wo Sophie zum ersten mal die tollen Blumen sieht, nachdem sie den hutladen gekauft hatten. Da kommt sie auf die Wiese freut sich totalund fühlt sich wieder jung und wird es auch. Da konnte man also schon mal ein bisschen mehr darüber sehen, das Sophie selbst den Fluch brechen kann.

Was mich ein bisschen gestörrt hat, ist die Tatsache, dass wir am Ende gar nicht mehr so genau sehen durften, wie die anderen Flüche auch aufgehoben werden oder sich Suliman und der Prinz wieder zusammen finden. Das wurde nur kurz erwähnt, das ja Sophie und Howl dafür keine Aufmerksamkeit  übrig hatten.

Ob ich die folenden Teile noch lesen werde, wenn sie denn auch Deutsch erscheinen, weiß ich noch  nicht, da das für mich einfach eine abgeschlossene Geschichte ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 199 bis Ende
linatheravenqueen kommentierte am 15. Januar 2020 um 22:28

Der letzte Teil des Buches hatte so viele Geschehnisse, dass ich das Gefühl hatte, zum Teil nicht alles zu verstehen. Es wurde am Ende für manche sachen nur schwer klar, worum es ging. Das Ende fand ich persönlich eher lasch. Sophie erzählt, dass sie Calcifer frei gelassen hat und es wurde von Howl gefühlt einfach so hin genommen. Es kam mir so vor, als hätte man einfach noch schnell eine Erklärung dafür gesucht.