Leserunde

Leserunde zu „Der Bruder“ (Christine Brand)

Der Bruder
von Christine Brand

Bewerbungsphase: 15.04. - 29.04.
Beginn der Leserunde: 25.05. (Ende: 15.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des blanvalet Verlags – 20 Freiexemplare von „Der Bruder“ (Christine Brand) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

»Eine bewegende Story mit immenser Sogwirkung! Krimispannung auf höchstem Niveau. Brillant!« Romy Fölck

Irena Jundts Vater ist tot. Um das Elternhaus zu räumen, muss die Rechtsmedizinerin der Berner Kripo zurück in das abgelegene Bergdorf ihrer Kindheit. Eine Kindheit, die mit dem Verschwinden ihres Bruders abrupt endete. Damals wurde ein brutaler Kindermörder für Benis Tod verurteilt. Doch bei ihrer Rückkehr erkennt Irena, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt, und die Dorfbewohner etwas verbergen. Wenig später wird in Bern ein kleiner Junge vermisst gemeldet – Sandro Bandini, Chef der Abteilung Leib und Leben bei der Berner Polizei, beginnt mit Hochdruck zu ermitteln und auch seine Freundin, Journalistin Milla, versucht mit gewohnt unkonventionellen Mitteln die Spur des Kindes zu verfolgen. Noch ahnt niemand, welche Kreise der Fall ziehen wird – und dass die Vergangenheit noch immer dunkle Schatten in die Gegenwart wirft …  

Die unabhängig voneinander lesbaren Krimis um Milla Nova und Sandro Bandini bei Blanvalet:

1. Blind 
2. Die Patientin 
3. Der Bruder

ÜBER DIE AUTORIN:

Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. Nach »Blind« und »Die Patientin« ist mit »Der Bruder« der dritte Fall für das Ermittlerduo Milla Nova und Sandro Bandini erschienen. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt.

19.06.2021

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 174

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 174
Annabell95 kommentierte am 30. Mai 2021 um 20:20

So, dann mache ich mal den Anfang. Ich bin mit dem ersten Abschnitt durch und musste mich sogar bremsen nicht noch weiter zu lesen. Es ist echt spannend, vor allem durch die drei Handlungsstränge immer im Wechsel. Da kann man einfach nicht aufhören zu lesen, weil man immer wissen will wie es weitergeht. Und der Schreibstil lässt sich auch super lesen.

Die Protagonisten sind mir teilweise noch etwas blass, vermutlich liegt das aber auch daran, dass ich die Vorgänger nicht kenne.

Ich bin echt gespannt was mit Beni passiert ist. Ist er wirklich tot oder lebt er vielleicht noch? Und haben die aktuellen Mordfälle und Vermisstenfälle mit einander zu tun und vielleicht noch eine Verbindung zu den früheren Fällen? Fragen über Fragen, dann heißt es wohl mal schnell weiterlesen :-)

 

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Misterh kommentierte am 31. Mai 2021 um 10:07

ich kenne die vorherigen Bände auch nicht und muss mich mit den Charakteren erst noch etwas vetraut machen. Sonst ist es aber sehr spannend. 

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SaintGermain kommentierte am 06. Juni 2021 um 20:22

Mir geht es genauso.

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holdesschaf kommentierte am 04. Juni 2021 um 11:34

Diese 3 Sichtweisen/Handlungsstränge finde ich auch sehr gelungen. Da möchte man gar nicht aufhören zu lesen, das Geschehen wir so richtig unaufhaltsam weiter nach Vorne gepresst. Und genau diese Fragen sind es, die mich auch interessieren. Dass Hug nicht der Täter ist, war irgendwie noch klar, doch was ist mit den beiden Toten im Wald? Auch Irena Jundts Onkel ist mir nach den Geldbuch/Tagebucheinträgen irgendwie verdächtig. Warum hat Jundts Vater Geld an ihn bezahlt. Und warum kommt der Cousin vorbei und meint, die solle Benis Geschichte ruhen lassen. Bin sehr neugierig ob und wie das Ganze dann aufgelöst wird.

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Lilli33 kommentierte am 30. Mai 2021 um 21:25

Ich kenne die Vorgängerbände und daher auch die wichtigsten Figuren. Für mich war es wie nach Hause zu kommen. 

IDen ersten Teil habe ich in einem Schwung gelesen. Der Schreibstil ist einfach super flüssig und es flutscht nur so.

Sehr spannend finde ich es immer, wenn Angehörige der Polizei, wie hier die Medizinerin, in einen Fall verwickelt sind.

Wenn Kinder betroffen sind, leide ich immer umso mehr mit. Als dreifache Mutter mag ich mir gar nicht ausmalen, was die Eltern eines vermissten Kindes durchmachen müssen.

 

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Misterh kommentierte am 31. Mai 2021 um 10:08

so geht es mir auch. Wenn Kinder involviert sind ist es immer besonders emotional. 

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gerlisch kommentierte am 31. Mai 2021 um 20:14

Stimmt, wenn Kinder vermisst oder sogar getötet werden, ist es nicht einfach die Story zu lesen, soetwas geht mir immer durch und durch.

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holdesschaf kommentierte am 04. Juni 2021 um 11:47

Besonders schockiert hat mich die Liste der Vermissten und getöteten Kinder am Anfang. So viele und die meisten Fälle nicht geklärt. Das möchte ich mir gar nicht vorstellen, was für Qualen das für die Hinterbliebenen sein müssen.

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Lilli33 kommentierte am 04. Juni 2021 um 14:47

Stimmt, diese Liste ist ziemlich schockierend. Es ist halt etwas anderes, ob man einfach eine Zahl hört oder ob man die einzelnen Personen dahinter kennenlernt.

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Minzeminze kommentierte am 07. Juni 2021 um 15:18

Mir ging es wie dir , schön das Alte Bekannte wieder mit dabei sind. 

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Misterh kommentierte am 31. Mai 2021 um 10:06

Den ersten Abschnitt habe ich gestern in einem Zug gelesen.

Ich kenne die vorherigen Bände nicht bin aber sehr gut in die Story reingekommen.
Mit den Charakteren muss ich mich allerdings noch etwas vertraut machen.

 

Die verschiedenen Handlungsstränge sind sehr spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte am liebsten noch über diesen Abschnitt hinaus gelesen. Es war aber auch schon spät.

Es gibt aktuell Mordfälle und auch Vermisste und ich bin gespannt wie das alles zusammenhängt.

Auch was Beni angeht ist mir noch ein Rätsel. Viele Fragen die sich mit im Moment stellen. Aber wir sind ja auch noch am Anfang und die Spannung soll ja auch sein.
Geschrieben ist das alles sehr flüssig, man kommt mit lesen schnell voran.

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holdesschaf kommentierte am 10. Juni 2021 um 20:17

Geschrieben ist das alles sehr flüssig, man kommt mit lesen schnell voran.

Oh ja, ich wurde förmlich beim Lesen vorwärts getrieben. Das hat mir wirklich gut gefallen.

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mohawk kommentierte am 31. Mai 2021 um 16:43

Ich kenne die ersten beiden Thriller - habe sie beide vor kurzem gelesen. Toll, dass es fast nahtlos weitergeht mit den bekannten Gesichtern. Für Neueinsteiger ist es vielleicht etwas seltsam, dass diese Scheinehe von Nathaniel zu Stande kommt. Da muss man den Vorgänger gelesen haben, dann versteht man diese private Schiene besser. Und Milla ist wie immer einem Fall auf der Spur, der ihrem Freund zugeteilt ist. Da ist Ärger ja vorprogrammiert. :-)

Am undurchsichtigsten finde ich den Strang von Irena im Augenblick. Aber mir war schnell klar, dass der Verurteilte nicht der Mörder ihres Bruders sein kann. Ich kenne kaum einen Serientäter, der Jungen UND Mädchen entführt. Und da er dann die Jungen auch noch widerruft, schien es mir schon naheliegend, dass der Täter noch nicht gefasst ist.

Der Einstieg war auf jeden Fall gewohnt spannend und etwas verschachtelt.

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BücherwurmNZ kommentierte am 05. Juni 2021 um 21:41

Ich kenne nur den ersten Band und die Scheinehe hat mich doch ein wenig überrascht. 

Von Milla und ihrem Freund bin ich ein klein wenig genervt. Dass er nicht toll findet, wenn sie vor Ort ist und die Neuigkeiten verbreiten will, kann ich verstehen, allerdings scheint Milla ja nicht so zu sein, dass sie z. B. jemandem beim Sterben zusieht, um eine tolle Story zu haben. Sie will schon helfen, wie man gesehen hat und meint, dass sie den wütenden Mob irgendwie stoppen müssen. Allerdings wurde die Uneinigkeit der beiden anfangs ständig immer wieder erwähnt und wiederholt. 

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gerlisch kommentierte am 31. Mai 2021 um 20:26

Auch ich kenne die Vorgängerbände leider noch nicht, sodass mir zu den Protagonisten etwas das Vorwissen fehlt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich konnte so richtig in die Story eintauchen.

Ich bin gespannt, ob das damalige Verschwinden von Irina's Bruder mit dem aktuellen Verschwinden von Fabio zu tun hat. Auch ich glaube nicht, dass der inhaftierte Klostermann Beni entführt hatte.

Etwas verwirrend finde ich noch die Story um Schmitz und Kramer, handelt es sich bei den beiden um die Männer aus dem Prolog? Doch wer hat sie erschossen?

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holdesschaf kommentierte am 04. Juni 2021 um 11:52

Habe mich auch gefragt, ob Schmitz und Kramer die beiden aus dem Prolog sind. Oder sind die beiden Onkel und Cousin oder Vater von Beni? Da könnte ich mir auch eine private Verwicklung vorstellen.

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easymarkt33 kommentierte am 01. Juni 2021 um 09:44

Die Vorgängerbände dieser Autorin kenne ich auch nicht.

Fnanzielle Fragen zu Irena Jundt könnten vielleicht auch gestellt werden hinsichtlich ihres Lebensweges ab dem Alter von 15 Jahren und ihrer Karriere als Rechtsmedizinerin, ohne familiären Rückhalt nach Verlassen ihres Bergdorfes.

Wie könnte das in der Schweiz klappen?

 

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Annabell95 kommentierte am 01. Juni 2021 um 19:46

Das habe ich mich auch gefragt, wie sie das mit 15 geschafft haben soll... Finde ich daher etwas unrealistisch.

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gagamaus kommentierte am 02. Juni 2021 um 06:51

Ich habe eine Freundin die mit 16 von zuhause ausgezogen ist und ihre Schule/Ausbildung auch allein durchgezogen hat. Das ist durchaus möglich, denke ich, auch wenn es heute seltener der Fall ist - auch weil wir unsere Teenager so verhätschteln, dass wir gar nicht merken, wie taff sie sein könnten, wenn wir sie ließen.

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holdesschaf kommentierte am 04. Juni 2021 um 11:55

Das denke ich auch. In den 90ern war das eine ganz andere Sache. Vielleicht erfahren wir darüber ja später noch etwas.

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SaintGermain kommentierte am 01. Juni 2021 um 10:16

Ich warte noch auf mein Buch. Warte schon auf Postboten.

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gagamaus kommentierte am 02. Juni 2021 um 06:54

Ich habe den ersten Band gelesen - den zweiten dummerweise noch nicht. Mir fehlt also noch Wissen über Nathaniel und Carole und ihren Sohn. Aber vorgekommen sind die beiden ja im ersten Band auch schon. Ich hatte gar nicht gedacht, dass sie noch dabei sind, das finde ich toll.

Sandro und Milla sind beide auf ihre Art sehr gute Ermittler und ich mag, dass sozusagen von zwei Enden gesucht wird. Von der Polizei und der Journalistin. Anfangs scheinen hier ja mehrer Fälle zu sein aber ich vermute mal, dass sie zusammenhängen. Und auch ein Zusammenhang mit Irena ist möglich.

Erzählstil ist Klasse. Temporeich, emphatisch und mit vielen Hinweisen und Möglichkeiten.

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ech kommentierte am 03. Juni 2021 um 12:27

Heute konnte ich nun auch mit dem Buch starten.

Obwohl es für mich der erste Band der Reihe ist, hatte ich kein Problem, in die Geschichte hineinzufinden. Auch hatte ich nie das Gefühl, das mir hier irgendwelche Vorinformationen fehlen würden.
So war ich schnell mittendrin im Geschehen und die Geschichte hat mich mit jeder Seite mehr in ihren Bann gezogen.

Der Fall ist im Moment noch ziemlich unübersichtlich. Klar ist zumindest, das das Verschwinden von Fabio und die beiden Morde zusammenhängen. Aber wie passt der Cold Case um Irenas Bruder in die Sache hinein ? Hat der Täter von damals nach knapp 30 Jahren wieder ein Kind entführt oder haben wir es hier mit einem Netzwerk zu tun, zu dem auch die beiden Toten gehört haben ?
Bei Silas hoffe ich sehr, das sich sein Verschwinden als Irrtum entpuppt und nichts mit den anderen Taten zu tun hat.

Bei gleich zwei fiesen Cliffhangern am Ende des Abschnittes muss ich jetzt auf jeden Fall direkt weiterlesen.

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Dandy kommentierte am 03. Juni 2021 um 21:22

Für mich ist dies der erste Band aus der Reihe. Hatte keinerlei Probleme beim Einstieg. Mit den Charakteren werde ich so langsam warm.

Verschiedenen Handlungsstränge, die die Spannung enorm steigern. Bin gespannt, wie alles zusammenhängt.

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holdesschaf kommentierte am 04. Juni 2021 um 10:35

Bevor ich jetzt die anderen Beiträge lese, hier mein Eindruck zu diesem Abschnitt:
Ich bin super in die Geschichte reingekommen, nachdem ich den Teil der Leseprobe noch mal kurz überflogen hatte. Ich kenne die vorherigen Bände auch nicht, bin mir den Hauptpersonen jedoch sofort "warm" geworden. Auch diese parallelen Handlungsstränge finde ich toll. Man bekommt nacheinander immer mehr Informationen. Das Hauptthema der verschwundenen Jungs berührt mich sehr. Auch der Umgang mit den Tätern. Ansonsten finde ich den Teil einfach nur sehr kurzweilig und spannend. Möchte dann unbedingt gleich weiterlesen. Hatte lange keinen Krimi mehr, der mich so stark gefesselt hat.

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COW kommentierte am 05. Juni 2021 um 10:40

Auch ich musste mich bremsen nicht gleich weiterzulesen, ist schon sehr spannend und liest sich richtig gut. Die ersten Bände kenne ich nicht, daher muss ich auch erst noch etwas mit den Personen warm werden. Irena gefällt mir richtig gut. Die Frage, wie sie das alles allein geschafft hat, stellte sich mir aber auch. Jedenfalls fand ich ihre Geschichte schon sehr krass, wenn der Vater nicht mehr mit einem redet. Ein bischen gestolpert bin ich bei Fabio und dem Kindergarten. Da musste ich erst nochmal zurücklesen, wie alt er ist. Er scheint ja allein in den Kindergarten gegangen zu sein, das wäre hier bei uns auf dem Dorf nie möglich gewesen. Erst im Hort und nach mehrmaligen üben dürfen die Kinder allein nach Hause gehen (wobei viel älter sind die dann auch nicht;)

 

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holdesschaf kommentierte am 05. Juni 2021 um 17:04

Stimmt, dass Fabio allein in den Kindergarten läuft, hat mich auch verwundert. Glaub das wäre hier unmöglich, selbst, wenn dieser in direkter Nachbarschaft läge. Man muss ja schon schauen, dass eine nicht eingetragene Person das Kind im Ausnahmefall mitnehmen darf. Bei der Kinderserie Conni geht diese auch allein hin. Da fand ich das schon unglaubwürdig. Und ich kenne auch keine Eltern, die das erlauben würden. Heute ist man doch eher übervorsichtig.

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gagamaus kommentierte am 06. Juni 2021 um 10:44

Als meine Söhne noch in dem Alter waren - vor 20 Jahren - war das kein Problem. Ihr Kindergarten war in unser Straße. Sie durften im letzen Kindergartenjahr die paar Meter alleine gehen. Später wurde das abgeschafft und heutzutage müssen die Eltern die Kinder abgeben. Im letzten Kindergartenjahr fand ich das aber nicht schlecht, denn danach müssen die Kinder alleine in die Schule gehen und die liegt nicht immer gleich nebenan. Ich bin ja eine Vertreterin der Fraktion, die sich immer bemüht hat, ihren Söhnen Selbstständigketi und Vorsicht möglichst schnell beizubringen. Denn nicht vor allem kann man seine Kinder behüten. Leider.

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KimVi kommentierte am 06. Juni 2021 um 17:32

Ich bin auch darüber gestolpert, dass Fabio alleine zum Kindergarten gehen durfte. Im Kindergarten meiner Kinder wäre das nicht erlaubt gewesen. Mich wundert auch, dass keiner vom Kindergarten bei der Familie angerufen hat, als Fabio nicht dort ankam. Denn anscheinend wusste man dort doch, dass er den Weg alleine geht. Und wenn das Kind dann nicht ankommt und es keinen Anruf von den Eltern gab, dass das Kind krank ist, sollte man schon reagieren. 

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holdesschaf kommentierte am 06. Juni 2021 um 18:52

Der Anruf vom Kindergarten käme heute auf jeden Fall!

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BücherwurmNZ kommentierte am 05. Juni 2021 um 21:36

Ich finde, es wird erst jetzt spannend. Silas ist verschwunden, Irenas Bruder wurde nicht von dem getötet, wie sie all die Jahre gedacht hat. Als Leser hat man schon eine Ahnung, dass die Fälle zusammenhängen. Die beiden toten im Wald und im Wagen geben noch Rätsel auf. Spannend hört der erste Leseabschnitt auf, vorher ist die Handlung etwas vor sich hingedümpelt. Es werden viele Details beschrieben, die nicht wichtig sind und so wird die anfangs dürftige Handlung in die Länge gestreckt. Trotzdem lässt sich das Buch schnell lesen und durch die vielen Perspektivwechsel bleibt es unterhaltsam. Gefreut habe ich mich, Nathaniel wiederzutreffen. Obwohl ich bei seiner Perspektive das Gefühl habe, etwas wichtiges verpasst zu haben. Den ersten Band der Krimireihe habe ich gelesen, den zweiten kenne ich nicht. 

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holdesschaf kommentierte am 06. Juni 2021 um 08:24

Kann ich nicht sagen, dass viele unnötige Details die Handlung strecken. Da gibt es ganz andere Krimis, in denen Seitenweise Landschaften und Personen beschrieben werden. Hier glaube ich, sind eher Hinweise gestreut, die auf richtige oder falsche Fährten führen und gerade diese machen es so spannend zu lesen.

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KimVi kommentierte am 06. Juni 2021 um 17:34

Da schließe ich mich an. Ich finde auch nicht, dass es viele unnötige Details gibt. Da ich die ersten beiden Bände auch gelesen habe, fand ich auch die Szenen, in denen man von Nathaniels Hochzeit und der Scheinehe erfahren hat, total interessant. 

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BücherwurmNZ kommentierte am 11. Juni 2021 um 16:41

Den Abschnitt finde ich auch toll. Ich freue mich, dass Nathaniel in diesem Band wieder vorkommt. Die unnötigen Details gab es vorher, als der Fall noch nicht richtig anfing. Gegen Ende des Abschnitts wurde es richtig spannend und das Tempo hat sich angezogen. 

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KimVi kommentierte am 06. Juni 2021 um 17:26

Ich habe bereits die ersten beiden Bände gelesen und fühlte mich deshalb in der Geschichte auch sofort wieder "heimisch". Durch die unterschiedlichen Perspektiven bin ich sofort in den Sog der Ereignisse geraten. Ich bin wirklich neugierig, wie sich das alles miteinander verbinden wird. 

Was mag wohl mit Beni passiert sein? Und warum gab es gar keinen Kontakt mehr zwischen Irena und ihrem Vater? Und was hat es mit den Zahlungen an den Onkel auf sich? Ich bin gespannt, was Irena herausfinden wird. Jetzt, wo sie sich der Vergangenheit stellt. 

Fabios Verschwinden wird sicher irgendwas mit den beiden Toten zu tun haben. Aber momentan kann ich die Verbindung noch nicht sehen. 

Mir ist der Einstieg sehr gut gelungen und ich bin gespannt, wie es nun weitergeht. 

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isalo kommentierte am 06. Juni 2021 um 19:49

Schon die Umschlagseiten haben mich direkt angesprochen. An den Rändern und in den Ecken sind aufgeraute Flächen wie schon bei den beiden Vorgängerbänden. Wenn man den Fortsetzungsband einer Serie in den Händen hat, ist es ein wenig wie nach Hause kommen: vertraute Personen erleben neue Sachen, entwickeln sich weiter.

Die Gerichtsmedizinerin Irena Jundt muss nach dem Tod ihres Vaters in ihr Heimatdorf reisen, in das sie nie zurückkehren wollte. Der Kommissar Sandro Bandini und seine Freundin, die Journalistin Milla Nova feiern die Hochzeit ihres blinden Freundes Nathaniel als die Meldung eines vermissten Jungen eingeht. Dann geschehen kurz hintereinander zwei Morde.

Christine Brand schreibt in kurzen Kapiteln, wobei sie jeweils die Perspektive wechselt. Die Story entwickelt sich weiter abwechselnd aus der Sicht von Milla, Sandro oder Irena. Oft enden die Kapitel mit Cliffhangern. Auch wenn der Krimi in sich verständig ist, hat man als „Insider“ das Gefühl mehr zu wissen. Der erste Abschnitt endet mit dem Verschwinden von Sila, Nathaniels Patensohn; spannender geht’s nicht.

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SaintGermain kommentierte am 06. Juni 2021 um 20:24

Superspannend, toller Schreibstil. Die Spannung ist von Beginn an sehr hoch.

Die Charaktere gefallen mir, obwohl ich die Vorgängerbände noch nicht kenne.

Die Handlungsstränge bzw. Sichtweisen, die laufend wechseln, machen das Buch noch besser.

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Lesemaus2016 kommentierte am 07. Juni 2021 um 22:08

Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich die anderen Bücher nicht kenne, komme ich gut in die Geschichte rein. Ich glaube nicht, das mir die Vorgeschichte der Charaktere fehlen wird. Das Buch ist von Anfang an Spannend und die Charaktere gefallen mir gut. Ich hoffe nur, das die Spannung nicht abnimmt.

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lenisvea kommentierte am 10. Juni 2021 um 12:41

Hallo, 

ich konnte gestern auch endlich anfangen, zu lesen. Was mich direkt begeistern konnte, sind die Anmerkungen der reell verschwundenen Kinder. Da ich ein absoluter Cold Case Fan bin, war das schon mal super

Der Einstieg ist mir anfangs nicht so leicht gefallen, aber die Spannung war ja von Anfang an gegeben. 

Als die erste Männerleiche gefunden wurde, dachte ich, dass dies schon der gesuchte Pädophile ist, nach dem sie gesucht haben und später aufgehängt gefunden habern. 

Zu Irena Jundts Familie, muss ich sagen, dass diese für mich ein großes Fragezeichen darstellen. Ich bin gespannt, was es damit auf sich hat. Den Cousin fand ich schon etwas komisch. 

Ach ja, ich kenne übrigens die ersten beiden Bände, wobe ich sagen muss, dass ich den 1. Teil richtig toll fand und der 2. Teil hatte mich enttäuscht. Von Band 3 bin ich bisher aber begeistert. 

So dann werde ich mal weiter lesen. 

LG

Sandra