Leserunde

Leserunde zu „Der große Sommer“ (Ewald Arenz)

Der große Sommer
von Ewald Arenz

Bewerbungsphase: 01.04. - 15.04.
Beginn der Leserunde: 11.05. (Ende: 01.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Dumont Verlags – 20 Freiexemplare von „Der große Sommer“ (Ewald Arenz) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

Der Zauber des ersten Erlebens

Der erste Sprung, die erste Liebe, das erste Unglück

Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann - und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.
Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.

ÜBER DEN AUTOR:

Ewald Arenz, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand auf der Shortlist »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und platzierte sich als Hardcover wie als Taschenbuch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Fürth.

05.06.2021

Thema: Lieblingsstellen

Thema: Lieblingsstellen
Sonja_Sonnenschein schrieb am 13. Mai 2021 um 08:29

Sie roch so klar wie jemand, der im Winter aus der Kälte ins Haus kommt. Und etwas Süßes war auch da, aber nur entfernt und nur ein Hauch wie ... ja, wie die Robinienblüten im Frühsommer vor meinem Fenster. Nichts Schweres. Schwebend. Wie ein Ton nachklingt ... aus einem wunderschönen Moment in der Kindheit, den man vergessen hat; von dem nur noch diese Erinnerung an einen Duft geblieben ist.

Thema: Lieblingsstellen
florinda kommentierte am 14. Mai 2021 um 08:28

"Wenn man etwas tut, dann muss man wissen wozu man es tut, nicht, wie. Das macht den Unterschied zwischen einem denkenden Menschen und einem Kopieraffen aus."

Thema: Lieblingsstellen
Biggieule kommentierte am 17. Mai 2021 um 08:09

Das war auch meine Lieblingsstelle

Thema: Lieblingsstellen
Wuestentraum kommentierte am 16. Mai 2021 um 22:45

"Glück muss man denen wünschen, die nichts getan haben".

Und natürlich der Spruch mit der Hormonvergiftung.

Thema: Lieblingsstellen
Anna625 kommentierte am 17. Mai 2021 um 07:12

"Aber", sagte er im Hineingehen wie zu sich selbst, "Freundschaft beweist sich nicht in den guten Zeiten. Gute Nacht." (S. 270)

Und die Stelle, als Frieder erkennt, dass der Großvater die Sache mit dem Bagger schon gezahlt hat.

Thema: Lieblingsstellen
Morlin kommentierte am 22. Mai 2021 um 15:42

Nicht unbedingt eine Lieblingsstelle, aber eine Stelle, an der ich einen Kloß im Hals hatte.

Seite 254: Auf dem Weg komme ich an dem Grab von Nana und Großvater vorbei".

Klar, der Sommer spielt in den 80er und die Suche nach dem Grab eher im Heute (es wird zumindest ein Handy mit Kamerafunktion erwähnt). Da ist es klar, dass beide wohl nicht mehr leben. Aber schlucken musste ich trotzdem.
 

Thema: Lieblingsstellen
Livre86 kommentierte am 01. Juni 2021 um 16:13

Ich mochte die Stelle sehr gerne, als Frieder seiner Beate Marizpankartoffeln mitgebracht hat und sie dann geweint hat. Das war sehr rührend.

Und eine Stelle ist mir noch im Gedächtnis gelieben: Hand und Hand, Nana und Walther im Garten. Das war sehr schön. 

Freiheit pur: Alma und Frieder, auf den Räder und gegenseitig beschimpfend. Das können nur Geschwister. 

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