Leserunde

Leserunde zu "Der Heimweg" (Sebastian Fitzek)

Der Heimweg - Sebastian Fitzek

Der Heimweg
von Sebastian Fitzek

Bewerbungsphase: 22.10. - 05.11.
Beginn der Leserunde: 12.11. (Ende: 03.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung der Verlagsgruppe Droemer Knaur – 20 Freiexemplare von "Der Heimweg" (Sebastian Fitzek) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen - der neue Bestseller von Sebastian Fitzek!

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft. Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an ...

Geheimnisvoll, beklemmend, nervenaufreibend. Sebastian Fitzeks bislang unheimlichster Psychothriller.
 

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in sechsunddreißig Ländern und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet und 2018 mit der 11. Poetik-Dozentur der Universität Koblenz-Landau geehrt. Er lebt in Berlin. Sie erreichen den Autor auf www.facebook.de/sebastianfitzek.de, www.sebastianfitzek.de oder per E-Mail unter fitzek@sebastianfitzek.de.

03.12.2020

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 133

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Harakiri kommentierte am 12. November 2020 um 14:35

Mein Buch kam heute gut hier an. Dann können wir ja bald starten

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Katharina2405 kommentierte am 12. November 2020 um 15:06

Kam es per normler Post oder mit dem Paketboten?

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Harakiri kommentierte am 13. November 2020 um 06:16

bei mir kam es mit Ostalbmail, also einem regionalen Anbieter

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dreamlady66 kommentierte am 12. November 2020 um 20:16

Uih ja, auch bei mir *strahl* & vielen lieben Dank - also per normaler BuchPost :)
Also, das Cover sieht echt mondän aus, à la James Bond...
Auf/bis bald, bin mehr als bereit, oh yes!!!
 

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dreamlady66 kommentierte am 12. November 2020 um 20:16

Uih ja, auch bei mir *strahl* & vielen lieben Dank - also per normaler BuchPost :)
Also, das Cover sieht echt mondän aus, à la James Bond...
Auf/bis bald, bin mehr als bereit, oh yes!!!
 

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Sommerkindt kommentierte am 12. November 2020 um 21:38

Habe gerade den ersten Leseabschnitt beendet. Und was soll ich euch sagen ich erkenne Fitzek fast nicht wieder. So holprig hat er ja noch nie gestartet. Irrgendwie bin ich einen anderen Schreibstil von ihm gewöhnt. Aber nun ja 2 Romane warten ja noch gelesen zu werden (Flugangst 7a und Das Geschenk).

Das Thema ist wirklich heftig das er gewält hat Gewalt gegen Frauen. Puh so in einem Rutsch durchlesen war jedenfalls nicht drin.

Vor allem irritiert mich das er quasi schon nach dem ersten Drittel schon fast eine Teilauflösung bietet.

Ich vermute ja das Klare sich noch immer in diesem Experiment befindet und eine VR Brille trägt. Sie wird mit fürchterliche Gewalt konfrontiert. Um sie nicht misstrauisch zu machen wird sie immerwieder mit Beteubungsmittel ruhig gestellt. Und nun vor diese schier unlösbare Aufgabe gestellt.

Aber das Cover da gebe ich euch recht ist wirklich genial, wenn man es aufschlägt spiegelt sich sich auf dem Silber der Heimweg mit Bäumen und so. Ist mal was anders.

Bin gespannt wie Jules da am Ende hineinpasst ob er eventuell auch Teil des Experimentes ist, da seine Frau ja wohl auch an diesem Teilgenommen hat. Ist Jules womöglich gar kein so guter Kerl wie er vorgibt zu sein? War vielleicht der Paketbote dieser Killer, der auch seine Frau unter Druck gesetzt hat?

Na mal sehen wie es weiter geht.

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Michael H. kommentierte am 13. November 2020 um 10:32

Ich bin eigentlich ganz gut reingekommen. Ohne viel Tamtam ging's gleich zur Sache. Was ja bei nur 390 Seiten auch nötig ist. Frage mich bloß, wo das ganze hinführen soll. Ansonsten ist das typisch Fitzek, wieder einmal haben die Personen mehrere Identitäten. Wird diesmal, da stimme ich Dir zu, schon sehr früh aufgelöst. Da liegt es nahe, das es bei Jules auch noch eine Ebene gibt. Bin gespannt, wo es hinführt.

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Harakiri kommentierte am 13. November 2020 um 13:52

wo das Ganze hinführt, da bin ich auch sehr gespannt. Fitzek ist ja immer für Überraschungen gut

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Caröchen kommentierte am 13. November 2020 um 15:25

Scheinbar hast du eine andere Ausgabe bekommen, als ich :-D

Ich glaube nicht, dass Jules etwas damit zu tun hat.
Aber die Theorie mit dem Postboten ist interessant, könnte was dran sein!

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Lese.Lust.Ich kommentierte am 15. November 2020 um 13:53

Scheinbar hast du eine andere Ausgabe bekommen, als ich :-D

Ich auch. Mein Cover ist einfach schwarz - leider auch ohne das kleine "Fenster".

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Lesezeichen13 kommentierte am 18. November 2020 um 20:41

Mein Buch ist auch die einfache Ausgabe. Ohne Fenster

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LeniG kommentierte am 15. November 2020 um 08:58

Ich denke auch, dass Klara noch unter Einfluss der Medikamente steht, sich vielleicht alles nur einbildet?

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Marcsbuecherecke kommentierte am 24. November 2020 um 16:56

Das war auch ehrlich gesagt meine Theorie. Die ganze Geschichte ist selbst für Fitzek-Verhältnisse fasst zu krass um "wahr" zu sein.

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Katharina2405 kommentierte am 15. November 2020 um 23:25

Diese Teilauflösung hat mich auch extrem verwirrt und ist aus meiner Sicht fast zu einfach. Auch Yannik als seltsamer "Retter" passt irgendwie nicht richtig zusammen. Da finde ich die Idee, dass sie noch im Experiment steckt, richtig gut. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen.

 

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Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 22:37

Mein erster Gedanke nach diesem Abschnitt war tatsächlich: Was ist denn mit Fitzek passiert? Der Schreibstil ist so düster, kenne ich von anderen Thriller, aber bisher noch nicht vom Fitzek. Ist allerdings keine Kritik, ich nehme es eher als Weiterentwicklung wahr. Ganz verschwunden ist der typische Fitzek-Schreibstil ja (zum Glück) nicht. Es gefällt mir wirklich gut. 

Deine Idee klingt spannend, darauf bin ich bisher nicht gekommen, generell tappe ich noch sehr im dunkeln und kann mir generell keinen Reim darauf machen. Ein Gedanke, den ich hatte war, dass die Ärzte sich ebenfalls im Experiment befinden und nun psyschisch krank wurden. 

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Karschtl kommentierte am 18. November 2020 um 22:46

Puuh, an den Postboten hab ich gar keinen Gedanken verschwendet. Interessante Theorie!

Ebenso die Sache mit Klara und der Virtual Reality. Ist alles wirklich anders, als es ihr erscheint??

Ich bin jetzt sehr gespannt, wo die Sache hingehen wird.

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Harakiri kommentierte am 13. November 2020 um 06:22

Ich habe den ersten Abschnitt auch schon durch. Der Prolog ist ja schon ganz schön heftig gestartet. Was sieht die Frau da wohl in dem Bett? Und wo ist der Liebhaber hin? 

Auch die Erlebnisse von Klara fand ich sehr beängstigend und gut geschrieben. Ich habe mich in der Story gleich gut aufgehoben gefühlt und fand es sehr spannend.

Der reale Bezug zum Heimwegtelefon machte das Ganze noch etwas spannender.

Allerdings dreht sich die Handlung ja dann bald weg von der Telefonhotline, von daher hätte ich vielleicht den Klappentext etwas anders formuliert. 

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damarisdy kommentierte am 13. November 2020 um 09:13

Ja, dass es sich von der Telefonhotline eher weg bewegt, finde ich in Hinblick auf den Klappentext auch etwas schade, da ist der etwas irreführend

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Michael H. kommentierte am 13. November 2020 um 10:27

Das war auch das erste, was ich dachte. Hätte jetzt ne Hatz durch den Wald oder ähnliches erwartet, nicht bloß einen "Heimweg" im übertragenen Sinne.

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Sommerkindt kommentierte am 13. November 2020 um 17:34

Aber Jules und Klara telefonieren doch die ganze Zeit über diese Hotline miteinander. Obwohl ich mich frage wie bei Klara das Smartphone das über Stunden durchält.

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Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 22:44

Das stört mich tatsächlich gar nicht, aber ich hatte auch keine großen Erwartungen. Ich habe mich einfach nur auf das Buch gefreut ohne, dass ich mir eine bestimmte Geschichte gewünscht/vorgestellt habe. 

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Karschtl kommentierte am 18. November 2020 um 22:48

Ich hatte auch vermutet, es geht mehr um einen Heimweg an sich, und was währenddessen alles geschieht. Stattdessen wird hier ja erstmal eine Geschichte in Rückblenden erzählt. Allerdings ist das ja erst das erste Drittel des Buches, da kann noch einiges kommen. Klara und Jules sind ja noch immer miteinander verbunden, und mittlerweile hört ja auch Jules Vater mit. Warum eigentlich? Als weiterer 'Zeuge' für Klaras Geschichte?

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Sturmhöhe kommentierte am 21. November 2020 um 22:23

Das ist wirklich eine gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Wieso der Vater eigentlich mithört. 

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vielleser18 kommentierte am 23. November 2020 um 16:41

Ich habe die ersten Seiten und ABschnitte relativ schnell gelesen. Ich habe bei Fitzek auch keine leichte Kost und Beschreibungen, die unter die Haut gehen erwartet. Hier tauchen nicht viele Personen auf, die wechselnden Sichtweisen von Klara und Jules und die spannenden Wechsel bewirken, dass ich einfach immer weiter lesen musste.
 

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damarisdy kommentierte am 13. November 2020 um 09:11

So, ich bin nun auch durch mit dem ersten Leseabschnitt und musste meine Gedanken erst einmal etwas ordnen. Fitzek legt wieder ordentlich los und schießt meinen Puls in die Höhe. Was Klara bereits durchmachen musste, ist wirklich heftig, sie tut mir echt leid und ich kann ihren Wunsch zu sterben nachvollziehen. Ob sie es wohl über sich bringen wird, ihren gewaltbegeisterten Ehemann zu töten, nur um selbst nicht getötet zu werden? Irgendwie ist die Ansicht des Kalenderkillers ja zumindest in dem Punkt "gut", dass er will, dass sich Frauen nicht mehr so unterbuttern lassen. Aber das war es auch schon... oh man! Bei der Szene mit den Leichenteilen im Wasserbett lief es mir richtig kalt den Rücken hinunter!

Jules mag ich direkt und auch er hat schon einiges hinter sich, was ihn so richtig aus dem Leben reißen können... aber er ist unfassbar stark und sieht sich in der Lage, Klara zu helfen und herauszufinden, was da bei ihr los ist. Zumal sie ja nun davon ausgeht, dass er auch in Schwierigkeiten steckt.. wie wohl alles zusammenhängt?! Ich bin wirklich gespannt! Bisher haben wir schon viele Puzzleweile geliefert bekommen, die sich für mich aber noch zu keinem ganz klaren Bild führen.. und wer Fitzek kennt, weiß, dass er ein Genie darin ist, alles, was man glaubte, noch mal umzuwerfen :D

Etwas schade finde ich, dass der eigentliche Bezug zu dem Heimtelefon etwas flöten geht, ich hätte hinsichtlich des Klappentextes irgendwie mehr mit einer bristanten Verfolgungsjagd und großer Angst am Telefon gerechnet, die es so ja jetzt nicht gab.

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Harakiri kommentierte am 13. November 2020 um 13:54

"Ich bin wirklich gespannt! Bisher haben wir schon viele Puzzleweile geliefert bekommen, die sich für mich aber noch zu keinem ganz klaren Bild führen.. und wer Fitzek kennt, weiß, dass er ein Genie darin ist, alles, was man glaubte, noch mal umzuwerfen :D"

 

Ganz genau. Fitzek ist für seine überraschenden Wendungen bekannt und ich lese mit Spannung gleich weiter

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Caröchen kommentierte am 13. November 2020 um 15:27

Richtig! Daher hoffe ich auf eine bessere Erklärung, als die, dass Yannik ein fehlgeleiteter Ritter in glänzender Rüstung ist haha

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Sommerkindt kommentierte am 13. November 2020 um 17:39

Aber mal angenommen dieser Yannik ist teil dieses Experimentes an dem Klara teilnehmen wollte und Klara würde sich noch immer in dieser Klinik in Baden Baden befinden und die ganze Zeit so eine VR Brille tragen? Kann ja sein das das recht weit hergeholt klingt aber es würde Fitzek nahekommen. Mal sehen was er daraus macht.
 

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Lese.Lust.Ich kommentierte am 15. November 2020 um 13:56

Oooooh. Dieser Ansatz gefällt mir! Dann war sie nie zuhause. Das würde auch die Aussage von Kernik bestätigen, dass niemand lebend aus der Klinik herauskommt.

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Katharina2405 kommentierte am 15. November 2020 um 23:29

Aber gibt es dann Jules überhaupt oder ist er nur Teil der Wahnvorstellung und ein Produkt deiner Fantasie?

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Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 22:49

Uff, ihr macht mich fertig. Wobei ich es ja wirklich sehr schade fände, wenn es Jules nicht geben würde. Ich mag ihn so sehr. 

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dreamlady66 kommentierte am 14. November 2020 um 22:03

Genau, denn, was ist Wahn, was Wirklichkeit?
Traue Niemandem ausser Dir selbst!

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Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 22:47

Dem kann ich mich anschließen. Dafür ist er "berühmt". Und ich bin so unfassbar gespannt, wie die Wendung hier aussehen wird. Ich freue mich richtig drauf. :D 

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vielleser18 kommentierte am 23. November 2020 um 16:43

Meine Töchter sind ja die "wahren " Fitzeks Fans in der Familie. Meine eine Tochter hat das Buch an einem Tag durchgelesen und immer zwischendurch gesagt, am Ende dreht sich noch alles. Fitzek weiß immer wieder zu überraschen. Also bin ich eigentlich ziemlich ohne Erwartungen und Miträtseln in die Geschichte gestartet.

 

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Caröchen kommentierte am 13. November 2020 um 15:22

Hm, also irgendwie hat es mich wirklich gepackt, allerdings bis ich die letzte Seite des Abschnittes gelesen habe.
Yannik ist also ein verquerter Rächer? Finde ich irgendwie total blöd und hoffe, dass es dazu wenigstens eine gute Erklärung gibt.

Ansonsten hat es mir echt gut gefallen. Jules Schicksal tut mir leid. Ich bin gespannt, was mir seiner Tochter passiert ist. Gleichzeitig finde ich es aber etwas komisch, dass er wenige Monate nachdem seine Familie ausgelöscht wurde, wieder so "normal" ist.
Und ich hatte anfangs ein Problem mit seinem Namen. Hab die ganze Zeit an eine Frau gedacht, wenn da Jules stand :-D

Klara erzählt für meinen Geschmack etwas zu konstruiert und spannungsheischend, als dass es auf den Leser glaubwürdig wirkt. Ich meine damit nicht, dass ich denke, dass Klara lügt, sondern eher, dass es zu unrealistisch für mich klingt.

Die Bedeutung vom Tod des Arztes erschließt sich mir noch nicht so ganz. War er einfach psychisch krank, oder ist er wirklich Opfer der Klinik gewesen?
Ich bin jetzt Mal auf die anderen zwei Abschnitte gespannt :)

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Sommerkindt kommentierte am 13. November 2020 um 17:42

Oder es war bereits Teil des Experimentes, um eine Extremsituation zu simmulieren und dieser dann leichter empfänglich macht für die "Drogen" die ihr verabreicht werden.

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Caröchen kommentierte am 13. November 2020 um 20:06

Das könnte allerdings auch sein. Was sicher ist: es wird eine Wendung kommen, ist schließlich ein Fitzek :-D

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Katharina2405 kommentierte am 15. November 2020 um 23:43

"Ich meine damit nicht, dass ich denke, dass Klara lügt, sondern eher, dass es zu unrealistisch für mich klingt."

 

Das stimmt. Das habe ich auch so empfunden. Sie erzählt schon sehr nüchern, als ob es sie gar nicht betreffen würde, irgendwie emotionslos.  

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heinoko kommentierte am 16. November 2020 um 11:42

Gut, dass ihr es auch so empfindet. Ich komme mit der Person Klare überhaupt nicht zurecht, weil sie irgendwie künstlich auf mich wirkt.

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Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 22:52

Stimmt, dafür was Jules passiert ist, ist er wirklich zu gefasst. 

Die Sache mit dem Arzt verstehe ich auch noch nicht so ganz, ich denke, da wird man hoffentlich später noch mehr zu erfahren. 

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Lesezeichen13 kommentierte am 18. November 2020 um 18:34

Die Bedeutung vom Tod des Arztes erschließt sich mir noch nicht so ganz. War er einfach psychisch krank, oder ist er wirklich Opfer der Klinik gewesen?

Das fand ich auch ein wenig irritierend. Ich dachte. er holt Klara einfach aus der Klinik raus und das wars - aber ein Selbstmord vor ihren Augen? Damit hätte ich gar nicht gerechnet. Die Klinik samt Personal wirft mir noch zu viele Rätsel auf. Insbesondere auch mit dem Tod von Jules Frau und ihren Kindern.

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Karschtl kommentierte am 18. November 2020 um 22:54

Jules geistige Verfassung nach dieser Tragödie vor weniger als 4 Monaten hat mich auch sehr gewundert! Zumal er bei seinem Telefondienst sicherlich oft psychologisch-seelsorgerischen Beistand leisten muss und das bei Klara ja auch auf eine sehr professionelle Weise in bedächtigem Ton tut. Das ist schon erstaunlich. Ich schätze allerdings, Jules' Geschichte ist noch nicht fertig erzählt. 

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Michael H. kommentierte am 14. November 2020 um 09:43

Mein Fazit zu Teil 1: Ein Wasserbett wird erstmal nicht mehr gekauft :-)

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heinoko kommentierte am 16. November 2020 um 11:44

Hahaha...

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Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 22:54

Zumindest kein durchsichtiges. :D

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Fingerella kommentierte am 14. November 2020 um 13:41

Ich habe den ersten Leseabschnitt jetzt durch. Ich bin zwar gut reingekommen, aber habe immer mehr das Gefühl, dass Sebastian Fitzek immer noch einen draufsetzen will.

Es reicht nicht, dass der Leser schon beim Vorzitat zum Nachdenken angeregt wird. Das ganze Buch ist ziemlich beklemmend. Ein typischer Fitzek, ohne viel Geplänkel geht es los. Aber irgendwie muss ich sagen, dass für mich die Geschichte noch aus zu vielen Strängen besteht, die nicht so gut zusammenlaufen.

Die gespaltene Persönlichkeit von Johannes erinnert ein bisschen sehr an Till aus "der Insasse" und das chinesische Hotel kennt man irgenwie schon aus "Das Paket". Fitzek bedient sich alten Mustern, die aber doch immer wieder funktionieren. 

Alles in allem, bin ich eigentlich angetan, finde das Thema und die Ausführung allerdings schwierig. Das Treffen im Hotel und das Video werden immer wieder nur angeschnitten, die Beschreibung des Wasserbettes dagegen bis aufs Letzte ausgereizt. Ich bin gespannt, wie sich die Story weiterentwickelt und habe das Gefühl, dass zwischen Klara und Jules noch eine andere Verbindung bestehen könnte...

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LeniG kommentierte am 15. November 2020 um 08:56

Könnte sein - Jules Lebensgefährtign war ja in der gleichen Klinik wie Klara...weswegen?

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Katharina2405 kommentierte am 15. November 2020 um 23:35

Auf die Auflösung bin ich auch sehr gespannt. Aber wenn es stimmt was Jules erzählt, kann sie ja nicht an dem Experiment teilgenommen haben, da sie eh schon so lapil war. Und sie hat sich vielleicht umgebracht, weil sie irgendwas in dieser Klinik mitbekommen hat.

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Xanaka kommentierte am 14. November 2020 um 17:43

So ich bin jetzt mit dem ersten Abschnitt durch und muss gestehen, es ist doch anders als ich gedacht hätte. Ich hatte ja die Leseprobe gelesen und hatte in etwa eine Ahnung was mich erwarten würde.

Im Grunde ist es doch interessant, dass es sich bis jetzt die ganze Zeit nur um ein Telefongespräch zwischen Klara und Jules handelt. Beiden wurde übel mitgespielt, bzw. beide haben Schlimmes erlebt. Ich finde auch, dass die Gespräche zwischen beiden informativ und spannend waren. Ob es jetzt so weitergeht? Zumindest kennen wir jetzt ja Yannick, der Klara seine Drohung sehr deutlich gemacht hat. Ich bin gespannt, ob es Jules gelingt bei Klara am Ball zu bleiben. Wobei sie ja nicht so viele Alternativen hat.

Und da geht es auch schon in den nächsten Abschnitt.

 

 

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LeniG kommentierte am 15. November 2020 um 08:54

So, der 1. Leseabschnitt ist durch.

Den Anfang fand ich absolut spannend, man will automatisch immer weiterlesen. Jules- eine sehr sympathische Figur übrigens- hat in der Vergangenheit Schreckliches erlebt und hilft nun als telefonischer Wegbegleiter verängstigten Frauen weiter. Die Beschreibung des Brandes ist sehr beklemmend gelungen.

Nach ca. 50 Seiten wendet sich aber das Blatt und die Geschichte wird meiner Meinung nach etwas verstörend. Klaras sadistische Spiele im Hotel, Leichenteile unter dem Wasserbett....nichts für Zartbesaitete. Definitiv keine Gutenachtgeschichte!

Ich bin gespannt, wie es weitergeht - sind vielleicht alles nur Hirngespinste von Klara, die noch von der Medikamentengabe in der Klinik stammen? Wir werden es erfahren....weiter gehts...

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Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 22:59

"Keine Gute-Nacht-Geschichte".... Hmm... Wir haben 23 Uhr und ich lese es, bevor ich schlafen gehe. Was stimmt mit mir nicht? :DD

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Lese.Lust.Ich kommentierte am 15. November 2020 um 13:50

wow. einfach wow.

Ich kann mir nicht erklären, warum ich noch nie ein Buch dieses begabten Autors gelesen habe. Wenn der Rest seiner Bücher nur annähernd so gut ist, wie "Der Heimweg", dann MUSS ich die alle haben und lesen.

Ich war nach kurzer Zeit schon so gespannt und gefesselt, dass ich am liebsten nichts anderes machen würde, als lesen. Das Thema "häusliche Gewalt" ist schon übel und auch die Geschichte, welche sich in Jules Wohnung abgespielt hat, hat mir sofort eine Gänsehaut verpasst! Das wünsche ich wirklich niemandem.

Ich frage mich nach wie vor, wie Dajana da mit dringehangen hat. Hat auch sie unbewusst an dem Experiment teilgenommen? Kernik meinte ja, dass niemand lebend aus dieser Klinik herauskommt. Aber zwei Personen haben es geschafft. (mehr oder weniger)

Aber Yannick stellt Klara die Fragen, die ich mir anfänglich auch gestellt habe. Warum verlässt sie Martin nicht? Nimmt Amelie und geht in ein Frauenhaus oder sowas? Klar, Martin hat Macht. Aber er kann nicht eine solche Macht über alles und jeden haben?! Er ist doch nur ein Zahnarzt. Ich finde diese "Angst" vor ihrem Mann etwas überzogen. Aber vielleicht kann ich das auch nicht ganz nachvollziehen, weil Klara gedemütigt, geschändet und vergewaltigt wird - von ihrem Ehemann. Das ist echt widerlich!
Dass sie mit ihrer Mutter nicht reden kann, weil diese selber so unter ihrem Mann leidet, ist schade. Ich bin froh, dass ich mit meiner Mutter über alles reden kann und dass sie meistens einen guten Rat für mich parat hat.

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Katharina2405 kommentierte am 15. November 2020 um 23:39

Ich fand die Erläuterung zu häuslicher Gewalt am Anfang schon heftig. Ich fand die Zahlen wirklich erschreckend. Besonders bei Frauen die häusliche Gewalt schon aus ihrem Elternhaus kennen. 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 133
Sturmhöhe kommentierte am 16. November 2020 um 23:03

Ich finde es leider auch sehr erschreckend. Aber von diesem "Muster" hört man ja tatsächlich immer wieder. Ich stelle mir auch die Frage, wieso. Aber da steckt man wohl nicht drin (zum Glück). 

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heinoko kommentierte am 16. November 2020 um 11:54

Das erste Leseabschnitt hat sich weggelesen wie nix. Gewürzt mit reichlich Ekel und Abscheu das Ganze. Und undurchsichtig wie üblich bei Fitzek. Allzu viele Überlegungen mache ich mir da gar nicht, weil erfahrungsgemäss Fitzek den Leser sowieso durch den Fleischwolf dreht. Ich genieße einfach nur die packende Geschichte als solche und lasse mich überraschen. Mit der Figur Klara komme ich nicht zurecht. Sie wirkt so künstlich auf mich.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 133
dreamlady66 kommentierte am 16. November 2020 um 12:01

Hallöle zusammen,
auch ich habe inzwischen begonnen - Dranbleiben lautet die Devise, denn, will es einfach wissen!
Mir kommt es so vor, als ob der Plot ein Telefonat zwischen Klara und Jules ist - vlt. täusche ich mich da aber? Jedenfalls gibt oder legt keiner der Beiden auf.
Nur, hält die Akkuleistung das wirklich soooo lange aus? Und, wie passt da sein Vater hinein, ein Rächer?
Perfide Zeilen, hart am Limit. Beide haben ihr ganz spezielles familiäres Päckchen zu tragen, und, es gibt eine Verbindung zum Berger Hof.
Ich mag die Zeitsprünge. Martin ist mir verhasst, was für ein Perversling und Yannick, oho...ohne Worte!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 133
Lesezeichen13 kommentierte am 18. November 2020 um 20:40

So, nun erster Abschnitt beendet und es fing gleich spannend an

Also, bei diesem Thema musste ich mehrmals den Abschnitt unterbrechen. Stellenweise war es schon heftig.

So ganz blicke ich bei Klara noch nicht durch. Hat sie diesen Anruf wirklich nur ausversehen getätigt? Kann ich nicht glauben und warum legt sich nicht einfach auf? Und es ist schon merkwürdigt, dass Klara ausgerechnet auf Jules Leitung durchgestellt wird. Ausgerechnet bei ihm, der seine Frau ebenfalls durch die Behandlungsmethoden dieser Berger Hof Klinik verloren hat. Vielleicht hat Jules Frau auch so eine unlösbare Aufgabe bekommen und sah den Selbstmord als einzigsten Ausweg an? Das Feuer im Kinderzimmer.....sollte sie ihre Kinder umbringen?

Klara soll ihren Mann umbringen oder sie stirbt. Vielleicht muss jeder Panitient aus dieser Klinik Opfer bringen um ihr eigenes Leben zu retten?

Fragen über Fragen

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Karschtl kommentierte am 18. November 2020 um 22:42

Es ist mein erster Fitzek, insofern hatte ich keinerlei Erwartungen in punkto Schreibstil oder Aufbau der Geschichte. Enttäuscht wurde ich bisher nicht. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Geschichte ist am Anfang zwar etwas überfrachtet mit den verschiedenen Erzählern und Zeitebenen, aber das ist schnell geordnet.

Generell ist die Geschichte natürlich harter Tobak, oh Mann. In Typen wie Martin kann ich mich absolut nicht reinversetzen, und glücklicherweise auch nicht in Frauen wie Klara. Doch auch Jules hat eine Geschichte zu erzählen, die nicht minder grausam ist.