Leserunde

Leserunde zu "Der Hof der Wunder" (Kester Grant)

Der Hof der Wunder - Kester Grant

Der Hof der Wunder
von Kester Grant

Bewerbungsphase: 19.12. - 02.01.

Beginn der Leserunde: 09.01. (Ende: 30.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Der Hof der Wunder" (Kester Grant) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

In einem alternativen Paris des Jahres 1823 ist die Französische Revolution fehlgeschlagen. Skrupellose Aristokraten teilen sich die Stadt mit neun kriminellen Gilden, die die Unterwelt regieren. Zwischen den Gilden herrscht ein brüchiger Frieden. Nina, Angehörige der Diebesgilde, will ihre Schwester Azelma retten. Kaplan, der Oberste der „Gilde des Fleisches“, spezialisiert auf Menschenhandel und Prostitution, hat sie an sich gerissen. Aber die Diebe wollen sich nicht mit Kaplan anlegen. Die junge Waise Ettie soll Nina bei einem verzweifelten Befreiungsplan helfen. Doch unvorhersehbare Ereignisse wie eine Hungersnot und neue Revolutionäre zwingen die ungleichen Verbündeten dazu, sich den verfeindeten Gilden anzudienen und bis zur großen Zusammenkunft der Gilden, dem legendären Hof der Wunder, zu überleben. Aber als Kaplan auf die Spur der beiden kommt, droht in ganz Paris ein Krieg auszubrechen ...

ÜBER DIE AUTORIN:

Kester Grant ist eine britisch-mauritische Schriftstellerin. Geboren in London und aufgewachsen in England, im Kongo und auf Mauritius, fühlt sie sich heute mit ihrem Ehemann, ihren Hunden und Katzen überall dort zu Hause, wo ihr die besten Ideen zum Schreiben kommen. „Der Hof der Wunder“ ist ihr erster Roman.

31.01.2020

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Claudias Bücherhöhle kommentierte am 12. Januar 2020 um 12:53

Im letzten Abschnitt springen wir noch einmal ins Jahr 1832 – die Zeit rennt. Mich haben nur diese langen Abschnitte insofern gestört, weil in der Zwischenzeit anscheinend von Nina nichts unternommen wurde, um Azelma oder auch Ettie zu finden und zu befreien. Gut, nun war Etties Entführung nicht echt, aber ich finde Ninas Engagement einfach zu wenig. Das passt alles nicht ganz zusammen … Ettie erscheint mir Nina wesentlich näher als Azelma – wieso wird letztere nicht mitgenommen???

Der Schluss wurde noch recht blutig und eine Fortsetzung ist wohl nicht auszuschließen.

Abschließend fand ich das Buch mittelmäßig, von der anfänglichen Euphorie ist leider nicht viel geblieben. Ebenso hab ich den Fantasy-Anteil vermisst.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Koira kommentierte am 14. Januar 2020 um 17:17

Azelma wird nicht mitgeommen, weil sie so schwach ist und eben auch drogenabhängig. Die wird erstmal im Krankenhaus gepäppelt. So hab ich das jedenfalls verstanden.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Martina Suhr kommentierte am 28. Januar 2020 um 17:43

Ja, sie lässt Azelma und ihren Leidensgenossinnen die Chance, sich zu rächen. Ich glaube auch, dass sie geht, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich eben für all die Grausamkeiten zu revanchieren, die sie ertragen mussten, und das ohne dass jemand sie stoppt oder verurteilt. Niemand war da, als es ihnen passierte, jetzt, wo keine Gefahr mehr von ihm ausgeht, sollen sie ihre Chance bekommen. Außerdem hast du recht, sie sind krank und brauchen Hilfe. Ich denke, das Wiedersehen wird unter anderen Umständen stattfinden, denn jetzt könnten sie einander nicht auf einer Augenhöhe begegnen. Für mich ist das auch ein Zeichen von Respekt.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Katharina2405 kommentierte am 12. Januar 2020 um 23:28

Was mich zum Schluss wirklich gestört hat, dass alle Männer in Nina verliebt sind. Nina ist so besonders und so perfekt und kann alles. Das hat zum Schluss echt genervt. Eine bisschen weninger perfekt und mit mehr Fehlern hätte ich besser gefunden.

Das Finale mit dem Tod des Tigers fand ich gelungen, auch dass die Schwestern Rache nehmen konnten.

Dass Ninas Schwester noch lebt, hat mich verwundert aber sie scheint doch ziemlich gebrochen zu sein.

Eine Fortsetzung fände ich ganz spannend, da zum Schluss ja doch einige Fragen offen sind.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Claudias Bücherhöhle kommentierte am 13. Januar 2020 um 09:48

Ich stimme dir in allen Punkten zu und finde, dass die Autorin da noch mehr hätte rausholen können. Ich denke, dass eine Fortsetzung sehr wahrscheinlich ist. Irgendwie habe ich sogar im Hinterkopf, dass es eine Trilogie sein soll, aber warten wir mal ab :)

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Emswashed kommentierte am 16. Januar 2020 um 18:46

Ich brauche für diese Geschichte keine Fortsetzung. Die Sprünge in den Buchabschnitten waren schon mehr als genug und wirkten auf mich seltsam zusammengekleistert, fast so, als hätte sich die Autorin immer wieder für einen anderen Ausgang entschieden. Die "Entführung"  Etties und die "Auflösung", dass es Ninas Plan war, war für mich einer der Schlüsselmomente, wo ich echt am ganzen Konzept gezweifelt habe. Dass Ettie plötzlich doch bei den Zuhältern gelandet ist, hat für mich das Fass zum Überlaufen gebracht.

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Martina Suhr kommentierte am 28. Januar 2020 um 17:47

Ich stimme dir ebenfalls zu. 

Nina als begehrte Figur ... schwer vorzustellen, denn sie scheint durch all die Entbehrungen noch immer nicht die körperliche Konstitution einer reifen, erwachsenen Frau zu haben. Dass ihr Charakter begehrenswert ist, das glaube ich gern. Sie ist stark, unabhängig, weiß, was sie will, strahlt auch Gefahr aus ... also steht sie komplett im Kontrast zu dem damals gängigen Frauenbild. Natürlich gefällt mir auch, dass nicht das Perfekte im Mittelpunkt steht, auch wenn das hier wirklich Höhen angenommen hat :-)

Ich sachte auch, dass eine Fortsetzung gut passen würde, da das Ende doch recht offen gehalten ist. Vielleicht wollte sich die Autorin die Tür offen halten :-)

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Run_the_books kommentierte am 13. Januar 2020 um 14:01

Den letzten Abschnitt fand ich leider am schlechtesten.
Nina hat mich zunehmend genervt. Alle finden sie toll, alle tanzen nach ihrer Pfeife, sie hat immer sofort die besten Pläne, ihr gelingt alles...
Am Anfang fand ich sie toll und stark, aber jetzt war einfach zu konstruiert.
Die Handlung war auch irgendwie langweilig. Mit diesem Abschnitt habe ich mit großem Abschnitt am längsten zum Lesen gebraucht. Es hat mich nicht mehr so sehr gefesselt und war stellenweise langweilig für mich.

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Katharina2405 kommentierte am 13. Januar 2020 um 19:35

Nina fand ich auch sehr schwierg

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Claudias Bücherhöhle kommentierte am 14. Januar 2020 um 09:46

Ich finde auch, dass das Buch immer mehr abgebaut hat. Wirklich schade, denn den Anfang und auch noch darüber hinaus waren echt klasse. 

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Emswashed kommentierte am 16. Januar 2020 um 18:49

Ich fand, keiner von Ninas Plänen hat wirklich funktioniert! Immer kam männlicher Beistand und Nina reagierte oft irrational.

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Run_the_books kommentierte am 20. Januar 2020 um 12:21

Aber es waren trotzdem doch immer irgendwie ninas Pläne und sie hat es in die Wege geleitet

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Martina Suhr kommentierte am 28. Januar 2020 um 17:57

So ganz kann ich dem nicht zustimmen, denn tatsächlich ging nicht komplett alles auf. Die erste Zelle der Freiheitskämpfer wurde komplett vernichtet. Frauen, Kinder, Männer, alle unschuldig und unter anderem wegen ihr zu Tode gekommen. Ich glaube, die Last wiegt schwer. Sie will alles richtig machen, aber man sieht immer wieder, dass sie auch scheitert. Allerdings hat sie ein besonderes Talent zu improvisieren ... und ja, es ist tendentiell schon eher so, dass sie mit vielem durchkommt. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob sie der Verführung des Tigers standhält. Er hat sie recht gut analysiert und auch ihre Schwächen und negativen Eigenschaften hervorgehoben. Nicht alles ist Schwarz und Weiß. Selbst der Tiger tat mir leid und auch wenn ich nichts von dem, was er den Frauen und anderen Menschen antat gutheißen konnte, hat mich seine Geschichte ihn besser verstehen lassen. 

Ich finde, dass der Autorin für einen Jugendroman diese Diffizilität recht gut gelungen ist. Tiefgründigkeit und dennoch eine starke Heldin, die ihren Weg geht. Vielleicht wäre in einem anderen Genre mehr Platz zum Scheitern gewesen. Das Buch wäre dann sicher auch deutlich praller gewesen oder aufteteilt worden :-)

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Run_the_books kommentierte am 14. Januar 2020 um 10:45

Eine Sache muss ich noch bemerken.
Kurz vor dem Ende als Saint Just angeschossen wurde, hat er sich kurz darauf auf Nina gestürzt als wäre nichts passiert und er ist dann auch weiter in den Kampf gezogen als wäre alles normal.
Und als Nina beim Tiger war und dort angeschossen wurde und ihr arm sogar gebrochen wurde, hat sie auch einfach weitergekämpft als wäre nichts...
Diese beiden Situationen fand ich ziemlich komisch. Man steht nach solchen Verletzungen doch nicht so schnell wieder auf?!
Ist es noch jemandem so gegangen?

Und eine Frage noch: warum ist ein Rabe auf dem Cover?
Kam in dem Buch irgendetwas mit einem Rabe? Habe ich das verpasst?
Ich würde z.b. eine Katze viel besser passend finden...

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Koira kommentierte am 14. Januar 2020 um 17:27

Frage 1: Adrenalin. Mein Freund ist Hobbyschwertkämpfer und zieht sich da manchmal Verletzungen zu, weil er meint, man könne auch ohne Rüstung kämpfen, da fallen Normalsterbliche um. Ich jammere da mehr als er. Er schneidet sich auch die Fingerkuppe ab und arbeitet wieter. Manche Menschen sind so.

Der Rabe oder eher die Krähe wird einmal ganz kurz erwähnt, glaub ich. evtl auch eine der französischen Erwähnungen. Ich hab jetzt aber verzweifelt geblättert und finde es nicht mehr :P Ich assoziiere sie irgedwie mit den Geistern. Aber das ist auch nur geraten

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Run_the_books kommentierte am 14. Januar 2020 um 17:43

Ah das macht Sinn...
Danke für die Antwort!

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Emswashed kommentierte am 16. Januar 2020 um 18:52

Aber nicht bei Männern! haha (dein Freund macht da eine löbliche Ausnahme). Frauen können Kinder ohne Narkose gebären, da würde jeder Mann tot umfallen.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Emswashed kommentierte am 15. Januar 2020 um 07:40

Ja, warum der Rabe? Das erste mal richtig genervt war ich, als Montparnasse sich in Ninas Zimmer in eine dunkle Ecke versteckt hat, plötzlich Saint-Just an der Tür steht, aber Nina "sehen" kann, dass Montparnasse kurz nickt, dass Nina die beiden Studenten herein lassen soll. Das ganze Buch wimmelt von solchen unlogischen Nachlässigkeiten. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass es aus mehreren Versatzstücken zusammengebastelt wurde.

 

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Koira kommentierte am 14. Januar 2020 um 17:40

Mir gig es am Schluss auch ein wenig zu schnell. Ich war nicht so gefesselt wie bei den andere Abschnitten.

Sehr herrlich fand ich le maire und Ettie. Er war so herrlich genervt vom Babysitten. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gestandene Männer an Kindern verzweifeln.

Nina war mir auch zu perfekt. Sie hatte für alles eine Lösung, jeder liebte sie. So Leute nerven mich. Da bringt sie ihren Gildenvater quasi um und der bedankt sich auch noch. Sie ist ein totaler Rebell und Freigeist und dennoch liebt sie jeder. Das passt nicht zum Rebell.

Das Azelma wieder auftaucht, freut mich und ihre Rolle im letzten Teil finde ich auch recht logisch. Sie ist durch die Drogen geschwächt, sie kann nicht mit, aber Zeiel erreicht, sie ist nicht mehr in den Klauen des Tigers.

Saint Just tut mir unglaublich leid.Immer wenn er vertraut, wird er hintergangen. Armer Kerl.

Alles in allem war ich mit dem Buch aber durchaus zufrieden und habe es gern gelesen. Ich scheine da wohl ein wenig komisch zu sein

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Emswashed kommentierte am 16. Januar 2020 um 19:00

Sollte es eine Fortsetzung geben, bin ich mir sicher, dass Saint-Just einen Platz in Ninas Plänen erhalten hat, sie ihn errettet, es wieder verkackt, weil sie lieber in hübschen Kleidern Schokolade trinkt, aber irgendwie dann doch beide küssend in der königlichen Besenkammer landen.

Aber jetzt muss sie erst einmal zu Montparnasse! ;-)

 

Wenn es nicht so respektlos gegenüber der Autorin wäre, könnte die WLD-Gemeinschaft wahrscheinlich eine lustige Fortsetzung schreiben.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Emswashed kommentierte am 15. Januar 2020 um 07:47

Ich habe gestern Abend kurz vor Schluss doch noch das Buch beiseite gelegt, weil ich einfach aus dem Augenrollen gar nicht mehr herauskam und in dieser Situation eine Zusammenfassung unnötig hart ausgefallen wäre.

Ich schau mal, ob ich heute optimistischer sein kann.

Mein Problem ist, dass ich mit ganz falschen Erwartungen an diesen Roman herangegangen bin.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Koira kommentierte am 15. Januar 2020 um 13:19

Sowas ist immer nervig. Wenn man mit anderen Erwartungen an ein Buch geht, dann kann es nur enttäuschen, hab ich auch schon oft erlebt. Das ist, als ob ich Schokoeis bestelle und Bananeneis bekomme. Ich liebe beides, aber bin dan erstmal völlig genervt, weil die Banane nicht nach Schokolade schmeckt

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Emswashed kommentierte am 15. Januar 2020 um 15:33

Aber dieses Buch schmeckt weder nach Schoko, noch nach Banane! ;-) Eher so nach verkochtem Eintopf, alles drin, aber nichts mehr wirklich identifizierbar.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Pueppi76 kommentierte am 16. Januar 2020 um 20:13

Letzter Leseteil. 
ich muss sagen das war mal wieder ein Buch was sich schnell liest, Ein toller Roman, der fesselt und auch den Leser mitnimmt. Mich hat die Geschichte um Nina sehr fasziniert, bis auf das Ende fand ich das Buch toll. Meine vorschreibenden Mitleser haben schon das meiste über das Buch geschrieben, und ich kann mich dem nur anschließen. 
Ein tolles Buch für jedes Alter. Ich denke meine Nichte wird dieses Buch auch mögen. Ich danke euch für die tolle leserunde und freue mich das ich Teil dieser Runde sein durfte. 
 

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Tefelz kommentierte am 16. Januar 2020 um 21:41

Auch wenn ich hier warscheinlich ziemlich alleine mit meiner Meinung stehe, muss ich zugeben, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Als Mann habe ich vielleicht eine einfachere Sicht auf die Dinge, aber immerhin habe ich Les Miserables 7x in Duisburg gesehen und jedes mal mit den Tränen gekämpft. Die Anlehnung an dieses Geschichte fand ich lustig und vieles konnte als Wiedererkennung abgetan werden, ansonsten hat die Geschichte doch komplett eine andere Richtung. Klar ist, dass Fantasy wirklich nicht die richtige Bezeichnung ist, da dies doch gar nichts damit zu tun hat. Vielleicht ein Abenteuerroman für Erwachsene mit historischen Wurzeln. Nina erschien mir als Mann nicht als die Beste und Überragendste , in die alle verliebt sind. Keiner außer dem Prinz hat sein Herz verloren. Vielleicht Montparnasse aber eher wegen Ihrer inneren Stärke.Es war ein sehr unterhaltsamer Abenteuerroman der vielleicht einige Stellen hat, die nicht logisch sind aber das haben die wenigsten Bücher oder Filme in letzter Zeit. Bestes Beispiel = Er wurde von einem Betrunkenen überfahren aber keiner hat gesehen wie es geschah ( Wie konnte man dann wissen, dass es ein Betrunkener war ?) Es wurde viel umgeschrieben und abgespickt und das wird einen Stern kosten, aber ansonsten.... guter Schreibstil, alles flüssig, spannend und eine Forsetzung würde ich lesen....

 

 

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Koira kommentierte am 18. Januar 2020 um 15:08

mir geht es genauso. Ich habe es echt genossen

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Martina Suhr kommentierte am 28. Januar 2020 um 18:00

Du stehst definitiv nicht alleine da :-) Ich mochte es auch sehr gern. Natürlich könnte man einige Kritikpunkte anführen, aber ich sehe es als Jugendroman und meinen Lesefluss und Lesegenuss hat es nicht gestört. Klar finden sich in einer Diskussion im Nachhinein betrachtet immer noch Meckermöglichkeiten, aber während der Lektüre hat mich das alles nicht sonderlich gestört. Ich habe es in einem Rutsch gelesen, auch wenn ich hier verzögert geantwortet habe :-)

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Sonjalein1985 kommentierte am 17. Januar 2020 um 10:50

Hier passiert nochmal recht viel. Damit, dass Etties Enführlich nicht echt war, habe ich zum Beispiel gar nicht gerechnet.
Am Ende fehlt mir allerdings etwas. Hier hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht. 
Dass der Tiger praktisch besiegt wurde und dass es seine eigenen Mädchen waren, die ihn töteten fand ich aber gut, ebenso wie die helfenden Hände einiger anderer Gilden.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Emswashed kommentierte am 18. Januar 2020 um 14:43

Haben eigentlich die vielen Wortwiederholungen niemanden gestört?

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Run_the_books kommentierte am 20. Januar 2020 um 12:23

Mir ist da ehrlich gesagt nichts aufgefallen...
Was meinst du?

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Emswashed kommentierte am 20. Januar 2020 um 15:48

Ich finde die Seite auf die Schnelle nicht, aber da war kurz hintereinander alles "Furcht einflößend". Ach die Geister wurden immer nur als solche bezeichnet, nie Bettelkinder oder ähnliches. Das hätte dem Text vielmehr Farbe verliehen und dem Leser die Möglichkeit gegeben, sich eine vielschichtigere Welt vorzustellen.

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Naddiwise kommentierte am 22. Januar 2020 um 11:54

Ich kann mich der Meinung zu Nina nur anschließen. Ich fand es auch nervig, dass sie von allen bewundert und geliebt wird und alles immer ganz toll auf die Reihe bekommen hat. Ein paar mehr Ecken Kanten hätten ihr ganz gut getan.

Was ich widerum sehr gut fand war, dass Azelma zwar überlebt hat, aber extrem gebrochen worden ist. Drogenabhängig und psychisch völlig am Ende. Dieser Teil war wenigstens noch glaubwürdig und nicht zu perfekt.

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stefan182 kommentierte am 22. Januar 2020 um 15:22

Im letzten Abschnitt ist ja noch viel Dramatisches und Überraschendes passiert. Mich hat das ganze aber leider nicht großartig mitgerissen. Es kam mir alles zu sehr Deus ex machina-mäßig aus dem Nichts hervor. Die Idee, dass Ettie von Nina entführt worden ist, finde ich eigenlicht ganz gut, aber das kam mir zu unvorbereitet und zu schnell. Dieses Gefühl beschreibt letztlich auch meine Ganze Sicht auf das Buch: Es gibt viele interessante Ansätze, aber insgesamt ging es mir zu glatt und vieles war eher holzschnittartig.

Dazu kommt, dass ich - wie viele von euch auch - eher von einem Fantasybuch ausgegangen bin und so ebenfalls eine andere Herangehensweise an das Buch hatte.

In diesem Leseabschnitt hat mir besonders die Szene als Nina Ettie "befreit" hat gefallen. Der Dialog zwischen Nina, Ettie und Le Maire war wirklich lustig geschrieben.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
fraeulein m kommentierte am 31. Januar 2020 um 00:31

Auch mir war Nina stellenweise etwas zu perfekt. Ich hätte mir gewünscht, dass sie auf mehr Hindernisse stößt und nicht alles kann. Bezüglich der Einbrüche habe ich mir überlegt, das es ganz am Anfang hieß, ihr Vater  habe ihr schon früh beigebracht, wie man ein Schloss knackt. Also kann sie alles halt schon. Doch hat er sie auch gelehrt zu kämpfen? Sie ist immerhin eine Diebin und keine Kämpferin.

Das der Tiger sterben musste und das Azelma noch lebt, habe ich mir so gewünscht und ich finde es passt zu der Geschichte.

Azelma kam mir sehr gebrochen vor. Die vielen Drogen und wahrscheinlich die Freier, die sie ertragen musste. Ihre Seele wird ganz schön gelitten haben.

Ettie hat mir gefallen. Das kleine, scheue Mäuschen ist endlich aufgewacht und hat gelernt zu sich zu stehen und zu kämpfen. Und trotzdem erkannte man noch ihre Unschuld.

Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Eine Fortsetzung wäre toll. Man könnte die Personen näher beleuchten und einige Fragen klären. Es sind immer noch genug Fragen offen :)

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
JessyYy kommentierte am 31. Januar 2020 um 23:33

Ich bin irgendwie geteilter Meinung über dieses Buch.
Einerseits fand ich es toll zu lesen, sehr flüssiger Schreibstil und Ettie finde ich echt toll :)
Andererseits muss ich den anderen Recht geben, dass alles einfach zu perfekt verlaufen ist. Es gab so gut wie keine Rückschläge für Nina und ihre Pläne, das hat dann doch ein wenig auch die Spannung geklaut.
Trotzdem würde ich mich über eine eventuelle Fortsetzung freuen und würde diese auch lesen, einfach nur um zu wissen, wie es Azelma wohl in Zukunft ergehen wird und was mit dem König und der Königin geschehen wird, denn ich denke, dass der Prinz auf der Weite von Nina stehen wird in Zukunft.

Thema: Lektüre, Teil IV: Seite 273 bis Ende
Ayda kommentierte am 08. Februar 2020 um 20:18

Ich habe das Buch nun beendet. Im letzten Abschnitt ist sehr viel passiert und ich fand den Teil sehr spannend. Ich hatte die Szenen sehr gut vor Augen. Der Tiger ist gestorben und Azelma ist gefunden. Ich muss ja zugeben, dass mir die Suche nach Azelma in der Mitte des Buches gefehlt hat, da war man so sehr auf Ettie fokussiert. Auch wenn ich in der Mitte ein paar Hänger hatte und mit die Namen zuviel wurden, fand ich das Buch rundum gelungen, ich fand es schön zu lesen und habe mich unterhalten gefühlt. Das Ende ist ja etwas offen,ob es eine Fortsetzung braucht, da bin ich mir noch unsicher, also für mich könnte es auch so enden. Ich fand es mal was anderes und vergebe 4 Sterne. Meine Rezension schreibe ich morgen...