Leserunde

Leserunde zu "Der Mädchenwald" (Sam Lloyd)

Der Mädchenwald - Sam Lloyd

Der Mädchenwald
von Sam Lloyd

Bewerbungsphase: 03.12. - 17.12.
Beginn der Leserunde: 24.12. (Ende: 14.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags – 20 Freiexemplare von "Der Mädchenwald" (Sam Lloyd) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

"Dieses Buch entwickelt von der ersten Seite an einen Sog, es packt dich an der Kehle und lässt nicht mehr los. Ein starker, atmosphärischer und durch und durch origineller Thriller." - Shari Lapena, Autorin von «The Couple Next Door»

Auf dem Weg zum Jugendschachturnier wird die 13-jährige Elissa entführt. Als sie erwacht, liegt sie in einem dunklen Keller. Ihre Situation scheint aussichtslos - bis Elijah ihr Verlies entdeckt und sie heimlich zu besuchen beginnt.

Elijah ist ein Einzelgänger, der mit seinen Eltern in einer abgeschiedenen Hütte im Wald lebt. Er kennt keine Handys und kein Internet, aber er weiß, es ist nicht richtig, dass Elissa gefangen gehalten wird; er weiß, er sollte jemandem davon erzählen. Aber er weiß auch, dass sein Leben aus den Fugen geraten wird, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Denn Elissa ist nicht die erste, die in den Mädchenwald gebracht wurde.

Während draußen die Polizistin DI MacCullagh alle Hebel in Bewegung setzt, um das Mädchen zu finden, erkennt Elissa, dass ihr nur mit Elijahs Hilfe die Flucht gelingen kann. Doch der Junge ist sehr viel cleverer, als er zu sein vorgibt. Und er hat längst begonnen, das Spiel nach seinen Regeln zu spielen...

"Was für ein Buch! Einen so fesselnden Roman habe ich seit 'Raum' nicht mehr gelesen." - Emma Curtis, Autorin von «The Night You Left»

"Wunderbar gruselig und mit einem überraschenden Twist." - The Guardian

 

Sam Lloyd wuchs im englischen Hampshire auf. Schon als kleiner Junge dachte er sich Geschichten aus und baute sich Verstecke in den umliegenden Wäldern. Heute lebt er mit seiner Frau und drei kleinen Söhnen in Surrey.

16.01.2021

Thema: Lektüre Teil lll; Seite 291 bis Ende

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inaplaceofsolace kommentierte am 27. Dezember 2020 um 13:52

Wow, was ein Pageturner! Ich bin gestern mit dem Buch fertig geworden und alles in allem hat es mir echt sehr gut gefallen, ein tolles Debüt :)
Letztendlich war ich mit Elijahs Familie auf der richtigen Spur und eine Art Schizophrenie hatte sich ja auch schon angedeutet am Ende des zweiten Abschnitts. Trotzdem war nicht alles vorhersehbar und ich hätte z.B. nicht erwartet, dass auch er ein entführtes Kind war oder dass er den Namen von seinem Bruder angenommen hat. Es gab also genug Überraschungen und spannende Stellen, wie ich es mir auch von einem Thriller erwarte.

Die Sprache und der Schreibstil haben mir bis zum Ende sehr gut gefallen und man konnte sich durch die nicht immere klaren Formulierungen toll in die Charaktere hineinversetzen. Nur Mairéads Kapitel bzw. ihre persönliche Story fande ich jetzt trotzdem bis zum Ende teilweise nicht nötig und haben mir auch nicht ganz so gut gefallen. 

 

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Nimmie Aimee kommentierte am 28. Dezember 2020 um 00:51

Puh, jetzt habe ich doch noch in einem Rutsch alles weggelesen. Ich lag mit meinen vorherigen Vermutungen schon ziemlich daneben :D die psychische Erkrankung von Kyle hat sich ja schon angedeutet, aber ich habe nicht in dem Ausmaß damit gerechnet. Und schon garnicht, dass er ebenfalls entführt wurde. Wirklich total spannend bis zur letzten Seite. Die Fehlgeburten der Ermittlerin fand ich allerdings überflüssig, ich kann die Idee verstehen, dass sie das Überleben ihres Babys an das von Elissa verknüpft, aber das Buch wäre auch gut ohne ausgekommen. Ich hätte auch gerne noch ein paar Hintergründe zu dem Entführer und der Zauber-Annie gehabt. Wieso hat das alles überhaupt angefangen und wer sind die eigentlich? Das ist zwar für den Verlauf nicht so wichtig, aber jetzt wo ich das Buch durch habe finde ich schon dass die Infos da hätten drin sein sollen.
Elissas Charakter fand ich stark und sehr sympathisch. Bei Elijah/Kyle hat es der Autor geschafft ein Wechselbad aus Abneigung und Sympathie zu kreieren. Insgesamt eine sehr düstere, bedrückende Story, die mir aber sehr gut gefallen hat.

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KassandrasRufe kommentierte am 29. Dezember 2020 um 14:47

Die Fehlgeburten der Ermittlerin fand ich allerdings überflüssig, ich kann die Idee verstehen, dass sie das Überleben ihres Babys an das von Elissa verknüpft, aber das Buch wäre auch gut ohne ausgekommen.

 

Es geht hier aber nicht nur darum, dass DI MacCullagh den Tod jedes einzelnen entführten Kindes nachvollziehen kann, s o  GUT, weil, obwohl selbst keine Mutter, sie persönlich immer bei jedem Verlust ihres eigenen Schösslings dabei ist, ihn mit-erlebt, und nie, über all die Jahre, bei keinem der 12 Fehlgeburten, gelingt es ihr, ihn zu verhindern. Und, gibt sie deshalb auf?

Jeder Versuch scheitert (12 Fehlgeburten, 6 entführte Mädchen+sein kl.Bruder Elijah = 7) und trotzdem wird für immer und wieder um ein Leben gekämpft…

Es ist eine Spiegelung zu Fake-Elijah!!!

um seinen Kampf nochmal zu betonen, oder ~deutlicher abzubilden, wie soll ich es nur erklären,... denn „Halte durch – bitte geh nicht!“  könnte genauso gut von Kyle stammen, ausgesprochen zu jedem der entführten Mädchen und sich selbst. Jedes seiner Anstrengungen, (er hadert mit seinem Gewissen u.Ängsten, sucht ja ständig selbst Wege! der Befreiung, Möglichkeiten gegen seine Häscher aufzubegehren! und seinen Traumata) jeder seiner bisherigen Versuche schlägt fehl, sind wie Fehlgeburten, erleidet Rückschlag um Rückschlag – und TROTZDEM bemüht er sich ein ums andere Mal. Er ist jetzt 33 Jahre alt! Er ist ein Kämpfer! Der durch die Entwicklung multiper Persönlichkeiten stets in einem Prozess von Selbstreflextion ist, es sind Mechanismen zum Schutz vor dem unsäglichen Leid erst von seinem Zuhause, seiner Mutter, entrissen worden zu sein (1.Trauma), dann der katastrophale Schlag, dass bei dem Versuch der Befreiung (das Aufbegehren gegen PAPA/Ghul/seinem Entführer-TEUFEL) sein geliebtes Brüderchen dran glauben musste! (2.Trauma) Und PAPA trichterte ihm perfide nach gezielter Gaslighting-Manier ein (vgl. Bibelzitat), Kayle Buchanan sei dran Schuld und für den Tod des kl.Elijahs verantwortlich! (((Kyle? Kayle?))) Und weitere Traumata: jeder einzelne Tod weiterer Mädchen, die er nicht verhindert hat, verhindern konnte, die verheerende Nachricht aus der Zeitung, dass sich seine Mama das Leben, nach 5 Jahren Verzweiflung über das spurlose Verschwinden ihrer beiden geliebten Jungs, nahm.......

 

UND: bei ALL diesem Kampf!, auch inneren Konflikten, schöpft Kyle Kraft aus der unendlichen Mutterliebe, die er einst empfangen hatte!

die Liebe erweist sich hier als stärkste Macht im Kampf ums Überleben, die Dame als stärkste Figur im Spiel ist nämlich die Mutter - und DAS konnte (für mich) erst in den letzten Szenen so richtig verstanden werden! zum Heulen!!!

 

(Kyle kämpft mit sich selbst, es spielt sogar mit Suizid-Gedanken, seine Aggressionen per größeren, erwachseneren Kyle, sind immer nur gegen sich selbst gerichtet, Selbsthass...

wobei ich glaube, dass er die Narbe im Gesicht durch die Brutalitäten seines PAPAs erhalten hatte, mußte unter ständiger Bedrohung, Einschüchterungen leben, er sollte regelrecht gefügig gemacht, abgerichtet werden, dass er auch so pervers wie dieser Teufel wird, aber Kyle weiß den Unterschied zw. Gut und Böse...

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Lilli33 kommentierte am 31. Dezember 2020 um 16:26

Die Hintergründe zu den Entführern hätte ich auch gerne noch gehabt. So ergibt das alles für mich wenig Sinn. 

Bzgl. Elijah/Kyle stimme ich dir zu. Hier schwankte ich auch zwischen Ab- und Zuneigung, war mir bis zum Ende nicht sicher, in welche Richtung ich mich neigen soll. Das war schon sehr gut gemacht.

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florinda kommentierte am 28. Dezember 2020 um 23:58

Ja, es war recht spannend. Trotzdem muss ich gestehen, dass mir das Elijah-Kyle-Hin&Her gelegentlich fast ein wenig auf die Nerven ging und ich das Ende herbei sehnte. Die mich an die Badewannenszene in "Eine verhängnisvolle Affäre" erinnernde "Auferstehung" Elissas erfreute mich zwar sehr, aber auch von den gefühlt  immer wieder präsenten Schilderungen von Größe und Anzahl der unterwäschigen Blutstropfen der zugegebenermaßen sym- und empathischen Ermittlerin hatte ich zunehmend genug, ebenso von den ständigen Bulletins, ob und wenn nein, warum nicht, sie Scott auf den neuesten Stand gebracht hat. Ich schließe mich da voll Nimmie an, statt dessen wären mir mehr Informationen zum "Wie fing alles an?" lieber gewesen. Heldin ist eindeutig Elissa, aber in gewissem Umfang besaß "Hänsel" zumindest mein Mitgefühl. Als versöhnlich empfand ich daher, dass am Ende beide "nach Hause" gingen, wenn das auch unterschiedlich zu verstehen war, aber ihnen beiden Zufriedenheit bescherte.

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KassandrasRufe kommentierte am 29. Dezember 2020 um 15:13

"Wie fing alles an?"

JA!! Ich bin da ganz bei Dir und war es auch schon bei oben bei WDL-Mitglied Nimmie Aimee:

Durch was wurde diese EntführungsMordserie eigtl. ausgelöst, und explizit wann. Und, wo kommt ER überhaupt her, geschieden, hatte er selbst Kinder, die er umbrachte... (hat er sich eigtl. von Leichen ernährt, auch im wahrsten Sinne des Wortes?) Wie wurde er zu diesem Psychopathen... u.u.u.

Das hat mich auch unglaublich aufgeregt, über den Hintergrund erfährt man so gar nichts, nur mal eine Ahnung von PAPAs Alter u. Aussehen via Polizeikamera, und vorher ein wenig mehr zum Erscheinungsbild von Zauber-Annie. Ganzer Fokus auf die Opfer, den Mechanismen der Verarbeitung. So ein Kapitel-Einschub, wo eine Lydia Benecke noch was zum Ghul und der Hex erklärt und alles weitere.. das muß doch drin sein!

Und wie standen die beiden überhaupt zueinander? Sohn und Mutter, oder war ER irgenwie (sexuell) abhängig von ihr, bzw. hörig?

 

 

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KassandrasRufe kommentierte am 30. Dezember 2020 um 12:41

v.a. trägt Annie, die Hex, hier die größte Rolle (ich hatte mich zu sehr auf den Ghul eingeschossen), sie war es, die ihn quasi 'ausgebildet' hat, und welch ausgewiefte, teuflische Sophistin auch sie ist (nicht nur er), wie sie Gaslighting praktiziert, bekommen wir hier so richtig mit, als auch schon Elissa ihre Worte überzeugt wiederholt (~Elijah würde alles fürs Überleben tun)
 

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Nimmie Aimee kommentierte am 29. Dezember 2020 um 10:51

Noch ein Nachtrag zu meinem vorherigen Beitrag. Was mir auch noch einfällt. Der Guhl betonte ja auch mal dass er sie noch braucht und deshalb nicht sofort töten wird wenn sie die Regeln befolgt. Aber man bekommt ja Null Infos über ihn und Zauber-Anni. Oder habe ich da was überlesen?

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KassandrasRufe kommentierte am 29. Dezember 2020 um 15:40

ganz richtig, es fehlen Infos, wir wissen noch nicht einmal wie Teufel und Hexe heißen... (vllt. wird man es auch nie erfahren, fahrendes Volk ohne Papiere??)

und zu deinem ersten Punkt, jetzt wo du es sagst, evtl. sollten die Mädchen (zusätzl.) zur Prostitution abgerichtet werden?

 

und wer fuhr eigtl. mit dem Geländewagen so wild umeinander ('Elijah' beobachtete das doch aus dem Fenster), war es dieser Lord, auf der Suche nach seinem handy? und war auch deshalb alles durchsucht worden in Kyles Cottage, seine Memorabilien-Dosenschachtel war doch verstreut und so.... auf dem mobile phone sind prekäre Daten, schmuddelVideos drauf?, die des Lords Kopf kosten und ihn ins Gefängnis brächten???

oder war der auch pervers und hat sich an Snuffvideos aufgegeilt, denn wofür diese Geheim-Aufnahmen (Stichwort: rotes Licht)?

oder, suchte Léon selbst nach Kindern, seine Frau konnte ja keine bekommen?

 

Wer war jetzt eigtl. der 'zweite' im Lieferwagen? die Hexe, nicht?! (aber keiner der beiden war in der Gaststätte "White boys", weiße Jungs)

 

Und der Flüstermann hat so gewispert weil Krebs im Kropf vor lauter Rauchen?

 

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Nimmie Aimee kommentierte am 29. Dezember 2020 um 15:39

Ja! Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr fehlt eingentlich an Informationen :D Es ändert nichts daran, dass ich das Buch total gut fand, weil es toll geschrieben war aber Hintergrundinfos wären schon noch gut gewesen zum Schluss, es hätte ja gereicht, wenn am Ende noch quasi ein "Fall-Bericht" angehängt wird der das aufklärt.

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KassandrasRufe kommentierte am 31. Dezember 2020 um 08:50

stimmt. Außerdem, Teufel ist eben Teufel, und Hexe ist Hexe, was brauch ich da noch Hintergrund.

 

Aber, trotzdem läßt mich einfach die Frage des genaueren Motivs nicht so ganz los...

Warum waren es nach den beiden Buchanan-Jungs immer nur Mädchen? Hat jmd. dazu Ideen??

War es der "Kinderwunsch" im Sinne von: 'von jeder Sorte eins'?

Suchte das Paar-des-Schreckens eine Gefährtin für 'Elijah', um ihn noch mehr unter Druck setzen zu können, da ja jederzeit die "Kinder" gegeneinander ausgespielt werden können (und an diesem Betreiben finden die Ungeheuer Genuß).

Oder: wollte man Elijah endlich loswerden u. ihn gegen jmd. Neues, unterwürfiger, besser lenkbarer, austauschen und ersetzen? Sahen sie ihn, 'Elijah', zunehmend als eine Gefahr, unkontrollierbar, der ganz genau über sie Bescheid wußte?

 

Und überhaupt: was 'brachte' eigtl. ihnen Elijah 'ein', warum hatten sie ihn nicht auch gleich ermordet; er ist für den Haushalt und die Jagd 'nützlich', und, um seine Seele langsam aufzufressen, sich an seinem Leid zu berauschen, an der über ihn ausgeübten Macht, dem Beobachten, wie ihre Einflüsterungen erfolgreich anschlagen...
 

 

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Lesemaus2016 kommentierte am 15. Januar 2021 um 11:10

Vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Band, in dem dann alles Aufgeklärt wird.

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KassandrasRufe kommentierte am 15. Januar 2021 um 23:15

ich würde es lesen!

(oder das Ganze nochmal aus Kyles Sicht als Ergänzung?)

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KassandrasRufe kommentierte am 29. Dezember 2020 um 17:59

zur Unordnung im Cottage: meine obige Meuniers-Theorie ist Schmäh, da ja lediglich 2 DNAspuren, und PAPA, der auf hektischer Flucht war, ist wohl auch nicht dafür verantwortlich, denn er wußte nichts vom Geheimversteck unter den Dielen, damit kann es nur Kyle gewesen sein

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KassandrasRufe kommentierte am 30. Dezember 2020 um 11:53

PAPA war es doch, nach dem Durchwühlen hat er das handy im Benzin-Cottage zertreten.

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 19:26

KORREKTUREN zu meinem ersten Beitrag -- ich bitte vielmals um Entschuldigung!, bitte nicht Teeren u. Federn, Asche auf mein Haupt, bei....

oder war der auch pervers und hat sich an Snuffvideos aufgegeilt, denn wofür diese Geheim-Aufnahmen (Stichwort: rotes Licht)?

... einfach ignorieren diesen Satz ( -- es war ein Folgefehler aufgrund einer von mir, in meinen Unterlagen, falsch aufgeschriebenen KurzNotiz. Das flackernde LICHT war lediglich Elijahs Taschenlampe)

+ + +

Es heißt nicht White Boys sondern Wide Boys

 

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Morlin kommentierte am 29. Dezember 2020 um 15:33

Ich muss ehrlich sagen, mein Verdacht ging in die völlig falsche Richtung. Ich hatte den zunächst den Gutsherrn Meunier als Täter im Visier. Nach dem Twist am Ende des zweiten Leseabschnitts, war mein Hauptverdächtiger dann Kyle.

Ich lag so was von daneben. Schon lange habe ich keinen so spannenden und twistreichen Thriller mehr gelesen. Und das Ende – so traurig es auch war – fand ich absolut passend.

In Teil drei konnte ich mich dann auch mit Mairead besser anfreunden. Ich fand sie nun deutlich sympathischer und auch für die Geschichte wurde ihr Erzählstrang nun wichtig.

Den Autor werde ich mir auf jeden Fall merken und bin auf sein nächstes Werk gespannt.

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 19:32

In Teil drei konnte ich mich dann auch mit Mairead besser anfreunden.

Mit welch Ruhe, Takt, Feingespür und Vorsicht sie die Befragung durchführt ist wunderbar!

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heike_e kommentierte am 29. Dezember 2020 um 17:14

Der dritte Teil legte noch unheimlich an Spannung zu. Elijah/Kyle tut mir sehr leid. Es ist tragisch, dass die Opfer oft die Schuld bei sich selbst suchen. Das Ende ist sehr bequem, Elissa wieder mit der Mutter vereint, Kyle hat nach der Schilderung seinen Frieden gefunden und die Bösen sind tot. Ich hätte gerne mehr über die Hintergründe erfahren, über die Beziehung Ghul/Annie und die Beziehung Annie/Kyle. Und ich hätte Kyle die Chance gegönnt mit der Vergangenheit abzuschließen und eine Zukunft zu finden. Er ist ein Kämpfer, vielleicht hätte er es geschafft.

Traurig fand ich die Szene im Safehouse, als Kyle sich über die Zahnbürste und Waschgelegenheit freut. Alles Dinge, die für mich selbstverständlich sind.

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dru07 kommentierte am 29. Dezember 2020 um 22:09

oh ja das fand ich auch total traurig

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Lilli33 kommentierte am 31. Dezember 2020 um 16:37

Und ich hätte Kyle die Chance gegönnt mit der Vergangenheit abzuschließen und eine Zukunft zu finden. Er ist ein Kämpfer, vielleicht hätte er es geschafft.

Irgendwann fand ich, dass er schon auf einem guten Weg dorthin war. Bis ihm plötzlich einfiel, dass er seinen Papa anrufen sollte. 

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KassandrasRufe kommentierte am 03. Januar 2021 um 12:57

Bis ihm plötzlich einfiel, dass er seinen Papa anrufen sollte. 

dahinter steckte aber ein Plan! (Stichwort: eingeschmuggeltes Tranchiermesser)

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Magnolia-sieben kommentierte am 01. Januar 2021 um 17:18

Ich hätte gerne mehr über die Hintergründe erfahren, über die Beziehung Ghul/Annie und die Beziehung Annie/Kyle. Und ich hätte Kyle die Chance gegönnt mit der Vergangenheit abzuschließen und eine Zukunft zu finden. Er ist ein Kämpfer, vielleicht hätte er es geschafft.

Genau diese Hintergründe haben mir auch gefehlt, da hatte ich zuletzt das Gefühl, irgendwie in der Luft zu hängen. Ghul - Annie - Kyle: Um diese rankt sich die Geschichte ja (neben Elissa) und ein wenig Aufklärung hätte nicht geschadet. Dafür hätte ich - wie so viele andere hier auch - diese Kinder-Baby-Geschichte von Mairead so gar nicht gebraucht. Trotz alledem hat mir das Buch gut gefallen. 

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dru07 kommentierte am 29. Dezember 2020 um 20:31

fertig. ich konnte einfach nicht aufhören, musste jetzt doch wissen was los war/ist.

damit hätte ich nicht gerechnet, das elijah eigentlich kyle ist und elijah schon tot. das beide ja auch entführungsopfer sind/waren hat mich auch überrascht.

ich kann mir schon vorstellen, dass man als kind irgendwann alles tut um nur zu überleben.

 

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KassandrasRufe kommentierte am 30. Dezember 2020 um 12:06

halten wir dennoch fest:

außer am Ende den PAPA hatte 'Elijah' nie gemordet, er muß aber gezwungen worden sein, bei der Tötung der Mädchen (und seines Bruders) zuzuschauen.

Und die ungefundenen Leichname, sprich Knochen sind im See, die sonstigen Reste von Krähen vertilgt. [ob evtl. Kyle sie (mit-)beseitigen mußte?]

 

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KassandrasRufe kommentierte am 30. Dezember 2020 um 13:31

oder hatte, ohne PAPAS Wissen, die Mord live miterlebt über die geheimen Filmaufnahmen (oder, die Sterbenen, als ER schon fort war, aufgefunden)

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KassandrasRufe kommentierte am 04. Januar 2021 um 08:33

aber meine Theorien sind wohl zu weitgegriffen, Kyle hatte die entführten Mädchen simple heimlich besucht, und als sie eines Tages plötzlich weg waren, WUßTE er einfach, dass sie umgebracht worden sind. (Er war ja vormals selbst in diesem Lebkuchenhaus eingekerkert.)

 

Und das ist wohl auch eine Besonderheit dieses Buches, (und genauso perfide geschieht es auch entsetzlicherweise in vielen True Crime Stories): wir wissen, dass über Jahre wahrhaft Grauenhaftes abläuft, obwohl es nicht beschrieben wird, es noch nicht mal Leichen gibt. Kyle ist der beste, lebende Beweis dafür.

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KassandrasRufe kommentierte am 10. Januar 2021 um 22:28

nicht die geheimen Filmaufnahmen, falsch, sondern: die von PAPA-Ghul für youtube aufgezeichneten, diese "Erpresser"Streifen, die die Mütter verunglimpfen sollten -- aber er muss sie nicht gesehen haben (((DVDplayer, hätte er den bedienen können?)))

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dru07 kommentierte am 31. Dezember 2020 um 21:28

ich meinte ja mit das er irgendwann mal alles tut damit, dass er nie zur polizei gegangen ist um ein mädchen zu retten.

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KassandrasRufe kommentierte am 04. Januar 2021 um 09:32

~ Du meintest ~ Warum er nicht einfach zur Polizei ging... ... (um ein Mädchen zu retten)... ...

Natürlich, Albert Einstein hatte es mal so trefflich formuliert: „Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

Doch bei Kyle liegt der Fall anders: sein Aufbegehren, seine bisherigen Befreiungsversuche wurden mit dem Tod seines kl. Bruders quittiert, einer Aufschlitzung seines Gesichts, Verstümmelung seines Genitalbereiches, womöglich immer mal wieder weiteres Eingesperrtsein im stockfinsteren Kellerverlies…

eingeprügelter Gehorsam und Schweigen, leben in ständiger Angst, Abhängigkeit und Ausgeliefertseins...

er wollte und tat tatsächlich was, aber erfolglos, wußte dann nicht weiter wie, jeder seiner Schritte kam mir stets wie einem Tanz auf Eiern vor, alles mußte stets abgewogen werden, Wort für Wort, jede einzelne Geste, er war selbst Gefangener, er hat sich selbst Strategien entwickelt, Mechanismen zum eigenen Schutz und Überleben in diesem Wahnsinn geschafen…

Der Warn-Aufkleber blieb wenigstens unentdeckt...

Wie gegen Monster vorgehen, einfach zur Polizei, ob die ihm glauben, selbst hier in der Runde wurde er ja als ~zurückgeblieben bezeichnet, und was hätte es als Strafe dann nachgezogen, weitere Tote. Ein ewiger Teufelskreislauf. Und, wir habe es ja miterlebt, kaum ist Kyle auf der Polizeiwache, wird Elissa gleich mal kurzfristig aus ihrem Verlies ausquartiert ((wo war sie gleich nochmal solange? betäubt liegend im versteckten Lieferwagen, nicht?)), alles schön mit Bleiche gesäubert, da findet eine Polizei keine Spuren, hält dich für plemplem oder tut es als Kinderfantasien ab.

Wir müssen v.a. auch bedenken: zu diesem Zeitpunkt brachte es Kyle noch nicht fertig, den Tod seiner Mutter zu akzeptieren, weil es einfach so schmerzte (das gelingt ihm erst im Safehouse mit Rita Ortiz u. den Ärzten dort.) Also, wie will er einer Polizei seine Situation erklären, den Tod seines kl. Bruders, wenn er es selbst noch nicht mal aussprechen und erzählen kann.

Vllt. hatte er sich auch dann einfach dieser Dunkelheit ergeben, er sah sich machtlos, ohnmächtig, wie in einer Schockstarre dem allem ausgeliefert. (So tun, als ob nichts wäre, lautete die Devise.)

Es hieß ja mal auch so fatal (noch Anfangs, Elissas Gedanken):

~"Ihre Anstrengungen haben sie nicht gerettet, sondern ihr Schicksal besiegelt. Vor der Dunkelheit muß man sich nicht fürchten – man muß sie akzeptieren."

Er war so isoliert, ständig beobachtet und abgeschnitten - nicht mal an ein Telefon kam er ran, um einen anonymen Tipp der Polizei abzugeben... (oder, er kam einfach nicht auf diese Idee? weil zu blockiert?)

Kyle hat das Muß-Empfinden, von seiner Moral her, von seiner liebenden Erziehung schöpfend, -- so kam es mir m.u. vor,-- bei den Mädchen zu bleiben, ihnen Trost zu spenden, evtl. freut er sich sogar regelrecht auf sie, da er dann nicht mehr so allein ist, und Leid teilen kann, aber das ist nicht Recht und das weiß er und er ist da auch zerrissen so zu empfinden.... vielleicht wollte er nicht nur Trost den Gefangenen spenden, sondern durch einen Austausch mit ihnen irgendwie einen Ausweg finden? etwas neues, auf neue Ideen kommen, wie dem Ganzen doch noch entfliehen werden könnte...

 

 

 

 

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Lilli33 kommentierte am 31. Dezember 2020 um 16:19

Zunächst gefiel mir die Wendung mit dieser drastischen Psychose überhaupt nicht. Ich fühle mich bei so was immer ein bisschen veräppelt, weil dadurch der „Wahrheitsgehalt“ der Erzählung doch sehr ins Wanken gerät. Da kann ein Autor alles Mögliche und Unmögliche passieren lassen und es auf die Psychose schieben. Und als Leser*in hat man keine Chance, aufgrund von Tatsachen mit zu ermitteln. 

Aber hier ging die Geschichte ja noch weiter und konnte mich einigermaßen wieder versöhnen. Dass Kyle selbst ein Entführungsopfer war, hätte ich nie vermutet. Ebenso wenig, dass Annie hinter allem steckt.

Ich habe aber einiges nicht kapiert: Warum wollte Kyle unbedingt wieder zu „Papa“ zurück? 

Und warum haben Papa und Annie die ganzen Kinder entführt und sterben lassen? Und wie sind sie auf die Entführungsopfer gestoßen? Hat Leon Meunier sich nun selbst erhängt oder wurde er ermordet?

Auf diese Fragen hätte ich gerne noch eine Antwort gehabt. Insofern fand ich das Ende nicht ganz befriedigend.

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Nimmie Aimee kommentierte am 31. Dezember 2020 um 16:42

Ja das sehe ich auch so. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, dass Elijah/Kyle "seinen" Papa angerufen hat, wo er doch weiß, dass der nicht gut ist. Auch die vielen offenen Fragen finde ich auch nicht so richtig zufriedenstellend.

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KassandrasRufe kommentierte am 03. Januar 2021 um 12:35

Ich konnte überhaupt nicht verstehen, dass Elijah/Kyle "seinen" Papa angerufen hat, wo er doch weiß, dass der nicht gut ist.

‚Elijah‘ hat einen Plan! Kurz nach einem Anruf brachte er direkt auf seiner Rückenhaut klebend (u. damit versteckt) ein aus der Safehouse-Küche gestohlenes Tranchiermesser an.

(CD-2, track 30/45). Er schmuggelt es ein, bewaffnet sich damit, denn er hatte auch Elissa ein Versprechen gegeben. ((Und, vermutlich!, war er an dem Punkt, dass er erkannte, bzw. endlich die Kraft hatte, er muss dem teuflischen Treiben jetzt ein Ende bereiten, und es könne evtl. auch nur durch ihn geschehen, auch wenn er damit zu rechnen hat, dafür sein Leben zu verlieren.))

Bei Teil II – track 37/45 hieß es: Im Safehouse hatte Kyle sich noch eingeredet, dass Gretel sicher tot wäre – aber das hat er nie wirklich geglaubt! Er mußte sich eine Lüge ausdenken, um den Mut aufzubringen, zurückzukehren, dass er alles wieder so werden lassen wollte wie früher, dass er all die Schrecken vergessen könnte von denen er ein Teil war….

 

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KassandrasRufe kommentierte am 03. Januar 2021 um 12:52

Falls du dich auf die Eingangssequenz beziehen solltest (die Polizei ruft über Meuniers Hall den PAPA an):

'Elijah' wollte natürlich zu Elissa wieder zurück, sie nicht allein lassen (in der Falle, im Verlies, in der Dunkelheit) ((stammten womöglich die Kerzen von ihm?)), ihr Trost spenden, macht sich Sorgen um Gretel, befürchtet Folgen seines 'Weglaufens', dass sie bestraft werden könnte/wird für seinen 'Ungehorsam' (wie einst sein kl. Bruder)...

 

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Galladan kommentierte am 04. Januar 2021 um 09:25

Ein Teil macht bestimmt das Stockholm Syndrom aus, aber Kyle hatte seiner Gretel auch versprochen sie nicht alleine zu lassen. Genau das macht er war als er seine Papa anruft. Es klingt auf den letzten Seiten an, dass er gedacht hat, dass sie nicht tot ist. Dadurch, dass er geistig so verdreht gewesen ist konnte er wohl nicht der Polizei trauen und ihnen sagen, was los ist. 

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KassandrasRufe kommentierte am 04. Januar 2021 um 12:12

Vielleicht vielleicht kommt noch hinzu: Kyle fiel es schwer, dies deutlich auszudrücken, außerdem konnte er der Polizei auch gar nicht sagen, wohin sie entflüchteten, ihren neuen Aufenthaltsort, (wohin Elissa möglicherweise hin verschleppt wurde,) es gab wohl nur die Chance, sich von PAPA 'abholen' zu lassen, selbst in die Höhle der Bestie sich zu begeben, sich ihm auszuliefern, und womöglich könnte es sogar die schnellste oder schnellere Lösungsoption gewesen sein (bis die Polizei alles koordiniert hätte, vllt. wußte er auch nichts von Ortungssendern), oder, er wollte schlicht Elissas Leben nicht aufs Spiel setzen, wenn nur der Hauch von Polizei vom teuflischen Paar gewittert worden wäre????

Thema: Lektüre Teil lll; Seite 291 bis Ende
KassandrasRufe kommentierte am 03. Januar 2021 um 12:25

Ich habe aber einiges nicht kapiert: Warum wollte Kyle unbedingt wieder zu „Papa“ zurück? 

meintest du damit die Eingangsszene (Tag 6, Polizeiwache) oder den Schlußteil?

Thema: Lektüre Teil lll; Seite 291 bis Ende
Lilli33 kommentierte am 03. Januar 2021 um 13:49

Damit meinte ich den Schluss. Aber du hast es ja schon weiter oben erklärt, dass er einen Plan hatte. Das war mir beim Lesen gar nicht so bewusst. Aber du hast natürlich recht!

Thema: Lektüre Teil lll; Seite 291 bis Ende
KassandrasRufe kommentierte am 04. Januar 2021 um 15:47

Und warum haben Papa und Annie die ganzen Kinder entführt und sterben lassen? Und wie sind sie auf die Entführungsopfer gestoßen?

Absolut - und in diesem Zusammenhang: (warum) gab es zwischen 'Elijah' und dann der bekannten Reihe an 7 Mädchen eine "Pause"?

Und: waren die Buchanan-Jungs die ersten Entführungsopfer?(weil praktisch, lebten ja in unmittelbarer Nähe), oder trieb das Teufelspaar bereits davor, womöglich sogar woanders, mit weiteren ausgewählten Opfern dieses dämonische Spiel? (denn, wenn der Ghul um die Mitte 50 geschätzt wird, via Überwachungsvideo der Polizei, war er wohl um die 25-30, als er Kyle u. seinen Bruder entführte.)

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Minzeminze kommentierte am 07. Januar 2021 um 15:54

Mir ging es ähnlich wie dir , fühlte mich veräppelt . Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.  

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KassandrasRufe kommentierte am 09. Januar 2021 um 13:42

Das frustriert mich auch an zu vielen Büchern!, wenigstens hier sollte alles offengelegt werden, zuviel Authentizität haben wir genug im Leben.

Denn, wie ist es in unserer Realität? Soviele spurlos Verschwundene! Die Fälle können selten zur Gänze aufgeklärt werden, es ist zum Verzweifeln!!, und hier sind jetzt alle tot, evtl. hätte dieses Teufelspaar auch nie gestanden, oder erzählt, was es alles im Detail verbrochen hatte…

 

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Magnolia-sieben kommentierte am 01. Januar 2021 um 17:34

Ja - was soll ich sagen? Das Buch hat mir gut gefallen mit einem ganz großen Kritikpunkt. Diese Schwangerschaftsgeschichte von Mairead hätte es nicht gebraucht. Ich finde sogar, dass der Lesefluss dadurch gestört wurde. Als ob unbedingt neben der Entführungssache noch was persönliches rein sollte. In meinen Augen ist diese Holzhammermethode gründlich missglückt.

Und nun zu Kyle/Elijah: Dass mit ihm was nicht stimmt, ist immer wieder rübergekommen. Er ist sogar hochgradig gestört, aber kann man ihm das bei seiner Vorgeschichte verübeln? Wer welche Rolle gespielt hat, da hatte ich schon immer wieder meine Zweifel. Der Autor versteht es, den Leser geschickt in die Irre zu führen. Die Szene, als er vernommen wird und nichts aussagt, ist so ein Verwirrspiel. Da hatte ich schon gemeint, jetzt wird alles aufgeklärt aber - nix da. Es sind ja noch so viele Seiten zu lesen, was kommt da noch?

Von Annie, von Meuniers hätte ich noch mehr erfahren wollen, der Schluß war ziemlich flott abgearbeitet. Die Charaktere waren dann doch sehr kurz angerissen. 

 

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xdemon_hunterx kommentierte am 02. Januar 2021 um 12:51

Das Ende konnte nochmal so einiges raus holen für mich !

Fand es sehr spannend und war mir nicht wirklich sicher, wie es aufgelöst wird. Ich hätte mir allerdings am Ende etwas mehr Auflösung gewünscht. Was genau auf dem Grundstück ablief , etwas mehr zu den Entführern etc. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau!

Dass Kyle sich so für Elissa Opfert und einsetzt fand ich mega..am Ende war er dann ja auch wieder "bei seiner Familie"

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Galladan kommentierte am 04. Januar 2021 um 09:33

Endlich fertig. Mich hat diese Schwangerschaftsgeschichte sehr gestört da ich selbst auch mehrfach frühe Fehlgeburten hatte. Ich habe allerdings noch nie jemanden getroffen, der das so durchgängig macht wie die Ermittlerin. Irgendwann muss es gut sein. Nebenbei wirkt dadurch die ganze Geschichte noch unglaubwürdiger. 

Die ganzen Twists mit Kyle sind nicht vorhersagbar gewesen was das Buch interessant macht. Die Hexe hätte eigentlich den Wagen genau wie der "Papa" starten können müssen da sie ja offensichtlich bei den Entführungen immer gemeinsam unterwegs waren. Der Wagen wurde gestartet wärend das Opfer sediert wurde. 

Handwerklich gut geschrieben, ich wollte zwar über mehrfaches "als wie" meckern, aber das sagte Kyle bei dem die Erziehung dann doch mit 12 Jahren beendet wurde. 

Der Plot läßt vieles offen was mich nicht groß gestört hat, aber das ist nicht jedermanns Sache. Insgesamt ein gutes Buch, aber nicht herausragend. 

 

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 18:12

Die Hexe hätte eigentlich den Wagen genau wie der "Papa" starten können müssen da sie ja offensichtlich bei den Entführungen immer gemeinsam unterwegs waren. Der Wagen wurde gestartet wärend das Opfer sediert wurde. 

Es gibt zwei ‚Lieferwagen-Entführungs‘-Stellen: bei der ersten Beschreibung, in welcher Lizzy dem Entführer in die Hand beißt, wird von Motor-Vibrationen VOR dem Lappen auf ihrem Gesicht berichtet, bei der zweiten Darstellung, (Zurückerinnerung), zittert der Motor, läuft NACH dem Lappen im Gesicht (den ihr der Ghul reindrückte)… damit ist nicht wirklich und eindeutig abgeklärt, ob es sich dabei tatsächlich um einen einmaligen Sofortstart handelt (den ja nur PAPA hinkriegt), es könnte durchaus versucht worden sein, den Lieferwagen öfters zum Starten zu bringen ---- an vielen vielen Stellen wird nie Tacheles geredet, (das Buch lebt quasi davon), um wohl bewußt so lang wie möglich, und das ist hier bis zum Schluß, den Leser im Ungewissen & Zweifel zu lassen, zu halten… die vielen Details passen auch nie zusammen, der Leser hat gar keine Chance, glasklare Antworten zu erhalten... genauso, z.B. der Entführer trägt eine Armbanduhr (ihm ist mal der Ärmel hochgerutscht im Zellenverlies und Elissa war dies aufgefallen). An der Stelle, an der Kyle Buchanan in die Obhut von Rita Ortiz übergeben wird (und er zs.bricht, weint) heißt es, sagt er: „Ich habe keine Armbanduhr“ -- auch hier wieder: was bedeutet das nun exakt, soll das nun interpretiert werden als ~sie wurde ihm abgenommen bei der Verhaftung, oder, er hat nie eine besessen.

Dann gibt es aber auch wieder so Sachen wie, dass uns gleich am Anfang seine Mama als Engel beschrieben wird... (mummy kann i.Ü. nicht nur mit Mama sondern auch mit Mumie übersetzt werden).

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Buchglueck kommentierte am 06. Januar 2021 um 08:46

Ich habe das Buch gestern beendet. Mit meiner Meinung im zweiten Abschnitt das Kyle und Elijah ein und dieselbe Person sind lag ich ja schon mal richtig. Der Rest hat mich doch etwas überrascht.

Leider fand ich den Schluss nicht zufriedenstellend. Ich hätte gerne noch die Rückkehr zur Mutter gelesen und wie die Ermittlerin sich über den gelösten Fall freut. Schließlich war sie und ihre Fehlgeburten ja auch einige Seiten wert.
Insgesamt ein relativ gutes Buch, aber nicht herausragend.

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Heidi kommentierte am 07. Januar 2021 um 11:13

Ich bin seit gestern auch durch und muss sagen dass ich das buch im großen und ganzen ganz gut fand. Das elijah bzw kyle selbst entführt wurde hab ich mir von anfang an gedacht da es auf den ersten seiten hiess: er hat seine eltern früher auch mom und dad genannt und hat es irgendwann einfach sein lassen und sie mama und papa genannt. Warum auch immer. 
Was ich scahde fand war wie bei euch anderen auch dass mir die Hintergründe zu wenig erläutert werden. Warum entführen der ghul und die hexe kinder? Warum sind es hauptsächlich mädchen? Der titel heisst ja auch mädchenwald und nicht jungenwald. Da muss ich annerken der originaltitel ist bei weitem viel besser. Warum sind die kinder immer so um die 12/13 jahre alt? Jüngere kinder kann man doch besser gefügig machen weil sie sich weniger an ihr altes leben erinnern. Waren der ghul und die hexe jetzt das paar aus dem wide boys? Es würde passen. Die frau im wide boys trug ne jadekette und die hexe nen türkisstein. Der mann im wide boys war verdreckt unter den nägeln und generell. Und der ghul ist ja auch nicht der sauberste. 
der kyle tat mir unendlich leid. Was er da durchmachen musste. Sein bruder ist wegen seiner Entscheidung gestorben. Er ist vollkommen isoliert aufgewachsen. Nicht mal deoS hat er gehabt. Wie krank der ghul und die hexe waren. Das traurige ist dass es solche menschen wirklich gibt auf der welt. Aber was ich nicht verstehe er hötte doch den coos alles erzählen können und den ghul zu ihnen führen können sodass die Polizei diesen schnappen kann. 
elissa fand ich ganz nett aber ich fand sie auch etwas zu schlau. Klar sie ist intelligent aber manchmal fand ich es dann doch alles zu viel des guten. 
aber die idee hat mir echt gut gefallen. 

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 16:35

Die frau im wide boys trug ne jadekette und die hexe nen türkisstein.

Eben, gerade deswegen hatte ich es ausgeschlossen: JADE ist grün (oder weiß) - TÜRKIS von einem ganz anderen Farbmix aus Blau-Grün, meeresfarben, Cyan, somit zwei unterschiedliche Schmucksteine, die eindeutig von einander unterschieden werden können

Eher noch könnte man sich an der Handbewegung des frischrasierten Mannes orientieren, das an den Hals sich fassen, war auch auf dem Polizei-Überwachungsvideo zu sehen, muß aber auch überhaupt nichts heißen.

 

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Heidi kommentierte am 07. Januar 2021 um 19:14

Ja ich weiss dass es sich bei den beiden steinen um zwei verschiedene haandelt aber ich dachte mir wenn jemand einen jade stein um den hals trägt trägt er vllt auch einen türkis. Ist ja nicht jedermanns sache solch bunte Edelsteine zu tragen. Genau deswegen hätte ich gern merh infos gehabt wie die hexe und der ghul ihre opfer finden.

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 19:50

oh, nein, ich wollte nicht damit sagen, dass du es nicht weißt, sondern, weil Elissa doch immer so detailliert und akribisch genau ist...(und m.u. andere Kleinigkeiten auftauchten, die sich nie völlig decken wollten)... du hast vollkommen recht, genau, und jedes 'Volk' hat auch so seine eigenen Traditionen und Wertschätzungen, und Zauber-Annie fühlt sich ja anscheinend in mehreren Kulturen heimisch und wechselt da auch ständig.

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Heidi kommentierte am 07. Januar 2021 um 21:20

Keine sorge. Habe es nicht so aufgefasst. Ich glaub meine Formulierung war einfach nicht gut genug gewählt. Ich kann es mir nur nicht anders erklären wie sich der entführer elissa als opfer ausgesucht haben soll. 

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 16:52

Das traurige ist dass es solche menschen wirklich gibt auf der welt.

Absolut absolut! Authentischer Horror. "Menschen"? Diese Bezeichnung ist nicht korrekt - Monster, Bestien, Teufel, od. dergl. trifft es eher.

 

 

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 17:02

elissa fand ich ganz nett aber ich fand sie auch etwas zu schlau. Klar sie ist intelligent aber manchmal fand ich es dann doch alles zu viel des guten. 

Dito. Elissa, ja, wie ein Wunderkind od. Genie, hochintellektuell, mit einem fotografischen Gedächtnis (der Sonderklasse), und sie konnte sozusagen ihre Gefühle außen vor lassen, oder vorwiegend auch schon ausblenden, um sich auf ihre Ratio zu konzentrieren, Pläne entwickeln (aber, ist auch eine Ausnahmesituation, jeder regiert anders)

Es liest sich fast wie eine Hilfestellung, Survival-Guide-Anweisungen/Anleitung, was tun, wenn man selbst mal in solch eine Lage kommen sollte.

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KassandrasRufe kommentierte am 07. Januar 2021 um 17:44

und den ghul zu ihnen führen können sodass die Polizei diesen schnappen kann.

Dann fehlt aber immer noch die Hexe, die in dieser Zeit Elissa umbringt und sich aus dem Staub macht... Kyle befürchtete, dass die Cops nicht schnell genug da sind, dass Elissa bereits getötet ist bevor die Polizei überhaupt vor Ort ankommt...

(Vllt. konnte ihm auch Elissa endlich die fehlende Kraft noch mitgeben, nochmal (nach dem tiefen Gegenschlag mit seinem kl.Bruder, seiner Ermordung) alles zu geben)

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Minzeminze kommentierte am 07. Januar 2021 um 15:48

Was für ein Ende , das es so kommt hätte ich nicht gedacht. Elijah oder Kyle das ist schon verwirrend genug. Erst ist er frei , dann geht er doch zurück. 

Ich fand das Buch eher verwirrend und schwer zu folgen und muss sagen es konnte mich nicht überzeugen.

Das einzig gute Elissa hat überlebt. 

Mairead ist für mich besonders unverständlich,  eine Fehlgeburt haben , weiter arbeiten und der Partner wird im Unklaren gelassen. Sehr befremdlich.  

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Biene2004 kommentierte am 11. Januar 2021 um 08:46

Mich hat das Buch auch nicht überzeugen können...

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KassandrasRufe kommentierte am 11. Januar 2021 um 15:28

Erst ist er frei , dann geht er doch zurück. 

um sein Versprechen an Elissa einzulösen, und ein Tranchiermesser hatte er auch dabei

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Chuckipop kommentierte am 09. Januar 2021 um 08:58

Wow was für ein Plot! Dass Kyle selbst einender entführten Kinder war, hätte ich definitiv nicht erwartet und es gab auch noch einige andere Überraschungen.
Das Ende war mega spannend, ich musste den letzten Leseabschnitt auch in einem Rutsch durchlesen...

Dass Elissa selbst zur Mörderin werden musste ist tragisch, aber ich denke, sie wird es verkraften, sie ist so stark! Ein tolles Mädchen :=)
Ich hätte mir definitiv mehr Infos über Zauber-Annie und den Ghul gewünscht - wer waren sie und warum genau istdas Ganze so lange "gutgegangen"?!
Mairead ist zwar durchaus sympathisch und ich habe auch durchaus die Parallelen zwischen ihren Fehlgeburten, den entführten Kindern und demmDurchhaltevermögen / Ehrgeiz / Antrieb verstanden, aber da wäre weniger in meinen Augen durchaus mehr gewesen...

Insgesamt ein absolut fesselnder, teils etwas verworrener, sehr blutiger und actionreichen Pageturner... bevor ich  meine Rezi schreibe, lasse ich das noch 2-3Tage sacken ;o)

 

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gerlisch kommentierte am 10. Januar 2021 um 20:35

Am besten an diesem Buch fand ich den spannenden wortgewandten Schreibstil des Autors. Auch die unerwarteten Twists haben mir gut gefallen. Dass Elijah eigentlich Kyle ist und er und sein Bruder vor so langer Zeit entführt wurden, hätte ich nicht gedacht.

Die Befreiung von Elissa war mega spannend. Nur schade, dass Elijah/Kyle es nicht geschafft hat, dafür ist er jetzt aber nach Hause gegangen zu seiner Mama.

Für das Ende hätte ich mir noch mehr Aufklärung über den Ghul und Zauber-Annie gewünscht, das Motiv blieb irgendwie im Dunklen. Und hat von euch jemand eine Idee was es mit den beiden Münzen auf sich hatte? Auch ob Leon Meunier Selbstmord begangen hat oder getötet wurde, stand auch nicht im Text, oder?

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KassandrasRufe kommentierte am 10. Januar 2021 um 23:04

* **  vermutlich - meine Theorien - kann sein, muss nicht: * * *

MÜNZEN

sein PAPA hatte sie Elijah schnell hingelegt, um ihn psychologisch zuzusetzen (er war es ja auch, der ihm mal über deren Mythologie erzählt hatte), als einprägsame Todes-Warnung, weil er 'fortgelaufen' war

 

LEON MEUNIER

für mich war es Mord, vllt. ein "Abschiedsgeschenk" des Ghuls, als Rache oder schlicht, um schnell noch Spuren zu verwischen, der Lord wußte zu viel?? - oder: Er sollte simpel als Sündenbock herhalten!

(Selbstmord: er hätte ja nach London abhauen können, und, warum sollte er nach all den Jahren jetzt auf einmal ein schlechtes Gewissen haben? oder wurde ihm jetzt erst bewusst, realisierte er durch Zeitungsartikel+Fotos, er hatte mit unter Drogen gesetzten Entführungsopfern statt Prostituierten.... egal, solche Typen sind eiskalt, nein, diese SuizidTheorie schließe ich aus, selbst Mairéad MacCullagh hatte sie bezweifelt).

 

(Wo ist eigtl. seine kinderlosgebliebene Gattin? nie war sie irgendwann mal zu sehen - sie lebte angeblich auf dem Anwesen. Wurde sie bereits vor Jahren auch umgebracht?, deshalb hatte Annie nochmal soviel Erpressungsmacht über Leon?)

 

Trug Meunier eigtl. eine Armbanduhr? (dann hätte er sich mit PAPA die Ghul-Rolle durchaus abwechselnd teilen können.)

 

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gerlisch kommentierte am 11. Januar 2021 um 18:34

Stimmt, über Leons Gattin erfahren wir überhaupt nichts. Genauso wenig über Elijahs/Kyles richtigen Vater, oder habe ich das überlesen. Die Mutter hatte sich ja glaube ich nach fünf Jahren Selbstmord beganngen, oder?

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KassandrasRufe kommentierte am 12. Januar 2021 um 23:00

exakt, vom Vater lediglich den Namen und dass es zu einer freundschaftlichen Trennung, kurz nach Elijahs Geburt, gekommen war // und von der Mutter den Namen und ihren Suizid - einfach nur zum Heulen, ich denke an Romina Powers Ältesten oder Maddie McCann oder all die anderen auf der ganzen Welt, was das für Mütter und Väter an unglaublicher Kraft kostet, unvorstellbar

 

Hast du eine Theorie, warum Kyle seinen Nachnamen in North änderte? ((was stand gleich nochmal auf der Jacke seiner Mutter od. war es ein Label?))

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Biene2004 kommentierte am 11. Januar 2021 um 08:43

So, auch ich habe das Buch gestern abend beendet und dafür, dass diese Geschichte erst vor wenigen Tagen bei mir im Briefkasten lag, war ich tatsächlich super schnell.

Elissa´s Geschichte lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits war mir die ganze Story zu verwirrend, andererseits brennen mir doch noch einige Frage auf der Seele. Zunächst muss ich aber glaube ich erwähnen, dass die Irrungen, Wirrungen und Wendungen während des Buches absolut überraschend für mich waren (allerdings bin ich kein Maßstab, denn ich bin auch dann immer total überrascht und falle aus allen Wolken, wenn der Gärtner der Täter war).

Warum wurde Elissa ausgewählt? Warum wurden nur Mädchen ausgesucht? Außerdem hätte ich mir ein paar mehr Infos gewünscht bezüglich Zauber-Annie... Und auch darüber, wer denn jetzt tatsächlich den Lieferwagen gefahren ist bzw. wer die zweite Person war.

Und genau wie einigen anderen von Euch interessiert auch mich die Reaktion von Elissa´s Mama, nachdem ihr Mädchen wieder nach Hause gekommen ist. Ich als Leserin habe so sehr mit ihr mitgelitten und nachdem dann endlich alles gut ist, interessiert mich natürlich auch, wie die beiden ihr Wiedersehen feiern, wie glücklich sie darüber sind, dass Elissa dieses ganzen kranken Spuk überlebt hat.

Ich werde das Buch jetzt erstmal "sacken" lassen und schreibe dann meine Rezi...

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inaplaceofsolace kommentierte am 12. Januar 2021 um 16:38

Ich stimme auch einigen Kritikpunkten zu. Gerade am Ende hätte ich mir ebenfalls ein paar mehr Infos gewünscht und dass wir eine Reaktion von Elena auf Elissas Auftauchen hätten erleben dürfen. Mit Sicherheit ist sie aber sehr stolz auf ihr schlaues Mädchen.

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Hennie kommentierte am 12. Januar 2021 um 22:48

Der letzte Leseabschnitt war wie das ganze Buch verstörend, verwirrend. Lange wurde man im unklaren darüber gelassen, ob Elissa den verheerenden Brand überlebt hatte. Es sind viele, vielleicht zu viele Wechsel der Sichtweisen von Elijah/Kyle. Irgendwie wußte ich bei ihm dann nicht mehr, was ist real, was ist wahnhaft bei ihm. An einer Stelle im Buch (wear es sogar in diesem Abschnitt?) gesteht Kyle einmal, dass er es selber nicht mehr so genau weiß, wie alles ablief. Auf alle Fälle ist er so sehr gestört, dass er seinen Entführer anruft, um wieder unter seinen „Fittichen“ zu sein. Nach 21 Jahren der Gefangenschaft kein Wunder.

Dass Elissa dann doch überlebte, verdankte sie u. a. ihrer logischen Denkweise, die sie sich beim Schachspielen angeeignet hatte. Ihre Klugheit, die zeitweise ziemliche Abgebrühtheit nahm ich ihr ab. Es endete ziemlich abrupt. Ich hätte noch gern gewußt, wie es mit Elissa weiterging nach der schweren Verletzung. Konnte der Arm erhalten werden? Über Zauber-Anni, den Ghul und ihre Motivationen wären einige Infos auch schön gewesen.

Insgesamt dennoch ein Thriller, der mich gut unterhalten konnte, trotz einiger Einschränkungen. Rezi folgt in Kürze!

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KassandrasRufe kommentierte am 13. Januar 2021 um 20:33

Auf alle Fälle ist er so sehr gestört, dass er seinen Entführer anruft, um wieder unter seinen „Fittichen“ zu sein.

Lies die Stelle nochmal. Er wollte gar nicht zurück, wußte aber dass er musste auch aufgrund seines Versprechens an Elissa. Kyle zwang sich es quasi schönzureden um Mut zu fassen es durchzuziehen, er hatte sehr wohl einen Plan! – er klebte sich ein Tranchiermesser auf den Rücken, er vermutete aufgrund intensiver Abwägung dass Elissa sehr wohl noch lebte und wollte ihr zu Hilfe kommen, auch wenn das für ihn bedeutet, sein Leben zu opfern. (Für seine Täuschung fügte er sich selbst schnell eine Wunde zu, um dies als Blut Elissas gelten machen zu können.)

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Hennie kommentierte am 13. Januar 2021 um 22:11

So wie ich das verstanden habe, war Kyle/Elijah zu dem Zeitpunkt (bei der Polizei) in der Annahme, dass Elissa/Gretel in dem Cottage verbrannte. Er ist dann sehr erstaunt, als sie im das Tablett mit dem Essen in den Verschlag bringt und fragt sie, ob sie real sei. S. 395 - Da du das Hörbuch hast, kannst du es leider nicht nachlesen.

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KassandrasRufe kommentierte am 14. Januar 2021 um 22:21

im Nachhinein hatte er dies aber aufgeklärt! ("im Safehouse habe ich mir noch eingeredet, dass sie sicher tot wäre,

aber das habe ich nie wirklich geglaubt")

er hatte damit gerechnet, dass sie lebt (deshalb das Zurückkehren MIT eingeschmuggeltem Messer) - ((Warum hat er damit gerechnet? weil er ganz genau seine Leute, PAPA & Zauber-Annie, kennt! er hatte sie auch von Anfang an durchschaut, nahm sich all die Jahre lang in Acht vor ihnen, mußte in ständiger Angst vor ihnen leben, die ihm ja auch Gewalt angetan hatten, und dabei stets so tun als ob nichts wäre)) und ja, er läßt sich seine eingetretene ~Vermutung/'Hoffnung' und Freude darüber bestätigen ((er hat das Wissen/er kennt die Wahrheit u. Wirklichkeit, und läßt es sich bestätigen, genauso wie an so einigen anderen Stellen zuvor))

Dann kommt dazu: es wird genauso auch behauptet/beschrieben "das Messer liegt ein paar Meter von Gretels Leiche entfernt", dabei weiß Kyle ganz genau, dass sie nicht tot ist, weil er sie ja nur mit seinem Blut (Schnitt von seinem Arm) beschmiert hatte - als Täuschungsmanöver für PAPA. All das dient der Spannungshaltung, was sich ja das gesamte Buch/HöBu aufgrund dieser ~Erzähl-Art&Weise durchzieht - ganz bewußt wird von diesem Autor so lange wie möglich der Leser/Hörer hingehalten, im Ungewissen & Zweifel schweben gelassen - und das bis zum bitteren, erlösenden Ende.

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Hennie kommentierte am 15. Januar 2021 um 17:30

Elijah/Kyle ist massiv gestört. Er hat durch die lange Zeit der Gefangenschaft eine tiefe Psychose entwickelt. Was er sagt und tut, kann nicht mit normalen Maßstäben gemessen werden. Er hätte Elissa ja auch retten können vom Safehouse aus, indem er alles erzählt, was er weiß. Es gab überhaupt keinen Grund zurückzukehren zu den Verbrechern.

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KassandrasRufe kommentierte am 15. Januar 2021 um 22:26

Kyle wußte ja gar nicht, wohin der Ghul und die Hexe mit Elissa geflüchtet waren. (Bis die Polizei 'reagiert', hätte es schon zu spät sein können, und sie hätte ihn wohl auch nicht als 'Köder' akzeptiert.) Er sah in seiner Entscheidung zu handeln, wohl die beste Art, Elissa zu Hilfe zu eilen... was ihm auch gelang.

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KassandrasRufe kommentierte am 16. Januar 2021 um 17:53

sry.... Er sah in seiner Entscheidung  s o  zu handeln....

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Steliyana kommentierte am 14. Januar 2021 um 07:03

Dieses Buch bekommt von mir definitiv fünf Sterne! Mir hat es sehr gut gefallen! Der letzte Abschnitt hat für Überraschungen gesorgt und mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. 

Elijah, der eigentlich Kyle heißt, hat auch fruchtbar gelitten. Der Mädchenwald und besonders Zauber-Annie und der Ghul haben ihm die Kindheit geraubt und das Leben zerstört. Kyle lebt mir dieser großen Schuld, dass so viele Kinder gestorben sind und es seine Schuld war. Ich fand es schön, dass er in der Lage war, diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass er dazu fähig sein wird, da er psychisch nicht stabil ist. 

Elissa wird nie wieder normal leben können. Ich freue mich, dass sie wieder mit ihrer Mama zusammen sein kann und diesen Albtraum überlebt hat. Sie war unglaublich mutig und hat Hinweise an die Außenwelt durch Kyle geschickt. Clever! Und dieses eine Kind konnte Mairead retten.

Was nicht geklärt wurde, waren die verschwundenen Kinder. Wo sind denn ihre Leichen? Ich glaube, dass sie im See sind, da Kyle ihn "Knöchelchensee" genannt hat. 

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letters_and_pages kommentierte am 14. Januar 2021 um 14:16

Wow! Das Elijah/ Kyle tatsächlich seine gesamte Familie gar nicht mehr um sich hat und selbst entführt ist hatte ich gar nicht erwartet! Das erklärt natürlich sein seltsames Verhalten, er ist der erste, der den Ghul überlebt hat - und weist die dem entsprechenden Schäden auf. Die Handlungen in diesem Part haben mich, als Lesende, echt gepackt und ich habe jede Sekunde mitgefiebert. Ich muss sagen, ich dachte tatsächlich, dass nicht nur Elissa gerettet werden kann - aber ich schätze Elijah/ Kyle hätte sich leider eh nicht mehr richtig in die Gesellschaft eingliedern lassen, wenn man bedenkt, dass er wieder zu seinen Entführern, die den Großteil seines Lebens auszumachen scheinen, zurück geht, von daher ist das natürlich gut gelöst. Es ist schade, dass nicht mehr zu Elissa und Mairéad, sowie Elissas Mutter aufgelöst wurde (zB deren Wiedersehen), aber ein aufgelöstes „Happy End“ passt ja jetzt auch nicht unbedingt zu einem Thriller.

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Rosmarin kommentierte am 14. Januar 2021 um 18:32

Vorgestern konnte ich das Buch auch beenden. Und musste das Gelesene erst einmal sacken lassen. 

Zugegeben, ich war völlig überrumpelt von dem Ende. Ich dachte immer mal wieder, ich kann da was erahnen: Kyle und Elijah, wer ist wer? Gibt es die Familie wirklich? Was für ein Geheimnis hat dieses erwachsene Kind? Was ist mit den entführten Mädchen passiert? Wird sich der Junge Elissa offenbaren? Hilft er ihr?

Trotz dem einigermaßen akzeptablen Ende bin ich mit dem Buch nicht wirklich glücklich geworden. Ich mag Thriller, die dürfen auch gerne mal abscheulich sein, aber ich bin hier ständig im Ungewissen gewesen, war bedrückt über die Situation und die Dauer von Elissa Leiden. Ich hätte auch gerne auf intensivere Ermittlungen gebaut, stattdessen gab es noch mehr Leid und Kummer.

Der Thriller ist ganz sicher absolut spannend, für mich war er aber auch verstörend. 

Ich werde noch ein bisserl an der Rezension feilen, möchte mich aber auf jeden Fall herzlich bedanken, dass ich dabei sein durfte!! Es war in jedem Fall eine super spannende Leserunde mit sehr vielen Eindrücken!

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dalli kommentierte am 17. Januar 2021 um 14:43

Was für ein mega gutes Buch! Genau mein Geschmack! Ich hätte niemals damit gerechnet, dass Zauber-Annie so stark in die Sache verwickelt ist. Ich hätte auch niemals gedacht, dass Elijah bzw. Kyle selbst Entführungsopfer gewesen sind. Das erklärt natürlich, weshalb Kyle in diesem Maße gestört ist. Dennoch ist ihm wirklich anzurechnen, wie loyal er Elissa gegenüber gewesen ist und welche Strapazen er für sie auf sich genommen hat.

Elijah bzw. Kyle ist definitiv meine Lieblingsfigur innerhalb des Buches, denn seine Komplexität und gestörte Seite faszinierte mich doch sehr. 

Anders als bei anderen Lesern hier, fehlt mir hier keinerlei Aufklärung bezüglich vorangegangener Geschehnisse, denn ich persönlich brauche am Ende eines Buches nicht zwingend die Aufklärung bis ins kleinste Detail. Für mich sind die Sachen, die ich wissen wollte, geklärt worden.

Mairéads Schwangerschaftsproblematiken habe ich jedoch auch als tendenziell eher unnötig empfunden. Zudem war ich tatsächlich ziemlich erstaunt darüber, wie lange sie Scott ihre Situation verschweigt. Anzurechnen ist ihr hierbei allerdings wirklich, wie sehr sie sich für Elissa engagiert hat und wie empathisch sie mit Lena umgegangen ist. 

Das Buch hat mich fortlaufend positiv überrascht und ich bin sehr dankbar, dass ich an dieser Leserunde teinehmen durfte. 

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