Leserunde

Leserunde zu "Der Mauersegler" (Fernando Aramburu)

Die Mauersegler -

Die Mauersegler
von Fernando Aramburu

Bewerbungsphase: Bis zum 01.12.

Beginn der Leserunde: 12.12. (Ende: 02.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags – 20 Freiexemplare von "Der Mauersegler" (Fernando Aramburu) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

Wichtige Info: Um für die Verlosung berücksichtig zu werden, müsst ihr für diese Special-Leserunde neben der klassischen Bewerbung per Kommentar auch an unserer vorgelagerten Umfrage teilgenommen haben. Alle Infos dazu findet ihr hier

ÜBER DAS BUCH:

Toni ist Philosophielehrer an einem Gymnasium in Madrid, lebt alleine, mit Hund, und fasst einen Entschluss: Er will seinem Leben ein Ende setzen. In genau 365 Tagen. Am 31. Juli beginnt das letzte Jahr, und dieser Roman hat 365 Kapitel, eins für jedenTag. Die ersten Monate sind für Toni geprägt von Erinnerungen an seine Familie in der wechselhaften spanischen Geschichte, Beobachtungen seiner Landsleute und Erlebnissen, die ihn in seiner Weltsicht bestärken. Doch dann kommt es zu einer unerwarteten Begegnung mit einer Frau, deren Hund auch Toni heißt. Ein Zeichen! Und mit einem Mal gerät Tonis Plan ins Wanken. Nach dem internationalen Bestseller «Patria» legt Aramburu einen großen humanistischen Roman vor. Voller Herzenswärme, traurig, lustig, zutiefst berührend: ein meisterhaftes Werk. Die Chronik eines Countdowns, die auf fantastische Weise von der Hoffnung auf ein glückliches Leben erzählt. Für die spanische Kritik ist es schon jetzt ein Klassiker des 21. Jahrhunderts.

ÜBER DEN AUTOR:

Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, dem Premio Biblioteca Breve, dem Premio Euskadi und zuletzt, für «Patria», mit dem Premio Nacional de la Crítica, dem Premio Nacional de Narrativa und dem Premio Strega Europeo. «Patria» wurde als Serie für HBO verfilmt.. Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, Westfalen. Er übersetzte u. a. Antonio Muñoz Molina, Luis Sepúlveda, Rolando Villazón und Fernando Aramburu aus dem Spanischen. Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des spanischen Kulturministeriums, dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis und dem Jane Scatcherd-Preis.
 

31.12.2022

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144

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maraAngel2107 kommentierte am 13. Dezember 2022 um 08:15

Wenn ich auch noch nicht den gesamten I. Teil gelesen habe, so muss ich mich jetzt schon einmal melden:-) Der leichte Schreibstil und die Spannung läßt mich die Zeilen nur so weg lesen:-) Es ist sehr interessant geschrieben und man ist mitten im Leben, so wie es sich tatsächlich "abspielen" könnte. Die Protagonisten werden sehr genau und detailliert beschrieben, so das man eine klare Vorstellung derere bekommt. Ich liebe das Buch jetzt schon und hoffe das es genauso weiter geht, somit ... schnell weiter lesen;-)

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FIRIEL kommentierte am 18. Dezember 2022 um 10:40

Na, jedenfalls bist du die Erste in dieser Leserunde!

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flippingpages kommentierte am 13. Dezember 2022 um 16:50

Bin auch noch am Anfang, kann mich aber jetzt schon damit anfreunden. Das Buch hat eine super umgesetzte Situationskomik, die umso wirkungvoller ist, da unsere Haupfigur ihres Lebens müde scheint und schon einiges erlebt hat. Der Gegensatz zündet, ich habe oft lauthals lachen müssen. Beim nächsten Suppenteller werde ich sicher an das Buch denken :-) 

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flippingpages kommentierte am 13. Dezember 2022 um 16:51

Doppelpost

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westeraccum kommentierte am 16. Dezember 2022 um 09:59

Gestern habe ich auch den ersten Leseabschnitt beendet.

Bisher plätschert die Geschichte vor sich hin, man erfährt dies und das und ich bin gespannt, ob das Konzept über ein ganzes Jahr trägt. Der Text lässt sich leicht lesen und ist interessant, mit manchmal tiefgründigen Abhandlungen und manchmal banalen Ereignissen.

Das Buch fasziniert mich bisher noch nicht so recht, aber es ist angenehm zu lesen.

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maraAngel2107 kommentierte am 16. Dezember 2022 um 10:19

Es ist eine etwas andere Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe, schon ein bissl faszinierend:-)

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Lilli33 kommentierte am 17. Dezember 2022 um 08:27

Da bin ich in allem ganz deiner Meinung. Es gibt ein paar wirklich interessante Überlegungen, aber eben auch ganz Alltägliches. Die Mischung macht's. 

Bis jetzt noch keine fünf Sterne, aber Lesevergnügen ist vorhanden.

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Läuferbiene kommentierte am 18. Dezember 2022 um 08:31

Liest sich gut, finde auch wie du, es dümpelt vor sich hin. Nicht direkt langweilig, aber auch nicht fesselnd. Kommt hoffentlich noch mehr Schwung hinein.

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FIRIEL kommentierte am 18. Dezember 2022 um 10:49

Ich habe bis jetzt nur den August gelesen und empfinde es ähnlich wie ihr. Manchmal philosophische Gedanken, dann Alltagsbeschreibungen. Die Mischung ist interessant, aber ob sie über mehr als 800 Seiten trägt? Andererseits: Das ist ja erst die Einführung, da kann sich durchaus noch mehr entwickeln.

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Dezember 2022 um 17:36

Ich hoffe nicht, das es sich über 800 Seiten zieht, diese Alltagsbeschreibungen, philosophische Gedanken, im Moment habe ich mich daran gewöhnt, jedoch ein ganzes Buch lang? Bitte ....

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KKruse kommentierte am 20. Dezember 2022 um 14:35

Ich denke auch, dass das Buch vielversprechend gestartet ist und da es so ein dicker Wälzer ist, erwartet uns sicher noch einiges und die Handlung kann an Fahrt aufnehmen. Ich mag Bücher, die nicht vor  Action strotzen, sondern eher zum ruhigen Nachdenken über die angesprochenen Themen einladen. Für diese stille, dunklere Jahreszeit finde ich philosophisch angehauchte Romane wie diesen ebenso passend. Der Protagonist ist mir jedenfalls sympathisch, sodass ich Lust habe, seine Wege weiterzuverfolgen!

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Minijane kommentierte am 20. Dezember 2022 um 17:32

Ich hoffe sehr, dass es sich noch entwickelt. Über 800 Seiten in dem Stil kann ich mir nicht vorstellen. Bisher finde ich es auch ganz kurzweilig, auch wenn ich Toni recht unsympathisch finde. Schauen wir mal.

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schwadronius meinte am 29. Dezember 2022 um 23:42

Ich empfinde Toni noch mit am sympathischsten. :D.

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FIRIEL kommentierte am 30. Dezember 2022 um 06:49

Das erstaunt mich. 

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schwadronius fragte am 30. Dezember 2022 um 11:53

Warum?

Findest Du, Nikita, Amalia, die Eltern Tonis, die Direktorin sympathischer?

Toni ist halt ziemlich frustriert und zynisch, aber nicht extrem unsympathisch.

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FIRIEL kommentierte am 03. Januar 2023 um 18:51

Nein, ich finde sie nicht direkt sympathischer. Aber man darf nicht vergessen, dass sie ja nur aus Tonis Sicht geschildert werden. 

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maraAngel2107 kommentierte am 16. Dezember 2022 um 10:19

Nun habe ich gestern den I. Teil beendet und bin bisher absolut angetan von der Geschichte. Die Erzählung aus Sicht von Toni, die Familienerlebnisse, das wahre Leben halt, so wie es ist, sein könnte oder werden kann. Es ist leicht und flüssig geschrieben, spannend, so das keine Langeweile aufkommt, das gefällt mir sehr gut. Und ich möchte gerne wissen, wie es weiter geht, wie es ausgehen wird. Die Leseprobe hat ja schon ein bissl verraten, daher werde ich sogleich weiter lesen. Hier am Niederrhein sind - 5 Grad und es beginnt gerade zu schneien:-) Und ... es bleibt liegen, da gehe ich nicht vor die Tür, sondern werde es mir mit Tee und Buch auf der Couch mit meinen Fellnasen gemütlich machen;-)

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darkola77 kommentierte am 18. Dezember 2022 um 19:38

Und genau das war und ist auch mein Plan für das (restliche) Wochenende: Kälte und Schnee sollen mal schön alleine vor der Tür bleiben - ich habe meine heiße Tasse Kaffe und vor allem "Die Mauersegler"! :-)

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isalo kommentierte am 16. Dezember 2022 um 17:02

Toni geschieden, ein Sohn, Lehrer, beschließt, sich das Leben zu nehmen, in einem Jahr. Davon ausgehend, dass er bis dahin alles geregelt hat. Fernando Aramburu gestaltet seinen Roman indem er dieses Jahr in 365 Kapitel gliedert. Toni schreibt an jedem Tag seine Gedanken nieder und so erfährt der Leser von seiner Jugend, in der er sich ungeliebt von seinen Eltern gefühlt hat, die seinen Bruder bevorzug haben. Seine Ehe mit Amalia, seine Erfahrungen als Lehrer – alles jeweils in kurze unterhaltsame Geschichten verpackt, mit viel Empathie und Humor. Immer wieder tauchen Episoden mit seinem Freund Humpel auf, den er so nennt, seit dieser bei dem Anschlag am 11. März einen Fuß verloren hat. Auch der Bezug zum Thema Selbstmord wird öfter eingestreut.

Mir gefällt der Schreibstil, die kurzen Kapitel, die Art wie dem Leser Tonis Leben vorgestellt wird.

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schwadronius erwähnte am 29. Dezember 2022 um 23:39

Den Gedanken in diesem Schreibstil sind wirklich einfach zu folgen.

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Teddy kommentierte am 24. Januar 2023 um 10:47

Dem stimme ich durchaus zu, auch wenn ich bisher manchmal die Themenwechsel als zu schnell empfinde.

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marsupij kommentierte am 16. Dezember 2022 um 17:15

Ein Jahr, ein tödlicher Entschluss.

Interessantes Konzept und bisher liest es sich recht leicht.

Mal schauen, was die weitere Lektüre so mit sich bringen wird.

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Lilli33 kommentierte am 16. Dezember 2022 um 23:20

Ich habe heute den ersten Abschnitt gelesen und bin gut angekommen in dem Buch bei Toni. Der Anfang, also der August, hat mir dabei besser gefallen als der September. 

Ich habe mich, meine Familie bzw. Bekannte in vielen Details wiedergefunden. Z.B. dass beide Jungen das Gefühl haben, der andere wäre das Lieblingskind der Eltern. Oder das Verhältnis der Eltern zueinander. (In die Suppe spucken drückt schon heftige Verachtung des anderen aus.)

Im Buch will die Mutter eigentlich keinen Hund und sucht daher den Namen für den Hund aus. Bei uns war es der Vater (und jetzt liebt er ihn heiß und innig ;) )

Auch die Erfahrung, dass das Pflegepersonal sich mehr Mühe mit den Bewohnern gibt, die regelmäßig Besuch bekommen, haben wir gemacht.

Ich bin froh, dass Toni sich nicht vor einen Zug werfen will, denn das ist wirklich eine Zumutung für alle Beteiligten. Der Mann einer Freundin kann da Geschichten erzählen …

Auf S. 27 hatte ich dann schon das Gefühl, dass Toni doch weiterleben will. Er fühlt sich immer noch gebraucht, kann Pepa, Nikita und seine Mutter nicht allein lassen und sein letztes Lebensjahr mit Urlaub verbringen. Wie will er es dann schaffen, sie für immer allein zu lassen?

 

„Ohne ein gewisses Leid gibt es kein wie immer geartetes Glück.“ (S. 73)

Da gebe ich Toni recht. Erst wenn es uns schlecht geht, erkennen wir das Gute. 

 

Die kurzen Kapitel sind angenehm zu lesen. Allerdings wäre es mir lieber, wenn chronologisch erzählt würde, gerne mit zwei Zeitebenen, aber bitte nicht so ein wildes Gehopse durch die Zeit.

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isalo kommentierte am 17. Dezember 2022 um 12:49

"Allerdings wäre es mir lieber, wenn chronologisch erzählt würde, gerne mit zwei Zeitebenen, aber bitte nicht so ein wildes Gehopse durch die Zeit."

Da kommt man wirklich etwas durcheinander......

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westeraccum kommentierte am 18. Dezember 2022 um 10:32

Das stört mich weniger als ich befürchtet habe, es wird sehr "organisch" erzählt.

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darkola77 kommentierte am 18. Dezember 2022 um 19:41

"Organisch" passt wirklich gut! Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich einen schönen und angenehmen Zugang zu der Vielzahl an Zeitebenen finde.

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Sursulapitschi kommentierte am 19. Dezember 2022 um 22:49

Organisch, das ist das Wort, das mir fehlte, danke. :-)
Ja, da hat jemand jede Menge Gedankensprünge durch die Zeit, aber es fühlt sich organisch an. 

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schwadronius erwähnte am 29. Dezember 2022 um 23:45

Das stört mich auch überhaupt nicht. Ich empfinde es eher als positiv. Bei chronologischer Erzählweise driftet man oft einfach weg ...

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Läuferbiene kommentierte am 18. Dezember 2022 um 13:34

Das Gehopse durch die Zeit erfordert die volle Aufmerksamkeit. Ein guter Lesefluss entsteht dadurch nicht.
Ich brauche eine Pause und lese erst heute Abend den 2. Abschnitt.

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Dezember 2022 um 17:38

Eine Pause brauche ich auch immer wieder zwischendurch, sonst ist es zu viel....

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Läuferbiene kommentierte am 19. Dezember 2022 um 20:47

Wenn ich zu viele Seiten am Stück lese, verliere ich das Interesse. Heute Abend schaffe ich eh nur ein paar wegen der Arbeit. Ab Samstag habe ich Urlaub und arbeite erst am 09.01. wieder. In den 2 Wochen werde ich hoffentlich das Buch schaffen.

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Läuferbiene kommentierte am 17. Dezember 2022 um 06:49

Der Einstieg ging gut, noch habe ich nicht viele Seiten geschafft.
Ich hoffe, am Sonntag komme ich dazu den ersten Abschnitt zu beenden.
Noch kann ich mir kein Urteil erlauben.

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Läuferbiene kommentierte am 18. Dezember 2022 um 08:40

Noch stört mich das Konzept. Mehr chronologische Regelmäßigkeit täte dem Buch gut.
Toni erzählt einfach drauf los, hängt wahrscheinlich mit seinem geplanten Freitod zusammen. Ich betrachte es einfach als Aneinanderreihung von Erinnerungen, die sich hoffentlich bald zusammen fügen und den Lesefluss erhöhen. Ich komme trotzdem gut vorwärts.
Meine Sympathie für Toni hält sich noch zurück. Bin gespannt, ob er mir im 2. Abschnitt interessanteres zu erzählen hat.

Die Ehe der Eltern war nicht gefüllt mit viel Liebe.
Lustig fand ich, dass Toni als Kind überlegt hat, ob in die Suppe spucken ein Ritual der Ehe sei.

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FIRIEL kommentierte am 18. Dezember 2022 um 11:07

August beendet. Einige Merkwürdigkeiten:

  • Wie kann die Mutter die beiden Söhne einfach vor die Bar stellen, in der sich der Vater betrinkt? Soll der Besoffene so zur Vernunft gebracht werden? Das kann doch gar nicht funktionieren.
  • Auch das In-die-Suppe-Spucken ist heftig. Die Ehe scheint ja völlig zerrüttet zu sein. Aber kurios, dass der Sohn das gar nicht deuten kann und völlig abstruse Erklärungen findet.
  • Warum nennt Toni (vermutlich Antonio) seinen Sohn Nikita, obwohl er doch anscheinend Nicolas heißt?
  • Wieso kennt Nikita nicht die Bedeutung des Hakenkreuzes? Hat er eine geistige Behinderung?
  • Schockierend, dass Toni nicht merkt, wie Nikita in den Staudamm fällt und fast ertrinkt. Parallele: Er ist als Kind in die Seine gesprungen, aber sein Vater hat ihn gerettet. Hier ist es die Mutter, die es bemerkt, sofort handelt und das Kind herausholt. 
  • Wer schickt die anonymen Nachrichten? Erst habe ich auf Amalia getippt, aber sie scheint ja kein Problem mit direkter Konfrontation zu haben; das passt also nicht zu ihr...
  • Interessant finde ich die Mind-Map-Graphik am Anfang. Ich habe vor der Lektüre versucht, die Personen zu identifizieren. Einige Beziehungen werden so sofort deutlich. Ein paar Figuren sind noch nicht eingeführt. Dass die anonymen Nachrichten ein Feld für sich allein besetzen, wirft Fragen auf. 

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schwadronius meinte am 29. Dezember 2022 um 23:29

"Warum nennt Toni (vermutlich Antonio) seinen Sohn Nikita, obwohl er doch anscheinend Nicolas heißt?"

Für mich ist es die Verniedlichung des Namens.

Die anonymen Nachrichten haben etwas von Sophies Welt.

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FIRIEL kommentierte am 30. Dezember 2022 um 06:50

Ich muss bei "Nikita" an Russisch denken.

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FIRIEL kommentierte am 18. Dezember 2022 um 12:43

So, nun habe ich auch den September gelesen und damit den ersten Leseabschnitt beendet. Meine Frage zu Nikita hat sich geklärt; er hat offensichtlich wirklich eine Behinderung, vielleicht aufgrund von Sauerstoffmangel während der Geburt. 

Aber ansonsten muss ich sagen, dass mir Toni immer weniger sympathisch ist. Wie er seinen Sohn behandelt, sowohl als Kleinkind als auch nun als Erwachsener, stößt mich ab. Es gefällt mir auch nicht, wie er über seine Schüler und die Lehrerkollegen spricht. Überhaupt wirkt er ziemlich misanthropisch. Kein Wunder, dass er immer allein ist und nur Humpel als einzigen Freund hat (über den er sich manchmal auch eher abfällig äußert).

Okay, ein Protagonist muss nicht unbedingt sympathisch sein. Ich mag sowieso nicht die strahlenden Helder ohne Fehl und Tadel; die sind nicht lebensecht. Aber ich hoffe doch sehr, dass ich allmählich einige positiven Seiten an Toni finde, sonst kann ich kaum mit ihm mitfühlen.

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Läuferbiene kommentierte am 18. Dezember 2022 um 13:32

Der Sauerstoffmangel ist bestimmt Schuld am Zustand von Nikita. Er war blau bei der Geburt.

Ich teile deine Meinung zu Toni.
Er hat kein gutes Verhältnis zu seiner Frau, die Schule macht ihm keinen Spaß, er ist sehr unzufrieden. Da ist der geplante Selbstmord keine Überraschung.

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darkola77 kommentierte am 18. Dezember 2022 um 19:54

Dass der geplante Selbstmord aus diesen Gründen keine Überraschung ist, kann ich für mich nicht nachempfinden. Vollgerichtig wäre es nach meinem Denken und Handeln, das Leben ändern und nicht beenden zu wollen. Aber vermutlich ist die Fähigkeit zur Resilienz hier entscheidend und eine wichtige Ursache, warum Toni lieber abschließen als neubeginnen möchte oder kann.

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Dezember 2022 um 17:44

Da schließe ich mich mit meiner Meinung an, kein Wunder das Toni keinen Lebensmut oder Lebenswillen mehr hat. Einen Selbstmord zu planen, zudem ein Jahr im voraus ist schon eine Herausforderung, ich bin sehr gespannt, wie es letzten Endes ausgehen wird. Doch vorher sind noch "einige" Seiten zu meistern;-) Sehr gerne!

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Minijane kommentierte am 20. Dezember 2022 um 17:41

Du schreibst mir aus der Seele. Ich finde Toni auch nicht sonderlich sympathisch. Er äußert sich zwar auch selbstkritisch, hat aber für seine Mitmenschen, selbst seinen besten Freund auch nicht all zu viel übrig. Ich hoffe auch, dass er sich noch zum Positiven verändert.

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Readaholic kommentierte am 18. Dezember 2022 um 16:52

Mir gefällt der Schreibstil bisher sehr gut. Über den Humor des Autors habe ich mich köstlich amüsiert (zum Beispiel, wie Humpel meint, Amalia könne nicht allzu intelligent sein, sonst hätte sie Toni nicht geheiratet), doch es gibt auch viel Tragisches. Man bekommt eine Fülle an Informationen. Das Buch erscheint mir wie ein Puzzle, das sich von Kapitel zu Kapitel vervollständigt.

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darkola77 kommentierte am 18. Dezember 2022 um 19:58

Ich musste ebenfalls an zahlreichen Stellen laut lachen und habe diese in Teilen auch meinem Mann vorgelesen. Aber auch Depression und der Wunsch nach dem Tod können viele Momente des Humors - und sei es auch (!) Zynismus - bereithalten. Vor diesem Hintergrund können Freud und Leid, Lachen und Weinen gut nebeneinanderstehen und sind für mich miteinander vereinbar.

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Lilli33 kommentierte am 19. Dezember 2022 um 22:28

 Das Buch erscheint mir wie ein Puzzle, das sich von Kapitel zu Kapitel vervollständigt.

Auf mich wirkt es auch wie ein Puzzle. Die Gedanken eines jeden Tages sind die einzelnen Puzzleteile, die sich nach und nach zum Gesamtbild zusammensetzen. Zunächst wirkt alles etwas wirr, aber je mehr Teile zusammenpassen, desto klarer wird das Bild.

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KKruse kommentierte am 20. Dezember 2022 um 14:39

Das hast du gut zusammengefasste. Durch die Zeitsprünge im Roman, die ja auch von einigen hier bereits kritisiert wurden, ergibt sich nicht sofort ein klares Bild und man muss ständig im Kopf alles zusammenpuzzeln. Mir macht das Spaß, aber ich kann es auch verstehen, wenn so etwas bei der Lektüre überfordert. Ich bin gespannt, welches Gesamtbild sich am Ende ergeben wird.

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Lilli33 kommentierte am 20. Dezember 2022 um 14:45

Mich stören dabei inzwischen weniger die Zeitsprünge an sich als eher die Tatsache, dass man einfach ohne Vorwarnung oder halt Zeitangabe in die neue Szene geworfen wird und ich immer erst ein paar Sätze oder Abschnitte lesen muss, um die aktuellen Gedanken Tonis in den richtigen zeitlichen Zusammenhang zu bringen.

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darkola77 kommentierte am 18. Dezember 2022 um 19:34

Dieser Roman bescherrt mir bisher ein geradezu rauschhaftes Lesererlebnis, ein tiefes Abtauchen in die Geschichte und ein Nicht-Loslassen-Wollen von ihr. Einmal das Buch in die Hand genommen, halte ich an diesem fest - im wahrsten Sinne des Wortes. :-)

Und das war für mich nicht unbedingt zu erwarten, denn: Obwohl mich Titel und Inhalt sehr faszinierten, war ich auch ein wenig besorgt, ob die Geschichte nicht doch sehr melancholisch, traurig, depressiv und deprimierend ist. Doch diesen Eindruck habe ich bisher keinesfalls, denn durch die zahlreichen Rückblicke, Rückschauen und die Vielzahl an Zeitebenen erhalten wir einen Eindruck in die gesamte bisherige Lebensspanne Tonis - es ist für mich ein Lebensportrait und Familienroman zugleich, mit all den Höhen und Tiefen, welche die Jahrzehnte zu bieten haben.

Erzählstil und Sprache ermöglichen mir dabei einen leichten und schnellen Zugang zu den Geschehnissen, lassen mich über die Seiten fliegen und dabei Tonis Schilderungen und Gedanken ohne jede Hürden oder Hemmnisse folgen. So in die Geschichte versunken, macht mir das Buch Lust - auf ein baldiges, schnelles und ungestörtes Weiterlesen und ja, auch auf das Leben. Ich hoffe, Toni wird es noch ebenso gehen...

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Buecherliebling88 kommentierte am 19. Dezember 2022 um 17:10

Ich habe nun auch den ersten Abschnitt beendet.

Durch die kurzen Kapitel und den kurzweiligen Schreibstil lässt sich das Buch wirklich schnell und angenehm lesen. Das hatte ich im Vorhinein anders befürchtet. Auch gibt es einige Stellen, die mich wirklich zum Schmunzeln gebracht haben.

Dass so oft zwischen den verschiedenen Zeiten in Tonis Leben gesprungen wird, hat mich anfangs sehr irritiert, mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt und finde es nicht mehr so schlimm. Es ist auf jeden Fall sehr spannend, die ganzen Hintergründe zu erfahren und mehr und mehr ein Bild davon zu bekommen, wie Tonis Leben verlaufen ist und warum er so geworden ist wie er ist bzw. auch, warum er den Entschluss gefasst hat, sich in einem Jahr das Leben zu nehmen.

Tonis Beziehungen zu eigentlich egal welchem Menschen scheinen mir ziemlich schwierig zu sein. Oftmals äußert er sich anderen Menschen gegenüber sehr abwertend, egal, ob es sich dabei um Familienangehörige, Kolleg:innen oder zB seinen Freund Humpel handelt. Ich schätze, dass er durch die Gegebenheiten und das Umfeld, in dem er aufgewachsen ist, einfach ein Problem mit Vertrauen hat und es ihm schwerfällt, eine gesunde Beziehung zu seinen Mitmenschen zu führen. Außerdem wirkt sein Blick auf die Welt ziemlich negativ, resigniert und verbittert. Offenbar erwartet er nicht, dass das Leben noch etwas Gutes für ihn bereithält. Ich bin gespannt, ob sich das im Laufe der Geschichte noch ändern wird.

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Sursulapitschi kommentierte am 19. Dezember 2022 um 22:42

Das ist schon sehr ausführlich. Ich mag den Stil, aber man hätte es straffen können.

Es hüpft munter durch die Zeiten , hin und her und hin und zurück. Noch finde ich das charmant, aber ein bisschen zupft es schon an den Nerven, immer nur Häppchen zu bekommen und das auf verschiedenen Zeitebenen.

Sympathisch ist er nicht, der Toni. Warum wird jemand denn Lehrer, wenn er eigentlich keine Menschen treffen möchte? Er will seine Ruhe und alle anderen sind ihm egal.

Sie haben diese Ehe 16 Jahre lang durchgehalten, wenn sie doch schon direkt am Anfang problematisch war, da kann man doch nur depressiv werden.

Was ist mit dem Sohn los? Hat er ein echtes Handicap oder ist er einfach verstört? Scheint ihnen egal zu sein. Schreckliche Eltern. Da ist der Vater Pädagoge und findet sich ab mit: Mein Sohn ist komisch.

Ich musste erst einmal googeln, was denn 1975 in Spanien los war. Mit historischen Erklärungen hält man sich hier zurück. Ich weiß erstaunlich wenig über Spanien. Warum eigentlich?
https://de.wikipedia.org/wiki/Transition_in_Spanien

Bislang lese ich das Buch sehr gerne.

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Readaholic kommentierte am 28. Dezember 2022 um 18:02

Danke für den Link. Mir geht's genauso, über spanische Geschichte weiß ich so gut wie nichts.

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schwadronius meinte am 29. Dezember 2022 um 23:16

"Sympathisch ist er nicht, der Toni. Warum wird jemand denn Lehrer, wenn er eigentlich keine Menschen treffen möchte? Er will seine Ruhe und alle anderen sind ihm egal."

Ich denke, das Leben und die Berufserfahrung werden ihn dahingebracht haben. Die Arbeit mit Menschen ist sehr anstregend, vor allem wenn man sie ermuntern oder ermutigen möchte, die beste Version ihrer Selbst aus sie rauszukitzeln.

Es ermüdet einen schnell, auf viel Ignoranz zu prallen. Für wen macht man das? Jeder Versuch wird zerschmettert. Viele wollen einfach nicht. Ein Kampf gegen Windmühlen ... Der sich oft wirklich nicht lohnt. Vielleicht driftet man irgendwann in die Indifferenz ...

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darkola77 kommentierte am 30. Dezember 2022 um 10:45

Das denke ich auch. Nicht umsonst haben viele Lehrer*innen mit Erschöpfung, Desillusionierung, Burn-out zu kämpfen.

Toni sagt ja auch von sich, dass er seine Aufgabe nicht daran sieht, den jungen Menschen Disziplin in ihrem Verhalten zu lehren und dieses in seinem Unterricht durchzusetzen. Ich fürchte, dass dies (inzwischen) häufig Dreh- und Angelpunkt ist, um Lernen und Lehrbetrieb überhaupt stattfinden zu lassen.

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Minijane kommentierte am 21. Dezember 2022 um 17:03

Der 1.Leseabschnitt ist geschafft. Toni ist ein richtiger Antiheld, der mir bisher nicht sonderlich sympathisch ist. Dieser einjährige Countdown zum Freitod gefällt mir irgendwie und ich bin gespannt, ob es am Ende wirklich dazu kommen wird. 
Am Ende des 2.Monat's hat man schon eine ganze Menge über Toni in Erfahrung bringen können. Ein erfülltes Leben sieht anders aus. Er geht davon aus, dass ihn niemand groß vermissen wird, wenn er aus dem Leben scheidet, nicht mal sein Freund oder sein Hund. Traurig!

Trotz der vielen Gedankensprünge kann man der Geschichte gut folgen, finde ich. Es blitzte auch immer wieder etwas schwarzer Humor auf. Das mag ich ja. Insgesamt fürchte ich könnte das Buch etwas langatmig werden. Mal schauen. Bisher ist es ganz unterhaltsam und die Sprache gefällt mir auch.

 

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schwadronius erwähnte am 29. Dezember 2022 um 23:04

Bisher ist es recht unspannend. Gescheiterte Beziehung - gut. Demente Mutter - gut. Unbefriedigender Beruf - gut. Ziemlich "normal" und wenig "anders" zu anderen Geschichten.

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KKruse kommentierte am 28. Dezember 2022 um 15:39

Nachdem ich anfangs noch recht angetan von dem Buch war und mich auch die episodenhaften Kapitel und Zeitsprünge nicht gestört haben, hat meine Begeisterung im Laufe der Lektüre nun leider immer mehr abgenommen. Es entwickelt sich kein spannender Plot, der mich an das Buch fesselt und zum weiterlesen animiert. Außerdem stößt mich der Protagonist immer mehr ab. Auch wenn seine Gedankengänge schon interessant sind und das Buch so zum Mit- und Weiterdenken anregt, finde ich ihn inzwischen nervig. In anderen Besprechungen dieses Romans wird Toni oft als "Antiheld" bezeichnet, was ich unterschreiben würde.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
schwadronius erwähnte am 29. Dezember 2022 um 23:02

Wahrscheinlich ist es wie bei "Der Schatten des Windes". Lange, über vierhundert Seiten, plänkelt die Geschichte vor sich hin und dann wird's spannend. Könnte auch typisch "spanisches Schreiben" sein?!

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
schwadronius erwähnte am 29. Dezember 2022 um 22:59

Die ersten beiden Monate sind rum, aber ich weiß jetzt irgendwie nicht so ganz, warum sich der Protagonist umbringen möchte.

Die Sprache ist recht normal. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Tatsächlich ist sie nicht so packend.

Als Philosophielehrer hätte ich jetzt auch mehr Gedanken oder Ansätze dieser erwartet, stattdessen ist es erstmal nur eine Berichterstattung seines Lebens.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
FIRIEL kommentierte am 30. Dezember 2022 um 06:55

Also auch ein gemischter Eindruck bei dir. Nur dass du Toni noch ziemlich sympathisch findest.

Wenn du jetzt den ersten Leseabschnitt geschafft hast, bist du ja nun hoffentlich gut drin und kommst weiter. Sonst sind alle schon fertig und  es gibt  keine Diskussionen mehr.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
schwadronius erwähnte am 30. Dezember 2022 um 11:51

Firi, es gibt so oder so kaum Diskussionen in Leserunden mehr ...

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
darkola77 kommentierte am 31. Dezember 2022 um 20:25

Das können wir alle aber ändern! :-) Ich selbst freue mich über andere Meinungen und Annahmen, solange sie wertschätzend und mit einer gewissen Offenheit vorgebracht werden.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
Martinchen kommentierte am 30. Dezember 2022 um 18:42

Ich habe etwas verspätet mit dem Lesen begonnen und habe nun ungefähr die Hälfte des ersten Abschnitts gelesen.

Der Schreibstil ist gut lesbar, die einzelnen Episoden gefallen mir. Unser Protagonist schreibt, was ihm einfällt. Ich empfinde den Tenor eher als traurig, auch wenn es natürlich hin und wieder Situationskomik gibt. Die Idee der Mutter, die beiden Söhne vor das Lokal zu stellen, in dem der Vater auf Abwege geraten will, hat etwas - auch, wenn ich bei der Vorstellung grinsen musste, ist es doch sehr traurig, dass die Ehe der Eltern so schlecht ist und es keine Möglichkeit gibt, sie aufzulösen.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
darkola77 kommentierte am 31. Dezember 2022 um 20:27

Dann hast Du ja noch einiges an Erzählung - mit Witz und Humor - vor Dir, worauf Du Dich meiner Meinung nach sehr freuen kannst! :-)

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 144
Xana kommentierte am 23. Januar 2023 um 23:05

Ich habe leider erst spät mit dem Buch beginnen können, komme aber gut voran. Auch mit gefallen die kurzen Abschnitte, die das Lesen leicht machen. Die Idee mit einem Abschnitt pro Tag finde ich sehr interessant. Der Stil ist Recht sprunghaft, aber das sind Gedanken ja durchaus auch.

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