Leserunde

Leserunde zu "Der Oktobermann" (Ben Aaronovitch)

Der Oktobermann - Ben Aaronovitch

Der Oktobermann
von Ben Aaronovitch

Bewerbungsphase: 10.10. - 24.10.

Beginn der Leserunde: 31.10. (Ende: 21.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Der Oktobermann" (Ben Aaronovitch) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

›Die Flüsse von London‹ fließen nach Deutschland ...

... denn auch hierzulande gibt es magische Vorkommnisse! Das deutsche Pendant zu Peter Grant heißt Tobi Winter und arbeitet beim BKA (Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten, sprich: Magie). Tobi bekommt es mit seltsamen Bräuchen in den Weinbergen rund um Trier zu tun – und mit einem übernatürlichen Rätsel, das schon Hunderte von Jahren alt ist. Selbstverständlich hat in dieser Gegend auch die Mosel ein Wörtchen mitzureden, wenn es magisch wird.

ÜBER DEN AUTOR:

Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.

23.11.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 128 - 205

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Galladan kommentierte am 31. Oktober 2019 um 21:36

Bin durch. Halte mich hier aber noch zurück. 

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 04. November 2019 um 11:02

Ich bin zwar noch nicht ganz fertig mit dem lesen des Romans, aber ich habe Euch ein paar Youtube Links,dagelassen zur Inspiration.

Das erste Video zeigt die Mariensäule und der Blick auf Trier. Als ich zwischen 18-24 Jahre war, habe ich mich jedes Jahr an Heiligandend,mit einer Gruppe von Freunden getroffen ,so zwischen 23:00 und 24:00,nachdem wir mit unseren Eltern gefeiert haben. wunderschön,die vielen Lichter und manchmal auch Kirchenglocken zur Christmettte , der vielen Kirchen im Tal.

https://www.youtube.com/watch?v=jSJv3HEcKe8

Das zweite Video ist von der Trier Mundartband  Leiendecker Bloas." Dajee" ist vergleichbar mit dem italienischen" Dai ", was so was wie Los, auf geht`s, bedeutet. Ur -Trierer lieben es am Ende eines jeden Zufallstreffens mit einem Bekannten, in der Innenstadt, als Abschluß zu sagen.

Meine Eltern und ich haben uns aus Spaß angewöhnt, "Dajee", am Ende eines Telefongesprächs, zu sagen. : )

https://www.youtube.com/watch?v=-KVy3YSPsRU

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 04. November 2019 um 15:15

Von der oben genannten Band gibt es auch ein Lied  im Refrain heißt es. " Owen von dao Mariesäul , da sieht uus Städtchie so hamelich aus"

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Bibliomarie kommentierte am 04. November 2019 um 17:37

Danke schön für die Links, die Mariensäule hatte ich mir schon angeguckt, man bekommt so richtig einen Eindruck von der Steilheit der Hänge und die Mundart ist in meinen Ohren total fremd, klingt aber gut.

Also Dajee - zum nächsten Abschnitt.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 04. November 2019 um 18:36

: )

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Galladan kommentierte am 05. November 2019 um 07:24

Danke für den Rundflug.

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Leseratte83 kommentierte am 05. November 2019 um 14:16

DANKE für den Link.

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Minijane kommentierte am 05. November 2019 um 16:37

Tolle Idee mit den Videolinks. Vielen Dank, hat mir sehr gefallen.

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Tara kommentierte am 10. November 2019 um 18:52

Besten Dank für die Links, da bekommt man noch einmal einen ganz frischen Eindruck von Trier.

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Martina Suhr kommentierte am 11. November 2019 um 09:54

Tolle Idee und vielen Dank für den kleinen Ausflug :-)

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Leseratte83 kommentierte am 05. November 2019 um 14:14

Das Ende hat mir gut gefallen. Der Fall ist abgeschlossen. Werden wir jetzt zwei Ermittler bekommen?

Mit diesem Schluss hätte ich jetzt nicht so gerechnet. Aber will ich jetzt hier noch nicht verraten. Nur eines ich war überrasch, dass in Trier der Römerstadt keine römischen Geister erscheinen. Mit denen habe ich das ganze Buch gerechnet.

Jetzt freue ich mich schon auf weitere Bänder dieser Reihe und ich hoffe sie sind etwas gefährlicher für die Ermittler.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 05. November 2019 um 15:42

Stimmt ein Gladiator , hätte ihm in dem Unterirdischen Bereich des Amphitheaters über den Weg laufen können.

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Martina Suhr kommentierte am 11. November 2019 um 09:55

Tolle Idee und hätte dem Ganzen sicher noch ein wenig Pfiff gegeben.

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Bibliomarie kommentierte am 06. November 2019 um 11:28

"Nur eines ich war überrasch, dass in Trier der Römerstadt keine römischen Geister erscheinen. Mit denen habe ich das ganze Buch gerechnet."

Da hast du Recht. Die komplette römische Vergangenheit und die römische Götterwelt außen vor zu lassen, passt nicht zu Trier. Zumal die Römer ja auch den Weinbau mitgebracht haben.

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Martina Suhr kommentierte am 11. November 2019 um 09:57

Ja, da hätte ein wenig mehr historische Recherche sicher geholfen :-) Der mittelalterliche Geist war zwar ganz spannend, aber für einen Auftakt, der fesseln soll, ein wenig wenig :-)

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Tara kommentierte am 10. November 2019 um 18:59

Stimmt, römische Geister wären cool und passend gewesen.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 05. November 2019 um 15:36

Der Gedanke, dass Göttinentum vererbbar sein könnte und das ganze Moseltal irgendwie mit der Mosel oder Kyl verwandt sein könnte, hat mit sehr gefallen.

Das jedoch schon wieder ein Wiedergänger der Mörder ist, weniger, obwohl ein aus Liebe und Eifersucht  mordender Wiedergänger, in Verbindung mit Nachfahren,  ist schon wieder gut.

Insgesamt war es mir zu wenig Magie, nur zum Schluß gab es da ein bißchen, im Vegleich mit der anderen Serie war mir  die Handlung auch nicht komplex genug. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass es nur eine Novella ist ,da ist nicht genug Zeit dafür.

Die Atmosphäre  des Romans mochte ich sehr.

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Galladan kommentierte am 05. November 2019 um 20:04

Ich fand es gerade richtig, dass nicht so bombastisch gezaubert wurde. Ich denke, dass das auch als Einstiegsband für Neumagier gedacht ist. Da fällt man ja auch nicht mit der Tür ins Haus. Ausserdem könnte man ja die Ausbildung für magischen Sch... demnächst in London vertiefen. Dann hetzen wir ihm einen britischen Fluss an die Wäsche und die Rheingöttinen fangen eine Wasserschlacht an. :-D

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 05. November 2019 um 22:37

Ja ,die Flüsse gehen in Swinging London mehr ran, hatte ich hier auch erwartet, aber Kelly ist ja ein gebranntes Kind

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Galladan kommentierte am 05. November 2019 um 23:42

Oh ja. Swinging London vs. Deutsche Gründlichkeit. Ich seh es so vor mir. Irgendwie hat der Autor das recht gut eingefangen. Was passiert, wenn die Mosel aus ihrem Uferbett steigen würde? Das THW wirft mit Sandsäcken nach ihr. 

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. November 2019 um 09:24

uh jetzt habe ich ein fieses Bild vor mir : )

aber wenn du mal auf Youtube schaust dawar sie  " cold as ice"

Eisgang 1997 eingeben

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Bibliomarie kommentierte am 06. November 2019 um 13:48

Steigt die Mosel nicht jährlich aus ihrem Bett? Die Anrainer sind jedenfalls auf Überschwemmungen vorbereitet und nehmen sie fast gelassen hin. (Habe mal einen Bericht gesehen, wie gut die Leute sich vorbereiten mit gekachelten Kellern und Podesten und Sandsäcken)

Vielleicht sollten sie öfters mal eine Tasche mit gutem Wein ins Wasser werfen, damit sie die Göttin milde stimmen.

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Leseratte83 kommentierte am 07. November 2019 um 20:13

"Vielleicht sollten sie öfters mal eine Tasche mit gutem Wein ins Wasser werfen, damit sie die Göttin milde stimmen."

Wenn das so einfach wäre, würde es in London auch kein Hochwasser geben. Aber die Götter habe auch gefühle und es kann deshalb schon Hochwasser geben.  ;-)

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Bibliomarie kommentierte am 07. November 2019 um 22:27

Als Flussgott würde mich ein Ale oder ein Bitter auch nicht milde stimmen, selbst wenn ein Stück Cheddar oder Stilton dabei wäre

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Bibliomarie kommentierte am 07. November 2019 um 22:28

Als Flussgott würde mich ein Ale oder ein Bitter auch nicht milde stimmen, selbst wenn ein Stück Cheddar oder Stilton dabei wäre

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Tara kommentierte am 10. November 2019 um 19:00

Mir gefiel die Atmosphäre dieses Buches auch sehr gut.

Es gab weniger Magie, aber die, die es gab hat sich regelrecht autenthisch angefühlt und gut in die Story eingefügt, das fand ich großartig.

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Minijane kommentierte am 05. November 2019 um 16:43

Die Auflösung fand ich gelungen. Die verhaltende Menge an Magie hat mir als Aaronovitch Anfänger schon ausgreicht. Das Gespann Winter, Sommer fand ich sehr gut. Vanessa hat Talent. Deshalb schön, dass es dann wohl demnächst ein Ermittlerteam geben wird.

Die Peter Grant Bücher merke ich mir aber auf jeden Fall auch mal vor.

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Bibliomarie kommentierte am 06. November 2019 um 11:34

Ein nettes Ende, dazu noch ein bisschen Zauberei und ein Wiedergänger. Ich habe mich schon ganz gut unterhalten, aber auch nicht mehr.

Ich habe schon so viel über die London Bücher von Aaronovitch gehört, dass meine Erwartungen wahrscheinlich zu hoch geworden sind. Vielleicht habe ich mir deshalb von diesem Buch mehr versprochen.

Aber es war eine ganz runde Geschichte und die beiden Göttinnen (Mutter und Kind, wobei das Kind die Mutter der jetztigen Mutter ist) haben mir gefallen. Tobias und Vanessa haben gut zusammengearbeitet und Vanessa ist ein wenig angefixt von der Zauberei.

Übrigens mochte ich Gunther Hirsch sehr gern, der mit seiner Basecap seine Hörnchen versteckt und leichtfüssig wie ein deutscher Pan durch die Gegend springt.

Aber vielleicht sollte ich mir wirklich mal eines der London Bücher ausleihen, um den Hype zu verstehen.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 06. November 2019 um 13:15

Ich wäre Gunther Hirsch aus gerne wieder begegnet und hätte gerne mehr über ihn erfahren

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Bibliomarie kommentierte am 06. November 2019 um 11:45

Spielt eigentlich die Gruppe Werwolf aus der Nazizeit auch in den englischen Krimis eine Rolle?

Oder war das nur der bei Engländern oft unvermeidliche Bezug zur NS-Zeit?

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Hundenärrin kommentierte am 10. November 2019 um 10:44

Puh, das Ende musste ich jetzt etwas sacken lassen und einmal drüber schlafen... Ich muss leider sagen, dass sich meine anfängliche Begeisterung verpufft hat. Aufgrund eines Umstandes, der mich auch bei den neuen Folgen der Drei Fragezeichen enorm stört: Die Auflösung des Falls kann auf Grund von Informationszurückhaltung nicht vom Leser/Hörer selbst erdacht werden. Wie leider in diesem Fall von Tobi Winter auch. Der Wiedergänger wurde erst auf den letzten 20 Seiten eingeführt. Klar, das Wort „Wiedergänger“ fiel im Vorlauf bereits mehrmals, aber die Person des Gabriel Beck ist erst auf S. 159 namentlich erwähnt. Vielleicht ist das der Grund, warum ich kaum bis gar keine Krimis lese, denn solche Sachen treiben mir den Puls hoch – nicht vor Spannung, sondern Wut.

Die Geschichte hat Potenzial, aber hmm... die Umsetzung ist bis zu einem gewissen Punkt spannend, aber die Auflösung hat mich geärgert. Ich mochte die ruhige Erzählatmosphäre, die witzigen Sprüche, die eingestreut waren, die generelle Verbindung zwischen Krimi- und Phantasyelementen, und Vanessa war ein Highlight.

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Tara kommentierte am 10. November 2019 um 18:50

Ich bin durch und mir hat das Ende gut gefallen. Der Fall ist abgeschlossen und für mich war das so nicht vorhersehbar. Mir gefiel es, dass ich miträtseln konnte und durch die Ich-Perspektive des Protagonisten stets genauso viel wußte wie Tobi auch. Das Duo Winter, Sommer finde ich gelungen und bin gespannt wie es weitergeht.

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Adlerauge kommentierte am 11. November 2019 um 09:56

Habe mittlerweile dieses kleine Büchlein auch durchgelesen - zwar war es für mich das erste Buch aus dieser "magischen " Serie , aber trotzdem hat es mir im Großen und im Ganzen gut gefallen !

Eine passende rezension folgt in den nächsten Tagen ....

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Bibliomarie kommentierte am 11. November 2019 um 13:27

"Im Großen und Ganzen..."

Das passt genau, es war nett, es war unterhaltsam, in Teilen auch spannend, aber nach der ganzen Hype um den Autor hatte ich doch mehr erwartet.

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Martina Suhr kommentierte am 11. November 2019 um 10:05

So, nun bin ich auch fertig :-)

Auch wenn das Buch zur Mitte besser wurde, konnte es mich leider nicht sonderlich überzeugen. Zu groß waren meine Erwartungen nach der Peter Grant Reihe. 

Das Ende wurde mir zu schnell aufgelöst, keine großen Gefahren, denen sie sich stellen mussten, keine großen Überraschungen und Wendungen, keine Finten ... Alles in allem wenig komplex, sehr gradlinig und leider auch ohne erkennbarem Humor.

Gefallen hat mir, dass Vanessa wohl auch ausgebildet wird. Ich denke, ihr wird das gefallen und so hat Toni jemanden an seiner Seite, der ihm helfen kann. Toll fand ich auch die Flussgöttinnen, die mit ihren Eigenheiten für Abwechslung sorgten.

So sehr ich es genossen habe, dieses Buch mit euch zu lesen (vielen Dank für die vielen Exkurse und Zusatzinformationen), denke ich dennoch, dass die Tobi-Winter-Reihe mit diesem Buch für mich endet. Dann lese ich lieber die humorvollen Regionalkrimis aus deutscher Feder ala Rita Falk, da kann ich genüßlich lachen. Aaronovitch sollte eher seinen Wurzeln treu bleiben und sich wieder an Peter Grant orientieren und ein Setting wählen, dass ihm geläufiger ist.

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Bibliomarie kommentierte am 11. November 2019 um 13:29

~~Das Ende wurde mir zu schnell aufgelöst, keine großen Gefahren, denen sie sich stellen mussten, keine großen Überraschungen und Wendungen, keine Finten ... Alles in allem wenig komplex, sehr gradlinig und leider auch ohne erkennbarem Humor.

Ach ja, ich hatte mir auch mehr erwartet, alles nett und sympathisch aber auch ein wenig schlicht geschrieben.