Leserunde

Leserunde zu „Der Wortschatz“ (Elias Vorpahl)

Der Wortschatz
von Elias Vorpahl

Bewerbungsphase: 22.11. - 06.12. 

Beginn der Leserunde: 13.12. (Ende: 03.01.) 

Begleite ein Wort auf der fantastischen Suche nach sich selbst!

»Elias Vorpahl erzählt eine Geschichte vom Suchen und Finden, von Mut, Neugier und Selbstvertrauen. Er erzählt davon, über sich selbst hinauszuwachsen und seine eigene Welt mit anderen Augen zu sehen. Diese Geschichte erzählt er nicht nur mit wunderbaren Worten, sondern auch mit viel Humor und Fantasie. Wer ein Buch sucht, das glücklich macht und ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, liegt mit "Der Wortschatz" goldrichtig.« 

>> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten Eindruck 

Nach dem großen Erfolg des Taschenbuchs, das aktuell für den LovelyBooks Leserpreis 2018 nominiert ist, vergibt der Buchblatt Verlag 20 handsignierte Exemplare von "Der Wortschatz" als bibliophile Sonderausgabe im Hardcover. 

Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 06.12. und beantwortet folgende Frage: 

Was ist dein Lieblingswort und warum möchtest du in die Welt der Sprache eintauchen? 

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

Wenn euch die Leseprobe bereits gefallen hat, könnt ihr bis einschließlich 27.11. hier für „Der Wortschatz“ beim Leserpreis abstimmen. 

ÜBER DAS BUCH:

»Ein literarisches Kunstwerk über die Sprache - fantasievoll, bewegend und wunderbar originell!« - Empfehlung der tolino select Redaktion. 

In diesem Buch begegnest Du »einem Wort«, das seine Bedeutung verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diese wiederzufinden. 

»Es gibt Tausende Wege, die du einschlagen kannst. Den Weg zu erkennen, der dir Sinn gibt, ist die größte Herausforderung.« 

Die Suche nach dem eigenen Sinn - davon erzählt dieser kluge, bewegende und liebevoll gestaltete Roman. 

Ein Buch für Erwachsene, als sie noch Kinder waren. 

ÜBER DEN AUTOR:

Elias Vorpahl, *1985, studierte nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Südafrika Mathematik in Münster und Christchurch, Neuseeland. Er ist Mitglied der Autorengruppe Prosathek. 

›Der Wortschatz‹ ist sein Debütroman.

06.01.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 91 bis 120

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 91 bis 120
Michelly kommentierte am 18. Dezember 2018 um 17:46

Die Wortspiele haben mir wirklich außergewöhnlich gut gefallen und die Geschichten haben einige Bekannte hervorezaubert. Zumindest sind in meinem Kopf einige Elemente und Figuren der Literatur aufgetaucht beim Lesen.

Da steht ein  Elfenbeinschloss im Zentrum einer Wüste. Begegnen wir hier Michael Ende? Auch die Anspielung, dass der König umherzog, um etwa ein noch weißeres Wort zu finden, erinnert mich an eine Geschichte oder ein Märchen, ich kann es nur noch nicht richtig greifen. Hat jemand eine Idee? Sogar der Kleine Prinz stielt sich zwischen die Zeilen. Die schwarze Wüste mit dem Turm hat mich auch ganz kurz an den "Dunklen Turm" von Stephen King denken lassen, ich glaube aber nicht, dass diese Assoziation vom Autor beabsichtigt war.

Sehr gut gefallen hat mir die Geschichte der Würde, die nicht mehr im Konjunktiv leben wollte, ich selbst kenne viele Menschen, die im Konjunktiv leben und aus ihrem Trott nicht heraus kommen. Meine Lieblingsgeschichte findet ihr unter "Lieblingsstellen".

Als das Wort auf der Bühne seine Geschichte vorträgt und diese sich verselbständigt, bekommen wir meiner Meinung nach einen kleinen Einblick in die Welt eines Autoren, der eine Idee hat und zuschaut, wie sich die Geschichte beim Schreiben entwickelt.

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Susi kommentierte am 18. Dezember 2018 um 21:27

Michelly , "Als das Wort auf der Bühne seine Geschichte vorträgt und diese sich verselbständigt, bekommen wir meiner Meinung nach einen kleinen Einblick in die Welt eines Autoren, der eine Idee hat und zuschaut, wie sich die Geschichte beim Schreiben entwickelt."   Das gleiche habe ich auch gedacht. 

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Galladan kommentierte am 18. Dezember 2018 um 23:01

Ich habe vor Kurzem ein Interview mit einer Autorin gehört, wo diese beschrieb wie sie immer hinter ihren Figuren her rennt, da die sich verselbstständigen und sie schaun muss wohin die Reise der Figuren geht.

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lesesafari kommentierte am 26. Dezember 2018 um 21:04

Galli: Das ist doch so nen Autoren Standardsatz. Wer den nicht drauf hat, darf sich ja gar nicht Schriftsteller nennen. *Klischee*

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lesesafari kommentierte am 26. Dezember 2018 um 21:02

Ja, genau, da erhaschen wir einen Blick in die Werkstatt eines Autors. (Zu der Verschachtelung, dieses der Spiegel im Spiegel ist ein Labyrinth, das ist doch von Ende?)

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Martina Suhr kommentierte am 02. Januar 2019 um 11:49

Das mit dem Spiegel finde ich sehr passend. Man hat immer mal wieder das Gefühl, einen Spiegel vorgehalten zu bekommen :-) Ich mag das gern, allerdings bremst das mein Ledetempo erheblich, da die Worte und Geschichten dieses Büchleins doch recht stark nachhallen :-)

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Lu in Bookland kommentierte am 19. Dezember 2018 um 22:22

Mir hat auch die Geschichte der Würde ausgesprochen gut gefallen, ich habe ab und zu nämlich selber das Gefühl im Konjunktiv zu leben und fand die kleine Geschichte irgendwie erbaulich.

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milkshake kommentierte am 20. Dezember 2018 um 18:54

Dem kann ich so nur zustimmen.

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Muschelschubser kommentierte am 22. Dezember 2018 um 06:29

ja, fand ich auch.

Die Idee aus dem kleinen "würde" "DIE Würde" zu machen, genial. Das hat mir mit am besten gefallen.

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Anchesenamun kommentierte am 26. Dezember 2018 um 11:28

Das hat mir auch gut gefallen. Generell finde ich die Einfälle des Autoren genial, darauf muss man erstmal kommen.

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lese-esel kommentierte am 27. Dezember 2018 um 12:00

Diese Wortspiele sind klasse.

Und aus würde wurde Würde....

Ich hoffe, sowas werde vielen passieren.

Nicht immer hätte, hätte ..... Fahrradkette,

und könnte, sollte.....

Die Geschichte regt echt an, sich Gedanken zu machen, tatkräftig zu werden und sich nicht hinter Eventualitäten zu verstecken um unverbindlich zu bleiben.

Und nachdem würde zur Würde wurde, sieht man, dass da auch große Selbstvertrauen-Gewinnung mit verbunden ist. Würde ist hat was Großes!

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Martina Suhr kommentierte am 02. Januar 2019 um 11:58

"Die Geschichte regt echt an, sich Gedanken zu machen, tatkräftig zu werden und sich nicht hinter Eventualitäten zu verstecken um unverbindlich zu bleiben."

Das hast du wirklich schön und vor allem treffend formuliert. Wie oft bleibt man vage, weil man sich nicht sicher ist oder möglicherweise die Konsequenzen scheut ... Doch wie viel geht an einem dadurch vorbei ... Der Konjunktiv bedeutet doch so viele ungenutzte Chancen. 

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Nele33 kommentierte am 31. Dezember 2018 um 14:55

Dieses Gefühl kenne ich auch nur zu gut- zwischendurch im Konjunktiv zu leben, da hat mich die Geschichte der Würde innehalten lassen.

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La Tina kommentierte am 25. Dezember 2018 um 13:33

Die Kritik am übermäßigen Gebrauch des Konjuktivs gefiel mir auch sehr. Vor allem die Entwicklung hin zur Würde. Sehr realitätsbezogen.

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flowers.books kommentierte am 29. Dezember 2018 um 14:07

Kann mir nur anschließen - tolle Geschichte !

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Lelu kommentierte am 31. Dezember 2018 um 13:54

Absolut. Heutzutage werden mehr Pläne geschmiedet, als in die Tat umgesetzt. Insofern passten die Geschichten ja auch sehr gut zueinander: Man verliert sich ebenso in den Plänen wie in den Geschichten und am Ende ist einem die Zeit davon gerannt.

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Anchesenamun kommentierte am 26. Dezember 2018 um 11:32

Die ganzen Assoziationen fehlen mir zum größten Teil, da ich die ganzen Klassiker nicht gelesen habe. Aber manche hier scheint es sogar ein bisschen zu stören, dass der Autor "geklaut" hat, von daher ist es vielleicht manchmal gar nicht so schlimm, dass ich die Anspielungen nicht verstehe.

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schwadronius erwähnte am 30. Dezember 2018 um 20:05

Er "klaut" nicht, er baut sie ein.

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Lelu kommentierte am 31. Dezember 2018 um 13:56

Och, ich glaube auch nicht, dass es hier wirklich jemanden stört. Ich tippe jetzt einfach mal, dass einige die Anspielungen als Herausforderung betrachten ;) Aber das Gute ist ja, dass man sie nicht verstehen muss: Die Geschichte funktioniert auch ohne sehr gut!

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lese-esel kommentierte am 31. Dezember 2018 um 19:10

ich sehe es auch nicht als Klauen. Für mich ist ein besonderes Element in diesem Buch. Für mich ist es schön, alte Bekannte wiederzusehen und wiederzuerkennen. Ich sehe in ihnen schöne Begleiter, die einem auf der Reise mit dem Wort zur Seite stehen. Und das tolle ist, dass der Eine von Euch dies und der Andere das entdeckt. Das ist eine Bereicherung, da einem manchmal die Augen geöffnet werden.

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lesesafari kommentierte am 01. Januar 2019 um 01:33

irgendwer (faucault?) sagte doch, es gibt nichts, was noch nicht erzählt wurde.
vllt stehen nur die worte jedes mal anders.

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schwadronius erwähnte am 30. Dezember 2018 um 20:40

Der arme Konjunktiv. Immer wird auf ihm herumgehackt. "Du bringst es doch zu nichts! Bei Dir ist immer alles 'möglich', hast Potential, aber bleibst doch nur un-ver-wirklich-t!"

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Galladan kommentierte am 18. Dezember 2018 um 23:12

Die Erklärung warum das Kamel gewonnen hat und die Dynamik hinter dem Wahlverhalten hat mich schmunzeln lassen. Ja, jemand der es geschafft hat bekannt zu sein wird schnell zu weiteren Erfolgen verholfen, auch wenn ein Buch nur ein geschriebener Hurz sein sollte. Gerade Leserunden tendieren dazu aus einem mittelmäßigen Buch das Highlight des Jahres zu machen. Sollte dann jemand rufen: er hat ja gar nichts an, wird dies quasi zum Königsmord erklärt. 

Nachdem unser Wort die Suche in sich selbst durchgeführt hat bin ich gespannt wohin die weitere Reise geht. 

 

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Muschelschubser kommentierte am 22. Dezember 2018 um 06:33

Danke! genau das denke ich manchmal auch. Man traut sich kaum, was Negatives zu sagen, wenn alle voller Lobes sind...

ich tues zwar trotzdem, bin aber stets voller Zweifel, ob meine Kritik denn auch berechtigt ist.

PS: vielleicht kommt (ach nee, ich glaub, man muss sagen "kam"... ) so die Vergabe des Literaturnobelpreises oft zu stande. Da habe ich manchmal auch gefragt, wieso etwas ausgewählt wurde (Ausnahmen bestätigen hier selbstverständlich die Regel.. es sind auhc viele großartige Schriftsteller darunter)

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Susi kommentierte am 22. Dezember 2018 um 12:16

Oh ja ! Manchmal glaube ich, dass ich die Einzige bin, die "Die Wahrheit" von Melanie RAbe verrissen hat. DAbei ist das das dämlichste Buch, was ich seit langem gelesen habe. Alles ist total unlogisch und dann diese sich ständig wiederholenden Textbausteine, Grauenhaft (könnt gerne meine Rezi dazu lesen). Welch eine Wohltat, dann so ein Buch, wie den Wortschatz in den Händen zu halten. Das ist sicher auch gutes Marketing, dass man einen "Schatz" in den Händen hält, wenn man das Buch liest. 

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Annegreat kommentierte am 23. Dezember 2018 um 22:11

Ich wundere mich auch manchmal wie es einige Bücher in die Bestsellerlisten schaffen und sich dann dort auch noch über Wochen halten. Das kann dann nur am guten Marketing liegen, aus kleinen Verlagen kommen die nämlich nur selten. Möglich wäre naürlich auch, dass ich sie einfach nicht verstehe oder mit falschen Erwartungen lese.

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lese-esel kommentierte am 26. Dezember 2018 um 22:39

Wenn man schon mal einen Namen hat, dann ist es oft leicht, "oben" zu bleiben, da viele glauben bzw. davon ausgehen, dass es gut ist.

Und wenn ein Kritiker, der einen Namen hat, sagt, dass das Buch gut sei, dann werden viele Leute diesem Urteil (ver-)trauen. Ich finde es schade, da auf diese Weise viele gar keine Chance bekommen. Und wie Du schon vermutest, Vermarktung macht viel aus!

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La Tina kommentierte am 25. Dezember 2018 um 13:32

Nein, du bist nicht die Einzige :-D

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lesesafari kommentierte am 26. Dezember 2018 um 21:09

Die Raabe, ich las, glaube ich, "Die Falle", oweia. Ist aber ne ganz große talentierte Künstlerin. Nur ich möchte kein zweites Buch von ihr lesen. Und Juli Zeh, ich weiß auch nicht, warum "Unterleuten" so gehyped wird, die letzten 40 Seiten allein, hätten genügt, perfekt, fertig. Aber nein, diese aberhunderte von Seiten drumherum, *gääähn*. Dann sah ich, dass ihre anderen Werke ja tatsächlich nur 190 Seiten so um den Dreh haben. Ob die besser sind? Aus "Der Pfau" von isabel Bogdan hätte die Länge eines Schülerwitzes gereicht. 

Genau, zurück zum Buch und mal gucken, wie es sich wendet. :)

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Lelu kommentierte am 31. Dezember 2018 um 14:04

Insofern ist das Buch auch noch Motivation, Niederlagen nicht zu schwer zu nehmen und sich seine Ziele oder Vorbilder nicht zu hoch zu stecken bzw. sich nicht daran zu messen, sondern nur die Meinung weniger ernst und wichtig zu nehmen. Stimmt, dieser kleine Wink ist auch ein großer Pluspunkt dieses Abschnitts.
(Wobei man natürlich auch vorsichtig sein muss, "Erfolg" immer nur einem Namen zuzuschreiben. Manchmal treffen Bücher auch einen Nerv und entwickeln sich anschließend zu einem Hype, selbst wenn sie schlecht [siehe Fifty Shades von Grey...muss man dazu noch Worte verlieren?] und man am Ende nur noch genervt ist.)

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Zenzi kommentierte am 22. Dezember 2018 um 08:40

Die Wandlung von würde zur Würde fand ich wunderbar - den Konjunktiv aufzugeben, vielleicht, eventuell...und nun zu einer Person zu werden, die ihre Meinung bescheiden, aber sicher vertritt, ist schon riesig.

Die Wortspiele und Geschichten waren auch voller Phantasie und haben mich gut unterhalten.

 

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Muschelschubser kommentierte am 22. Dezember 2018 um 08:56

Die Wortspiele haben mir gut gefallen. Und ich stimme Euch zu, dass hier wohl der Auto aus dem Nähkästchen plaudert. Sehr geschickt fand ich, dass unser Wort nicht gewonnen hat. Ihr wisst shcon was ich meine, oder? oft ist es doch so, dass in solchen Situationen der Held der Geschicht als unerwarteter, aber gloreicher Sieger hervorgeht.

Ich bin gespannt, was die Echse dem Wort zeigen will..."Du brauchst Mut dazu. Gerade du, mehr als jedes andere Wort." - hmmm... warum braucht unser Wort mehr als die anderen Worte. Da bin ich echt gespannt!

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Susi kommentierte am 22. Dezember 2018 um 12:20

ist die Auflösung dazu nicht bezaubernd !

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Anchesenamun kommentierte am 26. Dezember 2018 um 11:30

Das fand ich auch gut. Ich war zwar etwas enttäuscht, dass sie so wenige Punkte bekommen hat (Obwohl ich zwar einerseits froh war, dass ihr dann doch eine passable Geschichte eingefallen ist, ich diese aber jetzt auch nicht sooo den Brüller fand.), aber die Erklärung von Wortgewandt ist so überaus nachvollziehbar und auf unsere Welt anzuwenden.

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Lelu kommentierte am 31. Dezember 2018 um 14:10

Nun ja, gewinnen hätte Wort ja eh nicht mehr, sie durfte ja nur aufgrund der Tradition vortragen, aber es stimmt schon, viele (gerade Fantasy-)Romane haben diese Twists, dass der Held plötzlich das All-round-Talent ist...

@Anchesenamun: Ich fand Worts Geschichte jetzt auch nicht schlecht, aber ebenfalls nicht überragend. Zumal diese eher wieder ein Schmarnkel für den Leser war, wie ich finde, denn der Wortwitz entfaltet sich ja stärker im geschriebenen Wort. Als Zuhörer muss man schon sehr bildlich denken, um richtig mitzukommen, m.E.n.

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Annegreat kommentierte am 23. Dezember 2018 um 22:05

Die Wortspiele fand ich klasse, da hatte ich großen Spaß dran. Besonders gut hat mir die „Würde“ gefallen, da hier auch deutlich wird wie wichtig die Groß- und die Kleinschreibung ist.

Nett fand ich auch das kleine Wort und seine Aufregung auf der Bühne – sehr nachvollziebar.

In diesem Buch stecken so viele tolle Sätze, Gedanken und Ideen, die ich mir so gerne alle merken möchte, aber ich fürchte das ist unmöglich. Ich habe jetzt schon so viele Zettelchen reingeklebt, dass ich den Überblick verloren habe.

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La Tina kommentierte am 25. Dezember 2018 um 13:25

Ein Leseabschnitt komplett über die Wortspiele - mir hat es sehr gefallen. Die Atmosphäre des Amphittheaters mit all den Kerzen, die schönen Geschichten, bei denen mit der Bedeutung der Worte gespielt wurde.

Ich lernte damals in der Schule, Farben seien nicht steigerbar, es gäbe genaugenommen keinen Komperativ und Superlativ der Farben. Entweder ist etwas rot (gelb, grün, schwarz...) oder nicht. Deswegen fühlte sich für mich die Suche nach dem weisseren Wort falsch an, auch wenn es letztlich in der Entdeckung des weisesten Wortes endete.

Davon abgesehen fühlte ich mich gut unterhalten und war etwas enttäuscht, dass das Publikum das Sprach-Teekesselchen nicht recht zu würdigen wusste.

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lese-esel kommentierte am 27. Dezember 2018 um 12:19

Bestimmte Adjektive (einzig, tot, optimal) lassen sich nicht steigern, da ist was dran.... Aber in der Literatur, um etwas bestimmtes auszudrücken, sei es Witz oder einfach nur etwas Hochbedeutungsvolles, da finde ich es gerechtfertigt. Hier ist es als Stilmittel, Autorenfreiheit zu sehen.

Aber das weißeste Wort ist klasse, da es das reinste, neueste, unverbrauchteste ausdrückt.

Bei Farben denke ich z.B. an einen Film von Loriot (Ödipussi), als die eine Ehefrau gefragt wird, was ihre Lieblingsfarbe sei: "Schamolweiß, das ist noch etwas weißer als weiß."

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lesesafari kommentierte am 26. Dezember 2018 um 19:35

DIe Wortspiele sind ein Poetry-Slam. ;D Oder so ähnlich. Es geht um verschiedene Bedeutungen von ähnlichen Worten, die sich vllt nur durch einen Buchstaben unterscheiden. Und das Karnickel als Symbol für Begierde. ;D Böse. Wieder lassen sich Parallelen zu Alice und zu Ende finden, der kleine Prinz und 1001 Nacht. Die meisten Wort-Geschichten, Wörter erzählen ihre eigene Geschichte, waren mir ein bisschen zu vorhersehbar (weiß-Weisheit, würde- Würde, aber mal Bedeutungswandlungen ohne Buchstabenverstellung). Ich bin mir auch noch unschlüssig, ob wir "Die Schachtel" als Verschachtelung gefällt. Natürlich veranschaulicht sie es gut. Mir gefiel auf jeden Fall die Abstimmung mit den Kerzen. (Oh, das gehört schon zum 3. Teil, da find ich ja den 2. Abschnitt auch nicht gut gewählt, ein Kapitel mehr wäre gut gewesen. Dann muss ich jetzt erstmal das nächste Kapitel lesen. Die Spannung ist ja schon gestiegen. Mal sehen, was Wort erzählen wird.)

Warum sit "Wortgewandt" eigentlich männlich?

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schwadronius erwähnte am 30. Dezember 2018 um 20:22

Mir gefiel "Die Schachtel" in diesem Abschnitt am besten. Elias hätte nur die Striche / Abgrenzungen weglassen sollen.

Wortgewandt ist männlich, weil unser großes Wort weiblich ist.

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lesesafari kommentierte am 30. Dezember 2018 um 22:15

und wortgewandt ist klein, weil er männlich ist? oh manno, genderstreit bei wörtern.
die klammern, für mich waren das zahlen, hätten wirklich wegbleiben können. dann hätte man sich schön drin verloren.

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schwadronius meinte am 30. Dezember 2018 um 22:41

Nein, weil er ein Adjektiv ist. Hätte er -heit gefunden, wäre er auch groß und weiblich. :D.

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lesesafari kommentierte am 01. Januar 2019 um 01:35

achso, DER adjektiv. guck mal, ich schreib ihn klein. ;D

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Lelu kommentierte am 31. Dezember 2018 um 14:16

Schlimmer wäre es doch gewesen, wenn in Bezug auf Wortgewandt auch immer von "es" die Rede gewesen wäre oder...

@schwadronius: Deutest du einen ganz feinen oder auch nur möglichen love-interest an, oder wie soll man den Bezug zu Wort verstehen?

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schwadronius antwortete am 31. Dezember 2018 um 14:44

Nein, Echse ist eher Worts Mentor.

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Lelu kommentierte am 02. Januar 2019 um 22:23

Ah, DER Mentor, stimmt, schöne Idee und ergibt Sinn :D

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lesesafari kommentierte am 26. Dezember 2018 um 20:57

Das Wort verwendet ihre Fanatsie und schon fliegen die Wörter ihr nur so zu. Aber es ist eine gegenwärtige Geschichte, die nur für den Augenblick gilt. AHA, unser Wort war mal ein V, konnte aber nicht fliegen. WIll aber unbedingt fliegen. Es ist auch irgendwie ein Bogen mit einem Pfeil, der auch nicht fliegen kann. Ein Sprachrätsel. Und V= Pfau und Veilchen=Pfeilchen... was kommt da nur raus. Außerdem kennen die anderen Wörter sie nicht, deshalb ist Wort für die anderen Wörter unbedeutend. Und sie sieht irgendwie aus wie ein vertrocknetes Blümchen oder Bäumchen.

Und Wortgewandt ist eine Echse. Was für eine Echse? Wortgewandt ist ein richtiger Popstar, Megaerfolg, dann Abschlusstournee, dann Comeback und plötzlich Burn-Out. Was passiert am nächsten Morgen, was Wortgewandt nicht erklären kann und Wort vermutlich nie erleben wird.

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lese-esel kommentierte am 27. Dezember 2018 um 12:33

Du hast Recht, Echsen gibt es viele. Aber vielleicht soll sich der Leser hier eine Echse aussuchen, die ihm am besten gefällt.

Echse ist ein gute Wahl. Ich habe mal im Internet gesucht und gefunden, dass Echsen - laut Mythologie - Krafttiere sind.

Sie öffnet einem den Zugang zu Träumen. Sie hilft, auf Träume und Wünsche zu achten und diese umzusetzen. Außerdem bringt sie uns bei, unseren intuitionen zu vertrauen.

Das passt doch, was unser Wort angeht. Durch Wortgewandt wird Wort den Mut und Kraft haben, ihre Suche weiter fortzusetzen. Sie hat es ja schon geschafft, Würde zu erlangen. Und Mut hat Wort ja auch!

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lesesafari kommentierte am 27. Dezember 2018 um 20:55

Ich dachte bei Echse auch an Schildkröte, weil die so alt und weise sind. Wortgewandt ist auf jeden Fall kraftvoll, wortgewandt.

Ein Glücksbringer, Schutzengel für Wort, das ist auch super.

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schwadronius fragte am 30. Dezember 2018 um 20:25

Ist es Dir wichtig, welche Echse es ist? Ich finde das für die Geschichte nicht sooo wichtig.

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lesesafari kommentierte am 30. Dezember 2018 um 22:17

ja, echse hätte ja auch eine schildkröte, ein CHAMÄLEON (ist mir grad spontan eingefallen) sein können oder was ganz anderes.
doch ist wichtig wegen der bedeutung des symbols/motivs "echse/ bestimmtes tier".

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schwadronius erwähnte am 30. Dezember 2018 um 22:39

Aber dann hätte Elias Chamäleon oder Schildkröte geschrieben. Er wählte gezielte Wörter.

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lesesafari kommentierte am 01. Januar 2019 um 01:42

bewusst offen, weil so wortgewandt und stark? vllt.

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Lelu kommentierte am 31. Dezember 2018 um 14:22

@lesesafari: Beziehst du Worts Geschichte auf sie selbst? Ist das allen/anderen auch so ergangen? Ich dachte, ehrlich gesagt, dass es einfach nur eine Geschichte ist...
Und was die Echse betrifft: Du meinst du hättest noch genauere Unterscheidungen (z.B. leguanartige, geckoartige, skinkartige, schleichenartige) oder eine ganz eindeutige Art gewollt?

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lesesafari kommentierte am 01. Januar 2019 um 01:40

das dachte ich schon. eine ... kann ja aucg spielerisch gelöst werden.

die anderen erzählen ja auch eine geschichte bzw. die über sich selbst.
artig nicht. aber die schildkröte wurde ja durekt als solche bezeichnet. echse fand ich jetzt so allgemein, mir kam noch keine echse als solche unspezifische in einer geschichte unter. aber jmd hat ja gegoogelt, dass echse für Stärke steht. die schildkröte steht hingegen immer für weisheit. bei ende kommt sie oft vor.

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Lelu kommentierte am 27. Dezember 2018 um 09:50

Da ich aktuell im Urlaub bin, heute erst einmal nur ein schneller post zum dritten Abschnitt, den ich ehrlich gesagt bisher am schwächsten fand, gleichwohl er trotzdem schön war. Die Wortspiele waren anders, als ich gedacht hatte, aber die Geschichten empfand ich nichtsdestotrotz als ganz hübsch, vor allem gefiehl mir die Geschichte von Würde was den Witz betraf. Während die zweite Geschichte des Kamels eine Ermahnung an einen selbst ist - doch das mochte ich schon! Aber am besten gefiel mir Wortgewandt! Er hatte zwar keine großen Auftritte, aber als Figur war er mehr als sympathisch und ich bin und bleibe weiterhin gespannt, jetzt natürlich besonders, was Wortgewandt unserem Wort zeigen möchte!

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dj79 kommentierte am 27. Dezember 2018 um 20:43

Die Wortspiele finde ich richtig klasse. Mir hat die Geschichte „Die Bleiwüste“, an deren Ende der König die Weisheit findet, sehr gut gefallen. Sie reflektiert unser Streben nach Mehr, mehr Besitz, mehr Vielfalt, immer wieder muss ein neuer Kick her. Erfüllung und Zufriedenheit Erlangen wir dadurch immer nur kurz. 
 
Besser noch fand ich die Geschichte „Würde“, wo sich die Würde von würde - im Sinne von hätte, würde, könnte - zur Würde mit Rückgrat und Macherqualitäten entwickelt. Die Würde beendet die ewige Jammerei „Ich würde auch gern mehr Sport treiben, ...“ oder „Ich würde auch so gern mehr lesen, ...“, „... aber ich habe einfach keine Zeit.“ Im Zeitalter von Zeitverschwendung für SocialMeda, Handyspiele usw. empfinde ich das Gejammer mehr als Ausrede. 
 
Die innerliche Aufregung und das Herzklopfen als das Wort auf die Bühne musste, konnte ich gut nachvollziehen. Wann immer Freiwillige auf eine Bühne sollen, geht es mir genauso, obwohl ich vielleicht noch gar nicht ausgewählt wurde. Sobald ich realisiere, was drohen könnte, fängt das Lampenfieber an. 

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well_ireadaboutit kommentierte am 28. Dezember 2018 um 20:01

Der gesamte Abschnitt beschäftigt sich jaausschließlich mit den Wortspielen und auch hier merkt man dem Autor wieder seine Fantasie an. Diese kleinen Geschichten in der Geschichte waren wie Goodies und mir hat es sehr gefallen, von diesen Erzählungen zu lesen. Dass die Kerze ausgerechnet vor unserem noch namenlosen Wort aufleuchtet und es auf die Bühne muss, war zwar schon sehr vorhersehbar, aber dass es so ausgeht, hatte ich nicht erwartet. Vielleicht einen kleinen Abklatsch davon, was das Wort nach dem Aussprechen durch den menschen erlebt hat, aber nicht diese schöne Geschichte.

Ich frage mich jetzt bloß, wie der Bogen zum Ende hin geschlagen wird. Unser Wort sollte innerhalb der nächsten 40 Seiten ja seinen Sinn finden und bis jetzt kann ich mir noch nicht vorstellen, wie das passieren wird. Auch kann ich mir vorstellen, dass Zeig bzw. Geiz noch einmal auftaucht sowie das Geheimnis gelüftet wird, wie ein Wort sich denn nun umstellen kann. Und die Klammern wurden auch nicht mehr erwähnt. Ob sie wohl noch einmal auftauchen werden? Wer weiß, wer weiß. Ich hätte jetzt schon gerne mehr Seiten in diesem Buch bitte :D

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 91 bis 120
dj79 kommentierte am 29. Dezember 2018 um 11:19

Das ist das ein schönes Element der Geschichte. Von Anfang bis Ende ist sie geheimnisvoll. Sie ist spannend, weniger im Sinne einer Verfolgungsjagd, aber wir möchten irgendwie schon hinter das ein oder andere Geheimnis kommen.

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dj79 kommentierte am 29. Dezember 2018 um 11:19

Das ist das ein schönes Element der Geschichte. Von Anfang bis Ende ist sie geheimnisvoll. Sie ist spannend, weniger im Sinne einer Verfolgungsjagd, aber wir möchten irgendwie schon hinter das ein oder andere Geheimnis kommen.

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flowers.books kommentierte am 29. Dezember 2018 um 14:10

Die Auflösung wird bestimmt umso besser am Ende :)

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Lelu kommentierte am 31. Dezember 2018 um 14:24

Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass das Wiederfinden der Bedeutung, das Wort, das letzte der Geschichte werden wird. Was sollte man danach auch noch dazu sagen?!? Ich bin aber auch mehr als gespannt!

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flowers.books kommentierte am 29. Dezember 2018 um 14:05

Die Wortspiele und ihre Geschichten fand ich ganz toll. Der Schreibstil von Vorpahl ist einfach fantastisch und mir gefällt das Buch immer mehr.

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Hennie kommentierte am 29. Dezember 2018 um 22:53

@flowers.book. Deinen beiden Sätzen kann ich mich voll anschließen. Bei Elias Vorpahls Zeilen musste ich bis jetzt oft mehrmals lesen, um den vollen Sinn zu begreifen bzw.besser zu verstehen. Diese vielen Anspielungen, Wortspielereien...

Das Buch ist wirklich ein Schatz und noch nie habe ich solange gebraucht, um zu lesen. Ich nehme mir aber die Zeit.

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Hennie kommentierte am 29. Dezember 2018 um 22:45

Wem oder welcher Geschichte hätte ich meine Stimme gegeben? Das ist eine schwierige Frage, weil ja bei den Wortspielen jeder Beitrag erst einmal einzeln bewertet werden konnte. Die erste Geschichte des Kamels „Schwarze Wüste“ („Die Bleiwüste“) fand ich wunderbar. Ein König auf der Suche nach verirrten Worten, neuen, weißen Worten, die er seiner Sammlung einverleiben wollte. Am Ende fand er Weisheit. Die Erzählung war voller Tiefe, Poesie und Fantasie. Aber auch die Geschichte, wie würde zu Würde wurde, fand ich sehr feinsinnig. Ebenso „Die Schachtel“, der zweite Auftritt des Kamels. Ganz hervorragend hat sich das Wort mit seiner Geschichte „Das Spiel“ aus der Affäre gezogen. Es brachte seine Fantasie zum Blühen. Aus dem Pfau wird ein V und aus dem Veilchen wird ein Pfeilchen und drumherum eine stimmige Erzählung gesponnen. Die Worte flogen ihr zu, weil sie sich darauf einließ, sich konzentrierte, sich nicht aufgab. In diese Situation auf der Bühne konnte ich mich ganz gut hineinversetzen. Dazu gehört auch eine ganz gehörige Portion Selbstvertrauen. Dieses Erfolgserlebnis hatte das Wort gebraucht.

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lesesafari kommentierte am 30. Dezember 2018 um 00:01

Das ist eine interessante Frage. Ich bin sehr für "Würde", das war soo süß und liebevoll. :)

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Hennie kommentierte am 29. Dezember 2018 um 23:01

Was wird Wortgewandt dem Wort wohl am nächsten Tag zeigen wollen? Noch immer weiß das Wort nicht um seine Bedeutung. Es kennt seinen Namen nicht. Ich habe eine Vermutung.

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Martina Suhr kommentierte am 02. Januar 2019 um 12:06

Ich kann euch in euren Ausführungen nur zustimmen. Ein weiterer spannender Teil, der uns dem Ziel näherbringt.

Neben all den tollen Vergleichen und tiefgründigen Aussagen kommen mir persönlich die vielen wundervollen Bilder zu kurz. Ich liebe die Optik dieses Büchleins. Ich mag die Illustrationen und die visuellen Akzente, die dieses Buch nicht nur inhaltlich zum Highlight machen. 

Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich mit großen Augen die Bilder bewundere. Das Buch ist ein Schatz, nicht nur ein Wortschatz :-)

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Lelu kommentierte am 02. Januar 2019 um 22:27

Da hast du vollkommen Recht! Die Illustrationen sind wirklich zauberhaft und obwohl ich mir gern mehr gewünscht hätte, kann ich verstehen, warum sie so rar verwendet wurden - mal davon abgesehen, dass sie sich so ihren Zauber bewahren!