Leserunde

Leserunde zu "Die 7. Zeugin" (Schwiecker und Tsokos)

Die siebte Zeugin -

Die siebte Zeugin
von Florian Schwiecker

Bewerbungsphase: 21.01. - 04.02.

Beginn der Leserunde: 11.02. (Ende: 04.03.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Droemer Knaur Verlags – 20 Freiexemplare von "Die siebte Zeugin" (Schwiecker und Tsokos) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Hochspannend und 100% authenthisch:
»Die siebte Zeugin« ist der 1. Teil einer neuen Justiz-Krimi-Reihe aus Berlin mit Insider-Einblicken des ehemaligen Strafverteidigers Florian Schwiecker und des Rechtsmediziners und Bestseller-Autors Michael Tsokos.

An einem Sonntagmorgen wie jeder andere auch verlässt der Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting sein Haus in Berlin-Charlottenburg. Er winkt seiner kleinen Tochter zu, schwingt sich aufs Fahrrad und fährt zu einer Bäckerei. Dort schießt er plötzlich aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung um sich. Ein Mensch ist tot, zwei weitere verletzt – und Nikolas Nölting schweigt. 
Nöltings Anwalt Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Welches Motiv könnte der unauffällige Familienvater für eine solche Tat gehabt haben? Das Ganze erscheint völlig sinnlos – bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, die Rocco Eberhardt mitten in einen Sumpf aus Korruption, Geldwäsche und Clan-Kriminalität führt. Doch wer sich mit der Unterwelt von Berlin anlegt, bringt nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

In ihrer Justiz-Krimi-Reihe um den Berliner Anwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer gewähren die Autoren tiefe Einblicke in ihren eigenen Berufsalltag: Florian Schwiecker arbeitete lange Jahre als Strafverteidiger, Bestseller-Autor Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité.

ÜBER DIE AUTOREN:

Florian Schwiecker ist 1972 in Kiel geboren und hat viele Jahre in Berlin als Strafverteidiger gearbeitet. Während seiner Tätigkeit für ein internationales Wirtschaftsunternehmen in den USA entstand die Idee zu seinem ersten Thriller „Verraten“. Außerdem empfiehlt Florian Schwiecker regelmäßig Krimis in seiner Thriller-Kolumne auf freundin.de.

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher sind allesamt Bestseller. Einige seiner True-Crime-Thriller und Sachbücher wurden bereits mit hochkarätiger Besetzung erfolgreich verfilmt. Weitere TV-Produktionen sind in Arbeit.

06.03.2021

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 215 bis Ende

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Rose75 kommentierte am 14. Februar 2021 um 12:35

Rocco Eberhardts Strategie geht auf und  Nikolas Nölting bekommt ein sehr mildes Urteil für seine Tat.  Die alles entscheidende 7. Zeugin war Anja Nölting.   Die Szenen vor Gericht haben mir richtig gut gefallen.

Dr. Justus Jarmer ist mir  als Vater-Ersatz vorgekommen.  Rocco hat ihn immer in ausweglosen Situationen konsultiert, aber mehr auf menschlicher als auf fachlicher Ebene.  Durch die Verlagsbeschreibung ( ..  bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, ... )  habe ich immer auf eine spektakuläre Entdeckung gewartet, aber es war nur die relativ frühe  Erkenntnis, dass Nölting wohl ganz gezielt geschossen hat. 

Dass der Gazal-Clan irgendwie mit der Sache zu tun hat, wissen nur die Leser, Rocco und Tobias.  Für mich hätte das etwas detailierter sein dürfen.   Vielleicht spielen die aber auch in der Fortsetzung eine Rolle.

Der Cliffhanger ist richtig fies.   Kaum hat sich Rocco seinem Vater angenähert, gibt es einen Skandal.  Wahrscheinlich wird Helmut Eberhardt sein nächster Mandant.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 16. Februar 2021 um 10:28

Wahrscheinlich wollt der Verlag es so darfstellen, dass Eberhart und Jarmer gleich große Rollen spielen - tun sie in diesem Band aber nicht. Ich dachte mir schon zu Anfang, dass die Erkenntnis des gezielten Erschießens die überraschende Entdeckung sein wird..

Den Cliffhanger fand ich einerseits super (den Staatsanwalt konnte ich eh nicht leiden und mir aufgrund einer Szene im Buch schon gedacht, dass er in irgendwas mit drin steckt), aber um Roccos Vater tuts mir leid. 
Wie du sagst - eben erst angenähert (bisschen doof fand ich auch, dass die beiden NIE über das Vorkomnis in der Vergangenheit gesprochen haben...)

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foxydevil kommentierte am 16. Februar 2021 um 17:51

Stimmt das die beiden nie gesprochen haben finde ich auch merkwürdig...

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Engel07 kommentierte am 19. Februar 2021 um 18:13

Vielleicht kommt es ja dann noch im nächsten Band... So richtig reingepasst hätte die Aussprache meiner Meinung nach hier eh nicht.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 22. Februar 2021 um 13:19

Ich meinte eher, warum haben die sich nicht viel früher schon ausgesprochen?

Also warum hat Rocco damals seinen Vater nicht drauf angesprochen, als er ihn mit der anderen Frau sah?!? Sowas ist schon ärgerlich... 

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BookHook kommentierte am 17. Februar 2021 um 11:19

ZITAT: "( ..  bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, ... )  habe ich immer auf eine spektakuläre Entdeckung gewartet, aber es war nur die relativ frühe  Erkenntnis, dass Nölting wohl ganz gezielt geschossen hat. "

Das geht mir ganz genauso wie Dir - es gab eigebtlich gar keine soo überraschende Entdeckung. Und einen findigen Rechtsmediziner hat dieser Plot leider auch gar nicht benötigt.

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tweed kommentierte am 18. Februar 2021 um 11:41

 

Dem kann ich mich nur anschließen, auch ich habe immer auf Überraschungen gehofft.

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sunshine-500 kommentierte am 21. Februar 2021 um 09:23

Mir ging es da wie euch, ich habe auch auf überraschende Enthüllungen gewartet.

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Kleine_Raupe kommentierte am 26. Februar 2021 um 12:06

So sieht's aus! Ich fand das schon etwas lächerlich, dass es hier so dargestellt wurde, als hätte der Rechtsmediziner eine spektakuläre Entdeckung gemacht! Jeder ermittelnde Polizist hätte sich doch gefragt, ob die Opfer nun zufällig erschossen wurden, oder ob da Absicht dahinter steckte... da konnte ja nun wirklich jeder draufkommen. Aber na ja, ich fand ja eh das ganze Buch etwas lächerlich.

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Nimmie Aimee kommentierte am 19. Februar 2021 um 15:26

Die Rolle des Rechtsmediziniers finde ich in der Geschichte gar nicht mal so wichtig, deswegen wundert es mich, dass er auch vorne in der Klappe einen Steckbrief hat. Der Charakter ist mir sympathisch aber für den Fall nicht unbedingt notwendig. Ich habe auch gerade erst festgestellt, dass es ja eine Reihe wird, dadurch ist die Rolle dann ja wieder berechtigt wenn er in den nächsten Fällen wichtiger wird.

Da mit dem Vater finde ich auch total schade! Gerade als es auf dem Weg zur Besserung ist... ich bin gespannt auf den nächsten Teil und was dahinter steckt.

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Engel07 kommentierte am 19. Februar 2021 um 18:11

Das stimmt. Der Cliffhanger ist richtig, richtig, richtig fies....

Dass es dem Bäumler an den Kragen geht freut mich ja... Mit Rocco's Vater tut mir jetzt eher leid. Bin schon gespannt was es da für Zusammenhänge gibt.

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Gina1627 kommentierte am 24. Februar 2021 um 19:45

Ich sehe in Roccos und Jarmers Verbindung eine sich langsam entwickelnde Freundschaft, die durch Respekt und Vertrauen immer mehr an Stärke gewinnen kann. Ich glaube, dass Rocco immer den größeren Anteil an Präzens in den Folgebänden haben wird, Justus ihn aber mit seinem Fachwissen gut unterstützen kann. 

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westeraccum kommentierte am 15. Februar 2021 um 09:57

Rocco Eberhardt hat den unangenehmen Staatsanwalt ausgetrickst und für seinen Mandanten das bestmögliche Ergebnis erreicht.

Allerdings bin ich mit der Schilderung des Strafmaßes  nicht ganz zufrieden. Es wird den Lesern suggeriert, dass Nölting bei dem Urteil "Lebenslänglich" bis zum Ende seiner Tage "gesiebte Luft" einatmen müsse. Das stimmt ja so nicht. Nach 15 Jahren kann die Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt werden, wenn der Verurteilte sich gut benommen hat und eine positive Sozialprognose besteht. Ansonsten ist nach 25 Jahren die Entlassung in Sicht, falls nicht Sicherungsverwahrung angeordnet wird.

Es mag aus dramaturgischen Gründen gut sein, dass man "Lebenslänglich" als Strafe bis zum Tod darstellt, aber realistisch ist es nicht. Das müsste Florian Schwieker als Strafverteidiger eigentlich wissen.

Ebenfalls grenzwertig fand ich, dass Eberhardt - wenn auch zum Wohle seines Mandanten .- einen Deal mit dem Clanchef einging. Damit macht er sich auf Dauer erpresssbar.

Insgesamt aber fand ich auch den dritten Teil gut geschrieben und flüssig zu lesen. Allerdings blieb die Hochspannung aus, denn man kannte ja von Anfang an den Mörder und das juristische Geplänkel ist halt eher von Formalien geprägt als von den ganz großen Spannungsfeldern.

Den Cliffhanger fand ich fies, da habe ich immer den Eindruck, man solle gezwungen werden, das nächste Buch zu kaufen.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 16. Februar 2021 um 10:30

Naja, man geht ja davon aus, dass die Leute wissen, dass "lebenslänglich" nicht wortwörtlich lebenslänglich bedeutet.

Und solche Cliffhanger gibt es oft in Reihen, und ich fühle mich nicht "gezwungen", einen weiteren Band zu kaufen. Klar, es soll neugierig machen, und jeder Autor/Verlag wünscht sich ja, dass weiterhin die Bücher gekauft werden.

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Engel07 kommentierte am 19. Februar 2021 um 18:20

So denke ich auch: "lebenslänglich" ist ja nicht Lebenslang.

Und dass mit den Cliffhangern hat man oft in Büchern, die weitergehen. In vielen Triologien die ich gelesen habe, war es mit den Cliffhangern so und man musste gefühlt ewig warten bis der nächste Teil herauskam.

Ich fühle mich da auch nicht "gezwungen" den nächsten Band zu kaufen. Ich lese so viele Bücher, dass ich es nach den nächsten 1-2 Büchern dann meistens schon wieder vergessen habe.... :-)

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sunshine-500 kommentierte am 21. Februar 2021 um 09:29

Und solche Cliffhanger gibt es oft in Reihen, und ich fühle mich nicht "gezwungen", einen weiteren Band zu kaufen. Klar, es soll neugierig machen, und jeder Autor/Verlag wünscht sich ja, dass weiterhin die Bücher gekauft werden.

Ich gehe mit dir konform.

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foxydevil kommentierte am 16. Februar 2021 um 17:52

den Deal mit dem Clanchef finde ich auch grenzwertig....

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BookHook kommentierte am 17. Februar 2021 um 11:23

ZITAT: "Es mag aus dramaturgischen Gründen gut sein, dass man "Lebenslänglich" als Strafe bis zum Tod darstellt, aber realistisch ist es nicht. Das müsste Florian Schwieker als Strafverteidiger eigentlich wissen.

Ebenfalls grenzwertig fand ich, dass Eberhardt - wenn auch zum Wohle seines Mandanten .- einen Deal mit dem Clanchef einging. Damit macht er sich auf Dauer erpresssbar."

Da kann ich Dir nur voll und ganz recht geben. Ich bin mir sicher, dass Florian Schwiecker um die "wahre" Bedeutung von "Lebenslänglich" weiß. Und auch die "Zusammenarbeit" mit dem Clanchef wird Rocco sicherlich noch einholen...

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westeraccum kommentierte am 18. Februar 2021 um 09:20

Dann sollte er aber nicht auf Seite 279 schreiben: "Wenn das allerdings schiefging, würde Nölting bis ans Ende seiner Tage gesiebte Luft atmen." Ich finde solche Kleinigkeiten ärgerlich, die müssen nicht sein.

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gerlisch kommentierte am 22. Februar 2021 um 20:44

"Auch spannungstechnisch hätte ich mir Mehr gewünscht."

Das könnte ich mir für die Folgebände auch gut vorstellen.

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lesebrille kommentierte am 21. Februar 2021 um 10:44

Wie die Sache mit dem Clanchef behandelt wird , gefällt mir auch nicht,da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht. Aber vielleicht ergibt sich in nächsten Buch ja etwas anderes um ihn zu fassen.

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Gina1627 kommentierte am 24. Februar 2021 um 19:51

Der Deal von Rocco und Kamil hat auch für mich ein Geschmäkle und ich kann mir vorstellen, dass Kamil irgendwann eine Gegenleistung dafür einfordert.

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foxydevil kommentierte am 16. Februar 2021 um 17:49

Mittlerweile habe ich das Buch auch beendet. Meine innere Vermutung wer die 7. Zeugin ist wurde bestätigt. Auch war das Ende ja klar auch wenn der Deal noch zum Tragen kam. Es gab keine grosse Überraschung. Auch wenn ich das Thema Clan nicht so recht mar war es hier aber ok. Ich freu mich wenn es zukünftig etwas mehr um die Gerichtsmedizin geht aber in erster Linie ist es ja auch ein Justiz Krimi. Der Cliffhanger ist in Ordnug. Nun überlege ich mal wegen der Rezi....

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Nimmie Aimee kommentierte am 19. Februar 2021 um 15:31

Wo du die 7. Zeugin ansprichst... ich habe von dem Titel eigentlich erwartet, dass jemand bisher unbekanntes oder jemand der nicht im Fokus stand als die "geheimnisvolle, überraschende" 7. Zeugin aufgerufen wird. Aber es wird ja gar nicht verschwiegen, dass seine Frau die letzte Zeugin ist, und es macht ja auch Sinn um das Emotionale etwas hervorzuheben. Ich habe einfach nur gedacht, dass da etwas mehr hinter steckt.

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Engel07 kommentierte am 19. Februar 2021 um 18:23

So gings mir auch! Ich dachte auch immer da wird noch eine überraschende 7.Zeugin aus "dem Hut gezaubert".

Aber das habe ich mir wohl nur so eingebildet...
 

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sunshine-500 kommentierte am 21. Februar 2021 um 09:51

Ich dachte anfangs auch, die 7. Zeugin würde überraschende Dinge berichten. Im nachhinein war es für mich einleuchtend, der Täter steht fest, da kann nichts überraschendes mehr kommen.

Es war eigentlich wunschdenken....

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lesebrille kommentierte am 21. Februar 2021 um 10:48

Ich dachte auch,das die Ehefrau noch etwas ganz Unbekanntes von sich gibt,das neue Einblicke zeigt. Vielleicht,das sie auch mit beteiligt ist  in irgendeiner Art und Weise.

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foxydevil kommentierte am 22. Februar 2021 um 12:54

stimmt vorallem wenn man den titel so nimmt....dann denkt man ja der Focus liegt auf dem 7. Zeugen...

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gerlisch kommentierte am 22. Februar 2021 um 20:32

Auch ich erhoffte mir von der 7. Zeugin noch etwas Unerwartetes. Aber um ihre Emotionen nochmal hervorzuheben war es auch ok für mich.

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foxydevil kommentierte am 22. Februar 2021 um 12:53

ich dann aber auch :o)

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Gina1627 kommentierte am 24. Februar 2021 um 19:54

Da kann ich euch nur zustimmen. Mir ging es auch so.

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westeraccum kommentierte am 22. Februar 2021 um 09:24

Ja, genau das habe ich auch vermutet. So war die 7. Zeugin eher langweilig.

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foxydevil kommentierte am 22. Februar 2021 um 12:52

allerdings...denn das war eher ein Missgriff für den Titel....das weckrt ganz andere Erwartungen...und wenn man darüber nachdenkt dann hätte es wenigstens mehr Hintergrund bei der Ehefrau sein können...Möglichkeiten wäre da bestimmt gewesen...

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BookHook kommentierte am 17. Februar 2021 um 11:17

Rocco Eberhardt hat diesen Fall zu einem runden Ende gebracht. Als nicht-juristisch-vorbelasteter Leser hatte ich natürlich keine Chance vorauszuahnen, auf welche Karte der Anwalt hier setzen will – aber schön, dass es ihm gelungen ist!

 

Ich hatte mir ehrlich gesagt auch ein bisschen mehr Überraschendes von der titelgebenden „7. Zeugin“ erwartet. Dass sie selbstverständlich aussagt, wie sehr Nikolas seine Tochter liebt, war doch von Anfang an klar. Daher war ich von ihrem Auftritt aus Lesersicht eher enttäuscht.

 

In Summe hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn mir ein wenig die Spannung gefehlt hat, die ja nur an zwei, drei Stellen mal kurz aufgeblitzt ist. Am meisten Gänsehaut hat bei mir tatsächlich der letzte Satz hervorgerufen, der einen spannenden Folgeband verspricht.

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tweed kommentierte am 18. Februar 2021 um 11:40

Der Bezug zum Titel ist da, die siebte Zeugin in Form von Nöltings Ehefrau. Das Urteil fällt vergleichsweise milde aus, Rocco kann es als Erfolg verbüßen.

Mal sehen wie es im nächsten Teil weitergeht, der Cliffhanger macht neugierig.

Alles in allem hat mich der Krimi gut unterhalten, allerdings gab es keine großen Überraschungen, kein Rätselraten, von Anfang an war ziemlich klar worum es ging. Was ich schade finde, aber vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen. Auch spannungstechnisch hätte ich mir Mehr gewünscht.

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gerlisch kommentierte am 22. Februar 2021 um 20:48

"Auch spannungstechnisch hätte ich mir Mehr gewünscht."

Da ging es dir so wie mir. Ich hatte mir bei der Juristerei noch mehr Unerwartetes erhofft.

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sunshine-500 kommentierte am 21. Februar 2021 um 10:36

Rocco hat meiner Meinung nach das Beste für seinen Mandanten heraus geholt, wahrscheinlich nur durch den 6. Zeugen.

Grenzwertig fand ich es ebenfalls, dass er sich auf den Clanchef eingelassen hat. Wenn das nicht irgendwann Nachteile für ihn bringt?

Der dritte Abschnitt ist abwechslungsreich, flüssig zu lesen. Hochspannung bieb aus. Justizkrimis leben von juristischen Winkelzügen und Zeugenaussagen, oder dem Aufspüren von Zeugen, das hat mir etwas gefehlt. Der Aufbau der Handlung hat mir sehr gut gefallen, die kurzen Kapitel, die Geschichte ist bei mir wie ein Film abgelaufen.

Das Ende von Haasim fand ich sehr tragisch, doch leider sehr realistisch. Der Clanchef kann sich das nicht bieten lassen, auch nicht von seinem Neffen!

Vom Cliffhanger fühle ich mich nicht gezwungen den Folgeband zu kaufen, die Geschichte selbst ist abgeschlossen.

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lesebrille kommentierte am 21. Februar 2021 um 10:38

Das Buch habe ich fast verschlungen,es liest sich sehr schnell auch durch den Aufbau mit den kurzen Kapiteln und ist spannend bis zum Ende.  Jetzt wissen wir auch wer die 7. Zeugin ist, Anja Nölting mit Einblicken in ihr Familienleben. 

Rocco hat es geschafft und eine milde Strafe erwirkt für Nölting,mit dem auch die Leser trotz des Mordes sympathisieren. Die Gerichtsszenen haben mir auch gut gefallen.

Der Cliffhänger verspricht wieder viel Spannung,endlich geht es dem unsympathischen Strafverteidiger an den Kragen.Aber was hat Roccos Vater damit zu tun? 

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 22. Februar 2021 um 13:19

endlich geht es dem unsympathischen Strafverteidiger an den Kragen.Aber was hat Roccos Vater damit zu tun? 

Der hängt wohl in den miesen Machenschaften irgendwie mit drin...

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gerlisch kommentierte am 22. Februar 2021 um 20:51

Und wir können uns jetzt schon denken, wer sein Strafverteidiger sein wird.

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gerlisch kommentierte am 22. Februar 2021 um 21:01

 Nikolas Nölting bekommt 6 Jahre, da hat Rocco den richtigen Ton bei seinem Schlussplädoyer angeschlagen. Ein bisschen hat mir hier allerdings das Unerwartete gefehlt.

Dr. Jarmer hatte in diesem Fall eigentlich nur eine Nebenrolle, da erhoffe ich mir für den nächsten Fall mehr, auch dass wir da mehr über seine Arbeitsweise erfahren.

Schön, dass Rocco den ersten Schritt gemacht hat um sich mit seinem Vater auszusprechen.

Bäumler und Rocco's Vater, da dürfen wir auf Teil 2 gespannt sein.

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moni13 kommentierte am 23. Februar 2021 um 10:36

es geht spannend weiter und Eberhardt und Jarmer kommen sich näher (für die nächsten Fälle).

Über das Urteil kann man streiten, Nölting wollte seine Tochter schützen, aber darf man deshalb töten? Mit Betrug die bessere Behandlung seiner zu finanzieren ist nicht richtig. Wenn jeder in so einer Situation betrügt und ein mildes Urteil erwartet, wo soll das hinführen...

Ich glaube das Buch sollte zum Nachdenken anregen.

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Bisco kommentierte am 23. Februar 2021 um 17:29

Der letzte Abschnitt ist gelesen. Anders als zu den ersten beiden habe ich mir hier aber um einiges weniger aufgeschrieben.

Gazal hat es natürlich super gedreht seinen Neffen als Zeugen einzubringen, ihn dann eine Körperverletzung vor Gericht einzubringen und dann der zufällige Unfall. Für mich war die Geschichte um den Clan im Ganzen etwas zu blass und zu sehr im Versuch der Geschichte einen Grund für die Geschehnisse zu geben. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Biss gewünscht.

Das Lindner die Tochter bedroht haben soll ist nun gar nicht sicher, aber natürlich für Rocco perfekt für die Verteidigung und dann dieses Hammer Urteil von nur noch 6 Jahren zu erreichen. Hätte ich niemals gedacht, dass es solche Entscheidungen geben könnte. Ich will mir nicht vorstellen wer sich in Deutschland mit sowas noch rausreden wird oder schon hat.

Für Rocco ist dieser Fall dann auch der erste den er nicht als Spiel ansieht, welches es nur zu gewinnen gilt. Diese Aussage machte ihn mir sehr unsympathisch. Klar weiß er auch wenn sein Klient schuldig ist und versucht ihn dennoch rauszuholen, aber diese Einstellung ist echt nicht die richtige.

Die Bombe die ihn dann noch erreichte mit seinem Vater der vom LKA noch Ärger zu erwarten hat, damit hat man ja ne gute Grundlage für den zweiten Teil geliefert.

Leider fehlte mir auch im letzten Teil die Handschrift von Tsokos. So ist sein Name zwar ein Verkaufsargument und viele ein Kaufargument, leider aber was seinen Teil betrifft, enttäuschend gewesen.

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Gina1627 kommentierte am 24. Februar 2021 um 19:32

Auch den letzten Leseabschnitt habe ich im Eiltempo durchgesuchtet.

Für mich war es der beste Abschnitt im Buch. 

Ich habe nicht damit gerechnet, dass Haamis noch einmal auf der Bildfläche erscheint und meint, er könnte mit seinem naiven und dummen Handeln Kamil die Herrschaft über den Clan entreißen. Sein  mysteriöser Tod  im Knast war fast schon vorhersehbar. 

Sehr reizvoll fand ich Kamils und Roccos „Zusammenarbeit“. Ob diese Hilfeleistung Rocco irgendwann mal wieder einholt und er sich dafür revanchieren muss?

Die Szenen im Gericht haben mich wieder begeistert! Spannend, wie der Prozess eine ganz andere Wendung bekommt, als Malik und Nikolas Frau Anja ihre glaubhaften Aussagen machen. Rocco hat seinem Ruf alle Ehre gemacht und ich habe bei seinem Schlussplädoyer gefühlt an seinen Lippen gehangen.

Das Urteil fand ich gerecht und vertretbar. Ich freue mich für die Nöltings, die bis zu Nikolas Freilassung und auch sicherlich noch danach einen beschwerlichen Weg vor sich haben.

Nach dem Cliffhanger am Schluss möchte ich unbedingt die Fortsetzung lesen. Was haben Roccos Vater und Bäumler bloß zusammen angestellt? 

 

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Betzi8383 kommentierte am 01. März 2021 um 19:39

So, ich kann wieder kommentieren - leider erst jetzt - warum auch immer, konnte ich die letzten Wochen keine Kommis abgeben - sehr schade! 

Ich bin schon länger durch mit dem Buch, da es einfach super zu lesen war und die Spannung auch fast durchgängig erhalten blieb.

Die 7. Zeugin - klar, es war die Frau von Nölting - aber irgendwie verstehe ich dennoch nicht so ganz, warum die Autoren ausgerechnet dies als Titel gewählt hatten. Ich hatte mir die Person dahinter irgendwie spannender, geheimnisvoller vorgestellt...

Naja, aber wie dem auch sei - mir gefiel der Schreibstil sehr gut und das Ende lässt natürlich auf weitere, spannende Bände schließen. Vor allem interessiert mich jetzt schon sehr akut, was genau Roccos Vater so alles auf dem Kerbholz hat - dass Bäumler nicht ganz hasenrein ist, dass war mir eigentlich schon von vornherein klar... ;-)

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