Leserunde

Leserunde zu "Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald" (Christina Henry)

Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald -

Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald
von Christina Henry

Bewerbungsphase: 11.03. - 24.03.

Beginn der Leserunde: 31.03. (Ende: 21.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Penhaligon Verlags – 20 Freiexemplare von "Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald" (Christina Henry) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

So packend war Rotkäppchen noch nie: Der neue Bestseller von Fantasy-Horror-Königin Christina Henry!

Geh nicht allein in den tiefen, tiefen Wald. Aber Red hat keine Wahl: Seit die Krise vor drei Monaten über das Land kam, ist sie auf sich allein gestellt. Ihre einzige Hoffnung besteht darin, sich zu ihrer Großmutter durchzukämpfen. Red fürchtet nicht die Unwesen, die nachts durch die Wälder streifen. Die wahre Bedrohung geht von den Menschen aus: von ihren dunklen Sehnsüchten, niederen Beweggründen und bösen Hintergedanken. Am schlimmsten jedoch sind die Männer in Uniform, mit ihren Befehlen und Geheimakten, die auf Reds Spur sind. Sie möchte niemanden töten, aber wer allein in den Wald geht, muss sich verteidigen können ... 

Alle Bücher von Christina Henry:
Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland
Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin
Die Chroniken von Alice – Dunkelheit im Spiegelland
Die Chroniken von Peter Pan – Albtraum im Nimmerland
Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen
Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald 

Die Bände (außer Alice) sind unabhängig voneinander lesbar

ÜBER DIE AUTORIN:

Die Amerikanerin Christina Henry ist als Fantasyautorin bekannt für ihre finsteren Neuerzählungen von literarischen Klassikern wie »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« oder »Die kleine Meerjungfrau«. Im deutschsprachigen Raum wurden diese unter dem Titel »Die Dunklen Chroniken« bekannt und gehören zu den erfolgreichsten Fantasy-Büchern der letzten Jahre. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin liebt Langstreckenläufe, Bücher sowie Samurai- und Zombiefilme. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Chicago.

23.04.2022

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 142 bis 267

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Kiara Black kommentierte am 03. April 2022 um 17:17

Leseabschnitt 2 hat sich für mich mit Ausnahme der letzten 2 Kapitel etwas gezogen. Während das "Davor" immer spannender wird, fühlt sich das "Danach" momentan mehr an wie Füller-Kapitel.
Kapitel 11 hat das mit dem wundervollen, wenn auch vorhersebaren Plottwist ausgeglichen und ich bin super gespannt wie es weiter geht.

 

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nicigirl85 kommentierte am 06. April 2022 um 17:12

Ja die danach Kapitel lesen sich echt nicht sonderlich spannend bis auf das Treffen mit den beiden Kids. 

Den Plottwist finde ich auch mega, mal sehen was da jetzt noch kommt.

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LeseratteMel kommentierte am 03. April 2022 um 18:54

Ich habe Leseabschnitt 2 gerade beendet. Es wird immer spannender und sowohl im "davor" als auch im "danach" erfährt man eine Menge neues. Was ich ein bisschen Schade finde, ist das man nicht so richtig einschätzen kann wie lange Red nun schon unterwegs ist. Sie verschiedenen Wendungen im Buch haben nur gut gefallen und ich bin schon gespannt wie es mit den Leuten weitergeht die Adam und Red auf ihrer Reise treffen.

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Lesezauber_Zeilenreise antwortete am 04. April 2022 um 15:03

"Was ich ein bisschen Schade finde, ist das man nicht so richtig einschätzen kann wie lange Red nun schon unterwegs ist."

 

Ja, das habe ich mich auch immer wieder gefragt. Sooo lange kann es ja nun noch nicht her sein. Das Haus der Großmutter ist 300 Meilen entfernt, hieß es. Sie schafft am Tag 5-12 Meilen, nehmen wir mal den Durchschnitt, also 8,5 Meilen. Die 300 Meilen müsste sie dann innerhalb von 35 Tagen schaffen... runden wir mal auf und machen 45 Tage draus. Das sind dann etwas mehr als 6 Wochen. Da sie ja aber noch einige Meilen entfernt ist (hier im 2. Leseabschnitt stand etwas von wegen 100 Meilen noch etwa), hat sie "jetzt" erst 200 Meilen geschafft, ist also ca. 23 Tage, etwas mehr als 3 Wochen unterwegs. 

Wenn meine Rechnung so stimmt (Mathe war noch nie meine Stärke), dann passen diese Zeiten nicht ganz so in das, was ich mir beim Lesen vorstelle. Ich denke immer, sie wäre schon viel länger unterwegs, schon viele Wochen. Aber vielleicht geht es ja auch nur mir so. 

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LeseratteMel kommentierte am 04. April 2022 um 15:52

Deine Rechnung finde ich durchaus nachvollziehbar. Manchmal habe ich das Gefühl sie sind schon ewig unterwegs und manchmal hört es sich so an als wäre gerade eine Woche vergangen. Manchmal schreibt sie ja auch das sie weniger gut voran kommt. Irgendwie hätte ich es cool gefunden wenn sie am Anfang einen Kalender gefunden hätte wo sie die Tage abkreuzt die sie schon unterwegs ist, das könnte man dann immer mal erwähnen.
Oder halt an den Kapitelanfang, denn das "davor" und "danach" passt nicht mehr so, weil ich am Anfang dachte "davor" wäre vor ihrem Aufbruch. Mal schauen welches Ereignis dazwischen liegt.

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kleine_welle kommentierte am 10. April 2022 um 20:28

Ja, das mit den Zeiten finde ich auch sehr verwirrend. Am Anfang der Kapitel hätte man ja eine kleine Zeitleiste anhängen können. Sowas wie "2 Wochen unterwegs" oder sowas. Dann hätte man zumindest ungefähre Zeitangaben gehabt. 

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nicigirl85 kommentierte am 06. April 2022 um 17:14

Also ich habe auch keinen Plan wie lange war sie jetzt mit Adam unterwegs und wie lange alleine? Für mich wären es auch bereits mehrere Wochen.

Interessant fand ich auch, dass ja im ersten Abschnitt klar war, dass die Eltern schwarz sind und Rassisten zum Opfer fallen. Ich dachte Red und Adam sind deutlich heller und als Weiße zu sehen und dann gibt es eine kleine Begebenheit wo sie weiße Menschen getroffen haben mit denen sie dann aber nichts zu tun hatten, weil Red und Adam denen wohl zu schwarz sind. Diese Äußerung fand ich seltsam oder aber ich habe das nicht richtig verstanden.

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 07. April 2022 um 06:34

Also ich habe es so verstanden, dass Red nicht ganz so dunkelhäutig ist, Adam aber schon. 

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nicigirl85 kommentierte am 08. April 2022 um 07:35

Ich hatte es so verstanden, dass die Mutter schwarz, der Vater weiß ist und dass die Kinder nach dem Vater kommen.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich sie mir am Anfang alle weiß vorgestellt habe.

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kleine_welle kommentierte am 10. April 2022 um 20:31

Ich habe das auch so verstanden. Im ersten Leseabschnitt fragt der Typ, der sich zu Red ans Feuer setzt doch ob sie "halbe-halbe" ist. Weil ihre Haut so hell wäre. Und später wird erwähnt das Adam dunkler ist als Red. 

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Martina Suhr kommentierte am 13. April 2022 um 09:52

Ich denke, die Rassenproblematik, die sie anspricht, ist der aktuellen Black Lives Matter Bewegung geschuldet, deren Brisanz wir in Europa nur am Rande mitbekommen. Red und Adam sind Mischlinge, wobei Red heller als Adam ist, was nicht verwundert, denn das kann genetisch ja variieren. Allerdings fand ich es doch sehr befremdlich zu lesen, dass auch heute noch, obwohl seither eigentlich so viel passiert sein müsste, die Rassenanfeindungen noch aktuell sind.

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 04. April 2022 um 15:15

Was zum Geier ist das mit den aufgeplatzten Brustkörben? Was verschweigen die beiden Männer vom Militär? Geht es hier gar nicht mehr um den Husten-Virus, sondern um etwas viel Bedrohlicheres? Die Männer vom Militär fand ich übrigens super sympathisch. Ich mochte den Schlagabtausch zwischen ihnen und Red (auch wenn ich mir dachte: na Red hat ja nun wirklich gar keine Respekt vor irgendwem) und fand ihn überaus unterhaltsam und kurzweilig. 

Als Red auf die Kinder Sam und Riley gestoßen ist, habe ich innerlich aufgeatmet. Endlich nicht mehr allein unterwegs - sowohl Red, als auch natürlich die Kinder. Wie die beiden das so durchgestanden haben, würde mich schon mal interessieren - in dem Alter. Riley ist ein kleines Plappermäulchen und er hat sich direkt in mein Herz geplappert ♥

Was nun mit Adam los ist, wissen wir immer noch nicht. Sie hat zu den Kindern gesagt: "er ist auch nicht mehr am Leben" (oder war es "er ist auch nicht mehr da"?) ... hm... ist er nun mit den Soldaten mitgegangen? Wurde er getötet? 

Hach... ich muss weiterlesen. Mir gefällt die Geschichte und inzwischen gefällt mir DAVOR und DANACH fast gleich gut. 

Der Schreibstil ist so "gefällig", man kann einfach über die Seiten rauschen. 

 

FRAGE AN DIE MITLESENDEN: 

Wie ist das bei euch? Mögt ihr Red? Oder findet ihr sie eher überheblich und besserwisserisch? Könnt ihr euch vorstellen, mit jemandem wie Red im echten Leben befreundet zu sein? Nicht in einer Ausnahmesituation (ich glaube, da ist so eine toughe Person ja ganz richtig), sondern im normalen Alltag? Oder findet ihr vielleicht, dass sie zu überspitzt geschrieben wurde (damit meine ich: sehr intelligent, belesen, kennt sich mit allem möglichen aus, ist gegenüber Militär etc. selbstbewusst bis zum geht nicht mehr und davon überzeugt, immer Recht zu haben - und das mit gerade mal 20 Jahren)? 

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LeseratteMel kommentierte am 04. April 2022 um 16:02

Zu deiner Frage: Ich finde Red ein tolle Hauptperson. Da ich selbst Probleme beim Gehen habe, kann ich manche Gedanken zum Thema "weite Strecken laufen mit Beeinträchtigungen" gut nachvollziehen und halt auch ihr Bedürfnis als "normale" Person angesehen zu werden. Ob ich mit ihr befreundet sein möchte oder sie mir als Begleitung wünsche, weis ich ehrlich gesagt nicht. In einem Teil bewundere ich ihre Art, allerdings bin ich eine eher ruhige Person und dieses alles besser wissen und ihre vorlaute Art würden mich extrem stören. Außerdem glaube ich muss man gerade in einer Ausnahmesituation als Team zusammenarbeiten und ich glaube Red lässt sich nicht viel sagen.

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 06. April 2022 um 06:21

Ja, das sind auch so ziemlich genau meine Gedanken zu Red :-) 

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nicigirl85 kommentierte am 08. April 2022 um 07:37

Ich konnte eine Zeit lang gar nicht laufen und habe dann lange gebraucht wieder auf die Beine zu kommen. Mein Kopf wollte immer schon mehr als meine Beine, Und wenn dann jemand helfen wollte, die es natürlich nur gut gemeint haben, dann habe ich mich da immer enorm drüber geärgert, weil ich mir nicht eingestehen konnte und wollte, dass ich auf Hilfe angewiesen bin. Seitdem weiß ich, dass gehen keine Selbstverständlichkeit ist so wie davor und bin dankbar, dass fast wieder alles wie vorher ist.

Ich fühl dich also total, wenn du da eingeschränkt bist, was mir sehr Leid tut. Das hat Einfluss auf die Lebensqualität.

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Chaoskeks kommentierte am 06. April 2022 um 05:39

Also zu deiner Fragen:
Ich finde Red ist ein total interessanter Charakter, aber ich vermute mal, dass ich eher weniger mit jemandem wie ihr befreundet wäre.
Wir sind da einfach zu verschieden. Sie wirkt auch eher wie eine Person, die generell nicht viele Freunde hat und sich da aber auch nichts draus macht. Ich glaube Freunde wurden in dem Buch bisher nicht erwähnt. 
Wenn ich das so mit meinem Freundeskreis vergleiche passt das einfach so gar nicht zusammen.^^

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 06. April 2022 um 06:22

Stimmt, von Freunden war noch nicht so die Rede - jetzt wo du es sagst! Und mir geht es wie Dir. 

 

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nicigirl85 kommentierte am 06. April 2022 um 17:19

Ich glaube auch, dass Red eher der Bücher- /Wissensmensch ist, der lieber damit lebt als von vielen Menschen umgeben zu sein.

Ansonsten provoziert sie enorm gern und da bin ich mir nicht sicher wo das herkommt.

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Chaoskeks kommentierte am 07. April 2022 um 11:34

Naja, vielleicht ist das einfach so ihre Art, oder sie hat das aus den Filmen oder Büchern die sie mag.^^

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nicigirl85 kommentierte am 09. April 2022 um 17:24

Hm also in Filmen/ Büchern dieser Art sind die Akteure meist vorsichtiger als Red, denn sie weiß ja teilweise sogar dass sie sich um Kopf und Kragen redet und kann es dennoch nicht abstellen, weshalb ich denke, dass sie einfach so ein Typ Mensch ist.

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Chaoskeks kommentierte am 10. April 2022 um 08:41

Hm ja ok, das kann natürlich gut sein.^^
Ich kenne mich in der Richtung nicht so sehr aus, Postapoklypse und Co sind eigentlich nicht ganz so unbedingt meins.^^

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nicigirl85 kommentierte am 06. April 2022 um 17:18

Also von den Soldaten war ich echt überrascht, dass die so freundlich waren, denn andere Soldaten hätten wohl gar nicht diskutiert, sondern bei Gegenwehr geschossen.

Red als Figur mag ich mittlerweile ganz gerne, denn es ist eine Bedrohung da und deswegen verteidigt sie sich mit Waffen und ihrem enormen Wissen. Ich denke unter normalen Bedingungen würde sie das nicht so raushängen lassen und bei Gesprächspartnern, die auch so schlau sind wie sie wäre das eher ein angenehmer Wissenaustausch denke ich. Wenn sie aber immer und überall den Schlaumeier gibt, auch bei denen die so ticken wie sie, dann wäre sie mir als Freundin zu anstrengend.

Wenn ich jetzt Red mit Adam vergleiche, dann würde ich behaupten, dass die Autorin beide etwas zu sehr überzeichnet hat, denn Adams Verhalten kommt teils extrem dumm rüber und sie extrem schlau.

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 07. April 2022 um 06:36

Das stimmt - ich finde beide auch ein wenig überzeichnet. 

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cat200913 kommentierte am 10. April 2022 um 18:13

Ja stimme dir zu - Adam wird so betont naiv dargestellt und Red betont als 'die Tolle', wobei ich sie einfach nur arrogant und überheblich finde :/
 

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Steliyana kommentierte am 07. April 2022 um 10:55

Ich kann sie nicht richtig einschätzen. Einerseits möchte sie als "normal" bezeichnet werden. Jemand, der ein Bein verloren hat, IST normal. Er hat nur einen anderen Körper. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass die Beinprotese sie so sehr daran hindert, wie ein "normaler" Mensch zu sein. Nur einmal kam es zur Sprache, dass sie nicht so schnell ist wie Adam. Aber was ist denn schon "normal"? Ich mag solche Differenzierungen überhaupt nicht. Andererseits verhält sie sich nicht so, als ob sie "normal" wäre. Sie hat keine Freunde und ist immer misstrauisch. Klar, es ist hilfreich, an Aussagen zu zweifeln und immer nachzudenken, aber sie glaubt ja niemandem. So einen Eindruck macht sie auf jeden Fall auf mich. Somit isoliert sie sich selbst und meckert, dass sie von den anderen nicht als "normal" behandelt wird. Ähm.... 

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 07. April 2022 um 12:37

Ja, da hast Du absolut Recht. Sie möchte normal behandelt werden, verhält sich aber nicht normal. Und ich denke, ihr fehlendes Bein ist nicht der Grund dafür, sondern eben ihr Charakter. 

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nicigirl85 kommentierte am 08. April 2022 um 07:45

Ich glaube das fehlende Bein haben die meisten gar nicht bemerkt, sondern ihr Auftreten sorgt dafür, dass andere sich provoziert fühlen. Ich bin also ganz bei dir im Bezug auf ihren Charakter. Sie ist nicht einfach, aber in jedem Fall ehrlich und nicht hinterhältig. Wahrheit ist eben nicht immer leicht zu ertragen, damit eckt man auch schon mal an.

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cat200913 kommentierte am 10. April 2022 um 18:17

Zu deiner Frage:

ich würde mit ihr weder im normalen Leben, noch in einer derartigen Extremsituation zusammen unterwegs sein wollen. Ich finde sie zu überspitzt dargestellt. Wäre ich mit solch jemandem privat befreundet, würde ich den Kontakt schnell abbrechen, weil sie mir zu besserwisserisch ist. Und in einer derartigen Extremsituation hätte ich ungern wen dabei, der ständig mit allen Aneckt, derart provokant und besserwisserisch ist :D
 

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 11. April 2022 um 09:36

Ja, das könnte schon anstrengend und nervig werden mit einer Person wie Red. 

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kleine_welle kommentierte am 10. April 2022 um 20:34

Zu deiner Frage muss ich sagen, dass mir Red manchmal sehr auf die Nerven geht. Klar ist es gut das sie tough ist, aber wenn sie auch so über ihren Bruder nachdenkt, glaube ich das sie auch außerhalb einer so extremen Situation echt furchtbar sein kann. Sie weiß alles besser und leider ist sie noch nicht mal sympathisch dabei. Also ich meine, sie bringt ihr Wissen noch nicht mal charmant oder so rüber, sondern gibt ihrem Gegenüber ständig das Gefühl dumm zu sein nur damit sie nicht als dumm da steht. Das ist echt fies. 
Ich glaube ich könnte überhaupt nicht mit ihr befreundet sein. 

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 11. April 2022 um 09:37

Ja, das kann ich mir auch vorstellen, dass sie auch im "normalen" Leben eher ein schwieriger Charakter ist. 

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Martina Suhr kommentierte am 13. April 2022 um 10:00

Deine Fragen sind interessant. Ich denke Red ist eine Summe ihrer Erfahrungen. Sie hat durch den Unfall und den Verlust ihres Beines sicher zusätlich an Reife gewonnen. Für mich ist sie tatsächlich so eine Art verschobener Nerd, der sich in Filmen und Büchern verliert, der sehr interessiert ist und anders als die Mutter, die ja Literatur unterrichtet, eben auch die wissenschaftliche Komponente miteinbezieht. In den USA ist die Prepper-Szene um einiges verbreiteter als bei uns, daher kann ich diesen Wesenszug schon sehr gut nachvollziehen. Sie will vornbereitet sein, traut niemandem wirklich und hinterfragt alles. Ich persönlich fände so einen Wesenszug sehr anstrengend, aber in so einer Notsituation sicher sehr sinnvoll. Ich rechne ihr hoch an, dass sie nur die Axt verwendet und die Menschen tatsächlich nur aus Notwehr und nicht aus Habgier tötet. Persönlich würde ich wohl eher auch zur Waffe tendieren, da ich damit nicht so nah an den Menschen ran muss, aber wenn die Patronen aus sind, wäre ich aufgeschmissen, da ist die Axt sicher sinnvoller.

Von Red als Person vor der Pandemie oder Notlage, bekommen wir kaum etwas mit. Sie erzählt ja kaum etwas und daher weiß ich nicht so recht einzuschätzen, wie sie sonst wäre. Nerdig, auch tough, da sie wegen Prothese kein Mitleid will. Sie szudierte Geisteswissenschaften, was darauf schließen lässt, dass sie nicht nur so ein eingefahrener Wissenschafts-Fanatiker ist, sondern durchaus auch andere Interessen hat (hatte). Sie beweist ein großes Herz, sorgt sich um Schwächere und hilft anderen. Sie nimmt nur so viel, wie sie zum Überleben braucht. Alles sehr noble Wesenszüge, die sie sympathisch machen.

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 13. April 2022 um 11:31

Ja, das mit dem Töten nur, wenn es gar nicht anders geht, fand ich auch gut. Dieser Wesenzug macht Red sympathisch. Ich wäre mit einer Axt sicher aufgeschmissen, weil - wie Du schon sagst - das setzt einen Nahkampf voraus. Eine Waffe gäbe mir da mehr Sicherheit, auch wenn ich Waffen sonst verabscheue. 

"Sie beweist ein großes Herz, sorgt sich um Schwächere und hilft anderen. Sie nimmt nur so viel, wie sie zum Überleben braucht."

Stimmt, das ist mir auch aufgefallen - sie ist hilfsbereit und keinesfalls egoistisch. Das mag ich an ihr. Doch ein paar andere Charaktereigenschaften finde ich nicht so schön. Aber so ist das im Leben, die Menschen sind nun mal so, wie sie sind. 

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Martina Suhr kommentierte am 13. April 2022 um 14:56

Absolut. Tatsächlich ist mir einiges über ihren Charakter erst beim beantworten der Frage aufgefallen. Während des Lesens hatte ich das irgendwie als gegeben hingenommen. Doch auch wenn sie ein wissenschaftsfanatischer Nerd mit Weltuntergangsangst ist, hat sie dennoch eine überaus menschliche Seite. Sie steht zu den Menschen, die sie liebt und auch wenn sie sie nerven, sie bleibt bei ihnen, wendet sich erst im letzten Moment ab. Ich hatte einen Moment lang an Autismus gedacht, da sie wirklich beeindruckende Fakten aufzählen kann, aber Menschen im Spektrum haben mehr Probleme mit der Empathie.

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Claudias Bücherhöhle kommentierte am 05. April 2022 um 18:11

Dass Red dafür ist, die Quarantäne-Camps zu meiden, kann ich voll verstehen. Da kommt es doch unweigerlich durch die Menschenmassen zur Übertragung des Virus – so etwas haben ja auch wir in den letzten 2 Jahren leidvoll lernen müssen, oder? Da würde ich auch lieber irgendwo im Wald umherziehen, als in ein Camp zu gehen. Und wer weiß auch, ob die so in Ordnung sind … Adam gibt Red die Schuld an allem, was natürlich ziemlich unfair ist. Andererseits muss einer Schuld sein, und dass man da den Nächsten beschuldigt, liegt eigentlich auch auf der Hand und ist menschlich. Leider. Die merkwürdig aussehende Leiche an der Tankstelle lässt auch mich überlegen, ob das Virus mutiert sein könnte. Ein schöner Anblick ist es jedenfalls nicht. Aber an Aliens glaube ich jetzt auch nicht wirklich, wäre doch zu abgehoben, oder? Der Brustkorb explodiert beim Husten – was für eine schreckliche Vorstellung. Da hat man momentan ja selbst schon Angst beim Husten … Oder doch ein Parasit? Ich bin mir noch unschlüssig, was ich hier glauben soll.

Riley und Sam ganz allein unterwegs. Auch hier sieht man wieder, welche Ausmaße dieses Virus annimmt. Und das anscheinend schon nach kürzester Zeit.

Von den Soldaten würde ich auf jeden Fall Abstand halten, da kann in der angespannten Situation sicherlich nichts Gutes bei herauskommen …

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nicigirl85 kommentierte am 06. April 2022 um 17:10

Mit dem zweiten Abschnitt habe ich nun gemerkt, dass ich richtig in der Geschichte angekommen bin und jetzt gefällt sie mir auch. Mit dem Genre fremdele ich also nicht mehr so doll wie am Anfang.

Adam könnte ich einfach nur schüttn. Er packt nur unnützes Zeug ein, verliert sein wertvolles Messer, sucht sich immer das falsche Essen aus und verrät letzlich Red. Weil er einen auf cool macht, bringt er sie in Gefahr oder wie? Finde ihn echt unmöglich.

Red hat eine ordentlich große Klappe, aber das mag ich an ihr, denn so reagiere ich auch wenn ich das Gefühl habe schlecht behandelt zu werden. Und ihre Intelligenz und Kombinationsgabe ist mega.

Es gibt also nicht nur den Husten, sondern auch einen Parasiten, der sich im Bauchraum ansiedelt. Boah das klingt so enorm ekelhaft, da wäre mir fast ein Serienkiller lieber, weil man den unschädlich machen könnte.

Im danach lernt sie Sam und Riley kennen. Über die beiden Kids möchte ich echt gern mehr erfahren.

Das Ende des Abschnittes ist ja mal der mega Cliffhanger. Gab es eine echte Explosion oder was ist da passiert? Red scheint jedenfalls zu entkommen, sonst gäbe es ja kein danach nur mit ihr alleine. Super spannend.

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Steliyana kommentierte am 07. April 2022 um 10:59

Ich fand den zweiten Abschnitt ziemlich langweilig. Dieses Wandern zur Oma zieht sich so in die Länge. Die DANACH Kapitel finde ich überhaupt nicht interessant. Das Treffen auf die Kinder war jetzt... joa, nicht besonders spannend. 
Die Frage ist, ob diese Leute beim Bluttest nicht doch irgendwie den Virus übertragen. Ich wäre hier misstrauisch. 

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cat200913 kommentierte am 10. April 2022 um 18:11

Teile deine Meinung :/ irgendwie schade, dass nichts passiert. Ich vermisse auch den bösen Wolf, der ja grundelementar für die Geschichte rund um "Rotkäppchen" ist ...
 

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 11. April 2022 um 09:38

Ich interpretiere das so, dass der böse Wolf einfach die Menschen sind, die sich so abartig verhalten in einer Ausnahmesituation wie dieser Pandemie. Sie bringen sich ja gegenseitig um. Das ist für mich somit der Wolf im übertragenen Sinn. 

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Miss_Ari kommentierte am 07. April 2022 um 14:00

Ich habe den 2. Leseabschnitt beendet und mir hat er sogar besser gefallen als der erste. Ich fand die Szene mit den zwei Soldaten und Red cool und bewundere ihren Mut, sich den Soldaten zu stellen und Kontra zu bieten.

Auch die Szenen mit den Kindern Sam und Riley im Danach fand ich schön und hoffe, dass sie zusammen mit Red überleben werden.

Was ich mich aber frage:

Was ist mit Adam passiert? Red hat den Kids im Danach gesagt, dass ihr Bruder tot sei, genauso wie ihre Eltern. Ihre Mutter hat zwar den Husten und der Vater hat gegen die Angreifer gekämpft, aber ganz sicher war das ja nicht, dass beide gestorben sind. Ist das auch so mit Adam oder ist er wirklich gestorben?

Was ist das für eine dubiose Krankheit, in dem der Brustkorb aufgerissen wird, laut den Soldaten ein Parasit und dass der Husten damit weniger zu tun hat?

Schafft es Red mit den Kids, bei ihrer Großmutter anzukommen?

Ich bin gespannt, ob die Fragen im letzten Drittel des Buches aufgeklärt werden

 

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Run_the_books kommentierte am 07. April 2022 um 14:45

Gemein den Abschnitt und das Davor Kapitel genau an dieser Stelle enden zu lassen. Es ist so spannend! Ich hätte mit diesen ganzen Ereignissen gar nicht gerechnet.
War klar dass Adam gegenüber den Soldaten viel kooperativer sein würde, aber vielleicht ist das nicht so schlecht? Ich bin echt gespannt, was die vorhaben und was das für ein komischer Parasit ist.
Red find euch richtig cool. Sie ist total tough, lässt sich nicht unterkriegen, besitzt ein enormes Wissen. Ich finde sie ist richtig toll ausgearbeitet und beeindruckend.

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cat200913 kommentierte am 10. April 2022 um 18:10

Puh also irgendwie habe ich mir etwas anderes vom Buch erwartet :D
die "davor" Kapitel finde ich wesentlich spannender, als die danach.
Sonderlich brutal oder Horror-mäßig finde ich das Buch bislang auch nicht wirklich.
Und in den "danach" Kapiteln passiert auch nicht sonderlich viel. Einerseits kann ich auch verstehen, warum Red die beiden Kinder als Begleiter möchte, weil man nach mehreren Wochen alleine schon etwas zermürbt sein kann, aber irgendwie ist es auch wieder unlogisch, weil sie ja so auf Sicherheit pocht und sich dann derart bemüht, fremde Kinder aufzunehmen, die ihr nur Schwierigkeiten bereiten werden, da sie allein für die beiden mehr Essen und Kleidung benötigt - wodurch sie ihre eigene Regel bricht, in eine Stadt zu gehen. Das wird bestimmt noch mies enden im nächsten Abschnitt.

Ich finde sie teilweise auch echt überheblich, sehr von sich selbst überzeugt und auch zu arrogant. Die Autorin hat hier meines Erachtens nach zu stark auf die Emanzipation der Frau gepocht, denn ganz ehrlich - egal, wie "emanzipiert" sie sich selbst auch fühlt, wenn unzählige Waffen auf einen gerichtet werden und man erkennt, dass echte Soldaten (und zwar viele) vor einem stehen, würde denke ich nur eine lebensmüde Person derart frech werden ...

Ich weiß  nicht, also der Schreibstil ist ja so ganz gut, die Idee gefällt mir auch, aber Red ist eine echt anstrengende Protagonistin :/ Irgendwie werde ich nicht warm mit ihr - leider

 

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kleine_welle kommentierte am 10. April 2022 um 20:25

Der zweite Abschnitt hat etwas länger gebraucht, aber auch zum Teil weil ich nicht so viel Zeit zum lesen hatte. 
Leider fehlt mir im Buch die Verbindung zum Märchen immer mehr. Nach wie vor bin ich zwar doch gefesselt von der Geschichte, aber ich hatte doch etwas anderes erwartet, als einfach nur einen apokalyptischen Roman. 

Endlich kamen dann mal die Soldaten auch in der Geschichte vor und richtig mehr aufgeklärt wurde ja nicht dadurch. Das mit dem Parasit finde ich sehr seltsam und irgendwie passt das alles nicht so ganz zusammen für mich. Ist es jetzt eine Pandemie durch Husten oder eine Invasion von parasitären Aliens oder noch was ganz anderes? Scheint mir bis jetzt alles sehr zusammengewürfelt. Bin auf die Auflösung neugierig, aber so richtig gespannt nicht. Die Alice Bücher waren definitiv besser. 
Das sich Red um die beiden Kinder kümmert finde ich sehr toll. Obwohl sie trotzdem natürlich direkt darüber nachdenkt was sie alles noch braucht für die beiden und das nicht leicht wird zu besorgen. Aber sie macht es und dadurch hat sie meinen Respekt verdient. Das hätte nicht jede*r in ihrer Situation gemacht. 
Trotzdem weiß ich die beiden nicht so ganz in die Geschichte einzuordnen, denn im Originalmärchen kommen ja keine weiteren Kinder vor. Was mich wieder zu meinem oberen Punkt bringt, dass die Autorin hier sehr vom Märchen abweicht und eher eine ganz neue Geschichte geschrieben hat. Was nicht schlecht ist, aber wenn es als "Chroniken von Rotkäppchen" angekündigt wird, erwartet man doch etwas anderes. 

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 142 bis 267
Martina Suhr kommentierte am 13. April 2022 um 10:08

Ja, Husten und Parasit wirken extrem zusammengewürfelt und bringen eben diese SciFi Komponente rein, die mich etwas irritiert und auch stört.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 142 bis 267
Martina Suhr kommentierte am 13. April 2022 um 10:11

Dieser Abschnitt gefiel mir eigentlich recht gut. Allerdings nervt mich Adam. Er ist nervig, egoistisch und zu vertrauensseelig. Er denkt nicht praktisch und wirkt im Vergleich zu Red eher dümmlich. Er ist wie eine Art Klotz am Bein und auch wenn sie ihn vermisst, ist sie ohne ihn besser dran. 

Die Nummer mit den aufgeplatzen Oberkörpern fand ich strange und ich muss ähnlich wie Adam auch dauernd an Alien denken. Diese Komponente hätte es für mich nicht gebraucht. Allerdings wird deutlich, dass die Regierung irgendwie die Finger im SPiel hat, wie, das muss noch geklärt werden. Mich interessiert jedoch, was die anderen Milizen vorhaben. Was führen die im Schilde?

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 142 bis 267
zeilengefluester kommentierte am 13. April 2022 um 19:45

Der zweite Abschnitt ließ sich schon viel schneller und besser lesen. So langsam wird es echt spannend und man will unbedingt mehr wissen. Was mit den Leichen und ihren aufgeplatzen Burstkörben passiert ist, welches Ziel die Männer des Millitärs haben, waa noch alles hinter dem Virus steckt.

Mit den beiden Protagonisten habe ich aber so meine Probleme. Ich finde es toll das Red sich nicht den Mund verbieten lässt und sagt was sie denkt, sie ist selbstbewusst und schlau wirkt aber auch sehr arrogant und selbstgefällig. Adam ist einfach nur anstrengend, die ganze Zeit ist er am rummeckern und weiß alles besser. Vor allem den Männern vom Militär schenkt er viel zu viel Vertrauen, als hätte er kein richtiges Menschenverständnis. Auch lässt er seine Schwester einfach direkt ins Messer laufen, Hauptsache er muss nicht mehr weiterlaufen. Ich wollte ihn teilweise echt mal durchschütteln und fragen ob er denn klar kommt.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was im dritten und letzten Abschnitt noch so kommt. Teilweise ziehte sich die Geschichte schon sehr und frage mich wie man das alles auf 130 Seiten noch auflösen will.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 142 bis 267
pieggy kommentierte am 17. April 2022 um 16:46

So. Teil 2 ist auch geschafft. Das Buch ist, zum Glück, besser geworden und bietet nun weitaus mehr und abwechslungsreichere Szenen. Was aber auch daran liegt, dass neue Protagonisten dazugestoßen sind und mit anderen Menschen kommuniziert wird. Dabei ist der "Davor" Teil def. interessanter. "Danach" bietet nicht allzu viel.

Was genau mit Adam geschah, ist immer noch offen. Mal gucken, ob er tatsächlich tod ist und falls ja, wie es dazu kam. 

So ganz klar wird mir nicht, was es mit dieser ganzen Maskengeschichte auf sich hat. Einerseits soll sie getragen werden wegen dem Virus und dem Husten und bla bla. Alles ist so dramatisch. Bloß nicht infizieren. Aber dann verhält sich Red gar nicht so die meiste Zeit und trägt sie nur, wenn es gerade passt? Und gerade dann, wenn sie mit Menschen zu tun hat (Highway, Geschwisterpaar, etc.) -da trägt sie keine, obwohl sie nicht wissen kann, ob diese Leute/Leichen infiziert waren und obwohl ja gerade in der Stadt auch alles über Luft übertragen werden soll. Und dann, als ich denke, dass sich das aufgeklärt hat, kommt diese "Wendung". Also dass nicht nur ebenjenes Virus umher schwirrt, sondern auch ein Parasit/eine Kreatur (Höchstwahrscheinlich dann der "Wolf" dieser Geschichte, der später Oma "frisst" und sich für sie ausgibt) offenbar "Bodyhopping" (Sucht neuen Wirt, wenn der alte nicht mehr passt) betreibt.  Das mit dem Virus und der Maske gilt auch für die restlichen Charaktere. Vor allem die Typen von der Regierung. Sie scheinen weder geimpft noch immun, aber setzen sich dem Virus aus, welches offensichtlich immer noch existiert und unabhängig von dem Brustkorbgemetzel ist. Nicht ganz nachvollziehbar für den Moment, aber vl. kommt da ja noch etwas, was das ganze erklärt.

Jedenfalls habe ich lauter Fragen und einiges macht keinen Sinn für mich. Mal sehen, ob Teil 3 aufschlussreicher ist.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 142 bis 267
büchervamp kommentierte am 18. April 2022 um 22:19

Teil 2 fand ich etwas zäh. Bisher gefällt mir das "Davor" deutlich besser und war interessant mehr zu erfahren.

Generell kommt im zweiten Teil auch mehr Handlung dazu, da auch neue Charaktere dazugekommen sind. Dadurch wird die Geschichte etwas komplexer.

Red passt für mich als Charakter zur Geschichte, ihre toughe Art gefällt mir gut. Allerding finde ich sie auch ziwschendurch etwas anstrengend. Das mag an ihren Erlebnissen liegen, doch finde ich es beim lesen manchmal etwas nervig.

Die letzten Kapitel des Abschnitts haben wieder etwas mehr fahrt aufgenommen, schön wenn das für den nächsten Abschnitt so bleibt.

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woerterwunderland kommentierte am 21. April 2022 um 16:54

Leider catcht mich der zweite Teil des Buches auch nicht. Die Anmerkungen in den Klammern sind nun weg und es wird auch aus meiner Erinnerung heraus nichts mehr Groß geschrieben aber irgendwie kann mich weder Red berühren noch ihr weg. Adam ist einer meiner Hasscharaktere überhaupt geworden. Er ist mir einfach unsympathisch. Ich lese das Buch wegen der Leserunde noch zu Ende aber es ist eindeutig bisher kein Buch welches ich empfehlen könnte. Ich weiß nicht was es ist, da mir die Chroniken von Alice und Peter Pan sehr gut gefallen haben. Hier ist es leider nicht so.