Leserunde

Leserunde zu "Die Muschelsammlerin" (Charlotte Richter)

Die Muschelsammlerin. Deine Bestimmung wartet - Charlotte Richter

Die Muschelsammlerin. Deine Bestimmung wartet
von Charlotte Richter

Bewerbungsphase: 28.02. - 14.03.

Beginn der Leserunde: 21.03. (Ende: 11.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Arena Verlags –  20 Freiexemplare von "Die Muschelsammlerin" (Charlotte Richter) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Mariel hat immer darauf vertraut, dass sie in Amlon glücklich wird. Inmitten der perlweißen Strände und des türkisblauen Meeres sollte es ihr an nichts fehlen. Aber tief im Herzen spürt Mariel, dass sie nicht dazugehört. Als der Tag der Verbindung bevorsteht, an dem jeder Jugendliche seinem perfekten Partner begegnet, wird Mariels größte Angst wahr: Sie ist eine Sonderbare, eine von denen, für die es keine Liebesgeschichte gibt. Zusammen mit Sander, Tora und Tammo muss Mariel Amlon verlassen. Nur in Nurnen, dem Reich der Träume, können sie ihren Seelenpartner noch finden. Doch auf der Reise flammen in Mariel plötzlich Gefühle für einen anderen auf. Und diese Gefühle bedeuten in Nurnen den sicheren Tod ...

ÜBER DIE AUTORIN:

Charlotte Richter begann noch während des Studiums zu schreiben und verfasste ihre ersten Texte für den Hörfunk. Seitdem hat sie mehrere Romane für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht. Sie erhielt diverse Literaturstipendien und unter anderem den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied im Hamburger Writers’ Room, einer Arbeits- und Bürogemeinschaft für Schriftsteller, auch wenn sie Hamburg inzwischen verlassen hat. Heute lebt und schreibt sie in Kattendorf in Schleswig-Holstein.

11.04.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
SunshineSaar kommentierte am 27. März 2019 um 17:52

Ich bin jetzt mit dem Buch durch und muss sagen, dass ich auf der einen Seite wirklich gut unterhalten wurde – aber auch immer noch teilweise verwirrt zurück bleibe…

Das Ende ist zwar versöhnlich und ein Happy-End für Mariel – aber so wirklich verstehe ich die Hintergründe, was damals eigentlich schief gelaufen ist und auch was nun mit Nurnen und auch mit der Außenwelt etc. ist, nicht wirklich..Mir schwirren einfach noch zu viele Fragen im Kopf rum und manche Erklärungen waren mir dann doch etwas zu unverständlich und schwammig.

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich eine etwas andere Geschichte erwartet. Anfangs sah auch alles danach aus und ich war begeistert. Doch ab der Mitte des Buches wurde es immer wirrer und meine Vorstellungskraft hat nicht ausgereicht, um alles wirklich zu fassen. Schade… Aber vielleicht geht es nur mir so. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass ich gelangweilt war. Im Gegenteil – die Story hat wirklich Potenzial ist auch ein stückweit mitreißend und spannend geschrieben. Doch komplett überzeugt bin ich leider nicht.

Meine Rezi folgt!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kochbuch-Junkie kommentierte am 30. März 2019 um 17:26

Genau so geht es mir: grundsätzlich gefallen hat mir das Buch schon, allerdings war es nicht immer verständlich, manches erklärt sich später, manches gar nicht...
Das Mariel und Sander eine gemeinsame Zukunft haben, gefällt mir. Nur schade, dass dies nicht bei ihrer Familie in Amlon möglich ist und dass sie die anderen überzeugen können, Nurnen zu retten. Aber das ein richtiges Happy End nicht möglich ist, dachte ich mir schon.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Lagoona kommentierte am 09. April 2019 um 19:15

Ich finde es auch richtig schade, dass die Beiden nicht mit ihren Familien zusammen sein können,

das hätte ich mir schon für sie gewünscht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:16

Also mir wäre das zu kitschig gewesen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Lagoona kommentierte am 09. April 2019 um 19:14

Mir geht es ähnlich. Ich bin bis zum Ende irgendwie nicht so richtig warm geworden mit der Geschichte.

Es haben mich auch viele Situationen verwirrt.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kleinemaus87 kommentierte am 10. April 2019 um 18:59

Mir ging es leider auch so. Den Anfang fand ich richtig super und da konnte ich mir auch alles gut vorstellen, aber ab der Reise nach Nurnen hat das leider nachgelassen. Da hatte ich mehr ? im Kopf als eine Vorstellung wie es da aussieht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:17

Ich fand die Beschreibungen von Nurnen faszinierend.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Bisco kommentierte am 10. April 2019 um 19:50

So wie es dir ging, erging es mir auch. Fragen über Fragen und Stellen wo meine Fantasie leider nicht ausreichte um alles zu verstehen. Mit dem Happy End hab ich schon irgendwo gerechnet, aber es ist schade nicht zu wissen wie es den anderen ergeht nachdem der Aufstand ausbricht und nicht zu wissen wie es in der Außenwelt aussieht bzw. wie es zu dem gekommen ist wie die Situation ist.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:15

Mir gefällt das Ende, wie es ist. Ich fand die Idee von Nurnen und Amlon gut und so viele offene Fragen bleiben für mich nicht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
rainbowly kommentierte am 29. März 2019 um 10:06

Ich bin leider echt enttäuscht von der Story. Klappentext, Cover und Titel haben mir eine ganz andere Geschichte versprochen. Der Anfang fiel mir zwar auch schon schwer, aber da hat die Geschichte zumindest noch die Stimmung vermittelt die ich erwartet hatte - das Leben auf einer Insel, verbunden mit der Natur und dem Meer, Mariel als besonderes Mädchen mit einer Verbindung zu Muscheln.

Und dann kam Xerax. Davon hab ich mir viel mehr versprochen! Wie geht es den Sonderbaren? Wie leben sie? Wie kommen sie zurecht? Göaiben sie weiterhin an die Götter? An die Priester? An das System? Einiges wurde angeschnitten, aber ich hatte nicht dad Gefühl, dass sie dort 3 Monate verbracht haben....

Und dann Nurnen. Da kippte die Stimmung für mich dann völlig. Ich hatte keine Spiegelwelt erwartet. Keine Alice im Wunderland - Geschichte. Für mich war das alles sehr wirr und hat einfach nicht gepasst.

Gut, jetzt muss das nur noch in eine Rezension verpackt werden....

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Ashelia kommentierte am 30. März 2019 um 13:19

Stimmt, die Zeit auf Xerax war recht knapp gehalten, da hätte man wirklich noch etwas mehr drauf eingehen können.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
rainbowly kommentierte am 30. März 2019 um 19:31

Ja, auf jeden Fall! Oder eben die Zeit auf Xerax wirklich ganz kurz halten. Warum mussten sie denn 3 Monate dort bleiben?? Wenn Xerax keine grössere Rolle spielen sollte, dann hätten drei Tage auch gereicht... aber so ein Zeitraffer fand ich Quatsch. Hab trotzdem keine genau Vorstellung vom Leben auf Xerax bekommen und keine Verbindung zu den Sonderbaren aufgebaut.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
mysticcat kommentierte am 01. April 2019 um 20:22

Da stimme ich dir zu. Für 3 Monate war die Zeit extrem dünn. Ein Monat oder drei Wochen hätten gereicht- um sich einzuleben und dann zu entscheiden, dass es überhaupt nicht passt. Es wurde leider auch nachher im Buch nicht erklärt, warum es diesmal so lange gedauert hat, bis die Priester die Sonderbaren fragen, ob sie nach Nurnen reisen wollen -und Auserwählte brauchten sie ja schon extrem dringend, weshalb ich das Zuwarten überhaupt nicht verstehen kann.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
rainbowly kommentierte am 02. April 2019 um 08:48

Stimmt. Ich denke es sollte einfach verdeutlichen, dass es diesmal ein aussergewöhnlicher Ablauf ist - extrem viele Sonderbare, viele die den Pfad der Reinigung gehen wollen, späte Ankunft der Priester. Aber wie du sagt, eigentlich passt es nicht in den weiteren Verlauf der Geschichte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
cat200913 kommentierte am 07. April 2019 um 21:16

Da muss ich zustimmen. Ich hätte mir viel, viel mehr von Xerax gewünscht. Vor allem wurde anfangs gesagt, dass das so anstrengend ist und man müsse arbeiten usw. - man bekam einen kurzen Einblick auf die Arbeit ( einen wirklich winzig kurzen ) und dann wars das.
Da hätte ich mir gewünscht, wenn man noch mehr die Schwierigkeiten, die Probleme usw. gesehen hätte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:18

Über Xerax hätte ich auch gerne mehr erfahren, aber dann wäre das Buch halt noch länger geworden. Und für mich war das auch eher Mittel zum Zweck.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Lagoona kommentierte am 09. April 2019 um 19:17

Ich habe beschlossen erst einmal eine Nacht rüber zu schlafen. Im Moment weiß ich ehrlich gesagt auch noch nicht, wie ich das in eine Rezi verpacken werde. Es sind ja doch einige Fragezeichen geblieben. Ich hatte mich so wahnsinng auf das Buch gefreut und dann war es einfach anders als erwartet.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Ashelia kommentierte am 30. März 2019 um 13:23

Ich habe eben den letzten Abschnitt beendet und muss sagen, dass mir der Roman insgesamt sehr gefallen hat. Ich mochte die Traumwelt Nurnen, auch wenn leider nicht alles ganz klar wurde. Zum Beispiel wüsste ich gerne, warum die Spiegelseelen denn alles vergessen, warum sie diesen Sog verspüren und ob sie durch ihre Ängste und Gedanken auch die Welt um sich herum verändern können.

Meine Vermutung, dass die Priester irgendwas geheim halten, hat sich aber bewahrheitet, was etwas vorhersehbar war.

Das Ende fand ich insgesamt etwas wenig spektakulär. Irgendwie ging plötzlich alles so schnell und einfach und endete im Happy End. Dafür, dass Amlon einen großen Umsturz erlebt, war mir das zu "seicht".

Meine Rezension folgt vermutlich morgen! :)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
mysticcat kommentierte am 01. April 2019 um 20:26

Das sehe ich auch so wie du und kann auch nicht mehr viel dazufügen. Vor allem der Epilog war in seiner Kürze verzichtbar - außer, es ist noch eine Fortsetzung des Buches geplant, wo dann die Geschichte weiter aufgerollt wird.

Als Einzelband bleiben mir ebenfalls zu viele Fragen offen:

"Was geschieht mit den restlichen "Auserwählten"?"

"Was richtet die Finsternis tatsächlich in Nurnen an?"

"Warum erinnert sich niemand mehr an weitergereiste Spiegelseelen?"

"Warum erinnern sich die Spiegelseelen selbst nicht mehr?"

"Kann man den Prozess irgendwie rückgängig machen?"

"Woher bekommen die Spiegelseelen ihre körperliche Form?"

Sind nur einige wenige Fragen, auf die ich am Ende keine Antwort erhalten habe. Ich finde die Geschichte ganz toll geschrieben, für einen Einzelband bleiben mir jedoch zu viele offene Enden, so dass die Geschichte dadurch für mich nur ein "Durschnittlich" bekommt.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Lagoona kommentierte am 09. April 2019 um 19:20

Ich bin froh, dass ich nicht die Einzige bin bei der noch das ein oder andere Fragezeichen geblieben ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kleinemaus87 kommentierte am 10. April 2019 um 19:02

Bei mir sind auch einige Fragezeichen geblieben.....

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kochbuch-Junkie kommentierte am 10. April 2019 um 21:22

Ja, zu viele offene Fragen sind das insgesamt. Aber vielleicht findet sich dann wirklich eine Klärung in einem zweiten Buch, mal sehen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:23

Für mich gab es genug Anstöße und die offenen Fragen fand ich nicht schlimm; das konnte ich mir gut weiterdenken.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
MeinSchreibtagebuch kommentierte am 30. März 2019 um 13:41

Im letzten Abschnitt kriegt das Buch leider nicht die Kurve, wie ich es mir erhofft habe. Vieles war sehr verwirrend und auch jetzt kann ich manche Zusammenhänge nicht ganz nachvollziehen. Ich kann total verstehen, warum es für viele nicht das ist, was sie erwartet haben, denn wer erwartet schon eine Art Traum - oder Parallelwelt? Ich fand es zwar schön, dass Mariel und Sander am Ende zusammen bleiben und dafür sogar ihre Seelenpartner aufgeben, aber irgendwie hat das meiner Meinung nach nicht ganz zusammengepasst. Ein paar mehr Erklärungen wären schön gewesen. Das Ende mochte ich dafür aber schon. Es wird angedeutet, dass diese Geschichte trotzdem in der Gegenwart spielt, nur an einem Ort weit im Meer. Tora ist mir ans Herz gewachsen und ich finde, es passt auch zu ihrem Charakter Widerstand zu leisten.

Zusammengefasst: Ich bin auch nach dem Beenden des Buches ziemich verwirrt. Durch das Cover und dem Klappentext habe ich etwas anderes erwartet. Vielleicht hätte dem Buch ein zweiter Teil gut getan, um auch die Rebellion und die Welt der Nurnen besser beschreiben können. Auch die Reise zur Außenwelt hatte viel Potenzial. Man hätte sie etwas mehr ausschmücken können. 

Meine Rezension folgt bald :)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
rainbowly kommentierte am 30. März 2019 um 19:29

Bleibt es denn ein Einzelband? Das Ende klang für mich irgendwie doch nach einer Fortsetzung... und der Titel ist gür mich auch so typisch Reihenauftakt, aber ich hab noch nichts von einem zweiten Teil gehört!?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kochbuch-Junkie kommentierte am 31. März 2019 um 13:14

Ich würde auch mit einem zweiten Teil rechnen, wenn ich nach dem Titel gehe. In sich ist das Buch aber auch abgeschlossen finde ich.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
rainbowly kommentierte am 31. März 2019 um 15:15

Vielleicht gibt es auch noch keinen zweiten Teil, aber die Autprin wollte sich die Möglochkeit einer Fortsetzung offen halten?!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
cat200913 kommentierte am 07. April 2019 um 21:19

Also da sie am Ende schreibt, dass sie sich sehr sicher ist, dass das Fenster zur Anderswelt / Nurnen geschlossen ist, und dabei auch sehr entschieden klang, wird das auch so sein. Vor allem: Sie waren extremst lange unterwegs, dann waren sie auf der anderen Insel, wo sie viele Monate schon leben, und jetzt werden sie abgeholt. Wenn sie dann erst wieder zurück segeln müssen ( nachdem Tora sich natürlich ausgeruht hat ), vergehen mit der Fahrt und Toras Pause noch mal gut ein halbes Jahr, mindestens aber 3-4 Monate. Bis dahin ist definitiv der Übergang geschlossen.  Nurnen ist abgeschlossen. Jetzt könnte die Autorin maximal auf die Rebellion aus der Sicht von Tora und Co eingehen, nicht aber von Mariel und Sander, denn die Story ist dem Grunde nach gegessen, außer aber die Rebellion hat nicht funktioniert und Tora ist geflohen. Wenn das der Fall ist, kehren die ja definitv nicht wieder zurück.
 

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:20

Ich kann mir auch vorstellen, dass hier eine Fortsetzung denkbar ist, aber nicht zwingend. Vermutlich wird das nach Verkaufzahlen entschieden.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
julemaus94 kommentierte am 01. April 2019 um 13:19

Mir hat der zweite Abschnitt eigentlich gut gefallen, bis Sander und Mariel aus Nurnen zurückgekehrt sind. Danach ging vieles für mich zu schnell, war zu sehr verkürzt. Da hätte die Autorin gerne noch mehr Seiten verwenden können um zu erzählen, wie der Umsturz denn nun abläuft, wie sie sich mit den Priestern auseinandersetzen, wie die restliche Bevölkerung reagiert oder wie der Volksaufstand verläuft. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Amlon fortan in zwei Lager aufspaltet und das ganze vielleicht noch in einen blutigen Bürgerkrieg ausartet. Aber davon erfährt der Leser leider nichts, weil er mit dem Liebespaar in der Außenwelt festhängt. Nur leider bleibt auch diese Außenwelt ziemlich vage und schwammig, für eine genauere Schilderung blieb wohl im Epilog kein Platz.

 

Wenigstens treffen sich zum Schluss alle wieder. Aber bleiben sie dann in der Außenwelt? Kehren sie nach Amlon zurück? Nehmen sie die "Außenweltler" mit nach Amlon oder suchen sie von nun an ihre Seelenpartner in der Außenwelt?

Es bleiben leider zu viele Fragen für mich ungeklärt, um ein wirklich befriedigendes Ende darzustellen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kochbuch-Junkie kommentierte am 01. April 2019 um 19:32

Ja. Vor allem, da unklar ist, ob es eine Fortsetzung gibt. Ich mag es da klar abgeschlossen lieber.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
julemaus94 kommentierte am 04. April 2019 um 13:39

Geht mir genauso!

Manchmal passt ein offenes Ende zu einem Roman, vor allem wenn es mit genug Andeutungen gespickt ist, aber hier hätte mir eine klare Aussage besser gefallen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kleinemaus87 kommentierte am 10. April 2019 um 19:04

Ich finde ja, das Ende ist nichts ganzes und nichts halbes. Es bleiben so viele Fragen offen, dass das Ende für mich eher unbefriedigend ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:21

Da bin ich dann wohl recht alleine damit, dass mir das Ende so gefiel.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Elchi130 kommentierte am 06. April 2019 um 09:28

Ich habe das Buch gestern ebenfalls beendet. Am besten gefallen hat mir der Teil in Nurnen.

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Entstehung der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken. Dadurch wird beim Leser die Erwartung geweckt, ein Romancefantasy Buch zu lesen. Damit werden schlechte Bewertungen provoziert, denn eine Liebesgeschichte in dem Sinne ist das Buch ja nicht. Da kann man es schon eher als Dystopie bezeichnen oder was meint ihr?

Besonders interessant fand ich die Frage, ob man das Glück der 1. Welt auf dem Rücken der 2. und 3. Welt austragen darf. Besonders deutlich wird das im Fall von Nurnen, wo ja ganze Bereiche sterben, damit die Menschen in Amlon ihren Seelengefährten bekommen. Aber auch in Xerax, wo die Menschen hinkommen, die nicht perfekt genug für Amlon sind, ist das so. Die Menschen leben da ein hartes, karges Leben, damit es dem Rest gut geht. Hat mich sehr an unsere Welt erinnert. Da lebt die erste Welt ebenfalls auf Kosten der zweiten und dritten Welt und wir haben keine Außenwelt, auf die man ausweichen könnte.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
rainbowly kommentierte am 06. April 2019 um 19:36

Ich empfinde es auch so, dass der Klappentext sehr viel mit den negativeren Bewertungen zu tun hat. Denn er weckt falsche Erwartungen. Klar kann man auch positiv überrascht werden, aber eben meist ist es eher negativ, wenn nicht das kommt, was man sich vorgestellt hat...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 13. April 2019 um 12:22

Der Klappentext ist für mich auch unpassend. Genau wie das Cover falsche Erwartungen weckt.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Else kommentierte am 07. April 2019 um 12:31

Dem kann ich mich nur anschließen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Freyala kommentierte am 06. April 2019 um 14:37

Ich habe das Buch gerade beendet und fand es wirklich gut. Auch wenn ich noch ein paar offene Fragen habe :) Aber im Großen und Ganzen fand ich die Idee wirklich lesenswert.

Mir hat das Happy End gut gefallen. Wobei ich das schon etwas feige fand. Schließlich wollten sie ja eigentlich für eine bessere Welt kämpfen und im Prinzip haben sie aufgegeben und sind davon gelaufen / gefahren. Auch wenn der Rest ihnen dann doch scheinbar gefolgt ist. Zumindest lässt es vermuten, dass Tara und Ko. auf dem Schiff sind.

Was mich noch interessiert hätte, ist:

Was ist mit Xerax passiert?
Was ist mit den „Göttern“ passiert? Sie sind ja im Grunde nicht mehr im Tempel der Liebe…
Was hat sich auf Amlon verändert?
Was ist mit den Familien von Mariel und Sander passiert?
Was ist mit Nurnen passiert?
Warum kam diese Finsternis? Was hat sie wirklich ausgelöst? Und vor allem warum wurde das so in Gang gesetzt?

Ich verstehe nun auch einige Rezensionen besser. Denn häufig konnte ich lesen, dass sie etwas anderes erwartet haben. Ich habe bei dem Klappentext und dem Titel auch etwas anderes vermutet. Aber wurde dennoch positiv überrascht. Auch wenn Vieles noch unerklärt bleibt.

Ich finde auch, dass die Geschichte definitiv noch Potential hat für einen zweiten Teil. Die Außenwelt ist ja alles andere als von den Bewohnern Amlons beschrieben. Und wenn auch das zweite Schiff einen Weg in die Außenwelt gefunden hat, dann schaffen es auch weitere und vor allem wieder zurück. Man könnte auch noch etwas Aufklärungsarbeit leisten und eine Rebellion und Befreiung der Menschen in eine Geschichte packen. Auch ein Kampf gegen die Priester wäre noch möglich. Da geht auf jeden Fall noch was ;)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Else kommentierte am 07. April 2019 um 12:29

 Ich habe das Buch vor einigen Tagen abgeschlossen und musste das erstmal sacken lassen. Die Lektüre hat Spaß gemacht, die Geschichte liest sich gut.  Das Ende hat mich aber einigermaßen ratlos zurückgelassen. Nachdem ich den Mittelteil wirklich gut fand konnte ich mit den Ende nichts anfangen. Ich habe den Eindruck, dass jemand Anderes das Buch unter Zeitdruck fertiggeschrieben hat, irgendwie wirkt es für mich nicht durchdacht und nicht zusammenhängend. Bin mir über meine Rezi noch nicht schlüssig. Der Klappentext versprach eine ganz andere Geschichte, aber aufgrund des guten Leseerlebnisses ist das für mich nicht so schlimm. Das falsch vermutete Genre wär auch Okay, aber das Ende ist enttäuschend. Wäre hier nicht ein zweiter Teil angebracht gewesen, in dem die Gruppe weiter kämpferisch bleibt und tatsächlich etwas für die eigene Welt verändert. Diejenigen die sich erinnern können fliehen - warum auch immer? Die, die sich nicht erinnern können, versuchen die Welt zu verbessern...? Ich bin immer noch verwirrt, ich bekomme es nicht mal geschrieben.

*schäm - auch nicht besser als das Ende vom Buch*

Einige Aspekte fand ich aber sehr gut: Das hinterfragt wird, was man Anderen für die Erreichung des eigenen Glücks zumuten kann. Das überhaupt soziale und tolerante Gedanken in der Welt Einzug halten. Das die eigene Sicht auf die Welt nicht auf Andere Übertragen werden kann und das es sich lohnt Gebenheiten etc. zu hinterfragen. 

 

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Elchi130 kommentierte am 08. April 2019 um 17:13

Der Umschwung in der Rede auf ihrer Heimatinsel war komisch. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass die Priester so mir nichts, dir nichts abgesetzt werden können. Und wenn doch, stellt sich die Frage, warum Mariel und Sander noch fliehen müssen. Logischer wäre wohl gewesen, wenn die beiden nach  Xerax geflohen wären. Da wäre Teil 1 zuende gewesen. Teil 2 hätte sich dann der Geschichte gewidmet, wie die beiden mit den anderen Umstürzlern zusammen die Welt verändert hätten. Aber vielleicht hat sich die Autorin die Geschichte nicht zugetraut oder sie wollte so etwas kriegerisches nicht schreiben.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
cat200913 kommentierte am 07. April 2019 um 21:13

Erst am Ende habe ich wirklich realisiert, dass das Buch ein Einzelband ist, auch wenn ich schon finde, dass es recht abrupt geendet hat und ein paar Fragen offen lassen.
Tammo wurde nicht mehr wirklich thematisiert - er ist einfach tot und Mariel war zwischendurch ganz kurz traurig, aber das wars. Da hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Auch, dass sie ihren Seelenpartner am Ende nicht bekommen hat... klar, sie und Sander, das passt schon, aber dem Grunde nach ist der komplette Sinn des Buches, dass sie den Partner finden und dann wird man am Ende "enttäuscht", weil es doch nicht so ist.
Klar, es ist edelmütig, dass sie es aufgrund der Schwärze nicht tun, aber ... keine Ahnung, auch wenn alles logisch, verständlich und klar ist, hat mich das in dieser Hinsicht schon ein wenig enttäuscht. Vielleicht auch, weil zwischen Mariel und Sander keine wirkliche Liebesgeschichte stattgefunden hat, sondern lediglich eine Anziehungskraft, die auch so nicht sonderlich erklärbar ist. Schließlich hat sie zuerst den einen Kerl toll gefunden, dann ihren Seelenpartner in den Träumen und weil sie beide nicht haben kann, dann eben Sander.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Lagoona kommentierte am 09. April 2019 um 19:27

Ende - tja, jetzt bin ich durch und habe imme rnoch lauter Fragezeichen im Kopf.

Ich eiß auch ehrlich gesagt gar nicht so recht, was ich schreiben soll, geschweige denn wie ich meine Rezi verfassen und das Buch bewerten soll. Ich habe mich so so sehr auf das Buch gefreut und die geschichte war völlig anders als ich es erwartet hätte. Erst im allerletzten Abschnitt kam es eher an meine Vorstellungen heran. Definitiv braucht man ganz viel Vorstellungskraft, was nicht heissen soll, dass ich diese nicht habe, dennoch fiel es mir manchmal trotzdem schwer alles richtig mitzuschneiden. Die Geschichte an sich ist bestimmt nicht schlecht, aber mir war es teils einfach zu viel, zu viele Welten, zu viele Fragezeichen und zu wenig Meer und Muschelsammeln :-)

Das Ende hätte ich mir natürlich positiver gewünscht und ich hätte auch sehr gerne eine Aufklärung gehabt über all die Situationen, die nicht so richtig aufgeklärt wurden...

Ich werde jetzt erst einmal eine Nacht drüber schlafen und mich dann an meine Rezi setzen.

Ich bin irgendwie wirklich traurig, weil ich mich so gefreut hab das Buch zu lesen und ich es so schade finde, dass es leider leider meine Erwartungen nicht so richtig erfüllt hat.

Ich freue mich aber trotzdem, dass ich hier dabei sein durfte.

Ich lass das jetzt einfach erstmal sacken.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Kleinemaus87 kommentierte am 10. April 2019 um 18:56

Auch ich habe das Buch nun beendet und irgendwie weiß ich auch nicht. Am Schluss ging mir einfach alles zu schnell und ich muss leider sagen, das ich nicht alles verstanden habe. Es bleiben auch noch so viele Fragen offen.

Das Buch lässt mich eher verwirrt zurück. Sicher, es gibt ein 'Happy End', aber eine wirkliche Liebesgeschichte wie es laut Klappentext heißt, gab es für mich nicht. Das Sander und Mariel nun irgendwie zusammen sind, ist zwar schön, aber nach zuklappen des Buches bin ich eher enttäuscht, da ich mehr erwartet hatte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
Bisco kommentierte am 10. April 2019 um 20:00

So, das Buch ist nun abgeschlossen und irgendwie fühle ich mich so leer wie mancher Charakter.

Der dritte Teil vom Buch gefiehl mir etwas besser als der zweite Teil, war aber von der Spannung hinterm ersten Abschnitt. Leider blieben weiterhin viele Fragen offen und ich müsste das Buch ein zweites mal lesen und dann mit Block und Stift und miniziös aufschreiben wie was zusammenhängt und kann nicht mit Sicherheit sagen ob dann alles verständlich sein wird.

Die Entwicklung von Mariel und Sander fand ich sehr schön und freute mich, dass sie beiden dann nocoh zusammen gekommen sind.

Leider ist mir das Ende aber einfach zu schwammig. Man weiß nicht wie es um das Tor steht, ist es offen oder geschlossen. Wie geht es den Menschen in Nurnen. Und nun sind sie auf dem Weg in die Außenwelt. Hier erfährt man nur das es ein Unglück mit einem Reaktor gegeben haben muss, also ist hier auch zu viel offen gehalten. Gerade hier hätte ich mich noch über ein zwei Infos mehr gefreut. Vor allem in welcher Zeit nun die Geschichte spielt.

Es tröstet mich zu lesen das viele Mitleser/innen vor den selben Fragen stehen und auch, so wie ich eine etwas andere Geschichte erwartet haben.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 12. April 2019 um 19:19

Mir hat das Buch gefallen und auch das Ende ist für mich schlüssig. Meine Rezension werde ich morgen am Computer schreiben und auch noch auf eure Kommentare eingehen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
marsupij kommentierte am 12. April 2019 um 19:19

Mir hat das Buch gefallen und auch das Ende ist für mich schlüssig. Meine Rezension werde ich morgen am Computer schreiben und auch noch auf eure Kommentare eingehen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 282 bis Ende
lisamarie_94 kommentierte am 09. Mai 2019 um 12:55

Hallo!

Nun habe ich den letzten Leseabschnitt auch beendet - und ich muss leider sagen, mir geht es ähnlich wie meinen Vorrednern. Ab dem Zeitpunkt wo Mariel und die anderen nach Nurnen "verbannt" werden, hat die Geschichte enorm nachgelassen. Es war sehr vieles sehr verwirrend und irgendwie störend für einen angenehmen Lesefluss.

Mariel konnte ich wirklich sehr gut leiden, ich mochte ihren sonderbaren Charkater. Sie hat ihr wohlverdientes Happy End erhalten - auch wenn dieses einen bitteren Beigeschmack hat. Ich finde es wirklich ganz schrecklich, dass Mariel nicht mehr zu ihrer Familie zurückkehren kann :-(.

Der Epilog konnte mich leider auch nicht mehr fesseln. Zu viele Fragen wurden offen gelassen, zu viele Unklarheiten und Verwirrungen waren am Ende einfach noch offen. Die Geschickte könnte mehr als gut noch einen zweiten bzw. vielleicht sogar dritten Band verkraften. Wobei ich mir hier aber nicht sicher bin, ob dieser noch mein Interesse wecken könnte.

Liebe Grüße, Lisa-Marie