Leserunde

Leserunde zu "Die Nacht des Feuers" (Kjell Eriksson)

Die Nacht des Feuers -

Die Nacht des Feuers
von Kjell Eriksson

Bewerbungsphase: 26.11. - 16.12.

Beginn der Leserunde: 23.12. (Ende: 06.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Aufbau Verlags – 20 Freiexemplare von "Die Nacht des Feuers" (Kjell Eriksson) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Brandherd Schweden.  

Eigentlich hat Ann Lindell ihren Job bei der Polizei an den Nagel gehängt, doch als in ihrem vermeintlich beschaulichen neuen Zuhause in Uppland das alte Schulhaus brennt und drei Asyl suchende Menschen sterben, nimmt sie auf eigene Faust die ins Stocken geratenen Ermittlungen auf und versorgt ihren Ex-Kollegen Sammy mit Informationen aus dem Dorf. Denn auch wenn keiner der Nachbarn etwas gesehen haben will, hegt Ann wenig Zweifel, dass eine rechtsextreme Gruppe hinter dem Brandanschlag steckt. Dann brennt es erneut – doch diesmal ist das Opfer eine junge Schwedin.  

„Ein brillantes Comeback und ein hochaktueller und spannender schwedischer Kriminalroman. Absolute Spitzenklasse.“ BTJ

ÜBER DEN AUTOR:

Kjell Eriksson, geboren 1953, hat Erfahrungen in mehreren Berufen gesammelt. Er lebt in der Nähe von Uppsala. Für seinen ersten Kriminalroman um die Ermittlerin Ann Lindell "Den upplysta stigen" erhielt er 1999 den schwedischen "Krimipreis für Debütanten". Sein Roman "Der Tote im Schnee" wurde zum "Kriminalroman des Jahres 2002" gekürt, eine Ehrung, die bereits Autoren wie Liza Marklund, Henning Mankell und Håkan Nesser bekommen hatten. 

 

08.01.2022

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 302 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 302 bis Ende
Minijane kommentierte am 02. Januar 2022 um 22:03

Das Ende war nicht sonderlich überraschend. Ann trägt aus dem Hintergrund deutlich zur Aufklärung bei. 

Ich habe die ganze Zeit noch erwartet, dass sich zwischen Ann und Sammy noch etwas entwickelt und sie zusammenkommen. Am Ende ist es aber wieder Edvard, mit dem sie eine Reise macht.

Das Zusammentreffen mit dem Ex Polizisten in Portugal fand ich seltsam, deutet aber wohl schon auf den nächsten Teil hin.

Jetzt muss ich mir erst mal ein paar Gedanken machen aber so ganz überzeugen konnte mich das Buch nicht.

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Sabine_AC kommentierte am 04. Januar 2022 um 08:15

Für mich ist das Buch letztlich einfach igendwie zuende geplätschert. Große Überraschungen gab es nicht, Spannung eigentlich auch nicht - so jedenfalls mein Empfinden. 

Keiner der Fälle, weder die Brände noch die Sprengstoffgeschichte, nicht mal das traurige Ende des "Kaninchenmanns", haben mich irgendwie berührt - letztlich wirkten diese auf mich alle beliebig zusammengewürfelt... Mir fehlte dabei durchgängig der rote Faden, bzw. der Bogen, der am Ende die einzelnen Stränge verbindet - war mir alles zu dürftig.

Die privaten Verstrickungen und Probleme der Ermittler nahmen einerseits (zu) viel Raum ein, blieben letztlich aber auch oberflächlich. Richtig warm geworden bin ich, trotz durchaus vorhandener Sympathie für Ann und Sammy, letztlich mit niemandem.

 

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Streiflicht kommentierte am 23. Januar 2022 um 14:36

das ist es, mich hat nichts in diesem Buch wirklich berührt. wie schade!

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evaczyk kommentierte am 04. Januar 2022 um 11:51

Mir geht es am Ende ähnlich wie euch - der Epilog, als Ausblick auf das nächste Buch, war überflüssig und verutlich nur an eingefleischte Fans die Nachricht: Da kommt wieder was nach. Die Beziehung zwischen Ann und Edvard ist mir ein Rätsel geblieben. Sie hält ihn für einen Langweiler, er wirkt nicht gerade so, als erwidere er ihr Interesse, scheint vielmehr ein eher asexueller Typ zu sein. Da ist einfach in meinen Augen nicht die richtige Mischung für ein "sie können nicht miteinander sein, aber auch nicht ohne einander".

Vom Plot her war doch durchaus Potenzial vorhanden - das sterbende Dorf, vielleicht auch ein Abgesant auf die schwedische Gesellschaft von einst. Der Rechtsextremismus von nebenan, der einfach ignoriert ist, bis es zu spät ist. Die Ablehnung von Fremden, die in unterlassene Hilfeleistung mündet. Die Außenseiter, die in der Dorfgemeinschaft keinen Platz finden. Da war doch einiges an Themen drin - aber statt das in den Mittelpunkt zu rücken, hat der Autor langatmige Umwege genommen, die für mich Spannungskiller waren. 

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Minijane kommentierte am 04. Januar 2022 um 21:37

Wirklich schade, dass hier viel Potential verschenkt wurde. Ich finde auch der Blick auf die schwedische Gesellschaft, der Rechtsruck und Rassismus, der Unterschied zwischen Stadt und - Landbevölkerung, die Dorfgemeinschaften, die sich abgehängt fühlen, all das sind ja interessante Themen, die aber von Nebensächlichkeiten fast schon in den Hintergrund gedrängt wurden. Und Vieles war einfach überflüssig und hat beim Lesen nur verwirrt.

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Sonja_Sonnenschein kommentierte am 05. Januar 2022 um 07:01

Auch der letzte Abschnitt hat sich für mich zäh dahingezogen. Eigentlich gab es keine grossen Überraschungen mehr, außer das Ende des Kaninchenmannes hat mich etwas überrascht. Die Ermittlungen waren im großen und ganzen nur Randerscheinungen, denn die Befindlichkeiten einzelner Personen haben wirklich zu viel Raum eingenommen und viele Einzelheiten haben leider kein Ganzes ergeben. Das Potential der Themen war greifbar, doch leider wurde es nicht gut umgesetzt. Ein Spannungskiller waren die vielen Nebensächlichkeiten, die immer wieder beschrieben wurden. Ann und Sammy waren die einzigen Protagonisten denen ich Sympathie entgegen bringen konnte, alle anderen Figuren blieben sehr blass. Auch die Vielzahl der Namen hat mich hin und wieder verwirrt.

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JoanStef kommentierte am 05. Januar 2022 um 16:26

  • Nun ist es geschafft. Und, genau so empfinde ich die Lektüre dieses Buches. Ich hatte mich sehr über das Buch gefreut und auch Erwartungen an dieses geknüpft. Diese wurden leider nicht erfüllt.

Wie schon im ersten LA, sind auch hier etliche Übersetzungsschwächen zu verzeichnen. Wobei es mir so vorkommt, als hätten untershiedliche Übersetzer an dem Buch gearbeitet. Es kamen immer wieder Passagen, die unglaublich viele sehr merkwürdige Sätze beinhalteten. Es ist für mich, obwohl ich wirklich sehr viel lese, ein Novum.

Es stellte sich auch die Frage, warum das keinem der Lektoren aufgefallen ist? 

  • Warum spreche ich so viel über die mangelnde Übersetzung?

Der Schwerpunkt in diesem Buch sollte sicher das Proträt der schwedisches Gesellschaft aufzeigen.

Da jedoch, die Handlung weder eine einheitliche Gewichtung der vorgestellten Persönlichkeiten, noch eine klare Handlung abbildete, ist die Sprache hier von besonderer Bedeutung.

Dieser Band ist der 10.Band einer Serie. Wobei die Band 1 & Band 2, nicht ins Deutsche übersetzt wurden.

Die schwedischen Originale haben Auszeichnungen für ihre bildliche Sprache und Prosa bekommen. Diese finde ich in dieser Übersetzung nicht. Wodurch das Buch insgesamt nicht gut abschneidet. 

Die Handlung und der Plot haben Erwartungen geweckt, welche leider nicht erfüllt wurden. 

Es ist mir sehr schwer gefallen, dieses Buch zu Ende zu lesen. Da es aber ein Geschenk war, habe ich mich verpflichtet gefühlt, die gesamte Story zu  lesen, um zu meinem Ergebnis zu kommen.

Unter dem Strich bin ich leider sehr enttäuscht.

Wenn ich das Buch gekauft hätte, wäre ich noch enttäuschter gewesen.

  • Ich hoffe, dass diese Kritik von meiner Seite nicht als "Nörgelei" angesehen werden. Ich hoffe, dass sie kritisch betrachtet und vielleicht einige Änderungen nach sich ziehen wird.

 

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gaby2707 kommentierte am 07. Januar 2022 um 12:36

Unter dem Strich bin ich leider sehr enttäuscht.

Das bin ich auch.

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isalo kommentierte am 07. Januar 2022 um 16:05

"Es stellte sich auch die Frage, warum das keinem der Lektoren aufgefallen ist?"

Genau diese Frage habe ich mir auch oft gestellt; ich habe viele Grammatikfehler entdeckt. Das hat ja nichts mit Übesetzung zu tun.

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Streiflicht kommentierte am 23. Januar 2022 um 14:39

das mit der schlechten Übersetzung ärgert und wundert mich auch. Allerdings muss ich sagen, ich bekomme immer mal wieder druckreife Texte zur Korrektur und bin dann auch immer sehr erstaunt, was darin noch alles zu finden ist... schade, dass sich hier so ein Schlendrian entwickelt hat. Früher hat man auf "ordentliche Texte" mehr Wert gelegt. Ich habe auch schon Bücher weggelegt, weil ich die vielen Fehler nicht mehr ertragen konnte

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Readaholic kommentierte am 06. Januar 2022 um 08:13

Mir geht es genauso wie meinen Vorrednerinnen. Das Buch lässt mich ziemlich enttäuscht zurück. Von der Leseprobe und den im Buch angesprochenen Themen hätte ich mir deutlich mehr erwartet. Die Geschichte plätschert so dahin, immer wieder werden Nebensächlichkeiten beschrieben, die vollkommen irrelevant sind. "In der Meierei war eine neue Käsewanne installiert worden und die Ziegenmilch strömte herein." (S. 442). Gut, dass das geklärt wäre, das Fehlen dieser Information hätte mir sonst keine Ruhe gelassen!

Alles in allem zeichnet das Buch ein äußerst düsteres und bedrückendes Bild von Schweden und der derzeitigen politischen Stimmung dort. Dazu passt das idyllische Cover, das sowieso keinerlei Bezug zur Geschichte aufweist, ganz und gar nicht. Mich hat dieses Buch kolossal deprimiert und ich bin froh, es endlich zu Ende gebracht zu haben. Wenn ich nicht Teil einer Leserunde gewesen wäre, weiß ich nicht, ob ich es tatsächlich fertig gelesen hätte. All diese alten Leute im Dorf, die bereits mit dem Leben abgeschlossen haben und daher nichts mehr vom Leben erwarten und denen alles egal zu sein scheint. Und die Jungen wiederum, die entweder die Schuld an allem den Ausländern geben oder Schweden verlassen wollen, wirklich alles sehr deprimierend.

Der Epilog ist total unnötig, Genauso wenig, wie ich die ganzen Rückblenden auf alte Fälle gebraucht hätte, will ich einen Ausblick auf das nächste Buch der Reihe. Lesen werde ich es sowieso nicht, denn der Schreibstil hat mich bis auf wenige Passagen überhaupt nicht angesprochen. Manche Sätze waren kaum zu verstehen, ob dies im schwedischen Original genauso ist oder an der Übersetzung liegt, kann ich nicht beurteilen.

Mit den Protagonisten wurde ich leider nicht warm. Es wurde viel zu viel auf die persönlichen Befindlichkeiten der Personen eingegangen. Ann scheint zwar eine fähige Ermittlerin zu sein, aber ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden. Und Sammy, der Kaninchenmörder, war mir sehr unsympathisch, wie er sich in seinen privaten Problemen suhlt und seine bald Ex-Frau als "Speckdänin" bezeichnet. Für mich ist dieses Buch leider eine große Enttäuschung gewesen.

 

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gaby2707 kommentierte am 07. Januar 2022 um 12:34

Wenn ich nicht Teil einer Leserunde gewesen wäre, weiß ich nicht, ob ich es tatsächlich fertig gelesen hätte. Für mich ist dieses Buch leider eine große Enttäuschung gewesen.

Da geht es mir ganz genau so. Anhand des Klappentextes war ich auf etwas ganz anderes eingestellt. "Hochaktuell" mag ja noch passen. Aber "spannend"? 

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JoanStef kommentierte am 10. Januar 2022 um 17:30

"Wenn ich nicht Teil einer Leserunde gewesen wäre, weiß ich nicht, ob ich es tatsächlich fertig gelesen hätte. Für mich ist dieses Buch leider eine große Enttäuschung gewesen."

Dem kann ich mich leider auch nur anschließen! Ich hoffe, dass das Buch noch einmal überarbeitet wird. Wir wissen ja leider nicht, wie sich die Originalfassung lesen würde. Allerdings wären auch dort die unzähligen Verweise auf Ann´s Lebenerfahrungen mit inbegriffen. Hier wurde sicher versucht, die Leserschaft welche die ersen Bände nicht lesen kann, da sie nicht übersetzt wurden- "mit ins Boot zu holen". Das ging leider so nicht gut aus.

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MariePraun kommentierte am 06. Januar 2022 um 09:13

Heute habe ich endlich den Roman doch noch fertig gelesen. Durch die Ereignisse im zweiten Teil war das Ende doch keine große Überraschung mehr. Alles in allem hatte der Roman viel Potenzial, aber es wurde nicht wirklich ausgenutzt. Der Spannungsbogen war quasi nicht existent. Ich frage mich nur, ob das Lesegefühl womöglich mit einer anderen Übersetzung besser gewesen wäre?

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gaby2707 kommentierte am 07. Januar 2022 um 12:29

Ich denke, man kann hier nicht alles auf die Übersetzung schieben. Alles in allem ist dieser Roman sehr leise und gefühlsbetont. Was vielleicht eher eine unterschwelige Spannung verträgt. Aber auch ich habe mich mt diesem Buch eher schwer getan.

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Kakadu kommentierte am 06. Januar 2022 um 11:55

Im Grunde habe ich mir die ganze Geschichte spannender vorgestellt. Gut, das war der 8. Roman zu Ann. Vielleicht lese ich mal einen der ersten Bände.

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JoanStef kommentierte am 10. Januar 2022 um 17:36

Die ersten 2 Bände :

1. Den upplysta stigen      (1999, nicht übersetzt)
2. Jorden må rämna         (2000, nicht übersetzt)

sind nicht übersetzt worden. Hier aus folgender Quelle übernommen: ( https://www.buecherserien.de/kjell-eriksson/)

 

3.Das Steinbett (2001)
4.Der Tote im Schnee (2002)
5.Nachtschwalbe (2003)
6.Die grausamen Sterne der Nacht (2004)
7.Rot wie Schnee (2005)
8.Schwarze Lügen, rotes Blut (2008)
9.Offenes Grab (2009)
10.Die Nacht des Feuers (2020)

 

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c-bird kommentierte am 06. Januar 2022 um 13:49

Da ich den zweiten Teil schon besser als den ersten fand, hoffte ich auf eine weitere Steigerung im dritten Abschnitt. Leider ging meine Hoffnung  nicht in Erfüllung. Weder waren das Ende überraschend, noch hat mich der Abschnitt zu einer top Bewertung zu dem Buch überreden können.

Insgesamt habe ich mich mehr durch das Buch gequält als dass ich Freude daran hatte. Diese ganzen Nebensächlichkeiten und Privatgeschichten haben einfach den Lesefluss total ausgebremst. Aber da wiederhole ich mich nur. Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, die Vorgänger zu kennen, da ist man natürlich mehr an der Entwicklung vom Privatleben der Protagonisten interessiert. So stand der Fall eigentlich fast im Hintergrund und das Buch konnte mich leider nicht überzeugen.

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gaby2707 kommentierte am 07. Januar 2022 um 12:26

So, geschafft. Das habe ich schon lange bei keinem Buch mehr gedacht. Aber hier bin ich nun wirklich froh, dass ich es beendet habe. Wäre es nicht im Rahmen dieser Leserunde gewesen, hätte ich es zwischendurch schon weg gelegt und irgendwann mal zuende gelesen.

Für mich ist die Geschichte auch kein Krimi. Eher eine Analyse der schwedischen Bevölkerung speziell in Tillrorp. Potential ist, wenn dann noch eine Portion Spannung dazu kommt, auf alle Fälle da.

Es gab zum Ende hin auch keine großen Aha-Erlebnisse mehr. Auch den Epilog, der wohl auf einen neuen „Fall“ hindeuten soll, hätte ich hier nicht gebraucht.

Auf alle Fälle hat sich meine Frage, warum der alte Schreiner eine solche Angst vor Feuer hat, geklärt.

Kjell Eriksson hat in mir jedenfalls keinen neuen Fan dazu gewonnen.

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Katzenmicha kommentierte am 10. Januar 2022 um 12:22

Ich gebe dir da voll recht,ich war auch froh wie das Buch gelesen war.Und wäre ich nicht in einer Leserunde gewesen-auch ich hätte es zu Seite gelegt.Auch für mich war es kein Krimi,wie du schon schreibts eher eine Analyse zu dem Ort Tillrorp.Schade ich hatte was anderes erwartet!

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Streiflicht kommentierte am 23. Januar 2022 um 14:41

das war auch mein Gedanke, als ich endlich durch war. ich war richtig erleichtert, das buch aus der Hand legen zu dürfen

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gaby2707 kommentierte am 25. Januar 2022 um 08:56

Eigentlich fand ich das ziemlich schade, denn die Geschichte hätte sehr viel Potential gehabt.

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Chuckipop kommentierte am 07. Januar 2022 um 14:16

Ich habe es nun auch geschafft, das Buch zu beenden. Und es war der erste skandinavische Krimi, den ich anstrengend und zäh fand.

Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, ganz ruhig und sehr aussagekräftig. Das hat mir, nachdem ich mich dran gewöhnt hatte, sehr gut gefallen. Wobei es etliche Merkwürdigkeiten gab, die teilweise vermutlich der Übersetzung geschuldet sind, teilweise aber vermutlich ebenso an der Ausdrucksweise des Autors liegen. Aber die vielen Namen und auch die unzähligen Details, die letztendlich vollkommen unnütz waren, hätten nicht sein müssen.

Es hat mich einfach nicht fesseln können, daran hat auch der dritte Leseabschnitt leider nichts geändert...Zumal die einzelnen Handlungsstränge ja auch nicht wirklich zusammengeführt wurden.

Nö, das war leider nicht meins...

 

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Streiflicht kommentierte am 23. Januar 2022 um 14:42

Kim Novak badete nie im See von Genezareth von Hakan Nesser fand ich auch schrecklich. Danach hab ich auch nie wieder was von ihm gelesen. Viele andere Skandinavier dagegen sammle ich sogar.

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isalo kommentierte am 08. Januar 2022 um 19:04

Etwas verspätet, aber ich habe es auch geschafft. Habe schon lange nicht mehr so lange für ein Buch gebraucht.

Aber der letzte Teil hat mich dann doch etwas versöhnt. Ich habe tatsächlich noch Spannung verspürt, die offenen Ermittlungen konnten zu einem schlüssigen Ende geführt werden und auch ein Bogen zum Anfang des Krimis geschlagen werden (der geheimnisvolle Anrufer, der nur Ann Lindell sprechen wollte, sorgt letztendlich für die Zerschlagung der Bombenattentäter).

Das Thema, hochbrisant, im politischen zerrissenen Schweden von heute, ist trotzdem wohl etwas untergegangen. Ich bin auch anfangs das Gefühl nicht los geworden, dass mir die Vorgeschichte fehlt. Schade, dass kein Teilnehmer der Leserunde diese kannte. Für mich wäre das sehr interessant gewesen.

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Rosmarin kommentierte am 10. Januar 2022 um 08:10

Ich knabbere mich immer noch durch die letzten Seiten, werde es heute aber auch zu Ende bringen. Es ist tatsächlich so, dass es fast allen so geht/ging, das beruhigt :o)

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Katzenmicha kommentierte am 10. Januar 2022 um 12:19

Der letzte Lesabschnitt ist gelesen-es hat sich alles geklärt,die ganze Geschichte war mir zu zäh.Ann hat an der Aufklärung eine Menge beigetragen.Ich hatte ja gedacht das sich vielleicht zwischen Ann und Sammy noch was endwickelt-was dann aber doch nicht war.Aber sie macht mit Edvard  eine Reise,was dann auch in Ordnung war-den die Beiden kommen wie es scheint nicht von einander los.Was auf einen nächsten Teil hin informiert ist ihr Treffen mit dem Polizisten in Portugal-es passte jedenfalls nicht zu dem Fall.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen,es war mir zu langatmig was leider die Spannung gekillt hat.

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Rosmarin kommentierte am 11. Januar 2022 um 15:12

Fertig! Mit der ganz herzlichen Bitte um Entschuldigung wegen der großen Verzögerung.

Nachdem es auch mich vor lauter Spannung nicht vom Hocker gerissen hat, fand ich das Ende dann aber doch ganz gut gelungen. Die Verfolgung, die Feststellung, wer es letztendlich war und die Beweggründe dazu - das war schlüssig. Die Szene in Lissabon mit Ann und Edvard hat mir gefallen, ich war auch schon dort und bin dem Charme von Lissabon ehrlich erlegen. 

Insgesamt ein für mich etwas langatmiges Buch, das mir das "Durchkommen" nicht ganz leicht gemacht hat, aber am Ende einigermaßen überzeugen konnte.

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Cassandra kommentierte am 12. Januar 2022 um 19:44

Die letzten 100 Seiten waren besser zu lesen und sogar einigermaßen spannend.

Die Flucht mit dem alten Wohnwagen wirklich witzig.

Auch die Szenen in Stockholm fand ich gut. Der Abschluss in Lissabon war nicht zum Rest passend und nur für einen Teil gedacht als Lockmittel. Aber ohne mich.

Interessant fand ich den Werdegang vom Mitläufer zum Mörder. Eindrucksvoll geschildert. Das beste vom Buch. Ausgerechnet einen Stolpe erschießt er.

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Streiflicht kommentierte am 23. Januar 2022 um 14:44

Was für ein Buch. Und das gleich am Anfang des Jahres... ich hatte mich so gefreut, am Ende war ich nur noch erleichtert, als ich das Buch weglegen konnte. Schade.

Ich fand es gut, dass sich alles aufgeklärt hat und das Ende war irgendwie auch gerecht. Dennoch bleibt die Enttäuschung. Ich mag leise Töne, aber so nicht