Leserunde

Leserunde zu "Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep" (H. G. Parry)

Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep - H. G. Parry

Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep
von H. G. Parry

Bewerbungsphase: 09.04. - 23.04.

Beginn der Leserunde: 30.04. (Ende: 21.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep" (H. G. Parry) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Schon sein ganzes Leben lang hat der ebenso liebenswerte wie chaotische Literaturdozent Charley Sutherland versucht, seine einzigartige Begabung vor der Welt zu verbergen: Er kann Figuren aus Büchern zum Leben erwecken! Das ist toll, wenn es sich dabei um Pu den Bären handelt, und kompliziert, wenn plötzlich der Hund der Baskervilles in deinem Vorgarten sitzt. Nur Charleys Bruder Rob weiß von seiner Gabe. Deshalb läuten bei dem etwas biederen Anwalt auch sämtliche Alarmglocken, als er eines Nachts einen Anruf von Charley erhält und dieser ihm gesteht, er habe Uriah Heep, den Schurken aus Charles Dickens’ Meisterwerk »David Copperfield«, freigelassen. Und der hat nichts Geringeres im Sinn als das Ende der Welt. Gemeinsam versuchen Charley und Rob, Uriah zurück in den Roman zu verbannen, bevor er größeres Unheil anrichten kann. Doch dabei stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis ...

ÜBER DIE AUTORIN:

H. G. Parry studierte Englische Literatur an der Victoria University in Wellington und unterrichtet heute Englisch sowie Film- und Medienwissenschaften. Ihre Kurzgeschichten erschienen unter anderem in der »Intergalactic Medicine Show« und in der »Daily Science Fiction«. »Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep« ist ihr Debütroman. H. G. Parry lebt gemeinsam mit ihrer Schwester in Wellington, und natürlich ist ihre Wohnung vollgestopft mit Büchern.

 

23.05.2020

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
siko71 kommentierte am 06. Mai 2020 um 12:51

Da die Leseabschnitte recht lang sind muss ich mal etwas splitten.

Charles ist zusammengebrochen, aber nur ganz kurz und hinterher geht es ihm... naja den Umständen entsprechend. Robert hat neue Erkenntnisse bekommen. Charley hatte bei der Geburt eine andere Augenfarbe als später. Seltsam. Als er ihn später mir den Fähigkeiten der Mutter konfrontiert, weiß dieser schon Bescheid. In der Straße kommt es zu Unruhen und einer der Bewohner muss sein Leben lassen. Aber nun beginnt es zu brodeln. Ob Charley und Millie den Bewohner Einhalt gebieten können?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
e-möbe kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:50

Heathcliffe war sehr tapfer, aber am Ende, so finde ich, kann man auf ihn am leichtesten verzichten. Er ist auch als einzelstehende Figur in seiner Geschichte ein furchtbarer Mensch, um den es mir nicht leid tat. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
marsupij kommentierte am 18. Mai 2020 um 07:41

Aufgrund von Wuthering Heights kann ich auch schlecht Sympathien für ihn entwickeln. Obwohl Heathcliff in der Straße viel sympathischer ist als in dem Buch.
Es war aber ein gutes Mittel, um zu zeigen, dass die herbeigelesenen Charaktere durchaus sterben können.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Martina Suhr kommentierte am 18. Mai 2020 um 14:38

Ich finde generell, dass die ganzen "Bösewichte" in der Straße viel sympathischer wirken.

Da ich die meisten Klassiker nich so gut kenne, um die Charaktereigenschaften der einzelnen Figuren zu beurteilen, mag ich die meisten Figuren. Selbst Uriah Heep ... manchmal :-) Gerade an seiner Figur sieht man supergut den Zwiespalt, in dem sie stecken. Die Vorgaben vom Autor, die sie in gewisse Bahnen zwingen, und dann doch die Interpretationsfreiräume, die ihnen die Chance geben, auch anders zu sein :-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
marsupij kommentierte am 18. Mai 2020 um 19:13

In David Copperfield fand ich Uriah einfach bäh. Also so, wie Lydia ihn auch sah.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
e-möbe kommentierte am 19. Mai 2020 um 08:53

In der Hinsicht tut mir Eric leid. Man merkt ja schon, dass er ausbrechen will aus seiner Rolle, aber das wird ihm schon allein durch sein Aussehen und seine Art erschwert. Das gefällt mir extrem gut, dass man hier merkt, wie manche der Figuren darum kämpfen, einfach "menschlich" sein zu dürfen. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Martina Suhr kommentierte am 19. Mai 2020 um 09:49

Irgendwie schon unfair, oder? Charles Dickens hat beschlossen, er ist ein Ekel, ein Intrigant – und nun kommt er aus dieser Rolle einfach nicht heraus. Man merkt die Ambivalenz seiner Figur. Immer wieder schimmert ein Hauch Gutes durch. Man merkt, wie er gegen die ihm vorgegebenen Grenzen rebelliert, und doch verfällt er immer wieder seinem Muster. Eigentlich schon doof, dass man einen Antihelden braucht, um den Helden in all seinen Facetten zeigen zu können. Wäre David Copperfield auch so positiv wahrgenommen worden, wenn es Uriah Heep nicht gegeben hätte? Oder wären seine Handlungen dann verblasst und nichts besonderes mehr gewesen? Mir gefällt, dass H.G. Perry in diesem Roman diese Fragen zwischen den Zeilen stellt. Man bekommt einen anderen Blickwinkel auf vieles. 

Wie würden Figuren agieren, wenn sie einen freien Willen hätten? Wären sie wirklich Schurken? Oder wäre nicht villeicht auf ein Held weniger glorreich, da es einfach in der Natur liegt, dass wir auch Fehler machen? 

Trotz all der Aktion, den Ränkespielen des Beschwörers und der Story, die vorangetrieben wird, sind es doch genau diese Fragen, die den Reiz der Geschichte ausmachen. Literaturkritik und -analyse in einem Unterhaltungsroman eingebettet. I like :-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
buechermarki kommentierte am 28. Mai 2020 um 11:28

Sehr schön zusammengefasst. Diese Fragen zwischen den Zeilen gefallen mir sehr gut. Auch deshalb kann ich den Roman nicht einfach runter lesen wie einen "Abenteuerroman", denn oft halte ich inne und muss einfach mal mein Gedankenkarussel kreisen lassen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 19:10

Gefällt auch mir und lässt mich darüber nachdenken, wie es wäre, wenn dies tatsächlich möglich wäre...heraus lesen von Figuren aus Büchern:-) Aber bitte nur die Guten:-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
e-möbe kommentierte am 19. Mai 2020 um 22:53

Ich würde dann auch extra für Mister Holmes den Kamin anmachen. :D 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:39

Das wäre mal was:-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
marsupij kommentierte am 20. Mai 2020 um 16:18

Es gibt in David Copperfield auch Stellen, an denen mir Uriah genau aus den Gründen leid tut, aber dann verhält er sich wieder so fies, dass er mir nicht mehr leid tut - darum: genial gemacht von der Autorin.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:32

Mir tat es schon leid und es hat dem Leser nun auch gezeigt, das er diese "Figuren" nicht unsterblich sind! Eine interessante Erfahrung:-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
siko71 kommentierte am 06. Mai 2020 um 14:44

Nun ist das Geheimnis um Charles gelüftet und die neue Welt entsteht. Das Beth hinter der ganzen Sache steckt konnte ich mir beinahe denken. Obwohl ich auch Troy im Verdacht hatte. Nun ist Lydia unglücklicherweise und immer noch recht unwissend mit in die ganze Sache reingezogen worden. Millie und die Bewohner der Straße bereiten sich auf das große Abenteuer vor.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Ascora kommentierte am 14. Mai 2020 um 09:29

Auf Charleys Geheimnis bin ich auch gekommen, ich war mir nicht 100% sicher welches Kind er ist (ich hatte auch mit Oliver Twist geliebäugelt), aber ansonsten war das zu dem Zeitpunkt keine Überraschung mehr. Und es wurde sogar erklärt wie es Susan geschafft hat.

Aber auf Beth bin ich nicht gekommen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:38

Nee Beth hatte ich auch zu keiner Zeit in Verdacht, außer bis zu dem Zeitpunkt des Widerspruches, das sie angeblich nachmittags arbeitet und es doch nicht tat....

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
e-möbe kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:52

Ich hatte eigentlich auch auf Dickens selbst getippt, aber da Dickens David Copperfield ja eigentlich als Verarbeitung seines Kindheitstraumas schrieb, kann man eh sagen, sie sind ein- und derselbe. 

Beth war mir bis dahin eigentlich zu wenig präsent, als dass ich wirklich auf sie gekommen wäre, dachte auch eher an Troy, obwohl der noch weniger präsent war, aber weil die Figuren ja die ganze Zeit von einem Mann sprachen. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
marsupij kommentierte am 18. Mai 2020 um 19:14

Troy wäre mir zu offensichtlich gewesen. Aber auf Beth bin ich auch nicht gekommen. Und ja, auch ich erwarte hier ein "episches Finale" und freue mich schon drauf.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:40

Das sehe ich auch so, Troy hätte für mich nicht wirklich gepasst...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Martina Suhr kommentierte am 19. Mai 2020 um 09:56

Troy wäre irgendwie zu offensichtlich gewesen. Beth war perfekt getarnt. Eine ältere Dame, unscheinbar, dann wurde immer von einem Er gesprochen, wobei im gleichen Atemzug auch betont wurde, dass sie ihn als das sehen, was er ist und er aber in der Welt anders auftritt. Bei den vielen Wirrungen musste auch da ein Twist mit Wow-Effekt kommen :-)

Mir war diese Dame schon nicht geheuer, als sie dauernd auf diese Bücher gepocht hat. Wieso musste sie ausgerechnet seine Exemplare haben? Und dann waren ja immer von Tagebüchern usw die Rede und plötzlich fehlt eine Kiste Bücher. Das sind so kleine Seiteninformationen, die normalerweise nicht so viel Raum bekommen (weil unnötige Längen usw.)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Martina Suhr kommentierte am 19. Mai 2020 um 09:59

Dickens hätte niemals seinen David Copperfield so gegeißelt. Wenn da tatsächlich autobiografische Züge verarbeitet wurden, hätte er ja gegen sich selbst kämpfen müssen. Uriahs Reaktion auf Charles Dickens in der Straße, als er die Nachricht vom Meister überbrachte, war zu überrascht. Zudem hätte er sich dann wahrscheinlich auch nur seiner Figuren bedient, oder?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Martina Suhr kommentierte am 19. Mai 2020 um 09:51

Spätestens seit David Copperfield mit den verbundenen Augen war mir klar, okay, da muss eine Verbindung bestehen. Wieso hätte diese Figur sonst gefesselt und mit verbundenen Augen irgendwo existieren sollen? 

Dennoch, die Art und Weise, wie das alles passiert ist, war faszinierend. Die Textstelle, die so perfekt zu den äußeren Umständen gepasst hat.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Sola kommentierte am 24. Mai 2020 um 08:26

Dass Lydia mit reingezogen wird, damit hab ich ja schon lange gerechnet. Ein klassisches Motiv, wenn man die geliebte Person schützen möchte und deshalb Dinge verschweigt, es aber letztendlich nicht funktioniert. 

Ich bin jetzt auch sehr gespannt auf die Enthüllung der letzten Geheimnisse: dem Vorfall im letzten Schuljahr, oder wie Beth letztendlich entstanden ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Frank1 kommentierte am 12. Mai 2020 um 20:12

Die Person des anderen Beschwörers war eine kleinere Überraschung, als ich erwartet hatte. Auch dass die Mutter Charles herbeigelesen hat, hatte ich ja schon beim letzten Leseabschnitt vermutet. Was mich derzeit irritiert, ist, was im letzten Viertel des Buches noch passieren soll. Die großen Fragen sind doch (anscheinend) alle beantwortet.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Ascora kommentierte am 14. Mai 2020 um 09:31

Ich frage mich aber noch warum sie das macht und wie sie zum Beschwörer wurde. Also doch noch einige wichtige Fragen für das Finale. Und kann sie aufgehalten werden?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:41

Das möchte ich auch gerne noch wissen und auch, ob nicht vielleicht Susan, Charley´s Mutter doch irgendeine besondere Rolle spielt, ich habe das Gefühl, hier ist noch nicht alles aufgedeckt!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
e-möbe kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:54

Ich erwarte aber schon, dass die Konfrontation, das Finale, episch lang wird. 

Und ein paar Fragen müssten noch geklärt werden.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Martina Suhr kommentierte am 19. Mai 2020 um 10:01

Das Finale wird der Showdown. Die Figuren stehen einander gegenüber, das Warum wird wohl geklärt und ich denke, dass auch noch die Moral von der Geschichte kommt. Die Figuren müssen aus dieser Story etwas lernen und es müssen noch emotionale Konflikte gelöst werden. Zudem muss die Welt gerettet werden :-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:54

...die Welt.... und Lydia... die arme, die kann einem tatsächlich Leid tun, als sie deutlich zu spät merkt, wohinein sie da geraten ist. Normalerweise hätte ihr das verschlossene Restaurant doch zu denken geben müssen und das dann auf einmal so viele Leute dort zu Gast waren...hier zeigt Uriah alias Eric sein wahres Gesicht, obwohl man schon merkt, das er lieber anders agieren würde, er hat so einen "klitzekleinen" netten Touch an sich, er möchte einfach fliehen und normal leben, doch ohne Verrat war dies leider nicht möglich.....

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
lesebrille kommentierte am 14. Mai 2020 um 18:10

  Das gehört hierhin. Ich hoffe ich habe in dem anderen Abschnitt nicht zu viel verraten. Sorry.

Also doch Beth, und Lydia muss gerettet werden. Millie braucht Hilfe im Kampf gegen Beth,mal abwarten wie es weitergeht. Charlie und Rob haben sich ausgesprochen, ob es etwas an dem Verhalten ändert,auch mit Robs neuem Wissen über Charlie, wer weiß.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
e-möbe kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:49

Ein Abschnitt, in dem fast alles geklärt wird! Endich wissen wir, was wirklich bei Charleys Geburt passiert ist, wieso er aussieht, wie er aussieht, dass seine Mutter eine menschliche Beschwörerin ist. Ich verstehe ja nicht, wie man so eine Fähigkeit einfach brachliegen lassen kann. Bei all den Gefahren, die dadurch entstehen können, würde ich die wohl nie wieder aufgeben können. Mister Holmes, aber auch Dr Watson (warum wird der hier eigentlich so unter den Tisch fallen gelassen?) wären bei mir auf jeden Fall auch ein ständige Gäste, das wäre sehr cool. :D 

Allerdings ist klar, dass Beth wohl 100 x stärker ist als Charley. Was sie da erschafft, ist bei allem Schrecken bewundernswert. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Martina Suhr kommentierte am 19. Mai 2020 um 10:05

Ja, Dr. Holmes wäre wirklich ein interessanter Teegast, wobei ich glaube, dass mich sein Intellekt dauerhaft einschüchtern würde. Da wären mir andere literarische Gestalten lieber.

Aber mal sehen, welche Funktion das genie aus der Baker Street noch haben wird. Ich glaube nicht, dass er ohne Grund da ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:46

Ich glaube trotz allem, das Charley sehr viel mehr Macht hat und genauso stark ist wie Beth, denn Charley hat das Problem, das er sich ständig "ausbremsen" läßt, am meisten von Rob, seinem Bruder. Es wird hier ja auch gesagt, das er sich immer klein fühlt, wenn Rob ihn "angreift" und nicht selbstbewußt genug ist, wieso hat er das dann geschafft das "Monster" "klein" zu machen, zu zerstören?! Ja, es hat ihn viel Kraft gekostet, doch mit mehr Übung und der richtigen Portion Selbstbewußtsein bin ich sicher könnte er mehr schaffen, als er selber glaubt, das er kann!! 

Klar die Dunkelheit, die Neue Welt, die Beth erschafft, ist sehr erschreckent und bedrohlich, doch ich denke immer noch das Charley dies alles aufhalten könnte, vielleicht sogar in Zusammenarbeit mit seiner "Mutter"....

Bin gespannt, wie der letzte Teil wird, lasse mich überraschen, lese sogleich weiter:-)

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Galladan kommentierte am 25. Mai 2020 um 23:15

Ich weiss nicht ob sie stärker ist, auf jeden Fall ist sie skrupellos und setzt sich und ihre Vorstellungen durch. Charley wäre vermutlich mit einem unterstützenden Bruder und ohne Vorhaltungen besser drauf. Er kämpft gegen die Nutzung seiner Magie an. Könnte sein, dass er dadurch seine Kraft verschleudert.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
marsupij kommentierte am 18. Mai 2020 um 07:37

Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Abschnitt, gerade streiten sich Holmes und Dickens im Krankenhaus. Was für eine erstaunliche Entwicklung.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 19:12

Soweit bin ich noch nicht mal....aber macht doch nix, die Bücher kamen eh spät, somit wird sich die Leserunde doch verlängern, wobei hier auch noch längst nicht alle dabei sind. Ist halt im Moment alles etwas anders und besonders dieses Buch möchte ich mit Ruhe, Sinn & Verstand lesen, denn es wäre schade, es einfach so "durch zu rasen". Eine tolle Geschichte, die mir wahnsinnig gut gefällt:-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
e-möbe kommentierte am 19. Mai 2020 um 22:56

Moment, die streiten nicht. Die diskutieren, wie es sich für zwei englische viktorianische Gentlemen gehört. ;) 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
marsupij kommentierte am 20. Mai 2020 um 16:20

ok, da hast du natürlich recht. Streiten wäre unter ihrer beider Würde ;-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
maraAngel2107 kommentierte am 20. Mai 2020 um 20:51

Auch dieser Abschnitt ist durch und durch Spannung, unglaublich wie man solche Protagonisten zu Papier bringen kann,mit solch einer Geschichte! Wahnsinn! Einfach nur einmalig, es ist so "elektrisch" und man möchte unbedingt sofort weiter lesen. Ich bin sehr gespannt in wie weit hier die Eltern von Charley noch zum "Einsatz" kommen, ich habe das Gefühl, das Susan nicht ganz die Wahrheit sagt, was ihre "herausleserei" betrifft, ich glaube sie kann hier noch gewaltig viel ändern, Beth aufhalten, mich würde auch interessieren, in welchem Zusammenhang sie evtl. mit Beth steht. Denn ich habe irgendwie das Gefühl, das die beiden sich kennen.... Nun stehen sie vor der Straße und sehen die Dunkelheit auf sich zukommen, bin so gespannt, wie es ausgehen wird....

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
yourheartbooks kommentierte am 22. Mai 2020 um 21:24

Da kann ich dir zustimmen. Ich bin auch gespannt, ob die zwei sich irgendwie kennen und ob Beth vielleicht ein Charakter ist, den Susan aus einem Buch gelesen hat?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
yourheartbooks kommentierte am 22. Mai 2020 um 21:53

Dieser Abschnitt hat mir sehr gut gefallen. Endlich erfahren wir mal ein paar interessante Informationen und haben einiges über die Vergangenheit von Charley erfahren können. Wer der Beschwörer ist, hatte ich ja schon vermutet. Trotzdem verstehe ich die Hintergründe nicht so ganz und hoffe, dass es dazu noch einige Szenen geben wird. Ich finde es toll, dass Rob immer zu Charley hält und ihn beschützen möchte. Ich kann absolut nachvollziehen, weshalb er erstmal geschockt und wütend auf das Geheimnis von Charley's Geburt reagiert hat. Was mich etwas gestört hat, war das Gespräch zwischen Charley und Rob, als Charley im Krankenhaus erwacht. Ich meine, dass gerade die "neue Welt" entsteht, Lydia ihre Hilfe braucht und sie Straße ebenfalls, aber Hauptsache beide plaudern erstmal gemütlich und halten regelrecht einen Kaffeeklatsch... Aber naja, trotzdem war es irgendwie schön, dass sie sich ein bisschen ausgesprochen haben. Ich bin jetzt sehr gespannt auf das große Finale und freue mich auf den letzten Abschnitt! Meine Rezension kommt dann nachträglich morgen. (:

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Bisco kommentierte am 24. Mai 2020 um 18:02

Für mich war dieser Abschnitt etwas zwiegespalten. Die recht langen Dialoge, waren manchmal etwas ermüdend, wenn gerade die herbeigelesenen einen etwas veralteten Sprachgebrauch an den Tag gelegt haben. Hier lag es aber auch mehr an mir, denn zu den Abendstunden ist mein Geist dann auch nicht mit der Beste in der Aufnahme von solchen Dialogen.

Gut fand ich jedoch, dass vieles in diesem Abschnitt aufgedeckt wurde und dies in einem doch wiederum recht gut verteilten Stück. Ich mag es nicht, wenn ein Buch immer auf den letzten dreißig Seiten mit allem um sich wirft, um es aufzuklären. Hier wissen wir nun endlich was es mit Charleys Gabe auf sich hat, wenn auch noch immer die Frage im Raum steht, woher die Gabe grundsätzlich ist. Das Geständnis der Mutter hatte mich aber schon richtig geschockt. Schön finde ich aber, dass nach der großen Aussprache Rob hinter ihm steht und ihm helfen will. Gerade die Augenfarbe nach der Geburt waren ja schon ein Indiz, aber das seine Mutter das wirklich getan hat, ist schon heftig.

So richtig verstanden habe ich jedoch nicht, warum er nun im Koma lag und nicht rauskam. War es zu viel Anstrengung der Gabe? Hier kann mir vielleicht jemand auf die Sprünge helfen.

Wie Lydia dann noch ein Treffen mit Mr. Hyde und Dracula hatte, hats mich gegruselt. Einer der beiden reicht schon aber so… Blutfans, beide auf ihre eigene Art und Weise.

Ob jetzt Beth wirklich die Beschwörerin ist oder nicht doch wieder jemand der vorgeschoben wird?

Ich bin gespannt wie es weiter geht, denke aber, ich brauche derzeit noch locker eine Woche bis ich das Buch durchhabe. Leider kam es recht spät an und ist dazu ein Buch, welches einfach in Ruhe gelesen werden will.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 314 bis 458
Galladan kommentierte am 26. Mai 2020 um 05:45

Hier klärt sich einiges in der Geschichte auf. Allerdings ist das nicht wirklich überraschend was da rauskommt. 

Was mich etwas stört ist, dass die Handlungen der jungen Männer z.T. etwas pupertär wirken. Das Rob seiner Freundin nach Jahren des Zusammenlebens und dem Kauf eines Hauses keinen reinen Wein eingeschenkt hat führte wie erwartet zu einer Entführung.