Leserunde

Leserunde zu "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis)

Drei Schritte zu dir
von Rachael Lippincott Mikki Daughtry Tobias Iaconis

Bewerbungsphase: 25.04. - 09.05.

Beginn der Leserunde: 16.05. (Ende: 06.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Das Buch zum neuen Blockbuster im Sommer 2019

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden...bis ich sie nicht haben konnte.«

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

ÜBER DIE AUTOREN:

Rachael Lippincott wurde in Philadelphia geboren und wuchs in Pennsylvania auf. Sie absolvierte einen BA Studiengang in English Writing an der University of Pittsburgh. Zurzeit lebt sie in Pittsburgh, Pennsylvania, wo sie ihre Zeit zwischen dem Schreiben und dem Betrieb eines Foodtrucks aufsplittet.

Mikki Daughtry stammt aus Atlanta, Georgia. Sie hat einen Abschluss in Theaterwissenschaften von der Brenau University. Mikki Daughtry lebt in Los Angeles, wo sie als Drehbuchautorin arbeitet.

Tobias Iaconis wurde in Deutschland als Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen geboren. Er studierte Englische Literatur am Haverford College in Philadelphia und arbeitet nun als Drehbuchautor in Los Angeles, wo er mit seiner Familie lebt.

08.06.2019

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 100

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DarthKate kommentierte am 17. Mai 2019 um 11:32

Stella und Will, zwei Teenager die unterschiedlicher nicht sein können, lernen sich in einem Krankenhaus kennen. Beide leiden unter Mukoviszidose, jedoch jeder von ihnen an einer anderen Art der Erkrankung. Sie müssen sich voneinander fernhalten, denn ihre Bakterien können den jeweils anderen töten. Man merkt sofort, nach der ersten Begegnung der beiden, dass es zwischen ihnen etwas Magisches gibt. Jedoch wollen weder Stella noch Will das Ganze wahrhaben.  

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Easy Bell kommentierte am 17. Mai 2019 um 19:50

So ich hab mich mal gleich drauf gestürzt. Das Cover gefällt mir sehr gut obwohl es fast ein bisschen sehr dunkel ist. Was ich besonders mag ist die Form des Buches. Sie ist breiter und das gefällt mir richtig gut. 

Zu unseren Protagonisten: Stella ist ziemlich strukturiert und sehr genau und macht sich mehr Sorgen um ihre Familie als um sich. Will hat sich irgendwie schon aufgegeben und hat nicht wirklich lust sich noch weiter quälen zu lassen, da er keine Möglichkeit zur Heilung sieht. Die Stimmung ist sehr drückend im Buch, was ja aber auch kein Wunder ist. Will lebt nur auf, wenn er Stella trifft- so habe ich den Eindruck. Ich kann Will wirklich sehr gut verstehen, dass er seine Tage nicht im Krankenhaus verbringen will. Wenn man keine Hoffnung mehr sieht dann will man (er-)leben. Ich denke mir würde es da ähnlich gehen. 

Ich habe eine ferne Bekannte mit Kind, dass an dieser Krankheit leidet. Ich hatte aber irgenwie nie auf dem Schirm, dass es wirklich eine so schlimme und sehr ernste Krankheit ist. Ich werde mich hier auf jeden Fall noch einmal genauer in Wikipedia einlesen, obwohl ich sagen muss, dass alles sehr gut erklärt wird. 

Normalerweise schreibe ich immer: Der Text ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen...das kann ich hier leider nicht so ganz! Insgesamt finde ich an einigen Stellen den Text etwas schwer zu lesen. Ich hoffe ihr wisst was ich meine? Ich meine nicht das Textverständnis direkt, sondern eher den Zusammenhang. Gerade am Anfang wusste ich nicht wo sie ist. Sie schrieb ihre To-Do Liste und dekorierte die Wand, dass sie hier bereits im Krankenhaus war kam erst später ( oder überlas ich das?). Ein weiteres Beispiel ist Poe, der kurz erwähnt wurde und ich nicht begriff was das sein sollte ?? Ein Pfleger oder so und dann erst kam die Erklärung...Das waren jetzt nur zwei Beispiele, aber mir ging es auch an anderen Stellen so.  Ging es euch ähnlich?

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es mit den beiden weiter geht. Ich bin gespannt, wie die beiden sich näher kommen ohne näher zu kommen und seeeehr gespannt bin ich auch jetzt schon auf das Ende...ich befürchte ich werde Tempos brauchen.

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Bisco kommentierte am 19. Mai 2019 um 11:53

Die Verständnisprobleme welche du oben hattest kommen mir sehr bekannt vor.

Das aufhängen der Bilder hätte in einer neuen Wohnung genauso sein können wie nun im Krankenhaus. Weil bis auf die weißen Wände erstmal so kein Hinweis darauf gegeben wird wo man ist. Die Gründe dafür werden dann später klar, aber auch hier denke ich mir: Du hast die Bilder immer in einer gepackten Tasche für den Notfall oder packst du die dann echt noch ein?

Poe wurde ja echt nur sehr kurz erwähnt und hat mich auch erstmal in der Luft hängen lassen. Entweder hätte man hier direkt sagen können, der Leidenskollege den man schon lange kennt ist auch da oder ihn erstmal ganz rausnehmen und ein oder zwei Kapitel später erwähnen können. Es wird zwar später ja sehr gut auf ihn eingegangen aber es bleiben in den ersten Minuten dann doch zu viele Fragezeichen.

Die Tempos liegen ja immer auf meinem Schreibtisch wo ich am meisten daheim lese, aber die hab ich schon fast bei der Szene mit dem Säugling gebraucht. Wie Stella über den kleinen Menschen sprach war schon echt heftig und zeigt doch wie sehr sie recht hat.

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gluecksklee kommentierte am 22. Mai 2019 um 22:39

Hm... das mit den Bildern und der dann erst erfolgenden Information, dass sich Stella in einem Krankenhaus befindet, fand ich eigentlich echt gut gemacht - im Sinne von Spannungsaufbau. Und ich denke, dass der Krankenhausaufenthalt in diesem Fall ja noch relativ geplant für Stella war - da hatte sie vielleicht wirklich noch Zeit, alles einzupacken, was sie mitnehmen wollte, inklusive der Bilder. Sie ist, soweit ich das verstanden habe, ja mit dem Taxi ins Krankenhaus gefahren und nicht als Notfall mit dem Rettungswagen eingeliefert worden. Oder habe ich da was falsch verstanden?

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Bisco kommentierte am 23. Mai 2019 um 18:24

Als Notfall ist sie nicht hingefahren, aber es war kein geplanter Aufenthalt sondern den Halsschmerzen zu verdanken. Eigentlich wäre sie ja nun auf der Abschlussfahrt.

Auf mich wirkt es halt so, als hätte sie halt eine "Krankenhaustasche" wo halt die Bilder immer drin bleiben und nur Dinge wie Unterwäsche und so neu rein müssen. Es zeigt halt auch wie sehr sie es schon gewohnt ist das sowas mal passieren kann.

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Lilli33 kommentierte am 01. Juni 2019 um 12:07

Auf mich wirkt es halt so, als hätte sie halt eine "Krankenhaustasche" wo halt die Bilder immer drin bleiben und nur Dinge wie Unterwäsche und so neu rein müssen. Es zeigt halt auch wie sehr sie es schon gewohnt ist das sowas mal passieren kann.

Ich denke auch, dass es so ist. Sie muss ja immer wieder ins Krankenhaus, da ist es doch praktisch, wenn man eine gepackte "Krankenhaustasche" hat.

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Worttaenzerin kommentierte am 21. Mai 2019 um 13:25

Obwohl ich den Text dennoch leicht lesbar fand, sind mir diese Stellen im Text auch stärker aufgefallen. Vor allem, da ich gerade Beschreibungen der Umgebung sehr wichtig finde und mich gerne orientieren möchte. Desweiteren sind mir auch noch einige Rechtschreibfehler aufgefallen, was immer mal passieren kann. Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich hier um drei Autoren handelt? 

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Buchglueck kommentierte am 22. Mai 2019 um 18:14

Ich hatte das nicht so wahrgenommen wie du, dass ich nicht wusste wo sie ist etc. Aber es kann gut sein, dass mir dieses Problem deswegen "erspart" blieb, weil ich den Trailer zum Kinofilm bereits kannte und die Zusammenhänge dadurch direkt verknüpfen konnte.

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Hiki kommentierte am 26. Mai 2019 um 19:29

So ging es mir auch. Ich hatte anfangs keine Probleme und wusste sofort was Sache ist, dafür aber etwas später, weil es irgendwie unnötig kompliziert geschrieben wurde. Ansonsten gefällt mir das Buch bis jetzt aber sehr gut!

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Hiki kommentierte am 26. Mai 2019 um 19:25

Die Verständnisprobleme hatte ich vor allem jetzt im letzten Kapitel (also Kapitel 7). Kann also nachvollziehen, was du meinst.

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Lilli33 antwortete am 01. Juni 2019 um 12:04

Normalerweise schreibe ich immer: Der Text ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen...das kann ich hier leider nicht so ganz! Insgesamt finde ich an einigen Stellen den Text etwas schwer zu lesen. Ich hoffe ihr wisst was ich meine? Ich meine nicht das Textverständnis direkt, sondern eher den Zusammenhang.

Ja, das ist bei mir auch so. Ich finde das aber nicht schlimm, sondern gut. So wird man immer wieder überrascht. In Krimis zum Beispiel ist das oft ähnlich. Da wird man auf eine falsche Spur gelockt, was das Ganze umso spannender macht.

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Dark Rose kommentierte am 18. Mai 2019 um 14:22

Uff. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Stella und Will sind komplett unterschiedlich. Sie will so lange leben wie möglich, er will endlich selbst entscheiden und hat sich mit dem Tod schon abgefunden. Er interessiert sich nicht für seine Medikamente, hält sich nicht an Regeln und setzt regelmäßig sein Leben und das der anderen Muko Patienten aufs Leben, weil er sich nicht an die Vorschriften halten will.

Ich kann ja Jugendliche Rebellion bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, aber ich finde sein Verhalten nicht in Ordnung. Wenn er sterben will, ok, dann soll er das machen aber er hat kein Recht die anderen Patienten in Gefahr zu bringen, indem er keinen Mundschutz trägt oder nicht an den Mindestabstand denkt!

Will ist mir bis jetzt nur bedingt sympathisch. Stella dagegen deutlich mehr. Ich bin gespannt wie sich die Geschichte weiter entwickelt und wie wir zur Liebesgeschichte kommen, die bis jetzt eher einseitig ist.

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Easy Bell kommentierte am 22. Mai 2019 um 16:49

Das mit dem Mundschutz: Da hat du vollkommen recht. Das sollte er nicht tun, wenn er für andere Muko Pat. so eine große Gefahr ist. Trotzdem muss ich sagen, dass er mir sympatischer ist. Sie wirkt doch irgendwie steif. Das viele Planen und durchorganisieren und sie denkt gar nicht an sich sondern nur an andere. Das macht sie auch unnatürlich finde ich. Ich hoffe Will taut sie jetzt ein bisschen mehr auf. 

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Dark Rose kommentierte am 22. Mai 2019 um 18:08

Ich bin auch ein Planer, vielleicht ist sie mir deshalb sympathischer. Mir kommt dieses ewige Planen und die Art, wie sie mit ihrer Krankheit und der Behandlung umgeht schon fast fanatisch vor - wie eine Zwangsstörung oder etwas in der Art. Als wäre das ihr einziger Lebensinhalt, was ja irgendwo auch stimmt. Ihr ganzes Leben dreht sich um die Krankheit, sie bestimmt, wo sie sich aufhält, was sie machen kann, einfach alles. Vielleicht ist das für Stella eine Möglichkeit zumindest ein kleines bisschen Kontrolle über ihr Leben und auch die Krankheit zu bekommen? Um sich nicht ganz so hilflos zu fühlen?

 

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Buchglueck kommentierte am 22. Mai 2019 um 18:17

Ich finde beide bisher relativ sympathisch. Beide haben ihre eigene Art mit der Krankheit umzugehen. Sie nimmt es sehr ernst und macht die Krankheit zu ihrem Lebensinhalt und die Bekämpfung zu ihrem Ziel, weil sie auch hofft damit ihre Eltern zu retten bzw. deren Ehe.

Mir gefällt, dass Will das ganze auch lockerer sieht, obwohl ich denke, dass auch er sich dem Ernst der Lage bewusst ist, sich das aber nicht so sehr anmerken lässt und lieber einen auf stark macht. Er genießt lieber das Leben als sich über jeden Schritt Gedanken zu machen und hat seinen Tod, der irgendwann auch mal naht, einfach akzeptiert.

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gluecksklee kommentierte am 22. Mai 2019 um 22:45

Ich mag bisher eigentlich alle drei, Stella, Will und Poe, ganz gerne. Obwohl Poe vor dem Hintergrund von Stella und Will in den Hintergrund rückt. Stella klammert sich an Strukturen, um mit ihrer Krankheit umzugehen und die Hoffnung aufrecht zu erhalten. Sie kämpft gegen ihre Krankheit an, so gut es geht. Für Will scheint der Kampf derzeit eigentlich schon aussichtslos, da die neue Lunge durch seine weitere Erkrankung außer Reichweite gerückt ist. Er gibt sich betont lässig, aber ich glaube, ihm ist das Leben, das ihm noch bleibt, genauso wichtig wie Stella ihr eigenes Leben und das "Mehr" an Zeit ist, das sie sich durch eine neue Lunge erhofft. An der Szene auf dem Dach, in der Will fast in die Tiefe stürzt, sieht man das, glaube ich, ganz gut.

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Bisco kommentierte am 19. Mai 2019 um 11:05

Drei Teenager, zwei davon im Mittelpunkt, alle krank.

Drei Charaktere, drei verschiedene Wege mit einer tödlichen Krankheit umzugehen.

Naja, wäre etwas wenig es so stehen zu lassen. ^^

Ladys First, Stella ist mir sehr sympathisch. Ihre Art mit ihrer Erkrankung umzugehen ist nach außen hin sehr taff und organisiert. Man merkt wie wichtig es ihr ist ihren Medikamentenpläne einzuhalten, Behandlungen zu verfolgen und sie einfach nur die Krankheit besiegen will. Das sie über ihre Erkrankung in ihrem Channel bei Youtube spricht, zeigt dass sie sich dafür nicht schämt und auch anderen Leuten Mut machen will. Für die Programmierung ihrer App mit der sie auch anderen, egal mit welcher Erkrankung, sie eine HIlfe sein will finde ich super. Will nervt sie erstmal und das es sie ärgert das er so unkooperativ ist und keinen Lebenswillen zeigt kann ich auch sehr gut nachvollziehen. So taff sie auch wirkt, auf Seite 24 kann man sehr gut lesen wie sehr ihr die Situation nahe geht und wieviel Angst sie vor dem Tod hat.

Will der taffe, unnahe Kerl, dem alles egal zu sein scheint. So arrogant er auch wirkt, ist er mir doch sehr sympathisch. Man weiß halt, das es nur eine FAssade ist und er damit seine Angst versucht zu verschleiern. So auf den Seiten 74/78 zu lesen. Über seine Erkrankung erfährt man ja, das er dank des Bakteriums keine Lungentransplantation mehr erhalten wird. Ein Todesurteil was mir fast schon die Tränen in die Augen getrieben hat, denn man versteht ihn, warum er sich im Vergleich zu Stella ein Stück weit aufgegeben hat. Seinen Humor find ich super, dieses düstere, schwarzer Humor und selbst das feixen in den schlimmsten Situationen nicht aufgibt (auch wenn es manchmal nur der Fassade dient).

Poe, ein Patient den Stella schon ewig kennt, ebenfalls Muko-Patient, zeigt Will wie sehr sie einen motiviert zu kämpfen. Er ist der angenehmen Part zwischen den beiden, der sich warscheinlich auch noch mit Will anfreunden wird.

Der Einstieg bis jetzt hat mir sehr gut gefallen. Vor allem mit zwei Situationen wo beide einander Hilfe leisten wollen, obwohl sie wissen wie gefährlich sie zueinander sind. Schade finde ich das die Krankenschwester Barb so negativ dagestellt wird. Sie wird so viele Leute schon sterben gesehen haben, dass sie da ziemlich streng mit den Kids ist, kann ich nur allzugut nachvollziehen.

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Lilli33 kommentierte am 01. Juni 2019 um 12:16

Dass Barb negativ dargestellt wird, finde ich gar nicht. Im Gegenteil, sie ist sehr besorgt um ihre jugendlichen Patienten und erleichtert ihnen ihren Aufenthalt. Dass sie auf die korrekte Einnahme der Medikamente oder auf den anderen Regeln streng besteht, ist ihr Job. 

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SunshineSaar kommentierte am 20. Mai 2019 um 09:53

Ich habe nun mit dem Lesen begonnen und möchte meine ersten Eindrücke schildern.

In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt sehr gut zu der Zielgruppe. Außerdem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt.

Schön finde ich auch, dass die Story aus dem Blickwinkel von Will und Stella im Wechsel erzählt wird. So kann man das Denken und Handeln der Beiden viel besser nachvollziehen. Ich bin nur der Meinung, dass das Buch wohl ein sehr trauriges Ende nehmen wird – und davor habe ich jetzt schon Angst.

Beide leiden unter Mukoviszidose, doch Stella hat noch eine längere Zukunft vor sich, wenn sie eine neue Lunge erhält, aber bei Will sieht das doch etwas anders aus. Ich hoffe, dass Stella ihm Mut macht und ihn dabei unterstützt, damit er die Therapie weiterhin zuverlässig durchzieht, denn dann gibt es vielleicht einen Funken Hoffnung für ihn. Sowieso hat sie jetzt schon einen guten Einfluss auf ihn – und genau das braucht er auch. Schade ist, dass die Beiden sich nicht näher kommen können, da ihre Bakterien tödlich für den jeweils anderen sind. Das macht diese aufkeimende Liebesgeschichte noch einmal dramatischer und trauriger. Man sieht einfach, dass zwischen den Beiden etwas ist – auch wenn sie sich das selbst noch nicht eingestehen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es nun weiter geht und drücke den Beiden die Daumen!

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Worttaenzerin kommentierte am 21. Mai 2019 um 13:22

So ich habe auch gleich angefangen.
Man findet sehr schnell rein in den leichten Schreibstil.
Will und Stella sind zwei Charaktere, die trotz ihrer Gemeinsamkeit der Krankheit, nicht unterschiedlicher sein könnten. Stella, die geradezu präzise alle Abläufe durchplant und sich keine Fehler erlaubt, wenn es darum geht alle anderen Zufriedenzustellen und so lange wie möglich am Leben zu bleiben. Das Überleben, scheint ihr wichtiger zu sein, als endlich einmal zu "leben". Bei Will ist das ja genau andersherum und das ist auch nachvollziehbar. Er möchte leben und sich nicht nur darauf konzentrieren, nicht zu sterben. 

Beide Denkweisen sind sehr nachvollziehbar, aber Stella scheint etwas in Will zu verändern und ich bin noch sehr gespannt, welchen Einfluss sie auf ihn hat, oder er sogar auf sie. 
Über Poe weiß man noch nicht allzu viel, aber er scheint genau die ruhige goldene Mitte zwischen den beiden Protas zu sein. 

Bisher habe ich mich noch nie ordentlich mit dem Krankheitsbild von mukoviszidose auseinandergesetzt, weshalb ich gerade diese Thematik sehr interessant finde. Am schlimmsten ist natürlich Wills Schicksal, da er durch das Bakterium nicht nur eine kürzere Lebenserwartung hat, sondern auch keine Spenderlunge mehr bekommen kann. Insgesamt hätte ich nicht gedacht, dass die Krankheit die Lebenserwartung so weit runtersetzen kann. 

Es ist auf jedenfall bisher sehr interessant und wird wahrscheinlich noch sehr emotional werden.
Ich freue mich darauf, weiterzulesen. 

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gluecksklee kommentierte am 22. Mai 2019 um 22:34

Also mir hat der erste Leseabschnitt sehr gut gefallen - auch wenn ich irgendwie schon jetzt ahne, dass das ganze noch emotional anstrengend werden wird. Genug Gründe für Dramen gibt es ja.

Will geht auf seine Art damit um, dass es für ihn wohl keine Hoffnung mehr auf eine neue Lunge gibt. Ob er das wirklich schon verarbeitet hat? Ich bezweifle das irgendwie.

Und Stella - die sich selbst von ihren gesundheitlichen Problemen abzulenken scheint, indem sie sich um andere kümmert und sorgt. Sie muss nicht für sich gesund werden, sondern für ihre Eltern. Sie kann nicht wegschauen, wenn sie meint, dass Will seine Behandlung nicht ernst nimmt... ich frage mich aber ehrlich, was da vielleicht noch dahinter steckt. Die Art und Weise, wie sie von Abby spricht, kommt mir leicht seltsam vor. Und auch die Tatsache, dass bisher zwar die Kommunikation mit ihren Eltern erwähnt wurde und mit ihren Freundinnen - aber nichts weiter zu Abby.

Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf, wie es weitergeht.

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Lilli33 kommentierte am 01. Juni 2019 um 12:52

Dass es noch emotional anstrengend wird, glaube ich auch. Und ich hoffe es sogar, das war mit ein Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe. Ich mag das sehr.

Zu Abby habe ich mir, ehrlich gesagt, noch gar nicht so viele Gedanken gemacht. Ich bin gespannt, ob du recht hast, dass da etwas seltsam ist.

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Hiki kommentierte am 26. Mai 2019 um 19:33

Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Auch die Charakterisierung der beiden bzw. 3 Hauptpersonen. Ich mag auch den Humor des Buches, der den Ernst der Lage etwas auflockert. Stella ist mir soweit sympathisch, aber auch Will mag ich gerne, auch wenn er etwas schwierig ist und viel zu verantwortungslos handelt. (Er gefährdet ja nicht nur sich selbst, sondern auch andere!) Aber in einigen Punkten erkenne ich Parallelen zu mir selbst.

Ich finde es toll, dass Stella ihm helfen will. Darum ging es doch vor allem im letzten Abschnitt oder? Also dass Stella in seinem Zimmer war und seine Medikamente arrangiert hat. Das war für mich etwas uneindeutig beschrieben und hat mich ein klein wenig verwirrt. 

Ich bin auch schon sehr neugierig wie es weitergeht. Was wir zu Abby erfahren werden. Wie es mit ihren Eltern weitergeht. Vor allem hoffe ich, dass das Drama in annehmbaren Rahmen bleibt und dass das Ende halbwegs Happy ist. 

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Leawin kommentierte am 01. Juni 2019 um 09:40

Auf Abbys Geschichte bin ich auch mal gespannt! Es wurde ja immer mal wieder ein bisschen angedeutet, aber wirklich was erfahren haben wir noch nicht...

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Lilli33 kommentierte am 01. Juni 2019 um 12:53

Ich finde es toll, dass Stella ihm helfen will. Darum ging es doch vor allem im letzten Abschnitt oder? Also dass Stella in seinem Zimmer war und seine Medikamente arrangiert hat. Das war für mich etwas uneindeutig beschrieben und hat mich ein klein wenig verwirrt. 

Genau darum ging es :-)

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jackiherzi kommentierte am 27. Mai 2019 um 14:57

Bisher habe ich sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstift gefällt mir. Er ist sehr locker, leicht und Jugendlich. Man kommt wirklich gut durch die Geschichte. 

Gefühle sind bei mir bisher aber noch nicht angekommen. Wobei ich denke, dass sich diese bestimmt noch entwickeln werden. Denn gut ausgehen, wird diese Liebesgeschichte bestimmt nicht :( 

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Leawin kommentierte am 01. Juni 2019 um 09:38

Ich denke, die Gefühle bauen sich langsam auf, wenn es zu schnell gehen würde wirkt es ja auch schnell unglaubwürdig... Aber I h finde, man merkt schon, dass sowohl Stella als auch Will etwas für den anderen empfinden. Nur weiß ich auch nicht ob ich das gut oder schlecht finden soll, wegen dem wahrscheinlich traurigem Ende :(

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Kleine_Raupe kommentierte am 27. Mai 2019 um 22:57

Ich habe relativ lange für diesen ersten Abschnitt gebraucht, manchmal musste ich mich zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich vorher zwei ganz tolle Bücher gelesen habe und noch ganz gebannt von diesen war.

Schlecht finde ich das Buch nicht, ich kann aber unterschreiben, was schon manche hier erwähnten: der Lesefluss will nicht so richtig aufkommen. Das liegt bei mir nicht an Verständnisproblemen, sondern eher am Schreibstil. Ich habe schon überlegt, ob es daran liegt, dass das Buch von drei Autoren geschrieben wurde. Zu viele Köche verderben halt manchmal den Brei. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich stört. Vielleicht kann ich näher darauf eingehen, wenn ich den nächsten Abschnitt gelesen habe.

Die Charaktere sind alle ganz süß, vor allem Stella und Will in ihrer Gegensätzlichkeit. Aber auch hier fehlt mir etwas, so richtig greifbar sind sie für mich noch nicht.

Lobend erwähnen möchte ich die Beschreibungen der Krankheit Mukoviszidose. Ich kenne mich nicht sehr gut damit aus, aber das wirkt alles sehr gut recherchiert und echt. Was das betrifft gefällt mir das Buch wirklich sehr gut, man bekommt interessante Informationen und Einblicke in das Leben mit 

 

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Kleine_Raupe kommentierte am 27. Mai 2019 um 22:59

... dieser Krankheit.

Sorry, ist nicht so einfach hier mit dem Handy zu schreiben. Auf jeden Fall graut mir schon vor dem Ende, das wird bestimmt schrecklich.

 

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Lesemama kommentierte am 29. Mai 2019 um 13:42

Ich habe es am Samstag dann auch mal geschafft das Buch zu begonnen, die ersten Seiten waren auch ruckzuck gelesen.
Dann kam mal wieder das Leben dazwischen ...

Ich mag die Geschichte, auch wenn sie echt traurig beginnt. Das sich Stella nicjt vpn ohren Eltern bringen ließ, fand ich sehr traurig. Aber ich vermute mal, eine chronische Krankheit mir solchem Verlauf wirft die harmonischste Familie aus der Bahn.

Will ist da ein ganz anderes Kaliber, er will sich in Prinzip gar nicht mehr helfen lassen. Gut, durch den multiresistenten Erreger hat er keine Chance auf ein Spenderorgan, aber hängt er tatsächlich so wenig an seinem Leben?

Ich musste auch immer wieder googlen, was jetzt genau gemeint ist. Mit medizinischen Fachausdrücken kenne ich mich (zum Glück) nicht wirklich aus.

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Lilli33 kommentierte am 01. Juni 2019 um 12:58

Will ist da ein ganz anderes Kaliber, er will sich in Prinzip gar nicht mehr helfen lassen. Gut, durch den multiresistenten Erreger hat er keine Chance auf ein Spenderorgan, aber hängt er tatsächlich so wenig an seinem Leben?

Ich glaube, Will hängt schon noch am Leben, hat aber einfach keine Hoffnung mehr oder kaum. Und statt sich von anderen bemitleiden zu lassen oder sich durch höchstwahrscheinlich unwirksame Therapien einengen zu lassen, will er das bisschen Leben, das ihm bleibt, lieber noch genießen, soweit die Krankheit das zulässt.

 

 

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Lilli33 kommentierte am 01. Juni 2019 um 11:59

Ich konnte nun auch mit dem Buch beginnen und habe den 1. Leseabschnitt beendet. Ich bin ein wenig zwiegespalten. Einerseits lässt sich das Buch toll lesen. Es ist locker und lebendig geschrieben. Das Kopfkino sprang bei mir sofort an. Andererseits finde ich einiges ziemlich unrealistisch, z.B. dass das Krankenhauspersonal so viel Zeit hat und dass Barb Wills Therapie gegenüber Stella ausplaudert. 

Stella kommt mir wie eine Heilige vor, so überkorrekt. So um ihre Eltern besorgt. Sie geht allein ins Krankenhaus, damit die Eltern nicht damit belastet werden??? Also ehrlich, so eine Jugendliche kenne ich im echten Leben nicht! 

Will ist anscheinend das Gegenteil von Stella, Regeln sind ihm egal. Im Prinzip hat er jede Hoffnung für sich verloren. Dass er sein bisschen Leben lieber in Freiheit genießen will statt in wechselnden Krankenhäusern kann ich eigentlich ganz gut verstehen. Aber dass er sein Krankenhausbett seinen Freunden für Sex zur Verfügung stellt, ist echt schräg.

Wills Mutter wirkt sehr kalt. Warum will sie ihn erst wieder an seinem Geburtstag in 2 Wochen besuchen, wo dieses Krankenhaus doch gar nicht so weit weg von seinem Zuhause ist?

Dass es zwischen den beiden funkt, war schon beim ersten Aufeinandertreffen klar. Bin ja gespannt, inwieweit sie es schaffen, ihre jeweilige Position noch weiter zu verlassen. Ein Anfang ist ja gemacht, indem Stella sich in Wills verseuchtes Zimmer gewagt hat und Will sich auf Stellas App einlässt.

Poe finde ich sehr süß. Ich hoffe, er spielt noch eine größere Rolle.

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binesbuecherwelt kommentierte am 02. Juni 2019 um 12:05

So, jetzt geselle ich mich endlich auch zu dieser tollen Leserunde dazu :-D

Zunächst einmal mag ich den Schreibstil sehr. Er ist sehr einfach und man kann wirklich sehr schnell über die Seiten fliegen. Was ich auch unbedingt will, denn ich möchte ja wissen, wie es weitergeht. Mir gefällt auch sehr gut, dass die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Stella und aus Sicht von Will erzählt wird, so erfährt man immer ganz genau was beide denken und fühlen.

Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr unterschiedlich, weswegen sie sich so wahnsinnig gut ergänzen. Während Stella alles im Griff hat, soweit wie das eben möglich ist mit ihrer Krankheit, ist Will ein Dickkopf, der innerlich anscheind schon abgeschlossen hat. Am Anfang hat er offensichtlich nicht alles so ernst genommen und jetzt, wo es für ihn keine Heilung mehr zu geben scheint, verdrängt er seine Ängste indem er versucht ein Draufgänger zu sein. Aber ich denke, unter seiner harten Schale steckt ein ganz sensibler und ängstlicher Typ.

Stella dagegen nutzt ihren YouTube Kanal um sich besser zu fühlen. Durch ihre Videos bekommt sie Zuspruch und viele Likes, die ihr zeigen, dass sie nicht alleine ist. Sie braucht die Unterstützung ihrer Follower um die Krankheit und die damit verbundene Angst zu vergessen.

Bis jetzt bin ich wirklich begeistert von der Geschichte, auch wenn sie sicher kein gutes Ende nehmen wird. Beindruckt bin ich auch über das viele Fachwissen was die Krankheit betrifft, man lernt hier sehr viel, was mir zumindest vorher gar nicht so bewusst war, auch wenn man schon viel über Muskoviszidose gelesen hat.

Jetzt freue ich mich auf den nächsten Leseabschnitt, den ich heute bestimmt noch beenden werde.

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hopesuniverse kommentierte am 06. Juni 2019 um 07:53

Stella und Will. Die beiden Protagonisten können unterschiedlicher nicht sein. Beide leiden unter Mukoviszidose. Beide auf eine andere Art. Jeder zusätzlich seine eigene Last zu tragen. Sie haben kein leichtes Leben. Ein Leben, das sich meist nur im Krankenhaus und mit dem gewohnten 2 m Abstand zu den anderen Erkrankten abspielt.

Stella wirkt zunächst wie eine Selbstsichere junge Frau, die ihr Leben nicht von der Angst lenken lässt und um ihr Leben kämpft.
Will hingegen wirkt wie der Rebell der er ist, verantwortungslos, darauf epicht endlich zu Leben und nicht in einem sterilen Krankenhaus zu versauern.

Als die beiden aufeinander Treffen funkt es vom ersten Moment an, doch es wissen beide, das daraus nie was werden könnte.

Die Geschichte ist schon auf den ersten Seiten unheimlich gefühlvoll und lebendig beschrieben. Der Schreibstil der Autorin fesselt einen förmlich ans Buch und reißt einen richtig mit. Solche Geschichte, über Krankheit und Tot gehen mir immer sehr nahe, so hat es mich nicht gewundert, das ich bereits auf den ersten Seiten Tränen in den Augen Hatte. Der Sichtwechesel, nach jedem Kapitel, geben einem da nochmal einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle des jeweiligen Protagonisten und helfen einem sich da nochmal besser hineinzuversetzen.
Der erste Teil der Leserunde war schon mal unheimlich gut. Ich bin gespannt, wie das Buch weiter geht.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 100
Lesemama kommentierte am 30. Juni 2019 um 15:10

So ... Nachdem ich das Buch endlich wieder aus den Fängen meiner Tochter entwenden könnte, fange ich nochmal von Vorne an. Ich war ja schonmal auf S. Sechzig oder so.
Abschnitt eins ist gleich gelesen, das Buch berührt mich sehr. Stella, ein kleiner Ordnungsfanatiker oder wie man auch immer sagen mag, gegen Will, der mit dem Leben eigentlich scjon abgeschlossen hat, da er sich einen resistenten Keim eingefangen hat und von der Transplantationsliste gestrichen wurde.
Sie sind ja noch so jung, gerade mal ein bisschen älter als meine Töchter. Eigentlich sollen sie das Leben genießen, nicht beenden.
Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.