Leserunde

Leserunde zu "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis)

Drei Schritte zu dir
von Rachael Lippincott Mikki Daughtry Tobias Iaconis

Bewerbungsphase: 25.04. - 09.05.

Beginn der Leserunde: 16.05. (Ende: 06.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Das Buch zum neuen Blockbuster im Sommer 2019

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden...bis ich sie nicht haben konnte.«

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

ÜBER DIE AUTOREN:

Rachael Lippincott wurde in Philadelphia geboren und wuchs in Pennsylvania auf. Sie absolvierte einen BA Studiengang in English Writing an der University of Pittsburgh. Zurzeit lebt sie in Pittsburgh, Pennsylvania, wo sie ihre Zeit zwischen dem Schreiben und dem Betrieb eines Foodtrucks aufsplittet.

Mikki Daughtry stammt aus Atlanta, Georgia. Sie hat einen Abschluss in Theaterwissenschaften von der Brenau University. Mikki Daughtry lebt in Los Angeles, wo sie als Drehbuchautorin arbeitet.

Tobias Iaconis wurde in Deutschland als Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen geboren. Er studierte Englische Literatur am Haverford College in Philadelphia und arbeitet nun als Drehbuchautor in Los Angeles, wo er mit seiner Familie lebt.

08.06.2019

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
DarthKate kommentierte am 18. Mai 2019 um 10:34

Die Beziehung zwischen Stella und Will vertieft sich immer mehr. Sie mutiert zu seinem Aufpasser, was ihm am Angang gar nicht passt. Im Laufe des Kapitels stellt sich heraus, dass Stellas Schwester Abby verstorben ist und Stelle nicht damit klarkommt, dass sie trotz ihrer schweren Erkrankung noch lebt und Abby nicht. Die Todesursache war ein Freizeitunfall. Nach diesem tragischen Unglück kommt es auch zur Trennung bzw. Scheidung der Eltern, was sie ganze Situation noch schwieriger macht. Sie will beiden Elternteilen keinen Kummer und keine Sorgen bereiten.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Dark Rose kommentierte am 18. Mai 2019 um 22:54

Mir gefällt der zweite Teil besser als der erste. Man erfährt, warum Stella so beharrlich am Leben hängt - nicht für sich selbst, sondern für ihre Eltern. Ihre Schwester Abby, die gesunde Tochter, die, die mal Kinder haben sollte, erwachsen werden sollte, alt werden sollte, ist gestorben. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen und alles, was die beiden noch am Leben hält, ist Stella und das weiß sie.

Will kapiert auch durch Barb endlich, was für eine Gefahr er darstellt und versucht Abstand zu halten, doch beide schaffen das auf Dauer nicht. Wobei ich hier eigentlich irgendwie erwartet hätte, dass Stella auf Abstand bestehen würde, für ihre Eltern. Aber gut, es ist ja eine Teenager-Liebesgeschichte, also mussten sie ja so handeln.

Ich bin schon gespannt wie es weitergeht. Allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich vom Hocker haut. Vielleicht bin ich einfach zu alt für Teenager-Romanzen...

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
SunshineSaar kommentierte am 20. Mai 2019 um 11:03

Ach, ich genieße es einfach, Will und Stella dabei zuzusehen wie sie sich langsam aber sicher „näher kommen“. Auch wenn das alles nicht gerade ungefährlich ist.. Aber die Beiden sind so süß miteinander und tun sich einfach gut.

Dass Stellas Schwester Abby gestorben ist, war ein Schock. Man hat zwar gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt, aber das war dann doch eine Bombe, die eingeschlagen ist. Jetzt verstehe ich auch, warum sie ich so sehr um ihre Eltern sorgt. Diese sollen nicht noch eine Tochter verlieren. Als dann noch die OP anstand wegen der entzündeten Haut, habe ich richtig mitgefiebert, aber zum Glück ist alles gut gegangen.

Toll fand ich, wie Will reagiert hat. Er wollte Abby während der OP „ersetzen“ und zeigt damit, dass er auch wirklich tiefsinnig ist und ihm Stella nicht egal ist. Es freut mich, dass Stella sich und Will nun eine wirkliche Chance geben will. Ihr YouTube-Video dazu war einfach nur süß! Ich hoffe aber, dass sie sich damit nicht schaden und sie sich wirklich nicht anstecken, denn das wäre mehr als übel.

Wie soll es jetzt mit den Beiden weiter gehen? Sie verlieben sich ja ineinander und eine Beziehung ohne Küssen und Nähe wird auf Dauer wohl nicht ausreichen. Gibt es am Ende doch ein Happy-End? Irgendwie glaube ich noch nicht daran – aber ich drücke trotz allem die Daumen für die Beiden bis zum Schluss!!!

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
gluecksklee kommentierte am 24. Mai 2019 um 19:05

Die Szene im Vorbereitungsraum zum OP fand ich auch einfsch nur süß. Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass es so leicht ist sich in sowas reinzuschleichen
Bzw.hoffe ich, dass es nicht so leicht ist, sich da reinzuschleichen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Buchglueck kommentierte am 22. Mai 2019 um 21:13

Mir gefällt die Entwicklung der beiden Charaktere Will und Stella im zweiten Teil wirklich gut.
Erst wechselt Will mehr Richtung Vernunft und Stella dann Richtung Leben. Und das alles nur, weil jeder sich von dem anderen etwas abschaut und mal eine andere Sicht auf die Situation zulässt.

Ich fand es sehr berührend, wie Will sich bei der OP um Stella gekümmert hat und ihr sogar das Lied vorgesungen hat. Diese Geste ist wirklich ein toller Schritt.
Leider hat ihn kurz darauf das harte Leben wieder eingeholt. Aber ich finde es gut, dass die Hoffnung weitergelebt wird und sich Will nach dieser kurzen Auszeit wieder gefangen hat.
Finde es gut, wenn Bücher so etwas vermitteln.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
gluecksklee kommentierte am 24. Mai 2019 um 18:59

Im zweiten Abschnitt erfahren wir dann auch wirklich, was aus Abby geworden ist und wie die Ehe von Stellas Eltern in die Brüche gegangen ist. Traurig, aber für Stella noch ein Grund mehr, sich so streng wie möglich an ihren Therapieplan zu halten.

Ja, die Teenieromanze entwickelt sich ziemlich schnell, aber das finde ich in diesem Fall gar nicht so unglaubwürdig. Die beiden mögen sich und können die Sorgen und Ängste des anderen nachvollziehen. Und nach und ach wird auch klar, dass hinter Wills scheinbarer Abgebrühtheit der Versuch steckt, sich selbst vor Enttäuschungen zu schützen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Bisco kommentierte am 24. Mai 2019 um 21:25

Der zweiten Teil, und nun auch wirklich mitten in der Story befindliche, ist nun auch gelesen. Ich bin ja so gar kein Liebesbuchfan aber das Buch hat es mir bis hierhin ja schon so sehr angetan. Ich mag es gar nicht aus der Hand legen.

Die Story nimmt nun so langsam Fahrt auf wo Stelle Will mal kräftig in den Hintern getreten hat und dieser nun bereit ist, sich an den Plänen und mit Hilfe von Stellas App auch was für seine Gesundheit zu tun. Das wir nun erfahren das Sie eigentlich nur für ihre Eltern kämpft, damit diese nicht noch eine Tochter verlieren fand ich schon echt hart, da es auch so bis zu diesem Zeitpunkt nie herausstach.

Das Will vor ihrer OP ihr das Lied von Abby vorgesungen hat war so megasüß und einfach nur ein Highlight in diesem Kapitel. Ich fand es auch super wie Schwester Barb den Eltern mal den Marsch geblasen hat, wenn auch leider Will im Anschluss :/

Ich find es immer wieder schön zu sehen, dass beide dennoch den Sinn für Humor nicht verlieren. Seite 105: "Wir verbrieren vor uns hin, gehüllt in ein angenehmes Schweigen. Abgesehen vom gelegentlichen Hochhusten eines Lungenflügels." Als Leser ist die Geschichte schon sehr hart, da der Tod und die Erkrankung so präsent sind. Da sind solche Passagen find ich eine kleine Erleichterung für den Leser.

Mit Geschenken wie der Blume, den Bildern oder den ein oder anderen Scherz nähert sich Will Stella und ich finde das so herzergreifend. Denn all das ist der Ausgleich für eine Nähe die nicht zustande kommen kann. So traurig das ist, so schön ist es und man lebt die Geschichte förmlich mit.

Die Geschichte um Abby fand ich schon echt hart. Man verstand zwar das sie aus dem Urlaub nicht wieder kam, dann aber zu lesen wie sie verstorben war, dies war schon echt übel. Das Stella sich hier Vorwürfe macht kann man verstehen, aber sie hätte ja auch nichts machen können in der Situation.

Ich leide mit den beiden weiter mit, nicht wegen der Krankheit, sondern ihrer Sehnsucht und freue mich auf die weiteren Seiten.