Leserunde

Leserunde zu "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis)

Drei Schritte zu dir
von Rachael Lippincott Mikki Daughtry Tobias Iaconis

Bewerbungsphase: 25.04. - 09.05.

Beginn der Leserunde: 16.05. (Ende: 06.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Das Buch zum neuen Blockbuster im Sommer 2019

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden...bis ich sie nicht haben konnte.«

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

ÜBER DIE AUTOREN:

Rachael Lippincott wurde in Philadelphia geboren und wuchs in Pennsylvania auf. Sie absolvierte einen BA Studiengang in English Writing an der University of Pittsburgh. Zurzeit lebt sie in Pittsburgh, Pennsylvania, wo sie ihre Zeit zwischen dem Schreiben und dem Betrieb eines Foodtrucks aufsplittet.

Mikki Daughtry stammt aus Atlanta, Georgia. Sie hat einen Abschluss in Theaterwissenschaften von der Brenau University. Mikki Daughtry lebt in Los Angeles, wo sie als Drehbuchautorin arbeitet.

Tobias Iaconis wurde in Deutschland als Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen geboren. Er studierte Englische Literatur am Haverford College in Philadelphia und arbeitet nun als Drehbuchautor in Los Angeles, wo er mit seiner Familie lebt.

08.06.2019

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
DarthKate kommentierte am 18. Mai 2019 um 10:34

Die Beziehung zwischen Stella und Will vertieft sich immer mehr. Sie mutiert zu seinem Aufpasser, was ihm am Angang gar nicht passt. Im Laufe des Kapitels stellt sich heraus, dass Stellas Schwester Abby verstorben ist und Stelle nicht damit klarkommt, dass sie trotz ihrer schweren Erkrankung noch lebt und Abby nicht. Die Todesursache war ein Freizeitunfall. Nach diesem tragischen Unglück kommt es auch zur Trennung bzw. Scheidung der Eltern, was sie ganze Situation noch schwieriger macht. Sie will beiden Elternteilen keinen Kummer und keine Sorgen bereiten.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Dark Rose kommentierte am 18. Mai 2019 um 22:54

Mir gefällt der zweite Teil besser als der erste. Man erfährt, warum Stella so beharrlich am Leben hängt - nicht für sich selbst, sondern für ihre Eltern. Ihre Schwester Abby, die gesunde Tochter, die, die mal Kinder haben sollte, erwachsen werden sollte, alt werden sollte, ist gestorben. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen und alles, was die beiden noch am Leben hält, ist Stella und das weiß sie.

Will kapiert auch durch Barb endlich, was für eine Gefahr er darstellt und versucht Abstand zu halten, doch beide schaffen das auf Dauer nicht. Wobei ich hier eigentlich irgendwie erwartet hätte, dass Stella auf Abstand bestehen würde, für ihre Eltern. Aber gut, es ist ja eine Teenager-Liebesgeschichte, also mussten sie ja so handeln.

Ich bin schon gespannt wie es weitergeht. Allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich vom Hocker haut. Vielleicht bin ich einfach zu alt für Teenager-Romanzen...

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Hiki kommentierte am 28. Mai 2019 um 00:10

Da sagst du was Wahres. Als rationaler Mensch würde man auf Abstand bestehen, aber dann wäre es wohl keine Liebesgeschichte ;) Ich mein, wenn es um mein Leben ginge, würde ich das Risiko unter keinen Umständen eingehen. Ein Typ kann noch so interessant sein, aber wenn es buchstäblich ums eigene Leben geht? Und er Schuld an meinem Tod haben könnte? Puh, also schon sehr schwierig, finde ich.

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Dark Rose kommentierte am 28. Mai 2019 um 01:08

Ganz genau! Ich vermute aber, dass das eben der Unterschied zwischen Jugendlich und Erwachsen ist. Ein Teenager stürzt sich in die Liebe, der eine oder keiner und so weiter. Als Erwachsener ist man da nicht mehr so stürmisch und so fixiert. Wie du auch sagst: da könnte der Typ noch so toll sein, ICH mit 28, würde dafür nicht mein Leben riskieren, besonders wenn klar ist, dass diese Beziehung uns beide umbringen könnte. 

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Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 15:34

Wenn die Hormone verrückt spielen, ist so einiges möglich ;-) Die Jugend überlegt nicht immer rational. Nicht umsonst gibt es auch immer wieder Teenager-Mütter ...

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Dark Rose kommentierte am 02. Juni 2019 um 18:41

Stimmt. Die Jugend hat, habe ich das Gefühl, auch immer diese „mir passiert das schon nicht“ oder „ich bestimmt nicht“ Pseudo-Gewissheit, viel stärker ausgeprägt als Erwachsene. 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 15:32

Will kapiert auch durch Barb endlich, was für eine Gefahr er darstellt

Der Junge ist fast erwachsen! Das hätte er doch längst kapieren müssen, oder? Bestimmt hat ihm das doch gleich mit der Diagnose jemand gesagt, aber nun gut ...

Allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich vom Hocker haut. Vielleicht bin ich einfach zu alt für Teenager-Romanzen...

Ich denke auch, es ist kein All-Age-Roman, sondern wirklich für die jungen Leseri*innen. Aber das darf man dem Buch nicht ankreiden ;-)

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Dark Rose kommentierte am 02. Juni 2019 um 18:39

Der Junge ist fast erwachsen! Das hätte er doch längst kapieren müssen, oder? Bestimmt hat ihm das doch gleich mit der Diagnose jemand gesagt, aber nun gut ...

Ja, eben. Ihm wurde das bestimmt gesagt, aber typisch Teenie „was wissen die denn schon?“ denke ich hat er das abgetan und verdrängt. Erst durch das Gespräch mit Barb sickert das ein.

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SunshineSaar kommentierte am 20. Mai 2019 um 11:03

Ach, ich genieße es einfach, Will und Stella dabei zuzusehen wie sie sich langsam aber sicher „näher kommen“. Auch wenn das alles nicht gerade ungefährlich ist.. Aber die Beiden sind so süß miteinander und tun sich einfach gut.

Dass Stellas Schwester Abby gestorben ist, war ein Schock. Man hat zwar gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt, aber das war dann doch eine Bombe, die eingeschlagen ist. Jetzt verstehe ich auch, warum sie ich so sehr um ihre Eltern sorgt. Diese sollen nicht noch eine Tochter verlieren. Als dann noch die OP anstand wegen der entzündeten Haut, habe ich richtig mitgefiebert, aber zum Glück ist alles gut gegangen.

Toll fand ich, wie Will reagiert hat. Er wollte Abby während der OP „ersetzen“ und zeigt damit, dass er auch wirklich tiefsinnig ist und ihm Stella nicht egal ist. Es freut mich, dass Stella sich und Will nun eine wirkliche Chance geben will. Ihr YouTube-Video dazu war einfach nur süß! Ich hoffe aber, dass sie sich damit nicht schaden und sie sich wirklich nicht anstecken, denn das wäre mehr als übel.

Wie soll es jetzt mit den Beiden weiter gehen? Sie verlieben sich ja ineinander und eine Beziehung ohne Küssen und Nähe wird auf Dauer wohl nicht ausreichen. Gibt es am Ende doch ein Happy-End? Irgendwie glaube ich noch nicht daran – aber ich drücke trotz allem die Daumen für die Beiden bis zum Schluss!!!

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
gluecksklee kommentierte am 24. Mai 2019 um 19:05

Die Szene im Vorbereitungsraum zum OP fand ich auch einfsch nur süß. Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass es so leicht ist sich in sowas reinzuschleichen
Bzw.hoffe ich, dass es nicht so leicht ist, sich da reinzuschleichen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Hiki kommentierte am 28. Mai 2019 um 00:12

Die Szene fand ich auch wirklich berührend und süß. Meine Tante arbeitet als Schwester im KH, ich kann sie ja mal fragen ob man sich da leicht hineinschleichen kann. Aber wahrscheinlich (hoffentlich!) nicht ;)

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 15:36

Toll fand ich, wie Will reagiert hat. Er wollte Abby während der OP „ersetzen“ und zeigt damit, dass er auch wirklich tiefsinnig ist und ihm Stella nicht egal ist.

Ja, ich finde, Will hat einiges auf dem Kasten, was man ihm anfangs gar nicht zugetraut hat. Eine schöne Entwicklung :-)

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Buchglueck kommentierte am 22. Mai 2019 um 21:13

Mir gefällt die Entwicklung der beiden Charaktere Will und Stella im zweiten Teil wirklich gut.
Erst wechselt Will mehr Richtung Vernunft und Stella dann Richtung Leben. Und das alles nur, weil jeder sich von dem anderen etwas abschaut und mal eine andere Sicht auf die Situation zulässt.

Ich fand es sehr berührend, wie Will sich bei der OP um Stella gekümmert hat und ihr sogar das Lied vorgesungen hat. Diese Geste ist wirklich ein toller Schritt.
Leider hat ihn kurz darauf das harte Leben wieder eingeholt. Aber ich finde es gut, dass die Hoffnung weitergelebt wird und sich Will nach dieser kurzen Auszeit wieder gefangen hat.
Finde es gut, wenn Bücher so etwas vermitteln.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
gluecksklee kommentierte am 24. Mai 2019 um 18:59

Im zweiten Abschnitt erfahren wir dann auch wirklich, was aus Abby geworden ist und wie die Ehe von Stellas Eltern in die Brüche gegangen ist. Traurig, aber für Stella noch ein Grund mehr, sich so streng wie möglich an ihren Therapieplan zu halten.

Ja, die Teenieromanze entwickelt sich ziemlich schnell, aber das finde ich in diesem Fall gar nicht so unglaubwürdig. Die beiden mögen sich und können die Sorgen und Ängste des anderen nachvollziehen. Und nach und ach wird auch klar, dass hinter Wills scheinbarer Abgebrühtheit der Versuch steckt, sich selbst vor Enttäuschungen zu schützen.

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Bisco kommentierte am 24. Mai 2019 um 21:25

Der zweiten Teil, und nun auch wirklich mitten in der Story befindliche, ist nun auch gelesen. Ich bin ja so gar kein Liebesbuchfan aber das Buch hat es mir bis hierhin ja schon so sehr angetan. Ich mag es gar nicht aus der Hand legen.

Die Story nimmt nun so langsam Fahrt auf wo Stelle Will mal kräftig in den Hintern getreten hat und dieser nun bereit ist, sich an den Plänen und mit Hilfe von Stellas App auch was für seine Gesundheit zu tun. Das wir nun erfahren das Sie eigentlich nur für ihre Eltern kämpft, damit diese nicht noch eine Tochter verlieren fand ich schon echt hart, da es auch so bis zu diesem Zeitpunkt nie herausstach.

Das Will vor ihrer OP ihr das Lied von Abby vorgesungen hat war so megasüß und einfach nur ein Highlight in diesem Kapitel. Ich fand es auch super wie Schwester Barb den Eltern mal den Marsch geblasen hat, wenn auch leider Will im Anschluss :/

Ich find es immer wieder schön zu sehen, dass beide dennoch den Sinn für Humor nicht verlieren. Seite 105: "Wir verbrieren vor uns hin, gehüllt in ein angenehmes Schweigen. Abgesehen vom gelegentlichen Hochhusten eines Lungenflügels." Als Leser ist die Geschichte schon sehr hart, da der Tod und die Erkrankung so präsent sind. Da sind solche Passagen find ich eine kleine Erleichterung für den Leser.

Mit Geschenken wie der Blume, den Bildern oder den ein oder anderen Scherz nähert sich Will Stella und ich finde das so herzergreifend. Denn all das ist der Ausgleich für eine Nähe die nicht zustande kommen kann. So traurig das ist, so schön ist es und man lebt die Geschichte förmlich mit.

Die Geschichte um Abby fand ich schon echt hart. Man verstand zwar das sie aus dem Urlaub nicht wieder kam, dann aber zu lesen wie sie verstorben war, dies war schon echt übel. Das Stella sich hier Vorwürfe macht kann man verstehen, aber sie hätte ja auch nichts machen können in der Situation.

Ich leide mit den beiden weiter mit, nicht wegen der Krankheit, sondern ihrer Sehnsucht und freue mich auf die weiteren Seiten.

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Easy Bell kommentierte am 26. Mai 2019 um 19:30

Jetzt bin ich auch soweit und ich muss sagen, dass ich ab dem OP Moment nicht mehr aufhören konnte.. so viel besser. Die Stelle war echt süß.

Ebenso kann ich nun Stella um einiges besser verstehen. Ich kann jetzt nachvollziehen, warum sie alles so genau plant und sich nur um die anderen kümmert und nicht an sich denkt ( nur an sich denkt für die anderen). Mit ihrer Schwester war alles klar. Ich kann verstehen, dass es ein mega Horror sein muss die gesunde Tochter zu verlieren, die man gar nicht auf dem Schirm hatte was den Tod betrifft. Finde ich traurig, aber sehr gut gelöst vom Autor und jetzt absolut klar!

Zwei Fragen gehen mir aber ständig durch den Kopf:

1. wenn er Abstand halten muss, wieso kann er ihr dann Zettel von sich geben oder Milchshakes vor die Tür stellen oder anderes Zeug? Hat er die Zettel alle mit Handschuhen gemalt in der Luft? Die Sachen, die aus seinem Zimmer kommen müssten doch alle mit Bakterien voll sein...Sie hat sich so extrem angezogen, als sie sein Zimmer betreten hat und dann nimmt sie sein Bild?

2. So ganz ist mir nicht klar was den Unterschied macht... Sie muss zu ihm 2m (1,5) Abstand halten, da er die Bakterien hat, aber zu Poe ( ohne Bakterien) ja auch. Also macht es mit oder ohne gar keinen Unterschied!! Egal Muko und Muko ist Abstand. Oder seh ich das falsch? Also auch wenn er die Bakterien los werden würde am Ende würde sich trotzdem an dem Abstand nix ändern!

Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und ob man Taschentücher braucht am Ende oder es doch irgendwie ein kleines Happy End gibt?? Ich freue mich auf mehr.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Hiki kommentierte am 28. Mai 2019 um 00:18

Soweit ich weiß ist Muko und Muko immer auf Abstand, weil sie sich irgendwie gegenseitig leichter infizieren könnten. Soweit verstehe ich das. Ich verstehe aber auch nicht ganz, warum normale Menschen okay sind. Ich mein, man kann sich doch auch bei denen anstecken? Aber bei Mukos offenbar noch leichter/schneller?

Bei Will ist eben das Problem dieser zusätzlichen Bakterien, die nicht tot zu kriegen sind. Deswegen wäre das für Stella schlecht, weil sich dann eine neue Lunge bei ihr nicht mehr „auszahlt“. Barb hatte diese Geschichte erzählt, wo ein Mädchen einen Jungen damit angesteckt hat und der dann nach ein paar Jahren gestorben ist, sie, die die Bakterien ursprünglich hatte, lebte glaube ich noch 10 Jahre.

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Easy Bell kommentierte am 28. Mai 2019 um 06:33

Das ist schon alles klar...auf was ich hinaus will ist, dass sich nichts ändern wird. Mal angenommen seine Therapie würde anschlagen...es würde beim Abstand bleiben !

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Hiki kommentierte am 06. Juni 2019 um 21:41

Das stimmt. Vielleicht hilft es ja, wenn er die Bakterien besiegt und auch eine neue Lunge bekommt? Da weiß ich leider zu wenig über die Krankheit um zu sagen, worauf es wirklich ankommt oder wie man sie besiegen kann. Deswegen wäre ein Sequel wirklich wünschenswert.

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jackiherzi kommentierte am 29. Mai 2019 um 09:45

Also so weit ich das verstanden habe, dürfen sich Mukos nicht Näher kommen als zwei Meter. Aber nein Will kommt halt noch die Tatsache dazu, dsss er B. Cepacia hat und das würde wohl nicht „nur“ eine schwere Erkrankungen bedeuten, sondern Stella für voraussichtlich immer von der Transplantationsliste schmeißen. Das macht schon einen Unterschied. Die Gefahr bzw. die Konsequenzen sind viel höher zwischen Stella und Will als zwischen Stella und Poe. Aber du hast recht, dass sich die zwei so oder so niemals näher kommen können. Wobei das zwei Teenagern, die sich mögen, in dem Moment wohl erstmal egal ist. Also in dem Sinne, dass sie trotzdem Kontakt mit Abstand suchen :D

Und zu den Sachen: Er könnte die Sachen ja vorher desinfiziert und Handschuhe getragen haben und die Geschichte verrät es uns nur nicht. Wäre ja nicht so spannend ständig zu lesen, wie jemand Handschuhe anzieht oder etwas desinfiziert :D

 

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Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 18:52

Ich weiß jetzt nicht, wie das mit B. cepacia ist, aber manche Bakterien sterben an der Luft quasi sofort ab. Das heißt, sie können nur durch Tröpfcheninfektion oder über Blut oder so übertragen werden. Aber sobald sie eine Zeit lang nur auf einer trockenen Oberfläche sind, sterben sie ab. Vielleicht gehört B. cepacia ja zu dieser Sorte von Bakterien?

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Hiki kommentierte am 28. Mai 2019 um 00:19

Mir hat Abschnitt 2 auch ganz gut gefallen. Das Drama hat sich dabei in Grenzen gehalten und war für mich nachvollziehbar und nicht zu übertrieben.
Am schlimmsten fand ich den Teil um Abby. Da ist es verständlich, dass Stella so ein Kontrollfreak ist. Ich finde es ergreifend wie sie um ihr Leben kämpft, weil sie es in erster Linie nicht für sich selbst, sondern für ihre Eltern macht. Ich finde es auch nachvollziehbar, dass es zwischen ihren Eltern kriselt. Es ist sicher nicht einfach, wenn man ein schwerkrankes Mädchen hat, dessen Lebenserwartung nicht sehr hoch ist und man immer mit dem Schlimmsten rechnet, es dann aber ganz unerwartet die Schwester vorher trifft. Das macht die Erkrankung von Stella ja auch leider nicht besser. Und wenn sie es nicht schafft, ist es das Furchtbarste was Eltern nur zustoßen kann. Ich spreche zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber ich weiß, wie schlimm das ist. Meine Oma hat von 3 Kindern auch bereits 2 verloren.

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Worttaenzerin kommentierte am 28. Mai 2019 um 09:37

Auch der zweite Abschnitt hat mir sehr gut gefallen. 
Will hällt sich deutlich schneller an Stellas Anweisungen, als gedacht, aber es ist witzig mit anzusehen, wie er sich anfangs so mehr oder weniger gezwungen darauf einlässt. 
Wir erfahren in diesem Abschnitt auch erstmals mehr über Stellas Schwester Abby und ihren tragischen Unfall, wodurch man sich nur noch besser in Stella und ihren Willen so lange wie möglich zu leben, hineinversetzen kann. Ich hatte auch bisher nie den Gedanken, dass Abby gestorben sein könnte. 
Man merkt hier natürlich sehr deutlich, dass die beiden Protagonisten, sich wirklich ihrem Alter entsprechend rebellisch, emotional und unvernünftig verhalten. Ich glaube nur verliebte Teenager würden ihr eigenes Leben für die Liebe riskieren. Eben auch weil dieses Gefühl etwas ganz neues für die beiden ist.
Bei Stella hätte ich mir aber nicht vorgestellt, dass sie so schnell ihre guten Absichten, Abstand zu WIll zu halten, fallen lässt. Auch wenn es so traurig für sie ist, aber sie könnten sich gegenseitig umbringen. 
Dennoch hofft man irgendwie an ein Wunder, auch wenn man weiß, dass es das bei dieser Krankheit nicht geben kann. 

Wills Idee, als Stella operiert wurde fand ich wirklich süß und einfallsreich. Er hat ihr so sehr damit geholfen, auch wenn Barb ganz und gar nicht begeistert davon war. Ich kann wirklich gut verstehen, weshalb sie so streng durchgreift. SChließlich ist sie Erwachsen und kennt die Konsequenzen nochmal um einiges mehr. Wenn man ein verliebter Teenager ist mag man in manchen Situationen vielleicht vergessen, was es wirklich für die beiden bedeuten kann. 
Da fand ich auch sehr gut, dass Barb Will einmal, zumindest für eine Weile den Kopf waschen konnte und auch er den Ernst begriffen hat. 

Die Entwicklung der beiden hat mir aber gut gefallen und ich finde sie wirklich süß zusammen. Auch Poe ist immer wieder ein toller Nebenchara. 
Ich bin gespannt, wie es mit den Beiden und ihren neu aufgelegten Regeln nun weitergeht. 

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jackiherzi kommentierte am 29. Mai 2019 um 09:35

Ich habe die gleiche Meinung wie beim Abschnitt zuvor. Die Geschichte lässt sich locker lesen und sie macht Spaß. Emotionale Szenen gab es für mich an zwei Stellen. Aber insgesamt hätte ich die Geschichte viel emotionaler erwartet.

Wills Verhalten hinsichtlich seiner „zusätzlichen“ Erkrankung finde ich erschreckend. Offensichtlich wusste er nicht, wie tödlich er für andere Mukos ist, aber es schien ihm auch zu egal, die Folgen zu recherchieren. Wenigstens hat er es für Stella gemacht. Die zwei sind schon irgendwie süß zusammen. Auch wenn das einfach keinen schönen Ausgang nehmen kann :(

Der Tod von Stellas Schwester war doch recht offensichtlich, bevor Will die Situation „entdeckt“ hat. Dadurch versteht man Stellas verkrampften Kampfgeist am Leben zu bleiben definitiv besser. Man kann wirklich niemanden wünschen ein Kind zu verlieren und dann auch noch zwei :( ich hätte mir allerdings gewünscht mehr über den Tod zu erfahren. Es scheint wohl ein missglückter Bungee/Falschschirm/Klippensprung oder sowas gewesen zu sein oder?

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 15:27

Der zweite Leseabschnitt hat mir richtig gut gefallen. Klar, es gab wieder ein paar nicht ganz realistische Sachen, aber das nehm ich als künstlerische Freiheit und stört mich bei einem solchen Roman nicht weiter. 

Ich finde es sehr schön, dass Will sich ein wenig mehr der Therapie öffnet und nicht mehr so der sture Rebell ist. Und ebenso weicht Stella von ihrer strikten Linie ab und schlägt mal ein wenig über die Stränge - für ihre Verhältnisse zumindest.

Auch dass die Eltern sich wieder besser vertragen, gefällt mir.

Dass Poe seine Familie nicht besuchen kann, weil es an Geld mangelt und dass womöglich siene ganze Behandlung gefährdet ist, sobald er 18 ist, ist echt hart. Aber ich kann auch gut verstehen, dass er von Will kein Geld nehmen mag. 

Und es ist auch hart, dass die Jugendlichen sich eine glückliche Beziehung verkneifen wollen, um niemanden zu belasten. Das kann’s doch wohl nicht sein!

Ich fand diesen Abschnitt insgesamt sehr berührend und musste mir ein paar Tränchen verdrücken.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
binesbuecherwelt kommentierte am 02. Juni 2019 um 16:53

Für Will das "Kindermädchen" zu spielen scheint Stella eine Aufgabe zu geben, die sie all ihre Sorgen ein bisschen vergessen lässt. 

Mit Abbys Tod habe ich nicht gerechnet. Ich ging davon aus, dass sie noch irgendwann auftaucht. Jetzt versteht man Stellas Verhalten noch viel besser. In diesem Leseabschnitt wurde sowieso sehr viel aufgeklärt. Poes schwieriges Leben ohne seine Familie und warum er sich nie fest an einen Jungen binden kann. Das Verhalten von Stellas Eltern und weswegen sie sich gegenseitig nicht mehr ertragen können. Und auch über Will erfährt man wieder mehr. Was mir sehr gut gefallen hat, ist Wills Einsicht. Er sieht jetzt endlich ein, dass er seine Behandlung einhalten muss um mehr Zeit mit Poe und vor allem mit Stella verbringen zu können. Auch wenn er für Stella gefährlich ist. Man versteht Wills Angst, aber die Gefühle sind ja letztendlich doch stärker und ich freue mich sehr über Stellas und Wills Date.

Die Geschichte ist nach wie vor schnell lesbar und wenn ich das Buch heute fertig bekomme, habe ich es an einem Tag fast komplett durchgelesen. Ich finde es immer noch sehr gut, aber trotzdem fehlt mir irgendwas. Vielleicht ein bisschen mehr Spannung oder irgendetwas Unvorhersehbares. Mal sehen, vielleicht kommt ja noch was.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Kleine_Raupe kommentierte am 02. Juni 2019 um 23:43

Mir hat der zweite Abschnitt auch besser gefallen als der erste. Will und Stella kommen sich näher und man ihnen als Leser auch. Viele von den anderen Teilnehmerinnen sind sich ja sehr sicher, dass sie an Stellas oder Wills Stelle das Risiko nicht eingehen würden. Ich bin da nicht so überzeugt... wenn man sich so richtig heftig verliebt, ist man doch bereit, fast alles zu tun. Ja, mein Leben wäre mir unter normalen Umständen auch wichtiger, aber bei den beiden sind es nun mal keine normalen Umstände. Beide wissen, dass ihre Krankheit tödlich ist. Stella hat gerade erst wieder gemerkt, dass man alles richtig machen kann und trotzdem kann was schiefgehen: sie hat sich an ihren Therapieplan gehalten, ihre Medikamente genommen und trotzdem hat sich die Eingangsstelle ihrer Sonde entzündet und sie musste operiert werden. Sie hat ihr halbes Leben im Krankenhaus verbracht und fragt sich nun, ob das wirklich ein Leben war. Genau wie Will, der ja auch endlich richtig leben will. Ich kann das schon nachvollziehen, dass die beiden es nicht schaffen, sich aus dem Weg zu gehen. Sehr süß fand ich, dass Will vor der OP für Stella gesungen hat. Dass Abby tot ist, hatte ich mir schon gedacht und auch, dass sie auf diese Weise ums Leben gekommen ist. Das klang für mich von Anfang an durch. Ich bin gespannt auf den letzten Abschnitt!

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
hopesuniverse kommentierte am 06. Juni 2019 um 07:57

Der zweite Teil hat mir nochmal besser gefallen als der erste. Die Geschichte ist richtig in Fahrt gekommen. Die Beziehung zwischen Will und Stella hat sich weiter aufgebaut. Es gab Drama, es gab Freude und einen Hoffnungsschimmer. Man hat wieder einiges über die Charaktere erfahren. Ich konnte mich kaum vom Buch losreisen. Einfach herrlich mal wieder so gefesselt zu werden.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 101 bis 192
Lesemama kommentierte am 01. Juli 2019 um 12:52

Ohje, was für eine Schnulze. Aber eine schöne Schnulze.
Stella kämpft für jeden Zentimeter und Will kämpft endlich für sein Leben.
Das mit Abby hat mich schwer getroffen,ob wir wohl noch erfahren wie sie starb? Oder habe ich es überlesen?

Ich kann jetzt verstehen, warum mein Tochterkind das Buch so geliebt hat und eifersüchtig darüber wacht, dass sie es ja wieder zurückbekommt (;